Ladegerät und AA-Akkus für Rasierer

8 Juni 2025
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Zum Rasieren nutze ich den elektrischen Folienrasierer Braun MobileShave M-90. Dieser wird mit 2x AA-Batterien betrieben.
https://www.braun.de/de-de/male-grooming/shavers-for-men/mobileshave/mobileshave-m-90-shaver

Normalerweise werden bei dem Rasierer Einweg-AA-Batterien verwendet. Diese halten bei täglicher Rasur ca. 3-4 Wochen.

Nach einiger Zeit habe ich statt den Einweg-AA-Batterien dann Akkus verwendet. Die Akkus haben natürlich nicht soviel Power wie die Einwegbatterien, was daran liegen dürfte, dass diese Akkus 1,2 V haben und Einweg-AA-Batterien 1,5 V. Für mich ist die Leistung des Rasierer mit den Akkus jedoch ausreichend.

Ich verwende die weißen AA NiMH-Akkus von (Sanyo) eneloop. Diese halten bei täglicher Rasur ca. 3-3,5 Wochen, also in etwa genau so lange, wie die Einweg-Batterien.

Nach ca. 2 Jahren musste ich dann feststellen, dass der Rasierer nicht mehr ging. Die Akkus hatte zuvor wie immer aufgeladen. Mit Einweg-Batterien lief der Rasier jedoch.

Die aufgeladenen Akkus testete ich dann mit einem einfachen Batterie Tester:
Vanson Batterie Tester Model BT-1 (Designed to test AA, C, D, 9V and 9,6V batteries.)

Der Batterie Tester ist so ein ganz primitives Teil, wo 3 LEDs an der Seite sind. Je nachdem wieviele LEDs dann leuchten und wie stark, kann man dann ungefähr sehen, wie voll der Akku dann noch ist. (Im Internet finde ich solch einfache Geräte schon gar nicht mehr.)

In meinem Fall leuchteten bei den Akkus dann 2 bis 3 LEDs (von max. 3 LEDs). Die letzte LED halt nicht so ganz. Zumindest konnte ich daran erkennen, dass die Akkus nicht leer waren. Aber auch, dass ein Akku etwas voller war, als der andere.

Danach verwendete ich dann 2 andere eneloop Akkus. Diesmal wechselte ich aber nach jedem Laden die Schächte um auszuschließen, dass ein Akku in Schacht 1 des Rasierers vielleicht mehr belastet wird. Bzw. dass der Akku in Schacht 2 mehr belastet wird.

Auch diesmal zeigte sich, dass nach ca. 2 Jahren der Rasierer nicht mehr ging. Im Batterie Tester leuteten auch da 2 bis 3 LEDs (von max. 3 LEDs).

Ich finde es irgendwie merkwürdig, dass nach 2 Jahren solche Akkus in dem Rasierer nicht mehr gehen. Die Akkus sind natürlich nicht kaputt und können in anderen Geräten weiter genutzt werden. Dennoch hatte ich gedacht, dass bei fast vollen Akkus der Rasierer trotzdem gehen sollte.

Allerdings muss ich eingestehen, dass ich die Akkus solange im Rasierer genutzt habe, bis der Rasierer nicht mehr ging. So sollte man eigenlich nicht mit seinen Akkus umgehen. Besser vorher schon im Ladegerät nachladen, bevor das Gerät nicht mehr geht.

Andererseits waren die Akkus, wenn der Rasierer nicht mehr ging, nie richtig leer. Im Batterie Tester leuchteten auch dann immer noch 1-2 LEDs (von max. 3 LEDs).

Zum laden der Akkus nutze ich das Ladegerät "MLE 6 Plus" von ELV.
Ich hatte mir das Ladegerät damals gekauft, weil man damit eigentlich alles laden konnte, was man brauchte: AA, AAA, 9V-Blocks. Es ist ein vollautomatisches Ladegerät, indem man Batterien einlegt und den entsprechenden Typ dann einstellt.

Der Kurz-Bedienungsanleitung kann man folgendes entnehmen:
Ladbare Akkutypen:
NC, NiMH, Alkali-Mangan
Laden:
Automatischer Start und Akkutyp-Erkennung (bei Alkali-Mangan leuchtet die Duo-LED grün.) Sequenzielle Bearbeitung bei Gemischtbestückung.
Lade-LED (grün) leuchte, solange Strom in den jeweiligen Akku fließt.
Automatische Erhaltungsladung mit Stromimpulsen bei NC u. NiMH, Spannungsüberwachung bei Alkali-Mangan.
Start-Taste:
Kurze Betätigung: Reset (Neustart des MLE 6 Plus)
Betätigung 1,5-3 Sek.: Entladen, Duo-LED leuchtet rot
< Nicht bei Alkali-Mangan anwenden >
Betätigung > 4 Sek.: Alkali-Mangan Betrieb, Duo-LED leuchtet grün.
< Das Laden v. NC u. NiMH-Akkus ist in dieser Betriebsart nicht zulässig ! >
Technische Daten:
- 6 voneinander unabhängige Ladeschächte
- Ladbare Akkugrößen: Mono, Baby, Mignon, Micro, 9V-Block (nur NC u. NiMH)
- Lade- / Entladeerkennung durch Auswertung der negativen Spannungsdifferenz am Ende der Ladekurven (-Delta U Ladeverfahren) bei NC u. NiMH
- Unabhängig vom aktuellen Ladezustand ist keine Vorentladung erforderlich.
- Erhaltungsladung mit Stromimpulsen bei NC und NiMH
- Statusanzeigen:
6 LEDs (grün): Laden
1 Duo-LED (rot = Entladen, grün = Alkali-Mangan)
- Akku-Nennspannung:
1,2V NC, NiMH
1,5V Alkali-Mangan
- Ladestrom: max. 2,2 A
- Betriebsspannung: 230V/50Hz, 100mA

Das bedeutet für mich als Nutzer:
Alkali-Mangan = grün (Duo-LED darf ja nicht "rot" eingestellt werden)
NC und NiMH = rot (Duo-LED darf ja nicht "grün" eingestellt werden)

Hier auch noch mal Infos zum Ladegerät "MLE 6 Plus" von ELV:
Mikrocontroller-Lade-/Entladegerät MLE 6
https://de.elv.com/p/mikrocontroller-lade-entladegeraet-mle-6-P202462/?itemId=202462
Ist das Ladegerät kaputt oder falsch dimensioniert?
https://www.mikrocontroller.net/topic/246011

Unklar ist für mich, wie dieses Ladegerät die NiMH-Akkus lädt. Da die Duo-LED auf "rot" gestellt werden muss, gehe ich davon aus, dass NiMH-Akkus immer erst entladen und im Anschluss daran wieder geladen werden. Es ist aber gar nicht gut, vorher immer zu entladen (wie ich auch aus diesem Forum weiß). Außerdem kann man in den letzten oben genannten Link lesen, dass das Ladegerät mit einem recht hohen Ladestrom und ohne zusätzliche Temperaturmessung lädt.

Zusätzlich hat das Ladegerät kein Display, man kann keine Einstellungen machen. Und ein "vollautomatisches Ladegerät" wollte ich damal haben und habe es mir gekauft. Heute wäre mir ein Ladegerät lieber, mit denen man wenigstens einige Einstellungen machen kann.

Nach dem durchstöbern im Taschenlampen-Forum tendiere ich dazu mir das "Vapcell s4 plus" anzuschaffen, sofern ich damit klarkomme. Alternativ käme auch das "Technoline BC700", "BC 4000" oder "BC 4000 Expert" in Frage.

Ich nutze diesen Threat, um nach und nach einige Fragen zum "Vapcell s4 plus" loszuwerden (bevor ich mir das kaufe). Und dann werde ich sehen, ob ich dies in Zukunft nutzen kann.

Da der Post ziemlich lang geworden ist, stelle ich meine Fragen mit dem nächsten Posts nach und nach.

Im Voraus schon mal vielen Dank für eure Hilfe.

Zu "Vapcell s4 plus V3.0":
Man kann ja das Gepiepse abstellen, wodurch dann auch Display abstellt wird.

https://www.taschenlampen-forum.de/threads/vapcell-s4-plus-v3-0-offizielles-release.90203/
Dort steht im Post #1:
das - offenbar nur zusammen mit dem Display - abschaltbare Gepiepe nach Ladeende
und in Post #4:
Zum abschaltbaren Piepser: Der Piepser geht also aus wenn man die Display-Taste gedrückt hält, dann ist aber das Display auch aus? Was passiert wenn man das Display wieder anschaltet, ist dann der Piepser auch wieder aktiv?
und in Post #20:
dazu die Option das Piepsen bei Vorgangsende abzuschalten. Dies schaltet aber auch das Display ab

Frage:
Wenn man jetzt Akkus zum laden drin hat, dann kann man ja erst mal im Display alles lesen und die Einstellungen machen. Wenn man jetzt, sagen wir mal nach 15 Min das "Gepiepse mit Display" abstellt und dann nach weiteren 20 Min das "Gepiepse mit Display" wieder anstellt, sieht man dann die Werte so, als wenn das Display die ganze Zeit ununterbrochen angeblieben wäre? Irgendwie muss man ja schließlich erkennen, wann die Akkus voll geladen sind.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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wenn weiße Eneloop nur etwa 30 Zyklen schaffen, muss es in der Tat dafür irgendwo einen Grund geben ...

selbst unter den heutigen verschärften Testbedingungen erreichen sie 600 ...

das ist allerdings ohne jede zu tiefe Entladung ... das war hier aber der Fall, wenn die Akkus im Rasierer immer genutzt wurden, "bis nichts mehr geht" ...

wenn der Rasierer ausdrücklich auch für Einweg-Batterien gedacht ist, hat er keine Schutzschaltung gegen zu tiefes Entladen unter 1,0 Volt ...

zu tiefes Entladen ist der Haupt-Killer für Akkus ...

der Batterietester misst nur die bereits wieder erholte Ruhespannung ... die aber "unter Last" im Rasierer sofort wieder einbricht ...

von einem Ladegerät her könnte sich auch eine zu hohe Erhaltungsladung negativ auswirken, bei älteren Geräten, noch aus der NiCd Ära, teilweise anzutreffen, das muss aber hier nicht der Fall sein ...

wenn der Ladestrom tatsächlich 2,2 A wäre, wäre das für eine hohe Zyklenzahl ebenfalls nicht unbedingt zuträglich ...

kommt drauf an, wie lange die Ladedauer jeweils war : wenn das Laden 3 Stunden gedauert hat, war es o.k. ... bei 2 Stunden war es noch o.k. ... bei ca. 1 Stunde waren es die etwa 2 Ampere ...

zu dem Ladegerät hab ich jetzt im Moment noch nichts nachgelesen, mach ich noch ...

was ein eventuelles neues anginge, kommt es drauf an, in welcher "Phase" man da gerade ist ...

wenn man etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, ist ein Ladegerät mit Display natürlich gut geeignet, weil man da mehr Infos bekommt ...

wenn man sich aber eigentlich um nichts kümmern möchte, kann man sich auch einfach 1 bis 2 IKEA Stenkol holen, 2 AA im Gerät werden da mit 700 mA geladen und sind in etwas mehr als 3 Stunden fertig ...

für diesen Einsatzzweck im Rasierer kann man aber auch an die Lithium-Ionen Akkus mit geregelten 1,5 Volt Ausgagsspannung denken, z.B. von Xtar ...

die haben eine Schutzschaltung gegen zu tiefes Entladen und haben - je nach Fabrikat - auf akkuvergleichstest.de auch schon an die 1000 Zyklen oder auch mehr geschafft ...
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Zum Rasieren nutze ich den elektrischen Folienrasierer Braun MobileShave M-90. Dieser wird mit 2x AA-Batterien betrieben.
https://www.braun.de/de-de/male-grooming/shavers-for-men/mobileshave/mobileshave-m-90-shaver
Ein 30€-Gerät aus dem Jahr 2009.
Der Philips PQ206/18 läuft auch mit 2x AA und wird auf amazon deutlich besser bewertet.
https://geizhals.de/?cmp=495513&cmp=3489463&active=1

Die aufgeladenen Akkus testete ich dann mit einem einfachen Batterie Tester:
Vanson Batterie Tester Model BT-1 (Designed to test AA, C, D, 9V and 9,6V batteries.)


Allerdings muss ich eingestehen, dass ich die Akkus solange im Rasierer genutzt habe, bis der Rasierer nicht mehr ging. So sollte man eigenlich nicht mit seinen Akkus umgehen. Besser vorher schon im Ladegerät nachladen, bevor das Gerät nicht mehr geht.

Andererseits waren die Akkus, wenn der Rasierer nicht mehr ging, nie richtig leer. Im Batterie Tester leuchteten auch dann immer noch 1-2 LEDs (von max. 3 LEDs).
Also werden die Akkus tiefentladen. Das bedeutet, dass die praktisch alle hinüber sind.
Der Batterietester ist maximal als Indikator für Wegwerfbatterien zu gebrauchen, da er aber die Spannung ohne Last misst unbrauchbar für Akkus.


Zum laden der Akkus nutze ich das Ladegerät "MLE 6 Plus" von ELV.
https://de.elv.com/p/mikrocontroller-lade-entladegeraet-mle-6-P202462/?itemId=202462
Ist das Ladegerät kaputt oder falsch dimensioniert?
https://www.mikrocontroller.net/topic/246011



Zu "Vapcell s4 plus V3.0":
Man kann ja das Gepiepse abstellen, wodurch dann auch Display abstellt wird.
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/vapcell-s4-plus-v3-0-offizielles-release.90203/

Wenn man jetzt, sagen wir mal nach 15 Min das "Gepiepse mit Display" abstellt und dann nach weiteren 20 Min das "Gepiepse mit Display" wieder anstellt, sieht man dann die Werte so, als wenn das Display die ganze Zeit ununterbrochen angeblieben wäre?
Irgendwie muss man ja schließlich erkennen, wann die Akkus voll geladen sind.
Die akkustische Signalisierung ist bei Verstauung des Ladegeräts in einer Schublade gedämpft und nicht störend.
Im Gegenteil, dadurch braucht der Ladevorgang nicht beobachtet zu werden und bei Abschluß des Ladevorgangs einer Zelle weiß man direkt dass sie entnommen werden kann.


