Gerade angekommen, und schon hier auf dem Präsentierteller. 
Der neue Surefire UNR Commander, in der aktualisierten Fassung mit 1000 Lumen:
Habe ich letzthin noch getönt, dass der Surefire R1 Lawman die wohl längste Lampe mit einem einzelnen 18650-Akku sei, setzt der UNR Commander nochmal eins drauf:
Von links nach rechts:
UNR Commander
R1 Lawman
P3X Fury
P1R Peacekeeper
P2X Fury.
Und hier mal im Größenvergleich zu einer vergleichsweise kleinen und kompakten EDC namens Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Zu den technischen Daten der Lampe kann ich zusammenfassend sagen:
- Wird betrieben mit einem proprietären 18650-Akku, mit einer Kapazität von 2900mAh. Dieser Akkublock ist der gleiche, wie er auch in der R1 Lawman zum Einsatz kommt.
- Der Akku ist in der Lampe aufladbar. Hierbei kommt die gleiche Ladevorrichtung und das gleiche Ladegerät zum Einsatz wie bereits beim Surefire R1 Lawman und UDR Dominator.
- Verbaut ist wohl eine XM-L2 LED, in einem Kopf, den ich als Kombination aus Reflektor und TIR-Optik bezeichnen möchte.
- Die Lampe hat 4 Helligkeitsstufen (35, 175, 625, und 1000 Lumen), plus Strobe.
- Gesteuert wird die Lampe mit einem Selektorring vorne am Lampenkopf, sowie einem .... nennen wir es "Joystick" am Heck der Lampe.
Das Heck der Lampe. Mehr zur Bedienung später (weiter unten):
Der Selektorring. Er rastet ein auf "Off" (damit befindet sich die Lampe quasi im Lockout; auch der Heckbutton funktioniert dann nicht), dann kommen die 4 Helligkeitsstufen, und am anderen Ende Strobe.
Der Selektorring ist angenehm schwergängig; ein versehentliches Verstellen halte ich für ausgeschlossen.
Man sieht ebenfalls der 12V-Anschluss zum Aufladen, sowie eine Kontroll-LED. Diese Kontroll-LED kann drei verschiedene Farben annehmen: Grün (alles in Butter), Orange/Gelb (Akku bald leer), sowie Rot (jetzt ist aber höchste Zeit zum Nachladen). Also genau wie beim R1 Lawman und beim UDR Dominator.
Ein Blick von vorne in den Reflektor:
Dito, neben der Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Das Lichtbild (erste Beamshots habe ich weiter unten) sieht im Prinzip so aus wie das Lichtbild einer herkömmlichen Reflektorlampe. Man sieht jedoch folgende Unterschiede:
- Der Spill ist außergewöhnlich groß, und recht dunkel gehalten
- Der Spot ist ebenfalls außergewöhnlich groß und hell, und ist außergewöhnlich stark abgegrenzt vom Spill. Es gibt keinen fließenden Übergang von Spot nach Spill.
Ein Blick auf das Innere der Tailcap, sowie auf den eingesetzten Akku:
Das Akkurohr der Lampe bei entnommenem Akku:
Der proprietäre 18650-Akku, mit Anschluß für die Lampe. Ist, wie gesagt, der gleiche Akku wie beim R1 Lawman:
Ein kurzer Blick auf's mitgelieferte Zubehör. Ist identisch zum Zubehör des R1 Lawman: Gebrauchsanweisung und ein Prospekt, das Ladenetzteil mit verschiedenen Steckern für verschiedene Länder, ein Ladeteil für einen Zigarettenanzünder, ein aufsteckbarer Wegrollschutz aus Gummi, der Akku, sowie ein weiterer Batteriehalter für den Betrieb mit 2 CR123A-Batterien. Zwei solcher Batterien sind ebenfalls enthalten.
Surefire bleibt seiner Linie treu: ein Holster ist auch hier nicht dabei.
So liegt sie in der Hand. So große Pranken kann man gar nicht haben.
Kommen wir nun zur Bedienung. Kontrolliert wird der Commander durch diesen Joystick am Lampenheck:
Diesen Joystick kann man entweder drücken wie einen gewöhnlichen Clicky, oder nach allen Seiten schieben/neigen.
Dabei gilt: Ein Eindrücken (wie einen Clicky) liefert Momentlicht. Ein seitliches Verschieben liefert Dauerlicht.
