Hallo,
und ein weiteres Review von mir zu einer Lampe
Das Testexemplar der ThorFire TK4A wurde mir freundlich vom Hersteller ThorFire kostenlos für dieses Review bereitgestellt.
Einleitung/Allgemeines
Das Label ThorFire ist sicherlich mittlerweile ausreichend bekannt auf dem Taschenlampenmarkt, hier geht es heute um die recht neu auf dem Markt erschienene ThorFire TK4A, die mit 4xAA Batterien eine XP-L HD antreibt.
Lieferumfang
Die Lampe kam gut verpackt in einem kleinen gepolsterten Karton. Neben der Lampe gehören eine Handschlaufe, 2x O-Ringe, ein Holster und eine Anleitung zum Lieferumfang.
Technische Daten (Herstellerangaben)
Grössenvergleich
Hier der Grössenvergleich der Lampe. Hier gegenüber und der Thrunite TN4A.
Und der Handvergleich
Luxmessung (ohne Gewähr)
Mit einem iClever LX1330b habe ich auf 1 Meter umgerechnet bei der ThorFire TK4A 24100 Lux gemessen. Dies entspricht nach ANSI einer Reichweite von ca. 310m.
Per Ceiling Bounce habe ich im Vergleich zur Zebralight SC52w (500Lumen) 1000 Lumen gemessen. Das ist etwas unterhalb der Herstellerangabe.
Bedienung
Die Lampe wird mit dem elektronischen Seitenschalter eingeschaltet. Die Modi werden durch Gedrückthalten durchgeschaltet. Ein kurzer Klick schaltet die Lampe aus. Es stehen folgende Modi zur Verfügung:
Moon (separat schaltbar)
Low
Mid
High
Turbo (3 Min. Stepdown)
Zusätzlich gibt es noch Strobe, der separat durch Doppelklick geschaltet wird also nicht in der normalen Schaltreihenfolge liegt. Die Moon Stufe kann nur direkt aus dem ausgeschalteten Zustand aktiviert werden, was ich sehr gut finde.
Die Tailcap verfügt über zwei Stege, die in die Lampe beim Verschrauben eingesteckt werden müssen. Die Tailcap verfügt darüber hinaus über drei Aufnahmen für Handschlaufen/Lanyards.
Treiber
Die Lampe verfügt über einen Multimode-Treiber mit 4 Standard Leuchtstufen, einem Blinkmodi und einer separaten Moon Stufe. Ein Verpolungsschutz ist nicht vorhanden, dafür gibt es eine Memoryfunktion und eine Batteriestandsanzeige, die bei 60% auf Orange und bei 15% auf rot schaltet.
Qualität
Die Lampe fühlt sich in der Hand wertig und griffig an, aber relativ leicht, was auf dünne Wandstärken hinweist. Das sanfte Knurling verhindert effektiv ein versehentliches Abrutschen, es könnte aber etwas ausgeprägter sein. Die Gewinde sind nicht gefettet und laufen etwas kratzig, sind aber sauber geschnitten und anodisiert. Scharfkantiges oder sonstige Fehler bei der maschinellen Bearbeitung habe ich nicht feststellen können.
Die Wärmeableitung der Lampe funktioniert gut. Die Lampe erwärmt sich spürbar nach kurzer Zeit. Die dezenten Kühlrippen können aber natürlich auch hier keine Wunder vollbringen.
Die LED ist sauber zentriert im Reflektor.
Akkurohrgewinde
Alle Teile der Lampe
Das Holster aus Cordura ist sehr einfach und nicht gerade vertrauenserweckend.
Beamshots
Whitewallshots
ThorFire TK4A
Eagle Eyes X6
Die ThorFire TK4A macht ein schön sauberes Lichtbild, etwas schmalerer Spot mit etwas Korona. Im Vergleich zur X6 ein sichtbar kleinerer Spill. Die Lichtfarbe ist kaltweiss. Ich würde um die 6200K vermuten.
