Die Lichtleistung der Lampe scheint einzig vom Innenwiderstand der verwendeten Zelle abzuhängen.
Gemessen mit der Ceiling-Bounce-Methode ergeben bei mir
folgende (jeweils frische) Zellentypen folgende Werte:
Eneloop HR-4UTG 800mAh - 13,0 lx
Duracell MN2400 - 12,2 lx
Energizer Ultimate Lithium - 10,3 lx
Die Laufzeit hängt unmittelbar mit der Kapazität der verwendeten Zelle zusammen und ist natürlich bei der Lithiumzelle am größten, gefolgt von der Alkalizelle. Wer mit kürzerer Laufzeit leben kann, ist mit einer Eneloop gut beraten. Diese hat dann die größte Anfangshelligkeit.
Nun noch kurz eine Erklärung zu den Diagrammen:
lila: Versorgungsspannung meines Versuchsaufbaus
gelb: Fotodiode, sichtbarer Anteil des Lichts
grün: Fotodiode, Infrarotanteil des Lichts
weiß: Fotowiderstand, sichtbarer Anteil des Lichts
Sanyo Eneloop voll, Ti3 auf High:
Energizer teilentladen, Ti3 auf High:
Bei einer Eneloop steht man nach ca. 30 Minuten plötzlich im Dunkeln, während man bei einer mit Lithiumzelle befeuerten Ti3 nach einer halben Stunde einen kontinuierlichen Helligkeitsabfall genießen kann, der immerhin mindestens so lange anhält wie die Gesamtleuchtdauer der NiMH-Zelle.
Es muss halt jeder für sich entscheiden, welches Leuchtprofil am besten zum Anwendungsprofil passt.
Gruß,
Thomas.