Review: Zebralight H53Fc Stirnlampe mit Cree XP-L2 (4000K, CRI 93-95)

Dieses Thema im Forum "Zebralight" wurde erstellt von Mrks, 10. Juni 2017.

  1. Einleitung/erster Eindruck:
    Eigentlich hatte ich mich in letzter Zeit bei meinen Neukäufen eher auf Armytek eingeschossen. Da mich mein erstes Zebra (Zebralight SC600Fd) aber so begeistert hat, wird wohl jetzt erst einmal der Zebra-Bestand aufgestockt. Mein zweites Review dreht sich daher auch um mein zweites Zebra, die Zebralight H53Fc mit neutralweißem Licht und hoher Farbwiedergabe. Die Stirnlampe kommt (und das ist wohl bei Zebralight so üblich?) in einem, um es mal positiv zu formulieren, umweltfreundlichen Pappkarton:
    Pappkarton.jpg
    Zebralight legt einen Hinweis bei, für optimale Lichtausbeute nur hochwertige Akkus (z. B. Panasonic Eneloop) zu verwenden. Die Bedienungsanleitung gefällt mir ebenso wenig wie die meiner SC600Fd. Hier fehlen mir einfach wichtige Fakten wie Laufzeiten, Helligkeiten der einzelnen Stufen etc. Im Prinzip wird nur allgemein die Bedienung erklärt, die wohl bei fast allen Zebralight Taschenlampen ziemlich ähnlich ist. Die vollständigen Angaben gibt es nur auf der Hersteller-Homepage oder eben bei Händlern wie nkon.nl. Dort habe ich die Stirnlampe im Übrigen auch gekauft. Der Lieferumfang ist überschaubar:
    Lieferumfang.jpg
    Zwei O-Ringe, ein Clip und eine Halterung mit Stirnband. Die Halterung ist aus weichem Gummi. Hier habe ich irgendwie Bedenken, dass die Halterung nichts für die Ewigkeit ist. Aber mal abwarten, wie sich das langfristig entwickelt. Die Verarbeitung der H53Fc ist auf hohem Niveau. Im direkten Vergleich mit meiner SC600Fd muss ich aber leider feststellen, dass der erste Eindruck hier nicht ganz so gut war. Die H53Fc hat ein paar kleine Macken und auch der Clip hat schon ab Lieferung viele Kratzer. Mich persönlich stört es nicht, da die Stirnlampe genutzt und nicht in die Vitrine gestellt wird. Der erste Eindruck hätte aber durchaus noch etwas besser sein können. Ansonsten gibt es aber wenig zu meckern. Die Gewinde sind ordentlich geschmiert und laufen fast gänzlich ohne Kratzen. Der Schalter fühlt sich hervorragend an. Auch die Stabilität gibt trotz der geringen Ausmaße und leichten Bauweise keinen Anlass zur Kritik. Apropos Gewicht: Ich messe 36 Gramm mit Clip, 62 Gramm mit Clip und Eneloop AA (1900 mAh). Die H53Fc ist also ein echtes Leichtgewicht, was am Kopf durchaus vorteilhaft ist. Auch die Abmessungen sind sehr klein. Hier ein paar Bilder zur Orientierung:
    In der Hand.jpg Ausmaße im Vergleich.jpg Mit Eneloop Größenvergleich.jpg
    Viel kleiner und leichter geht es aus meiner Sicht nicht. Im Größenvergleich ist auch der Sanyo NCR20700B zu sehen. Diese Zelle habe ich gewählt, weil die H53Fc kaum größer als eine 20700er Zelle ist und dabei in etwa das gleiche Gewicht auf die Waage bringt (mit Eneloop-Akku!).

