Was wollen wir alle? Gut gucken bei Dunkelheit: Mal extrem weit, mal extrem breit, mal besonders klein, mal besonders dunkel... Aber selten besonders farbgetreu!
Weil mich die schlechte Erkennbarkeit von Farben mit den üblichen Verdächtigen etwas nervte, habe ich mich entschlossen, mal was anderes auszuprobieren: Nachdem meine neutralweiß oder warmweißversuche nicht sonderlich zufriedenstellend waren, (kein Wunder, nur die Lichttemperatur ändert sich, der CRI bleibt in etwas gleich), habe ich jetzt mal eine High CRI Lampe geordert.
Direkt bei Zebralight geordert, kam sie nach 5 Wochen
endlich an.
Kennzeichen des Objekts der Begierde: Das kleine "c" macht den Unterschied!
Lieferumfang:
Äußerst komplett würde ich behaupten: Die Lampe kommt im üblichen umweltfreundlichen Pappkarton an. Neben der Lampe befinden sich im Karton noch ein Tütchen mit zwei Ersatzdichtungsringen, die Anleitung (die ja bei Zebralight eigentlich immer gleich aussieht dank universellem UI), und die Kopfhalterung. Nur ein Energieträger ist nicht mitgeliefert.
Lieferumfang der SC31c:
Verarbeitung:
Wie es sein sollte...
Was, Ihr braucht mehr Infos? Also gut: Die mechanische Bearbeitung erfolgte auf gewohnt höchstem Zebralight Niveau, die Eloxierung ist hervorragend, die LED sitz perfekt zentriert, die Gewinde laufen leichtgängig. Wie ich sagte: Alles so, wie es sein sollte.
Perfekt zentrierte LED der ungewöhnlichen Art: Philips LUXEON Rebel
Fräsungen in hervorragender Qualität:
Handhabung:
Um mich hier zu wiederholen: Kennt man eine, kennt man alle: Das von mir heißgeliebte und wohl abgestimmte UI von Zebralight wurde auch hier genutzt: Somit stehen Helligkeiten von 140 Lumen auf H1 bis 0,4 Lumen auf L2 zur Verfügung. So gut gestuft, dass man wirklich immer eine passende Helligkeit findet. Der elektronische Taster hat einen sehr präzisen Druckpunkt, und lässt den Moduswechsel zum Spaß werden, weil er auch haptisch perfekt reagiert. Für Kenner des Herstellers: Der Druckpunkt liegt zwischen dem eher harten der SC600 und dem eher weichen der SC60.
Power is nothing without control: Der Taster
Ausleuchtung:
Ha, wenn gerade die Art des Lichts das besondere dieser Lampe ausmacht, komme ja auch ich nicht drumrum, mal ein paar Bilder davon zu zeigen... Das mache ich im zweiten Post!
Die Ausleuchtung ist recht üblich für die kleinen Zebralights: Ein großer Spot, der sich weich vor dem Spill abhebt. Der ordentlich texturierte Reflektor ermöglicht so keine sonderlich hohen Reichweiten... Mehr als 30m kann man mit der Lampe nicht sinnvoll sehen - aber bei 140 Lumen ist das ja auch nicht der Gedanke der SC31c. Vorrangig soll die Lampe wohl im Bereich bis 10m nützlich sein, und da erledigt sie ihre Aufgabe mit Bravour!
Einsatzbereich:
Die Größe der SC31c prädestiniert sie ja als EDC, ihr Kopfband erweitert die Einsatzmöglichkeit, und die Farbwiedergabe steuert ihren Teil dazu bei. Aber nur eine 16340 Zelle als Energieversorgung, was machen wir daraus?
Als EDC ist sie uneingeschränkt tauglich. 22mm Durchmesser und 67mm Länge passen wohl in jede Tasche rein. das Kopfband ermöglicht die Nutzung als Stirnlampe, als Einschränkung sehe ich nur die nicht mögliche Verstellung der Höhe, sowie das etwas seitlich kommende Licht. Wer also diesen Einsatzbereich vorrangig bedienen will, sollte die abgewinkelte Variante kaufen. Mir war die Nutzung als Taschenlampe wichtiger, weshalb ich diese gewählt habe.
