Der Olightstore hat kostenfrei die neue Arkfeld für einen Test zur Verfügung gestellt. TLF-Mitglieder können diese Lampe gern selbst ausprobieren, einen Anmeldethread gibt es hier: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-olight-arkfeld.86879/
Die Arkfeld ist mit 4 verschiedenen Gehäusefarben und zwei optionalen Lichtfarben (cw oder nw) erhältlich. Die Testlampe kommt als neutralweiße Version mit 4-5000K. Die Besonderheit: über einen Drehschalter lässt sich unterbrechungsfrei zwischen normaler Taschenlampenfunktion und einem Markierer (mittels schwachem Laser) umschalten. Der überwiegende Teil des Lampengehäuses ist gerade einmal knapp 15 mm flach, dennoch soll sie als Leuchte für den täglichen Alltag (EDC) immerhin 1000 Lumen auf hellster Leuchtstufe zur Verfügung stellen. Mein Eindruck: eine kleine und edle Leuchte mit Sonderfunktion.



Nochmal deutlicher als auf dem Foto mit der Verpackung, Leuchtstufen und Leuchtdauer:

sonstige Daten und Eigenschaften
Olight Arkfeld Lampe mit integriertem Li-Po-Akku mit 1050mAh Kapazität, MCC3 magnet. USB-Lader, Bedienungsanleitung.
Eine Aufbewahrungstasche ist nicht dabei.

Ich hoffe, die nachfolgenden Handy-Fotos können den guten Qualitätseindruck etwas einfangen. Auf dem ersten Foto sieht man den Clou der Lampe: ein klapperfrei und satt rastender Selektorring schaltet zwischen Laser und LED-Licht. Der Ring ist durch die zwei Erhebungen griffig genug, selbst mit nassen Fingern. Der Selektorring läuft schwergängig genug, dass die Lampe im Betrieb nicht versehentlich auf den anderen Funktionsmodus schaltet. Innerhalb des Selektorrings liegt der blau anodisierte Metallschalter zur Bedienung der Leuchte.

Linkes Bild: unterhalb des Selektorrings zeigt eine 4er LED-Kette nach dem Einschalten für wenige Sekunden den Ladezustand des Akkus an:
1 rote LED für fast leer bis 4 grüne LEDs für nahezu voll. Mittleres und rechtes Bild: schicker und makelloser Trageclip, den man bedenkenlos über der gepflegten Hemd- oder Hostentasche tragen könnte. Einziger Schönheitsmakel in der Verarbeitung: im linken Bild sieht man, dass die Frontlinse nicht ganz gerade eingelassen ist. Dies hat trotzdem auf die Wasserdichtigkeit der Lampe keinen Einfluss (wie sich weiter unten zeigen wird).

In dem flachen Gehäuse sorgt eine TIR-Linse vor der neutralweißen "Hochleistungs-LED" für eine Leuchtweite von ca. 100 Metern (nach ANSI bzw. 30 Metern effektiv). Daneben die Öffnung für den grünen Laser. Die Optik ist wie die Frontlinse aus Kunststoff. Glas wäre hier weniger kratzeranfällig gewesen.


Größenvergleich zur Olight S2R II und einem 18650er Akku. Zwar länger als die S2R, dafür flacher

Designtechnisch toll gemacht: das sehr flache Gehäuse wächst in einem Bogen auf die für den Ladeport erforderliche Breite und nimmt gleichzeit noch den Trageclip mit auf. Wenn man pingelig ist: ja, flachere eingelassene Schrauben wären schöner gewesen. Auch die Arkfeld kann mit jedem Magnetlader der anderen Olight-Lampen aufgeladen werden.


hält magnetisch:

Bedienung
Die Lampe wird über den Seitenschalter bedient. Mit dem äußeren Ring schaltet man zwischen Laser- und LED-Licht.
Über den blauen Knopf in der Mitte für weißes Licht:
Klick = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
Doppelklick = Turbo
Dreifachklick = Stroboskop
gedrückt halten wenn aus = Moonlight
gedrückt halten wenn an = Ramping Low-Mid-High
Über den blauen Knopf in der Mitte Laserlicht:
Klick = an/aus mit fester Helligkeitsstufe
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren und Deaktivieren für einige Sekunden gedrückt halten
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED-Reihe unter dem Seitenschalter die restliche Akkukapazität an.
1 rote LED = unter 10%
1 grüne LED = 10-25%
2 grüne LEDs = 25-50%
3 grüne LEDs = 50-75%
4 grüne LEDs = über75%
Aufladen
Den mitgelieferten Magnetlader an den Ladeport am Lampenende halten und den USB-A-Stecker mit einer entsprechenden 5V-Energiequelle verbinden. Da der Ladestrom unter 1A liegt, reicht die USB-Buchse eines Laptops oder einer Powerbank aus. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Lader rot, ab 95% dann grün.
Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann auf der Olight-Seite als Pdf heruntergeladen werden.
Noch ein Wort zum Selektorring und Schalter und zur Handhabung:
nach meiner Auffassung hat Olight das Schalterkonzept diesmal optimal umgesetzt. Der Selektorring läuft knackig, dem Taster in der Mitte würde ich dasselbe Attribut zuschreiben. Ich denke nicht, dass die Lampe bei normaler Aufbewahrung in der Hosentasche je versehentlich einschaltet. Zur Sicherheit lässt sich die Lampe ja auch noch elektronisch sperren.
Positiv gegenüber vielen anderen Lampen mit Seitenschalter: auch wenn der Schalter nicht beleuchtet ist, findet man ihn durch die leichte Erhöhung und den Selektorring im Dunkel sehr rasch.
Ein Wegrollen ist wegen der Gehäuseform ausgeschlossen. Die Lampe kann den Tailstand und hält magnetisch an Metalloberflächen.
Schade finde ich, dass es keine Öse für eine Halteschlaufe/Fangschnur gibt. Wenigstens in den Clip hätte man ein Loch integrieren können.
Eigene Messungen
- Lichtstrom neutral white: ? | 12 | 51 | 267 | 870 lm (Hersteller: 1.000 lm, Abweichung -13%)
- Lichtintensität (cw): 2 | 41 | 167 | 832 | 2.800 Lux (Hersteller: 2.560 cd, Abweichung +9%)
- PWM im Moonlight bei ~9.800 Hz und 24% Modulation (= unkritisch, flimmerfreies Licht)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
- Farbtemperatur: Spot 4629K/Ra67, Spill 4967K/Ra70
Laufzeittest auf höchster Stufe (Turbo) mit Ventilatorkühlung

Der Turbo wird 3-4 Minuten gehalten, dann macht die Arkfeld einen Stepdown auf das Niveau der Stufe High. Dieses Niveau wird konstant weitere 105 Minuten gehalten, bis die Lampe einen weiteren Stepdown auf knapp 6% der Anfangsleistung. Diese Leistung entspricht der mittleren Leuchtstufe.
Laufzeittest auf zweithöchster Leuchtstufe (High) mit Ventilatorkühlung

Auf Leuchtstufe High (300 lm) absolut perfekt konstante Regelung.
Leuchtergebnis
Anhänger neutralweißen Lichts werden bei der nw-Version ihre Freude haben. Die Lichtfarbe ist in der Realität noch etwas wärmer als auf dem Foto, angenehm und auch frei von störenden Farbstichen. Vor allem stört bei der Testlampe kein Grün, was bei nicht wenigen Taschenlampen in der Vergangenheit zurecht von unseren Mitgliedern bemängelt wurde. Der Tint-Shift, d.h. die Lichtfarbe an verschiedenen Stellen im Lichtkegel, ist erfreulich gering im Bereich von 4600-5000K auf Leuchtstufe High. Die Lichtverteilung ist akzeptabel gleichmäßig, wobei die TIR-Linse einen sichtbaren Spot für etwas mehr Leuchtweite bildet. Die Form des Lampengehäuses kann man leicht ausgeprägt auch an der Form des Spills erkennen, wenn man aus kürzerer Entfernung auf eine Wand leuchtet. Der Beam ist leicht abgeplattet.

Speziell in dieser Ansicht kann man erkennen, dass die Abstrahlung leicht asymmetrisch ist. Auf der Seite, an der die LED sitzt (im Foto unten also links), geht der Spill nicht so extrem breit wie auf der Seite mit der Laserdiode. Es hat den Anschein, dass schlicht der Rand des Gehäuses den Lichtkegel begrenzt.

Der Laser in der Arkfeld entspricht in der Stärke einem üblichen Laserpointer zu Präsentationszwecken, nämlich Laserklasse 1.
Unter "vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen" ist er nach DIN mit 0,39mW für den Menschen ungefährlich.
Der Strahl ist sehr gut fokussiert und weitet sich innerhalb des für das Auge sichtbaren Bereichs nicht auf. Ich finde, dass man aufgrund der geringen Leistung tatsächlich keinerlei Unfug treiben kann. Dafür ist der Laser gottlob zu schwach. Für Präsentationen ist er wahrscheinlich sehr geeignet, zumal dann wegen der Empfindlichkeit des Menschlichen Auges bei der Wellenlänge grünen Lichts auch die Leistung von 0,39mW ausreichen dürfte.

