Erfahrungsbericht NiteCore TM26GT

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Die Kombination "klein, viel Lux, und viel Lumen" ist halt relativ einzigartig. Die SD75 ist ja wieder ein Riesen-Oschi. Und die MX30L3R hat kaum Reichweite. Die beiden sehe ich jetzt nicht wirklich als Alternative.

Wenn, dann würde ich aber auf die In-der-Lampe-Ladbarkeit verzichten, und statt dessen eine MX25L4-C nehmen. Die gibt es inzwischen ebenfalls mit XP-L Hi LEDs. Und du hast noch die Auswahl, ob du kalt- oder neutralweiß nimmst.

Oder (noch günstiger; ebenfalls nicht in der Lampe aufladbar) die Niwalker MM20EB. Steht der TM26GT lichtmäßig eigentlich nicht nach; ist aber noch kompakter.

Die TM26GT ist schon (eigentlich wie alle TM-Modelle) ziemlich überteuert. Bisher gab es aber (speziell bei der TM26GT) im Grunde keine richtigen Alternativen. Wenn man jedoch auf die Ladbarkeit verzichtet, gibt es inzwischen schon die eine oder andere.

Und wenn man die Lux der TM26GT nicht braucht, gib's natürlich jede Menge Alternativen.
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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113
Klar die Anzeige ist cool, aber was macht die Lampe jetzt noch so besonders?

Pluspunkte:

sehr angenehme Lichtfarbe (kühles Neutralweiß)

alltagstaugliche Mischung aus Throw / Flood

weicher Übergang von Spot zu Spill, also homogenes Lichtbild

gut abgestufe Leuchtstufen

gemessen an der Leistung sehr kompakt

interne Ladefunktion

besonderes Design (sicher Geschmacksache).

Gruß, Stephan
 

alexfra

Flashaholic*
24 Juni 2016
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Göttingen
Die TM26GT ist m.M.n. eine geniale Lampe. Lichtbild, Helligkeit, Leuchtweite, Format, Haptik. Ein tolles Gesamtpaket, dass wenig Konkurrenz hat.
Mein einziger Kritikpunkt ist der wenig feinfühlige Schalter. Aber daran habe ich mich gewöhnt.

Für die UVP hätte ich sie mir allerdings niemals in Deutschland gekauft. Ich bin nicht bereit, so viel Geld für eine TaLa auszugeben. Aber das ist ja sehr individuell.
Für den momentanen Kurs bei BG würde ich nicht zweimal drüber nachdenken. Ich habe meine zu einem Ähnlichen Preis gekauft.

Grüße
Alex
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
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Habe ich schon gesehen ;) bin nur immer skeptisch mit teuren Lampen, bestelle lieber hier in DE...
Service, Versand etc.


Das sehe ich dem Grunde nach genauso, wie Du und kaufe auch bevorzugt in D.

Allerdings ist der Versatz zwischen den beiden Preisen derart heftig, dass ich in diesem Falle wohl das günstigere Angebot wählen würde.

Im Hinblick auf die weiter oben thematisierte Nässe-Problematik des Displays würde ich die TM26GT im Falle eines Auslandskaufes allerdings nicht im Regen einsetzen.


Die TM26GT ist m.M.n. eine geniale Lampe. Lichtbild, Helligkeit, Leuchtweite, Format, Haptik. Ein tolles Gesamtpaket, dass wenig Konkurrenz hat.


+1 ...


Gruß, Stephan
 

alexfra

Flashaholic*
24 Juni 2016
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Göttingen
Ich meine mich zu erinnern, dass ich hier irgendwo mal was von einer tatsächlichen Undichtigkeit gelesen habe.

Als Poolbeleuchtung würde ich die Lampe daher nicht nutzen wollen.
 

MarcoPolo86c

Flashaholic**
13 November 2012
2.270
1.926
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Hagen am Teutoburger Wald
youtube.com
Aufgrund deines Erfahrungsberichtes @circumlucens musste ich auch zuschlagen. :rofl:

Aber ich muss wirklich sagen so ein Erfahrungsbericht ist manchmal mehr wert als ein Review, daher freue ich mich immer Erfahrungen aus PA's zu lesen.