Wenn man jetzt Akkus zum laden drin hat, dann kann man ja erst mal im Display alles lesen und die Einstellungen machen.
Der Lader ist vollautomatisch, du brauchst also keine Einstellungen vornehmen.
 
8 Juni 2025
4
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wenn der Rasierer ausdrücklich auch für Einweg-Batterien gedacht ist, hat er keine Schutzschaltung gegen zu tiefes Entladen unter 1,0 Volt ...
Ja, der Rasierer ist eigentlich für Einweg-Batterien gedacht.

von einem Ladegerät her könnte sich auch eine zu hohe Erhaltungsladung negativ auswirken, bei älteren Geräten, noch aus der NiCd Ära, teilweise anzutreffen, das muss aber hier nicht der Fall sein ...

wenn der Ladestrom tatsächlich 2,2 A wäre, wäre das für eine hohe Zyklenzahl ebenfalls nicht unbedingt zuträglich ...

kommt drauf an, wie lange die Ladedauer jeweils war : wenn das Laden 3 Stunden gedauert hat, war es o.k. ... bei 2 Stunden war es noch o.k. ... bei ca. 1 Stunde waren es die etwa 2 Ampere ...
Die Ladedauer bei den AA Batterien war immer 2 Std 25 Min. + X.
Die Batterien wurden im Ladegerät auch immer einzeln geladen, nicht paarweise.
Das X steht für die Zeit, die das Laden länger braucht, bis das Akku komplett aufgeladen ist.
Wenn es schnell ging, war nach 2 Std. 25 Min. ein Akku voll geladen.
Wenn nicht, hat es halt länger gedauert. Das kann dann mal 15 Min. oder 30 Min. oder auch bis zu mehrere Stunden länger sein (z.B. insgesamt 6 Stunden Gesamtladezeit).
Teilweise ist der Akku nach dem Laden warm, was man beim rausnehmen merkt. Das kommt aber auch eher selten vor, dass der Akku warm ist. Trotzdem kann man den mit der Hand problemlos anfassen. Wärmer als lauwarm ist er schon, aber halt nicht richtig heiß. Ich würde das mal so als "doppelt so warm wie lauwarm" beschreiben.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
Wenn du sagst, die AKkus funktionieren ca. 2 Jahre und danach auch noch in anderen Geräten, aber nicht mehr im Rasierer, erinnert mich das an DECT Telefone. Dort macht man ja ähnliche Beobachtungen. Allerdings wird bei denen von außen immer geladen, was für die Akkus nicht so gut ist.

Ich würde mir an deiner Stelle gar nicht so viel Gedanken um ein neues Ladegerät machen. Klar, das BC-700 ist ganz gut, kann auch die Kapazität ermitteln, dass kann praktisch sein. Akkus haben mit zunehmendem Alter aber das Problem, höhere Ströme nicht mehr liefern zu können. Laut Braun ist die Betriebszeit 60min. Wenn ich mal von 2000-2500mAh Akkus ausgehe, müssen die Akkus also 2-2,5A liefern. Das kann für gealterte Akkus die auch mal tiefentladen wurden problematisch sein.

Mein Vorschlag: 1,5V Akkus mit USB-C (dann brauchst du kein extra/neues Ladegerät). Diese Akkus haben eine höhere Spannung als NiMH Akkus. Weiterer Vorteil dieser AKkus: sie schützen sich selbst vor Tiefentladung. Kauf dir davon zwei und du wirst glücklich sein: https://www.akkuteile.de/lithium-io...ku-wiederaufladbar-ueber-micro-usb_12018_3494
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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1.847
113
so ... Unterlagen zum MLE 6 Plus hab ich nicht gefunden, nur über den Link zum MLE 6, weiß nicht, wo da der Unterschied ist ...

jedenfalls ... der MLE 6 lädt demnach Mignon mit "bis 800 mA", das hängt auch von der Bestückung ab, vier Mignonzellen mit 500 mAh Kapazität seien in ca. 1 Stunde ladbar ... bei einem einzelnen Akku im Gerät wie hier in diesem Fall kamen also (mindestens) 800 mA zur Anwendung (falls der "Plus" da womöglich noch etwas höher lag) ... die "Kern-Ladezeit" von ca. 2,5 Stunden unterstützt das ...

von der Größenordnung des Ladestroms her kein Problem für weiße Eneloop AA ...

leider gibt es keine Angaben zur Höhe der "Übergangsladung" des MLE 6 im Anschluss an die erste Ladephase nach ca. 2,5 Stunden ...

(vor der "Impulserhaltungsladung" nach Ende des Ladevorgangs ...)

das bräuchte man ja, um beurteilen zu können, wie sehr sich eine gelegentlich mal auftretende mehrstündige Verlängerung des Ladevorgangs negativ auswirken könnte ... denn schließlich stammt zumindest der MLE 6 (ohne "Plus") aus Mitte der 90er Jahre, als es noch gar keine "LSD" NiMH wie den Eneloop gab ("Low Self Discharge") ... dass die Akkus aber auch in so einem Fall demnach nicht "heiß" wurden, ist immerhin schon mal positiv ...

aber es war ja sowieso schon die zu häufige zu tiefe Entladung der Akkus als Hauptgrund für die nur 30 Zyklen ausgemacht worden ...

gelegentliche Überladungen sind in dem Zusammenhang aber natürlich auch nicht hilfreich ... da sollte man dann manuell abbrechen ...

wenn man weiterhin auf NiMH setzen möchte, gäbe es für den Fall eines neuen Laders also die zwei genannten Wege ...

entweder z.B. einen IKEA Stenkol, der alles automatisch macht ... (aber "nur" laden kann ...) oder einen Lader mit Display und noch weiteren Funktionen, die Entladefähigkeit voraussetzen, wie Kapazitätstest oder "Refresh" ...

oder die angesprochenen 1,5 Volt Li-Ions ... wenn's in die Richtung gehen soll, gäbe es noch das eine oder andere zu in Frage kommenden Modellen zu sagen ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
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Tief im Westen
Wenn du sagst, die AKkus funktionieren ca. 2 Jahre und danach auch noch in anderen Geräten, aber nicht mehr im Rasierer, erinnert mich das an DECT Telefone. Dort macht man ja ähnliche Beobachtungen.
Bei NiMH geht der Innenwiderstand hoch bevor die Kapazität merklich nachlässt. So gealterte Akkus tun es noch in Taschenlampen oder Radios, wenn die auch dafür zu schlapp sind in schwachen Verbrauchern wie Fernbedienungen. Ist bei allen Anwendungen so, je höher die Stromstärke um so ausgeprägter. Bei DECT nochmal verschärft durch die ungünstigen Betriebsbedingungen.

Wenn der Rasierer mit NiMH betrieben werden soll, würde ich nach 2 Wochen planmäßig nachladen und nicht über 3 Wochen komplett leer lutschen. So sollte die schädliche Tiefentladung unter 1V vermieden werden. Idealerweise die Spannung messen oder wenigstens den Batterietester anlegen.
Wenn ich mal von 2000-2500mAh Akkus ausgehe, müssen die Akkus also 2-2,5A liefern. Das kann für gealterte Akkus die auch mal tiefentladen wurden problematisch sein.