    Messungen:
    Nach dem ersten Eindruck folgen bei mir auch gleich die ersten Messungen. Ruhestrom. Damit wirbt Zebralight. Damit wirbt auch nkon.nl:
    Ruhestrom.jpg
    Ist mein Multimeter defekt? 2,5 µA. Komma verrutscht? Absolut überzeugend und damit auch absolut zu vernachlässigen. Die Messung wurde übrigens mit einem vollen Eneloop AA Akku mit 1900 mAh bei ca. 1,42 V durchgeführt.
    Die Temperaturentwicklung ist selbst im Turbo absolut unbedenklich:
    Temperatur.jpg
    Bei Zimmertemperatur messe ich etwa 40° C. Die Messungen habe ich wiederholt und komme immer wieder auf ähnliche Ergebnisse mit Schwankungen im Bereich 1-2° C. Ich möchte jetzt keine Unwahrheiten verbreiten, aber eine Temperaturregelung gibt es denke ich nicht. Dafür sind die Temperaturen viel zu niedrig. Vielmehr regelt die Stirnlampe wohl je nach Akkuspannung herunter. Das bestätigt aus meiner Sicht auch das Laufzeitdiagramm:
    Laufzeitdiagramm.png
    Der Test wurde mit einem normalen Eneloop AA mit 1900 mAh durchgeführt. Die Leistung wird eigentlich sehr lange sehr hoch gehalten. Erst nach rund 45 Minuten geht es steil bergab, vermutlich dann bei stark sinkender Akkuspannung. Hier erfolgt dann auch der Stepdown auf low. Das bestätigt dann auch die Herstellerangaben sehr genau (mit Eneloop Pro mit 2500 mAh 0,9 Stunden = 54 Minuten Laufzeit bis zum Stepdown).
    Leider muss ich hier auch etwas (aus meiner Sicht) Unschönes anmerken: Die H53Fc läuft nach dem Stepdown auf low noch sehr lange Zeit weiter. Ich habe den Test nach etwa 1,5 Stunden abgebrochen. Da hat die Stirnlampe noch geleuchtet und die Akkuspannung lag bei knapp 0,83 V. Das kann man jetzt positiv oder negativ auslegen. NiMH-Akkus mögen tiefe Entladungen unter 1 V nicht, können dies aber erst einmal problemlos ab. Gerade ein normaler, weißer Eneloop hat genügend Zyklen-Reserven, um solche tiefen Entladungen zu verkraften. Der positive Aspekt ist hier ganz klar, dass man noch ziemlich lange auf low weiter leuchten kann, was in Notsituationen durchaus hilfreich sein kann. Das Problem ist aber, dass wohl fast jeder am liebsten die besten Akkus mit längster Laufzeit und optimaler Spannungslage verwendet. Das sind nun einmal die Eneloop Pro Akkus mit 500 Zyklen (die ja auch von Zebralight empfohlen werden) oder eben ähnliche Akkus (schwarze Fujitsu-Akkus, weiße Ikea Ladda etc.). Und hier haben meine Zyklentests gezeigt, dass bereits eine Entladung bis 0,9 V die tatsächlich nutzbare Zyklenzahl auf etwa 100 reduziert. Wie das bei Entladung bis 0,8 V (oder vielleicht sogar noch tiefer) bei zudem sehr geringem Strom (Spannung ohne Last springt dann nach Abschaltung auch nicht hoch) aussehen wird, kann sich wohl jeder denken. Auch darüber könnte ich noch hinwegsehen. NiMH-Akkus sind schließlich günstig und ungefährlich. Wer sie frühzeitig schädigt, muss sie eben früher austauschen. Meine H53Fc zeigte bei 0,83 V aber auch ein ständiges, sichtbares Flimmern im Lichtbild, teilweise sogar mit regelrechten Aussetzern. Das kann ich dann ehrlich gesagt nicht mehr nachvollziehen. Wenn eine Entladung bis 0,8 V vorgesehen ist, dann sollte die Stirnlampe auch flimmerfrei und ohne Aussetzer weiterhin in low leuchten können. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte sie eben früher bei 0,9 oder bei 1 V abschalten. Das ist meine persönliche Meinung.

