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Review: MTE H8-2 Circular Beam (viele Beamshots!)

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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2.105
113
Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Grüßt euch!

Es gibt mal wieder einen kleinen Testbericht von mir … die hier vorgestellte Taschenlampe gehört nicht zu den kompaktesten Modellen, wird aber mit zwei leistungsfähigen Akkus im Format 26650 betrieben und hat ein sehr interessantes Lichtbild.
Wenn im Theater der Spot-Scheinwerfer ausfällt, könnte man seine H8-2 zücken und mühelos einen kreisrunden Spot auf die Schauspieler werfen!

Die Lampe wurde mir für das Review zur Verfügung gestellt.

Seit wenigen Tagen gibt es diesen Scheinwerfer bei MSITC. Ich habe mein Exemplar schon vor einiger Zeit erhalten und habe daher nicht die spezielle MSITC Version mit weniger Modi.



Verpackt ist die MTE in einer sehr schlichten braunen Kartonage. Zubehör oder Anleitung fehlen vollends, was den ersten Eindruck ein wenig trübt.
Die Lampe an sich jedoch wirkt schon beim ersten Anfassen ziemlich wertig. Was sofort auffällt, sind die zahlreichen Kühlrippen am Lampenkopf. Insgesamt sorgen ganze zwölf (!) Rippen für eine wirklich gute Wärmeabgabe. Auch bei längerem Betrieb in höchster Stufe besteht kein Grund zur Sorge, da sich die H8-2 nicht über 35° erwärmt.
Vorne am Kopf, hinten an der Tailcap und natürlich in der Mitte bei der Grifffläche wurde eine Riffelung eingearbeitet, um die Taschenlampe rutschsicher zu machen.
Zwischen Tailcap und Batterierohr befindet sich ein Combatring, der den beliebten „Zigarrengriff“ möglich macht. In Anbetracht von Länge und Gewicht der Lampe ist die Haltung mit zwei Fingern jedoch nur kurzzeitig möglich.
Nebenbei dient der Combatring natürlich auch als zuverlässiger Schutz gegen das Wegrollen.
Alle Gewinde sind gut gefettet. Dank schwarzer O-Ringe erfüllt die H8-2 den IPX-8 Standard. Da sie keinen Zoom-Mechanismus hat, kann man sie auch problemlos etwas mehr Wasser aussetzen - genau wie die meisten anderen Taschenlampen.
Ein Trageband kann man sowohl am Combatring als auch an der dicksten Kühlrippe befestigen, beide Bauteile haben ein kleines Loch.
Am Ende der vier Zentimeter langen Tailcap befindet sich ein schwarzer Gummischalter, der leicht geriffelt ist. Die Bedienung mit Handschuhen ist problemlos möglich.







Ein kleiner Abplatzer





Typisch für MTE sind die beiden Typenkennzeichnungen in der Griffregion, auf der einen Seite findet sich der Herstellername, auf der anderen die Bezeichnung „H8-2 Circular Beam“.
Circular Beam? Was ist das? Na, das ist genau das Hauptmerkmal der H8-2. Ihr Lichtbild ist kein ausgewogener Mix aus Flooder und Thrower, sondern wie eingangs erwähnt ein kreisrunder Spot.
Die kombinierte Technik aus Linsen und Reflektor versteckt sich im großen Lampenkopf - zwar kann man den ebenen Bezel abschrauben und die Schutzscheibe entfernen, der Rest samt LED bleibt dem geneigten Bastler jedoch verborgen.
Wie genau der kreisrunde Beam erzeugt wird, kann ich also leider nicht erläutern.











Neben der insgesamt sehr guten Verarbeitung und der fehlerfreien Anodisierung fällt auch das sehr dickwandige Batterierohr positiv auf - die MTE ist vermutlich sehr robust, was ihrem proklamierten Einsatzzweck als Suchscheinwerfer durchaus zu Gute kommt!