Mein Vorschlag: 1,5V Akkus mit USB-C (dann brauchst du kein extra/neues Ladegerät). Diese Akkus haben eine höhere Spannung als NiMH Akkus. Weiterer Vorteil dieser AKkus: sie schützen sich selbst vor Tiefentladung. Kauf dir davon zwei und du wirst glücklich sein: https://www.akkuteile.de/lithium-io...ku-wiederaufladbar-ueber-micro-usb_12018_3494
Aufpassen, nicht alle diese Akkus schaffen über 2 A Dauerstrom. Zur Sicherheit vorher bei akkuvergleichstest.de nachsehen, oder im Datenblatt falls vorhanden.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
Aufpassen, nicht alle diese Akkus schaffen über 2 A Dauerstrom. Zur Sicherheit vorher bei akkuvergleichstest.de nachsehen, oder im Datenblatt falls vorhanden.
Nichts gegen akkuvergleichstest oder ein Datenblatt, aber ich denke nach 31 selbst getesteten Modellen von 1,5V Akkus, kann ich durchaus eine Empfehlung auf Basis meiner eigenen Messungen geben.

1749646280749.png

Die XTAR CLR 4300mWH/2700mAh sind ganz ähnlich, gibts aber hierzulande noch nicht. Für die wird dann aber ein Ladegerät benötigt

1749646386534.png
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
hier sind es ja zwei Zellen im Rasierer ...

die Laufzeit mit zwei Batterien ist mit einer Stunde angegeben ...

eine solche Batterie läuft bei 1A Last ziemlich genau 1 Stunde ...

das ist die Kapazität einer Marken-Alkaline bei 1A Entladestrom : um 1.000 mAh ...

bei Parallelschaltung von zwei Batterien addieren sich die Ströme und die Kapazitäten : 2000 mAh bei 2A > Laufzeit 1 Stunde

bei Reihenschaltung addieren sich die Spannungen, aber Stromstärke und Kapazität bleiben gleich : 1000 mAh bei 1A > Laufzeit 1 Stunde

der einzelne Akku muss also keine 2A schaffen, sondern nur 1A ...
 
8 Juni 2025
4
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was ein eventuelles neues anginge, kommt es drauf an, in welcher "Phase" man da gerade ist ...

wenn man etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, ist ein Ladegerät mit Display natürlich gut geeignet, weil man da mehr Infos bekommt ...

wenn man sich aber eigentlich um nichts kümmern möchte, kann man sich auch einfach 1 bis 2 IKEA Stenkol holen, 2 AA im Gerät werden da mit 700 mA geladen und sind in etwas mehr als 3 Stunden fertig ...
IKEA Stenkol wäre eine (recht günstige) Möglichkeit, aber bis zum nächsten IKEA müsste ich dann 2 - 3 Std. (Hinfahrt) fahren. Wobei man sich für 5,90 Euro laut Internetseite das auch schicken lassen könnte. Und wenn man auch Akkus braucht, könnte man die ja auch gleich mitgestellen. Laut Forum gibt es bei Ikea ja auch gute Akkus, die als eneloop Alternative möglich wären.

Grundsätzlich wäre mir aber eigentlich ein Ladegerät mit Display lieber. Denn erstens möchte ich gerne aus Fehlern (hier schwächelnder Akku) lernen, zweitens kann man mit einem "richtigen" Ladegerät auch eher feststellen, in welchem Zustand die Akkus sind und drittens machen mich die ganzen Posts im Forum neugierig, wie das genau mit den Akkus und den Ladegeräten ist.

für diesen Einsatzzweck im Rasierer kann man aber auch an die Lithium-Ionen Akkus mit geregelten 1,5 Volt Ausgagsspannung denken, z.B. von Xtar ...

die haben eine Schutzschaltung gegen zu tiefes Entladen und haben - je nach Fabrikat - auf akkuvergleichstest.de auch schon an die 1000 Zyklen oder auch mehr geschafft ...
Das ist natürlich ein großer Vorteil von Lithium-Ionen Akkus, gegenüber NiMH, dass die geregelte 1,5 Volt Ausgagsspannung haben (im Gegensatz zu NiMH). Die dürfen dann auch mehr Power haben, da dann vermutlich 1,5 Volt im Rasierer "ankommen" (statt 1,2 bei NiMH). Andererseits sind grundsätzlich Lithium-Ionen-Akkus auch gefährlicher. Siehe hier:
Achtung: 1,5V Lithium Ionen Akku explodiert!

Und da hat man dann Angst, dass sowas passiert und müsste beim Laden das Ladegerät nicht aus dem Auge lassen, was in der Praxis für mich bei einer Ladedauer von mehreren Stunden nicht praktikabel ist.

Es gibt auch auch zusätzlich, wie man im letzten Link nachlesen kann, auch Gehäuse, wo man das Ladegerät reinstellen kann, damit bei einer möglichen Explosion nichts oder zumindest weniger passiert. Bei solchen Gehäusen frage ich mich dann allerdings, ob dann die "natürliche" Kühlung vom Ladegerät noch gewährleistet ist, oder ob man gerade durch solch ein Gehäuse erst einen Hitzestau im Ladegerät bzw. Akku produziert.

Ein 30€-Gerät aus dem Jahr 2009.
Der Philips PQ206/18 läuft auch mit 2x AA und wird auf amazon deutlich besser bewertet.
Danke für den Tipp.
Der Braun M-90 ist ein Folienrasierer mit Trimmer.
Der Philips PQ206/18 ist ein Rotationsrasierer ohne Trimmer.

Mit Rotationsrasierern habe ich bisher aber noch keine Erfahrung gemacht. Möglicherweise rasiert dieses Phillips Modell ja so gut, dass man keinen Trimmer braucht. Vielleicht werde ich mir den mal holen, wenn der M-90 defekt ist. Es ist jedenfalls immer gut, wenn man Alternativen hat.

Also werden die Akkus tiefentladen. Das bedeutet, dass die praktisch alle hinüber sind.
Der Batterietester ist maximal als Indikator für Wegwerfbatterien zu gebrauchen, da er aber die Spannung ohne Last misst unbrauchbar für Akkus.
Na ja, ich hatte damals von den 2 Akkus, als der Rasierer nicht mehr ging, eine in die Wanduhr gesteckt, die damit ohne Probleme läuft. Und diesen "Wanduhr-Akku" hab ich danach, glaube ich, auch schon einige male nachgeladen. Aber eine Wanduhr braucht halt nicht so starke Batterien/Akkus wie ein Rasierer.

Bezgl. Batterietester bin ich jetzt schlauer geworden. :)
(Das wurde ja auch zusätzlich in Post #2 erklärt.)

Die akkustische Signalisierung ist bei Verstauung des Ladegeräts in einer Schublade gedämpft und nicht störend.
Im Gegenteil, dadurch braucht der Ladevorgang nicht beobachtet zu werden und bei Abschluß des Ladevorgangs einer Zelle weiß man direkt dass sie entnommen werden kann.
(Zu "Vapcell s4 plus V3.0")
Ok. Wenn aber das Ladegarät mit Akku in der Schublade ist, hätte ich da aber Bedenken, dass es zu Hitzestau im Ladegerät bzw. Akku kommen kann.

Alternativ könnte man aber vielleicht auch etwas über den Lautsprecher legen, was die Schallwellen minimiert. Wobei man auch dabei aufpassen muss, dass man dadurch keinen Hitzestau verursacht.

