Das Problem ist ja, dass ein mechanischer Verpolschutz die Auswahl der Akkus einschränkt und Fehlbedienungen provoziert. Für mich wäre die MF01 also nicht wirklich nutzbar, denn ich nutze auschließlich Hochleistungsakkus mit Flattop (Rohzellen). Ich bin natürlich nicht "die anderen", es wird eher so sein, dass viele andere auch komplette Sätze Button-Top-Hochleistungsakkus vorhalten.
Zudem provoziert so ein Verpolschutz falsche Bedienung seitens des Nutzers, sprich die Entfernung des Verpolschutzes. Dadurch dann kann die Lampe schon durch eine falsch eingelegte Zelle beschädigt oder zerstört werden. Und das passiert schneller als man denkt, zumindest wenn man die Lampe im Alltag wirklich nutzt.
Kann also auch negative PR für das Modell sowie den Hersteller geben. Das teuerste an einer Lampe sind Fertigung des Gehäuses, Vertrieb/Logistik/laufende Kosten und (zumindest in diesem Falle) die LEDs. Die Elektronik spielt keine so entscheidende Rolle, zumindest keine solche dass 1-2 Euro Mehrkosten einen Weltuntergang darstellen. Zudem ist Astrolux kein großer, etablierter Hersteller, der meines Wissens keine eigene Fertigung besitzt, sondern extern fertigen lässt. Daher finde ich den Verweis auf den "alles einschränkenden BWLer" hier nicht wirklich passend (denn der könnte sich bei 1-2 Euro Mehrkosten eine größeren Gewinn erhoffen indem der VK hochgedreht wird aber unter dem der Konkurrenz bleibt), denn manchmal liegen die Verhinderungsgründe auch woanders.
LG, Dominik
PS: Einfach ist ein Verpolschutz bei 2S2P nicht, das stimmt. Aber was wäre schon eine Produktentwicklung ohne Herausforderungen um etwas besser als die Konkurrenz zu machen?