Anbei noch die Abmessungen:
Gesamtlänge: 27,2 Zentimeter
Durchmesser Bezel: 5,3cm
Durchmesser Tailcap: 3,0cm
Durchmesser Combatring: 4,5cm

Ich persönlich fände es besser, diese Lampe in verkürzter Bauform mit einem 26650er betreiben zu können. Mit einer Gesamtlänge von fast dreissig Zentimetern ist sie für die Jackentasche auf jeden Fall schon zu lang. Andererseits hat die Länge wieder Vorteile: Nutzt man sie als Suchscheinwerfer (sei es bei der Feuerwehr oder beim Rettungsdienst), so bewährt sich ein größeres, robustes Produkt eher als ein kleines Lämpchen.



Tief im Lampenkopf versteckt befindet sich eine Cree XM-L U2 LED, die hier laut Hersteller rund 1000 Lumen liefern soll. Realistisch ist meiner Meinung nach eher eine Angabe zwischen 750 und 850 Lumen. Möglicherweise schluckt aber auch das Linsensystem ein bisschen Licht.
Betrieben wird die H8-2 mit zwei Li-Ions der Bauform 26650. Somit ist sie durchaus ein Vertreter einer bislang seltenen Art, da die meisten Lampen nach wie vor mit 18650ern bestromt werden. Eigentlich sind die 26650er aber ziemlich praktisch, da sie sehr hohe reale Kapazitäten haben und hochstromfähig sind. Laut meinem Multimeter zieht sie folgende Ströme aus den beiden Zellen:
High: 1,31A
Med: 0,3A
Low: 0,04A


In meinem Exemplar laufen zwei KingKong-Akkus mit jeweils 4000mAh. Da ich die Version ohne Nippel habe, musste ich mir mittels zweier Magnete behelfen, um Kontakt herzustellen.

Dank der hohen Kapazität der 26650er-Zellen gibt MTE eine Laufzeit von 4 Stunden bei voller Helligkeit an. Ich habe einen kleinen Test gemacht - nach knapp 3 Stunde musste ich aus zeitlichen Gründen abbrechen.

Nach Multimeter und Stoppuhr habe ich auch mein neues Luxmeter bemüht.
High: 38.100 Lux
Med: 11.700 Lux
Low: 2400 Lux

Leider hält die Lampe ihre Helligkeit nicht konstant. Das ist meiner Meinung nach ein Makel! Schon nach rund zwei Minuten im High-Modus habe ich nur noch 11,6kLux gemessen, was ungefähr dem Med-Modus entspricht.

Edit 28.05.2012: Wie es aussieht, betrifft das schnelle Abfallen der Helligkeit nur das Vorserienmodell!
Die Verkaufsversion ist von diesem Problem nicht betroffen!



Bedient wird die MTE H8-2 übrigens über den Clicky am Lampenende. Dank Modusspeicher bleibt der zuvor eingestellte Modus erhalten.
Meine Version aus dem Direktbezug hat im Gegensatz zur MSITC Edition ganze 5 Betriebsmodi: High, Med, Low, Strobo, SOS. Wer auf die letzteren beiden verzichten möchte, kann gerne zur Händlerversion greifen.

Abschließend möchte ich ein wenig ausführlicher auf die Leuchtcharakteristik angehen, da sie wohl das Kriterium ist, das die H8-2 von den meisten anderen modernen LED-Taschenlampen unterscheidet.
Während die bekannten Lampen von Fenix, Niteye, ThruNite und Konsorten ein ausgewogenes Lichtbild bieten und zumeist eine praxisgerechte Mischung aus Flooder und Thrower sind, ist die H8-2 ein Suchscheinwerfer mit kreisrundem Spot.
Indoor ist das Lichtbild wirklich gewöhnungsbedürftig, da um den Spot herum ein schmaler blauer Ring vorhanden ist, der der Linsentechnik geschuldet ist. Im Whitewall-Vergleich mit der Niteye EYE30 zeigt sich, wer Flooder und wer Thrower ist! Die MTE war leider nicht exakt ausgerichtet, daher der leicht schiefe Kreis.