Der Lader ist vollautomatisch, du brauchst also keine Einstellungen vornehmen.
Ok, das wäre natürlich auch eine Option, das "Vapcell s4 plus V3.0" vollautomatisch zu nutzen.

Andererseits habe ich ja momentan ein vollautomatisches Ladegerät und vermutlich ja dadurch erst die Probleme mit den Akkus.
Von daher ist es auch nicht verkehrt, sich in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln, wie Akkus schonender geladen werden.

Mein Vorschlag: 1,5V Akkus mit USB-C (dann brauchst du kein extra/neues Ladegerät). Diese Akkus haben eine höhere Spannung als NiMH Akkus. Weiterer Vorteil dieser AKkus: sie schützen sich selbst vor Tiefentladung. Kauf dir davon zwei und du wirst glücklich sein: https://www.akkuteile.de/lithium-io...ku-wiederaufladbar-ueber-micro-usb_12018_3494
Auch interessant und war mir bisher noch unbekannt. Hat aber den Nachteil, dass ich nicht erkennen kann, wann das Akku voll geladen ist.
So wie ich das sehe hat man beim Laden mit USB-C aber auch keinen zusätzlichen Schutz, wenn die Akkus mal zu heiß werden, wie das bei einem "richtigen" Ladegarät der Fall ist.
Und da Lithium-Ionen-Akkus explodieren könnten, hätte ich mit einer solchen Lösung kein wirklich gutes Gefühl.

Wenn der Rasierer mit NiMH betrieben werden soll, würde ich nach 2 Wochen planmäßig nachladen und nicht über 3 Wochen komplett leer lutschen. So sollte die schädliche Tiefentladung unter 1V vermieden werden. Idealerweise die Spannung messen oder wenigstens den Batterietester anlegen.
Früher nachladen und nicht erst warten "bis nichts mehr geht" war auch mein erster Gedanken mit meinem alten Ladegerät.

Nur weiß ich bei meinem alten Ladegerät nicht wirklich, wie das genau arbeitet. Und da muss ich dann davon ausgehen, dass NiMH Akkus zunächst entladen und danach wieder aufgeladen werden. Da das entladen aber nicht gut ist, möchte ich auch ein neues Ladegerät. Dann habe ich eine Unsicherheit weniger, denn dann kann ich einstellen "Laden" und der lädt dann auch nur, ohne zu entladen.

Beim Vapcall sehe ich ja im Display die Spannung beim laden. Gut, die ist dann zwar nicht so genau wie in einem Messgerät, aber das dürfte für mich eigentlich ausreichend sein.

Messgeräte sind ja auch nicht günstig, wenn ich mir die zumindest von Vapcell ansehe. 50 Euro muss man da rechnen. Andererseits halten die ja auch lange, was bei langer Nutzungsdauer den Preis wiederum grundsätzlich "auf die Jahre gerechnet" minimiert.

Und wenn ich mich weiterhin für NiMH entscheiden würde, wüsste ich auch nicht, ob ich weiterhin die weißen eneloops ensetzen sollte, oder ob die "stärkeren" schwarzen eneloop Pro da besser wären. Die Pro halten zwar nicht so viele Zyklen aus, dürfen aber in diesem Fall, bei Einsatz im Rasierer, vielleicht die sinnvollere Wahl sein. ???

Vielen Dank für eure vielen hilfreichen Antworten. :)
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
884
899
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Magdeburg
akkutests.de
Hat aber den Nachteil, dass ich nicht erkennen kann, wann das Akku voll geladen ist.
Doch. Die AKkus haben meist am Pluspol eine LED die blink und wenn voll, dann leuchtet sie dauerhaft
Achtung: 1,5V Lithium Ionen Akku explodiert!
Ja, das passiert. zufälligerweise ist mir das auch bei diesem Hersteller passiert. Aber viele andere Akkus, sicherlich auch in deinem Alltag, sind bisher nicht exploriert, oder? Handy, Powerbank, Bluetoothbox, Tablet, jeder von uns hat wahrscheinlich im Schnitt mehr als 10 Geräte im Haushalt mit Li-Ionen Akkus. Und die sind auch nicht alle in kürzester Zeit in flammen aufgegangen, oder?

und für den einen der jetzt auf die Anker News von heute hinweisen will: Akkus explorieren hauptsächlich bei falscher Handhabung oder wenn das BMS versagt. Nicht ... einfach mal weil sie sich denken, heute ist doch freitag der 13. Lass mal die bude anzünden.

Und da Lithium-Ionen-Akkus explodieren könnten, hätte ich mit einer solchen Lösung kein wirklich gutes Gefühl.
Die Technik die sich normalerweise im Ladegerät befindet, ist in diesen Akkus drin (ja, das kann man heutzutage so klein bauen). ja, 100%ig sicher ist nichts, aber grundsätzlich sind diese Akkus nicht sicherer/unsicherer als andere. Es sei denn man kauft bei Temu oder Aliexpress. Da bin ich meist auch skeptisch. Aber Keeppower oder XTAR sind durchaus etablierte Marken die gute und sichere Akkus produzieren.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
wobei man auch schon mal lesen konnte, dass die Kratax so eine Art "B-Sortierung" der Hixon sein könnten, sie stammen aus dem selben Haus ...

aber wie auch immer ... wenn Du dich dabei nicht wohlfühlst, ist das natürlich o.k. ...

was die Eneloop Pro angeht, machen sie durch diesen Namenszusatz wie "Professional", das Outfit in "Profi-Schwarz" und die größere Kapazität natürlich erstmal was her ... und teurer sind sie ja schließlich auch noch ... "müssen" sie also aufgrund von alledem nicht auch tatsächlich besser sein ? ?(

nach der aktuellen Norm schaffen sie gerade mal ein Viertel der Zyklen weißer Eneloop (150 zu 600 bis noch 60 % der Akku-Kapazität zur Verfügung stehen) ... sie sind nochmals empfindlicher gegenüber zu tiefen Entladungen ... dafür aber teurer ... also : ein schlechtes Geschäft ...

was die Akkus von IKEA betrifft, die Ladda 1900 schaffen weniger als die Hälfte der Zyklen von weißen Eneloop, sind dafür aber natürlich günstiger ...

was den Automatik-Betrieb eines Vapcell S4 plus angeht, sollte er mit dem Schieber an der Seite auf "Manual" gestellt werden ...

die Automatik wählt den Ladestrom aufgrund einer Messung - bzw. besser gesagt Schätzung - des Innenwiderstandes des Akkus und das kann auch mal daneben gehen ... der Ladestrom kann einerseits unnötig niedrig ausfallen, so dass das Laden sehr lange dauert ... aber auch mal viel zu hoch ...

auf Manual ist die Voreinstellung nominelle "500 mA", da kann kaum was passieren ... und das kann im Falle von - noch intakten - Eneloop dann auf nominelle "1000 mA" geändert werden (real sind es etwas weniger ...)

so ein Lader wie der IKEA Stenkol macht das nicht, er ist zwar vollautomatisch, aber der Ladestrom richtet sich einfach nach der Anzahl und dem Format der eingelegten Akkus ...

dein ELV MLE 6 Plus hat übrigens nicht standardmäßig entladen vor dem Laden ... nur auf Anforderung, wenn die Taste länger gedrückt wurde (1,5 bis 3 Sek.) ...
 