Ich denke auch zukünftigen Geocachingtouren wird die Lampe oft dabei sein, ab und zu braucht man ja doch mal kurz ein Thrower neben der Meteor M43, die eigentlich immer dabei ist.
Und da macht sich die TM26GT bestimmt gut so das die M43 zuhause bleiben könnte. ( Was aber bestimmt nicht tut).
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
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Ruhrgebiet
Ich habe heute meine vor 13 Tagen aus dem GearBest-Deal für 150€ bestellte TM26GT erhalten!

Ich wollte direkt einen nagelneuen Satz geschützter NCR18650B in der Lampe laden, um deren Ladefunktion zu testen. Leider hat das beiliegende Netzteil einen US-Stecker, und ein 12V-Autoladekabel war nicht dabei. Ich hab dann versucht, einen anderes 12V-Netzteil anzuschließen, das hat aber nicht gut geklappt — die Lampe begann zu laden, auf einmal blinkte da in der Anzeige mit schneller Blinkfrequenz aber nur noch ERROR. Möglich, dass das daran lag, dass der Stecker nicht gut passte. Am Originalnetzteil ist ein 12mm langer 3,5mm-Rundstecker dran, und die Stecker, die ich hier habe, sind entweder dicker oder kürzer und bekommen dann nicht gut Kontakt. (Vielleicht ist auch was mit der Ladeelektronik nicht in Ordnung, aber das will ich ja nicht hoffen.)

Hat jemand vielleicht schon ein besser passendes Netzteil aufgestöbert?
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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2.649
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Auch auf dem Nitecore-Netzteil mit EU-Stecker steht 100-240 Volt, sodass ich davon ausgehe, dass die Netzteile sich lediglich durch den Stecker (US oder EU) unterscheiden, technisch aber identisch sind.

Gruß, Stephan
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
1.014
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113
Ruhrgebiet
So, der "Adapter US auf EU" ist bestellt und wird morgen ankommen (danke, @circumlucens!). Ja, das Netzteil soll laut Aufdruck die hiesige Spannung vertragen.

Ich kann bzgl. des Ladens aber dennoch jetzt schon Erfolg melden, denn ich habe irgendwo im Schrank ein anderes 12V-Netzteil mit austauschbaren "Steckerspitzen" gefunden, und da war eine dabei, die gut passte und fest saß (wie schon geschrieben, müssen es im ø 3,5mm und in der Länge 12mm sein). Damit habe ich meine geschützten NCR18650B über Nacht problemlos geladen bekommen.

Leider sehe ich jetzt ein anderes Problemchen, und zwar erscheint mir die Helligkeit auf den Stufen 540, 1700 und 3500 Lumen gleich. Das kann ja wohl nicht sein! Hoffentlich liegt es an den Akkus, ich werde man einen anderen Satz probieren, aber erst ist da jetzt wieder Laden angesagt...
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
1.014
563
113
Ruhrgebiet
Mit vollen Akkus sieht man deutliche Unterschiede.
Jupp! Das tue ich jetzt auch, nachdem ich die vier (nagelneuen) geschützten NCR18650B gegen vier (ebenfalls nagelneue) EVVA 3500mAh ausgetauscht habe. Jetzt ist 3500 viel heller als 1700 viel heller als 540. :cool:

Ja ja, ich habe früher selber immer gegen die geschützten NCR18650B gewettert, wie sie billig von Banggood und GearBest verkauft werden, und davon abgeraten, weil man da eben nicht weiß, was genau da für eine Schutzschaltung dran ist.

Aber neulich habe ich dann doch selber mal einen Haufen davon gekauft, da so schön billig und weil viele Lampen ja auch wirklich anspruchslos sind — vor allem die mit zwei Akkus in Serie für eine 3V-LED (z.B. Olight M3XS-UT) oder drei parallel (z.B. Olight SR52-UT) — und weil ich meine Lampen gerne betriebsfähig mit Akkus drin im Schrank stehen habe.

Als gestern die TM26GT kam, hab ich halt in die Schublade gegriffen und einen Satz dieser geschützten NCR18650B rausgeholt und dachte, die sind sicherlich gut genug: Ein Akku je 1000 Lumen à la @mkr's Daumenregel — passt! Passt aber nicht bei der TM26GT!

Gut so, ich will die Leistung ja auch. :thumbsup:

EDIT: Vielen Dank nochmal, @circumlucens!
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
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Eine Frage an die Besitzer einer TM26GT:

Ich habe zweimal (ausgehend jeweils von ca. 3,8 Volt Spannung) vier EagTac 3500 mAh-Akkus in meiner TM26GT intern geladen, nachdem ich sonst immer extern geladen habe.

Jeweils stieg die Spannung im Rahmen des Ladevorgangs fortlaufend an, um dann bei (laut Display) 4,17 Volt zu verharren.

Der Ladevorgang wurde nicht als beendet angezeigt, jedoch hat sich die Spannung auch nach einer Stunde Warten nicht weiter erhöht und der Ladevorgang wurde auch nicht als beendet signalisiert.

Bei Entnahme der Akkus ergaben sich (was ja an sich erfreulich ist) exakt 4,14 Volt für jeden Akku (mit Multimeter gemessen).

Wenn ich die Beschreibung des internen Ladevorgangs der TM26GT richtig verstanden habe, wird im Laufe der Ladung der Lademodus zwischen CC, CV und DV/DT angepasst.

Kann es sein, dass zum Ende des Ladevorgangs derart "sanft" geladen wird, dass auch nach einer Stunde (ausgehend von 4,17 Volt, bzw. 4,14 Volt) keine ansteigende Spannung messbar ist (ich also noch länger warten muss, wenn ich die Akkus ganz voll haben möchte) oder ist etwas mit der Lampe nicht in Ordnung?

Danke und viele Grüße,

Stephan


Ich zitiere mich mal selbst, weil dieses Phänomen wohl auch schon bei der TM26 (ohne GT) beobachtet wurde.


Siehe hier:

Meine Meinung zur TM26


Ich habe zur Lampe vier Eagtac Akkus dazugekauft. Die passen trotz flachem Pluspol; die TM26 hat keinen Verpolungsschutz mit tiefer gelegtem Plus-Kontakt wie andere Nitecores. Nach dem Einlegen zeigte die Lampe 3,irgendwas Volt an, aber es ging im Nu auf über 4,1 hoch. Ich freute mich schon auf einen ersten Spaziergang, doch bei 4,17 Volt bewegte sich dann nichts mehr. Nach insgesamt 7,5 Stunden Laden stand dieser Wert immer noch auf dem Display und ich ging Bubu machen. Am nächsten Morgen waren dann 4,20 Volt erreicht und die Lampe hatte den Ladevorgang beendet.

Ich entnahm die Akkus für eine Spannungsmessung: dreimal 4,11 Volt und einmal 4,09 Volt. Ich steckte alle vier in ein externes Ladegerät, worauf zwei dann 4,11, einer 4,12 und einer 4,14 Volt hatten. Die Lampe zeigte damit erneut 4,20 Volt an. Wird schon richtig sein. Auch nach zwei Spaziergängen und etlichem Rumspielen sind die Akkus jedenfalls noch gut bei Kräften. Im Turbo- und High-Mode geht die angezeigte Spannung runter, erholt sich dann aber rasch wieder.


Ist das bei Euren TM26GT auch so?

Viele Grüße,

Stephan
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
1.014
563
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Ruhrgebiet
Zu 1.) Ich habe (nachdem ich wie oben beschrieben ein Netzteil mit passendem Stecker gefunden hatte) erst einmal Akkus in der Lampe geladen, die bei Beginn des Ladevorgangs schon zu ca. 90% voll waren; dies lief über Nacht, und am nächsten Morgen stand im Display "Chg. Completed" (oder so ähnlich). Somit habe ich den Spannungsverlauf nicht im Display beobachtet, aber solange die Lampe irgendwann fertig wird, kann einem der genaue Zeitpunkt, zu dem das eintritt, ja eigentlich auch egal sein. Auf die letzten paar 10 Millivolt kommt es eh nicht groß an.

Zu 2.) Da die Akkus in der Lampe parallel geschaltet sind und somit auf dieselbe Spannung gezwungen werden (d.h. wenn ein Akku weniger Spannung als die anderen hat, dann fließt aus den anderen so lange Strom dort hinein, bis die Spannungen aller Akkus wieder gleich sind), kann es "eigentlich" nicht sein, dass die gemessenen Spannungen so stark wie von @axkos geschrieben differieren.

Erklärungsmöglichkeiten:
  • Vielleicht bietet das von @axkos verwendete Spannungsmesser nur zwei Nachkommastellen an und ist auch sonst nicht sonderlich genau; dann waren die Spannungen vielleicht real gleich. (Die letzte von einem Digitalmultimeter angezeigte Stelle kann man eh nicht so recht werten; mein Multimeter ist ein mittelprächtig hochwertiges von UNI-T und hat drei Nachkommastellen, von denen die letzte beim Messen meiner vier Akkus ebenfalls geringfügig differiert, aber die ersten beiden Nachkommastellen waren bei allen bisherigen Messungen, wie ich das bei einer Parallelschaltung erwarte, stets gleich.)
  • Mit den Akkus stimmt was nicht.
  • Vielleicht haben bei @axkos die Akkus doch nicht so guten Kontakt zur Lampe, also vielleicht existieren variable Übergangswiderstände. Dabei wäre es aber IMO nicht so wahrscheinlich, dass es dadurch zu solchen Abweichungen kommt, denn je geringer die zwischen den Zellen fließenden Ausgleichsströme am Ende werden, desto weniger spielen Widerstandsschwankungen eine Rolle, da ja U = I * R.
Ich tippe mal auf den ersten genannten möglichen Grund, weil ich das für am Wahrscheinlichsten halte, da ja sonst alles mit der Lampe und den Akkus zu funktionieren scheint.
 
  • Danke
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.898
15.132
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Nanda Parbat
Da die Akkus in der Lampe parallel geschaltet sind und somit auf dieselbe Spannung gezwungen werden (d.h. wenn ein Akku weniger Spannung als die anderen hat, dann fließt aus den anderen so lange Strom dort hinein, bis die Spannungen aller Akkus wieder gleich sind), kann es "eigentlich" nicht sein, dass die gemessenen Spannungen so stark wie von @axkos geschrieben differieren
Es kann dann passieren, wenn aus irgend einem Grund zwei der 4 Akkus keinen Kontakt bekommen. Das ist das Problem bei Lampen, die die Akkus parallel betreiben: man merkt nicht unbedingt sofort, wenn die Lampe nur auf 2 statt 4 "Töpfen" läuft.

Das gleich ist mir auch schon mit einer meiner Meteoren M43 passiert, sowie mit einer Sunwayman T45. Das Phänomen war, dass die Lampen früher als erwartet schlapp gemacht haben, und bei der Entnahme der Akkus war einer bzw 2 noch voll. Abhilfe war: einmal die Kontakte mit einem Lappen saubergewischt, dann ging alles wieder.

Lampen, die die Akkus parallel betreiben, hinterlassen bei mir seitdem immer ein etwas mulmiges Gefühl. Bei einer seriellen Verschaltung merkt man hingegen sofort, wenn eine Verbindung unterbrochen ist (weil die Lampe dann erst gar nicht an geht).
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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2.649
113
Danke @0815 und @mkr .

Meine TM26GT läuft nicht nur auf zwei von vier Akkus, was ich durch mehrfaches Nachmessen per Mulitmeter überprüft habe.

Mir kommt es auch nicht auf die letzten Zehntel bei der Ladung an. Vielmehr bin ich verwundert, warum es Stunden dauert, bis die interne Ladestandsanzeige von 4,17 Volt auf 4,20 Volt hochgeht, während bis 4,17 Volt der Ladevorgang zügig vonstatten geht.

Meine vier Akkus zeigen übrigens sowohl vor, als auch nach dem Laden regelmäßig eine nahezu identische Spannung.

Viele Grüße,

Stephan
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.898
15.132
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Nanda Parbat
Vielmehr bin ich verwundert, warum es Stunden dauert, bis die interne Ladestandsanzeige von 4,17 Volt auf 4,20 Volt hochgeht
Das ist die sogenannte CV-Phase.
während bis 4,17 Volt der Ladevorgang zügig vonstatten geht
Das ist die CC-Phase; die geht immer schneller.

CC bedeutet "constant current", da immer der gleiche Ladestrom (z.B. 1A) anliegt.

In der CV-Phase reduziert sich der Ladestrom immer weiter, bis der Akku dann letztendlich voll wird. Das funktioniert (ganz laienhaft; besser weiß ich es auch nicht) ungefähr so:

Damit in der CV-Phase überhaupt noch Strom vom Ladegerät in den Akku fließt, muss er Ladeanschluss eine etwas höhere Spannung als 4,20V haben. (Wenn beide "Parties", also Akku und der Ladekontakt, die gleiche Spannung hätten, würde ja überhaupt kein Strom mehr fließen.) Zusätzlich wird der Ladestrom nach und nach reduziert, je näher die Akkus sich an 4,20V annähern. Der Ladestrom wird dann gekappt (und der Ladevorgang damit beendet), wenn der sogenannte Abschaltstrom erreicht wird; das bedeutet, sobald der Ladestrom einen gewissen Wert unterschreitet (wenn also kaum noch Strom fließt). Rein theoretisch kann (oder sollte) ein Akku die exakten 4,20V nie erreichen, sich aber mit der Zeit beliebig knapp an diese 4,20V annähern.

Wie lange diese CV-Phase dauert, hängt davon ab, wie hoch dieser Terminierungsstrom ist (je niedriger der Terminierungsstrom ist, desto länger dauert die CV-Phase), und wie hoch die Spannung ist, die vom Lader während der CV-Phase anliegt.

Als Daumenregel kann man sagen, je länger diese CV-Phase dauert, desto schonender ist dies für den Akku. Als Beispiel, die Ladespannung während der CV-Phase sei 4,21V, und der Terminierungsstrom ist 0,1A. Das bedeutet, sobald bei diesen 4,21V weniger als 0,1A Strom fließen, erklärt der Lader den Ladevorgang als beendet.

Man kann diese CV-Phase jetzt natürlich auch beschleunigen - man legt in der CV-Phase jetzt 4,35V an, und setzt den Abschaltstrom entsprechend höher; z.B. 0,5A. Wenn jetzt bei der Spannung von 4,35V weniger als 0,5A fließen, ist der Ladevorgang beendet. Das geht mit diesen Werten viel schneller, aber der Akku wird dadurch in der CV-Phase "vollgeprügelt". Wenn man den Akku hinterher entnimmt, hat der auch seine 4,20V, aber in den letzten Minuten während der CV-Phase ist der durch diese "agressiven" Einstellungen überladen worden.

Je höher man diesen Terminierungsstrom wählt, desto höher-als-4,20V muss auch die Ladespannung sein. Die Spannung des Akkus geht ja hoch, sobald Ladestrom anliegt (je höher der Ladestrom, desto höher die Akkuspannung). (Dieses Verhalten des Akkus macht diese CV-Phase ja überhaupt erst notwendig. Bei einem anliegenden Ladestrom von 1A erreicht der Akkus ja bereits eine Spannung von 4,20V, obwohl er noch gar nicht voll ist. Wenn der Lader dann den Ladestrom reduziert, reduziert sich auch die Spannung des Akkus nach einer Weile wieder. Bis der Akku dann mit diesem niedrigeren Ladestrom erneut die 4,20V erreicht; worauf der Lader den Ladestrom erneut senkt, und so weiter und so weiter. Ein akkuschonender Lader wird dieses Spiel quasi fast ewig machen, und den Ladestrom immer weiter und immer weiter reduzieren.)

Die TM26GT geht in der CV-Phase offensichtlich sehr akkuschonend vor.

Ganz billige Lader haben oft genug überhaupt keine CV-Phase. Die stellen die Ladespannung einfach auf 4,35V ein, und laden konstant mit 1A, bis der Akku diese 4,35V erreicht (oder die Schutzschaltung des Akkus greift). Wenn dann der 1A Ladestrom abgeschaltet wird, sackt auch die Spannung des Akkus wieder ab. "Idealerweise" hat der Akku dann hinterher ebenfalls 4,20V. Für den Anwender sieht alles OK aus, aber der Akku wird dabei definitiv geschädigt, und erreicht bei einer "normalen", akkuschonenden Ladung die 4,20V gar nicht mehr.