Auch draußen muss man sich erst ans Lichtbild gewöhnen. Jeglicher Sidespill zur Beleuchtung des eigenen Weges entfällt - das bin ich anders gewohnt. Als Entschädigung gibt es jedoch in der Ferne einen tollen kreisrunden Spot. Fast wie bei Batman - einfach faszinierend!
Zur punktuellen Beleuchtung taugt sie also wirklich ganz gut.
Übrigens - die effektive Reichweite dürfte wohl maximal 350 Meter betragen, da der Spot in der Ferne doch relativ groß wird.

Beamshots sagen mehr als Worte - als kleines Unterscheidungskriterium zum anderen Testbericht möchte ich euch ein paar Aufnahmen zeigen, die das außergewöhnliche Lichtbild verdeutlichen.

Indoor? So la la … links die EYE30, rechts die H8-2


Outdoor? Batman ist unterwegs! Oder ist es doch der Suchscheinwerfer des Polizeihelikopters? Wer weiß!
Oben die H8-2, unten die Crelant 7G5-V2


Auf jeden Fall praxistauglicher als ein Lichtschwert. Links die Dereelight DBS-T, rechts die MTE.


Wer leuchtet denn da in die Kirche?


Der Spot ist wirklich kreisrund!



Mit der H8-2 hat der chinesische Hersteller MTE eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die durch ihr außergewöhnliches Leuchtverhalten durchaus ihre Liebhaber finden wird.
Zwar ist die Verarbeitung einwandfrei und und die Lampe sehr stabil, doch die enorme Größe macht den Transport nicht ganz einfach.
Das Lichtbild gefällt mir gut, es ist wirklich anders als gewohnt. Auch die Helligkeit weiß zu überzeugen. Leider fällt sie recht schnell ab, nach etwa 2 Minuten schaltet die Lampe scheinbar wieder in den Med-Modus. Ob das nur mein Exemplar betrifft, werde ich abklären!
Edit 28.05.2012: Der Helligkeitsabfall tritt bei der Verkaufsversion nicht auf!
Ansonsten ist die MTE H8-2 wirklich eine sehr interessante Lampe, die den Namen "Suchscheinwerfer" wohl verdient hat! Sie ist nicht ganz perfekt, aber durchaus interessant.

Weitere Beamshots und Reviews sowie eine aktuelle Verlosung findet ihr auf FlashlightReviews! :thumbsup:

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
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Vielen Dank! Wie ich bei der Vorstellung von Markus schon geschrieben habe: Eine Lampe mit Alleinstellungsmerkmal. Sehr interessant! Ich stimme dir (auch hier) zu: Für mich wäre sie in einer Kurzfassung mit nur einem Akku allerdings noch interessanter.
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist folgendes: da ist nur eine XM-L drin, welche von zwei Kingkongs bestromt wird - wie kann es da sein, dass die Lampe bei nicht mal 1,5A nach nur zwei Minuten in den Lux-Werten so einknickt?


Grüße,
Rafunzel
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist folgendes: da ist nur eine XM-L drin, welche von zwei Kingkongs bestromt wird - wie kann es da sein, dass die Lampe bei nicht mal 1,5A nach nur zwei Minuten in den Lux-Werten so einknickt?


Grüße,
Rafunzel

Versteh ich auch nicht,und viel zu zahm bestromt.
Normalerweise sollte die ihren LUXwert einfach halten.

