Die Sofirn SC28 ist eine handliche Lampe im 21700er Format mit Schalter am Lampenende. Im aktuellen Sprachgebrauch wird sie als „taktische Lampe“ bezeichnet. Sie verfügt über eine interne Ladefunktion und zwei Bedienebenen. Sie bietet ein sehr gleichmäßiges Lichtbild, welches nicht auf Reichweite, sondern auf gleichmäßige Ausleuchtung ausgelegt ist.

Anmerkung: Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen hatte ich die Lampe bereits im Außeneinsatz in Betrieb. Die Bilder zeigen also nicht die Lampe im Neuzustand.
Ich habe die Lampe über den deutschen Amazon Shop gekauft. Es handelt sich um eine angepasste Auflage, welche nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Bedienebenen verfügt. Dazu später mehr.
Die Lieferung erfolgt im neuen Karton mit dem magnetischen Deckelverschluss und vermittelt hier bereits einen hochwertigen ersten Eindruck. Im Lieferumfang ist ein standard Sofirn 21700er Akku mit 5000mAh, ein bereits montierter 1-Weg-Clip, ein USB-C Ladekabel und ein Tütchen mit Zubehör.
Der erste Eindruck ist angenehm. Die Anodisierung ist matt und bei meinem Exemplar fehlerfrei. Die Gewinde laufen sauber und der Forward-Clickie am Lampenende hat einen sauberen Druckpunkt und gibt beim Schalten ein gutes Feedback. Tailstand ist möglich, aber nicht unbedingt „Umfallsicher in allen Richtungen“. Die Haptik ist sehr angenehm und der sehr gute erste Eindruck, welcher durch die Verpackung vermittelt wurde, bestätigt sich. Die Lampe beisst sich in taktischer Haltung förmlich in die Hand ohne aber wirklich scharfe Kanten aufzuweisen.

Bei der LED handelt es sich um eine XHP50B HD, welche in einer TIR-Linse schlummert, und 2800lm in der Spitze bringt. Über die Farbtemperatur und CRI kann ich nichts sagen. Mein subjektiver Eindruck ist irgendwo zwischen kühl und neutral. Durch die TIR-Linse wird eine gleichmäßige Lichtverteilung ohne abgegrenzten Spot gewährleistet, wobei die Lichtstärke zum Rand des Lichtkegels etwas abnimmt.

Das Aufladen der Lampe erfolgt per USB-C mit 5V und etwa 1,7A. Der Ladeanschluss ist am Lampenkopf und formbündig mit einem Gummiverschluss abgedichtet. Es passen normale USB-C Stecker, nicht jedoch High-Power Kabel mit Elektronik im Stecker. Gegenüber des Ladeanschlusses ist eine LED im Gehäuse eingelassen, welche den Ladestatus anzeigt.

In einem anderen Thread wird die SC28 ja wegen des UIs ziemlich niedergemacht. Dies kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Wer zB die älteren Armyteklampen (Dobermann, Predator Viking, Barracuda) kennt, findet hier deutliche Parallelen.
Man stellt zunächst per Antasten die gewünschte Leuchtstärke ein und drückt dann den Schalter ganz durch. Diese Leuchtstärke steht nach dem Ausschalten dann auch wieder zur Verfügung, außer man Tastet sich beim erneuten Einschalten wieder durch. Was mir persönlich da nicht so gut gefällt, ist (gebau wie bei den Armytek) daß kein mehrfaches kurzes Momentlicht geht. Denn dies schaltet die 5 Leuchtstufen durch.
Ist die Lampe mal eingeschaltet, so blinkt die Lampe nach etwa 5 Sekunden kurz. Nun kann man innerhalb weniger Sekunden duch kurzes Aus- und eieder Anschalten (innerhalb 0,4 Sekunden) in die andere Bedienebene schalten. Die Lampe quittiert dies durch doppeltes Blinken. In der zweiten Bedienebene stehen statt der 5 Stufen nun Turbo – Strobe – High zur Verfügung. Die dritte Ebene wurde mit Erscheinen der aktuellen Softwareversion entfernt.
Ich sehe dieses UI nicht als besonders verwirrend an und kann auch nicht nachvollziehen, die Lampe deswegen zu verteufeln. Sicher ist es nicht die 3215. Auflage eines Standard UIs. Aber da habe ich schon verzwicktere UIs erbebt. Leider ist es bei der SC28 nicht möglich direkt in den Turbo oder Moonlight zu schalten. Alle Stufen sind nur per Durchtasten erreichbar.
Die Leuchtstufen (1 – 100 – 350 – 1200 – 2800lm) sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Beim Durchschalten werden ziemlich gleichmäßige Abstufungen in der Reichweite erreicht. Inwieweit die jeweiligen Werte erreicht werden kann ich nicht sagen, da ich keine Lumenmessungen durchführen kann.
Die Luxwerte sind mit 8 – 464 – 1538 – 5600 und 12408cd von Sofirn angegeben.
Meine Messungen betragen etwa 6 – 290 – 1340 – 5260 und 11620cd. Da ich mit ungeeichtem Hobbyequipment messe, kann ich natürlich nicht für die Absolutheit meiner Werte bürgen. Die Abweichungen sind m.E. im Rahmen.

