Laut dem Olight-Store, dem wir für die kostenlose Testlampe danken, ist die Olight Baton 3 Pro die Nachfolgerin bzw. verbesserte Version der S2R II, die hier vorgestellt wurde. Die Lampe gibt es im Flashsale gerade für 58,77€ anstatt 83,95€. Man kann zwischen 3 Gehäusefarben (Outdoor Green / Desert Tan / Schwarz) und 2 Lichtfarben (nw / cw) wählen.
Ehrlich gestanden kann ich einzelnen Modelle, von denen sich viele teilweise sehr ähnlich sind, kaum noch namentlich auseinanderhalten.
Fangen wir direkt mit Kritik an: anders als noch bei der S2RII ist die Papp-Verpackung nicht zerstörungsfrei zu öffnen. Warum der Wechsel?

Im Lieferumfang ist enthalten:
- Baton 3 Pro Taschenlampe
- propietärer 18650 Li-Io-Akku (2 Pole auf einer Seite) mit 3200mAh Kapazität
- MCC3 magnetischer USB-Lader
- selbstklebender Montagewinkel
- vormontierter langer Trageclip, Transportsäckchen, Bedienungsanleitung

Technische Daten
der B3Pro im Vergleich zur S2RII:

Die B3Pro kommt mit 350 Lumen höherem max. Lichtstrom und 40 Meter höherer Leuchtweite. Die niedrigsten 3 Leuchtstufen (Moon, Low, Medium) sind identisch. Man kann jedoch sehen, dass Moonlight bei der B3Pro dunkler als bei der S2R II ist, auch wenn der Hersteller für beide Modelle 0,5 Lumen angibt. Aus dem niedrigeren Moonlight mit geringerem Stromverbrauch würde sich dann auch die doppelte Leuchtdauer in der Stufe Moonlight erklären.
Was ist sonst zur Baton 3 Pro anzumerken:
- Abstandssensor reduziert die Leistung bei Hindernissen
- TIR-Linse (über die LED teilt Olight keine Info mit)
- Gehäuse aus hart-anodisiertem Alu
- interne Aufladung des 18650er Li-Io-Akkus über USB-Magnetlader
- IPX8 wasserdicht
Es folgen einige Detailfotos. Olight wählte für die Lampe einen großen 2-Weg-Trageclip. Ich selbst benötige einen Clip allenfalls als Wegrollschutz. Im Clip sehen wir ganz rechts eine Bohrung, durch die ein Lanyard eingefädelt werden könnte. Leider hat das Lampengehäuse selbst keine Lanyard-Öse am Ende des Akkurohrs wie noch bei der S2R II, für mich ein Rückschritt.


Den Bezelring hat man gleich für beide erhältlichen Lichtfarben (neutral- und kaltweiß) passend beschriftet. Die Testlampe ist die neutralweiße Version mit 5000K. Vor der LED sitzt eine TIR-Linse aus Kunststoff. Unsichtbar: der Hersteller hat es geschafft, den Abstandssensor nicht sichtbar in der Optik unterzubringen. Somit bleibt auch die Form des Lichtkegels unbeeinflusst. In der Warrior 3S wurde der Abstandssensor im Vergleich noch so umgesetzt:


Der Schalterknopf ist mit einer Akkustands-LED hinterleuchtet und größer geworden, was die Bedienbarkeit minimal erleichtert.

Interne Aufladung des 18650er Spezialakkus über den USB-Magnetlader. Rot lädt, grün Ladevorgang beendet. Achtung, hier auf dem Foto ist der MCC1 zu sehen, der Baton 3 Pro liegt aber der MCC3 bei.

Als Zubehörteil ist ein Edelstahlwinkel mit Klebepad dabei, falls man die Lampe an irgendeiner Wand/Fläche befestigen möchte. Die Lampe hält magnetisch am Winkel.


Bedienung
Ist fast identisch mit der S2R II. Ausnahme ist der zusätzliche Abstandssensor und die BP3 kehrt aus dem Turbo nicht mit Doppelklick in die zuvor genutzte reguläre Stufe zurück
Nun zum optischen Vergleich der S2R II und der Nachfolgerin.



Bei der B3Pro liegt der Akku wieder in der Richtung, wie man es gewohnt ist. Anders als bei der S2RII kann man die Baton 3 Pro leider ausschließlich mit dem Spezialakku von Olight betreiben. Weder Aufladen in der Lampe noch Leuchten geht mit Standardakkus.

