Ich habe die neue Wurkkos TS25 für ein Review bekommen. Es ist ein Modell aus dem ersten Batch, den man eher als Prototyp betrachten sollte.
Es gibt einige Einschränkungen und Besonderheiten, auf die ich später eingehen werde. Daher ist dieses Review etwas kürzer als gewöhnlich.
Das Review ist auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/134
Das Design basiert auf der TS10 („Slender Waist“) mit den markanten tropfenförmigen Ausschnitten und der Taille, hat aber auch klassische Elemente am Kopf und der Tailcap.
Länge: 110 mm
Durchmesser (Taille): 23,5 mm
Durchmesser (Kopf): 32 mm
Gewicht: 145 g mit / 76 g ohne Akku
Im Vergleich zu anderen 21700 Lampen recht kurz und fühlt sich Dank der Taille auch recht schlank an.
Der Akku kann über den USB-C Anschluss am Kopf geladen werden. In meinem Test mit 2,3 A (könnte allerdings durch das Netzteil begrenzt gewesen sein) bis auf 4,17 V. Während des Ladevorgangs blinkt die Taster-LED blau, danach leuchtet sie konstant blau. Die Lampe lässt sich dabei normal nutzen.
Der USB-Anschluss funktioniert auch als Powerbank.
Ein Silikonstöpsel schützt den Ladeanschluss vor Wasser und Schmutz. Sitzt tief und fest.
Der Zweiwege-Clip funktioniert, ist aber schwer zu nutzen, ohne ihn zuvor ein Stück zu öffnen. Da sich das Akkurohr umdrehen lässt, wäre ein normaler Clip vermutlich besser geeignet gewesen und könnte trotzdem noch in beide Richtungen genutzt werden.
Schöne, versteckte Befestigungsmöglichkeit für eine Handschlaufe in der Tailcap. Damit funktioniert der Tailstand perfekt.
Treiberseitig ist ein Messingkontakt verbaut, in der Tailcap eine dicke Feder. Die meisten Flat- und Button-Top 21700 Akkus müssten passen. Geschützte Akkus dürften alleine schon wegen des Strombedarfs ungeeignet sein.
In der Tailcap ist außerdem ein Magnet integriert. Er kann die Lampe horizontal halten, könnte dann aber etwas stärker sein.
Die Lampe kommt mit Anduril 2, zu dem ich hier vermutlich nichts weiter erklären muss. Ansonsten hilft ein Blick in das von mir auf Deutsch übersetzte Handbuch.
Die vier LEDs sitzen hinter einer klaren TIR-Optik, die zusätzlich durch eine Glasscheibe geschützt ist (ohne Antireflexbeschichtung). Sie erzeugt einen großen, gleichmäßigen Spot.
Es gibt außerdem RGB Aux-LEDs, leider können die jedoch nicht von Anduril gesteuert werden in dieser Version. Mehr dazu später.
Da es sich hierbei vermutlich noch nicht um den endgültigen Treiber handelt, habe ich mich mit den Messungen noch zurückgehalten. Mit vollem Akku konnte ich im Turbo direkt nach dem Einschalten bis zu 18 A messen! Theoretisch sollten das dann über 4000 lm sein. Allerdings wird die Lampe im Turbo auch verdammt schnell heiß.
Um die Aux-LEDs zu steuern, hat Wurkkos ihren eigenen Microcontroller parallel zum Microcontroller von Anduril verbaut. Er ist ebenfalls mit dem Taster verbunden und reagiert auf 7C, um die Aux-LED-Modi durchzuschalten. Man muss ziemlich schnell drücken, schneller als bei Anduril. Dann kann man zwischen Rainbow, Voltage, Rot, Grün, Blau und Aus wählen. Es gibt nur die hohe Stufe, die je nach Farbe zwischen 9 und 25 mA benötigt. Damit ist der Akku in ein bis zwei Wochen leer. Sie leuchten außerdem entgegengesetzt zu den Haupt-LEDs, was z.B. im Battcheck-Modus zu einem verwirrenden Geblinke führt.
Da es sich dabei um eine Hardwareänderung handelt, lässt sich die Aux-LED-Steuerung auch nicht über ein Firmwareupdate beheben. Allgemein ist ein Firmwareupdate schwierig, da Wurkkos die Flashing-Pads dafür weggelassen hat. Man muss also alles ablöten, den verklebten Treiber herausbrechen und dann dünne Drähte direkt an die MCU löten.
In der nächsten Version sollen immerhin die Aux-LEDs an der MCU von Anduril angeschlossen sein. Die Taster-LED lässt sich aber trotzdem nicht über Anduril steuern, weil es aktuell nur einfarbige Taster-LEDs unterstützt.
Es gibt einige Einschränkungen und Besonderheiten, auf die ich später eingehen werde. Daher ist dieses Review etwas kürzer als gewöhnlich.
Das Review ist auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/134
Lieferumfang und Hardware
Man bekommt mit TS25 im Set mit einem 21700 Li-Ion Akku (5000 mAh, bei Lieferung 3,95 V), einem Zweiwege-Clip, einer Handschlaufe, zwei Ersatz-O-Ringen und einem USB Ladekabel. In diesem Batch ist noch keine Anleitung enthalten.Das Design basiert auf der TS10 („Slender Waist“) mit den markanten tropfenförmigen Ausschnitten und der Taille, hat aber auch klassische Elemente am Kopf und der Tailcap.
Länge: 110 mm
Durchmesser (Taille): 23,5 mm
Durchmesser (Kopf): 32 mm
Gewicht: 145 g mit / 76 g ohne Akku
Im Vergleich zu anderen 21700 Lampen recht kurz und fühlt sich Dank der Taille auch recht schlank an.
Der Akku kann über den USB-C Anschluss am Kopf geladen werden. In meinem Test mit 2,3 A (könnte allerdings durch das Netzteil begrenzt gewesen sein) bis auf 4,17 V. Während des Ladevorgangs blinkt die Taster-LED blau, danach leuchtet sie konstant blau. Die Lampe lässt sich dabei normal nutzen.
Der USB-Anschluss funktioniert auch als Powerbank.
Ein Silikonstöpsel schützt den Ladeanschluss vor Wasser und Schmutz. Sitzt tief und fest.
Der Zweiwege-Clip funktioniert, ist aber schwer zu nutzen, ohne ihn zuvor ein Stück zu öffnen. Da sich das Akkurohr umdrehen lässt, wäre ein normaler Clip vermutlich besser geeignet gewesen und könnte trotzdem noch in beide Richtungen genutzt werden.
Schöne, versteckte Befestigungsmöglichkeit für eine Handschlaufe in der Tailcap. Damit funktioniert der Tailstand perfekt.
Treiberseitig ist ein Messingkontakt verbaut, in der Tailcap eine dicke Feder. Die meisten Flat- und Button-Top 21700 Akkus müssten passen. Geschützte Akkus dürften alleine schon wegen des Strombedarfs ungeeignet sein.
In der Tailcap ist außerdem ein Magnet integriert. Er kann die Lampe horizontal halten, könnte dann aber etwas stärker sein.
Bedienung und Funktion
Die Taschenlampe wird über einen elektronischen Seitentaster bedient. Er besitzt eine Hintergrundbeleuchtung, die in den ersten Sekunden nach dem Einschalten den ungefähren Ladestand anzeigt (grün, rot, blinkend rot). Leider ist der Taster sehr exponiert und lässt sich bereits drücken, wenn man die Taschenlampe mit etwas Druck über eine flache Oberfläche rollt.Die Lampe kommt mit Anduril 2, zu dem ich hier vermutlich nichts weiter erklären muss. Ansonsten hilft ein Blick in das von mir auf Deutsch übersetzte Handbuch.
Lichtbild
Es gibt die TS25 in zwei Varianten: Einmal mit Samsung LH351D (meist mit leichtem Grünstich) und mit Nichia 519A mit einer guten Kombination aus Effizienz, Helligkeit und CRI. Im Zweifel einfach die 519A-Version nehmen!Die vier LEDs sitzen hinter einer klaren TIR-Optik, die zusätzlich durch eine Glasscheibe geschützt ist (ohne Antireflexbeschichtung). Sie erzeugt einen großen, gleichmäßigen Spot.
Es gibt außerdem RGB Aux-LEDs, leider können die jedoch nicht von Anduril gesteuert werden in dieser Version. Mehr dazu später.
Treiber und Laufzeit
Die TS25 nutzt einen einfache FET+1 Treiber (ein einzelner AMC7135 für die niedrigen Stufen, darüber direct-drive mittels FET, Helligkeitsregelung jeweils über PWM). Günstig, aber niedrige Effizienz und die Helligkeit hängt in den höheren Stufen vom Ladestand des Akkus ab.Da es sich hierbei vermutlich noch nicht um den endgültigen Treiber handelt, habe ich mich mit den Messungen noch zurückgehalten. Mit vollem Akku konnte ich im Turbo direkt nach dem Einschalten bis zu 18 A messen! Theoretisch sollten das dann über 4000 lm sein. Allerdings wird die Lampe im Turbo auch verdammt schnell heiß.
Um die Aux-LEDs zu steuern, hat Wurkkos ihren eigenen Microcontroller parallel zum Microcontroller von Anduril verbaut. Er ist ebenfalls mit dem Taster verbunden und reagiert auf 7C, um die Aux-LED-Modi durchzuschalten. Man muss ziemlich schnell drücken, schneller als bei Anduril. Dann kann man zwischen Rainbow, Voltage, Rot, Grün, Blau und Aus wählen. Es gibt nur die hohe Stufe, die je nach Farbe zwischen 9 und 25 mA benötigt. Damit ist der Akku in ein bis zwei Wochen leer. Sie leuchten außerdem entgegengesetzt zu den Haupt-LEDs, was z.B. im Battcheck-Modus zu einem verwirrenden Geblinke führt.
Da es sich dabei um eine Hardwareänderung handelt, lässt sich die Aux-LED-Steuerung auch nicht über ein Firmwareupdate beheben. Allgemein ist ein Firmwareupdate schwierig, da Wurkkos die Flashing-Pads dafür weggelassen hat. Man muss also alles ablöten, den verklebten Treiber herausbrechen und dann dünne Drähte direkt an die MCU löten.
In der nächsten Version sollen immerhin die Aux-LEDs an der MCU von Anduril angeschlossen sein. Die Taster-LED lässt sich aber trotzdem nicht über Anduril steuern, weil es aktuell nur einfarbige Taster-LEDs unterstützt.
Fazit
Kreatives Design mit klassischen Elementen gepaart mit den zur Zeit beliebtesten LEDs und Anduril. Was so schön klingt, hat im Detail noch reichlich Potential: Besser geschützter Taster, Steuerung der Aux-LEDs über Anduril und Kontakte zum Aktualisieren der Firmware. Da es sich hierbei nicht um die finale Version handelt, können wir gespannt sein, was davon noch umgesetzt wird.
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