Weiter im Text: Zur Farbwiedergabe habe ich noch nichts geschrieben, oder? Die ist einfach der Hammer. Kein superwarmes, sondern ein Licht, das demjenigen aus den wenigen Halogenspots ähnelt, die sich bei mir rumtreiben. Mit 4000K Lichttemperatur sehr angenehm fürs Auge. Und mit dem CRI von 85 ein absolut "neues" Sehen! Ich war schon so daran gewöhnt, dass man mit einer LED Leuchte alles so flau und irgendwie weniger dreidimensional sieht, als bei Tageslicht... Was soll ich sagen, das Sehempfinden ist total anders mit dieser Lampe. Draußen der Rasen, Grünzeug, Wege, ALLES! In der Wohnung leuchten einen Buchrücken auf einmal in der richtigen Farbe an, alles bunte kommt auf einmal auch so zur Geltung. Aus dem Grund ist die Lampe auch sehr geocachingtauglich, man kann kleine Abweichungen vom "Soll"-Zustand der Natur besser erkennen. Nur die eingeschränkte Laufzeit auf H1 von weniger als einer Stunde spricht ohne Ersatzzellen dagegen... und H2 reicht eigentlich aus, wenn aber 2000 Lumen von Mitcachern drüberleuchten, ist das doch etwas wenig...
Fazit:
Eine völlig geile Lampe! Sehr klein, "ausreichend" hell, und tolles UI. Ein nicht ganz kleiner Preis steht dem gegenüber. Ich bin sooooooooooooooo begeistert von der kleinen!
Zusammenhanglose Gedanken:
Akkus: Noch empfindlicher als die Spark SK3: Exakt 17mm Innendurchmesser des Bodys bedeuten für viele Akkus das "Aus". Von meinen 4 blau weißen Solarforce passt keiner, also musste einer einen Strip hinlegen, und läuft nun ohne Schutzschaltung und Folie.
Kopfband: Coole Ergänzung, wenn man das nur als Ergänzung des Hauptzwecks der Lampe sieht. Netterweise passt auch die Spark SK3 hervorragend rein!
Fragen? Raus damit!
Marcus
Weil mich die schlechte Erkennbarkeit von Farben mit den üblichen Verdächtigen etwas nervte, habe ich mich entschlossen, mal was anderes auszuprobieren: Nachdem meine neutralweiß oder warmweißversuche nicht sonderlich zufriedenstellend waren, (kein Wunder, nur die Lichttemperatur ändert sich, der CRI bleibt in etwas gleich), habe ich jetzt mal eine High CRI Lampe geordert.
Direkt bei Zebralight geordert, kam sie nach 5 Wochen
endlich an.Kennzeichen des Objekts der Begierde: Das kleine "c" macht den Unterschied!
Lieferumfang:
Äußerst komplett würde ich behaupten: Die Lampe kommt im üblichen umweltfreundlichen Pappkarton an. Neben der Lampe befinden sich im Karton noch ein Tütchen mit zwei Ersatzdichtungsringen, die Anleitung (die ja bei Zebralight eigentlich immer gleich aussieht dank universellem UI), und die Kopfhalterung. Nur ein Energieträger ist nicht mitgeliefert.
Lieferumfang der SC31c:
Verarbeitung:
Wie es sein sollte...
Was, Ihr braucht mehr Infos? Also gut: Die mechanische Bearbeitung erfolgte auf gewohnt höchstem Zebralight Niveau, die Eloxierung ist hervorragend, die LED sitz perfekt zentriert, die Gewinde laufen leichtgängig. Wie ich sagte: Alles so, wie es sein sollte.
Perfekt zentrierte LED der ungewöhnlichen Art: Philips LUXEON Rebel
Fräsungen in hervorragender Qualität:
Handhabung:
Um mich hier zu wiederholen: Kennt man eine, kennt man alle: Das von mir heißgeliebte und wohl abgestimmte UI von Zebralight wurde auch hier genutzt: Somit stehen Helligkeiten von 140 Lumen auf H1 bis 0,4 Lumen auf L2 zur Verfügung. So gut gestuft, dass man wirklich immer eine passende Helligkeit findet. Der elektronische Taster hat einen sehr präzisen Druckpunkt, und lässt den Moduswechsel zum Spaß werden, weil er auch haptisch perfekt reagiert. Für Kenner des Herstellers: Der Druckpunkt liegt zwischen dem eher harten der SC600 und dem eher weichen der SC60.
Power is nothing without control: Der Taster
Ausleuchtung:
Ha, wenn gerade die Art des Lichts das besondere dieser Lampe ausmacht, komme ja auch ich nicht drumrum, mal ein paar Bilder davon zu zeigen... Das mache ich im zweiten Post!
Die Ausleuchtung ist recht üblich für die kleinen Zebralights: Ein großer Spot, der sich weich vor dem Spill abhebt. Der ordentlich texturierte Reflektor ermöglicht so keine sonderlich hohen Reichweiten... Mehr als 30m kann man mit der Lampe nicht sinnvoll sehen - aber bei 140 Lumen ist das ja auch nicht der Gedanke der SC31c. Vorrangig soll die Lampe wohl im Bereich bis 10m nützlich sein, und da erledigt sie ihre Aufgabe mit Bravour!
Einsatzbereich:
Die Größe der SC31c prädestiniert sie ja als EDC, ihr Kopfband erweitert die Einsatzmöglichkeit, und die Farbwiedergabe steuert ihren Teil dazu bei. Aber nur eine 16340 Zelle als Energieversorgung, was machen wir daraus?
Als EDC ist sie uneingeschränkt tauglich. 22mm Durchmesser und 67mm Länge passen wohl in jede Tasche rein. das Kopfband ermöglicht die Nutzung als Stirnlampe, als Einschränkung sehe ich nur die nicht mögliche Verstellung der Höhe, sowie das etwas seitlich kommende Licht. Wer also diesen Einsatzbereich vorrangig bedienen will, sollte die abgewinkelte Variante kaufen. Mir war die Nutzung als Taschenlampe wichtiger, weshalb ich diese gewählt habe.
Weiter im Text: Zur Farbwiedergabe habe ich noch nichts geschrieben, oder? Die ist einfach der Hammer. Kein superwarmes, sondern ein Licht, das demjenigen aus den wenigen Halogenspots ähnelt, die sich bei mir rumtreiben. Mit 4000K Lichttemperatur sehr angenehm fürs Auge. Und mit dem CRI von 85 ein absolut "neues" Sehen! Ich war schon so daran gewöhnt, dass man mit einer LED Leuchte alles so flau und irgendwie weniger dreidimensional sieht, als bei Tageslicht... Was soll ich sagen, das Sehempfinden ist total anders mit dieser Lampe. Draußen der Rasen, Grünzeug, Wege, ALLES! In der Wohnung leuchten einen Buchrücken auf einmal in der richtigen Farbe an, alles bunte kommt auf einmal auch so zur Geltung. Aus dem Grund ist die Lampe auch sehr geocachingtauglich, man kann kleine Abweichungen vom "Soll"-Zustand der Natur besser erkennen. Nur die eingeschränkte Laufzeit auf H1 von weniger als einer Stunde spricht ohne Ersatzzellen dagegen... und H2 reicht eigentlich aus, wenn aber 2000 Lumen von Mitcachern drüberleuchten, ist das doch etwas wenig...
Fazit:
Eine völlig geile Lampe! Sehr klein, "ausreichend" hell, und tolles UI. Ein nicht ganz kleiner Preis steht dem gegenüber. Ich bin sooooooooooooooo begeistert von der kleinen!
Zusammenhanglose Gedanken:
Akkus: Noch empfindlicher als die Spark SK3: Exakt 17mm Innendurchmesser des Bodys bedeuten für viele Akkus das "Aus". Von meinen 4 blau weißen Solarforce passt keiner, also musste einer einen Strip hinlegen, und läuft nun ohne Schutzschaltung und Folie.
Kopfband: Coole Ergänzung, wenn man das nur als Ergänzung des Hauptzwecks der Lampe sieht. Netterweise passt auch die Spark SK3 hervorragend rein!
Fragen? Raus damit!
Marcus
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