Sowohl das seitliche Verschieben als auch das Drücken ist zweistufig. In der ersten Stufe erreicht man die am Selektorring eingestellte Helligkeit (diese habe ich mir defaultmäßig auf "Low" eingestellt), und in der zweiten Stufe erreicht man immer die Maximalhelligkeit.
Dies ist also die Einstellung für Dauerlicht der am Selektorring eingestellten Stufe:
Und noch weiter zur Seite geschoben erreicht man die Einstellung für Dauerlicht in der Maximalhelligkeit:
Das Gleiche für Momentlicht (leuchtet nur, wenn man den Joystick eingedrückt hält):
Leicht eingedrückt: Momentlicht der via Selektorring eingestellten Helligkeit:
Weiter eingedrückt: Momentlicht der Turbo-Stufe:
Dabei kann man immer hin- und herwechseln. Wenn man den Joystick ganz durchdrückt für Turbo, kann man den Druck auch wieder etwas wegnehmen, und landet wieder auf der Selektorring-Helligkeit.
So kann man ziemlich schnell immer zwischen Momentlicht Low und Turbo hin- und herwechseln (ohne dass die Lampe dazwischen ausgeht); durch stärkeres und weniger stärkeres Drücken auf den Joystick.
Nach einem bisschen Übung klappt das ziemlich gut. Ich kann allerdings noch nicht sagen, ob sich das in einer Stresssituation ebensogut bedienen läßt.
Und hier noch ein paar Indoor-Beamshots:
Hier mal die Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Und hier der UNR Commander.
Wie ich eingangs schon schrieb, irrsinnig großer (und etwas dunkler) Spill, und ein großer, scharf abgegrenzter heller Spot. Die Lichtfarbe ist schon ein bisschen thrunite.
Dann als Vergleich noch den R1 Lawman:
Und die P2X Fury:
Ach ja, und als Vergleich noch (weil sie hier fast jeder hat) eine Thrunite TN12 in NW, im Turbo-Modus mit vollen Akkus. (Da sieht man den Helligkeitsvergleich; ich musste an der Kamera ziemlich stark abblenden, damit das Bild des Commanders nicht komplett überbelichtet erscheint.)
Viele Grüße,
Markus
Der neue Surefire UNR Commander, in der aktualisierten Fassung mit 1000 Lumen:
Habe ich letzthin noch getönt, dass der Surefire R1 Lawman die wohl längste Lampe mit einem einzelnen 18650-Akku sei, setzt der UNR Commander nochmal eins drauf:
Von links nach rechts:
UNR Commander
R1 Lawman
P3X Fury
P1R Peacekeeper
P2X Fury.
Und hier mal im Größenvergleich zu einer vergleichsweise kleinen und kompakten EDC namens Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Zu den technischen Daten der Lampe kann ich zusammenfassend sagen:
- Wird betrieben mit einem proprietären 18650-Akku, mit einer Kapazität von 2900mAh. Dieser Akkublock ist der gleiche, wie er auch in der R1 Lawman zum Einsatz kommt.
- Der Akku ist in der Lampe aufladbar. Hierbei kommt die gleiche Ladevorrichtung und das gleiche Ladegerät zum Einsatz wie bereits beim Surefire R1 Lawman und UDR Dominator.
- Verbaut ist wohl eine XM-L2 LED, in einem Kopf, den ich als Kombination aus Reflektor und TIR-Optik bezeichnen möchte.
- Die Lampe hat 4 Helligkeitsstufen (35, 175, 625, und 1000 Lumen), plus Strobe.
- Gesteuert wird die Lampe mit einem Selektorring vorne am Lampenkopf, sowie einem .... nennen wir es "Joystick" am Heck der Lampe.
Das Heck der Lampe. Mehr zur Bedienung später (weiter unten):
Der Selektorring. Er rastet ein auf "Off" (damit befindet sich die Lampe quasi im Lockout; auch der Heckbutton funktioniert dann nicht), dann kommen die 4 Helligkeitsstufen, und am anderen Ende Strobe.
Der Selektorring ist angenehm schwergängig; ein versehentliches Verstellen halte ich für ausgeschlossen.
Man sieht ebenfalls der 12V-Anschluss zum Aufladen, sowie eine Kontroll-LED. Diese Kontroll-LED kann drei verschiedene Farben annehmen: Grün (alles in Butter), Orange/Gelb (Akku bald leer), sowie Rot (jetzt ist aber höchste Zeit zum Nachladen). Also genau wie beim R1 Lawman und beim UDR Dominator.
Ein Blick von vorne in den Reflektor:
Dito, neben der Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Das Lichtbild (erste Beamshots habe ich weiter unten) sieht im Prinzip so aus wie das Lichtbild einer herkömmlichen Reflektorlampe. Man sieht jedoch folgende Unterschiede:
- Der Spill ist außergewöhnlich groß, und recht dunkel gehalten
- Der Spot ist ebenfalls außergewöhnlich groß und hell, und ist außergewöhnlich stark abgegrenzt vom Spill. Es gibt keinen fließenden Übergang von Spot nach Spill.
Ein Blick auf das Innere der Tailcap, sowie auf den eingesetzten Akku:
Das Akkurohr der Lampe bei entnommenem Akku:
Der proprietäre 18650-Akku, mit Anschluß für die Lampe. Ist, wie gesagt, der gleiche Akku wie beim R1 Lawman:
Ein kurzer Blick auf's mitgelieferte Zubehör. Ist identisch zum Zubehör des R1 Lawman: Gebrauchsanweisung und ein Prospekt, das Ladenetzteil mit verschiedenen Steckern für verschiedene Länder, ein Ladeteil für einen Zigarettenanzünder, ein aufsteckbarer Wegrollschutz aus Gummi, der Akku, sowie ein weiterer Batteriehalter für den Betrieb mit 2 CR123A-Batterien. Zwei solcher Batterien sind ebenfalls enthalten.
Surefire bleibt seiner Linie treu: ein Holster ist auch hier nicht dabei.
So liegt sie in der Hand. So große Pranken kann man gar nicht haben.
Kommen wir nun zur Bedienung. Kontrolliert wird der Commander durch diesen Joystick am Lampenheck:
Diesen Joystick kann man entweder drücken wie einen gewöhnlichen Clicky, oder nach allen Seiten schieben/neigen.
Dabei gilt: Ein Eindrücken (wie einen Clicky) liefert Momentlicht. Ein seitliches Verschieben liefert Dauerlicht.
Sowohl das seitliche Verschieben als auch das Drücken ist zweistufig. In der ersten Stufe erreicht man die am Selektorring eingestellte Helligkeit (diese habe ich mir defaultmäßig auf "Low" eingestellt), und in der zweiten Stufe erreicht man immer die Maximalhelligkeit.
Dies ist also die Einstellung für Dauerlicht der am Selektorring eingestellten Stufe:
Und noch weiter zur Seite geschoben erreicht man die Einstellung für Dauerlicht in der Maximalhelligkeit:
Das Gleiche für Momentlicht (leuchtet nur, wenn man den Joystick eingedrückt hält):
Leicht eingedrückt: Momentlicht der via Selektorring eingestellten Helligkeit:
Weiter eingedrückt: Momentlicht der Turbo-Stufe:
Dabei kann man immer hin- und herwechseln. Wenn man den Joystick ganz durchdrückt für Turbo, kann man den Druck auch wieder etwas wegnehmen, und landet wieder auf der Selektorring-Helligkeit.
So kann man ziemlich schnell immer zwischen Momentlicht Low und Turbo hin- und herwechseln (ohne dass die Lampe dazwischen ausgeht); durch stärkeres und weniger stärkeres Drücken auf den Joystick.
Nach einem bisschen Übung klappt das ziemlich gut. Ich kann allerdings noch nicht sagen, ob sich das in einer Stresssituation ebensogut bedienen läßt.
Und hier noch ein paar Indoor-Beamshots:
Hier mal die Thrunite Lynx mit Turbokopf:
Und hier der UNR Commander.
Wie ich eingangs schon schrieb, irrsinnig großer (und etwas dunkler) Spill, und ein großer, scharf abgegrenzter heller Spot. Die Lichtfarbe ist schon ein bisschen thrunite.
Dann als Vergleich noch den R1 Lawman:
Und die P2X Fury:
Ach ja, und als Vergleich noch (weil sie hier fast jeder hat) eine Thrunite TN12 in NW, im Turbo-Modus mit vollen Akkus. (Da sieht man den Helligkeitsvergleich; ich musste an der Kamera ziemlich stark abblenden, damit das Bild des Commanders nicht komplett überbelichtet erscheint.)
Viele Grüße,
Markus
Zuletzt bearbeitet:
