Starke + ausdauernde Wanderlampe gesucht

6 Juni 2013
4
0
0
Hallo Forum,

für einen bevorstehenden Frankreich-Wanderurlaub in dem wir auch viel Nachts wandern wollen, suche ich eine Taschenlampe, die sowohl:

- sehr hell (je heller desto besser)

- ausdauernd (Batterien/Akkus sollen möglichst lange, lange, lange halten)

- breites Licht (wie nennt man das? also das der Vordergrund möglichst breit
ausgeleuchtet wird, also kein dünner, feiner Spot, sondern mehr Licht in
die Breite)

- nicht mehr als 1 KG gewicht (klar, je leichter desto besser)

- Betrieb mit normalen Batterien / Akkus (da unbekannt ist, wie oft
wir an Steckdosen rankommen)

Kosten sollten maximal 70 Euro nicht übersteigen.


Hat da jemand Tipps?
Ich habe selbst mal recherchiert und tendiere entweder zu der
Zweibrüder Led Lenser P17
oder der Zweibrüder Led Lenser P7
Diese haben laut Website der Firme eine Leuchtdauer von
64 Stunden (P7) bzw. 480 Stunden (P17)

Freue mich über Hilfe! Herzlichen Dank !
Marty
:thumbsup:
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
Hallo,

hast Du auch gelesen, bei welcher Lumenleistung diese Laufzeiten erreicht werden ? Bei "voll Stoff" nämlich eher nicht ... ! ;)

Mit AA-Zellen (Eneleoops) dürften derzeit die EA4 und die entsprechenden Lampen von Fenix das Maß der Dinge sein, aber man möge mich korrigieren. Leider kaum noch zu bekommen (allenfalls gebraucht) ist die Cyclone C88, ein toller Kompromiß zwischen "klein und handlich" und "sauhell", die mir ob ihrer "taschenlampigeren" Form einfach sympathischer ist als die EA4.

Ich persönlich würde auch die Jetbeam PA40 noch mit in die Auswahl nehmen, weil sie trotz ihrer Größe ein echter Handschmeichler und mit knapp 500 Lumen auch ausreichend hell ist. :thumbsup:

Aber es werden noch andere Vorschläge kommen ... ! :D

Gruß,

Joachim.
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Klein und leistungsstark (Akkuwechsel in der Dunkelheit recht einfach, also ohne Batteriekäfig):

1. neu und hammer stark: http://www.taschenlampen-forum.de/e...letac-gx25a3-xm-l2-3-x-aa-1116-lumen-max.html

2. der beliebte Klassiker in der Zwischenzeit: http://www.taschenlampen-forum.de/nitecore/20219-review-nitecore-ea4-pioneer-860-ansi-lumen-max.html

etwas größer und mit Batteriekäfig:

1. Fenix LD40, LD41
2. Jetbeam PA40
3. Olight S35 / 65
4. Sunwayman M30A / M40A
5 ... und noch viel viel mehr

Ich empfehle eine Tala zu nehmen, die auch in der Ferne genug Licht erzeugt und ggf. mit einem Diffusoraufsatz arbeiten. Somit bist Du sehr flexibel, nah und fern. Außerdem finde ich outdoor nw wesentlich angenehmer.

Es gibt auch einige weitere Modelle mit 2xAA, aber ich denke, Du willst viel Licht, richtig?

Viel Erfolg!!!

Edit: ich sehe gerade, dass ich viiiiel zu langsam beim Schreiben war ;)
 
6 Juni 2013
4
0
0
Hallo, danke für die Antworten. Mir ist eine lange Ausdauer wichtiger, als eine hohe Lumenzahl. Und bitte auch nicht über 70 Euro max. eher günstiger.


:rolleyes:
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Die Fenix LD40 ist nicht die hellste, aber nw, ordentliche Weite und Laufzeit.
Der Preis müsste auch stimmen.