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12 März 2019
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Andererseits habe ich ja momentan ein vollautomatisches Ladegerät und vermutlich ja dadurch erst die Probleme mit den Akkus.
Nein, das Laden ist nicht das Problem, sondern das zu tiefe entladen.

wie Akkus schonender geladen werden.
Da dürfte gar nicht mehr so viel Potential bestehen, denn langsamer laden ist gerade bei NiMH nicht unbedingt besser. Denn die Ladeschlusserkennung funktionert bei zu kleinen Ladeströmen nicht mehr und eine daraus resultierende Überladung ist viel schädlicher für den Akku wie das zügige Laden.

Die Pro halten zwar nicht so viele Zyklen aus, dürfen aber in diesem Fall, bei Einsatz im Rasierer, vielleicht die sinnvollere Wahl sein. ???
Für deine Anwendung sind die PROs sogar schlechter, da sie viel weniger Zyklen halten und noch deutlich empfindlicher auf Tiefentladung sind, was bei dir ja das Hauptproblem sein dürfte. Da würden viel eher die eneloop-lite die bessere Wahl sein, diese sind robuster und halten trotz Tiefentladung noch recht lange.

Beim Vapcall sehe ich ja im Display die Spannung beim laden. Gut, die ist dann zwar nicht so genau wie in einem Messgerät, aber das dürfte für mich eigentlich ausreichend sein.
Da beim Laden die Spannung vom Ladegerät vorgegeben wird, kann da gar nicht die Zellspannung genau gemessen werden. Wenn du die Zelle nur in das Ladegerät einlegst, ohne den Ladevorgang zu starten ist die Messung gut brauchbar, natürlich geht es immer noch genauer, aber dich interessiert ja auch nicht die Spannung auf die 8. Nachkommastelle.
Bei NiMH ist das aber noch etwas spezieller, da hier die Spanung beim Laden gar nicht so wichtig ist, bzw. gar nicht als Kriterium für VOLL genutzt werden kann. Hier ist die Erkennung wann ein Akku voll ist über eine kleine Delle im Spannungsverlauf beim Laden. Und wenn der Akku geladen ist geht die Spannnung innerhalb von Minuten auf die Ruhespannung runter so ca. 1,2 V, da aber auch ein Akku der schon zu 2/3 leer ist auch eine Ruhespannung von ca. 1,2 V hat kann man an der Ruhespannung nicht erkennen wie voll ein NiMH-Akku gerade ist.

machen mich die ganzen Posts im Forum neugierig, wie das genau mit den Akkus und den Ladegeräten ist.
Das ist natürlich immer gut, damit einher geht natürlich, dass du dich erstmal intensiver mit dem Thema beschäftigen musst, dass du dann auch interpretieren kannst, was das Ladegerät anzeigt, sonst wäre der Mehrwert quasi nicht vorhanden.

Hitzestau im Ladegerät bzw. Akku produziert
Bei NiMH reden wir von Ladeleistungen von ca. 1W pro Akku, da kommen für das voll bestückte Ladegerät keine 10W zusammen, das ist so wenig, das da selbst eine isolierte Kiste kein Problem wäre.

Schöne Grüße vom Genießer
 
8 Juni 2025
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Doch. Die AKkus haben meist am Pluspol eine LED die blink und wenn voll, dann leuchtet sie dauerhaft
Ok, gut zu wissen. D.h. wenn man solche "1,5V Akkus mit USB-C" kaufen will muß man darauf achten, dass die am Pluspol eine LED drin haben.
Gibt es dafür auch eine Bezeichnung für? Oder steht auf den Angebotsseiten nur "mit eingebauter LED"?

Und ja, natürlich hast du recht, dass die meisten Akkus explodieren, wenn falsch geladen wird. Sei es, weil das Ladegerät einen Fehler macht, der Nutzer, der das Gerät falsch bedient, dass Akku nicht mehr ok ist, ...

Wenn der Akku nicht mehr ok ist, dürfte der dann erst gar nicht geladen werden. Im optimalen Fall, wenn alles ordnungsgemäß funktioniert.

Und wenn man sich dadrauf nicht verlassen will, wäre ein Messgerät ratsam, mit dem man vor dem Laden das Akku misst. Dadurch hätte man dann zusätzliche Sicherheit.

@habichtfreak
Du hast geschrieben, dass bei dir auch schon mal solche Akkus explodiet sind. War das beim Laden oder Nutzen oder "liegen lassen"?

Selbst bei der Lagerung muss man bei solchen Akkus ja schon aufpassen.

Und wo ich schon mal dabei bin. Wie entsorgt man die eigentlich richtig? Die Einweg-Batterien kann man ja in eine Batterie-Sammelbox werfen. Aber bei Li-Ionen Akkus ist das ja gefährlicher.

was die Eneloop Pro angeht, machen sie durch diesen Namenszusatz wie "Professional", das Outfit in "Profi-Schwarz" und die größere Kapazität natürlich erstmal was her ... und teurer sind sie ja schließlich auch noch ... "müssen" sie also aufgrund von alledem nicht auch tatsächlich besser sein ? ?(

nach der aktuellen Norm schaffen sie gerade mal ein Viertel der Zyklen weißer Eneloop (150 zu 600 bis noch 60 % der Akku-Kapazität zur Verfügung stehen) ... sie sind nochmals empfindlicher gegenüber zu tiefen Entladungen ... dafür aber teurer ... also : ein schlechtes Geschäft ...

was die Akkus von IKEA betrifft, die Ladda 1900 schaffen weniger als die Hälfte der Zyklen von weißen Eneloop, sind dafür aber natürlich günstiger ...
Ok. Damit sind für meinen Anwendungsfall die "Eneloop Pro" und "IKEA Ladda 1900" schon mal raus.

was den Automatik-Betrieb eines Vapcell S4 plus angeht, sollte er mit dem Schieber an der Seite auf "Manual" gestellt werden ...

die Automatik wählt den Ladestrom aufgrund einer Messung - bzw. besser gesagt Schätzung - des Innenwiderstandes des Akkus und das kann auch mal daneben gehen ... der Ladestrom kann einerseits unnötig niedrig ausfallen, so dass das Laden sehr lange dauert ... aber auch mal viel zu hoch ...

auf Manual ist die Voreinstellung nominelle "500 mA", da kann kaum was passieren ... und das kann im Falle von - noch intakten - Eneloop dann auf nominelle "1000 mA" geändert werden (real sind es etwas weniger ...)
Ok. Beim Vapcell S4 plus und eneloop NiMH Akkus würde ich den Schalter auf "Manuell" stellen und standardmäßig, wenn ich da nichts weiteres ändere, wird mit "500 mA" geladen. So eingestellt würde das ja reichen.

