Hallo,
heute möchte ich die HaikeLite MT07 vorstellen.
Die Lampe ist sozusagen das Schwestermodell der kürzlich von mir ebenfalls vorgestellten HaikeLite MT03.
Wie schon zuvor bei der MT03, handelt es sich auch hier um kein gesponsortes Review. Ich habe die Lampe ganz regulär käuflich erworben.
Während es sich bei der MT03 um einen "Dosenfluter" mit knapp 9000 Lumen handelt, ist die MT07 ein heller Allrounder mit mächtig großer Reichweite.
Die MT07 wird mit vier 18650-Akkus betrieben, und leistet laut Herstellerangabe 5000 Lumen. Die Reichweite ist angegeben mit 750 Metern. Falls diese Reichweite nach ANSI/NEMA FL-1 Bewertungsmaßstäben ermittelt wurde, sollte dies ca. 140.500 Lux entsprechen.
Betrieben wird die Lampe mit einer XHP70 LED. Bei meiner Variante handelt es sich um die kaltweiße Version. Es gibt wohl auch noch eine Lampe in Neutralweiß. Der Reflektor hat eine OP- (orange peel)-Struktur, um ein Donut-Hole im Lichtbild zu reduzieren.
Das Lichtbild ähnelt sich weitestgehend mit dem einer Acebeam K60.
Im Spot nehme ich jedoch noch ein seeehr leichtes Donut-Hole wahr. Allerdings ist dies so schwach ausgeprägt, dass es in der Praxis nicht stört.
Der Lieferumfang ist ähnlich wie bei der MT03:
Neben der Lampe erhält man eine Bedienungsanleitung, ein Lanyard, sowie eine üppige Anzahl von Ersatz-O-Ringen.
Gesteuert wird die Lampe über zwei Buttons in der Nähe des Lampenkopfes:
Hier ging man einen etwas anderen Weg als bei der MT03, welche mit nur einem Knopf auskommen muss.
Die Haptik der beiden Buttons der MT07 ist deutlich besser als die der MT03. Den Button der MT03 habe ich als etwas schwammig beschrieben. Die Buttons der MT07 haben hingegen einen angenehmen, knackigen Druckpunkt.
(Wenn man den Bildern auf der HaikeLite-Webseite zur MT03 glauben darf, dann wurde bei der neuen Charge der MT03 ebenfalls der Button verbessert.)
Ein und ausgeschaltet wird die Lampe durch einen kurzen Druck auf den unteren Button. Die Lampe hat dabei Mode Memory; das bedeutet, sie schaltet sich in der zuletzt verwendeten Leuchtstufe ein.
Ein Doppelklick auf den unteren Button schaltet die Lampe auf die Turbo-Stufe. Dies funktioniert sowohl im ein- als auch im ausgeschalteten Zustand der Lampe.
Ein längeres Drücken des unteren Buttons aktiviert Strobe.
Der obere Button dient dazu, im eingeschalteten Zustand die Leuchtstufen durchzuschalten. Diese sind: 50 Lumen (Laufzeit 228 Stunden), 450 Lumen (32 Stunden), 1200 Lumen (18 Stunden), 2300 Lumen (10 Stunden), sowie der Turbo mit 5000 Lumen (8 Stunden).
Gut finde ich, dass die Turbo-Stufe in der normalen Schaltreihenfolge enthalten ist. Dadurch wird sie ebenfalls im Mode Memory gespeichert.
Im ausgeschalteten Zustand führt ein Doppelklick auf den oberen Button zu einem "versteckten" Moonlight-Modus, mit 0,3 Lumen (98 Tage).
Die Leuchtstufen sind alle frei von PWM. Auch im Kamera-Display ist kein Flimmern zu entdecken.
Im eingeschalteten Zustand dient der obere Button, wie schon bei der MT03, als Akkustands-Anzeige.
Haben die Akkus noch mehr als 50% ihrer Kapazität, leuchtet der Schalter dauerhaft blau. Unterhalb davon blinkt der Schalter. Bei einer Restkapazität von 9% wechselt sich die Farbe von blau nach rot.
Die Lampe ist relativ kopflastig. In der Praxis wird man sie wohl nicht dauerhaft an dem kurzen Akkurohr halten, sondern wird sie, so wie ich auf den Bildern, etwas weiter vorne greifen. Die Lampe trägt sich so einfach bequemer.
Inwieweit hier einem die Hitzeentwicklung auf Vollgas in die Quere kommt, muß ich noch ermitteln. Daten zur Hitzeentwicklung und auch einen Laufzeitgraph reiche ich noch nach.
Hier ist die Lampe mit ihrem Schwestermodell, der MT03:
Und noch ein paar Vergleiche mit ein paar ähnlichen Lampen, die ebenfalls mit einer XHP70 LED betrieben werden:
Von links nach rechts: die Niwalker BK-FA02S (4800 Lumen), die HaikeLite MT07 (5000 Lumen), sowie die Acebeam K60 (ebenfalls 5000 Lumen).
Die BK-FA02S und die K60 sind etwas länger. Jedoch lassen diese sich durch den längeren Griff etwas besser in der Hand halten.
Im Decken-Bounce haut die K60 noch etwas mehr Licht 'raus als die MT07. Die MT07 reiht sich meßtechnisch irgendwo zwischen der BK-FA02S und der K60 ein, wie auch die Beamshots nachher zeigen werden.
Und noch ein Vergleichbild; diesmal mit einer Nitecore TM26GT (ganz links):
Die TM26GT wird von mir gerne als eine "kompakte K60" empfohlen. Die MT07 stellt hier eine Zwischengröße zwischen den beiden dar.
Keine Änderungen im Vergleich zur MT03 betrifft die "Innereien" des Akkurohrs:
Hier habe ich im MT03-Thread bereits alles gesagt.
Die Gewinde sind sauber geschnitten und gut eingefettet, und lassen sich satt und sauber drehen, ohne Knirschen und ohne Hakeln.
Die Lampe benötigt Button-Top-Akkus. Flat-Top-Akkus bekommen an den Pluspolen keinen Kontakt.
Zum Schluß noch ein Blick in den Reflektor:
Eine perfekt zentrierte LED. Der Reflektor hat, wie bereits geschrieben, eine OP-Struktur.
Viele Grüße,
Markus
heute möchte ich die HaikeLite MT07 vorstellen.
Die Lampe ist sozusagen das Schwestermodell der kürzlich von mir ebenfalls vorgestellten HaikeLite MT03.
Wie schon zuvor bei der MT03, handelt es sich auch hier um kein gesponsortes Review. Ich habe die Lampe ganz regulär käuflich erworben.
Während es sich bei der MT03 um einen "Dosenfluter" mit knapp 9000 Lumen handelt, ist die MT07 ein heller Allrounder mit mächtig großer Reichweite.
Die MT07 wird mit vier 18650-Akkus betrieben, und leistet laut Herstellerangabe 5000 Lumen. Die Reichweite ist angegeben mit 750 Metern. Falls diese Reichweite nach ANSI/NEMA FL-1 Bewertungsmaßstäben ermittelt wurde, sollte dies ca. 140.500 Lux entsprechen.
Betrieben wird die Lampe mit einer XHP70 LED. Bei meiner Variante handelt es sich um die kaltweiße Version. Es gibt wohl auch noch eine Lampe in Neutralweiß. Der Reflektor hat eine OP- (orange peel)-Struktur, um ein Donut-Hole im Lichtbild zu reduzieren.
Das Lichtbild ähnelt sich weitestgehend mit dem einer Acebeam K60.
Im Spot nehme ich jedoch noch ein seeehr leichtes Donut-Hole wahr. Allerdings ist dies so schwach ausgeprägt, dass es in der Praxis nicht stört.
Der Lieferumfang ist ähnlich wie bei der MT03:
Neben der Lampe erhält man eine Bedienungsanleitung, ein Lanyard, sowie eine üppige Anzahl von Ersatz-O-Ringen.
Gesteuert wird die Lampe über zwei Buttons in der Nähe des Lampenkopfes:
Hier ging man einen etwas anderen Weg als bei der MT03, welche mit nur einem Knopf auskommen muss.
Die Haptik der beiden Buttons der MT07 ist deutlich besser als die der MT03. Den Button der MT03 habe ich als etwas schwammig beschrieben. Die Buttons der MT07 haben hingegen einen angenehmen, knackigen Druckpunkt.
(Wenn man den Bildern auf der HaikeLite-Webseite zur MT03 glauben darf, dann wurde bei der neuen Charge der MT03 ebenfalls der Button verbessert.)
Ein und ausgeschaltet wird die Lampe durch einen kurzen Druck auf den unteren Button. Die Lampe hat dabei Mode Memory; das bedeutet, sie schaltet sich in der zuletzt verwendeten Leuchtstufe ein.
Ein Doppelklick auf den unteren Button schaltet die Lampe auf die Turbo-Stufe. Dies funktioniert sowohl im ein- als auch im ausgeschalteten Zustand der Lampe.
Ein längeres Drücken des unteren Buttons aktiviert Strobe.
Der obere Button dient dazu, im eingeschalteten Zustand die Leuchtstufen durchzuschalten. Diese sind: 50 Lumen (Laufzeit 228 Stunden), 450 Lumen (32 Stunden), 1200 Lumen (18 Stunden), 2300 Lumen (10 Stunden), sowie der Turbo mit 5000 Lumen (8 Stunden).
Gut finde ich, dass die Turbo-Stufe in der normalen Schaltreihenfolge enthalten ist. Dadurch wird sie ebenfalls im Mode Memory gespeichert.
Im ausgeschalteten Zustand führt ein Doppelklick auf den oberen Button zu einem "versteckten" Moonlight-Modus, mit 0,3 Lumen (98 Tage).
Die Leuchtstufen sind alle frei von PWM. Auch im Kamera-Display ist kein Flimmern zu entdecken.
Im eingeschalteten Zustand dient der obere Button, wie schon bei der MT03, als Akkustands-Anzeige.
Haben die Akkus noch mehr als 50% ihrer Kapazität, leuchtet der Schalter dauerhaft blau. Unterhalb davon blinkt der Schalter. Bei einer Restkapazität von 9% wechselt sich die Farbe von blau nach rot.
Die Lampe ist relativ kopflastig. In der Praxis wird man sie wohl nicht dauerhaft an dem kurzen Akkurohr halten, sondern wird sie, so wie ich auf den Bildern, etwas weiter vorne greifen. Die Lampe trägt sich so einfach bequemer.
Inwieweit hier einem die Hitzeentwicklung auf Vollgas in die Quere kommt, muß ich noch ermitteln. Daten zur Hitzeentwicklung und auch einen Laufzeitgraph reiche ich noch nach.
Hier ist die Lampe mit ihrem Schwestermodell, der MT03:
Und noch ein paar Vergleiche mit ein paar ähnlichen Lampen, die ebenfalls mit einer XHP70 LED betrieben werden:
Von links nach rechts: die Niwalker BK-FA02S (4800 Lumen), die HaikeLite MT07 (5000 Lumen), sowie die Acebeam K60 (ebenfalls 5000 Lumen).
Die BK-FA02S und die K60 sind etwas länger. Jedoch lassen diese sich durch den längeren Griff etwas besser in der Hand halten.
Im Decken-Bounce haut die K60 noch etwas mehr Licht 'raus als die MT07. Die MT07 reiht sich meßtechnisch irgendwo zwischen der BK-FA02S und der K60 ein, wie auch die Beamshots nachher zeigen werden.
Und noch ein Vergleichbild; diesmal mit einer Nitecore TM26GT (ganz links):
Die TM26GT wird von mir gerne als eine "kompakte K60" empfohlen. Die MT07 stellt hier eine Zwischengröße zwischen den beiden dar.
Keine Änderungen im Vergleich zur MT03 betrifft die "Innereien" des Akkurohrs:
Hier habe ich im MT03-Thread bereits alles gesagt.
Die Gewinde sind sauber geschnitten und gut eingefettet, und lassen sich satt und sauber drehen, ohne Knirschen und ohne Hakeln.
Die Lampe benötigt Button-Top-Akkus. Flat-Top-Akkus bekommen an den Pluspolen keinen Kontakt.
Zum Schluß noch ein Blick in den Reflektor:
Eine perfekt zentrierte LED. Der Reflektor hat, wie bereits geschrieben, eine OP-Struktur.
Viele Grüße,
Markus
Zuletzt bearbeitet:
, so sieht also eine Lampe aus,wenn Techniker die entwerfen...