Sonst evtl. das [Edit on:] Olight [Edit off]Hiker Set in UK bestellen: nw, hell, und mit Diffusor im Lieferumfang uuuuund Du hättest eine weitere kleine Tala in Edelstahl dabei als Backup (man weiß ja nie, nicht mal in Frankreich) :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Danke, hatte keine Zeit zu suchen :thumbup:, ich wusste nur, dass es über 2 Std. sind ...
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
ich schwimme mal gegen den Strom und empfehle die Olight S20.
Diese wird mit einem 18650er LiIon Akku oder 2x CR123A Batterien (eine CR123A Panasonic kostet ca. 1,40€) betrieben.
Die Lampe hatte ich hier schonmal empfohlen.
Vorteil 1x 18650er LiIon Akku: kleine, leichte und helle (S20 max. 470 Lumen) Lampen.
Die Reichweite ist begrenzt (ca. 50 Meter, da Flooder), dafür hast Du großen Spot und breite Ausleuchtung.
Mit einem 18650er Akku läuft die Lampe auf mittlerer Leuchtstufe (100 Lumen) ca. 10 Std. und mit 2x CR123A wohl ca. 8Std.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
ich schwimme mal gegen den Strom und empfehle die Olight S20.
Diese wird mit einem 18650er LiIon Akku oder 2x CR123A Batterien (eine CR123A Panasonic kostet ca. 1,40€) betrieben.
Die Lampe hatte ich hier schonmal empfohlen.
Vorteil 1x 18650er LiIon Akku: kleine, leichte und helle (S20 max. 470 Lumen) Lampen.
Die Reichweite ist begrenzt (ca. 50 Meter, da Flooder), dafür hast Du großen Spot und breite Ausleuchtung.
Mit einem 18650er Akku läuft die Lampe auf mittlerer Leuchtstufe (100 Lumen) ca. 10 Std. und mit 2x CR123A wohl ca. 8Std.

Gute Wahl, ich bin mir nicht sicher, dass Li-Ions gewünscht sind ..., oder doch?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
Das ist nicht nur "gegen den Strom", sondern auch gegen die ausdrücklichen Wünsche des OP ! ;)

Abgesehen davon kommen in diesem Falle weitere Ausgaben für (LiIo-) Akku und das dafür erforderliche, spezielle Ladegerät an - beides wohl ebenfalls nicht im Sinne des OPs, oder ?

Im Rahmen der Vorgaben wurden IMHO die "besten" Lampen für diesen Zweck genannt. Jetzt ist es am OP, sich zu entscheiden !

BTW : Immer gern gesehen wird ein feedback, wie die Entscheidung ausgefallen ist ... !?! ;)

Gruß,

Joachim.
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
ein guter (sicherer) 18650er Akku ist schon ab ca. 6€ zu haben, Ladegäret (z.B. ML-102) ist auch nicht viel teuerer.
Preis/Leistung der S20 ist einfach nur klasse, dafür ist aber Bestellung in China nötig oder vielleicht gebraucht.
Vorteile von LiIon Akkus sind unbestritten, vielleicht kennt sich der Threadstarter einfach nicht gut genug aus,
wenn doch nur NiMH oder Alkaline in Frage kommen, ist die S20 natürlich dann nicht die richtige Wahl.
 

ultrium

Flashaholic
8 Dezember 2012
140
11
18
Die Fenix LD41 hat eine gute Randausleuchtung im Nahbereich. Da ein spottiges Licht nicht gewünscht ist, wäre diese Lampe ebenfalls meine Empfehlung. :thumbup:
Auf der anderen Seite kann man die Nitecore EA4 mit einem Filter/Streuscheibe versehen um eine gute Ausleuchtung im Nahbereich zu bekommen. Das wäre eine sehr gute Alternative.

Beide Lampen gibt es für um die 50-60 Euro.
 

Waldschrat

Flashaholic*
21 Juni 2011
840
534
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Berlin
Hallo MartyR

Wenn du länger zu Fuß unterwegs bist würde ich eine Stirnlampe und eine TaLa empfelen.

