Review Olight H1R

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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hallo ihr Taschenlampen-Verrückten ;-)
Hier ein kleines Review der brandneuen Olight H1R. Dies ist meine erste Besprechung einer Taschenlampe, verzeiht mir also bitte etwaige Anfängerfehler. Der Text wird zudem so als Produktrezension auf Amazon landen und ist daher auch an Anfänger gerichtet. Ich hoffe aber dennoch, mit dieser kleinen Rezension dem ein oder anderen Helfen zu können. Zudem ist meine Arbeit auch als kleines Dankeschön für euch gedacht, denn ich habe auch schon viel von euch gelesen und mich darüber gefreut. Und nun viel Spaß!

Gestern habe ich die erste Testrunde (kleiner Spaziergag ausserhalb des Dorfes) mit der Stirnlampe gemacht und muss sagen, bei der neuen H1R hat Olight ganze Arbeit geleistet.

Die Lampe ist meiner Meinung nach DIE ultimative EDC- Stirnlampe des noch jungen Jahres 2017. Im folgenden möchte ich euch die Gründe erläutern, die mich zu diesem, zugegeben euphorischen, Titel der Rezension verleitet haben:

1. Helligkeit: Der wichtigste Punkt einer Lampe: Hier zeigt Olight keine Schwächen. 600 Lumen sind bei der Größe schon eine Ansage. Diese werden zwar nur 3min gehalten, denn regelt die Lampe auf 180 Lumen runter. Dies ist jedoch normal bei Lampen dieser kleinen Größe und der enormen Hitzeentwicklung aufgrund der Helligkeit geschuldet.

Die Abstufungen sing gut gewählt. Die 600 Lumen eignen sich um perfekt um für kurze Zeit eine große Fläche hell zu erleuchten, die 180 Lumen sollten für die meisten Nutzer beim Joggen ausreichen, mit den 60 Lumen lässt es sich sehr gut wandern, die 15 Lumen beweisen eine sehr lange Ausdauer und die 2 Lumen sind ideal zum Kartenlesen oder um nachts im Zelt in einem Buch zu schmökern. Die genauen Laufzeiten der Lampe könnt ihr den Bildern entnehmen. 5/5 Punkte

2. Ausleuchtung und Lichtfarbe: Bei einer Stirnlampe ist für mich die Ausleuchtung sehr wichtig. Diese sollte homogen (also gleichmäßig, sprich ohne erkennbare und somit störende Übergänge) sein und zudem möglichst breit (zum Schrauben am Auto, Kochen beim Camping etc.) abstrahlen. Die Lichtfarbe ist reinweiß, ich konnte keine Einfärbungen erkennen. So muss das sein! 5/5 Punkte

3. Bedienung: Die Bedienung ist Olight typisch sehr einfach und nicht schwer zu erlernen. Eingeschaltet wird die Lampe durch einen Klick, das Wechseln der Leuchtstufen erfolgt durch Gedrückthalten des Knopfes, in den Turbomodus gelangt man durch einen Doppelklick. Eine Möglichkeit die Helligkeitsstufen zu programmieren fehlt leider (ist aber nach wie vor immer noch sehr selten bei Taschenlampen). 4/5 Punkte

4. Lademöglichkeit: Die H1R besitzt eine echte Innovation, wenn es darum geht die Lampe zu laden. Das beigefügte USB Ladekabel wird magnetisch an der Lampe angeklickt und ermöglicht es so, den Akku zu landen ohne diesen zu entnehmen. (Nur mit Olight Spezialakku möglich!). Dies ist nicht nur sehr einfach sondern vor allem auch komfortabel und schnell. 5/5 Punkte

Hier ein paar Bilder (zum Vergrößern einfach anklicken):
IMG_6335.JPG IMG_6337.JPG IMG_6339.JPG IMG_6340.JPG

5. Verarbeitung, Design und Garantie: Die Verarbeitung ist Olight-typisch sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Hervorzuheben ist hier die 5 jährige Garantie, die in der Taschenlampenbranche leider nur sehr selten ist. Während der Vorgänger teilweise noch in Babyblau gehalten war und durch die Farbgebung sicher manchen Jäger / Polizisten abgeschreckt haben mag ist die Halterung der Lampe nun in dezenten Schwarz gehalten und der Olight Schriftzug ist dunkel blau. 5/5 Punkte

6. Zubehör: Das Zubehör ist sehr üppig (Spezialakku, Clip durch den die H1R auch als Taschenlampe verwendet werden kann, kleine Stofftasche, Ladekabel und Bedienungsanleitung), dennoch wurde das beliebte Hardcase der Vorgängerversion leider wegrationalisiert. Das ist unnötig und schade. 3/5 Punkte

7. Preis: Zunächst mag der aufgerufene Preis viel erscheinen, wenn man aber bedenkt dass ein Spezialakku und eine Spezialladegerät enthalten sind relativiert dieser sich schnell wieder. 4/5 Punkte

8. Allroundeigenschaften: Durch das breite Helligkeitsspektrum (sehr hell bis sehr dunkel) eignet sich die Lampe für unzählige Aktivitäten. Auch ihre kleine Größe und das geringe Gewicht sprechen dafür, die Lampe immer dabei zu haben. Somit ist die Olight H1R universell einsetzbar und für die meisten Anwendungen gut bis sehr gut geeignet. Die ultimative EDC-Stirnlampe. 5/5


Fazit: Die H1R ist für mich eine geniale Lampe die ich Aufgrund der geringen Größe und starken Helligkeit wohl sehr oft nutzen werde. Einzig das Hardcase vermisse ich und die Laufzeit könnte etwas länger sein, was jedoch auf die geringe Größe der Lampe und der somit fehlenden Platz für einen größeren Akku zurückzuführen ist. Für die Größe ist somit die Laufzeit durchaus beeindruckend und mehr als ausreichend.

Gesamt: 5/5 Punkte! Absolute Kaufempfehlung.

Bitte beachten: diese Rezension wurde aufgrund einen kostenfreien Produkts erstellt. Diese Tatsache hat jedoch in keinster Weise Einfluss auf meine Bewertung. Falls euch manches etwas euphorisch erscheint, dann liegt dass daran, dass mich diese Lampe einfach fasziniert. Ich besitze mittlerweile ca. 15 Stirnlampen und die H1R war Liebe auf den ersten Blick.

MfG

Jan (alias Funzelmaster)
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
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Aachen
Vielen Dank für die Vorstellung der Lampe.
Befindet sich ein Magnet auch in der Lampe oder nur im Ladegerät?
 

Freak

Flashaholic*
24 Januar 2013
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Auch ich habe seit kurzem eine Olight H1R Nova und ich muss sagen, ich bin begeistert von der Lampe.

Zum umfangreichen Zubehör gehören:
- die Lampe natürlich
- ein Gürtelclip in schwarz
- das Ladekabel
- ein Stirnband
- ein kleiner edler Beutel zur Aufbewahrung
WP_20170121_11_14_05_Pro.jpg

Das Ui ist gelungen und die kleine Lampe hat ordendlich Lichtleistung!

Und auch am Stirnband montiert macht die kleine eine gute Figur!

WP_20170121_11_14_41_Pro.jpg

Ich finde jedenfalls, die Lampe ist ihr Geld wert.

gruß Freak
 

fotomacher

Flashaholic*
29 Dezember 2010
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Gladbeck
www.derwesten.de
Moin,
Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen der Olight H1R und der H1R Nova?
Die Daten scheinen gleich zu sein, aber ich bin jetzt etwas verunsichert, da ich die Nova bestellt habe und auf der Lampe nur der H1R Schriftzug aufgedruckt ist.
 
12 Februar 2020
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Hallo Jan, dies ist mein erster Beitrag und ich widme ihn Deiner Rezension der wundervollen H1R (alias H1R nova) – meine erste Olight, die ich mir ziemlich leidenschaftslos und rein pragmatisch für etwas um die 50,- € gekauft habe, weil ich etwas "kleines Modernes" wollte, um mir den Weg beim Laufen auszuleuchten. Seitdem war sie nur selten mit zum Joggen, dafür jedoch umso häufiger auf dem Nachttisch bzw. beim abendlichen Lesen, im Einsatz. Dann aber nicht auf der Stirn sondern irgendwo festgeklippt. Besonders praktisch, wenn Frau oder ich früher raus muss oder man sich noch ein wenig in den Schlaf lesen muss ... Das Licht in der NW-Ausführung ist für meinen Bedarf perfekt. Es tendiert für mein Empfinden minimal Richtung warm, jedenfalls wird alles äußerst natürlich beleuchtet; Papier ist nicht bläulich oder blass, sondern tendenziell wie von einer konventionellen Glühbirne illuminiert. Der Spot der H1R ist extrem breit und gleichmäßig, optimal um eine Taschenbuch-Doppelseite zu beleuchten. Keine Farbwechsel, kein blauweißer Punkt in der Mitte; einfach alles so wie es sein soll – anders als bei einer S2R HICRI, die mich vor dem Kauf höherpreisiger schwermetallerner Minis bewahren sollte. Auch wenn die H1R mal im Freien eingesetzt wird, sieht alles so aus, wie es aussehen soll. Fantastisch!