Bringt das was, wenn man einen höheren Lade-Strom einstellen würde, mal abgesehen davon, dass der Akku schneller "voll" ist? Und wenn ich einen höheren Ladestrom einstellen würde, müsste ich vorher den Akku wohl messen. Mit Ladegerät vor dem Laden oder mit Meßgerät. ???

so ein Lader wie der IKEA Stenkol macht das nicht, er ist zwar vollautomatisch, aber der Ladestrom richtet sich einfach nach der Anzahl und dem Format der eingelegten Akkus ...
Was natürlich auch den Nachteil hat, dass ich (ohne Meßgerät) nicht weiß, "wie gut" der Akku ist. Wobei, wenn der Akku "schlecht" ist, der nicht geladen wird. Gibt es dann eine Fehlermeldung beim IKEA Stenkol, wenn der Akku "schlecht" ist?

Da beim Laden die Spannung vom Ladegerät vorgegeben wird, kann da gar nicht die Zellspannung genau gemessen werden. Wenn du die Zelle nur in das Ladegerät einlegst, ohne den Ladevorgang zu starten ist die Messung gut brauchbar, natürlich geht es immer noch genauer, aber dich interessiert ja auch nicht die Spannung auf die 8. Nachkommastelle.
Bei NiMH ist das aber noch etwas spezieller, da hier die Spanung beim Laden gar nicht so wichtig ist, bzw. gar nicht als Kriterium für VOLL genutzt werden kann. Hier ist die Erkennung wann ein Akku voll ist über eine kleine Delle im Spannungsverlauf beim Laden. Und wenn der Akku geladen ist geht die Spannnung innerhalb von Minuten auf die Ruhespannung runter so ca. 1,2 V, da aber auch ein Akku der schon zu 2/3 leer ist auch eine Ruhespannung von ca. 1,2 V hat kann man an der Ruhespannung nicht erkennen wie voll ein NiMH-Akku gerade ist.
Ok. D.h. beim Vapcell S4 plus kann ich ein NiMH Akku einlegen und der zeigt mit dann die Zellspannung an, wenn ich sonst nichts einstelle wie Laden, usw. ???

Das ist natürlich immer gut, damit einher geht natürlich, dass du dich erstmal intensiver mit dem Thema beschäftigen musst, dass du dann auch interpretieren kannst, was das Ladegerät anzeigt, sonst wäre der Mehrwert quasi nicht vorhanden.
Ich dachte da eher daran, dass das Ladegerät mir bei Messung (ohne Ladevorgang) anzeigt, dass die Zellspannung XY ist. Und aus dieser Zellspannung rechne ich mir dann den Ladestrom 500 mA + X aus und stell den dann im Ladegerät ein.

Deiner Antwort zuvolge müsste man aber noch viel tiefer in die Materie einsteigen, um wirklich einen Mehrwehrt beim lernen zu haben.

Für deine Anwendung sind die PROs sogar schlechter, da sie viel weniger Zyklen halten und noch deutlich empfindlicher auf Tiefentladung sind, was bei dir ja das Hauptproblem sein dürfte. Da würden viel eher die eneloop-lite die bessere Wahl sein, diese sind robuster und halten trotz Tiefentladung noch recht lange.
Ok. Wobei die eneloop-lite wohl nach einem Ladevorgang nicht so lange durchhalten würden, wie die weißen eneloop. Also früher nachgeladen werden müssten. Und wenn ich nicht warten will, bis nichts mehr geht, müsste ich mich da auch wieder rantasten, ab wann neu geladen werden sollte.

Kann man mit einem Meßgerät denn zuverlässig sehen, wie "voll" ein NiMH Akku ist? Also durch Messen ermitteln, wann man am besten nachlädt? Ich will ja nicht wieder warten, bis der Rasierer nicht mehr geht. Andererseite aber auch nicht viel zu früh nachladen.

Als große Schätzung könnte man natürlich auch die mAh der weißen eneloop im Verhältnis zu den eneloop lite setzen.
Also z.B. weiße eneloop = 1900 mAh, eneloop lite = geschätzt 850 mAh.
1900 / 850 = 2,23 => die lite Variante hält ca. halb so lange durch, wie die weißen
=> wenn man die weißen nach 2 Wochen aufladen würde (weil man nicht 3 Wochen wartet bis der Rasierer nicht mehr geht),
dann würde man die lite nach 1 Woche aufladen.

Sehe ich das in etwa so richtig?

Das ist natürlich ein großer Vorteil von Lithium-Ionen Akkus, gegenüber NiMH, dass die geregelte 1,5 Volt Ausgagsspannung haben (im Gegensatz zu NiMH). Die dürfen dann auch mehr Power haben, da dann vermutlich 1,5 Volt im Rasierer "ankommen" (statt 1,2 bei NiMH).
Stimmt das eigentlich, dass die Lithium-Ionen-Akkus mehr Power haben dürften, als NiMH Akkus?
 
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angerdan

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30 Dezember 2011
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Ok, gut zu wissen. D.h. wenn man solche "1,5V Akkus mit USB-C" kaufen will muß man darauf achten, dass die am Pluspol eine LED drin haben.
Gibt es dafür auch eine Bezeichnung für? Oder steht auf den Angebotsseiten nur "mit eingebauter LED"?
Am einfachsten sind 1,5V LiIon-Akkus mit dafür konuipiertem Ladegerät. Die haben eine höhere Kapazität als die Modelle mit USB-C Buchse und das Ledegerät zeigt für jeden Slot per LED den Zustand an.


Die Einweg-Batterien kann man ja in eine Batterie-Sammelbox werfen. Aber bei Li-Ionen Akkus ist das ja gefährlicher.
Wie entsorgt man die eigentlich richtig?
Wie Primärzellen in die Batterie-Sammelbox. Wichtig: Pole abkleben, damit es keine Kurzschlüsse gibt.
https://www.umweltbundesamt.de/umwe...geraete/lithium-batterien-lithium-ionen-akkus


Damit sind für meinen Anwendungsfall die "Eneloop Pro" und "IKEA Ladda 1900" schon mal raus.
Die IKEA Ladda 1900 wären bei guter Pflege die preiswerteste Alternative.
Die technisch optimalste Lösung 1,5V AA LiIon-Zellen mit linearer Spannungsabsenkung.


D.h. beim Vapcell S4 plus kann ich ein NiMH Akku einlegen und der zeigt mit dann die Zellspannung an, wenn ich sonst nichts einstelle wie Laden, usw. ???
Ja, die Zellspannung sowie ungefähren Ladestand in Prozent.


Ich will ja nicht wieder warten, bis der Rasierer nicht mehr geht. Andererseite aber auch nicht viel zu früh nachladen.
Kann man mit einem Meßgerät denn zuverlässig sehen, wie "voll" ein NiMH Akku ist?
Also durch Messen ermitteln, wann man am besten nachlädt?
Du kannst die Zellen einfach ins Vapcell S4 Plus einlegen und siehst den ungefähren Ladestand in Prozent.


Stimmt das eigentlich, dass die Lithium-Ionen-Akkus mehr Power haben dürften, als NiMH Akkus?
Nein, den maximalen Entladestrom gibt niemand vor. Es ist einfach eine durch die verwendeten Chemikalien vorgegebene Gegebenheit.
Der Verbraucher gibt die benötigte Stromstärke vor.
 
  • Danke
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12 März 2019
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Bad Mergentheim
Ok, gut zu wissen. D.h. wenn man solche "1,5V Akkus mit USB-C" kaufen will muß man darauf achten, dass die am Pluspol eine LED drin haben.
Gibt es dafür auch eine Bezeichnung für? Oder steht auf den Angebotsseiten nur "mit eingebauter LED"?
Alle Akkus mit USB haben eine Anzeige, normalerweise eben eine kleine LED.