Mit der Stirnlampe ist der nahe, Richtung mittlere Bereich abgedeckt (Hände dabei frei) und die normale TaLa dient als Reserve (z.B. Batteriewechsel bei Stirnlampe, ...), ... oder auch wenn´s mal etwas weiter reichen soll.


Vorschlag meinerseits

Stirnlampe: Spark SX5 NW (gibt es auch in cw, nimmt verschiedene Batterie-, Akkuformate)

Nachtrag zu Stirnlampe: Fenix HP11 (mit Klappdiffusor) oder Fenix HP25 wären auch geeignete Vorschläge

TaLa: Fenix LD41 oder wenigstens eine Rofis JR40 (als Reserve für den Notfall)



G Waldschrat
 
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mobilman

Flashaholic*
8 Januar 2013
544
248
0
Rhein-Neckar-Metropolregion
Hallo,

ich empfehle dir für deinen Zweck auch die Kombination von Stirn- und Taschenlampe.

Als leichte Stirnlampe mit integriertem Batteriefach die Fenix HL30 mit 2AA (hat auch Rotlicht) und als TL die Fenix LD41, die dir bereits mehrfach empfohlen wurde.
Wenn eine Stirnlampe infrage kommt, die das Batteriefach hinten hat und mit 4AA, also schwerer, dann die Fenix HP11 (oder deren Vorgänger die HP10).
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Fenix LD40 Laufzeit im Turbo über 2.5 Std mit Sanyo 2700 akkus gruß drifter!

Zum Thema lange Laufzeit der LD40 habe ich hier schonmal einen Beitrag verfasst:

http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=303610

Kurz gesagt: Die EA4 bringt mehr Output für längere Zeit.

Diese haben laut Website der Firme eine Leuchtdauer von
64 Stunden (P7) bzw. 480 Stunden (P17)

Weil es so klipp und klar noch nicht gesagt wurde: Vergiss diese Zahlen. Die Taschenlampen der P-Serie sind bei Zweibrüder nicht geregelt, d.h. sie werden mit der Zeit immer dunkler. Bei der Messung wird aber erst dann gesagt, dass die Batterie leer ist, wenn weniger als 1 Lumen vorne rauskommen (das sind rund 0,5% der ursprünglichen Leistung). Du hast vielleicht für 5-10 Stunden brauchbares Licht, für die restlichen 470 Stunden kommt nur ein Glimmen vorne raus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Hallo MartyR,

da könnte evtl. die neue MTE M2-5 die passende Lampe für dich sein, da sie fokussierbar ist, mit normalen AAA-Batterien läuft und ein breites Spektrum abdeckt:

MTE M2-5 XM-L 600 Lumen max.
Die MTE M2-5 ist eine fokussierbare Taschenlampe mit universeller Energieversorgung (1 x 18650, 1 x 26650 oder 4 x AAA), die sowohl für den nahen und mittleren Bereich als auch für die Ferne gleich gut geeignet ist. Als Zubehör für die MTE M2-5 sind u.a. auch Farbfilter in den Farben rot, grün und blau erhältlich.
http://www.taschenlampen-forum.de/mte/25330-review-mte-m2-5-xm-l-600-lumen-max.html

MTE M2-5 XP-G R5 350 Lumen max.
Die MTE M2-5 ist eine fokussierbare Taschenlampe mit universeller Energieversorgung (1 x 18650, 1 x 26650 oder 4 x AAA), die sowohl für den nahen und mittleren Bereich als auch für die Ferne gleich gut geeignet ist. Als Zubehör für die MTE M2-5 sind u.a. auch Farbfilter in den Farben rot, grün und blau erhältlich.
http://www.taschenlampen-forum.de/mte/25330-review-mte-m2-5-xm-l-600-lumen-max.html

Gruß,
Markus
 
6 Juni 2013
4
0
0
Hallo und vielen Dank für die vielen Vorschläge. Scheint ein fachlich sehr kompetentes und hilfsbereites Forum zu sein, hat man selten :thumbup:

Ich muss nochmal in Ruhe Eure Vorschläge durchgehen ...
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Ich würd da noch mehr gegen den Strom schwimmen und was ganz anderes Empfehlen: Die nächtliche Stimmung genießen. Wenn Licht, dann möglichst sparsam. Also unbedingt eine LAmpe mit Firefly und einem oder zwei Modes mit sehr wenig lumen.