Die Abstrahlcharakteristik beider Lampen würde ich als annähernd gleich sehen. Positiv: weniger grünlicher Farbstich.
Im Bild beide Lampen auf der 15-Lumen-Stufe, in der der Grünstich stärker als in den beiden höchsten Stufen ist.


Eigene Messungen
- Lichtstrom neutralweiße Version: ? | 14 | 105 | 515 | 1.448 lm (Hersteller: 1.500)
- Lichtintensität (nw): 0,7 | 80 | 570 | 2.975 | 8.375 Lux (Hersteller: 7.900 cd)
- PWM im Moonlight bei >9.800 Hz bei nur 9% Modulation (= unkritisch)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
- Farbtemperatur nw-Version (jeweils Spot und Spill):

Laufzeitmessungen muss ich nachliefern...
Kurzes Fazit (bisher):
pro
+ direkter Zugriff auf niedrigste + höchste Stufe
+ einfache, intuitive Bedienung
+ Abstandssensor verhindert Brandlöcher
+ mit neutral- oder kaltweißer Lichtfarbe erhältlich
+ interne Aufladung per USB
+ gute Verarbeitungsqualität
+ 4 Monate Leuchtdauer im Moonlight-Modus
contra
- "normale" 18650er lassen sich nicht verwenden
- keine Lanyard-Öse
Ehrlich gestanden kann ich einzelnen Modelle, von denen sich viele teilweise sehr ähnlich sind, kaum noch namentlich auseinanderhalten.
Fangen wir direkt mit Kritik an: anders als noch bei der S2RII ist die Papp-Verpackung nicht zerstörungsfrei zu öffnen. Warum der Wechsel?

Im Lieferumfang ist enthalten:
- Baton 3 Pro Taschenlampe
- propietärer 18650 Li-Io-Akku (2 Pole auf einer Seite) mit 3200mAh Kapazität
- MCC3 magnetischer USB-Lader
- selbstklebender Montagewinkel
- vormontierter langer Trageclip, Transportsäckchen, Bedienungsanleitung

Technische Daten
der B3Pro im Vergleich zur S2RII:

Die B3Pro kommt mit 350 Lumen höherem max. Lichtstrom und 40 Meter höherer Leuchtweite. Die niedrigsten 3 Leuchtstufen (Moon, Low, Medium) sind identisch. Man kann jedoch sehen, dass Moonlight bei der B3Pro dunkler als bei der S2R II ist, auch wenn der Hersteller für beide Modelle 0,5 Lumen angibt. Aus dem niedrigeren Moonlight mit geringerem Stromverbrauch würde sich dann auch die doppelte Leuchtdauer in der Stufe Moonlight erklären.
Was ist sonst zur Baton 3 Pro anzumerken:
- Abstandssensor reduziert die Leistung bei Hindernissen
- TIR-Linse (über die LED teilt Olight keine Info mit)
- Gehäuse aus hart-anodisiertem Alu
- interne Aufladung des 18650er Li-Io-Akkus über USB-Magnetlader
- IPX8 wasserdicht
Es folgen einige Detailfotos. Olight wählte für die Lampe einen großen 2-Weg-Trageclip. Ich selbst benötige einen Clip allenfalls als Wegrollschutz. Im Clip sehen wir ganz rechts eine Bohrung, durch die ein Lanyard eingefädelt werden könnte. Leider hat das Lampengehäuse selbst keine Lanyard-Öse am Ende des Akkurohrs wie noch bei der S2R II, für mich ein Rückschritt.


Den Bezelring hat man gleich für beide erhältlichen Lichtfarben (neutral- und kaltweiß) passend beschriftet. Die Testlampe ist die neutralweiße Version mit 5000K. Vor der LED sitzt eine TIR-Linse aus Kunststoff. Unsichtbar: der Hersteller hat es geschafft, den Abstandssensor nicht sichtbar in der Optik unterzubringen. Somit bleibt auch die Form des Lichtkegels unbeeinflusst. In der Warrior 3S wurde der Abstandssensor im Vergleich noch so umgesetzt:


Der Schalterknopf ist mit einer Akkustands-LED hinterleuchtet und größer geworden, was die Bedienbarkeit minimal erleichtert.

Interne Aufladung des 18650er Spezialakkus über den USB-Magnetlader. Rot lädt, grün Ladevorgang beendet. Achtung, hier auf dem Foto ist der MCC1 zu sehen, der Baton 3 Pro liegt aber der MCC3 bei.

