Vapcell S4 Plus - Fragen

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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wirklich einigermaßen aussagekräftig sind allerdings nur die mAh bei einem Entladevorgang, d.h. im Modus Discharge oder Cap Test ...

denn beim Laden muss immer mehr Energie aufgewendet werden, als letzten Endes netto im Akku gespeichert wird, wegen der dabei entstehenden Verluste ... die werden im sog. "Ladefaktor" abgebildet, d.h. wie viel mal mehr Energie man aufwenden muss, als im Akku dann tatsächlich gespeichert wird, z.B. ein Ladefaktor von 1,3 ...

die beim Laden angezeigten mAh kommen mit hilfe solcher Korrekturfaktoren zustande und je nachdem wie gut die Ingenieure des Herstellers das gemacht haben, kommt es dann näherungsweise hin ...

ein tatsächlicher Kapazitätstest läuft aber immer über's Entladen ...

im Modus Cap Test ist es dann der übliche "C-D-C" Zyklus (Charge - Discharge - Charge) aus anfänglichem voll laden, dann entladen mit mAh Zählung und abschließend wieder aufladen ... die beim Entladen gezählten mAh bleiben dann bis ganz zum Schluss im Display stehen ... oder manuell voll laden und dann manuell ein Entladevorgang, wie es LarryB schon geschrieben hat ...

was tiefentladene NiMH angeht, könnte man auch mal den Modus "Repair" versuchen ... ansonsten könnte auch ein ladbarer NiMH eingelegt werden und wenn der Ladevorgang dann nach kurzer Zeit regulär läuft, dann den Akku auf zügige Art gegen den austauschen, bei dem vorher "Error" angezeigt wurde ... ggfs. mehrmals, um den Akku wieder über die Schwelle der Mindestspannung zu bringen ...

als letzte Maßnahme, wenn man vielleicht auch keinen älteren simpleren Lader hat, der einfach immer erstmal drauf los lädt zum "Anladen" des Akkus, könnte man bei dem tiefentladenen NiMH und einem Akku mit Ladung oder einer Batterie kurzzeitig Minus mit Minus und Plus mit Plus verbinden (ggfs. wiederholen) ...

beide Akkus dazu nebeneinander auf eine leitende Fläche stellen und dann oben mit irgendwas metallenem, rein sicherheitshalber isoliert gehalten oder mit isoliertem Griff wie Schraubenzieher, Zange, etc. die Pluspole kurz verbinden ...
 
Zuletzt bearbeitet:

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Wie genau die Werte letztendlich sind, tja, ich weiß es nicht.

Hab einige Lader, die durchaus sehr unterschiedliche Ergebnisse bringen.

Letztlich kannst du deine Akkus damit untereinander vergleichen und hast ungefähre Werte, das sollte dir schon mal weiterhelfen

Dann noch die Sache mit dem Entladestrom, ich wähle einen höheren als den Referenzwert von 0.2C. Damit gehts schneller und ich sehe ob die Zellen nach kurzer Zeit zusammenbrechen bei höherer last.
 

Moonraker

Flashaholic*
31 März 2013
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Wildberg-Württemberg
Ich beobachte bei meinem S4+ auf dem Display seltsame Daten. Häufig steht da: 90% bei 4,2 Volt, obwohl ich bei meinen Akkus, wenn der Ladevorgang beendet ist, meistens 4,18 Volt messe. Wie kann das sein?

Bei manchen Akkus (Wurkkos)piepst er schon bei 4.10 Volt, und bei nochmaligem Einlegen lädt er dann auch wieder auf 4,18 Volt auf. Muss ich mir Sorgen machen?
 

DaHamstah

Flashaholic*
2 Mai 2013
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dahamstah.de
Ich beobachte bei meinem S4+ auf dem Display seltsame Daten. Häufig steht da: 90% bei 4,2 Volt, obwohl ich bei meinen Akkus, wenn der Ladevorgang beendet ist, meistens 4,18 Volt messe. Wie kann das sein?

Bei manchen Akkus (Wurkkos)piepst er schon bei 4.10 Volt, und bei nochmaligem Einlegen lädt er dann auch wieder auf 4,18 Volt auf. Muss ich mir Sorgen machen?
Bei 4,2 Volt wird meines Wissens die Spannung noch gehalten, quasi als Ladeanschluss, weil sie sonst Recht schnell wieder abfällt. Das macht nahezu jeder bessere Lader so.

Wenn ein Akku nicht voll lädt, dann ist meistens der Innenwiderstand schon ziemlich hoch - Zeit, den Akku auszusortieren.

Achtung, alles eher besseres Halbwissen, kann mit Sicherheit noch Mal jemand genauer erklären!
 
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Moonraker

Flashaholic*
31 März 2013
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Wildberg-Württemberg
Wenn ein Akku nicht voll lädt, dann ist meistens der Innenwiderstand schon ziemlich hoch - Zeit, den Akku auszusortieren.

Lassen sich solche Akkus nicht mehr nutzen?, würde das ein Sicherheitsrisiko darstellen?.

Einige meiner Wurkkos Akkus sind noch keine zwei Jahre alt, da wundert mich das schon ein wenig. Beim zweiten Ladevorgang hatte ich ja dann meine 4,18 Volt.
 

DaHamstah

Flashaholic*
2 Mai 2013
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Lassen sich solche Akkus nicht mehr nutzen?, würde das ein Sicherheitsrisiko darstellen?.

Einige meiner Wurkkos Akkus sind noch keine zwei Jahre alt, da wundert mich das schon ein wenig. Beim zweiten Ladevorgang hatte ich ja dann meine 4,18 Volt.
Nutzen kannst du die schon noch, irgendwas passt aber trotzdem nicht. entweder sind die Kontakte nicht sauber, dann hilft putzen, oder die Akkus an sich machen wirklich langsam die Grätsche und verlieren immer mehr an Kapazität. Die Wurkkos-Akkus werden in den stärkeren Lampen halt auch oft am Rande Ihrer Spezifikationen betrieben, das bedingt dann ein schnelleres altern.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Lassen sich solche Akkus nicht mehr nutzen?, würde das ein Sicherheitsrisiko darstellen?.
Nein, würde es nicht.

Einige meiner Wurkkos Akkus sind noch keine zwei Jahre alt, da wundert mich das schon ein wenig. Beim zweiten Ladevorgang hatte ich ja dann meine 4,18 Volt.
Naja die älteren Akkus von Sofirn und Wurkkos waren noch von Lishen, also Akkus mit Basicwerten in guter Qualität.

Die neueren kommen von einem unbekannten Hersteller, die ganz neuen ebenso (es wurde anscheinend schon wieder gewechselt...).

Ich benutze diese Akkus halt in Lampen, wo ich grad keine anderen Akkus für da habe...die 18650er werden allerdings jetzt allesamt aussortiert, habe genügend andere Button Tops hier. :)
 
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