Klar findet man es geil, im Dunkeln im Wald mal mit einer TK75 oder so was rum zu lechten, aber da wird man sofort das Gemeckere der anderen hören, "Laß das Ding aus, man sieht ja hinterher gar nichts mehr".

Zu Laufzeit: Akkus / Batterien haben mAh, das sind Strom (mA) multipliziert mit der Zeit. Also wen du eine LED mit 100mA bestromst, hat sie eine bestimmte Helligkeit und wenn du das 10Std. machst, hast du 1000mAh verbraucht. Wenn du auf hoher Stufe z.B. 1000mA ziehst, ist die Lampe deutlich heler, die 1000mAh sind dann aber nach einer Stunde weg. Das gilt für alles Taschenlampen, egal wer sie baut. Ein paar LED Typen sind besonders wirtschaftlich, die machen etwas mehr Licht aus dem Strom, andere etwas weniger. Der Unterschied ist aber oft nur gering. Eine XM-L ist da sehr wirtschaftlich, eine XP-G auch. Laufzeitangaben sind da eher relativ. Bei den älteren LED Lenser Modellen findet man dann durchaus igendwas um 100Lumen und eine Laufzeit im 4-stelligen Stundenbereich. Wenn die Batterie schwächer wird, wird die Lamoe dunkler und Laufzeit ist dann die Zeit, wo vorne noch sichtbar Licht heraus kommt.

Nimm dir einfach mal die Zeit und stöbere durch die Beamshots, insbesondere den Thread mit den "Beamshots bis der Arzt kommt" Dann hast du einen guten Vergleich, wie die Lampen wirken.

Hier fonarik.com :: testing of flashlights findest du ebenfalls Beamshots vieler Lampen und kannst sehr komfortabel aus den Lampen wählen.

Bei der Energieversorgung solltest dudich nach der Energie richten, die in der Batterie ist. Li-Einwegbatterien als AA oder AAA haben sehr viel Energie, sind aber sehr teuer. Günstige Alkali-Mangan wie z.B. aus dem Aldi sind seht gut und sehr günstig. Aufladbare NiMH habe in der Regel weniger Energie als Einweg. LSD Typen (niedrige Selbstentladung) noch weniger, behalten die aber lange. Eine konventionelle NiMh mit mehr mAh kann den Vorteil nur ausspielen, wenn sie frisch geladen ist. Recht gut und günstig sind CR123 z.B. aus der Bucht. Davon solltest du dann aber reichlich mitnehmen, die sind zwar fast überall zu bekommen, aber oft dann wieder sehr teuer.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Ich finde das sehr gut und vor allem richtig, was balloonix da anspricht.

Wenn man den verständlichen (aber selten zugegebenen ;) ) Ehrgeiz beiseite lässt, sich oder andere mit einer hellen Lampe beeindrucken zu wollen, kommt man früher oder später zu anderen Kriterien bei der Lampenauswahl.

Die Frage lautet dann, wieviel Licht braucht man tatsächlich? Die Antwort lautet: viel weniger als "echte Taschenlampenfans" zugeben würden.

Natürlich ist die Frage der benötigten Lichtmenge auch Abhängig vom Einsatzzweck. Es gibt Situationen, in denen es kaum zuviel Licht geben kann, etwa bei Arbeiten im Dunkeln, Autopanne, Vermissten-/Hundesuche u.a.

Allerdings würde ich behaupten, dass in den doch meisten Situationen viel weniger Licht ausreicht.