Wie fantastisch das Licht der H1R nova (NW) ist, konnte ich Jahre später herausfinden, nachdem ich eine vermeintlich schmerzgrenzige Summe für einen größeren Nachfolger aus der Firma ausgegeben hatte: die Seeker 2. Rundum beeindruckend aber der Mix aus Größe, Preis, kühlem Licht und geringer Reichweite (beim Laufen in hoher Luftfeuchtigkeit) war nichts für mich. Das Licht der Seeker 2 pro war besser aber für mich im Vergleich zu H1R und meiner alten TN4A auch nicht neutral genug. Es wurde dann die Thrunite TC20 mit spottigerem Lichtbild und neutraler Lichtfarbe, die sich ziemlich raffiniert an den Regentropfen vorgbeischlängelt.

Mein "Olight-Budget" landete dann anstelle der Seeker 2 bei einer M2R pro Warrior mit "NW"-Licht, für mich wesentlich angenehmer als jenes der Seeker 2, jedoch nicht auf dem Niveau der H1R NW. Für EDC sollte es dann noch eine limitierte S2R II in Kupfer sein aber auch deren Licht ist nicht das Gelbe vom Ei – sie bleibt trotzdem, es gibt aus dem Hause nichts Besseres in der Größe in Verbindung mit Laufzeit und Reichweite. Ich drifte ab, von meinen anderen Akquisitionen möchte ich euch jetzt hier verschonen :) Es geht ja um die H1R. Für mich die perfekte Ultrakompakte, obgleich ich inzwischen noch ein paar NW-Alternativen von Olight besitze, die leider allesamt limitiert und entsprechend kostspieliger waren im Vergleich zur etwas biederen H1R nova.

In meinem nächsten Leben sollte ich einfach bei der H1R nova NW bleiben, wobei die Expeditionen ins portable Lichtreich schon eine Menge Spaß machen. Allerdings sind sie auch zeitintensiv und kostspielig. Aber was solls, es gibt ja zum Glück Sonderauflagen die einen guten Wertbestand haben :)
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
180
43
28
Hallo Oleid, vielen Dank für deinen schön geschriebenen Beitrag. Hat mich sehr gefreut. Man konnte richtig die Begeisterung rauslesen. Ich wünsche dir weiterhin sehr viel Spaß beim Leuchten. lg Jan
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Der Username drückt nicht so viel Begeisterung aus :gemein:.

Ich finde das NW der Nova auch klasse, aber Olight definiert sich eher über Lumen als über eine schöne Lichtfarbe.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
180
43
28
das stimmt, Funzelmaster zeugt nicht gerade von Helligkeit ;-) hab aber dennoch einige Lumen in der Sammlung :)
 
27 Juni 2021
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Hallo allerseits,

ich hätte auch noch Fragen zu der Olight H1R Nova: Beim Kauf hatte ich mir direkt einen Ersatzakku dazu bestellt, aber dieser ließ sich mit der USB-Ladefunktion nicht laden. Ich schloss auf einen Herstellungsfehler und nutzte den Akku aus dem Leuchtenset.
Meine Nachfrage bei Olight welche Akkus sich denn in der Leuchte laden lassen, wurde zwar 'beantwortet', aber wohl irgendwo in Asien und die Infos waren nutzlos, weil kaum bezugnehmend auf meine Ursprungsfrage.

Nachdem zu der Leuchte inzwischen bestimmt ein paar Erfahrungen von den hier vertretenen Fachkundigen vorliegen - nun meine Fragen:
- die Ladefunktion funktioniert nur mit den Olight-Akkus, oder?
- ist die USB-Ladefunktion wirklich ausreichend, um die Akkus eine akzeptable Zeit (x-Zyklen) nutzen zu können?
- Wenn nicht, welche Ladegeräte sind für diese Akku-Bauform sinnvoll?

Vielen herzlichen Dank und viele Grüße

j