Kurzreview LiteXpress Workx 207

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
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Heute möchte ich euch ein Lämpchen für den kleinen Geldbeutel vorstellen, das als Gassigeh-Lampe, als Lampe für den Werkzeugkoffer oder als Zweitlampe zum Geocachen gar keine schlechte Figur macht.



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Die LiteXpress Workx 207 ist eine robuste 2xAA-Lampe, bei der die Batterien bereits im Lieferumfang enthalten sind.​



Zu den Details:
Länge: 143 mm
Reflektoröffnung: 15,5 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 19 mm
Gewicht: 50 g
Gewicht mit Batterien: 96 g
Anodisierung: gut und gleichmäßig ausgeführt, allerdings kein HA III.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur bedingt.



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Verbaut wurde eine Cree XP-C-Q4-LED, die in einem stark texturierten OP-Reflektor sitzt. Davor sitzt eine Kunststofflinse.​



Zur Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit weichem Druckpunkt. Durch Antippen werden nacheinander die drei Modi High (angegeben mit 65 Lumen), Low (angegeben mit 20 Lumen) und SOS angewählt. Durchdrücken des Schalters aktiviert die gewünschte Stufe als Dauerlicht. Um bei eingeschalteter Lampe den Modus zu wechseln, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, die Lampe über den Schalter aus- und wieder einzuschalten. Die zweite Möglichkeit ist eher ungewöhnlich, aber eine, wie ich finde, durchaus praktische Alternative: Wenn man die Endkappe kurz löst und wieder festzieht, schaltet die Workx 207 ebenfalls durch die Modi.
Unglücklich gelöst ist dagegen das UI. Die Lampe schaltet bei jedem Einschalten einen Modus weiter. Wird sie in der hellen Stufe ausgeschaltet, schaltet sie in der dunklen wieder ein, wird sie in der dunklen Stufe ausgeschaltet, schaltet sie mit SOS ein, wird sie mit SOS ausgeschaltet, schaltet sie in der hellsten Stufe ein, was die schlechteste aller möglichen Lösungen darstellt.



Die Lampe ist ungeregelt, wie die Laufzeittests zeigen.

Laufzeitmessung Batterien (AA Alkaline):
Beim Einschalten: 2.780 Lux
nach 5 Minuten: 2.090 Lux
nach 15 Minuten: 1.710 Lux
nach 30 Minuten: 1.510 Lux
nach 45 Minuten: 1.360 Lux
nach 60 Minuten: 1.220 Lux
nach 75 Minuten: 1.150 Lux
nach 90 Minuten: 1.120 Lux
nach 105 Minuten: 970 Lux
nach 120 Minuten: 910 Lux
nach 135 Minuten: 840 Lux
nach 150 Minuten: 790 Lux
nach 165 Minuten: 740 Lux
nach 180 Minuten: 700 Lux

Laufzeitmessung Akkus (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 2.560 Lux
nach 5 Minuten: 2.170 Lux
nach 15 Minuten: 1.930 Lux
nach 30 Minuten: 1.820 Lux
nach 45 Minuten: 1.750 Lux
nach 60 Minuten: 1.720 Lux
nach 75 Minuten: 1.710 Lux
nach 90 Minuten: 1.690 Lux
nach 105 Minuten: 1.660 Lux
nach 120 Minuten: 1.620 Lux
nach 135 Minuten: 1.580 Lux
nach 150 Minuten: 1.490 Lux
nach 165 Minuten: 1.350 Lux
nach 180 Minuten: 970 Lux
Die Akkus wurden entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,12 Volt gemessen.
Über eine Abschaltung verfügt die Lampe nicht, was allerdings nicht weiter tragisch ist, da sie dem Benutzer durch Dunklerwerden anzeigt, dass die Stromversorger gewechselt werden sollten. Hier gilt dann aber: Lieber früher als später.



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Meine Meinung zur Workx 207:
Die Lampe ist sicher nichts für Flashys - ungeregelt, Plastiklinse, 65 Lumen - hier hat das Flashaholic-Herz eher Aussetzer, alsdass es höher schlägt.
Die große Zahl der Nicht-Flashys allerdings dürfte das weniger stören, und über die lange Laufzeit ("dank" der fehlenden Regelung) wird diese Zielgruppe sogar erfreut sein. Ärgerlich ist das UI, da die Lampe bei jedem Einschalten eine Stufe weiter geht. Hier besteht sicherlich Verbesserungspotenzial.
Aber angesichts des günstigen Preises von weniger als 30 Euro dürfte die Lampe dennoch ihre Freunde finden.



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LiteXpress Workx 207

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Inova X1​



Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.

Gruß
Walter
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
765
113
NRW
Moin,

Review wie immer top, Lampe in meinen Augen eher ein Flop.

Ich hatte auch mal eine Lampe mit einem solchen UI. Die kann man dem Entwickler eigentlich nur sonstwohin werfen. Absichtlich kann man sich das doch nicht ausdenken.

Wenn nicht Unvermögen, so käme mir nur Sadismus in den Sinn, um das UI zu rechtfertigen.

Über Strobe und SOS kann man ja diskutieren, aber das UI war für mich damals ein der Grund, die Lampe nie zu nutzen, da es mir mächtig auf den Geist ging.

Aber es hat auch sein Gutes, so muss ich mir nicht noch eine Lampe zulegen :D

Gruß

Paetzi
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
3.045
2.129
113
Schwäbische Alb
Hallo Walter,

wieder ein gelungenes Review, danke dafür.

Zu dem vermurksten UI möchte ich mich auch kurz äußern, da meine Lumapower D Mini
auch so ausgestattet ist.
Absolut nicht flashie-tauglich. Gäbe es nur solche UI`s, so würde es dieses Forum wohl nicht geben,
da fast jeder nach der ersten Lampe genug hätte.

Zum Glück für uns (oder zum Pech für unseren Geldbeutel),
gibt es auch besser durchdachte Lampen.:D

Gruß Hacki
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Was hast du denn da für ein Modell erwischt?
Die Lampe sollte eigentlich in der Stufe starten, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde, sofern sie länger als zwei Sekunden an war.
Zumindest kenne ich keine D-Mini, bei der das nicht so ist.

Gruß
Walter