Danke wieder mal für ein klasse Review :thumbup:

Gruß Xandre
 

TheHamster

Flashaholic**
12 März 2011
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51570 Windeck
Oha da juckt doch der Bestellfinger glatt schon wieder... Aber die Frage mit den einknickenden Lux-werten bleibt offen. Bis die geklärt ist wird sich der Finger wohl doch zurück halten :mad:
 
  • Danke
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herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Ich werde das mit dem Herstellung abklären und euch dann Bescheid geben.
Entweder ist es ein Feature oder ein Bug - vielleicht letzteres.
Nun gilt es zu prüfen, ob MSITC dieses Verhalten bestätigen kann. In seinem Review lese ich nichts von den abfallenden Luxwerten.
Ich frage mal ;)
 
  • Danke
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Dass eine Lampe nach wenigen Minuten "einknickt" ist ja nicht ungewöhnlich - falls sie automatisch herunterschaltet, was ich vermute. Wie sieht das denn aus, wenn du die Lampe nach zwei Minuten wieder einschaltest? Dann sollte eigentlich die maximale Heligkeit wieder verfügbar sein.
Ansonsten disqualifiziert sich die Lampe in meinen Augen selbst.

Gruß
Walter
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Wenn sie nach zwei min automatisch herunter schaltet, weil das so vom Hersteller vorgesehen ist, ok.

Aber dann sehe ich den Sinn dieser Maßnahme nicht, denn man beachte:
- 1 XM-L, bestromt mit 2 Kingkongs, zieht nur <1,5A
- die Größe der Lampe
ergo, aus wärmetechnischen Gründen ist das Runterschalten m.M. nicht nötig.

Villt. hat Herculaneum ein Vorserienmodell mit ´ner Macke drin bekommen. Naja, mal abwarten, was MSITC dazu meint.


Grüße,
Rafunzel
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Sinn der Maßnahme ist es, Strom zu sparen bzw. die Überlegung, dass der maximale Output ohnehin nur für kurze Zeit benötigt wird.
Das ist mittlerweile bei einigen Lampen so, und nein, ich persönlich halte nichts davon.

Hallo
Schade dass man an der Verlosung nur teilnehmen kann wenn man FB hat. Danke Tom
Dem stimme ich voll und ganz zu. Wenn ich teilnehmen will, muss ich diesen Verein zwangsläufig auch noch unterstützen. So bleiben ich, und einige Leute, die vielleicht ähnlich denken, leider außen vor.

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet:

Lipfit2000

Flashaholic*
30 August 2010
452
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Wenn sie nach zwei min automatisch herunter schaltet, weil das so vom Hersteller vorgesehen ist, ok.

Aber dann sehe ich den Sinn dieser Maßnahme nicht, denn man beachte:
- 1 XM-L, bestromt mit 2 Kingkongs, zieht nur <1,5A
- die Größe der Lampe
ergo, aus wärmetechnischen Gründen ist das Runterschalten m.M. nicht nötig.

Villt. hat Herculaneum ein Vorserienmodell mit ´ner Macke drin bekommen. Naja, mal abwarten, was MSITC dazu meint.


Grüße,
Rafunzel

Die Led wird doch fast mit Maximalstrom betrieben, 2*3,7V*1,3A = 9,6 W, also mehr als 2,5A an der LED.
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.535
3.766
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Leider hält die Lampe ihre Helligkeit nicht konstant. Das ist meiner Meinung nach ein Makel! Schon nach rund zwei Minuten im High-Modus habe ich nur noch 11,6kLux gemessen, was ungefähr dem Med-Modus entspricht.

Das möchte ich gerne richtigstellen: Ich habe selber nochmal gemessen, und nach einer Laufzeit von zwei und fünf Minuten konnte ich keinen Luxsturz auf den genannten Wert von 11,6 KLux nachvollziehen - die Luxwerte blieben im normalen Bereich.

Aus diesem Grund halte ich das für ein Einzelschicksal und würde darum bitten, das im Review auch entsprechend klarzustellen. Um es nochmal ganz klar zu sagen: Die MSITC Edition hat dieses Problem nicht, und ich habe kein Interesse daran, dass falsche Informationen die Runde machen.

@Marcel: Soweit ich weiß, hast du eines der ersten Modelle mit Vorserienstatus bekommen - es kann also sehr gut sein, dass es damit zusammenhängt.


