hallo,
ich habe mir kürzlich meine erste led-tl gekauft. da ich von natur aus neugierig bin, wollte ich natürlich wissen wie lange hält die eigentlich, in wie weit fällt die leuchtintensität ab (oder auch nicht) und warum ist das überhaupt so? nun lässt sich mit einem baumarktmessgerät und den bisschen schulwissen über strom nicht so viel anfangen wie ich gerne hätte, aber vllt kann mir der ein oder andere hinweise geben warum dieses oder jenes so ist wie es ist.
zur tl: 7 euro inkl. versand aus us und a, cree q5, 1600 lumen, 3xaaa oder 1x 18650. das sind die eckdaten. natürlich ist dieses gerät billig, hat natürlich keine 1600 lm, aber darum soll es gar nicht gehen. das gehäuse ist massiv, produkt funktioniert und ist als einstieg (oder nennen wir es spielzeug) vollkommen geeignet.
die ersten versuche vom balkon hab ich sowohl mit akkus als auch mit alkaline gemacht:
Akkus: 1,2V 1000mAh; frisch geladen; ca. 4-5 jahre alt
alkaline: 1,5V, frisch aus der verpackung, vor kurzem gekauft
mit dem bloßen auge ist kein unterschied festzustellen. bäume in ca. 200m entfernung konnte man sichbar anleuchten (fokusiert versteht sich), baustellenpoller haben auch in noch größerer entfernung aufgeleuchtet. in der wohnung ist die tl ohne fokus uneingeschränkt tauglich. wer im dunkeln was sucht, wird es finden. der vergleich mit einer "9-leds" tl war auch nicht schlecht. der lichtkegel der 9er ist nicht mal mehr zu erahnen, wenn die q5 darüber liegt. erstaunlich wie gut die tl im ersten augenblick ist, und das für 7 euro.
1600lm, wie viel ist das eigentlich. irgendwo im www fand ich eine tabelle nach der das etwa dem licht einer 100w glühbirne entspricht. da fiel mir ein, im schrank oxidiert noch ein alter handstrahler (sehr groß und sehr schnell alle). der hat eine h3 birne (6V, 55W). der ist schön hell und müsste etwa 880lm entsprechen. die led möchte ich sehe die das doppelte schafft
. aber es war ja schon vor dem kauf klar, das dieser wert von der marketingabteilung gewürfelt wurde. da mir leider kein messgerät zur verfügung steht um die leuchtkraft zu messen, hab ich mich versucht mal in das thema einzulesen. was ist eigentlich cree und was bedeutet q5? für euch sicher glasklar, aber mir sagen solche begriffe nichts. in einem Flahslight-wiki fand ich immerhin erste hinweise. q5 ist also ein modell, das etwa 120lm bei 350mAh schafft (so stand es da). also dachte ich mir, messe ich doch mal V und A. daraus müsste sich ja dann etwa ableiten lassen wie hell sie wirklich ist. gesagt getan:
die spannungen (4,2 und 4,8) sind die des akkupacks, also der drei in reihe geschalteten zellen. die spannung in der tabelle ist die über der gesamte elektronik der tl (ein pol an - des akkupacks und der andere am tl-gehäuse). etwas verwundert war ich, wie denn diese geringe spannung zustande kommt und vor allen dingen warum? mit wie viel volt läuft eigentlich eine q5? gefunden habe ich 2,8-3,3v und in einer anderen quelle 3,3-3,7v. warum ist die spannung dann so viel geringer? die spannung direkt über der led kann ich nicht messen, den -pol auf der platine kann ich nicht erreichen. ob die gemessenen 2,2V (+ direkt an der led, - am gehäuse) das gesuchte ist, kann ich nur raten, da ich die schaltung in der tl ja nicht kenne.
wie dem auch sei, in den messreihen kann man ja erkennen, dass die leistung ziemlich schnell abnimmt. mit alkaline fängts stark an und lässt auch stark nach. akkus sind etwas gleichmäßiger. mMn aber auch weit entfernt von dem was man sich wünschen darf. alles unter 0,2W kann man nicht mehr als tl bezeichnen, positionsleuchte ist das richtige wort. eine q5 hat wohl maximal eine leistung von 100lm/W, damit würden sich sage und schreibe 35 lm bei 0,35w ergeben. im umkehrschluss wäre nach der 4h-messreihe etwa 1/3 der akkukapazität aufgebraucht, tatsächlich sind sie leer. so schlecht sind die akkus bestimmt nicht. ich nehme mal an, mein simples P=U*I funktioniert hier nicht.
aber wieso nimmt die leuchtkraft so schnell ab? wenn ich mir vorstelle, dass so eine led verbaut ist, dann hat man natürlich eine etwas zu hohe spannung (4,2 bzw. 4,8V), die led hätte gerne 3,7 oder 3,8. jetzt würde ich als absolutes greenhorn eine z-diode davor löten die nicht mehr als 3,8V durchlässt. damit brennt die led nicht durch und wird erst dann dunkler, wenn die akkus wirklich leer sind. so einfach scheint es aber nicht zu gehen, denn selbst in dieser billig tl sind viele kleine bauelemente auf der platine, deren funktion ich nicht kenne.