umgerechnet auf Reichweite

Die Regelung ist jetzt nicht ganz verkehrt. Leider steht der Turbo nur sehr kurz zur Verfügung, dann regelt er schnell auf die Stufe High herab. High wird für etwa 5 Minuten gehalten und regelt dann auf eine konstant gehaltene Stufe zwischen Medium und High herab. Dabei ist es egal, ob vor High der Turbo kam oder nicht.

Fazit: Die SC28 ist eine Alltagslampe für den Nahbereich ohne besonders hervorzuhebender Reichweite. Dafür punktet sie mit einem gleichmäßigen Lichtbild und ausgewogenen Leuchtstufen sowie leicht auffindbarem Schalter. Das UI ist nicht alltäglich aber auch nicht verteufelnswert. Wer ohne viele Vorkenntnisse eine im Prinzip einfache Lampe für den Hausgebrauch sucht, kann sich die SC28 durchaus in die nähere Wahl nehmen.
PRO
Sehr ausgewogenes Lichtbild
gut erreichbarer Schalter
Forward Clickie
schnelle Ladung
Sehr angenehmes Feeling
CON
UI nicht jedermanns Sache
Kein schnelles, mehrfaches Momentlicht




Anmerkung: Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen hatte ich die Lampe bereits im Außeneinsatz in Betrieb. Die Bilder zeigen also nicht die Lampe im Neuzustand.
Ich habe die Lampe über den deutschen Amazon Shop gekauft. Es handelt sich um eine angepasste Auflage, welche nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Bedienebenen verfügt. Dazu später mehr.
Die Lieferung erfolgt im neuen Karton mit dem magnetischen Deckelverschluss und vermittelt hier bereits einen hochwertigen ersten Eindruck. Im Lieferumfang ist ein standard Sofirn 21700er Akku mit 5000mAh, ein bereits montierter 1-Weg-Clip, ein USB-C Ladekabel und ein Tütchen mit Zubehör.
Der erste Eindruck ist angenehm. Die Anodisierung ist matt und bei meinem Exemplar fehlerfrei. Die Gewinde laufen sauber und der Forward-Clickie am Lampenende hat einen sauberen Druckpunkt und gibt beim Schalten ein gutes Feedback. Tailstand ist möglich, aber nicht unbedingt „Umfallsicher in allen Richtungen“. Die Haptik ist sehr angenehm und der sehr gute erste Eindruck, welcher durch die Verpackung vermittelt wurde, bestätigt sich. Die Lampe beisst sich in taktischer Haltung förmlich in die Hand ohne aber wirklich scharfe Kanten aufzuweisen.

Bei der LED handelt es sich um eine XHP50B HD, welche in einer TIR-Linse schlummert, und 2800lm in der Spitze bringt. Über die Farbtemperatur und CRI kann ich nichts sagen. Mein subjektiver Eindruck ist irgendwo zwischen kühl und neutral. Durch die TIR-Linse wird eine gleichmäßige Lichtverteilung ohne abgegrenzten Spot gewährleistet, wobei die Lichtstärke zum Rand des Lichtkegels etwas abnimmt.

Das Aufladen der Lampe erfolgt per USB-C mit 5V und etwa 1,7A. Der Ladeanschluss ist am Lampenkopf und formbündig mit einem Gummiverschluss abgedichtet. Es passen normale USB-C Stecker, nicht jedoch High-Power Kabel mit Elektronik im Stecker. Gegenüber des Ladeanschlusses ist eine LED im Gehäuse eingelassen, welche den Ladestatus anzeigt.

In einem anderen Thread wird die SC28 ja wegen des UIs ziemlich niedergemacht. Dies kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Wer zB die älteren Armyteklampen (Dobermann, Predator Viking, Barracuda) kennt, findet hier deutliche Parallelen.
Man stellt zunächst per Antasten die gewünschte Leuchtstärke ein und drückt dann den Schalter ganz durch. Diese Leuchtstärke steht nach dem Ausschalten dann auch wieder zur Verfügung, außer man Tastet sich beim erneuten Einschalten wieder durch. Was mir persönlich da nicht so gut gefällt, ist (gebau wie bei den Armytek) daß kein mehrfaches kurzes Momentlicht geht. Denn dies schaltet die 5 Leuchtstufen durch.
Ist die Lampe mal eingeschaltet, so blinkt die Lampe nach etwa 5 Sekunden kurz. Nun kann man innerhalb weniger Sekunden duch kurzes Aus- und eieder Anschalten (innerhalb 0,4 Sekunden) in die andere Bedienebene schalten. Die Lampe quittiert dies durch doppeltes Blinken. In der zweiten Bedienebene stehen statt der 5 Stufen nun Turbo – Strobe – High zur Verfügung. Die dritte Ebene wurde mit Erscheinen der aktuellen Softwareversion entfernt.
Ich sehe dieses UI nicht als besonders verwirrend an und kann auch nicht nachvollziehen, die Lampe deswegen zu verteufeln. Sicher ist es nicht die 3215. Auflage eines Standard UIs. Aber da habe ich schon verzwicktere UIs erbebt. Leider ist es bei der SC28 nicht möglich direkt in den Turbo oder Moonlight zu schalten. Alle Stufen sind nur per Durchtasten erreichbar.
Die Leuchtstufen (1 – 100 – 350 – 1200 – 2800lm) sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Beim Durchschalten werden ziemlich gleichmäßige Abstufungen in der Reichweite erreicht. Inwieweit die jeweiligen Werte erreicht werden kann ich nicht sagen, da ich keine Lumenmessungen durchführen kann.
Die Luxwerte sind mit 8 – 464 – 1538 – 5600 und 12408cd von Sofirn angegeben.
Meine Messungen betragen etwa 6 – 290 – 1340 – 5260 und 11620cd. Da ich mit ungeeichtem Hobbyequipment messe, kann ich natürlich nicht für die Absolutheit meiner Werte bürgen. Die Abweichungen sind m.E. im Rahmen.

umgerechnet auf Reichweite

Die Regelung ist jetzt nicht ganz verkehrt. Leider steht der Turbo nur sehr kurz zur Verfügung, dann regelt er schnell auf die Stufe High herab. High wird für etwa 5 Minuten gehalten und regelt dann auf eine konstant gehaltene Stufe zwischen Medium und High herab. Dabei ist es egal, ob vor High der Turbo kam oder nicht.

Fazit: Die SC28 ist eine Alltagslampe für den Nahbereich ohne besonders hervorzuhebender Reichweite. Dafür punktet sie mit einem gleichmäßigen Lichtbild und ausgewogenen Leuchtstufen sowie leicht auffindbarem Schalter. Das UI ist nicht alltäglich aber auch nicht verteufelnswert. Wer ohne viele Vorkenntnisse eine im Prinzip einfache Lampe für den Hausgebrauch sucht, kann sich die SC28 durchaus in die nähere Wahl nehmen.
PRO
Sehr ausgewogenes Lichtbild
gut erreichbarer Schalter
Forward Clickie
schnelle Ladung
Sehr angenehmes Feeling
CON
UI nicht jedermanns Sache
Kein schnelles, mehrfaches Momentlicht