Nach meiner Auffassung haben wir schon jetzt mit den verfügbaren Taschenlampen die Grenze des Notwendigen überschritten. Ich habe kürzlich den Fehler gemacht, mit einer Nitecore TM26 auf Turbo durch den Wald wandern zu wollen. Das war nur noch Eigenblendung. Außerhalb des Lichtkegels war ich dazu noch quasi blind, die Adaption der Augen war dahin.
Selbst die 1700 Lumen der zweithöchsten Stufe waren grenzwertig.

Meine Behauptung: über 500 Lumen braucht kein Wanderer oder Spaziergänger. Wenn man sich auf 3-500 Lumen beschränkt, erhält man automatisch eine sehr lange Laufzeit, vermeidet Hitzeprobleme bei der Technik und den Akkus.

Fragte mich jemand nach einer Lampe fürs Wandern, würde ich ihm kein Lumenmonster empfehlen. Zudem würde ich zu einer Lampe mit neutral- oder warmweißen Licht raten, damit die Natur auch natürlich aussieht und nicht als sei alles im tiefsten Winter und wie ausgebleicht.
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
1.384
377
83
Wie übernachtet ihr denn?

Im Zelt?
In Hotels?

Denn ein niedriges Low, also am besten unter 5 Lumen bzw. 1 Lumen ist sehr hilfreich (wie oben genannt Firefly).

Im Zelt oder auf dem Weg in die Büsche wacht jeder um dich herum auf, wenn du beispielsweise das Low der EA4 nutzt. So toll sie auch sein mag.
Sehr unpraktisch!


Und zusätzlich wie oben schon erwähnt muss es garnicht so hell sein. Wahrscheinlich (korrigier mich) hast du noch keine Ahnung was 800 Lumen sind - das ist in etwa so hell wie ein Autoscheinwerfer. Und das benötigst du auf Wanderungen nie!!!!

Zwischen ca. 80-200 Lumen sind in jeder Lage beim normalen wandern ausreichend sicher.

Daher könntest du dich auch mal bei Zebralight umschauen. Diese machen besonders leichte Lampen. Der Nachteil ist hier, falls du stundenlang in der Nacht wanderst, dass du den Akku ab und an wechseln musst.
Diese haben 6 Stufen von sehr Low nach High alles verfügbar und auch noch direkt anwählbar.

http://www.zebralight.com/

Oder Spark mit ähnlichem Konzept

http://www.spark-light.com/index.aspx#



Der Vorteil bei diesen Lampen ist das gängige Akkuformat, das sehr leichte Gewicht und die sehr gut ausgewählten und anwählbaren Stufen und das in sehr guter Qualität :)
Außerdem gibt es sie in Neutralweiß - sehr gut :)


Die HP11 von Fenix hat über 3h Akkulaufzeit in Turbo (noch viel länger in Mid) , einen tollen Diffusor und ist günstig.
Leider ist sie wegen des großen Akkutanks sehr schwer mit über 300g.

Allerdings nimmst du wahrscheinlich eh viele Akkus mit.
Du solltest dabei aber nicht vergessen, dass du immer ein kompletten Satz für eine Lampe vorhalten musst, was wiederum Gewicht bedeutet.



Ich rate dir dringend von einer schweren Lampe ab. Die musst du auch tagsüber plus Akkus und Ersatz tragen!
 
  • Danke
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blue_balu

Erleuchteter
20 Mai 2012
76
14
8
Ja, die LD40

Fenix LD40 Laufzeit im Turbo über 2.5 Std mit Sanyo 2700 akkus gruß drifter!

Stimmt genau - hier sind z.B. noch einige zu bekommen Fenix LD40. Aber auch im Low-Modus überzeugt die LD40 . Die läuft auf kleiner Stufe und läuft und läuft und während der Wanderer schon lange schlapp gemacht hat :p - da läuft sie immer noch:thumbup:.

Als Backup schlage ich dir die MC10 von Fenix vor (Ultraleicht, gleiche Batterien wie LD40 und 90% aller Batteriebtriebenen GPS, als Stirnlampe gut verwendbar, tolles Licht zum Aufhängen für das Zelt und vor allem sparsam).

Beides zusammen ergibt eine tolle Ausstattung für's Wandern.
Wenn dir aber die LD40 zu groß ist wie, wie wäre es mit der LD25 - ebenfalls tolle Laufzeiten (je nach eingestelltem UI), aber kleiner und leichter ?

MfG Sven

P.S. Bei der MC10 musst du aber auf das Futter achten, Eneloops und alle Alkaline (die ich bisher hatte) frisst sie, aber bei diversen Akkus (Tronic AA LSD, Conrad AA, ...) ist sie dagegen recht wählerisch (ein sehr enges Batterierohr, das nicht zum ausreiben geeignet ist).
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Die Frage lautet dann, wieviel Licht braucht man tatsächlich? Die Antwort lautet: viel weniger als "echte Taschenlampenfans" zugeben würden.

Und genau deshalb habe ich die LD40 vorhin schon empfohlen und belibe dabei.
Macht genug Licht, nw, geregelt, AAs, super verarbeitet - verzeiht auch mal einen Sturz auf den Boden und lange Laufzeit. Mit einem Diffusor siehst Du dann alles, nah und fern...
Als Flashie empfehle ich aber auch immer eine kleine Backup (1xAA/1xCR123) Tala dabei zu haben ... man weiß ja nie :peinlich:

Viel Erfolg!!!
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
398
0
NRW
Tapatalk, deshalb nur ganz kurz:

Ich bin der Meinung, dass man nicht so einfach sagen kann, wie viel Licht man wirklich "braucht".
Jeder hat (grade Nachts im Wald) ein anderes Empfinden.

Besonders wenn es recht windig ist, finde ich es sehr unheimlich im Wald, wenn ich nur mit meiner Freundin unterwegs bin. Somit brauche ich recht viel Licht.
In Gruppen fühlt man sich deutlich sicherer und braucht auch weniger Licht.
Ganz alleine könnte ich garnicht genug Licht haben :rolleyes:
Das empfindet aber sicherlich jeder anders.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Wenn man allen Ernstes so viel Licht bräuchte, wie einige es behaupten, was haben wir eigentlich noch vor ein paar Jahren gemacht, als es noch nicht so starke Lampen gab ;)

Hell ist g..l, keine Frage, aber dahinter verbirgt sich imho eher Fun und Spielerei.
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
398
0
NRW
Wenn man allen Ernstes so viel Licht bräuchte, wie einige es behaupten, was haben wir eigentlich noch vor ein paar Jahren gemacht, als es noch nicht so starke Lampen gab ;)

Mit z.B. einer Maglite wäre ich nicht Nachts in den Wald gegangen...abseits der Wege würde ich wahrscheinlich durchdrehen :rolleyes:
 
  • Danke
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Also, ich muss natürlich auch mal meinen Senf dazu geben :D
Meine "normalen" Lampen sind in der Regel dafür konzipiert auch beim Rumlaufen im Wald benutzt zu werden. Ich weiß also auch schon, was da praktisch ist.

Das mit den maximal 500 Lumen, was die anderen hier schon erwähnt haben, finde ich auch, wobei ich finde, dass man das noch präzisieren könnte. Ich würde sagen, je schmaler und abgegrenzter der "Hotspot" der Lampe ist, desto weniger Lumen sollte sie ausspucken (und der Spot dementsprechend weniger Lux haben), da er sonst alles überblendet und man den absoluten Tunnelblick hat.
1000 kalt-weiße Lumen sind im Wald auf jeden Fall viel zu viel, vor allem, wenn der Spill irgendwie eng und/oder scharf abgegrenzt ist.

Generell ist der Beam der Lampe im Wald sehr, sehr wichtig. Mit einem kleinen Hotspot schwenkt man die Lampe sehr viel umher und sieht nichts. Mit einem sehr engen, äußeren Spill muss sie beim Laufen auch immer umher schwenken, da man sonst nicht sieht, wo man hinläuft. Was man ja im Endeffekt will ist einen durchgängigen Lichtteppich, der halbwegs breit ist und ein gewisse Mindestreichweite hat. Somit fallen alle fokussierbaren Lampen mit Linsentechnik schon mal raus.
Für so einen Beam braucht man entweder einen große LED (XM-L) oder eine kleinere mit kleinem Reflektor bzw. kleiner Optik.
Bei dem Vergleich "Beamshots bis der Arzt kommt" gefällt mir z.B. die Fenix TK-45 vom Beam her. Ich finde aber trotzdem, dass diese Beamshots zu lange belichtet wurden und zu wenig kleinere Lampen vorkommen (z.B. P60-Drop-Ins).
Von meinen Lampen kann ich 2 Stück auf jeden Fall sehr empfehlen: das Vinz-Drop-In mit TIR-Linse und die Olight SR-50, welche mit einer XM-L2 LED umgerüstet wurde. Beide haben einen für den Wald extrem praktischen Beam. Die Olight hat den klassischen Reflektor-Beam mit Spot und Spill, wobei beide sehr breit sind.
Die TIR-Linse hingegen produziert einen sehr brieten Hotspot und hat einen schwächeren, nicht abgrenzten Spill mit fast 180°-Ausdehnung. Man muss die Lampe also viel weniger herum schwenken als andere.

Solche TIR-Linsen gibt es leider nur von sehr wenigen Herstellern. Sich ein P60-Drop-In bauen zu lassen ist da schon eine sehr gute und auch sehr flexible Lösung. Da Vinz nicht viel Zeit und seine Drop-ins möglicherweise auch etwas übertrieben sind für diesen Zweck könntest du z.B. mal bei vinhnguyen54 im CPF gucken. Der ist sehr schnell und vergleichsweise günstig. Obwohl er normalerweise nur Reflektoren verbaut, würde er dir bestimmt auch die gewünschte TIR-Linse einbauen. Der Trick bei diesen, ist, dass man eine mit engem Abstrahlwinkel und dem Waben-förmigen Diffusor nimmt. Außerdem baut er einem so ziemlich jede LED ein, die es gibt.

Somit kommen wir auch schon zu meinem Lieblingsthema (siehe auch Lampen in meinem Profil): Lichtfarbe & CRI
Meiner Meinung nach sind kalt-weiße Lampen mit normal niedrigen CRI/ra (65-75) im Wald kaum zu gebrauchen. Die Vegetation sieht tot aus und der Kontrast ist vergleichsweise schlecht. Das Mindestens, was man hier tun kann, ist eine neutral-weiße (4000-4300k) Lampe nehmen, welche es inzwischen auch von einigen Herstellern gibt. Der geringe Verlust von Lumen bei diesen ist absolut zu verschmerzen, da du ja eh eher die niedrigeren Helligkeitsstufen benutzen wirst.
Wenn du aber richtig tolles Licht willst, würde ich die neue warm-weiße high-cri (min. 90) XM-L2 von Cree nehmen. Im Wald ist das licht echt toll. Die Lichtfarbe ist auch nicht orange sondern eher gelblich. Genauso gut, aber eben weniger hell bzw. breit abstrahlend, wäre die entsprechende XP-G2. Diese LEDs hat vinhnguyen54 auch schon mal verbaut ;).
Wenn du es lieber etwas neutraler bzw. kälter magst kannst du auch die sehr beliebte Nichia 219 LED nehmen (oder gleich mehrere). Die bringt auch einen CRI von über 90 und hat in der Regel eine Farbtemperatur von 4500K.

Bei den Helligkeitsstufen der Lampe würde ich darauf achten, dass es mindestens eine mit ungefähr einem Lumen und generell möglichst viele unter 200 Lumen gibt. Zebralight-Lampen sind da ein glänzendes Beispiel.