Als Zubehörteil ist ein Edelstahlwinkel mit Klebepad dabei, falls man die Lampe an irgendeiner Wand/Fläche befestigen möchte. Die Lampe hält magnetisch am Winkel.


Bedienung
Ist fast identisch mit der S2R II. Ausnahme ist der zusätzliche Abstandssensor und die BP3 kehrt aus dem Turbo nicht mit Doppelklick in die zuvor genutzte reguläre Stufe zurück
User-Interface (über den Seitenschalter):
Klick = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
Doppelklick = Turbo
Dreifachklick = Stroboskop
gedrückt halten wenn aus = Moonlight
gedrückt halten wenn an = Ramping Low-Mid-High
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren und Deaktivieren für einige Sekunden gedrückt halten
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED im Seitenschalter die restliche Akkukapazität an. Grün = voll/ausreichend, orange = fast leer, rot = bitte aufladen.
Abstandssensor
In der höchsten Stufe regelt die Lampe die Leistung eine Stufe herunter, wenn ein Hindernis in unmittelbarer Umgebung ist. Sollte also die Lampe versehentlich beim Transport in der (Hosen- oder Jacken-)Tasche angehen, weil man den Lock-Out vergessen hat, brennt die Kleine einem dann kein Loch in den Stoff. Möchte man den Abstandssensor trotz Hindernis abschalten/übergehen, muss man nach dem Herunterregeln erneut doppelt klicken.
Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann auf der Olight-Seite als Pdf heruntergeladen werden. Olight hat in der Bedienungsanleitung nun eine eher grafische Darstellung anstelle von viel Text gewählt:
https://de.olicdn.com/file/baton-3-pro-bedienungsanleitung.pdf
Klick = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
Doppelklick = Turbo
Dreifachklick = Stroboskop
gedrückt halten wenn aus = Moonlight
gedrückt halten wenn an = Ramping Low-Mid-High
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren und Deaktivieren für einige Sekunden gedrückt halten
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED im Seitenschalter die restliche Akkukapazität an. Grün = voll/ausreichend, orange = fast leer, rot = bitte aufladen.
Abstandssensor
In der höchsten Stufe regelt die Lampe die Leistung eine Stufe herunter, wenn ein Hindernis in unmittelbarer Umgebung ist. Sollte also die Lampe versehentlich beim Transport in der (Hosen- oder Jacken-)Tasche angehen, weil man den Lock-Out vergessen hat, brennt die Kleine einem dann kein Loch in den Stoff. Möchte man den Abstandssensor trotz Hindernis abschalten/übergehen, muss man nach dem Herunterregeln erneut doppelt klicken.
Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann auf der Olight-Seite als Pdf heruntergeladen werden. Olight hat in der Bedienungsanleitung nun eine eher grafische Darstellung anstelle von viel Text gewählt:
https://de.olicdn.com/file/baton-3-pro-bedienungsanleitung.pdf



Bei der B3Pro liegt der Akku wieder in der Richtung, wie man es gewohnt ist. Anders als bei der S2RII kann man die Baton 3 Pro leider ausschließlich mit dem Spezialakku von Olight betreiben. Weder Aufladen in der Lampe noch Leuchten geht mit Standardakkus.

Die Abstrahlcharakteristik beider Lampen würde ich als annähernd gleich sehen. Positiv: weniger grünlicher Farbstich.
Im Bild beide Lampen auf der 15-Lumen-Stufe, in der der Grünstich stärker als in den beiden höchsten Stufen ist.


Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

- Lichtintensität (nw): 0,7 | 80 | 570 | 2.975 | 8.375 Lux (Hersteller: 7.900 cd)
- PWM im Moonlight bei >9.800 Hz bei nur 9% Modulation (= unkritisch)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
- Farbtemperatur nw-Version (jeweils Spot und Spill):

Laufzeitmessungen muss ich nachliefern...
Kurzes Fazit (bisher):
pro
+ direkter Zugriff auf niedrigste + höchste Stufe
+ einfache, intuitive Bedienung
+ Abstandssensor verhindert Brandlöcher
+ mit neutral- oder kaltweißer Lichtfarbe erhältlich
+ interne Aufladung per USB
+ gute Verarbeitungsqualität
+ 4 Monate Leuchtdauer im Moonlight-Modus
contra
- "normale" 18650er lassen sich nicht verwenden
- keine Lanyard-Öse
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