Den Test in einer Wasserschale auf Dichtigkeit nach IPX7 (kurzzeitiges Untertauchen) hat die Arkfeld auch bestanden:

Fazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ angenehme und gleichmäßige Lichtfarbe (Testlampe: neutralweiß)
+ übertrifft die Herstellerangabe zur Leuchtweite
+ perfekt konstante Helligkeitsregelung
+ nicht alltägliches Design, ungewöhnlich flache Bauform
+ gelungenes Schalterdesign, sehr gute Bedienmöglichkeit
+ stabiler Trageclip
+ haftet magnetisch an Metallflächen
verbesserungswürdig
- erreicht nicht ganz die Herstellerangaben für den Lichtstrom
- USB-C Buchse
- Wechselakku
- keine Lanyard-Öse
- gehobener Preis
Ja, natürlich werden sich manche fragen, wofür es den Laserpointer in einer Taschenlampe braucht. Andere, vielleicht Menschen, die gelegentlich beruflich einen Laserpointer z.B. für Präsentationen nutzen, werden es womöglich anders sehen. Aus ihrer Sicht bekommen sie mit der Arkfeld einen hochwertig gebautes Markierungsgerät mit eingebauter hochwertiger Taschenlampe. Nebenbei ist das Teil auch noch klein genug und schick, dass sich die Arkfeld auch in einer Hemd- oder Jackettasche gut macht.
Als Flashie ist mir der Laser eher egal und nettes Beiwerk. Aber: besser haben und nicht brauchen als umgekehrt. Ich erfreue mich stattdessen an einer echt stylischen und sehr flachen Taschenlampe, wenn mal nicht eine Riesenpowerleistung gefragt ist. Für den Alltag als EDC macht sie eine gute Figur und hebt sich von der zylinderförmigen Tala-Masse ab. Kurzum: das Ding hat was, ist aber leider etwas hochpreisig.
Die Arkfeld ist mit 4 verschiedenen Gehäusefarben und zwei optionalen Lichtfarben (cw oder nw) erhältlich. Die Testlampe kommt als neutralweiße Version mit 4-5000K. Die Besonderheit: über einen Drehschalter lässt sich unterbrechungsfrei zwischen normaler Taschenlampenfunktion und einem Markierer (mittels schwachem Laser) umschalten. Der überwiegende Teil des Lampengehäuses ist gerade einmal knapp 15 mm flach, dennoch soll sie als Leuchte für den täglichen Alltag (EDC) immerhin 1000 Lumen auf hellster Leuchtstufe zur Verfügung stellen. Mein Eindruck: eine kleine und edle Leuchte mit Sonderfunktion.



Nochmal deutlicher als auf dem Foto mit der Verpackung, Leuchtstufen und Leuchtdauer:

sonstige Daten und Eigenschaften
- 5 Helligkeitsstufen + Stroboskop (versteckt)
- 4 Gehäusefarben: schwarz, blau, braun, grün
- 2 Lichtfarben: nw oder cw
- LED-Typ: unbekannt
- eingebauter Lithium-Polymer-Akku mit 1050mAh Kapazität
- Maße: 110 * 15/20 * 25 mm (L * Höhe Body/Endstück * Breite)
- Gehäuse aus hart anodisiertem Alu
- abschraubbarer Trageclip
- Gewicht 87 g
Olight Arkfeld Lampe mit integriertem Li-Po-Akku mit 1050mAh Kapazität, MCC3 magnet. USB-Lader, Bedienungsanleitung.
Eine Aufbewahrungstasche ist nicht dabei.

Ich hoffe, die nachfolgenden Handy-Fotos können den guten Qualitätseindruck etwas einfangen. Auf dem ersten Foto sieht man den Clou der Lampe: ein klapperfrei und satt rastender Selektorring schaltet zwischen Laser und LED-Licht. Der Ring ist durch die zwei Erhebungen griffig genug, selbst mit nassen Fingern. Der Selektorring läuft schwergängig genug, dass die Lampe im Betrieb nicht versehentlich auf den anderen Funktionsmodus schaltet. Innerhalb des Selektorrings liegt der blau anodisierte Metallschalter zur Bedienung der Leuchte.