Gruß,
Markus
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.314
5.325
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Hamm, NRW
Probs also fast geklärt! :cool: Jetzt nur noch die Lampe in kürzer (1x 26650), dann kann man sie kaufen! :thumbsup:


Grüße,
Rafunzel
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
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Witten
taschenlampen-tests.de
Mich interessiert nach wie vor, was das "fehlerhafte" Vorserienmodell macht, wenn man es direkt nach dem rapiden Helligkeitsabfall wieder einschaltet. Wäre schön, wenn du das nochmal kurz überprüfen könntest und berichtest.

Vielleicht hat MTE ja verschiedene Treiber verbaut. Bei der M3-2I mit Quad-LED war es seinerzeit so, dass die Lampe mit zwei verschiedenen Heligkeitsabstufungen verfügbar war, und bei der C3-907 gab es zunächst ein chaotisches Vorserienmodell mit drei Helligkeitsstufen und fünf Blinkmodi. Anschließend kam die Lampe mit nur einem Modus auf den Markt und wurde schließlich wieder durch die Blinkversion ersetzt.

@ Markus: MTE ist meiner Erfahrung nach sehr experimentierfreudig. Vielleicht könntest du beim Hersteller mal abklären, ob es einen Unterschied zwischen der Special-Edition und der Serienversion gibt, oder ob es tatsächlich nur ein Fehler des Vorserienmodells war.

Gruß
Walter
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Mich interessiert nach wie vor, was das "fehlerhafte" Vorserienmodell macht, wenn man es direkt nach dem rapiden Helligkeitsabfall wieder einschaltet. Wäre schön, wenn du das nochmal kurz überprüfen könntest und berichtest.

Beim Wiedereinschalten liefert sie sofort wieder die volle Helligkeit.
 
  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.355
12.426
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im Süden
Hat die Lampe irgendeine Form der Akkuwarnung oder Unterspannungsabschaltung?

Ein normaler Abwärtswandler wird bei einem einzelnen Akku ab 3,3V die LED nicht mehr vernünftig bestromen können, da merkt man dann schon irgendwann, dass der Akku leer wird. Zwei Zellen hingegen wird er gnadenlos leersaugen bis zur Summenspannung 3,3V, was selbst bei perfekt balancierten Zellen eine tödlich niedrige Spannung von weit unter 2V pro Zelle darstellt.

Also besser geschützte Akkus nehmen, aber bei 26650ern gibt's leider momentan keine empfehlenswerten.

Außer da ist ein schlauer Treiber eingebaut, der im Bereich 4,2-5,6V von ZWEI leeren Akkus ausgeht und abschaltet. D.h. er dürfte nur von 2,8V-4,2V und über 5,6V arbeiten. Machbar wäre das problemlos.
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
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Keine Probleme im eigentlichen Sinn, allerdings können King Kongs (INRs) und NMKEs (IMRs) höhere Ströme liefern. Hatte zu Anfang die 4Sevens in einer triple XM-L Lampe und konnte eine sichtbare Helligkeitssteigerung feststellen als ich auf besagte MNKEs und King Kongs gewechselt bin.
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
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Wien
bei ner tripple xml ists klar, aber bei ner single led sollten die 4sevens keine probs haben
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
1.646
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
was ist eigentlich mit den geschützten 26650er von 4sevens? gibts mit denen irgendwelche probleme?

Habe ich leider nicht da, weshalb ich die Kompatibilität nicht testen kann.
Auf jeden Fall haben sie einen Nippel - der ist, wie im Review erwähnt, wichtig.
Meine KingKongs sitzen recht locker drin, die H8-2 verträgt also gerne auch etwas längere Akkus.
 

Colossus

Flashaholic*
7 August 2011
364
269
63
Wuppertal
Hätte ich das nötige Kleingeld, würde ich sie mir kaufen, finde den Beam wirklich einmalig klasse.
Sicher eine der Unterhaltsamsten Lampen :thumbsup: