Lithium Höhere Entladeströme an LiPo-Akkus über Modellbaulader

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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1.085
113
Engen
Hallo,

ich greife mal hier das alte Thema Modellbaulader wieder auf.

Ich lade seit geraumer Zeit immer mal wieder LiIon Akkus mit meinem iCharger 306B, vor allem weil ich auch Akkus beim Entladen teste und mit einander vergleiche, wenn ich diese zusammen in einer Lampe in Reihe verwenden will.

Jetzt habe ich mir einen LiPo-Akkupack 6S 5000mAh zu gelegt. Dieser kann lt. Hersteller 20C dauer und 30C max. In Foren habe ich gelesen, dass man diese Werte nich unbedingt ausreizen sollte, aber ich denke 10C sollten dauerhaft drin sein.

Beim ersten Entladen mit dem iCharger habe ich gleich gemerkt, dass ich schnell an die Grenzen des Entladestromes stoße, da bei 6S in vollem Zustand 25,2V anliegen und mit der 80W Entladeleistung dann nur ca. 3,x A Entladestrom möglich sind. Auch fangen die Zellen unterhalb von 3,5 Einzel-Zellen-Spannung schon stark an zu driften, 0,15V waren da schnell erreicht.

Ich wollte externe Lastwiderstände besorgen und hatte 5St. Hochlastwiderstände aus der Bucht gekauft, die haben aber je 66Ohm Widerstand und somit parallel verschaltet ca. 13Ohm, zu viel, der Entladestrom sinkt damit noch weiter auf ca. 1,8A bei vollem LiPo.

Über eine einzelne Halogenlampe mit 36V und 400W bekomme ich schon ca. 9A hin, zwei Parallel haben aber wieder einen zu geringen Widerstand und leuchten nicht. Da die Lampen dann keinen Strom aufnehmen, geht der Entladestrom somit wieder runter. Außerdem haben diese Lampen in der 8€ Version nur ca. 50 Betriebsstunden Lebensdauer.

Wie muss ich die Stückelung und den Aufbau wählen, wenn ich standard 12V 40W Lampen nehmen möchte und einen Entladestrom von ca. 15A möchte.

Das doofe ist ja bei den Lampen, dass der "Kaltwiderstand" immer sehr gering ist, erst beim Leuchten und somit erwärmen steigt der Widerstand auf den rechnerischen Wert der Wattage, bei 12V 40W sollten also 40/12=3,33A fließen in leuchtendem Zustand.
  • Kann ich rechnen, 2St. je Strang in Reihe, da die an 25,2V liegen. Damit sie leuchten und nicht gleich durch brennen.
  • Somit je Strang im Leuchtenden Zustand 3,33A und bei 5 Stängen parallel ca. 16,5A?
  • Somit aber dann 400W Lichtleistung über 10x40W Lampe oder 5*3,33A*25,2V=419W.

Oder mit 50W Lampen dann
  • I=P/U=50/12=4,166A
  • 2St je Strang und 4 stränge parallel, dann P=4*4,166=16,6A und somit 16,6A*25,2V=420W
In jedem Fall wären die Halogenlampen zu Anfang mit zuviel Spannung versorgt, was die mir mit kürzer Lebensdauer "danken" würden.

Gegen Entladeende (ich möchte bis 3,5V je Zelle gehen) habe ich nur noch 6*3,5=21V und die Lampen sind gedimmt.

Generell stört mich bei der Methode, dass der Strom nicht genau einstellbar ist, somit kann ich nicht genau mit 15A entladen über die gesamte Dauer der Entladung.



Andere Überlegung wäre die Regenerative Entladung über einen angehängten Bleiakku. Dabei kenne ich mich aber auch nicht aus und müsste erst einen Akku besorgen dafür.

Danke schon mal.
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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848
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Ruhrpott
Eigentlich brauchst Du eine elektronische Schaltung die über einen(zu kleinen) Widerstand den Strom regelt, einen Lastkonstater.

Kann man nicht die Entladeleistung steigern in dem man an bestimmten Klemmen des Gerätes einen Lastwiderstand anschließt, bin mir nur nicht mehr sicher ob das die Junsi oder Graupner-Geräte waren mit denen das so funktioniert.

mfg
 
  • Danke
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hallo,

danke schon mal.

Das mit dem lastwiderstand ist schon richtig.
Dieser muss in die Plus-Leitung hin zum Akkupack eingeschleift werden.

Dieser Lastwiderstand errechnet sich theoretisch aus:

R=Vbat / Ientlade =25,2V / 15A = 1,68Ohm
P=Vbat x Ientlade =25,2V x 15A = 378Watt.

solch einen her zu bekommen ist aber schwierig und teuer oder langwierig.

Deswegen kam ich auf die Idee mit den Lampen, habe ich irgendwo schon mal so gesehen, Glühlampen sind ja letztenendes auch nur Ohmsche Lasten.


EDIT:
Ich habe mal 10 Stück Halogenlampen 50W / 12V bestellt und bastle morgen eine kleine Platine zusammen mit gesamt 2S5P Lampenkombi.
Mal schauen wie hoch ich den Strom beim Entladen bekomme.

Muss nur aufpassen, dass ich nicht die Bude ab fackle, da ich die Lampen nur in Steckschraubklemmen betreiben werde.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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113
Engen
Die kleine Platine ist gebastelt.
Alle Lampen sofort drauf zu haben funktioniert nicht, dann leuchtet nichts.
Mit 2S3P bekomme ich ca. 8A hin.

Wenn die Lampen dann heiß sind, kann ich weitere zu schalten / stecken.
Werde es nachher ausprobieren.

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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Der Akku ist 5S.
Strom soll 15A sein?
Wie weit willst du entladen? Bis 3,0V? Also 15V insgesamt.
Der Modellbaulader wird nicht ganz bis 0V runter können bei diesem Strom. Nehmen wir an, 1V muss übrig bleiben.
Heißt: Am Widerstand (egal wie er aussieht) dürfen bei 15A maximal 14V abfallen, damit bis Entladeschluss der eingestellte Strom fließen kann.

Bei vollem Akku (20V) fallen dann am Lader 6V x 15A = 90W ab.

Könnte mit parallel geschalteten 12V-Halogenlampen funktionieren. Verschiedene Leistungen parallel schalten, dann kann man sich's durch hinzufügen und wegnehmen passend einstellen.
PKW-Lampen sind für etwas höhere Spannung (14V IIRC) ausgelegt.
Der Einschaltvorgang ist aber schwierig.