    Bedienung:
    Zur Bedienung könnte man wohl Romane schreiben, da Zebralight hier sehr viele Anpassungen erlaubt. Kurz zusammengefasst: Ein kurzer Klick startet die Stirnlampe auf der höchsten Stufe. Ein Doppelklick befördert sie auf die mittlere Stufe. Ein längerer Klick (0,6 Sekunden) ermöglicht immer den Start auf niedriger Stufe. Hier dürften wohl die meisten Zebralight-Kritiker ihr größtes Problem haben (siehe dazu Diskussion weiter unten: Da sich die Stufen komplett frei konfigurieren lassen, hat sich dieses Thema wohl erledigt. Bei mir lag wohl einfach noch eine alte Bedienungsanleitung im Lieferumfang). Ein Start auf niedriger Stufe ist selbst bei geübten Anwendern nicht immer gewährleistet. Drückt man zu kurz, startet sie auf höchster Stufe. Drückt man hingegen zu lange, dann schaltet die Stirnlampe weiter zur mittleren Stufe. Mit einem Halten des Schalters schaltet man nämlich durch die verschiedenen Stufen.
    Was hingegen immer recht einfach ist, ist die Konfiguration der verschiedenen Helligkeitsstufen. Hier genügt ein Doppelklick auf der jeweiligen Stufe, um zum Beispiel die niedrige Stufe statt 0,26 Lumen mit 1 Lumen zu belegen. Die zuletzt gewählte Einstellung wird immer gespeichert. Gleiches gilt natürlich für die mittlere und höchste Stufe.

    Lichtbild:
    Die folgenden Bilder wurden leider nur mit dem Smartphone aufgenommen:
    Winkel.jpg Beamshot.jpg
    Frosted Lens, High CRI: Da kann ja nur ein schönes Licht rauskommen. So ist es auch. Die Lichtfarbe finde ich mit 4000 K sehr schön neutralweiß. Einen Farbstich erkenne ich nicht. Man erkennt sehr schön das flutige Lichtbild. Einen Spot erkennt man aber dennoch, wenn man sehr nahe herangeht. Ganz blendfrei ist die Lampe damit unter Umständen nicht immer.
    In freier Wildbahn sieht das dann so aus:
    Steine.jpg Boden.jpg Busch.jpg Baum.jpg
    Man erkennt hoffentlich trotz Smartphone, dass Farben sehr gut wiedergegeben werden und sich die Stirnlampe für den Nahbereich sehr gut eignet. Mir gefällt die H53Fc jedenfalls vom Lichtbild ebenso wie meine SC600Fd sehr gut. In der Praxis sind "nur" 276 Lumen für mich vollkommen ausreichend. Die tatsächlich nutzbare Helligkeit ist zudem lange Zeit sehr hoch, da die H53Fc anders als viele Konkurrenten kaum herunterregelt.

    Fazit:
    Tja, wie formuliere ich das jetzt am besten? Also so hundertprozentig überzeugt bin ich jetzt aufgrund der genannten, störenden Details nicht. Im Großen und Ganzen überzeugt die H53Fc aber vor allem in der wichtigsten Disziplin, dem Licht, und deshalb bereue ich den Kauf auch nicht.
     

    Anhänge:

    #1 Mrks, 10. Juni 2017
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2017
    Paetzi, Bastarrdo, Obro und 22 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Vielen Dank für dein review.
    Die Lichtfarbe gefällt mir deinen Bildern nach schon sehr :thumbup:

    Das ist doch bei ArmyTek auch so. Mir gefällt das :)

    Das war auch schon immer so bei Zebralight. Man kann das auch Minimalismus nennen :D
    Immerhin ist bei deiner AA Kopflampe ein clip dabei. Bei den großen H6XX Kopflampen spart sich Zebralight auch das :pinch:

    Zur Bedienung. Die H53Fc hat doch schon das erweiterte UI, wo man die verschiedenen Main Gruppen ganz unterschiedlich programmieren kann. Oder habe ich da was falsch verstanden. Also dann z.B. sollte möglich sein: Kurzer Click low :achtung:

    Was ich mal bei Gelegenheit noch nachschauen muss. Warum ZL die eneloop Pro zur Verwendung empfiehlt. Was ich im Kopf habe sind die nicht besser als die weißen eneloop, eher im Gegenteil....

    Grüße Jürgen
     
    Mrks und Lux Transfer haben sich hierfür bedankt.
  3. Gut (oder nicht gut...) zu wissen... dann sollte man mit den üblichen NiMh Chargern nicht allzu oft Kapazitätstests machen... alle, die ich kenne entladen nämlich bis ziemlich genau 0.9V...
     
  4. Acebeam
    Also die Anleitung ist 1 zu 1 identisch zu meiner SC600Fd Anleitung. Ich habe jetzt nur die Möglichkeit gefunden, die Stufen noch etwas feiner abzustimmen (über 6 Doppelklicks in der erweiterten Konfiguration). Damit erreiche ich aber keinen Start auf low.
    Ist das neue UI irgendwo dokumentiert?
    Zebralight macht auf der eigenen Homepage die Laufzeitangaben mit Eneloop Pro:
    light output are ANSI out the front (OTF) values. Runtimes tested (and parasitic drain estimated) using Panasonic Eneloop Pro AA batteries.

    Empfohlen werden Eneloop und Eneloop Pro:
    Battery: One AA size NiMH, lithium or alkaline battery. Panasonic Eneloop or Eneloop Pro is highly recommended.

    Was du vielleicht in Erinnerung hast ist das schlechte Abschneiden der Eneloop Pro bei niedrigen Temperaturen. Wenn man das ausklammert, sind die Eneloop Pro aber eigentlich schon die besten Akkus, wenn es um maximale Leistung und Laufzeit geht.
     
    Dr.Devil hat sich hierfür bedankt.
  5. Die eneloop Pro haben ca 500mAh mehr Kapazität und sind von der Leistung ein paar % besser. Die weißen sind aber Grundsolide und halten viel länger(Zyklen). Ich nutze beide.
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  6. Das hängt jetzt auch von den Akkus ab. Eneloop Pro / weiße Ikea Ladda haben bei mir mit vollen Zyklen (voll geladen, Entladung bis 0,9 V) ca. 150-200 Zyklen gehalten. Bereits ab ca. 100 Zyklen steigt aber der Innenwiderstand deutlich an, sodass die Akkus dann unter Umständen nicht mehr genügend Leistung bringen für einige Taschenlampen.
    Das Gegenbeispiel: ein weißer Ikea Ladda (nur bis 1,47 V geladen, entladen bis 1,1 V) hat statt 150-200 Zyklen etwa 1000 Zyklen erreicht.
    Bei diesen hochgezüchteten Akkus macht sich so was eben stark bemerkbar. Aktuell teste ich aber auch die braunen Ladda Akkus. Ein Exemplar lade ich bis 1,47 V und entlade bis sehr niedrige 0,5 V. Der Akku hat schon über 2000 Zyklen und lebt immer noch. Da ist es fast egal, wie tief man entlädt (zumindest kurzzeitig, die Lagerung bei niedriger Spannung dürften die auch nicht mögen).
     
    veganpunk und kirschm haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Nicht besonders ausführlich, aber ebenfalls auf der HP. Übrigens finde ich die mitgelieferte Anleitung der Zebras auch für :thumbdown:

    • Multiple Mode Groups
      • This light comes with three mode groups, G5, G6 and G7. The G5, set as the factory default, can be selected with 5-click from OFF, while G6 and G7 can be selected with 6-click and 7-click from OFF respectively. Mode group selections are memorized after the light is turned off and through battery changes.
      • In all three mode groups
        • H can be either H1 or H2; M can be either M1 or M2; L can be either L1 or L2
        • from OFF: 1-click to H; 2-click to M; press and hold to cycle from L, M to H
      • In G5
        • H1 is fixed at 276Lm, H2 can be 230, 165, or 102Lm
        • M1 is fixed at 55Lm, M2 can be 25, 10, or 3.4Lm
        • L1 is fixed at 1.0Lm, L2 can be 0.26, 0.06 or 0.01Lm
      • In G6 and G7
        • H1, H2, M1, M2, L1 and L2 can be programmed to any of the 12 available brightness levels
        • Double-click 6 times at the H1, H2, ... L2 to enter the programming mode for that level. Once in the programming mode, use double-click to go up one level and triple-click to go down one level. Use 1-click to exit the programming mode
      • Three consecutive 5-click (or 6-click, 7-click) to reset the G5 (or G6, G7) back to the factory default settings
     
    Dr.Devil, RainF und Mrks haben sich hierfür bedankt.
  8. Auf der nkon Produktseite.
     
  9. Das neue UI ist leider nur auf der Seite von Zebralite selbst beschrieben.
    5x klicken aus OFF -> Standard UI
    6x klicken aus OFF -> G6
    7x klicken aus OFF -> G7

    Danach durch 6x Doppelklick in den Programmiermode. Wenn du in diesen gelangt bist kannst du für jeden Mode L1, L2, ..., H2 die gewünschte Stufe einstellen. Rauf durch 2x klicken, runter 3x klicken. Programmiermodus verlassen durch einfachen Klick.

    Etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn mans mal raus hat klappt das recht einfach.
    Meine startet nun auch zuverlässig auf LOW bei kurzem Klick.

    Edit: Zu langsam. Danke Kafuzke
     
    Dr.Devil, nightcrawler, Kafuzke und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  10. @Kafuzke Stimmt. Danke für den Hinweis. Den Abschnitt hatte ich gar nicht gelesen, weil ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass schon er mit der mitgelieferten Anleitung übereinstimmen wird. Da habe ich wohl einfach eine alte Version der Anleitung erhalten, was wiederum meine Kritik an der Anleitung bestärkt.
     
    #10 Mrks, 11. Juni 2017
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2017
  11. Au contraire:

    Bei der ersten Zebralight AA Stirnlampe, der H50, waren drei verschiedene Halterungen dabei:
    - schwarzer Silikon Spill Begrenzer zum aufstecken
    - Stirnband mit schwarzem oder glow-in-the-dark Silikonhalter
    - dunkelgrüne lange Kordel mit entfernbaren Endkappen und Kordelstopper (Tanka) und mit schwarzem oder glow-in-the-dark Silikonhalter
    - schwarzer schlauchartiger Silikonhalter mit angebrachtem Klipp
    - 2 Ersatz O-Ringe
    - 1x Duracell Batterie

    Bei Bestellung konnte man zwischen schwarzen und glow-in-the-dark Silikonhaltern wählen.

    Ciao Spyder
     
    Mrks und Dr.Devil haben sich hierfür bedankt.
  12. Touché :thumbup:

    Stimmt, ich erinnere mich dunkel, dass bei meiner H30 oben beschriebene Ausstattung auch dabei war (weitgehend) und ich Dummbatz habe doch glatt diesen Halter mit clip irgendwann verdattelt. :mad:
    Da ärgere ich mich heute noch. In der Erinnerung hatte ich, dass das ein ziemlich universell verwendbares Unikat an Clip ist. Schade, dass es das schon lange nicht mehr gibt... :(

    Grüße Jürgen
     
    Mrks hat sich hierfür bedankt.
  13. Wie sind denn die Lichtfarbe und Farbtemperatur im Vergleich zur SC600Fd? Generell müsste die h53fc zumindest mal wärmer sein.
    Ich hatte die SC600Fd mal, aber schnell wieder verkauft auf Grund ihres Gelbstichs und zu wenig Reichweite.
     
  14. Aktuell kann ich nur mit einem Smartphone-Foto dienen. Ich denke aber, dass man den Unterschied schon ganz gut sieht:
    Vergleich.jpg
    Im direkten Vergleich ist der Unterschied dann doch deutlich größer als ursprünglich von mir wahrgenommen.
     
    Dachfalter, Sonnen und The_Driver haben sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Leider ohne 14500 lithium
     
  16. Dies ist bei vorliegender Lampe auch nicht unbedingt nötig. Ein 14500er wird dem NiMH primär dann bevorzugt, wenn es um die Leuchtstärke geht. Diese ist bei einer Stirnlampe in meinen Augen aber nur nachrangig wichtig. Runde 280lm sind für die Masse der Einsatzbereiche einer Stirnlampe mehr als ausreichend. Eine signifikante Verlängerung der Laufzeit ist mit einem 14500 gegenüber einer aktuellen NiMH-Zelle nicht zu erwarten.
    Die ZL H53Fw hat eben andere Qualitäten als die reine Beleuchtungsstärke. Die Lichtfarbe und die Lichtform sind bei einer Stirnlampe viel wichtiger als die "Lumen" und die Reichweite.
     
