So, hier ist sie, die MH27. Direkt neben der SRT7:
Die MH27 ist sogar noch ein kleines Stück kürzer. Trotz Ladefunktion. (Und trotz Kampfbezel.)
Lieferumfang ist bei beiden (fast) gleich. Es ist sogar das gleiche Holster dabei (das Holster ist unten offen). Bei der MH27 ist zusätzlich noch ein Nitecore-Akku mit 2600mAh dabei:
Die Tailcap ist auch gleich:
Ein Blick in den Reflektor:
(Die Flecke auf dem Bild der MH27 sind nur Staubfusseln auf dem Glas.)
Bei beiden Lampen befinden sich drei zusätzliche Farb-LEDs im Rand des Reflektors. Der Unterschied ist jedoch, bei der SRT7 handelt sich um Multicolor-LEDs; bei der MH27 sind es drei einzelfarbige LEDs; jeweils eine für Rot, eine für Grün, und eine für Blau:
Der Nachteil davon ist, dass das Lichtbild mit den Farb-LEDs noch seltsam-verschrobener aussieht, als bei der SRT7. Der Vorteil ist jedoch, die Einzel-LEDs sind wesentlich heller.
Immer links die SRT7, und rechts die MH27:
Noch ein White-Wall-Beamshot der weißen LED (wieder links die SRT7):
Das schöne an den XP-L HI v3 LEDs ist, dass der Spill immer die gleiche Farbe hat wie der Spot, und nicht (wie bei XM-L2) ins bläuliche abdriftet.
Meine SRT7 ist übrigens bereits die neuere Variante mit XM-L2 T6 LED.
Und noch ein (abgeblendeter) Beamshot auf den Spot (wiederum links die SRT7):
Gesteuert wird die MH27 nicht durch einen Selektor-Ring, sondern durch zwei separate +/- Tasten am Lampenkopf:
Mit + wird's heller, mit - wird's dunkler. Wenn man auf der dunkelsten Stufe angelangt ist, und man weiter - drückt, kommen die Farben rot, grün und blau. Die Reihenfolge ist also genau wie bei der SRT7, nur eben mit +/- Tasten statt Drehring.
Die MH27 hat Mode Memory (merkt sich den letzten Modus). Wenn man beim Einschalten die + Taste gedrückt hält, startet sie im Turbo-Modus; wenn man beim Einschalten die - Taste gedrückt hält, startet sie im Rotlicht.
Ich finde die Steuerung der MH27 gelungen. Mit dem Magnet-Drehring der SRT-Serie konnte ich persönlich mich nie anfreunden. Ich empfinde die Steuerung mit Drehrung nervig und langsam. Mit den +- Tasten kann ich viel schneller und präziser dahin navigieren, wo ich hin will. Ist aber ganz klar reine Geschmackssache; es gibt auch viele Anhänger der Drehring-Steuerung.
Nur ich bin eben keiner.
Ich find's super-nervig.
Ätsch.
Wenn man seine Lampe im Griff hat, geht das mit +- schneller. Nehmen wir mal an, ich bin bei der SRT7 auf Turbo, und brauche weniger Licht: "Sooooo, ich drehe mal runter .... so vielleicht ... neee doch noch ein bisschen mehr .... dreeeh dreeeh ... soo jetzt paßt's". Mit der MH27: ich weiß, dass ich auf Turbo bin, und ich brauche die Stufe mit 55 Lumen. Ich doppelklicke auf - (um 2 Stufen runterzuschalten). Bumm. Zack. Fertig. Ende der Diskussion. Drehringe sind nur für alte Leute und für Renter, die Zeit haben, die Lampe zu verstellen.
Hier noch ein Gruppenbild der "TDC" (Tactical Dedome Connection):
Weitere Beamshots (auch mit den anderen Lampen) gibt's, sobald es draußen dunkel wird.
So, habe ich noch was vergessen? Ach ja: durch den mechanischen Verpolungsschutz funktioniert die Lampe nur mit Button-Top-Akkus.
Viele Grüße,
Markus