Linkes Bild: unterhalb des Selektorrings zeigt eine 4er LED-Kette nach dem Einschalten für wenige Sekunden den Ladezustand des Akkus an:
1 rote LED für fast leer bis 4 grüne LEDs für nahezu voll. Mittleres und rechtes Bild: schicker und makelloser Trageclip, den man bedenkenlos über der gepflegten Hemd- oder Hostentasche tragen könnte. Einziger Schönheitsmakel in der Verarbeitung: im linken Bild sieht man, dass die Frontlinse nicht ganz gerade eingelassen ist. Dies hat trotzdem auf die Wasserdichtigkeit der Lampe keinen Einfluss (wie sich weiter unten zeigen wird).

In dem flachen Gehäuse sorgt eine TIR-Linse vor der neutralweißen "Hochleistungs-LED" für eine Leuchtweite von ca. 100 Metern (nach ANSI bzw. 30 Metern effektiv). Daneben die Öffnung für den grünen Laser. Die Optik ist wie die Frontlinse aus Kunststoff. Glas wäre hier weniger kratzeranfällig gewesen.


Größenvergleich zur Olight S2R II und einem 18650er Akku. Zwar länger als die S2R, dafür flacher

Designtechnisch toll gemacht: das sehr flache Gehäuse wächst in einem Bogen auf die für den Ladeport erforderliche Breite und nimmt gleichzeit noch den Trageclip mit auf. Wenn man pingelig ist: ja, flachere eingelassene Schrauben wären schöner gewesen. Auch die Arkfeld kann mit jedem Magnetlader der anderen Olight-Lampen aufgeladen werden.


hält magnetisch:

Bedienung
Die Lampe wird über den Seitenschalter bedient. Mit dem äußeren Ring schaltet man zwischen Laser- und LED-Licht.
Über den blauen Knopf in der Mitte für weißes Licht:
Klick = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
Doppelklick = Turbo
Dreifachklick = Stroboskop
gedrückt halten wenn aus = Moonlight
gedrückt halten wenn an = Ramping Low-Mid-High
Über den blauen Knopf in der Mitte Laserlicht:
Klick = an/aus mit fester Helligkeitsstufe
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren und Deaktivieren für einige Sekunden gedrückt halten
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED-Reihe unter dem Seitenschalter die restliche Akkukapazität an.
1 rote LED = unter 10%
1 grüne LED = 10-25%
2 grüne LEDs = 25-50%
3 grüne LEDs = 50-75%
4 grüne LEDs = über75%
Aufladen
Den mitgelieferten Magnetlader an den Ladeport am Lampenende halten und den USB-A-Stecker mit einer entsprechenden 5V-Energiequelle verbinden. Da der Ladestrom unter 1A liegt, reicht die USB-Buchse eines Laptops oder einer Powerbank aus. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Lader rot, ab 95% dann grün.
Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann auf der Olight-Seite als Pdf heruntergeladen werden.
Noch ein Wort zum Selektorring und Schalter und zur Handhabung:
nach meiner Auffassung hat Olight das Schalterkonzept diesmal optimal umgesetzt. Der Selektorring läuft knackig, dem Taster in der Mitte würde ich dasselbe Attribut zuschreiben. Ich denke nicht, dass die Lampe bei normaler Aufbewahrung in der Hosentasche je versehentlich einschaltet. Zur Sicherheit lässt sich die Lampe ja auch noch elektronisch sperren.
Positiv gegenüber vielen anderen Lampen mit Seitenschalter: auch wenn der Schalter nicht beleuchtet ist, findet man ihn durch die leichte Erhöhung und den Selektorring im Dunkel sehr rasch.
Ein Wegrollen ist wegen der Gehäuseform ausgeschlossen. Die Lampe kann den Tailstand und hält magnetisch an Metalloberflächen.
Schade finde ich, dass es keine Öse für eine Halteschlaufe/Fangschnur gibt. Wenigstens in den Clip hätte man ein Loch integrieren können.
Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

- Lichtintensität (cw): 2 | 41 | 167 | 832 | 2.800 Lux (Hersteller: 2.560 cd, Abweichung +9%)
- PWM im Moonlight bei ~9.800 Hz und 24% Modulation (= unkritisch, flimmerfreies Licht)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
- Farbtemperatur: Spot 4629K/Ra67, Spill 4967K/Ra70
Laufzeittest auf höchster Stufe (Turbo) mit Ventilatorkühlung