Das liest man hier auch oft, so sinngemäß "ich hatte einen Billig-Lader, der bei meiner Ultrafire-Lampe kostenlos dabei war, und der Akku hatte hinterher immer 4,20V. Jetzt habe ich einen super XTar Lader, und der Akku hat nach Ladeende immer nur 4,10V". In solchen Fällen haben sich die Anwender mit ihrem Billigst-Lader den Akku bereits geschrottet.
 
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Aladin

Flashaholic**
8 März 2016
1.583
1.492
113
Chersonesus Cimbrica
Meine ist da, wirkt echt hochwertig.

Meine ist auch heute zugestellt worden. Das ist nun wirklich mal ein nettes Spielzeug - macht einen guten Eindruck und hat ein sehr sympathisches UI. :thumbup:

Die Abdeckung der Anzeige sieht auch bei mir so aus wie oben beschrieben. Da die parallel bestellten 3500er Nitecore noch nicht hier sind, habe ich vier 3500er Keeppower reingelegt - damit funktioniert der mechanische Lockout erst nach einigem Rumgedrehe. Hoffe, dass es mit den längeren Nitecore-Akkus nicht noch schlechter klappt.
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
Ich würde mich als eBay-Käufer allerdings mächtig verarscht fühlen, wenn ich feststellen würde, dass ich mehr als das Doppelte des GB-Preises gezahlt habe, ohne eine in D gekaufte Lampe mit entsprechender Gewährleistung zu erhalten.

Gruß, Stephan
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
Meine erste TM26GT ist von KTL.

Ich konnte dann aber bei dem GB-Angebot nicht widerstehen und habe mir eine Weitere bestellt.

Keine Ahnung, ob das ein Zufall ist oder, ob es sich bei den GB-GTs um B-Ware handelt:

Meine KTL-GT hat einen sehr sauberen Beam mit weichem Übergang von Spot zu Spill, während die GB-GT Saturnringe hat.

Wie ist das bei Euch?

Gruß, Stephan
 

Aladin

Flashaholic**
8 März 2016
1.583
1.492
113
Chersonesus Cimbrica
Wie ist das bei Euch?

Meine TM26GT von GB entspricht dem, was mkr hier in seinem Flur abgelichtet hat: Ein unscharf abgegrenzter Spot und ein Spill, der innen auf 2/3 wärmer und mit relativ weichem Übergang außen auf 1/3 kälter erscheint. Wer mit meiner Schilderung nix anfangen kann: Das ist auf den mkr-Fotos bei der alten TM26 mit XM-L2 noch deutlich stärker zu sehen. Bei der GT-Variante dürfte das im Gelände keine Rolle spielen und deshalb stört es mich nicht.

Ich glaube nicht, dass Nitecore wie auch immer geartete "B-Ware" verkauft, da der Markt das dann bei im Umlauf befindlichen Lampen nicht mehr wirklich differenziert und so der Ruf leiden würde. Der Preisverfall dürfte einfach dem Modellwechsel-Abverkauf und der Förderung des Weihnachtsgeschäftes geschuldet sein.
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
@Aladin :

Dann habe ich wohl mit dem Lichtbild meiner GB-GT einfach nur etwas Pech, wobei es ohnehin nur an der weißen Wand und nicht in der Natur auffällt.

Gruß, Stephan
 
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0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
1.014
563
113
Ruhrgebiet
Das Lichtbild meiner TM26GT (GearBest, letzte Woche erhalten) zeigt ebenfalls konzentrische Elemente, aber ob die jetzt den "Saturnringen" von @circumlucens entsprechen, kann ich nicht beurteilen. Stören tun sie mich jedenfalls nicht. Ich habe aber noch ein 2. Exemplar im Zulauf und werde berichten, ob ich Unterschiede zwischen den beiden ausmachen kann.
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
Habe die beiden Talas mal kritisch verglichen.

Bei meiner GB-GT sitzen die silbernen Ringe über den Reflektoren minimal höher, als bei der KTL-GT und sind auch minimal dicker.

Dadurch ist der Abstand zwischen der unteren Innenkante und den Linsen etwas größer, was vermutlich für die Saturnringe / konzentrischen Segmente verantwortlich ist.

Gruß, Stephan