Wie entsorgt man die eigentlich richtig?
Entladen, Pole mit Klebeband abkleben und in die Batterie-Sammelbox oder direkt beim Wertstoffhof abgeben.

Bringt das was, wenn man einen höheren Lade-Strom einstellen würde, mal abgesehen davon, dass der Akku schneller "voll" ist? Und wenn ich einen höheren Ladestrom einstellen würde, müsste ich vorher den Akku wohl messen. Mit Ladegerät vor dem Laden oder mit Meßgerät. ???
Andersrum formuliert, wenn der Ladestrom zu niedrig ist, funktionert die Ladeschluss-Erkennung nicht mehr zuverlässig.
Du kannst nix wirklich sinnvolles Messen, was auf einen konkreten Ladestrom schließen lässt. Nur weil der Vapcell S4 das macht heist das noch lange nicht, dass das wirklich sinnvoll ist.

Was natürlich auch den Nachteil hat, dass ich (ohne Meßgerät) nicht weiß, "wie gut" der Akku ist. Wobei, wenn der Akku "schlecht" ist, der nicht geladen wird. Gibt es dann eine Fehlermeldung beim IKEA Stenkol, wenn der Akku "schlecht" ist?
Um herrauszufinden wie "gut" ein Akku wirklich ist, musst du ihn betreiben, also voll laden, kontrolliert entladen und aus dem Entladeverhalten deine Schlüsse ziehen.
Über den Innenwiderstand kann man da manches abschätzen, aber die üblichen Ladegeräte können diesen nicht brauchbar MESSEN, die liegen da auch mal über 100% daneben.

Ok. D.h. beim Vapcell S4 plus kann ich ein NiMH Akku einlegen und der zeigt mit dann die Zellspannung an, wenn ich sonst nichts einstelle wie Laden, usw. ???
Korrekt, so wie jedes mir bekannt Ladegerät mit Display.

Und aus dieser Zellspannung rechne ich mir dann den Ladestrom 500 mA + X aus und stell den dann im Ladegerät ein.
Die Zellspannung hat gar nichts mit dem Ladestrom zu tun.

Deiner Antwort zuvolge müsste man aber noch viel tiefer in die Materie einsteigen, um wirklich einen Mehrwehrt beim lernen zu haben.
Um etwas besser beurteilen zu können wie die (günsstige) Technik die dafür optimiert ist muss man immer recht tief eintauchen.
Aber wenn du grob weißt, was einem Akku gut tut und was nicht bringt das schon sehr viel. Du darfst natürlich beliebig tief in die Akku-Technik einsteigen, du findest auch hier im Forum schon sehr viel.

Kann man mit einem Meßgerät denn zuverlässig sehen, wie "voll" ein NiMH Akku ist?
Nein, leider nicht.

=> wenn man die weißen nach 2 Wochen aufladen würde (weil man nicht 3 Wochen wartet bis der Rasierer nicht mehr geht),
dann würde man die lite nach 1 Woche aufladen.
Sehe ich das in etwa so richtig?
Grundsätzlich ja, der Vorteil der eneloop-lite wäre ja, dass die die Tiefentladung nicht so sehr stört.
Wenn du die Akkus schon vor Funktionsende wieder lädst, sind die normalen, bzw. Laada die bessere Wahl.

Stimmt das eigentlich, dass die Lithium-Ionen-Akkus mehr Power haben dürften, als NiMH Akkus?
Du bist weiter bei den 1,5V LiIon-Akkus, die haben in deinem Rasierer die höhere Leistung, wegen der höheren Spannung.
Grundsätzlich ist das aber ncit so einfach, denn die Eingebauten Spannungsregler können nicht beliebig viel Strom liefern und bei Stromhungrigen Anwendungen kann es dann sein, dass ein eneloop doch die höhere Leichtung abgeben kann, weil der ggf. den höheren Strom liefern kann.

Ja, die Zellspannung sowie ungefähren Ladestand in Prozent.
Der Ladestand ist aber bei NiMH extrem ungenau.


Schöne Grüße vom Genießer
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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akkutests.de
Du hast geschrieben, dass bei dir auch schon mal solche Akkus explodiet sind. War das beim Laden oder Nutzen oder "liegen lassen"?
Ich hatte mir diese hier bestellt: https://www.amazon.de/Hixon-Akku-wiederaufladbare-Li-Ion-Batterien/dp/B08QRNW3BR

3 von 4 waren ok, der vierte kam mit 0V bei mir an, ließ sich aber laden. hatte dann aber weniger Kapazität als die anderen 3. Daraufhin hat mir Hixon 4 neue zugeschickt. Diesmal waren alle vier bei Ankunft schon bei 0V. ich hab sie wider besseren Wissens trotzdem ins Ladegerät gepackt. alle wurden geladen, drei davon waren ca. zeitgleich voll. Als der vierte auch ca. eine halbe stunde später noch nicht fertig war, hab ich die akkus entnommen. Der Akkus war sehr warm, vermutlich über 60°C. was ich erst nach dem Entnehmen sehen konnte:

1749924259560.png

er ist nicht explodiert, aber viel hat das auch nicht gefehlt.

Allgemein gesagt:
- Diese Akkus von diesem Hersteller scheinen sehr lange in seinem Lager zu liegen, weshalb sie (teilweise) tiefentladen beim Kunden ankommen
- da die tatsächlich Spannung der Zelle für Kunden nicht ermittelbar ist, kann es durchaus sein, dass die Schutzschaltung gerade erst kürzlich abgeschaltet hat. Das muss nichtmal bei 2,5V sein, theoretisch kann der Hersteller solche Akkus auch einen Puffer einbauen und zB schon bei 2,7V oder 3,0V abschalten lassen. In dem Fall ist ein Laden ungefährlich. Im Falle dieses Hixon Akkus, war die Zelle vermutlich deutlich unter 2,5V gesunken
- Das Produkt hätte mMn a) so nie an einen Kunden ausgeliefert werden dürfen und b) erwarte ich von der Schutzelektronik, dass sie eine tiefentladene Zelle erkennt und das Laden gar nicht erst zulässt. Hier kann aber auch meine Erwartungshaltung das Problem sein (nicht zu ernst nehmen)

Abgesehen von dieser Ausnahme, habe ich sehr gute Erfahrung mit 1,5V Akkus gemacht und ich habe davon ... viele

Um einige Produkte/Marken sollte man dennoch einen Bogen machen, da die beworbene Kapazität eher Wunschdenken der Marketingabteilung ist. Aber das ist bei einigen Produkten von NiMH oder Li-Ionen Akkus ja auch nicht anders. Da schreibt so mancher Hersteller auch Fantasiewerte drauf.

Ok, gut zu wissen. D.h. wenn man solche "1,5V Akkus mit USB-C" kaufen will muß man darauf achten, dass die am Pluspol eine LED drin haben.
Jeder dieser Akkus die sich per USB laden lassen, hat so eine LED. sonst wüsste man ja nie wann sie voll sind. Teilweise haben auch solche Akkus ohne USB (die ein extra Lade"gerät" benötigen) eine LED, zB die ersten Modelle von XTAR.