Der Turbo wird 3-4 Minuten gehalten, dann macht die Arkfeld einen Stepdown auf das Niveau der Stufe High. Dieses Niveau wird konstant weitere 105 Minuten gehalten, bis die Lampe einen weiteren Stepdown auf knapp 6% der Anfangsleistung. Diese Leistung entspricht der mittleren Leuchtstufe.
Laufzeittest auf zweithöchster Leuchtstufe (High) mit Ventilatorkühlung

Auf Leuchtstufe High (300 lm) absolut perfekt konstante Regelung.
Leuchtergebnis
Anhänger neutralweißen Lichts werden bei der nw-Version ihre Freude haben. Die Lichtfarbe ist in der Realität noch etwas wärmer als auf dem Foto, angenehm und auch frei von störenden Farbstichen. Vor allem stört bei der Testlampe kein Grün, was bei nicht wenigen Taschenlampen in der Vergangenheit zurecht von unseren Mitgliedern bemängelt wurde. Der Tint-Shift, d.h. die Lichtfarbe an verschiedenen Stellen im Lichtkegel, ist erfreulich gering im Bereich von 4600-5000K auf Leuchtstufe High. Die Lichtverteilung ist akzeptabel gleichmäßig, wobei die TIR-Linse einen sichtbaren Spot für etwas mehr Leuchtweite bildet. Die Form des Lampengehäuses kann man leicht ausgeprägt auch an der Form des Spills erkennen, wenn man aus kürzerer Entfernung auf eine Wand leuchtet. Der Beam ist leicht abgeplattet.

Speziell in dieser Ansicht kann man erkennen, dass die Abstrahlung leicht asymmetrisch ist. Auf der Seite, an der die LED sitzt (im Foto unten also links), geht der Spill nicht so extrem breit wie auf der Seite mit der Laserdiode. Es hat den Anschein, dass schlicht der Rand des Gehäuses den Lichtkegel begrenzt.

Der Laser in der Arkfeld entspricht in der Stärke einem üblichen Laserpointer zu Präsentationszwecken, nämlich Laserklasse 1.
Unter "vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen" ist er nach DIN mit 0,39mW für den Menschen ungefährlich.
Der Strahl ist sehr gut fokussiert und weitet sich innerhalb des für das Auge sichtbaren Bereichs nicht auf. Ich finde, dass man aufgrund der geringen Leistung tatsächlich keinerlei Unfug treiben kann. Dafür ist der Laser gottlob zu schwach. Für Präsentationen ist er wahrscheinlich sehr geeignet, zumal dann wegen der Empfindlichkeit des Menschlichen Auges bei der Wellenlänge grünen Lichts auch die Leistung von 0,39mW ausreichen dürfte.

Den Test in einer Wasserschale auf Dichtigkeit nach IPX7 (kurzzeitiges Untertauchen) hat die Arkfeld auch bestanden:

Fazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ angenehme und gleichmäßige Lichtfarbe (Testlampe: neutralweiß)
+ übertrifft die Herstellerangabe zur Leuchtweite
+ perfekt konstante Helligkeitsregelung
+ nicht alltägliches Design, ungewöhnlich flache Bauform
+ gelungenes Schalterdesign, sehr gute Bedienmöglichkeit
+ stabiler Trageclip
+ haftet magnetisch an Metallflächen
verbesserungswürdig
- erreicht nicht ganz die Herstellerangaben für den Lichtstrom
- USB-C Buchse
- Wechselakku
- keine Lanyard-Öse
- gehobener Preis
Ja, natürlich werden sich manche fragen, wofür es den Laserpointer in einer Taschenlampe braucht. Andere, vielleicht Menschen, die gelegentlich beruflich einen Laserpointer z.B. für Präsentationen nutzen, werden es womöglich anders sehen. Aus ihrer Sicht bekommen sie mit der Arkfeld einen hochwertig gebautes Markierungsgerät mit eingebauter hochwertiger Taschenlampe. Nebenbei ist das Teil auch noch klein genug und schick, dass sich die Arkfeld auch in einer Hemd- oder Jackettasche gut macht.
Als Flashie ist mir der Laser eher egal und nettes Beiwerk. Aber: besser haben und nicht brauchen als umgekehrt. Ich erfreue mich stattdessen an einer echt stylischen und sehr flachen Taschenlampe, wenn mal nicht eine Riesenpowerleistung gefragt ist. Für den Alltag als EDC macht sie eine gute Figur und hebt sich von der zylinderförmigen Tala-Masse ab. Kurzum: das Ding hat was, ist aber leider etwas hochpreisig.
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