    KaIIe und Mrks haben sich hierfür bedankt.
  17. tag leute,
    da schreib ich mal wieder was und mag etwas dazubringen. hab mir die lampe auch bestellt und etwas getestet. ist zwar keine laufzeittabelle wie oben so schön angegeben, hab mir aber notizen gemacht und die lampen die ganze zeit neben mir gehabt und gleichzeitig auf die wand scheinen lassen. vergleich fand mit einer armytek tiara a1 xp-l in warmweiss statt. ich mag nun am liebsten warmweisses licht und lampen mit einzelner aa batterie/14500 akku und sehr tiefem moonlight modus. wollte meine tiara gegen etwas effizienteres und leichteres/kleineres tauschen.

    test mit discounter aa alkaline (marke "ja") :
    tiara:
    - (laut armytek 180 Lumen-> ) mit mäßigem stepdown für 6:23h. nach 6:23h in moonlight modus. bei erneut anschalten: blinkmeldung, aus.
    h53fc:
    - (laut zebralight 165 Lumen-> ) flackert sichtbar und ohne pause ab ca 5h, stetiger stepdown bis 7h. bei 7h abgebrochen, ca noch 15-20 lumen, würde noch weiter laufen, flackert immer noch.

    die tiara war die ganzen stunden von anfang bis zum moonlight bei 6:24h deutlich heller.

    test mit aa eneloop pro:
    tiara: (laut armytek 180 lumen ->) bis 1:32h, danach deutlicher stepdown, doppelblink bei 1:35h; ca 30 Lumen bei 2h; ab 2:10h in den moonlight modus.

    h53fc: (laut zebralight 165 Lumen ->) die lampe wird deutlich wärmer als die tiara, aber noch anfassbar; ab 1:30h noch ca 15-20 Lumen; bei meinem messende bei 2:10h noch ca 15-20 Lumen, die lampe würde weiterlaufen.

    auch hier war die tiara anfang bis ende der messung (deutlich) heller als die h53fc.

    meine gedanken:
    die h53fc hat ein, meiner meinung nach, nicht echt "warmweisses" licht, es ist eher... hm... grauweiss mit etwas gelb gemischt, es wirkt deutlich weniger gelblich und weniger warm als das licht der tiara. es wirkt "seriöser" wenn man so will. gefällt mir nicht so, aber es hat klar seinen reiz und wirkt "professionell". die h53fc hat auch einen eher erkennbaren großen spot in der mitte, auch wenn der nicht so auffällt. die tiara dagegen wirkt etwas breitflächiger und deutlich gleichmäßiger verteilt bezogen spot in der mitte.

    der G7 modus der h53fc ist exzellent und gehört auf die eine oder andere weise in jede moderne, gute stirnlampe: man kann die lampe einstellen wie man will. im extremfall könnte man wohl alle modi auf die selbe stufe bringen, so dass man mit einem langen-, kurzen-, oder doppel-klick die lampe immer in der selben stufe anschaltet bzw diese im eingeschaltet modus nicht verstellen kann. das würde das problem der zebralights umgehen, da diese (zu?) sehr sensibel reagieren und (zu?) viel übung benötigen:
    man mag den vorherigen modus anschalten. wenn man aber kürzer als 0,6 sek drückt wird man zu tode geblendet, länger als 0,9sek und man wechselt den modus. wirklich keine lampe für stressige situationen, lagerfeuer, sensible situationen oder kinder/rentner, es sei denn man programmiert sie mit G7 auf "foolproof".
    das problem bei ungeübten leuten ist auch uU: wenn man zb 5x doppelklick macht, wechselt die lampe in einen verstellbaren modus. dh... mit etwas pech verstellt der ungeübte die lampe komplett und kann dies nicht mehr rückgängig machen.

    das gewicht und die größe der h53fc sind super gut. ca 25g weniger als die tiara (mit kopfband) und deutlichst kleiner und schmaler.
    ich mag auch das klickgefühl der h53fc besser als das schwammige der tiara. bei der tiara merkt man mit handschuhen oft kaum, ob man den schalter gedrückt hat, es "wabbelt" so und der druckpunkt fehlt recht. zugestanden, die tiara lampe ist nun sehr gebraucht, anfangs war der klick hier auch besser.
    das gute an der tiara bzw armyteks und diesem einen finnischen armytek "klon": der schalter ist oben, nicht seitlich, dh man kommt mit der hand beim schalten nicht in den lichtkegel wie bei zebralight und quasi allen anderen winkelkopfstirnlampen.
    die h53fc hat zudem wieder eine batteriestandanzeige in form von blinken integriert sowie diverse blinkmodi (sehr langsam bis sehr schnell) und sie blinkt auch im ausgeschaltet zustand (tailcap zugedreht) um über den batteriewechsel zu informieren.