Eine praktische, fertige Lampe von einem Hersteller wäre z.B. die Zebralight SC600w. Die gobts allerdings nur noch gebraucht, dass es jetzt die neue SC600 MKII gibts. Die gibts allerdings noch nicht in der neutralen "w" Version.
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich habe jetzt mal selbst geguckt und tendiere zu diesen Modellen,
gelistet nach Gefallen:

Nitecore MC1 NITECORE
oder
Led Lenser M1 LED LENSER - M1 - M Serie - High Performance Line

Vorteile dieser beiden Lampen: Sehr leicht und mit 1xCR123

Die Cr123 sind zwar etwas teurer, aber erschwinglich bei Amazon
und lassen sich ruckzuck wechseln.

Was meint Ihr?

Ich halte beide für nur bedingt geeignet. Die LED Lenser, weil sie
- fokussierbar ist
- nur 2 Helligkeiststufen hat
- die niedrigste Stufe zu hell ist
- sie kalt-weiß ist (Geschmackssache)

Die NiteCore, weil sie
- durch die XP-G LED wahrscheinlich einen recht konzentrierten Spot hat
- die niedrigste Stufe viel zu hell ist
- sie kalt-weiß ist (Geschmackssache)
 
  • Danke
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hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
1.384
377
83
Ich habe jetzt mal selbst geguckt und tendiere zu diesen Modellen,
gelistet nach Gefallen:

Nitecore MC1 NITECORE
oder
Led Lenser M1 LED LENSER - M1 - M Serie - High Performance Line

Vorteile dieser beiden Lampen: Sehr leicht und mit 1xCR123

Die Cr123 sind zwar etwas teurer, aber erschwinglich bei Amazon
und lassen sich ruckzuck wechseln.

Was meint Ihr?

Das Gewicht ist ja schonmal ganz gut ;)
Aus welchem Grund willst du CR123 Taschenlampen benutzen?
Wegen der höher erzielbaren Helligkeit?

Ich glaube eine normale AA Batterie hat einen höheren Energiegehalt?! Leider weiß ich den von CR123 nicht genau.
Sie sind vielleicht auch schwerer zu erhalten.

Für eine Backuplampe finde ich die gut, aber für eine Lampe im Dauergebrauch nicht wirklich.

EDIT: CR123 haben einen höheren Energiegehalt, trotzdem halte ich es nicht für die erste Wahl, wegen den genannten oberen Argumenten von The Driver und der Preise von CR123 Batterien.

Da gibt es meines Erachtens besseres im AA-Bereich.
 
Zuletzt bearbeitet:

mobilman

Flashaholic*
8 Januar 2013
544
248
0
Rhein-Neckar-Metropolregion
Ähem, warum jetzt CR123?
Sind toll und kälteresistent, aber du bekommst sie nicht überall - und wenn, dann teuer, außer du bestellst sie im Internet.
Willst in F immer mit Reservevorrat "rumrennen"?

Alle bisherigen Ratschläge bisher sind m.E. für deinen Zweck tolle Lampen!

Für deinen Zweck würde ich pers. mir ausschl. AA- Lampen holen.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Das Problem sehe ich auch so. CR123 im Netz bestellen und mitnehmen ist gut, dann kostet das stück ca. 1,60EUR. Brauchst du dann doch noch eine mehr, kannst du auch mal 7,95 EUR auf den Ladentisch legen müsen. Eine AA kannst du mit Lithium AA bestücken, dir einen Vorrat mitnehmen und notfalls billige Alkali Mangan nachkaufen. Hast du Spaß an der Lampe und benutzt sie zu Hause weiter, wird sie dir mit eneloops bestückt viel Freude machen.

Hast du mal bei www.fonarik.com reingeschaut? Dann schau dir mal die Beamshots von der Zebtalight H31w im Corridor an. Du wirst die Lampe lieben! Besonders wenn du mal Licht und beide Hände brauchst. Du kannst die Lampe hin legen, hin stellen oder mit dem Kopfband an der Stirn tragen. Bei ZebraLight, Inc. | Official Website | Flashlights & Headlamps findest du mehr Infos und auch Lampen in der Größe mit AA Batterien.