Heute möchte ich euch eine Lampe vorstellen, die erfrischend anders ist und dabei einen hervorragenden Eindruck hinterlässt: die Streamlight Knucklehead.
Das Einsatzgebiet dieser Lampe ist der Werkstattbereich, und den bedient sie ganz und gar und richtig gut.
Doch bevor ich mich in Geschwärme verliere, hier zunächst mal die nüchternen Fakten:
Leergewicht: 395 g
Gewicht mit Akkupack: 649 g
Länge: 233 mm
Länge mit abgeknickten Kopf (90°): 200 mm
Maße Kopf: 71×53 mm
wasserdicht: spritzwassergeschützt nach IPX-4.
Die Lampe besteht aus Polyamid, einem robusten und bruchsicheren Kunststoff. Auffällig ist ein Magnet, der mit einer Zugkraft von 61 Kilogramm angegeben ist. Man sollte also tunlichst vermeiden, die Fingerchen zwischen metallene Gegenstände und den Magneten zu bekommen.
Der Lampenkopf ist um 210 Grad schwenkbar und um 360 Grad drehbar, wodurch sich nahezu jede beliebige Stellung erreichen lässt.
Okay, soviel zur Stärke des Magneten.
In einem großen Pappkarton finden sich die Lampe inklusive befülltem Akkupack, ein zusätzliches Akkumagazin zum Selbstbefüllen, eine Ladeschale, ein Wandlader, ein Lader für den Anschluss an einen 12-Volt-Zigarettenanzünder im Auto, ein Inbusschlüssel zur Demontage des vormontierten Magneten, Schrauben zur Festmontage der Ladeschale, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und eine Werbebroschüre.
Betrieben wird die Lampe mir einem Akkupack, das aus vier 1,2-Volt-Akkus besteht. Zum Lieferumfang zählt weiterhin ein Akkumagazin, das mit Akkus oder Batterien eigener Wahl bestückt werden kann.
Beim Test trat die Lampe mit dem werksseitigen Akkupack in der hellstn Stufe an. Da ich das Testmodell direkt von Streamlight bekommen habe und es nicht für die Auslieferung auf dem deutschen Markt gedacht ist, konnte der Akku nur mit dem Auto-Ladestecker geladen werden.
Ein entsprechendes Ladegerät für 220 Volt ist allerdings verfügbar, und ich gehe davon aus, dass Lampen, die hierzulande geordert werden, mit dem richtigen Lader ausgeliefert werden.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 660 Lux
nach 5 Minuten: 650 Lux
nach 15 Minuten: 640 Lux
nach 30 Minuten: 640 Lux
nach 45 Minuten: 640 Lux
nach 60 Minuten: 640 Lux
nach 75 Minuten: 640 Lux
nach 90 Minuten: 640 Lux
nach 105 Minuten: 640 Lux
nach 120 Minuten: 640 Lux
nach 135 Minuten: 640 Lux
nach 150 Minuten: 640 Lux
nach 165 Minuten: 640 Lux
nach 180 Minuten: 640 Lux
Nach 191 Minuten begann die Lampe, kontinuierlich dunkler zu werden. Nach 195 Minuten wurden noch 1.600 Lux (Edit: eine Null zuviel, natürlich waren es 160 Lux) angezeigt, das Akkupack entnommen und mit 4,07 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Leuchteinheit:
Zwei vom Hersteller nicht näher spezifizierte LEDs sitzen in einem Kunststoffreflektor. Die Frontlinse besteht ebenfalls aus Kunststoff – sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn eine Arbeitslampe ist oft rauhen Bedingungen ausgesetzt. Eine Frontscheibe aus Kunststoff ist da in meinen Augen eher kontraproduktiv – verkratzt sie doch wesentlich schneller als eine Glaslinse. Allerdings dürfte die Fertigung einer entsprechenden Glaslinse aufgrund der speziellen Form eine teure Angelegenheit sein und den Preis der Lampe in die Höhe treiben.
Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky unterhalb des Lampenkopfs. Die Lampe startet immer in der hellsten Stufe. Wird der Schalter gedrückt gehalten, durchläuft die Lampe die Stufen dunkel, Blinken und “Mondschein”. Lässt man den Schalter in der gewünschten Stufe los, wird diese Stufe als Dauerlicht aktiviert. Ein einfacher Druck auf den Schalter schaltet die Lampe aus. Die Leuchtstufen sind wie folgt angegeben: Hell: 200 Lumen für 3,5 Stunden; dunkel: 63 Lumen für 16 Stunden; Blinken: 8 Stunden; Mondschein: 20 Tage.
Mein Fazit:
Die Streamlight Knucklehead gefällt mir richtig, richtig gut. Die Lampe ist solide verarbeitet, bietet eine ausgezeichnete Regelung und kann aufgehängt, aufgestellt oder mit dem starken Magneten an metallenen Gegenständen befestigt werden.
Durch den schwenk- und drehbaren Kopf können auch die unmöglichsten Positionen fast beliebig eingestellt werden.
Erhältlich ist das Gesamtpaket für rund 140 Euro. Die nackte Lampe mit Magazin zum Selbstbefüllen bekommt man für etwa die Hälfte.
Größenvergleich. Von links: Streamlight Knucklehead, Niteye Eye 30, Fenix TK45, Fenix LD20.
“White-wall-beamshot” Streamlight Knucklehead.
Streamlight Knucklehead dunkle Stufe
Streamlight Knucklehead helle Stufe
Fenix LD20
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
Das Einsatzgebiet dieser Lampe ist der Werkstattbereich, und den bedient sie ganz und gar und richtig gut.
Doch bevor ich mich in Geschwärme verliere, hier zunächst mal die nüchternen Fakten:
Leergewicht: 395 g
Gewicht mit Akkupack: 649 g
Länge: 233 mm
Länge mit abgeknickten Kopf (90°): 200 mm
Maße Kopf: 71×53 mm
wasserdicht: spritzwassergeschützt nach IPX-4.
Die Lampe besteht aus Polyamid, einem robusten und bruchsicheren Kunststoff. Auffällig ist ein Magnet, der mit einer Zugkraft von 61 Kilogramm angegeben ist. Man sollte also tunlichst vermeiden, die Fingerchen zwischen metallene Gegenstände und den Magneten zu bekommen.
Der Lampenkopf ist um 210 Grad schwenkbar und um 360 Grad drehbar, wodurch sich nahezu jede beliebige Stellung erreichen lässt.
Okay, soviel zur Stärke des Magneten.
In einem großen Pappkarton finden sich die Lampe inklusive befülltem Akkupack, ein zusätzliches Akkumagazin zum Selbstbefüllen, eine Ladeschale, ein Wandlader, ein Lader für den Anschluss an einen 12-Volt-Zigarettenanzünder im Auto, ein Inbusschlüssel zur Demontage des vormontierten Magneten, Schrauben zur Festmontage der Ladeschale, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und eine Werbebroschüre.
Betrieben wird die Lampe mir einem Akkupack, das aus vier 1,2-Volt-Akkus besteht. Zum Lieferumfang zählt weiterhin ein Akkumagazin, das mit Akkus oder Batterien eigener Wahl bestückt werden kann.
Beim Test trat die Lampe mit dem werksseitigen Akkupack in der hellstn Stufe an. Da ich das Testmodell direkt von Streamlight bekommen habe und es nicht für die Auslieferung auf dem deutschen Markt gedacht ist, konnte der Akku nur mit dem Auto-Ladestecker geladen werden.
Ein entsprechendes Ladegerät für 220 Volt ist allerdings verfügbar, und ich gehe davon aus, dass Lampen, die hierzulande geordert werden, mit dem richtigen Lader ausgeliefert werden.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 660 Lux
nach 5 Minuten: 650 Lux
nach 15 Minuten: 640 Lux
nach 30 Minuten: 640 Lux
nach 45 Minuten: 640 Lux
nach 60 Minuten: 640 Lux
nach 75 Minuten: 640 Lux
nach 90 Minuten: 640 Lux
nach 105 Minuten: 640 Lux
nach 120 Minuten: 640 Lux
nach 135 Minuten: 640 Lux
nach 150 Minuten: 640 Lux
nach 165 Minuten: 640 Lux
nach 180 Minuten: 640 Lux
Nach 191 Minuten begann die Lampe, kontinuierlich dunkler zu werden. Nach 195 Minuten wurden noch 1.600 Lux (Edit: eine Null zuviel, natürlich waren es 160 Lux) angezeigt, das Akkupack entnommen und mit 4,07 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Leuchteinheit:
Zwei vom Hersteller nicht näher spezifizierte LEDs sitzen in einem Kunststoffreflektor. Die Frontlinse besteht ebenfalls aus Kunststoff – sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn eine Arbeitslampe ist oft rauhen Bedingungen ausgesetzt. Eine Frontscheibe aus Kunststoff ist da in meinen Augen eher kontraproduktiv – verkratzt sie doch wesentlich schneller als eine Glaslinse. Allerdings dürfte die Fertigung einer entsprechenden Glaslinse aufgrund der speziellen Form eine teure Angelegenheit sein und den Preis der Lampe in die Höhe treiben.
Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky unterhalb des Lampenkopfs. Die Lampe startet immer in der hellsten Stufe. Wird der Schalter gedrückt gehalten, durchläuft die Lampe die Stufen dunkel, Blinken und “Mondschein”. Lässt man den Schalter in der gewünschten Stufe los, wird diese Stufe als Dauerlicht aktiviert. Ein einfacher Druck auf den Schalter schaltet die Lampe aus. Die Leuchtstufen sind wie folgt angegeben: Hell: 200 Lumen für 3,5 Stunden; dunkel: 63 Lumen für 16 Stunden; Blinken: 8 Stunden; Mondschein: 20 Tage.
Mein Fazit:
Die Streamlight Knucklehead gefällt mir richtig, richtig gut. Die Lampe ist solide verarbeitet, bietet eine ausgezeichnete Regelung und kann aufgehängt, aufgestellt oder mit dem starken Magneten an metallenen Gegenständen befestigt werden.
Durch den schwenk- und drehbaren Kopf können auch die unmöglichsten Positionen fast beliebig eingestellt werden.
Erhältlich ist das Gesamtpaket für rund 140 Euro. Die nackte Lampe mit Magazin zum Selbstbefüllen bekommt man für etwa die Hälfte.
Größenvergleich. Von links: Streamlight Knucklehead, Niteye Eye 30, Fenix TK45, Fenix LD20.
“White-wall-beamshot” Streamlight Knucklehead.
Streamlight Knucklehead dunkle Stufe
Streamlight Knucklehead helle Stufe
Fenix LD20
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
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