Beamprofil
Ein minimal engerer Abstrahlwinkel bei der TK4A. Der Beam ist dem der X6 insgesamt recht ähnlich.
Outdoor Beamshots
Entfernung zur Brücke sind ca. 45m Nikon P100, f=4,0, 0,5 Sek., ISO=800. Leider war meine Beamshot Location durch einen Bauwagen blockiert und dann hat sich auch noch mein Stativ verabschiedet...
Kontrollshot
ThorFire TK4A
Die Helligkeit und vor allem die Reichweite der ThorFire TK4A ist in Anbetracht des geringen Kopfdurchmessers durchaus beeindruckend, da die Lampe ja auch nur mit AA-Batterien betrieben wird. Ein guter Allrounder mit guter Laufzeit.
Fazit
Die ThorFire TK4A ist eine kompakte Lampe mit starker Leistung. Die Bedienung ist insgesamt gut, entspricht aber nicht meinen persönlichen Vorlieben. Darüber hinaus fehlt mir eine Lock-Funktion. Die Qualität ist ebenfalls gut aber nicht herausragend. Es scheint, dass ThorFire da etwas nachgelassen hat, im Vergleich zu den ersten Lampen, die der Hersteller auf den Markt gebracht hat. Der Lieferumfang ist hingegen gewohnt satt.
Mir gefällt die ThorFire TK4A zwar gut, mit der Qualität und Leistung einer TN4A, die vergleichbar viel kostet, kann sie aber nicht mithalten.
Die Lampe ist derzeit u.a. bei Banggood für 45,99US$ zu erstehen.
Grüsse
Kenjii
und ein weiteres Review von mir zu einer Lampe
Einleitung/Allgemeines
Das Label ThorFire ist sicherlich mittlerweile ausreichend bekannt auf dem Taschenlampenmarkt, hier geht es heute um die recht neu auf dem Markt erschienene ThorFire TK4A, die mit 4xAA Batterien eine XP-L HD antreibt.
Lieferumfang
Die Lampe kam gut verpackt in einem kleinen gepolsterten Karton. Neben der Lampe gehören eine Handschlaufe, 2x O-Ringe, ein Holster und eine Anleitung zum Lieferumfang.
Technische Daten (Herstellerangaben)
| Hersteller | ThorFire |
| Modell | TK4A |
| LED | 1x Cree XP-L HD |
| Material | Aluminium |
| Reflektor | SMO |
| Akku | 4x AA |
| Treibermodi | 4+1+1 Modes |
| Treiberstrom | n.n. |
| Helligkeit | 1100Lumen |
| Reichweite | 11600cd/460m(?!?) |
| Laufzeit | max. 720h |
| Memory | Ja |
| Schalter | 1x Seitenschalter |
| IPX Schutzklasse | IPX-8 |
| Abmessungen | 41mm Ø Kopf, 41mm Ø Akkurohr, 115mm Länge |
| Sturzsicherheit | 1m |
| Gewicht (ohne Akku) | 178g |
| Anodisierung | HA-III |
Grössenvergleich
Hier der Grössenvergleich der Lampe. Hier gegenüber und der Thrunite TN4A.
Und der Handvergleich
Luxmessung (ohne Gewähr)
Mit einem iClever LX1330b habe ich auf 1 Meter umgerechnet bei der ThorFire TK4A 24100 Lux gemessen. Dies entspricht nach ANSI einer Reichweite von ca. 310m.
Per Ceiling Bounce habe ich im Vergleich zur Zebralight SC52w (500Lumen) 1000 Lumen gemessen. Das ist etwas unterhalb der Herstellerangabe.