Im Sinne von Reproduzierbarkeit und Betriebssicherheit würde ich Hochlastwiderstände auf einem belüfteten Kühlkörper verwenden. Z.B. so etwas, 6-7 Stück parallel, oder hiervon5 Stück.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Der Akku ist 5S.
Strom soll 15A sein?
Wie weit willst du entladen? Bis 3,0V? Also 15V insgesamt.
Der Modellbaulader wird nicht ganz bis 0V runter können bei diesem Strom. Nehmen wir an, 1V muss übrig bleiben.
Heißt: Am Widerstand (egal wie er aussieht) dürfen bei 15A maximal 14V abfallen, damit bis Entladeschluss der eingestellte Strom fließen kann.

Bei vollem Akku (20V) fallen dann am Lader 6V x 15A = 90W ab.

Könnte mit parallel geschalteten 12V-Halogenlampen funktionieren. Verschiedene Leistungen parallel schalten, dann kann man sich's durch hinzufügen und wegnehmen passend einstellen.
PKW-Lampen sind für etwas höhere Spannung (14V IIRC) ausgelegt.
Der Einschaltvorgang ist aber schwierig.

Im Sinne von Reproduzierbarkeit und Betriebssicherheit würde ich Hochlastwiderstände auf einem belüfteten Kühlkörper verwenden. Z.B. so etwas, 6-7 Stück parallel, oder hiervon5 Stück.



Hallo, danke schon mal.

Der Akku ist ein 6S LiPo, den ich vorerst nur bis 3,5V je Zelle entladen möchte.

Wenn ich Deine Rechnung nach vollziehe, dann gehe ich jetzt also von folgendem aus:

3,5V x 6Zellen = 21V
1V übrig für den Lader macht 20V an den Lampen (ich habe 2 x 12V Lampe in Reihe) Lampen also dann gegen Ende gedimmt??
Bei vollem Akku also 25,2V-24V, Lampen in Volllast und für den Lader noch 15A x 1,2V = 18W.

Bei Entladung bis auf 3V je Zelle dann 3 x 6V = 18V,
1v für Lader, somit für die Lampen noch 17V = noch stärker gedimmt oder aus???
Bei vollem Akku bleibt es sich gleich wie oben, für den Lader also 18W.

Bei meiner kleinen Platine möchte ich nun erst kurz die mittleren 6 Lampen zuschalten, bis diese leuchten und Strom "aufnehmen", dann weitere 2St. zu schalten oder sogar 4St.

Ob´s so klappt weiß ich heute Abend.

Dass der Strom nicht konstant bleibt über die gesamte Entladedauer ärgert mich auch.

Mit Widerständen wäre es sicherlich einfacher.

Danke.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
3,5V x 6Zellen = 21V
1V übrig für den Lader macht 20V an den Lampen (ich habe 2 x 12V Lampe in Reihe) Lampen also dann gegen Ende gedimmt??
Bei vollem Akku also 25,2V-24V, Lampen in Volllast und für den Lader noch 15A x 1,2V = 18W.
....
Dass der Strom nicht konstant bleibt über die gesamte Entladedauer ärgert mich auch.
Hier liegt ein Denkfehler vor. Entweder bei Dir oder bei mir. Da sollte nichts dimmen.

Man schaltet zwischen Batterie-Pluspol und Lader-Pluspol einen dicken Widerstand. Die Minuspole werden wie üblich direkt verbunden, die Balancer-Anschlüsse auch. Korrekt?

Im Lader arbeitet eine Konstantstromsenke, die den gewünschten Entladestrom von Plus nach Minus fließen lässt, im Prinzip ein gesteuerter Widerstand, der seinen Wert so einstellt, dass sich der gewünschte Strom einstellt.
Diese Stromsenke ist auch weiterhin vorhanden, wenn man externe Widerstände zwischenschaltet. Sie regelt auch weiterhin den Strom konstant. Allerdings kann sie die externen Widerstände nicht steuern. Sie kann nur regeln, was diese Widerstände ihr an Spannung übrig lassen.

Wenn der Entladestrom nicht konstant ist, d.h. beim Entladen abnimmt, heißt das, dass der externe Widerstand zu groß ist. Er muss so dimensioniert sein, dass für die Konstantstromsenke auch bei Mindestspannung noch etwas zu regeln bleibt (oben 1V angenommen).

Der ideale Widerstand hätte hier R = (6 x 3.5V - 1V) / 15A = 21V / 15A = 1,3 Ohm. Und 300 Watt.
Wenn die Akkuspannung größer ist (Entladebeginn), ändert sich die Spannung am Lastwiderstand nicht, aber die an der Stromsenke. Hier wäre sie 4.6V (bei 4.1V Zellenspannung). Also 69W Leistung. 80W kann die Senke.


Halogenbirnen als Widerstand: unter der Annahme, dass die Stromregelung noch regeln kann, die Birnen also korrekt dimensioniert sind, ist der Strom durch diese konstant, und zwar ungefähr der normale Betriebsstrom.
Das funktioniert aber nicht, denn: Eine Niedervolt-Halogenlampe läuft mit Strombegrenzung auf Nennstrom nicht an, weil die kalte Wendel einen so niedrigen Widerstand hat, dass sie sich bei Nennstrom nicht genügend aufheizt, weil der Spannungsabfall und damit die umgesetzte Leistung zu gering ist. Sie kommt nicht zum Glühen, deswegen bleibt der Widerstand niedrig, deswegen der Spannungsabfall auch, deswegen die Leistung, ...
Diese Erfahrung habe ich mit PKW-Halogenlampen (12V 55W) gemacht. Deren Nennstrom ist ca. 4,5A. Mit Strombegrenzung auf 5A laufen die einfach nicht an. Der normale Einschaltstromstoß bei 12V ist ca. 45A wenn's die Quelle hergibt.

Man könnte die Birnen vielleicht auch mit ihrem Kaltwiderstand nutzen, d.h. den oben beschriebenen Effekt ausnutzen, dass sie bei Konstantstrom = Nennstrom nicht "anspringen". Man brauch dann aber viele davon.
Beispiel 12V 50W: Nennstrom 4,2A, also für 15A 4 parallel schalten (vielleicht reichen auch 3).
Widerstand leicht angewärmt: 0,6 Ohm (wilde Schätzung).
Könnte man am Labornetzteil mit einer einzelnen ganz leicht testen: Strombegrenzung auf 15A/4=3,75A und Spannungsabfall am Birnensockel messen.
4 parallel mit je 0,6 Ohm: 0,15 Ohm. Wir brauchen 1,3 Ohm, also 8 oder davon in Reihe (8S4P). Jede verheizt 13W.

Haushaltsübliche Lastwiderstände sind leider auch nicht geeignet. Hab's mal nachgemessen: Toaster 58 Ohm, Wasserkocher 30 Ohm (kalt). Also auch viele.

Ich würde Lastwiderstände kaufen gehen...
 
  • Danke
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Danke für Deine ausführliche Antwort.

ich hatte schon Lastwiderstände da, die aber zu hochohmig waren.

5 St. mit je 66 Ohm hatte ich parallel verschaltet mit dann ca. 13,2Ohm Gesamtwiderstand.

Die von Dir verlinkten Widerstände gehen noch vom Preis her.

Ich hatte immer nach welchen geschaut, die je ca. 150W mit machen und da lagen die Preis dann immer bei ca. 20€ je Widerstand und ich wollte, warum auch immer gleich 4 oder 5 davon kaufen.

Heute Abend starte ich einen Versuch mit den Lampen, wenn´s nicht funktioniert bestelle ich die Lastwiderstände.

Danke.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hallo,

ich muss Dich doch nochmals bemühen.

Wenn es die Widerstände werden sollen, dann habe ich es noch nicht ganz verstanden oder einen Denkfehler.

Wenn ich 5 Widerstände mit je 4,7Ohm parallel verschalte ergibt das 4,7/5=0,94Ohm Gesamtwiderstand.

An diesen 0,94Ohm fallen dann bei 15A doch 0,94Ohm*15A=14,1V ab.
Der Rest muss über diese Stromsenke im Ladegerät "verbraten" werden.
Sind also demnach bei vollem LiPo 6*4,1V-14,1V=10,5V für die Stromsenke und somit 10,5V*15A=157,5W oder nicht? Das wäre ja doppelt so viel Leistung wie die Stromsenke ab kann und somit würde der Strom doch wieder begrenzt werden auf evtl. die Hälfte (7,5A).

Ich muss also mehr Spannung an den Lastwiderständen abfallen lassen.

Oben hattest Du auch idealerweise ca. 1,3 Ohm und 300W berechnet.

Anders herum gerechnet, die Stromsenke macht maximal 80W, sind bei 15A also höchstens 80/15=5,33V die abfallen dürfen. 1V braucht sie mindestens (Annahme).
Somit habe ich bei einem Entladevorgang von voll bis auf 3,0V je Zelle schon verloren.
Denn es gilt dann eine Spannungsdifferenz 6*4,1 - 6*3,0=6,6V.
Den Widerstand nach der niedrigsten Spannung dimensioniert kommt dabei schon zuviel Leistung raus für die Senke. da dann ja am Widerstand höchstens 17V abfallen dürften um 1 V übrig zu lassen zum Regeln.
Und somit bei vollem LiPo ca. 8V und somit wieder 120W für die Stromsenke bleiben.

Wieso schreibt der Hersteller auf das Ladegerät, dass es mit 30A über externen Lastwiderstand entladen kann.

Mit höherem Strom ist es ja noch viel schwieriger, den Widerstand zu bestimmen.

Auch wird es nie reell möglich sein bei 6S-LiPos von Voll bis runter auf 3,0V je Zelle zu entladen, da die Spannungsdifferenz zwischen voll und leer, und dann bei Widerstandsdimensionierung nach niedriger Spannung, immer zuviel Leistung bei vollem LiPo für die Stromsenke bleibt.

Danke Dir.


EDIT:

Bei einem 1S-LiPo würde demnach bei 30A Entladestrom gelten:
RLast=(1*3,0-1)/30=0,066Ohm;
PLast = (1*3,0-1)*30 = 60W.

somit würden am Lastwiderstand immer die 2V ab fallen und somit für die Stromsenke bei vollem 1S-LiPo:

P=(1*4,1V-2V)*30A = 63W.

Somit sehe ich, dass das Ladegerät die 30A mit externem Lastwiderstand nur bei einem 1S-LiPo bringt.

Bei einem 2s wäre:
RLast=(2*3,0-1)/30=0,166Ohm;
PLast = (2*3,0-1)*30 = 150W.

und somit

PSenke=(2*4,1V-5V)*30A = 96W, also schon zuviel.

Ich kann mich denke ich schon fast von dem Gedanken verabschieden, meinen 6S LiPo mit 15A zu entladen, außer ich entlade nicht ganz so weit runter.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
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Engen
So,

hab´s eben ausprobiert.

Erster Versuch:
LiPo voll.
Erst die mittleren 6 Lampen zuschalten und den Entladestrom auf 15A einstellen und starten.
Dann regelt sich der Strom auf irgendwas um die 10-11A ein.
Die Lampen leuchten hell und der Strom geht dann wieder runter, die Lampen gehen aus.

zweiter Versuch:
LiPo voll.
Die mittleren 6 Lampen zuschalten und den Entladestrom wieder auf 15A einstellen und starten.
Der Strom regelt sich hoch, die Lampen leuchten hell. Jetzt so lange die Lampen hell leuchten gleich einen weiteren Strang mit zwei Lampen zuschalten, der Strom steigt bis auf die 15A und hält sich, alle Lampen leuchten hell.

Wie der Strom sich verhält bei weiterer Entladung weiß ich noch nicht, da das ganze zu heiß wird und ich noch Füße, nicht brennbare Unterlage und Ventilator zur Kühlung brauche.

Vielleicht schaffe ich es am Wochenende nochmals ein komplette Entladung zu versuchen bis runter auf 3,0V je Zelle.

Danke.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Als Lastwiderstände kannst Du auch alte Durchlauferhitzer Heizpatronen nutzen, die sind aus Konstantan gewickelt, und können auch ungekühlt eine Menge Strom ab. Ein Widerstand müsste unter 10Ohm liegen, eine Patrone dann bei 2-3 Ohm.

mfg
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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113
im Süden
Wenn ich 5 Widerstände mit je 4,7Ohm parallel verschalte ergibt das 4,7/5=0,94Ohm Gesamtwiderstand.

An diesen 0,94Ohm fallen dann bei 15A doch 0,94Ohm*15A=14,1V ab.
Der Rest muss über diese Stromsenke im Ladegerät "verbraten" werden.
Sind also demnach bei vollem LiPo 6*4,1V-14,1V=10,5V für die Stromsenke und somit 10,5V*15A=157,5W oder nicht? Das wäre ja doppelt so viel Leistung wie die Stromsenke ab kann und somit würde der Strom doch wieder begrenzt werden auf evtl. die Hälfte (7,5A).

Ich muss also mehr Spannung an den Lastwiderständen abfallen lassen.
Alles korrekt.

Oben hattest Du auch idealerweise ca. 1,3 Ohm und 300W berechnet.
Deswegen.

Anders herum gerechnet, die Stromsenke macht maximal 80W, sind bei 15A also höchstens 80/15=5,33V die abfallen dürfen. 1V braucht sie mindestens (Annahme).
Somit habe ich bei einem Entladevorgang von voll bis auf 3,0V je Zelle schon verloren...
So ist es.

Außer Du baust eine schlaue Schaltung, deren Widerstand geringer wird, wenn die Akkuspannung sinkt, so dass für die Senke immer ein bisschen "Regelfleisch" bleibt.
Man könnte auf die Restspannung an der Stromsenke regeln, 2-3 OPs und kräftiger MOSFET sollten reichen. Kann aber gut sein, dass das im Zusammenspiel mit der Stromregelung in der Senke in wilde Schwingerei ausartet.

Oder du stehst daneben und brückst einzelne Widerstände einer Reihenschaltung wenn die Spannung zurückgeht.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Mal ein bisschen Infos zum i306b ergoogelt.

Hier gibt es das "iChargerD+1.9.1 iCharger Extended Discharge Tool". Der i306b ist zwar nicht drin, aber leicht selbst einzutragen mit 80W und 30A. Nutzt aber nichts, denn da kommt auch kaum anderes raus als weiter oben berechnet.

Deutsche Anleitung von zj-hobbyshop.de.
Originale englische Anleitung.

Was wir oben diskutiert hatten ist der "Lithium battery external expanding discharge mode".
In den ersten 30s erlaubt der Lader 150W interne Verlustleistung (statt 80W). Das ist lt. Manual extra dafür gedacht, Lasten wie z.B. Glühbirnen anlaufen lassen zu können, deren Widerstand erst mit steigender Temperatur ansteigt. (Der Übersetzer der deutschen Anleitung hat diesen Satz wohl nicht verstanden).
Diese Info ist auf jeden Fall hilfreich für die Auslegung.


Der Lader beherrscht aber auch "Regenerative Discharge". Dabei wird die entladene Energie in die Stromquelle zurückgespeist. In diesem Modus schafft der i306B bis zu 1000W Entladeleistung!
Die genaue Beschreibung diese Betriebsart auf S. 11 der englischen Anleitung fehlt in der Übersetzung.

Alles, was man dazu braucht, ist am Eingang anstatt eines Netzgerätes ein Akku, der die entladene Energie und Leistung aufnehmen kann.

Hast du einen zweiten Lipo 6S 5Ah? Kann der mit 3C (15A) geladen werden?
Dann wäre das Problem schon gelöst: der zu testende volle LiPo wird am Ausgang angeschlossen, am Eingang sein LEERES Gegenstück.
Dann wird im Menü Regenerative DSC aktiviert, voltage limit=25.2V (6S), current limit=maximaler Ladestrom.
Kritisch könnte die Endphase werden, wenn der Eingangsakku, der ja geladen wird, in die CV-Phase gerät. Dann kann er ggf. die Entladeleistung nicht mehr aufnehmen. Da beim ganzen Prozess aber 10-20% verloren gehen und gegen Ende auch die Entladeleistung weniger wird, könnte es gerade so aufgehen.
Außerdem kann man ja trotzdem noch einen Widerstand in Reihe zum Testakku schalten, um die zurückgespeiste Leistung zu reduzieren.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo,

habe mir dieses mal angeschaut, ist die neuere Version des iCharger Extended Discharge Tools und enthält auch meinen 306B:

iCharger 1010B+, 106B+, 208B, 206B, 306B and 3010B - RC Groups

dort habe ich noch nicht alles verstanden.

Es ist dort auch immer nur die Rede von einem Widerstands-Array für eine Akkuspannung und Entladestrom.

Somit müsste ich für einen 6S (25,2V) LiPo einen externen Gesamtwiderstand von ca. 750W mit 0,84Ohm haben.

Bei fortschreitender Entladung müsste der Widerstandswert aber anders sein, so wie ich es bisher verstanden hatte.

Ich habe mal in China gesamt 14St. 10Ohm Widerstände mit ja 100W Leistung bestellt.

Ob die Wirklich 100W vertragen weiß ich nicht, aber durch die Anzahl der Widerstände reicht es sicherlich wenn ich noch per Lüfter kühle.


Für das Zu- und Wegschalten von einzelnen Strängen hat mir ein Kollege (Elektroniker) Comparatorschaltungen mit Relais empfohlen.

Dabei soll ich über einen Spannungsteiler die gewünschten Schwellspannungen einstellen (externe konstante Referenzspannung voraus gesetzt) und diese Schwellspannung mit der jeweiligen LiPo-Spannung vergleichen. Bei Erreichen oder Unterschreiten der eingestellten Schwellspannungen ändert der Ausgang seinen Wert und Steuert ein Relais an, das dann am Schließer-Kontakt den jeweiligen Widerstandsstrang in Reihe hat und somit zu schaltet.

Der Gesamtwiderstand des Widerstands-Arrays wird somit verringert und der Entladestrom sollte gehalten werden können über einen größeren Entladebereich.

Schaltung steht soweit, sobald die Widerstände da sind, versuche ich es.

Danke.


EDIT:

Relais bekomme ich genügend bei mir auf Arbeit, da die immer frühzeitig bei Reparaturen ausgetauscht werden und für meine Zwecke noch gut ausreichen.

Da das meist 12V Relais sind, werde ich die Schwellspannungen und auch die LiPo-Spannungen noch irgendwie über Spannungsteiler reduzieren für meine Comparatorschaltung.

EDIT2:

Eben nochmals nach gerechnet, da ich bei abnehmender LiPo-Spannung mehr Widerstände im Array benötige, steige ich doch auf die 8 Ohm Variante um. Ich hoffe die Bestellung in China noch soweit ab ändern zu können.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo,

kurzes Zwischenupdate.

Bei dem China-Shop konnte ich die 10OHm nicht mehr in 8Ohm ändern, obwohl in der Beschreibung stand, ich soll nach Kauf den gewünschten Wert durch geben.
Dafür kamen sie aber auch nach 6 Tagen schon an mit einem französischen Text auf dem Umschlag drauf und ich bekam im Nachhinein noch einen Rabatt.

Die 8 Ohm Widerstände, optisch und von den Daten baugleich mit meinen bereits bestellten, habe ich von hier nochmals bestellt:

100W Watt Power Metal Shell Case Wirewound Resistor - US$2.99

Mal schauen wann die kommen.



Mit dem Tool, das light-wolff mir gezeigt hat, habe ich ein bißchen herum gespielt, heraus gekommen ist diese Tabelle:

full


Sie zeigt bei verschiedenen Entladeströmen (30A, 25A... 2,5A) wieviele Widerstände parallel ich brauche und bei welchen Spannungen jeweils zusätzliche Widerstände dazu geschalten werden müssen.

Daraus ergibt sich, dass maximal 4 Widerstände im Entladevorgang dazu geschalten werden müssen, da bei zunehmender Entladung das externe Widerstands-Array vom Wert her kleiner werden muss und somit also weitere Widerstände parallel dazu geschalten werden müssen, das am besten automatisch, abhängig von der Akku-Restspannung.

Das versuche ich mit so einer Komparaturschaltung zu erledigen:

full


Dabei will ich eine Referenzspannung von 12V zur Verfügung stellen über ein Netzteil.

Aus der Referenzspannung "bastle" ich mir über Spannungsteiler mehrere verschiedene Schwellspannungen (in der Schaltung ist nur ein Komparator dargestellt, später werden es mind. 4 St.).

Die Schwellspannungen werden mit den Akkuspannungen verglichen. Damit das funktioniert, werde ich die Akkuspannungen jeweils auch über Spannungsteiler reduzieren.

Immer wenn eine Schwellspannung erreicht oder unterschritten wird, "kippt" das Signal am Ausgang des Komparators von je ca. +Vcc zu GND.

Das Grundsignal am Ausgang ist low, da am neg. Eingang erst die höhere Spannung anliegt. Das Relais ist somit nicht angesteuert und der entsprechende Widerstand ist nicht dazu geschalten zum externen Widerstands-Array.

Da der Ausgang des Komparator-ICs nicht genügend Strom liefert für die Ansteuerung des Relais, ist die Transistor-Verstärkerstufe nach geschaltet.

Ob die Werte schon alle stimmen, weiß ich noch nicht, ein Kollege aus unserer Elektronik-Abteilung schaut nochmals drüber.

Somit kann ich dann gesamt vier Schwellspannungen variabel einstellen, damit der Gesamtwiderstand des externen Widerstands-Arrays immer passt und ich den Entladevorgang mit konstant hohem Strom machen kann.
 
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Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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3.037
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Nationalpark Kalkalpen (A)
www.taschenlampen-forum.de
Das versuche ich mit so einer Komparaturschaltung zu erledigen:

full

Ein paar schnelle Anmerkungen zu deiner Schaltung:

  • Du könntest die 12V-Fixspannung mit einem 7812er aus der Batteriespannung gewinnen, dann brauchst du keine extra Versorgung.
  • Beim Komperator reicht ein Trimmer zum Einstellen
  • Der Komperator sollte eine Hysterese haben
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Zum Einstellen der Schaltschwellen würde ich 1 Widerstand, 4 Potis und noch 1 Widerstand in Reihe schalten. Damit ist sichergestellt, dass die Schaltreihenfolge immer gleich ist und die Einstellbereiche automatisch sinnnoll eingegrenzt sind.
Mit 8 Potis wirst Du sonst wahnsinnig.

Hysterese (Mitkopplung über hochohmigen Widerstand) würde ich auch empfehlen.

Der LM339 hat einen Open Collector Ausgang und kann so wie dargestellt den BC516 nicht einschalten. Da muss ein Pullup nach Plus ran, der den Basisstrom für BC516 liefert. R3 und R4 können dann weg, Komparator-Out direkt an die Basis. Wenn der Komparator auf Low schaltet, zieht er dem BC516 den Basistrom weg.
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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734
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Waldachtal im Schwarzwald
Transistoren haben über einen bestimten Lastbereich einen annähernd konstanten Verstärkungsfaktor. Ich würde ein paar fette Leistugnstransistoren nehmen, die Basis über eine Konstantstromquelle speisen oder notfalls eine kosntante Spannung mit Widerstand und den LiPo dann Über die Collector-Emitter Strecke entladen. Das sollte einfacher zu bauen sein, als die Widerstände.
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Ein paar schnelle Anmerkungen zu deiner Schaltung:

  • Du könntest die 12V-Fixspannung mit einem 7812er aus der Batteriespannung gewinnen, dann brauchst du keine extra Versorgung.
  • Beim Komperator reicht ein Trimmer zum Einstellen
  • Der Komperator sollte eine Hysterese haben

Hallo,
danke für die Hinweise.

Wenn ich die Fixspannung aus der Batteriespannung gewinne und damit auch noch die vier Relais ansteuere, verfälsche ich dann nicht den Entladestrom bzw. Entladekurve.
Ich möchte ja eigentlich die Entladekurve möglichst unverfälscht aufzeichnen, quasi den LiPo testen.
Wenn ich nur die LiPo-Spannung ab greife und an die hochhohmigen Komparatoreingänge bringe, dann dachte ich die "Verfälschung" wäre gering.

Die Referenzspannung am Komparator stelle ich ja mit nur einem Trimmer (R1) ein.
Dadurch, dass ich aber maximal 12V dort habe, muss ich die LiPo-Spannung ja auch irgendwie reduzieren, das wollte ich mit R2 machen. Die jeweiligen Werte lassen sich ja dann entsprechend berechnen oder einfach abgleichen, deswegen die Trimmer und keine Festwiderstände.

Danke für den Tip mit der Kopplung. Ich dachte die bräuchte ich nicht, da ich ja keine stark wechselnden Eingangsspannungen habe, sondern sich die Spannung einmalig dem jeweiligen Schwellwert nähert und dann über das Relais jeweils ein weiterer Widerstand zu geschalten wird.


Zum Einstellen der Schaltschwellen würde ich 1 Widerstand, 4 Potis und noch 1 Widerstand in Reihe schalten. Damit ist sichergestellt, dass die Schaltreihenfolge immer gleich ist und die Einstellbereiche automatisch sinnnoll eingegrenzt sind.
Mit 8 Potis wirst Du sonst wahnsinnig.

Hysterese (Mittkopplung über hochohmigen Widerstand) würde ich auch empfehlen.

Der LM339 hat einen Open Collector Ausgang und kann so wie dargestellt den BC516 nicht einschalten. Da muss ein Pullup nach Plus ran, der den Basisstrom für BC516 liefert. R3 und R4 können dann weg, Komparator-Out direkt an die basis. Wenn der Komparator auf Low schaltet, zieht er dem BC516 den Basistrom weg.

Danke auch für Deine Hinweise.

Das mit der Schaltreihenfolge habe ich nicht ganz verstanden. Mit den vier Potis habe ich vier einstellbare Spannungen, die Widerstände am Ende und Anfang stellen sicher, dass ich keinen Kurzschluss erzeuge wenn ich alle Trimmer versehentlich auch Anschlag einstelle, oder?
Das ganze hilft mir aber auch nur beim Einstellen der Schwellwerte. Wenn ich eine Referenzspannung von maximal 12V habe, dann muss ich nach wie vor doch die LiPo-Spannungen reduzieren. Es reicht hierfür sicherlich ein Poti, da diese LiPo-Spannung ja an allen Komparator-Eingängen dann die selbe sein darf. Somit benötige ich gesamt 5 Trimmer, 4Stück für die Schwellwerte und einen für die Reduzierung der LiPo-Spannungen.

Danke auch für den Hinweis mit dem Pullup-Widerstand. Das wäre so lt. meinem Schaltbild natürlich nicht gegangen.


Transistoren haben über einen bestimten Lastbereich einen annähernd konstanten Verstärkungsfaktor. Ich würde ein paar fette Leistugnstransistoren nehmen, die Basis über eine Konstantstromquelle speisen oder notfalls eine kosntante Spannung mit Widerstand und den LiPo dann Über die Collector-Emitter Strecke entladen. Das sollte einfacher zu bauen sein, als die Widerstände.

Hallo,

Wieviel A gehen über eine solche C-E-Strecke eines Leistungstransistors rüber? Muss es dann zwangsweise eine solche "Batterie" sein wie Photon es zeigt?

Kann ich diese Leistungstransitoren an 18-25,2V betreiben und ist der Strom in dem Bereich auch konstant?

Ich entlade ja am Modellbaulader, das geplante Widerstands-Array hängt in der Plus-Zuleitung zum LiPo. Ich weiß gar nicht genau, ob ich statt ohmscher Verbraucher da was anderes reinschalten darf.

Hier mal nur schnell den Pull-Up-Widerstand ergänzt, weiteres folgt, hab nur grad wenig Zeit heute Abend:

full


Wären die Werte 4,7kOhm für den Pull-Up und 47KOhm für den Koppelwiderstand ok?
Oder muss der Koppelwiderstand gar in den Zweig des positiven Komparatur-Eingangs?

Danke
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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...
Außer Du baust eine schlaue Schaltung, deren Widerstand geringer wird, wenn die Akkuspannung sinkt, so dass für die Senke immer ein bisschen "Regelfleisch" bleibt.
Man könnte auf die Restspannung an der Stromsenke regeln, 2-3 OPs und kräftiger MOSFET sollten reichen. Kann aber gut sein, dass das im Zusammenspiel mit der Stromregelung in der Senke in wilde Schwingerei ausartet.

...
Das diente mal dazu, Ampère im mittleren dreistelligen Bereich zu jagen;
als Stromkonstanter oder größere Zenerdiode.
Beeindruckendes Gerät :thumbup:
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Heute habe ich nochmals einige Überlegungen angestellt zum Aufbau des Widerstands-Arrays.

Da ich die Widerstände schon bestellt habe, wird es wohl doch darauf hinaus laufen.

Da ich bei verschiedenen Entladeströmen schon zu Anfang unterschiedlich viele Widerstände brauche, wollte ich 10St. mit Schaltern anbinden. Die Anzahl der parallel geschaltenen Widerstände also vor Ladebeginn festlegen und einstellen.

Heute bei meiner Recherche nach brauchbaren Schaltern, am liebsten printmontage bin ich nicht fündig geworden, zumindest nicht zu meinem Budget das ich ausgeben möchte.

Weiterhin haben manche der Schalter einen recht hohen Innenwiderstand.

Es läuft deswegen bei mir auf Aufzugsklemmen (Printmontage) und hochwertige Brücken raus, die ich vorher jeweils einbaue oder entferne.

Weiterhin habe ich meine Tabelle zur Ermittlung der benötigten Anzahl von Widerständen überarbeitet.

Ich habe jetzt die Abhängigkeit der Widerstandstoleranz mit eingebaut und somit neue Werte für die jeweiligen Schwellspannungen ermittelt.

Es läuft somit wahrscheinlich auch darauf hinaus, dass ich für unterschiedliche Ladeströme unterschiedliche Schwellwerte brauche.

vlg. hier:

full


Links, bei 30A Entladestrom, habe ich bei 8,4Ohm Einzelwert zwischen 25,2V und 25,1V bzw. zwischen 23,0V und 22,9V die Schwellwerte, bei 20A Entladestrom hingegen zwischen 24,0V und 23,9V.

Somit würde das immer bedeuten ich muss vor einem Akkutest die einzelnen Schwellwerte abgleichen.

Das wird dann langsam doch aufwändiger als gedacht.

Vielleicht kann ich auch die Schwellen so einstellen, dass ich nicht jedes mal neu justieren muss, sondern für mehrere Ströme dieselben Schwellen bekomme.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Ich sach doch: Regelung auf Restspannung an der Stromsenke. Funktioniert unabhängig vom eingestellten Strom oder der Anzahl Zellen.
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Ich sach doch: Regelung auf Restspannung an der Stromsenke. Funktioniert unabhängig vom eingestellten Strom oder der Anzahl Zellen.

Hallo.
Danke für Deine Geduld.
Du hast mir schon einiges geschrieben und viel weiter geholfen, aber ich habe wohl nicht alles verstanden. ;)

Die Stromsenke braucht ca 1V Restspannung zum regeln.
Somit muss ich dafür Sorge tragen, dass ich am Widerstand nicht zu viel und nicht zu wenig Spannung verbrate.
Bei Messung an den Lampen, die ich schon habe, sah ich, dass ich ca. 0,7 V weniger an den Lampen Anliegen habe, als die LiPo Spannung beträgt.

Das ist dann wohl die Spannung, welche die Stromsenke braucht.

Wie müsste eine Schaltung aus sehen, wenn ich das mit den zwei bis drei OPs und Mosfet mache. Oder ist das nur die Randbeschaltung zu den Lastwiderständen?

Ich würde, wenn ich jetzt schon so einen Aufbau mache, gerne auch hoch bis zu 30A Enrladestrom gehen, oder knapp darunter.

Die interne Entladeleistung darf im Dauerbetrieb nie höher als 80W sein.
Bei sinkender Akkuspannung und gleichbleibendem Strom fällt am Widerstandsarray lt. Ohmschen Gesetz immer noch gleich viel Spannung ab, und somit ist zu wenig Spannung für die Regelung an die Stromsenke übrig. Deswegen der Gedanke den Widerstand Restspannungsabhängig automatisch zu reduzieren.

Wenn ich das anders(einfacher) als mit Komparatoren und Justierung der Vergleichsspannungen über Trimmer machen kann, dann bin ich für alles offen.

Mein Wissen über Elektronik ist nur nicht mehr ausreichend.

Danke
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Der Witz bei einer Regelung wäre, dass sich der "Widerstand" des Leistungstransistors automatisch so einstellt, dass der Spannungsabfall an der Stromsenke (Lader) konstant bleibt.
Richtet man das auf 2V Restspannung aus, würde es bis über 30A reichen (60W im Lader).
Im Prinzip genau das gleiche, was Du über die schaltbaren Lastwiderstände machen willst, aber automatisch und nicht in Stufen, sondern linear.
Den/die Transistoren zu kühlen bleibt dann aber auch noch eine interessante Aufgabe.


Das alles ist viel Aufwand.
Deswegen: Was kostet ein zweiter Akku? "Regenerative Discharge".
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Der Witz bei einer Regelung wäre, dass sich der "Widerstand" des Leistungstransistors automatisch so einstellt, dass der Spannungsabfall an der Stromsenke (Lader) konstant bleibt.
Richtet man das auf 2V Restspannung aus, würde es bis über 30A reichen (60W im Lader).
Im Prinzip genau das gleiche, was Du über die schaltbaren Lastwiderstände machen willst, aber automatisch und nicht in Stufen, sondern linear.
Den/die Transistoren zu kühlen bleibt dann aber auch noch eine interessante Aufgabe.


Das alles ist viel Aufwand.
Deswegen: Was kostet ein zweiter Akku? "Regenerative Discharge".


Hallo.

Das Problem beim regenerativen entladen wird sein einen Akku zu finden, der mit 30A geladen werden kann. Mein LiPo nur bis 2C:


Turnigy 5000mAh 6S 20C Lipo Pack

Da habe ich dann schon mal den falschen gekauft.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Ich habe mal die geplante Schaltung auf dem Steckboard aufgebaut.

Dabei habe ich zum einen fest gestellt, dass ich die (hier simulierte) Akku-Spannung auf den positven Komparatoreingang schalten muss und die Referenzspannung auf den negativen Eingang, anders als in meiner Schaltung weiter oben angenommen.

Bisher hatte ich gedacht, dass wenn die Spannung am negativen Eingang höher ist, der Ausgang des Komparators auch low ist (gegen Masse) bzw. negativ bleibt und erst wenn die Spannung am negativen Eingang niedriger als am positiven wird, schält der Ausgang auf high.

Ich dachte, wenn der Ausgang low ist, bekommt die Basis des Transistors keine Spannung und der Transistor schält nicht durch, erst wenn der Ausgang des Komparators auf high wechselt, dann schält der Transistor durch und das Relais zieht an.

So wie hier dargestellt:

full


läuft es nun so, dass erst die simulierte Akkusspannung höher ist als die Vergleichsspannung. Sinkt die Akkuspannung auf den Wert der Referenz oder darunter, dann zieht das Relais an. (Spannungen habe ich gemessen, passt soweit).

Das komische ist nur, dass, wenn die Akkuspannung wieder steigt, über die Referenzspannung, dann fällt das Relais nicht wieder ab.

Muss ich in Reihe zum Relais noch einen Widerstand schalten, damit kein zu hoher Strom fließt und das Relais wieder abschalten kann, oder ist der Transistor so gesättigt, dass er, einmal durchgeschalten, durchgeschalten bleibt und nicht mehr sperrt?

Ich bräuchte mal die Hilfe eines Fachmanns.

Danke.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Der LM339 hat einen Open Collector Ausgang und kann so wie dargestellt den BC516 nicht einschalten. Da muss ein Pullup nach Plus ran, der den Basisstrom für BC516 liefert. R3 und R4 können dann weg, Komparator-Out direkt an die Basis. Wenn der Komparator auf Low schaltet, zieht er dem BC516 den Basistrom weg.
Berücksichtigt?
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Hallo.
Man sieht es etwas schlecht auf dem Foto.
Vom Ausgang des Komparators geht ein gelber Draht zur Basis des Transistors nach links. Von dort aus gehe ich über einen 4,7k Widerstand und einen orangefarbenen Draht hoch auf die plus 12V Schiene.
Der Transistor ist etwas versteckt links hinter den Drähten.

full


Den Koppelwiderstand habe ich aktuell weg gelassen, ebenso die Freilaufdiode.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Ich teste heute nochmals beide Zweige.
Masse und +12V abwechselnd an der Basis des Transistors. Wenn der sauber schält, dann den Komparator ab gekoppelt testen und schauen was dessen Ausgang macht.

Vielleicht habe ich durch die fehlende Freilaufdiode den LM339 schon geschrottet und der schält nicht mehr ab.

Habe hier noch nach einer Erklärung für open-Kollector gesucht.

Hier ist weiter unten auch eine kleine Schaltung mit Relais und Freilaufdiode direkt zw. Open-Kollektor-Ausgang und Spannungsversorgung dargestellt. Sollte das so auch funktionieren bei mir?

Ich spiele mal ein paar weitere Varianten durch, habe ja noch einige Komparatoren im LM339 unbenutzt und gesamt 5St. LM339 zu Hause.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hallo,

dieses Projekt war bei mir komplett eingeschlafen, da ich die LiPo tests abgebrochen hatte, nachdem mein LED-Lampen Projekt mit Wasserkühlung auf Eis liegt. (Finde es grad nicht mehr auf Grund der defekten Suche hier...)

Möchte mir jetzt aber ein neues Ladegerät zulegen und da dachte ich, nachdem ich MC3000 und Gyrfalcon all-88 verkauft habe, und auch mit den neuen Efest Luc BLU6 nicht zufrieden war, dass ich mir wieder einen moderneren Modellbaulader zulege, der auch hohe Entladeströme kann.
Hohe Entladestöme dann wieder z.B. mit regenerativem Entladen...

Den Junsi iCharger X6:
https://www.stefansliposhop.de/Lade...MI6My7qO2M3gIVh7TtCh1xpgpYEAQYAiABEgIS3_D_BwE
hatte ich mir angeschaut.

Ich habe mittlerweile noch andere Lipos, die aber auch nur mit 2C geladen werden können.
Sind 8000mAh Akkus, somit 16A Ladestrom.
Leider nur 4S (4*4,2V=16,8V).
Nicht rausgefunden habe ich bisher, ob beim Regenerativen Entladen der Versorgungsakku die Spannung haben muss wie der entladene Akku oder aber die Schwelle von ca. 24V überschreiten muss, da ab 24V Eingangsspannung der maximale Ladestrom von 30A erreicht werden kann.

Ich möchte vorerst keinen LiPo testen, geht mir drum einzelne LiIon mit höheren Strömen zu testen...
Bei Einzelzellen würde mir dann der 4S Lipo als Spannungsversorgung reichen, bzw. ich habe ja zwei und könnte die parallel schalten.

Was ich generell noch nicht beim regenerativen Entladen verstanden habe...
wird der Versorungsakku auch "sicher" geladen, d.h. CC/CV,
kann also auch die Ladeschlussspannung etc. eingestellt werden....?
 

sbj

Flashaholic
7 Oktober 2016
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.....Nicht rausgefunden habe ich bisher, ob beim Regenerativen Entladen der Versorgungsakku die Spannung haben muss wie der entladene Akku oder aber die Schwelle von ca. 24V überschreiten muss, da ab 24V Eingangsspannung der maximale Ladestrom von 30A erreicht werden kann.?...

Die Spannung vom Versorgungsakku ist erst einmal unabhängig.

Was du aber immer im Blick haben mußt, ist die Entladeleistung.

Beispiel: Du möchtest einen 6s LiPo in einen 3s Versorungsakku mit 10A entladen. Dann fließen bei Beginn der Entladung: 6 x 4,2V x 10A = 252Watt. Der Versorgungsakku (entladener Zustand) müßte dann mit: 252W / (3,7V x 3) = 22,7A geladen werden!! (Abzüglich geringer Verluste im Ladegerät)


Die 24V Schwelle am Eingang:

Auch hier ist wieder die Ladeleistung wichtig, denn daraus ergibt sich der Eingangsstrom. Der X6 kann maximal 30A Ladestrom bzw. 800W Ladeleistung. Der Eingangsstrom ist auf 35A begrenzt.

Beispiel mit deinem 4s LiPo als Versorgungsakku; als Lastspannung: 4x3,7V = 14,8V angenommen; kannst du mit ca. 14,8V x 35A x 0,93% Wirkungsgrad = ca. 487W Ladeleistung rechnen. Das ist dann bei 30A Ladestrom bis zu einer Akkuspannung von 487W / 30A = 16,2V ausreichend. Das heißt, nur wenn du z.B. einen (oder mehrere parallel) 6s Akku mit 30A laden willst, muß die Eingangsspannung mindestens 24V betragen.



....Was ich generell noch nicht beim regenerativen Entladen verstanden habe...

wird der Versorungsakku auch "sicher" geladen, d.h. CC/CV,

kann also auch die Ladeschlussspannung etc. eingestellt werden....?

„sicher“? – Jein!

Ja, du kannst die Gesamtspannungsobergrenze einstellen, aber ohne Einzelzellenüberwachung, weil es am Ladereingang keinen Balanceranschluß gibt. Zur Sicherheit z.B. für deinen 4s Akku dann z.B. 16,5V einstellen und die Zellen mit einem LiPo Checker beobachten.

Der regenerative Ladestrom wird dann bei erreichen dieser Spannungsgrenze zurück geregelt und damit dann auch die Entladeleistung.
 
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sbj

Flashaholic
7 Oktober 2016
180
85
28
...Ich lade seit geraumer Zeit immer mal wieder LiIon Akkus mit meinem iCharger 306B, vor allem weil ich auch Akkus beim Entladen teste und mit einander vergleiche, wenn ich diese zusammen in einer Lampe in Reihe verwenden will.
....
Hast du deinen 306B noch? Mit dem geht das doch auch.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo.
Ja habe den 306B noch, würde aber gerne zugunsten eines neueren Gerätes den alten Lader ersetzen.
Ist ne Spielerei Ich weiß, aber die neuen Displays sind einfach übersichtlicher finde ich.

Wollte erst einen ISDT mit Touchscreen, die können aber maximal 5A Entladestrom...

Wenn ich also nur einzelzellen entladen möchte mit hohem Strom, dann sollte das kein Problem sein mit dem Versorgungsakku 8000mAh, 4S.

Danke. Grüße Markus.
 

sbj

Flashaholic
7 Oktober 2016
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Nein, kein Problem.
Einzelzelle mit 30A entladen: 126W Entladeleistung entspricht ca. 8,5A Ladestrom bei 4s.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Jetzt bin ich nur noch auf der Suche nach geeigneten Schaltnetzteilen (Servernetzteilen) die mir bei normalem (nicht regenerativen) Laden / Entladen genug Power bieten.
Habe einen fertigen Verbund im Auge, der 36V / 50a liefert, aber 100€ kostet.
Einzelne Netzteile kosten ja weit unter 10€ je Stück...
 

sbj

Flashaholic
7 Oktober 2016
180
85
28
Achtung! - Der X6 z.B. verträgt nur maximal 32V an Eingangsspannung. Der 306B geht bis 38V.
Brauchst du wirklich Ladepower mit mehr als 500Watt?
Dann wäre eines von den Junsi Duo Ladegeräten interessant, mit denen man beim entladen noch mehr Möglichkeiten hätte. Was soll im Maximalfall wie schnell geladen werden?

In den RC Foren gibts teileweise Umbauanleitungen für Server Netzteile.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Achtung! - Der X6 z.B. verträgt nur maximal 32V an Eingangsspannung.
Kann man im Setup des X6 nicht den maximalen Eingangsstrom begrenzen?
Reicht das nicht als Schutz aus?
Zur Not könnte man evtl. die jeweiligen Ausgangsspannungen der Netzteile runter regeln.
Ich muss die eh angleichen denke ich für sauberen Betrieb.
+/- 10% sollten möglich sein.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.074
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Kann man im Setup des X6 nicht den maximalen Eingangsstrom begrenzen?
Nein das reicht nicht.
Ich würde einfach zwei Server Netzteil in Reihe verwenden, So hat man 24V bei ausreichend viel Strom.
Hier kullert noch so ein Emerson Network Power Netzteil rum, das macht 1200W bei 27,2V.
IMG_20181017_132326.jpg
Das hatte ich die ganze Zeit als Versorgung für meinen Icharger 4010 Duo.
Leider kann der nicht in einen zweiten Kanal entladen wenn die Netzteilspannung kleiner als die Akkuspannung ist.
Deswegen habe ich jetzt ein 48V Netzteil dran.
Das einzige Problem was oben das Netzteil hat ist das es im Leerlauf sehr warm wird, selbst mit kleiner Last (20W) wird es weit weniger warm.
Anscheinend mag es wirklich keinen Leerlauf, es hat aber standardmäßig auch keinen Lüfter (in dem Rack wo es normalerweise eingebaut ist wohl schon).
Vielleicht macht man mal einen 120mm Lüfter an die Seite...

Man könnte sich auch etwas überlegen das man selbst mit Netzteilspeisung einen Widerstand verbaut um die Energie zu verheizen.
Bei Elektrischen Antrieben werden auch Bremswiderstände verbaut die einfach bei einer zu hohen Zwischenkreisspannung aktiviert werden.

Man nimmt die Spannung vom Netzteil, gibt sie über eine Diode in das Ladegerät (Diode gut kühlen), so das die Spannung am Netzteil Ausgang nicht ansteigt und es abschaltet.
Die Spannung am Ladegerät misst man dann (diese steigt ja an wenn das Ladegerät versucht zurückzuspeisen) und gibt sie auf einen Komperator oder eine PWM.
Damit schaltet man dann den Lastwiderstand zu der die Spannung dann wieder runter zieht.
So kann man den Widerstand auf sagen wir mal 30V und 26A auslegen, sprich 1,125 Ohm in etwa.
Dann braucht man sich keine Gedanken machen bezüglich eines zu speisenden Akkus.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Icharger 4010 Duo
Ok, der Lader verträgt 50V Eingangsspannung...

Ich denke ich komme beim Laden gut mit 24V hin, ab ca. 23,5V hat der X6 lt. Beschreibung eh die volle Leistung.
Die Netzteile sind eh meist etwas höher in der Spannung, bzw. ich regle die 24V dann hoch statt die 36V runter.

Das mit der Komperatorschaltung hatte ich früher leider schon nicht so ganz verstanden, siehe einige Posts früher (2015) :pfeifen:
Wollte da verschiedene Anzahl Lastwiderstände Spannungsabhängig zu oder weg schalten...

Ich werde zum Laden einfach den X6 mit "24-V" Netzteil verwenden und zum Entladen einen LiPo an den Eingang hängen, den ich vorher auf Lagerspannung runter gebracht habe.
Dann wird das schon klappen...

Danke Euch...