abschließend kann ich sagen, für mich als otto-normal-verbraucher erschließt sich das ganze noch nicht so recht. warum ist eine led kein halbwegs konstanter verbraucher, wenn die benötigte spannung doch eigentlich da wäre. vllt kann mir der ein oder andere ein paar grundsätzliche sachen erklären die das thema für mich etwas verständlicher machen.
mfg hb
ich habe mir kürzlich meine erste led-tl gekauft. da ich von natur aus neugierig bin, wollte ich natürlich wissen wie lange hält die eigentlich, in wie weit fällt die leuchtintensität ab (oder auch nicht) und warum ist das überhaupt so? nun lässt sich mit einem baumarktmessgerät und den bisschen schulwissen über strom nicht so viel anfangen wie ich gerne hätte, aber vllt kann mir der ein oder andere hinweise geben warum dieses oder jenes so ist wie es ist.
zur tl: 7 euro inkl. versand aus us und a, cree q5, 1600 lumen, 3xaaa oder 1x 18650. das sind die eckdaten. natürlich ist dieses gerät billig, hat natürlich keine 1600 lm, aber darum soll es gar nicht gehen. das gehäuse ist massiv, produkt funktioniert und ist als einstieg (oder nennen wir es spielzeug) vollkommen geeignet.
die ersten versuche vom balkon hab ich sowohl mit akkus als auch mit alkaline gemacht:
Akkus: 1,2V 1000mAh; frisch geladen; ca. 4-5 jahre alt
alkaline: 1,5V, frisch aus der verpackung, vor kurzem gekauft
mit dem bloßen auge ist kein unterschied festzustellen. bäume in ca. 200m entfernung konnte man sichbar anleuchten (fokusiert versteht sich), baustellenpoller haben auch in noch größerer entfernung aufgeleuchtet. in der wohnung ist die tl ohne fokus uneingeschränkt tauglich. wer im dunkeln was sucht, wird es finden. der vergleich mit einer "9-leds" tl war auch nicht schlecht. der lichtkegel der 9er ist nicht mal mehr zu erahnen, wenn die q5 darüber liegt. erstaunlich wie gut die tl im ersten augenblick ist, und das für 7 euro.
1600lm, wie viel ist das eigentlich. irgendwo im www fand ich eine tabelle nach der das etwa dem licht einer 100w glühbirne entspricht. da fiel mir ein, im schrank oxidiert noch ein alter handstrahler (sehr groß und sehr schnell alle). der hat eine h3 birne (6V, 55W). der ist schön hell und müsste etwa 880lm entsprechen. die led möchte ich sehe die das doppelte schafft
die spannungen (4,2 und 4,8) sind die des akkupacks, also der drei in reihe geschalteten zellen. die spannung in der tabelle ist die über der gesamte elektronik der tl (ein pol an - des akkupacks und der andere am tl-gehäuse). etwas verwundert war ich, wie denn diese geringe spannung zustande kommt und vor allen dingen warum? mit wie viel volt läuft eigentlich eine q5? gefunden habe ich 2,8-3,3v und in einer anderen quelle 3,3-3,7v. warum ist die spannung dann so viel geringer? die spannung direkt über der led kann ich nicht messen, den -pol auf der platine kann ich nicht erreichen. ob die gemessenen 2,2V (+ direkt an der led, - am gehäuse) das gesuchte ist, kann ich nur raten, da ich die schaltung in der tl ja nicht kenne.
wie dem auch sei, in den messreihen kann man ja erkennen, dass die leistung ziemlich schnell abnimmt. mit alkaline fängts stark an und lässt auch stark nach. akkus sind etwas gleichmäßiger. mMn aber auch weit entfernt von dem was man sich wünschen darf. alles unter 0,2W kann man nicht mehr als tl bezeichnen, positionsleuchte ist das richtige wort. eine q5 hat wohl maximal eine leistung von 100lm/W, damit würden sich sage und schreibe 35 lm bei 0,35w ergeben. im umkehrschluss wäre nach der 4h-messreihe etwa 1/3 der akkukapazität aufgebraucht, tatsächlich sind sie leer. so schlecht sind die akkus bestimmt nicht. ich nehme mal an, mein simples P=U*I funktioniert hier nicht.
aber wieso nimmt die leuchtkraft so schnell ab? wenn ich mir vorstelle, dass so eine led verbaut ist, dann hat man natürlich eine etwas zu hohe spannung (4,2 bzw. 4,8V), die led hätte gerne 3,7 oder 3,8. jetzt würde ich als absolutes greenhorn eine z-diode davor löten die nicht mehr als 3,8V durchlässt. damit brennt die led nicht durch und wird erst dann dunkler, wenn die akkus wirklich leer sind. so einfach scheint es aber nicht zu gehen, denn selbst in dieser billig tl sind viele kleine bauelemente auf der platine, deren funktion ich nicht kenne.
abschließend kann ich sagen, für mich als otto-normal-verbraucher erschließt sich das ganze noch nicht so recht. warum ist eine led kein halbwegs konstanter verbraucher, wenn die benötigte spannung doch eigentlich da wäre. vllt kann mir der ein oder andere ein paar grundsätzliche sachen erklären die das thema für mich etwas verständlicher machen.
mfg hb