Zeigt her euer Schleif-Equipment

Dieses Thema im Forum "Messer & Tools" wurde erstellt von Wurczack, 7. August 2018.

  1. Was sind das für Einheiten?
    Bei Körnung fine ich hier
    https://www.feinewerkzeuge.de/diasharpener.html
    von 140 bis 1200...
     
  2. Folomov
    bei atoma müsste ich mich einlesen.
    bei DMT stehen diese einheiten mit (stein)farbe und anwendung.

    Extra extra grob (Korngröße 120 µm) Körnung ca. 120 //Abrichten
    Extra grob (schwarz) (Korngröße 60 µm) Körnung ca. 220 //Schruppen, Abrichten
    Grob (blau) (Korngröße 45 µm) Körnung ca. 320 //Vorschliff
    Fein (rot) (Korngröße 25 µm) Körnung ca. 600 //Schärfen
    Extra fein (grün) (Korngröße 9 µm) Körnung ca. 1200 //Schärfen, Abziehen
    Extra extra fein (Korngröße 3 µm) Körnung ca. 8000 //Abziehen
     
    Telemarkus hat sich hierfür bedankt.
  3. Nee vom Gefühl her, nicht vom Geräusch :) dass die groben laut sind, ist ja keine Frage, da ist es egal ob Stein oder Dia.
    Ist aber auch einfach persönliche Vorliebe...
    Zum mobil schleifen hab ich auch kleine Diaplatten von DMT, das ist halt praktischer als Wasserstein

    Die Atoma Platte hat meines Wissens die Körnung wie die jap. Wassersteine, DMT gibt die Korngröße an, wie von TheT beschrieben.

    Ich benutze einen Dick Combi, der hat eine Seite wie der dick Poliron und eine etwas weniger feine die entspricht dem Saphirzug.

    Normalerweise brauche ich nur die Polierseite, wenn ich aber mal 2 Tage verpeilt habe, die Klinge zu wetzen, kann ich eben mit dem Saphirzug noch etwas rausholen und danach nochmal den Polierzug.

    Wenn du Lust hast dich ein bisschen einzulesen, hier gibt es einen Passaround mit verschiedenen Wetzstählen und sehr viel Wissen drumrum zu finden. Auf Seite 2 sind sehr gute Reviews. Allgemein findest du dort sehr viele Informationen zum Schärfen und scharf halten, die aber schon tlw sehr tief in die Materie gehen. Lass dich nicht auch noch von den Kochmesserfetischisten einwickeln, dagegen sind Taschenlampen geradezu günstig :pinch:
     
    FrankFlash und Telemarkus haben sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    beides! beim einschleifen der 120µm und 60µm habe ich die teilchen nass gemacht und die klingen erstmal nur
    in stropprichtung bewegt. ich hatte das gefühl die brillis aus dem brett zu reissen. anders beschrieben, die 3µm sind wie fahren auf pulverschnee. die erstgenannten sind wie eine talabfahrt am winterende wo auf den letzten pistenmetern die grasnarbe mit ihren steinchen deinen brettern und der kante ganz neue muster zaubert. damast ist allerdings schöner anzuschauen.:D
     
  5. Wenn ich etwas stumpf gewordene Japanische Messer
    auf richtige Schärfe bringen möchte aber nur 2 Platten kaufen will, reicht die 600 und 1200?
     
  6. Stumpf ist ja relativ

    Besorg dir einen Skerper Leder Strop (Stossriemen :) )

    https://www.knivesandtools.de/de/pt/-skerper-paddle-strop-stp001-stossriemen.Di

    Und Diamantpaste

    https://www.knivesandtools.de/de/pt/-wicked-edge-diamantpaste-10-und-14-m.htm

    Und wenn du es richtig scharf haben möchtest, hol dir nen 2.ten Strop und noch feinere Paste...

    Steine brauchst du nur, wenn du Spiegelungen oder Einkerbungen auf der Schneide siehst...

    Glaube mit, wenn du Steine nicht kennst, versaust du dir nur die Messer...
    Am besten bei eBay billige Messer für nen 5er oder meist weniger ersteigern und erst mal üben...
     
    TheT und Telemarkus haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    ich habe die beiden diamantpasten von scherenkauf.de gestern kurz angetestet. es ist deutlicher abrieb auf den lederflächen sichtbar,
    preis-leistungsmässig finde ich die scherenkauf produkt überzeugend. objektiv fehlt mir allerdings der vergleich zu den dmt pasten.
    abwicklung und lieferzeit, top!
     
  8. Schön das es funktioniert :)
     
  9. Das ist ein Ausschnitt von ca.4,5mm Länge.(auf das Bild klicken für 1:1 Ansicht)
    Es schneidet noch ok, richtig scharf ist es aber lange nicht.

    So ein Strop kann man sich selbst basteln oder?
    Leder verschiedene Art kann ich umsonst haben, plan auf eine Holzleist aufgeklebt, fertig.
    Bis jetzt habe ich nur die Abziehpaste von Scherenkauf benutzt die zusammen mit dem Lederstück angeboten wird.
    Laut der beschreibung soll die Paste auf die glatte Seite aufgetragen werden, die Diamantpaste auch?
    Die haben viele Sorten davon, welche hast Du benutzt?
     
  10. Ähmmm, ja ich nutze aber dir rauhe Seite auch, da kommt dann das gröbere drauf.

    Klar ist nichts besonderes... immer schön DIY, ich habe bloß keine Zeit dazu :)
     
    Telemarkus hat sich hierfür bedankt.
  11. ich benutze die 1 mikron und 0,5 mikron H in der 20 gramm spritze. auf 'nem eigenbau stossriemen, nutzbreite 50mm, länge 300mm,
    knapp 4mm starkes (gürtel)rindsleder, farbe: blond bzw. honig um den abtrag besser sehen zu können. ich nutze nur die glatte, harte, seite des leders. die oberfläche des glänzenden leders habe ich mit einer messerschneide leicht angeraut und mit doof-handcreme minimal geölt. diapaste drauf und mind. 24 stunden trocknen lassen.

    kosten: 5 cent für das holz, 9 euro für das edelleder, uhu für 30 cent.

    foto lade ich heute abend hoch.

    gruss tom
     
    Telemarkus und placebo haben sich hierfür bedankt.
  12. 1 und 0,5 ist aber als alleiniges schon recht fein...

    Aber funktioniert, hatte vorher nir 1 und 0,25, seitdem ich 10 und 14 habe geht das noch besser...
     
    TheT und Telemarkus haben sich hierfür bedankt.
  13. in der diapaste ist doch schon Öl drin?
     
  14. das ist in der tat recht fein, ich nutze vor dem stroppen die 3 mikron dmt platte, auf dem dc 4 soll die keramische körnung einem mikron entsprechen. nach meiner logik war dies die nächste abstufung.

    bei gelegenheit bau ich mir noch einen quadratischen stossriemen (50 x 50 x 300mm), alle vier seiten beledert, 1 und 0,5 mikron am ende, die vorigen körnungen stehen noch nicht fest.
     
  15. Olight Shop
    das ist richtig, allerdings wird dieses öl blitzschnell vom leder aufgesagt, die trockene paste lässt sich dann nur krümelig verteilen.
    ich bilde mir auch ein das sich die paste so besser und tiefer in das leder einmassieren lässt.

    in jedem fall vorher an dem leder testen!
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  16. anbei die bilder

    ungeöltes leder - nicht aufgeraut - mit 0,5 mikron aufgeladen - unbenutzt

    LRM_EXPORT_20190117_224457.jpg


    geöltes leder - aufgeraut - mit 0,5 mikron geladen - ca. 20 bis 30 züge mit 1095er klinge

    LRM_EXPORT_20190117_224756.jpg


    geöltes leder - aufgeraut - mit 1 mikron geladen - ca. 20 bis 30 züge mit 1095er klinge

    LRM_EXPORT_20190117_224631.jpg

    für @FrankFlash klick
     
    FrankFlash und placebo haben sich hierfür bedankt.
  17. @TheT so ist brav, dankeschön :)
    Die Farbe ist ja krass, hält die auch, wenn man das Messer nutzt?
    Gruß Frank
     
  18. Nach langen Nachdenken tendiere ich auch zu dem System.
    Ist die Handhabung sehr umständig?
    Die Stange hat ziemlich viel Spiel in der Öse, hält man da Teil in der Hand?
    Im Schraubstock einspannen geht ja nicht...
     
  19. Da man unten anlegt, kannst du das Spiel fast vernachlässigen
     
    Telemarkus hat sich hierfür bedankt.
  20. Habe gerade eben zum ersten mal mein neues Lansky Schleifsystem ausprobiert. Habe den Tischhalter mitbestellt.
    Der erste versuch mit nem X-15 T.N. Stahl des kleinen Böker Turbine Mini war ein voller Erfolg!
    Kann ich wärmstens empfehlen.Die Anwendung ist recht einfach und erfordert nur ein bisschen Gefühl. Das Spiel in der Öse habe ich mit dem Führen mitm Zeigefinger minimiert.

    Grüssle
    Manu
     
    Uwe-D hat sich hierfür bedankt.
  21. zu boverms punkt: dem schliesse ich mich an, die winkeldifferenz zwischen dem oberen und unterem anschlagpunkt in der öse dürfte im bogenminuten bereich liegen. für wichtiger halte ich die richtige platzierung der klemme auf dem klingenrücken.

    die individuelle handhabung bzw. handhaltung kommt beim einschleifen der dmt platten. nimm dir die billigsten und stumpfesten messer und probier verschiedene haltungen und bewegungen durch. für mich als verkappter linkshänder mit alltagsrechtshänderlastigkeit haben sich unterschiedliche haltungen ergeben. bei der extra extra grob und extra grob platte halte ich das messer fest in der linken hand und bewege die platte über die klinge. bei allen anderen platten bewege ich das messer mit der rechten hand über die platte. so habe ich das beste gefühl für den sanften und gleichmässigen druck beim schleifen.

    schleifen ist wie mopped fahren, kann man stundenlang drüber reden aber wirklich lernen nur mit dem hintern.

    damit der @FrankFlash auch glücklich wird das basis set + der klingenshredder + das fleischfarbende endschweinchen
     
    #141 TheT, 21. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2019
  22. Nachdem ich viele Stunden vergeblich damit verbracht habe, diverse Outdoor- und Taschenmesser wieder scharf zu kriegen (u.a. mit Wassersteinen, Wetzstäben oder dem Spyderco Sharpmaker), hab ich mir von Knives & Tools den WorkSharp in der Ken Onion Edition kommen lassen. Bin total begeistert. Ein paar Minuten, und vom billigsten Aldi - Messer bis zum Victorinox Taschenmesser wird alles rasierscharf. Gegen Kratzer auf der Klinge würde ich diese evtl abkleben. Hochpreisige Sammlerstück würde ich (wenn ich welche hätte) in die Hände eines Fachmannes geben, aber für Gebrauchsmesser hab ich für mich endlich die optimale Lösung gefunden.
    Viele Grüße,
    Martin
    P. S. : Falls jemand an den Diamond Rods von Spyderco interessiert ist, bitte PN an mich. Mir persönlich dauert das einfach zu lange damit (oder ich bin einfach zu doof)
     
    beamwalker hat sich hierfür bedankt.
  23. spätestens nach dem 2.ten messer auf dem sharpmaker habe ich keinen bock mehr weil mir das handgelenk schmerzt. das bei nahezu druckfreiem bewegungsablauf, irgendwie bin ich nicht geeignet für dieses system.
     
  24. Ich bin derzeit auch am überlegen mir ein neues Schleifsystem zuzulegen. Ich nutze eine ganze Zeit lang schon den Sharpmaker von Spyderco und bin irgendwie nicht zufrieden mit dem Ergebnis... Schätze mal ich bin zu doof die Klinge gerade abzuziehen. Ich hab außerdem einige Klingen mit Pulvermetallurgischen Stählen zu hause die ich gern mal ordentlich schleifen würde (S110V, N690, Elmax, nicht extremes wie M390 oder so).

    Daher hätte ich gern was mit nem festen Winkel, wo die Klinge fest eingespannt ist. Eig tendiere ich zum Lansky, aber @Boverm meinte ja vor ein paar Beiträgen dass er den Gatco empfiehlt? Evtl. mag er dazu noch was sagen, wie der Stand heute ist. Das Problem ist dass ich auch Recurved Klingen habe, dafür brauche ich also runde oder halbrunde Steine, gibts die beim Gatco? Hab auf die schnelle nichts gefunden. Krieg ich mit dem Lansky/Gatco ne Spiegelpolierte Phase hin wenn ich Geduld mitbringe?

    Dann war ja hier noch die Rede vom DMT Set, davon höre ich grad zum ersten mal. Sagt mir garnix :D scheint ja ähnlich dem Lansky zu sein, nur das ich alles in der Hand halten muss. Wie ist die Qualität da so?

    Die zweite Variante wäre der Work Sharp Ken Onion. Da krieg ich dann halt immer ne leicht ballige Phase und ich hab gehört das er gerne die Spitzen verrundet.
     
  25. musst du nicht, du kannst das messer an einen gegenstand fixieren. es gibt da solche dinge wie schraubzwingen oder ähnliches...
    zur qualität kann ich nach rund 100 geschliffenen messer nichts sagen.:D

    was bin ich froh vom sharpmaker weg zu sein.....:D
     
    mili111 hat sich hierfür bedankt.
  26. Das Gatco kommt vom Erfinder des Lansky Systems.
    Die Steine des Gatco sind breiter, nehmen somit mehr ab und schneller.
    Die Stangen müssen nur rausgezogen werden, im Gegensatz zum Lansky, wo sie fest geschraubt werden müssen.
    Du kannst auch die Lansky Steine nutzen.
    Ob es recurved von Gatco selbst gibt, weiß ich gar nicht, aber die von Lansky sollten eigentlich da rein passen.

    Mit dem Work Sharp geht das ganz schnell schief... liegt alleemein an Bandschleifern, einmal Spitze verkehrt abgesetzt und Zack....
    Ist Übungssache...
    Die Maximale Schärfe und Haltbarkeit der Schärfe für z.b. Seile schneiden etc. hast du mit einem Flat grind.
    Ballig ist besser in der Natur oder für Feathersticks machen, die Rollen sich dann.
    Flat beißt mehr...

    Du solltest dir aber noch Honing Steine besorgen, oder gute Strops mit Diamandemulsion.
    Sonst sieht die Klinge, zumindest am Diamantsystem, sehr unprofessionell aus nach dem Schleifen.
    Schneidet aber wie Butter und Rasiert sehr gut..
     
    mili111 hat sich hierfür bedankt.
  27. Hab nochmal geschaut. Also recurved finde ich bei Gatco nicht. Finde als Bezug auch nur Amazon oder hast du da irgendeinen Shop parat?

    Ja schätze mal der Wok Sharp ist raus. Für mein eines Bushcraft Messer wo ich den balligen Anschliff bevorzuge hab ich n Wasserstein.

    Kannst du Honing Steine empfehlen? Auch einfach die vom Lansky? Die haben ja auch direkt ein Leder auf so ner Vorrichtung. Wenn ich mir extra Lansky Steine hole brauch ich ja eh noch diese einzelnen Führungsstäbe, die sind ja auch nicht dabei.

    Sprich:
    - Gatco System mit den Diamant Steinen
    - Lansky Honing Steine / Leder
    - Lansky recurved Steine

    Dann wäre ich wohl ganz gut ausgerüstet.
     
  28. Ich nehme nur das Gatco, ab und zu auf Amazon für 89€
    https://www.amazon.de/Gatco-Schärfs...eywords=gatco&qid=1552907672&s=gateway&sr=8-2
    Da ist der Keramik Honingstein schon bei.
    Aber bitte nicht bei Pulver Metallurgischen Stählen nutzen, Vanadium etc. müsste Härte als Keramik sein.
    Folge: Die Klinge wird sehr scharf, aber verliert den Biss, da die Karbide nicht geschärft werden, sondern einfach irgendwann rausbrechen...

    Ich benutze 4 Mikron, bis 0.25 (1 Mikron reicht auch, für Bushcraft 4 Mikron) Diamantspray auf Lederstrop.
    Einfach nach Jende Diamant bei Knivesandtools.de suchen.
    Das sind Poly Diamanten, schleifen noch besser als die normalen Diamantsprays....
    Der Lederstrop ist fast egal...
    Wenn du oft genug abziehst, hast du auch damit schnell eine polierte Schneide.
     
    mili111 hat sich hierfür bedankt.
  29. Bin am überlegen mir ein neues Schleif Equipment zuzulegen...
    Habe bei der IWA das hier ansehen und testen können. Hat mir eigentlich sehr gut gefallen und die Schärfe die ich damit auf Anhieb hinbekommen habe stimmt auch!
    Was denkt ihr? Kennt das Teil jemand oder gibts Vorschläge die in diese Richtung gehen?

    Gruß Andi
     
  30. Ich habe es bisher nicht gekannt, aber ich denke die Handhabung dürfte recht easy sein, so wie bei fast allen Schärfgeräten mit vorgegebenem Winkel bzw Führung. Einen Versuch ist es sicher wert. Ich weiß nicht wie du bis jetzt geschärft hast, aber ich könnte mir vorstellen, du bist vielleicht mit dem Ergebnis auf dem Schärfgerät nicht zufrieden, wenn du bis jetzt mit Steinen gearbeitet hast. Wenn du es in Verbindung mit einem Leder nutzt, sieht es vielleicht schon wieder besser aus. Die Frage ist auch, ob man damit große Kochmesser ordentlich bearbeitet bekommt? Ich persönlich bleibe bei Wassersteinen, auch weil ich zu geizig für dmt Platten bin ;) aber man kann natürlich alles probieren =)
     
    oOFOXOo hat sich hierfür bedankt.
  31. Eine, nennen wir es Idee, für ein solches Schleifgerät hatte ich auch schonmal, weil es ja sehr einfach zu handhaben ist.

    Ich hatte aber mehrere Punkte, die ich daran negativ fand / finde, u.a.:

    (Wenn auch nur minimaler) Versatz der Schleifsteine für beide Seiten, dadurch vermutlich nicht 100% der Klinge richtig geschliffen. (Okay, Perfektionist...)

    Die Führungen könnten haken (und sich evtl sogar verkanten?)

    So wie es aussieht lediglich eine Körnung verfügbar.

    Was natürlich nicht heißt, dass es nicht funktioniert.

    Wie gesagt, an ein fast identisches System habe ich schonmal gedacht, theoretisch ist diese Führungshilfe nicht nötig, macht die Sache aber vermutlich noch einfacher.

    Es muss ja nicht jeder 2h mit vier verschiedenen Schleifsteinen sein Messer auf einem Spyderco Sharpmaker schärfen :pfeifen:
     
  32. Da hast du recht. Ich bin meistens nach einer Stunde auf 3 Steinen schon fertig :D
     
  33. Ich hab beim Gurgeln jetzt oft Beiträge gefunden, in denen auf die Bedeutung des Grats beim Schleifen hingewiesen wird, z. B. auf Leos Messerseite. Wie haltet ihr es damit? Muss man bei jedem Nachschärfen erst einen Grat erzeugen? Oder gilt das nur für richtig stumpfe Messer?
    Viele Grüße,
    Martin
     
  34. Ich mache es grundsätzlich.
    Warum?
    Sehe ich einen durchgehenden Grat, dann weiß ich, dass die andere Seite komplett geschliffen ist.
    Natürlich kann man durch zu viel Druck oder dem falschen Winkel (ungleichmässig) auch ein Trugbild erzeugen ….

    Das Abziehen des Messer ist ja kein Nachschärfen, weshalb es da ja weg fällt...
     
    Mr. Lux hat sich hierfür bedankt.
  35. Wenn du nicht gerade Metzger bist und sowieso alle 5 Schnitte über den Wetzstahl gehst, dann gilt es m. M. n. schon bei jedem Schärfen einen Grat zu erzeugen, weil nur so das Ende der Schneidphase auch wirklich bearbeitet werden kann und darauf kommt es ja an. Wir reden ja nicht von einem Grat, der dir die Haut vom Daumen zieht, aber im Minimalbereich muss schon was her, sonst gibt's keine Schärfe.
     
    Mr. Lux hat sich hierfür bedankt.
  36. Ich nehme den Sharpmaker von Spyderco, da gibt's beimir keinen Grad, die Messer rasieren trotzdem.
     
  37. Übrigens wollte ich mich noch für die Beratung aus März bedanken :D ich habe es endlich mal geschafft das Gatco Schärfsystem, wie von @Boverm empfohlen, zu bestellen. Hab es letztendlich bei Wolfster bestellt, super Shop, kann ich nur empfehlen!

    Ich bin sehr angetan von dem System. Hatte vorher nur den Spydi Sharpmaker mit dem ich nie so richtig zufrieden war, und n Wasserstein für meine Convexen Klingen.

    Ich habe schon ein paar Messer damit geschliffen, funktioniert tadellos. Habe sogar zum ersten mal eine Spiegelpolierte Fase hinbekommen, top! Meiner Meinung nach ist das Set jeden Euro wert.
     
  38. Einen leichten Grat hat man immer, sonst hast du nicht das maximale rausgeholt und dass sie rasieren, glaub ich dir wohl, aber es geht deutlich besser :)

    Ja das Gatco ist schon gut, klar geht es besser aber auch deutlich teurer...
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  39. nmE hängt das vor allem vom Klingenmaterial und seinen Eigenschaften ab. ein sehr spitzer Schneidenwinkel ("0°") erschwert auch die Gratentfernung.
     
  40. 0 Grad...
    ne stimmt schon, aber selbst beim Tungsten Carbide bekomme ich leichten Grat...
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
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