Was spricht dagegen, solang die Lampe eine zuverlässige Schutzschaltung hat? Oder denkst du dabei an Ersatzakkus?
Kinder schrauben Dinge auf und spielen damit rum. Der Akku landet dann sonstwo und kommt mit sonstwas in Kontakt... -> Kurzschlussgefahr. Auch sollte man ungeschützte Akkus immer mal auf auffälliges Verhalten überprüfen, speziell beim Ladevorgang und wenn das Laden irgendwie nicht (mehr) "normal" abläuft. Ein 6-Jähriger kann das noch nicht und ein Defekt fällt ihm vermutlich auch nicht auf. Auch grundsätzliche Dinge wie einen LiIon Akku nicht zu laden wenn er kalt ist und ihn vor Stößen oder Herunterfallen zu schützen bzw. einzuschätzen wie heftig ein Sturz war, ist selbst für manche Erwachsene schwierig.
Auch der Punkt mit der zuverlässigen Schutzschaltung ist so ein Thema. Wir hatten hier durchaus schon Modelle verschiedener Marken bei denen die Schutzschaltung versagt hat, so dass sie die Akkus tiefenentladen haben. Das weiß man halt oft erst hinterher oder durch regelmäßiges Beobachten. Andere Modelle werden im Turbo extrem heiß. Sowas auf dem Kinderbett vergessen kann sehr unschöne Folgen haben. Nicht umsonst haben viele Kinderlampen einen automatischen Timer. Gerade Lampen von Sofirn/Wurkkos würde ich eher einmal zu oft als einmal zu selten prüfen. Das alles ist für einen Erwachsenen machbar aber nicht für ein Kind.
Ich kann die Technikbegeisterung der Väter verstehen, aber mir ist wohler wenn Kinder in dem Alter noch mit etwas mehr Sicherheitspuffer unterwegs sind. Also mit Batterien oder Eneloop. Zur Not auch mit geschützten LiIon Akkus und einer Lampe die nicht zu heiß wird.
Wie immer: Nur meine persönliche Meinung. Ihr dürft das bei euren Kindern natürlich handhaben wie ihr wollt. Wenn jemand nach einer Kinderlampe fragt, sollte man das Thema Sicherheit aber erwähnen.