Bedienung
Die Lampe wird mit dem elektronischen Seitenschalter eingeschaltet. Die Modi werden durch Gedrückthalten durchgeschaltet. Ein kurzer Klick schaltet die Lampe aus. Es stehen folgende Modi zur Verfügung:
Moon (separat schaltbar)
Low
Mid
High
Turbo (3 Min. Stepdown)
Zusätzlich gibt es noch Strobe, der separat durch Doppelklick geschaltet wird also nicht in der normalen Schaltreihenfolge liegt. Die Moon Stufe kann nur direkt aus dem ausgeschalteten Zustand aktiviert werden, was ich sehr gut finde.
Die Tailcap verfügt über zwei Stege, die in die Lampe beim Verschrauben eingesteckt werden müssen. Die Tailcap verfügt darüber hinaus über drei Aufnahmen für Handschlaufen/Lanyards.
Treiber
Die Lampe verfügt über einen Multimode-Treiber mit 4 Standard Leuchtstufen, einem Blinkmodi und einer separaten Moon Stufe. Ein Verpolungsschutz ist nicht vorhanden, dafür gibt es eine Memoryfunktion und eine Batteriestandsanzeige, die bei 60% auf Orange und bei 15% auf rot schaltet.
Qualität
Die Lampe fühlt sich in der Hand wertig und griffig an, aber relativ leicht, was auf dünne Wandstärken hinweist. Das sanfte Knurling verhindert effektiv ein versehentliches Abrutschen, es könnte aber etwas ausgeprägter sein. Die Gewinde sind nicht gefettet und laufen etwas kratzig, sind aber sauber geschnitten und anodisiert. Scharfkantiges oder sonstige Fehler bei der maschinellen Bearbeitung habe ich nicht feststellen können.
Die Wärmeableitung der Lampe funktioniert gut. Die Lampe erwärmt sich spürbar nach kurzer Zeit. Die dezenten Kühlrippen können aber natürlich auch hier keine Wunder vollbringen.
Die LED ist sauber zentriert im Reflektor.
Akkurohrgewinde
Alle Teile der Lampe
Das Holster aus Cordura ist sehr einfach und nicht gerade vertrauenserweckend.
Beamshots
Whitewallshots
ThorFire TK4A
Eagle Eyes X6
Die ThorFire TK4A macht ein schön sauberes Lichtbild, etwas schmalerer Spot mit etwas Korona. Im Vergleich zur X6 ein sichtbar kleinerer Spill. Die Lichtfarbe ist kaltweiss. Ich würde um die 6200K vermuten.
Beamprofil
Ein minimal engerer Abstrahlwinkel bei der TK4A. Der Beam ist dem der X6 insgesamt recht ähnlich.
Outdoor Beamshots
Entfernung zur Brücke sind ca. 45m Nikon P100, f=4,0, 0,5 Sek., ISO=800. Leider war meine Beamshot Location durch einen Bauwagen blockiert und dann hat sich auch noch mein Stativ verabschiedet...
Kontrollshot
ThorFire TK4A
Die Helligkeit und vor allem die Reichweite der ThorFire TK4A ist in Anbetracht des geringen Kopfdurchmessers durchaus beeindruckend, da die Lampe ja auch nur mit AA-Batterien betrieben wird. Ein guter Allrounder mit guter Laufzeit.
Fazit
Die ThorFire TK4A ist eine kompakte Lampe mit starker Leistung. Die Bedienung ist insgesamt gut, entspricht aber nicht meinen persönlichen Vorlieben. Darüber hinaus fehlt mir eine Lock-Funktion. Die Qualität ist ebenfalls gut aber nicht herausragend. Es scheint, dass ThorFire da etwas nachgelassen hat, im Vergleich zu den ersten Lampen, die der Hersteller auf den Markt gebracht hat. Der Lieferumfang ist hingegen gewohnt satt.
Mir gefällt die ThorFire TK4A zwar gut, mit der Qualität und Leistung einer TN4A, die vergleichbar viel kostet, kann sie aber nicht mithalten.
Die Lampe ist derzeit u.a. bei Banggood für 45,99US$ zu erstehen.
Grüsse
Kenjii
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