    ich muss nun leider sagen: ich bin von der h53fc enttäuscht. von der lichtfarbe, leistung und besonders von den laufzeiten. das alles im vergleich zu einer fast 2 jahre älteren lampe, welche zudem noch 3,7volt akkus nutzen kann. 3,7v kann ich persönlich sehr empfehlen bezogen gewicht und leistung.
    habe mir gedacht: nun, die h53fc nimmt nur aa alkalines und 1,5v akkus, offiziell keine 3,7v akkus mehr, hat als high nur 280 Lumen. die wird wohl perfekt darauf abgestimmt sein und somit deutlich besser und länger laufen als alle anderen lampen in der kategorie auf dem weltmarkt, die deutlich heller können. leider so gar nicht.
    denke, die h52xx ist die bessere wahl. die laufzeiten werden wohl sehr ähnlich sein, wenn nicht exakt. mir ist nicht ganz klar, was zebralight nun mit der lampe bezwecken wollte. bis auf diese super G7-modi-einstellung, die leider in der beschreibung sehr unter geht, ist die lampe kein fortschritt. die modi einstellen ist auch nicht besonders leicht gemacht, untertrieben gesagt. man klickt sich wirklich zu tode und muss das klicken gut timen und mitzählen. auch das reseten auf werkeinstellung ist schwer und im schlechten fall nur mit ganz frischen batterien optisch nachvollziehbar, wenn man die lichtstärken vergleichen mag als anhaltspunkt.

    kurzgesagt: ganz eindeutig und ohne zweifel eine lampe für "profis" und lampenliebhaber, die zeit mit der lampe verbringen wollen und die geduld für das UI mitbringen, dauerhaft. denke wenn man die lampe an mutti oder oma geben würde... man wäre wohl innerhalb von 2 tagen enterbt und hätte eine blinde verwandtschaft.

    ich mag die lampe nun dennoch sehr, werde sie aber wohl nicht behalten. denke wer auf die modi und lichtfarbe keinen großen wert legt, sollte sich auf jeden fall die h52xx holen. die nimmt auch 3,7v akkus, wird billiger sein und hat einen turbo-modus.
     
    #17 watch-ing, 5. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2018
    Dr.Devil hat sich hierfür bedankt.
  18. Die LED in der Zebra hat einen hohen CRI (Farbwiedergabe) Wert. Dadurch ist ihre Effizienz zwangsläufig etwas niedriger als die einer LED mit normalem CRI, wie die Tiara sie hat. Bemerkbar machen sollte sich das vor allem bei Rot- und Braun-, und Hauttönen.
     
  19. gute info. das mit cri-wert bezogen natürlicherer farbwiedergabe und höherem energieverbrauch hab ich noch nicht gecheckt bzw bei lampen untersucht.
    würde jedenfalls auch wieder klar für die zielgruppe der h53fc sprechen: profis und geübte lampenmenschen, genießer von spezieller lichtfarbe, die diesem umstand andere sachen opfern. denke das sollte zebralight auch einfach klar stellen auf der webseite, damit man der lampe die eine und andere schwäche verzeihen kann.
     
  20. kleine ergänzung zu meinem text:
    der schalter der h53fc, bzw alle kleineren zebralights, lässt sich mit handschuhen (je nach dicke) schwer bzw unmöglich bedienen, da die aussparung zum schalter hin deutlich schmaler als eine handschuhfingerbreite ist. dh man muss regelrecht in die lampe bohren, um den schalter zu betätigen, erfühlen lässt es sich kaum. dazu muss man auch öfters die lampe mit der anderen hand festhalten.
    die lampe ist somit auch nur bedingt wintertauglich. am schönsten wäre wohl einfach ein schalter wie bei den armyteks, mit dem klickgefühl einer zebralight oder ähnlichen.
     
  21. Mir geht es ums Gewicht. Wie im Review positiv erwähnt ist das Gewicht kaum zu unterbieten. Doch: wenn ich wieder 14500er Akkus anstatt NiMH verwenden kann. Mit Eneloop pro ist die H53 kaum noch leichter als eine Tiara mit 14500er.
    Eneloop pro: 30g
    Eneloop: 25g
    14500 geschützt: 20g
    Lithiumbatterien sind noch leichter. Aber pro Woche 2 Batterien verbrauchen ist nicht nur Geldverschwendung, es ist eine Sauerei.
     
    #21 matjeshering, 13. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
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