Taschenlampen-Gewinde schmieren

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
nehme ein gutes Kettenschmiermittel vom Motorrad. Was dort keine O-Ringe angreift, für über tausend Kilometer bei höchster Beanspruchung, Wasser, Hitze und sonst. Umwelteinflüssen taugt, wird wohl auch auf nem TL-Gewinde nicht überfordert sein. Ist auch quasi umsonst.

Mache ich aber nur bei solchen Gewinden, die mich wegen Quietschen und schlechterer Verarbeitung nerven. Die meisten Gewinde bekommen bei mir nix, da ich TL eh nicht ins Wasser schmeiße.
 
Zuletzt bearbeitet:

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Moin,

ich habe das Thema:
"Pflege von Gewinden und Dichtungen"
jetzt mit diesem bereits vorhandenen Thema:
"Taschenlampen-Gewinde schmieren"
zusammengerührt.
Deshalb kann hier jetzt fleißig weiter diskutiert werden.
Unter Pflege von Gewinden und Dichtungen habe ich einen temporären Verweis eingefügt, damit auch jeder sofort weiß, dass es jetzt hier weiter geht.

Gruß
Klaus
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo,

nehme ein gutes Kettenschmiermittel vom Motorrad. Was dort keine O-Ringe angreift, für über tausend Kilometer bei höchster Beanspruchung, Wasser, Hitze und sonst. Umwelteinflüssen taugt, wird wohl auch auf nem TL-Gewinde nicht überfordert sein.

Damit haste sicherlich recht.
Aber wenn ich an die Klebrigkeit meines S100 denke, dann möchte ich das nicht auf einer meiner TL's haben.


Viele Grüße
Mathias
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
nit zukleistern, Jungs.:)
Mit dem Pinsel oder gesprüht dünn aufgetragen braucht man keine Bange vor ner gummiähnlichen Pampe zu haben :)
HKS extrem heißt das Zeug, dass ich nehme. Hält am Mopped bis ca. 2000 Km ohne Nachschmierung.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
nit zukleistern, Jungs.:)
Mit dem Pinsel oder gesprüht dünn aufgetragen braucht man keine Bange vor ner gummiähnlichen Pampe zu haben :)
HKS extrem heißt das Zeug, dass ich nehme. Hält am Mopped bis ca. 2000 Km ohne Nachschmierung.
Wird das Gewinde durch die gute Haftung nicht schwergängiger?
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
weils nur dünn drauf ist, nicht wesentlich.
Ich denke, gerade billige Lampen mit ordentlich Spiel im Gewinde würden sogar von einer dickeren Schicht profitieren. Das fühlt sich dann etwas "solider" an. Was ich nicht so mag sind quietschende und verkantende Gewinde.
 

Greyhound

Flashaholic
7 November 2010
118
5
18
Rheinland Pfalz
hallo,
Ich schmiere die Gewinde meiner Lampen mit Silikonfett von meinem Taschenlampenhändler,und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
das Silikonfett ist O-Ring verträglich und von -40 Grad - bis +200 Grad einsetzbar.
gruß:
Werner
 

wachtel

Flashaholic
17 März 2010
229
74
28
Leute seid vorsichtig mit der Vaseline!

Vaseline hat einen Schmelzpunkt von 38° Celsius. Und Lampen werden schon mal einiges heisser.....

Was ich damit sagen will..... die verflüssigte Vaseline KANN, wenn man die Lampe z.B. auf den Kopf stellt, in den Treiber/die Elektronik diffundieren und diese versauen bzw. beschädigen und im harmloseren Fall zu Kontaktproblemen führen. Ausserdem kann es passieren, dass verflüssigte Vaseline in den Reflektor gelangt und diesen beschädigt bzw. in diesem eine "Sauerei" verursacht.

Das ist der entscheidende Hinweis! Die meisten Fette halten keine
hohen Temperaturen aus. Die Folge davon ist Verfluessigung und Ausdampfen.
Bei Lampen mit verklebtem Kopf (d.h. man kommt nie wieder an den Reflektor
oder die Innenseite des Fensters) entferne ich jegliche Schmierung sorgfaeltig. (So geschehen bei meinen ITP A3´s)
Bei Lampen, welche eine nachtraegliche Reinigung zulassen, verwende ich
eine winzige Menge Fahrradfett mit hohem Teflonanteil. Und das geht so:
Fett mit Q-Tipp nur auf die O-Ring Laufflaeche auftragen und mit einem
Kleenex-Tuch so gut wie alles wieder rauswischen. Fertig.

Wenn ein Lampenhersteller die LED mit Waermeleitpaste befestigt, ist man
von vornherein der looser! Deshalb waere das eine meiner ersten Fragen
an den Verkaeufer und ein absolutes k.o. Kriterium im Falle der Paste.

Wer unbedingt fetten will dem gebe ich folgende Empfehlung: es gibt fuer
technische und chemische Anwendungen sog. fluorierte Fette. Diese
haben einen niedrigeren Dampfdruck und gasen daher nicht so schnell
aus.

Aber mein Motto ist eindeutig: Moeglichst kein Fett!!

Gruss


Konrad
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Jetzt haben wir eine Frage und zig Antworten:eek:
Ein Lampenneuling, der hier jetzt liest, ist dann sicher total verunsichert und weiß immer noch nicht, was er machen soll.
Könnte man nicht zusammenfassend sagen:
Ganz wenig temperaturbeständiges und O-Ring verträgliches Schmiermittel an den O-Ring und nur wenn das Gewinde ganz rauh läuft, noch extrem wenig an das Gewinde.
 
  • Danke
Reaktionen: Kiyoshi und Blaumann

JohnTomac

Flashaholic*
4 Mai 2010
347
11
18
Hildesheim
Jetzt haben wir eine Frage und zig Antworten:eek:
Ein Lampenneuling, der hier jetzt liest, ist dann sicher total verunsichert und weiß immer noch nicht, was er machen soll.

da wirst du nie eine Antwort finden, die alle zufrieden stellt. Ich habe mal im MTB Forum einen Glaubenskrieg über das Ölen von Fahrradketten gelesen :eek:

Jetzt öle ich meine Kette so, wie ich es immer gemacht habe :D

und genauso halte ich es mit schmieren von TL-Dichtungen und Gewinden :rolleyes:

Gruß Olli
 
28 November 2010
1
0
0
Silikone und ihr Einfluss auf Kontakte

Hallo, ich möchte einen zusätzlichen Aspekt ansprechen. Und zwar was passieren kann, wenn Silikon Öl / Fett auf Kontakflächen kommt. Stark vereinfacht:
Kommt es am Kontakt zu einer Funkenbildung (z.B. Abrissfunke), so wird das Silikon zersetzt und es bildet sich schliesslich Quarz, ein Isolierstoff... Die Frage ist nun, ob sich beim Schalten von Strömen bis zu immerhin mehreren Ampere im Alugewinde so heisse (mini) Lichtbögen entstehen, die das Silikon zersetzen können. - Ich lasse es lieber nicht darauf ankommen. Silikon Fett also nur da, wo es nicht auf Kontakt gebende Flächen kommt.

Quelle:
Elektrische Kontakte, Werkstoffe und ... - Google Bücher
 

Sternwanderer

Beamshot-SEK
27 August 2010
2.563
896
113
Springe
Also ich habe schon verschiedene Sachen genutzt:

  • Kugellagerfett
  • Ballistol
  • Brunox Deo

Alles scheint die Dichtringe zu pflegen, alles scheint die Gewinde besser laufen zu lassen, keins hat schlechte Dinge bewirkt...

Also glaube ich, dass es völlig egal ist, was man da nimmt. Zum einen ist es nur eine kleine Dosis, zum anderen ist es eine riesige Fläche (alle Gewindegänge insgesamt), und zusätzlich ist bei den (zumindest meinen) teuren Lampen das Gewinde anodisiert. Da ist also keine Elektrik am werkeln im Gewinde ;)

Wichtig ist: Dichtringe mit irgendwas pflegen. Öl, Fett, Silikon, hauptsache, das Metall lässt den Ring leben.


Marcus
 

1altersack

Flashaholic*
30 Mai 2011
405
284
63
Altmark
Die meisten Fette halten keine hohen Temperaturen aus.

Die Folge davon ist Verfluessigung und Ausdampfen.
Bei Lampen mit verklebtem Kopf (d.h. man kommt nie wieder an den Reflektor oder die Innenseite des Fensters) ....


Ich würde hier mal über einen Hauch Kupferpaste nachdenken.

Das benütze ich für mein Motorrad für das Zündkerzengewinde.

Vielleicht etwas übertrieben, aber trotzdem preiswert. 5€ 100ml, hält für 20Jahre vor...:cool:

Viele Grüße aus Berlin, Michael
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
2.029
113
nähe der Bierstadt
Ich würde hier mal über einen Hauch Kupferpaste nachdenken.

Das benütze ich für mein Motorrad für das Zündkerzengewinde.

Vielleicht etwas übertrieben, aber trotzdem preiswert. 5€ 100ml, hält für 20Jahre vor...:cool:

Viele Grüße aus Berlin, Michael

zitat aus eben diesem wikieintrag:
Eine Anwendung von metallhaltigen Heißschrauben-Compounds mit Aluminiummaterialien [...] sollte im Allgemeinen vermieden werden,

Deshalb würde ich zu Aluminiumpaste greifen, hat fast gleiche Eigenschaften wie die Kupferpaste aber Alu - Alu sollte eigentlich keine Galvanische Zelle bilden. Temperaturfest ist das zeug bis 1400° angeblich.... sollte reichen denke ich mal.

Das alles natürlich mit dem Hintergedanken, dass ca. 90% der Taschenlampen aus Alu sind.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
113
Ja, die allgegenwärtige Frage nach dem Schmiermittel für die Gewinde!:)

'Kann mich da nur Sternwanderer anschließen, anscheinend ist es eher nebensächlich, was wir benutzen. :)
Z.B. benutze ich bei meinen MAGs aufgrund der etwas gröberen Gewinde Vaseline, bei Fenix & Co. Titanfett.

Beides arbeitet sehr gut und hat nicht viel gekostet, da aus dem Baumarkt um die Ecke!:thumbup:

Den Dichtringen tut's Nichts, und die Gewinde laufen leicht!:thumbsup:
 

2BigUS

Flashaholic
30 März 2011
195
29
0
Willmersreuth
2bigus.jimdo.com
So und jetzt komme ich mit meinen Gedanken zum schmieren oder fetten der Taschenlampen....

O-Ringe sind aus Kautschukverbindungen also extrem anfällig für zu hohe oder zu niedrige PH Werte. Aluminium ist wo es nicht anodisiert ist ebenfalls schon anfällig für den Luftsauerstoff und bildet von selbst eine Patina ( Oxydschicht) somit bleibt also nur ein Schmierstoff der absolut PH neutral ist und noch die Leitfähigkeit nicht beinträchtigt. Also sind Balistol und Co schon mal nicht schlecht da sie diese Eigenschaften haben wobei ich mir bei Aluminiumpaste und Kupferpaste nicht sicher bin...
Ich persönlich nehme Armaturenfett für Wasserhähne und ähnlichem, das Zeug ist absolut PH neutral, im schlimmsten Fall kann man es sogar essen :)eek:) und dazu noch voll leitfähig um keine Opferanoden zu bilden.

Gruß Uwe:thumbsup:
 

1altersack

Flashaholic*
30 Mai 2011
405
284
63
Altmark
zitat aus eben diesem wikieintrag:

Deshalb würde ich zu Aluminiumpaste greifen, hat fast gleiche Eigenschaften wie die Kupferpaste aber Alu - Alu sollte eigentlich keine Galvanische Zelle bilden. Temperaturfest ist das zeug bis 1400° angeblich.... sollte reichen denke ich mal.

Das alles natürlich mit dem Hintergedanken, dass ca. 90% der Taschenlampen aus Alu sind.

ok, aber der Zylinderkopf ist doch aus ALU? Die Paste verhindert doch das Festfressen des Zündkerzengewindes (aus Stahl) im "weichen" Gewinde des Zylinderkopfes...(bei hohen Temperaturen)

Nix für ungut, Michael
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
12.018
8.264
113
Oberbayern
Eigentlich sollte es keine Probleme für Lampe und O-Ring geben, wenn du ausreichend gefettet hast.

Ich denke aber, dass das "Problem" eher dort liegt, nämlich am Fett:

Die Viskosität von diesem ist bei kalten Temperaturen deutlich höher, folglich lässt sich der Kopf schlecht drehen.

Sobald die Lampe an ist und warm wird, "verflüssigt" sich das Schmiermittel ein bisschen und der Kopf läuft leichter.


Ein Gummiring reagiert nicht so extrem stark auf Temperaturunterschiede, als dass ich diesem allein die Schwergängigkeit zuschreiben würde.


Gruß Johannes
 
  • Danke
Reaktionen: Flashlightman

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
231
63
Nordrheinwestfalen
Hallo,

ja, das könnte auch sein.
Leider habe ich vom Fetten :)D) keine Ahnung und wüsste auch nicht, was für Schmiermittel ich da nehmen sollte :weinen:
Vorschläge?

EDIT: (Ich guck mir mal den O-Ring an und melde mich)

Gruß, Elias.
 

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
231
63
Nordrheinwestfalen
Hallo,

ist das hier in Ordnung?
Und für wie viele Lampengewinde kann ich das gebrauchen?
Und säubere ich die Gewinde und die O-Ringe mit dem Ding, was man sich ins Ohr steckt ,und Alkohol? :D
Und wo tue ich dann dieses Fett drauf? Auf den O-Ring oder über das ganze Gewinde?

Fragen, lauter Fragen, seid mir nicht böse:peinlich:

Gruß, Elias.
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
2.029
113
nähe der Bierstadt
Denke schon das das in Ordnung ist.
und 6g reichen laaaaaaaaaaaaaaaaange
Ich hab ein Döschen mit 2g.... das reicht schon über ein Jahr lang und ist noch mehr als 2/3 voll. Dafür geht die Dose kaputt so langsam :D

Hallo,

ist das hier in Ordnung?
Und für wie viele Lampengewinde kann ich das gebrauchen?
Und säubere ich die Gewinde und die O-Ringe mit dem Ding, was man sich ins Ohr steckt ,und Alkohol? :D
Und wo tue ich dann dieses Fett drauf? Auf den O-Ring oder über das ganze Gewinde?

Fragen, lauter Fragen, seid mir nicht böse:peinlich:

Gruß, Elias.
 

arbalete

Flashaholic
28 März 2011
179
50
0
Pfälzer
Hallo,

ist das hier in Ordnung?
Und für wie viele Lampengewinde kann ich das gebrauchen?

Ja das ist bestens geeignet :thumbup:
und reicht wirklich sehr lange!

Und säubere ich die Gewinde und die O-Ringe mit dem Ding, was man sich ins Ohr steckt ,und Alkohol? :D

Ja das geht auch, ich säubere die Gewinde mit einem Lappen und Aceton - ACHTUNG - vorher die O-Ringe entfernen!

Und wo tue ich dann dieses Fett drauf? Auf den O-Ring oder über das ganze Gewinde?

Ich gebe schräg über das Gewinde 2 ca. 5mm lange dünne Stränge und drehe dann die Teile zusammen, das Fett, welches nicht in den Gewinden verbleibt wird so meistens automatisch auf die O-Ringe gedrückt, das reicht vollkommen aus.

Fragen, lauter Fragen, seid mir nicht böse:peinlich:
Gruß, Elias.

Dazu habe ich bzw. wir mit Sicherheit keinen Grund :thumbsup:

Grüssle - Klaus
 

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
231
63
Nordrheinwestfalen
Hallo,

werde das dann vielleicht mal kaufen! Manche Lampen (Fenix zb.) haben überhaupt kein Fett :eek::mad:

Ist dieser Ablauf gut:

1. Reinigen mit Brennspiritus und dem Teil, das man sich ins Ohr steckt? (Bezeichnung hab ich vergessen)
2. Auch Kontakte damit reinigen, wenn nötig.
3. Ohne mit Zewa oder Ähnlichem drüberzugehen nochmal das Teil, das man sich ins Ohr steckt nehmen und ein wenig Fett drauftun.

Richtig so?
Wie viel Fett muss man denn raufschmieren und WO überhaupt?
O-Ring, Beide Gewinde, ein Gewinde..

Gruß, Elias.
 

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
231
63
Nordrheinwestfalen
Du meinst ein Wattestäbchen? Das steckt man sich nicht ins Ohr!!


Gruß Johannes

Das war auch nur so gesacht!

Hallo,

werde das dann vielleicht mal kaufen! Manche Lampen (Fenix zb.) haben überhaupt kein Fett :eek::mad:

Ist dieser Ablauf gut:

1. Reinigen mit Brennspiritus und dem Teil, das man sich ins Ohr steckt? (Bezeichnung hab ich vergessen)
2. Auch Kontakte damit reinigen, wenn nötig.
3. Ohne mit Zewa oder Ähnlichem drüberzugehen nochmal das Teil, das man sich ins Ohr steckt nehmen und ein wenig Fett drauftun.

Richtig so?
Wie viel Fett muss man denn raufschmieren und WO überhaupt?
O-Ring, Beide Gewinde, ein Gewinde..

Gruß, Elias.

Jetzt aber mal auf'n Punkt kommen!

Gruß, Elias.
 

Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
528
185
43
Altbayern
Ich verwende gar kein Fett. Könnte es sein, dass das damit zusammenhängt, dass meine Lampen alle mit AA-Zellen laufen? :haeh:

:zwinkern:

Viele Grüsse
Marc
 

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
231
63
Nordrheinwestfalen
Hallo,

nein, das ist ***uups***.. nur weil die mit AA laufen, heißt es nicht, dass die nicht gefettet sein müssen.
Das hilft für den besseren Gewindelauf und für die Wasserdichtigkeit!

Gruß, Elias.

Edit:
Ja das geht auch, ich säubere die Gewinde mit einem Lappen und Aceton - ACHTUNG - vorher die O-Ringe entfernen!


Grüssle - Klaus

Ist Aceton auch in Brennspiritus vorhanden? Wenn ja, müsste ich ja dann auch die O-Ringe entfernen.
Soweit ich mich erinnern kann, haben die Leute bei Fenix den O-Ring draufgelassen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
398
0
NRW
Ist Aceton auch in Brennspiritus vorhanden? Wenn ja, müsste ich ja dann auch die O-Ringe entfernen.
arbalete schrieb:
Nein, kannste drauflassen

Grüssle - Klaus

Zwar ist in Brennspiritus, wie arablete bereits geschrieben hat, kein Aceton enthalten. Dennoch würde ich aufpassen mit den O-Ringen.
Brennspiritus besteht zu fast 100% aus Ethanol(sonst nur etwas Vergällungsmittel). Ethanol greift Kunststoff aber dennoch an, vor allem die Weichmacher. Somit können die O-Ringe austrocknen und spröde werden.

Ich habe zwei Praktika bei einem Schmierstoffkonzern absolviert und musste so einiges mit siedenden Benzin, Aceton und Brennspiritus reinigen. Bei einem Reaktionsharzhersteller ebenfalls. In beiden Betrieben, wurde mir immer wieder ans Herz gelegt die Handschuhe so oft es geht zu wechseln, weil die Lösemittel die Weichmacher herauslösen. (Ich könnte jetzt auch noch die Krebsgefahr anführen, welche bei Dichtungsringen eher zu vernachlässigen ist ;))

Auch im heiß debattierten Thema des E10 Kraftstoffs wird davon gesprochen, dass ein erhöhter Ethanolgehalt den Dichtungen Schaden zufügen könnte. Man traut sich nicht E10 zu tanken wegen 5% Ethanol mehr in einem Liter Benzin, reibt damit aber über die O-Ringe seiner Taschenlampe. (Ich tanke übrigens auch kein E10, reinige aber auch keine Gummiteile mit Brennspiritus :D) Die Gummiteile im Auto sind auf eine Verträglichkeit mit Benzin ausgelegt. Wir kennen jedoch nicht die genaue chemische Zusammensetzung der O-Ringe.

Dem entsprechen würde dir und allen anderen empfehlen die O-Ringe nicht mit Spiritus, Ethanol, Benzin, Aceton oder sonstigen Lösemitteln zu reinigen. Es sei denn das Lösemittel ist wirklich kunststoff- bzw. gummiverträglich.
 
Zuletzt bearbeitet: