[Review] Godyga Torcheye RD

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.036
1.214
113
München
dahamstah.de

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Einleitung

Godyga hatte selbst über die Lampe im BLF gepostet. Nachdem ich sehr wenig über die Lampe finden konnte, habe ich den Kontakt zu Godyga gesucht und wir waren uns schnell einig, dass dieses Review entstehen wird. Clipleuchten habe ich einige, es gab ja auch schon mehrere Reviews zu eben solchen – aber die Torcheye ist doch etwas anders!

Alle meine Reviews findet ihr auch auf meiner Homepage.

Review der GODYGA Torcheye RD auf dahamstah.de

Disclaimer: GODYGA hat mir die Lampe kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf das Review hatte dies keinen Einfluss.
Alle Messungen wurden mit Hobbyequipment durchgeführt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind dementsprechend möglich.​


Spezifikationen laut Godyga

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Es gibt eine Version mit Laser, eine Version ohne Laser und jetzt neu auch noch eine Version mit Wasserwaage.

Die Lampe findet ihr bei Amazon oder GODYGA.


Packungsinhalt und Eindrücke

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Die Lampe kommt in einer hochwertigen, zweiteiligen Schachtel. Darin liegt die Lampe, ein kurzes USB-C-C-Kabel (mit Gummi zum geordneten Aufwickeln) und eine ungewöhnlich dicke Anleitung. All das ist sauber in einzelnen Schachteln verpackt.


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Der erste Blick auf die Lampe ist überraschend. Klar, es ist eine Cliplampe, auf der Rückseite ist ein Clip, auf der Vorderseite LEDs, die etwas von Eulenaugen haben – aber die rücken trotzdem ein wenig in den Hintergrund, denn ein schön seidenmatt grüner Ring fällt ins Auge. Dieser ist, wie die LEDs noch mal in Silber gefasst. Das ist optisch auffällig und schön gestaltet und vermittelt einen wertigen Eindruck. Für sich genommen, würde der Ring durchaus auch zu einer schickeren Uhr passen.

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Drückt man auf die Fläche in der Mitte des Kreises, erwacht ein Display an dieser Stelle. Auf diesem kleinen, aber erstaunlich hochauflösenden Display finden sich eine Menge Informationen. Immer rechts finden sich prozentgenaue Angaben zum Akku – in Verbindung mit Anzeige der Restlaufzeit oder -Ladezeit ist man immer perfekt über den Stand der Energieversorgung informiert. Während des Ladens lässt sich die Lampe übrigens vollständig nutzen.

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Auch die Helligkeit wird grafisch dargestellt, sowie der ausgewählte Modus. Mehr zu den Anzeigen des Displays später auch im Kapitel UI.
Jetzt kann ich aber schon mal sagen, dass die Anzeige toll gelöst ist. Alle wichtigen Daten sind sofort ersichtlich, wie schon erwähnt Akkustand und Leuchtstufe, aber auch Lichtquelle, Referenzpunkt für Entfernungsmessungen und sogar ein Einstellungsmenü gibt es!

Der eben schon angesprochene Ring ist übrigens nicht nur Zierde, sondern steuert, gemeinsam mit dem Display als Button, die Lampe. Er lässt sich butterweich drehen und hat gut gemachte Rastpunkte, die das erreichen der Eingabe signalisieren.

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Die LEDs sind sauber in den kleinen, glatten Reflektoren zentriert – ein Angabe, um welche LEDs es sich handelt, gibt es nicht.
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Von vorne gesehen auf der rechten Seite findet sich ein USB-C-Anschluss. Vor dieser findet sich eine Schiebetür. Diese sollte das Eindringen von größeren Partikeln effektiv verhindern und die Bedienung ist einwandfrei. Das Ganze sieht wertig aus und fühlt sich auch so an.
An der Oberseite der Lampe befinden sich der Laser und die Spezialität der Lampe – ein Entfernungsmesser. Nicht gerade typisch für eine Lampe, aber bei einer Firma, deren Name sich aus GO (Going forward), DY (Dynamic) und GA (Gadgets & Gears) zusammensetzt, auch nicht verwunderlich.

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Die Messungen laufen einfach ab. Messung starten und mit kurzer Verzögerung erscheint auf dem Display die Entfernung zum Punkt, auf dem der Laser ruht. Bewegt man die Lampe, aktualisiert sich laufend auch das Display. Ein Knopfdruck und der Wert wird gespeichert. Indoor funktioniert das sehr zuverlässig. GODYGA äußert sich nicht explizit zur Verwendung draußen. Dort funktioniert die Messung zwar auch, aber nur bei relativ freiem Feld und einer ausreichend großen Zielfläche. Ein Transporter über eine Straße ist auch bei 15m kein Problem, ein dünnerer Pfosten zwischen zwei Bäumen kann auch schon bei 3m problematisch sein. Fazit: Drinnen super, draußen nutzbar, aber nicht optimal.

Es gibt sogar eine Möglichkeit, eine Kalibrierung vorzunehmen / einen Offset einzustellen. Die Torcheye ist also nicht nur eine hübsche Cliplampe, sondern auf ein ernstzunehmendes Messwerkzeug. Dazu gehört natürlich auch, dass man den Referenzpunkt zwischen hinterem und vorderem Lampenende einstellen kann.

Einen kleinen Nachteil möchte ich nicht verschweigen. Es passiert relativ leicht, dass man die Lampe mit Blick auf das Display einschaltet (oder die Lichtquelle wechselt). Durch die Anordnung der LEDs leuchtet man sich dann gerne mal in die Augen. Die Bedienung unterscheidet sich ja eigentlich nicht von anderen Cliplampen, allerdings ist das Display natürlich ein Blickfang – bei anderen Cliplampen gibt es nicht viel Grund, auf die Vorderseite zu schauen.

Ein letztes kleines, aber beeindruckendes Detail noch: Die Lampe hat haptisches Feedback in Form eines Vibrationsmotors. Bei jedem Drehen des Rades und bei jeder erfolgreichen Eingabe gibt es ein kurzes vibrieren. Das macht die Bedienung sehr angenehm und ist richtig gut eingebunden!


Größe

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Sofirn ST10, Wurkkos HD03, Godyge Torcheye RD, Olight Oclip Pro

Auf die Waage bringt die Lampe gerade einmal 57g, bei einer Größe von LxBxH 59,2mmx26,1mmx27,5mm.


Trage- und Befestigungsmöglichkeiten

Lanyard: Es ist kein Lanyard enthalten, aber es gibt am Clip ein Loch, um eines zu befestigen.

Clip: Der Clip ist Teil der Lampe. Um ihn zu öffnen, drückt man auf den unteren Teil des Körpers, so dass weder Bildschirm noch die LEDs im Weg sind. Dadurch wird die Lampe Kopfstehen, wenn sie in normaler Position geclippt wird. Der Clip ist auf beiden Seiten gummiert und hat eine gute Spannkraft. Eine Gefahr, die Lampe zu verlieren, sehe ich nicht. Die Öffnung ist groß genug für jeden Saum, welcher durch die gut gemachte Gummierung dann auch schonend, aber fest gehalten wird.
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Magnet: Im öffnenden Teil des Clips ist auch ein Magnet integriert. Diese hält die Lampe sicher, selbst auf glatten, unebenen oder rundlichen Flächen ist die Lampe nie gerutscht.

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(Jacken)tasche: In der Hosentasche finde ich Cliplampen nie so richtig gut aufgehoben. Etwas zu dick, der Clip geht nicht tief genug – das ist aber kein Problem der Torcheye, sondern von Cliplampen generell. In der Jackentasche, oder auch einer Innentasche angeclippt, sieht die Welt aber schon wieder ganz anders aus. Hier kann der Clip seine Stärken voll ausspielen. Auch in einer Cargotasche oder an einer Slingbag / einem Rucksack wird sich die Lampe sicher wohlfühlen.


UI (Bedienung)

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Wo soll ich anfangen… Das UI ist unglaublich umfangreich und ein Blick in die Anleitung kann keinesfalls schaden. Dabei ist das meiste trotzdem so gehalten, dass es weitestgehend intuitiv ist. Trotzdem braucht die Lampe etwas mehr Einarbeitung, da sie sich in manchen punkten doch sehr von „normalen“ Lampen unterscheidet.

Über den Ring lässt sich der Modus auswählen – weiß, rot, Laser / Entfernungsmesser oder Einstellungen – und wenn aktiviert, der Golfmodus, den werde ich aber hier nicht weiter berücksichtigen.

Im weißen Modus könnte man das UI fast schon Standard nennen:

1Can / ausan auf zuletzt genutzter Stufe
2CTurbo
1HLampe an: Leuchtstufe wechselnLampe aus: niedrigste Stufe
3CLampe an: BeaconLampe aus: Strobe
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Auf dem Display sieht man das blaue Scheinwerfer-Symbol für weiß, die Restlaufzeit, den Akkustand und ganz unten am Rand die Leuchtstufe.
Beim Rotlicht ist es ähnlich:

1Can / ausan auf zuletzt genutzter Stufe
2CTurbo
1HLampe an: BeaconLampe aus: niedrigste Leuchtstufe
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Bei rot entspricht die Darstellung auf dem Display der bei weiß – natürlich bis auf den roten Scheinwerfer.
Der Laser / Distanzmesser funktioniert logischerweise etwas anders:

  • 1C um den Laser ein / auszuschalten.
  • 1H um die Messung zu starten.
  • bei laufender Messung 1C um den Messwert zu halten
  • noch mal 1C um die Messung zu beenden, dann läuft wieder nur der Laser. Oder mit 1H eine neue Messung starten.
  • lauft keine Messung, aber der Laser, 1C zum ausschalten.
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Auf dem Bild wird die laufende Messung gezeigt. Unten auf dem Display der Refernzpunkt an der Lampe, in der Mitte die gemessene Entfernung und rechts weiterhin der Akkustand.
Ausschalten ist bei der Lampe auch ungewohnt. Denn Ausschalten heißt, die Lichtquelle wird ausgeschalten, das Display bleibt erst mal an. Es geht dann erst nach kurzer Zeitverzögerung aus.

Das Einstellungsmenü ist ziemlich selbsterklärend, daher werde ich es hier nicht näher erläutern.


Leuchtprofil und Messungen

Alle Messungen wurden in meiner 30cm Ulbrichtkugel durchgeführt. Die Temperatur lag dank Hitzewelle bei ca. 29°. Außerdem wurde noch ein Opple Light Master III und ein TASi TA636B Luxmeter verwendet. Bitte beachtet, dass es sich um Hobbyequipment handelt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind also möglich!

Output und Lichtbild​

Für ein Messwerkzeug leuchtet die Lampe erstaunlich gut. Der Spot ist groß, der Beam frei von Artefakten – allerdings gibt es einen Tint-Shift von Spot zu Spill. Der Spill ist kälter, leicht lila-bläulich. Rot ist etwas unruhiger und hat ein leichtes Donuthole, ist aber abseits der weißen Wand gut nutzbar.

Der Laser ist sichtbar gepulst, hat aber einen sauberen Punkt und ist für die angegebenen Messdistanzen mehr als kräftig genug.

Die Lampe verfehlt die angegebenen 650lm (laut Bedienungsanleitung) in meiner Messung. Die auf der Homepage angegebenen 500lm erreicht sie aber problemlos. Die Modes liegen aber insgesamt etwas anders, als es in der Anleitung dargestellt wird.

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moon
low
mid
high
turbo (30s)
Werksangaben110lm für 2h30min100 für 1h25min360 für 1/65/13min650 für 1/30/10min
gemessener output (lm)7102153300528 (513)
Low und mid sind recht nach beieinander. Den Unterschied sieht man natürlich trotzdem, der geringe Lauzeitunterschied zwischen low und mid ist damit aber auch erklärt. Wären die Stufen wie angegeben, wäre die Abstufung super – ob das allgemein so ist oder nur bei meinem Exemplar, weiß ich nicht. Bei den Modes, die mit den Angaben übereinstimmen, passen auch die Laufzeiten – bei den anderen passen die Laufzeiten zum Output.

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Abgesehen davon, dass die Angaben nicht mit den Messungen übereinstimmen, kann man der Lampe keine schlechte Performance vorwerfen. Sowohl Output als auch Sustain sind nicht schlecht und können sich durchaus mit anderen Cliplampen messen. Wie man oben sieht, hält keine andere aus dem Vergleich einen höheren Output dauerhaft!

Auf einen Meter habe ich 1566cd gemessen, was einer Reichweite von 79m entspricht.

Auch vom roten High-Modus gibt es ein Diagramm. Ich habe kein Möglichkeit, den roten Output zu messen, allerdings kann sich die Lampe gut mit der Oclip Pro von Olight messen. Schlecht ist der Output für die Größe keinesfalls!

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CCT, CRI, DUV, PWM​

LowTurbo
CCT64506250
CRI6971
DUV0,0070,002

Flicker ist im grünen Bereich.
Torcheye-low-1.jpg
low
Torcheye-low-2.jpg
low
Torcheye-low-3.jpg
low
Torcheye-low-4.jpg
low
Torcheye-turbo-2.jpg
Turbo
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Turbo
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Turbo
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Turbo

PWM konnte ich weder mit dem Auge noch mit der Kamera erkennen.

Beamshots​

Alle Beamshots wurden mit gleichen Einstellungen vorgenommen, bis auf den Weißabgleich. Der war leider dieses mal auf Automatik. Die Lampen waren je in ca. 1m Entfernung zur Wand.

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Oclip-Pro-flood.jpg
Oclip-pro-spot.jpg
Sofirn-ST10-front.jpg
Sofirn-ST10-side.jpg
Wurkkos-HD03-Flood.jpg
Wurkkos-HD03-Spot.jpg
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Sofirn-ST10-red.jpg
Godyga-Torcheye-Red.jpg
Oclip-pro-red.jpg

.

Akkus und Aufladung​

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Die Ladekurve sieht einwandfrei aus. Sowohl CC- als auch CV-Phase sind sauber ausgeführt, lediglich der Strom nach Terminierung könnte etwas niedriger sein. 0,1A sind relativ hoch. Wer also Strom sparen möchte, sollte das voll geladene Gerät nicht dauerhaft am Ladegerät hängen lassen – auch wenn der Verbrauch im Vergleich zu einem normalen Haushaltsverbrauch nicht ins Gewicht fallen wird. Mit der Ladezeit von gut zwei Stunden wird der kleine Akku schonend geladen und so ist hoffentlich beim nicht austauschbaren Akku für eine lange Lebensdauer gesorgt.


Zusammenfassung

Die Torcheye ist eine Lampe, bei der die Lampenfunktion gut funktioniert, trotzdem aber eher eine Nebenrolle spielt. Ihr wird schlicht die Show gestohlen – optisch von dem schönen Display, funktionell vom toll funktionierenden Entfernungsmesser. Also keine typische Cliplampe, sondern eine funktionierende Kombination aus Lampe und Messwerkzeug.

Wie viele Geräte mit großem Funktionsumfang in kleinem Gehäuse geht die Lampe Kompromisse ein – vor allem, dass es passieren kann , dass die Lichtquellen aufs Gesicht gerichtet sind und direkt angehen, wenn man aufs Display guckt, um sie auszuwählen. Abgesehen davon leistet sich die Lampe keine wirklichen Schwächen. Klar, die Leuchtstufen stimmen nicht mit den Werksangaben überein, aber dafür sind die Laufzeiten gut und der dauerhafte Output spricht für sich.

Noch dazu ist die Lampe schick und der Ring mit seinen sanften Rastpunkten ein tolles Fidgettoy. Egal ob Baustelle, Büro oder Haushaltshelfer, die Lampe wird an vielen Stellen einen guten Dienst verrichten und ich kann sie durchaus weiterempfehlen.

Soweit ich weiß ist gerade noch eine Version mit Wasserwaage erschienen, das kann in Kombination mit dem Laserentfernungsmesser natürlich noch mal nützlicher sein.
 
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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.835
2.283
113
Schönes Review aber merkwürdiges Teil. Ich kenne die Werbung aus dem CPF. Was mich betrifft habe ich ein Entfernungsmesser, und eine Tala nie zusammen benötigt. Auch die fest verbaute Akkuzelle ist da eher nachteilig.

Für mich sieht das etwa so aus, als ob man da alles was ging so reinpacken wollte. Bei so einem Miniteil ist eine Wasserwaage für Handwerksarbeiten auch fragwürdig. Eine analoge Wasserwaage hat nicht umsonst eine Schenkelllänge von ~40cm plus..
 
18 April 2026
34
14
8
Zuerst danke für das tolle review mit der Bemerkung dass sie mich eher an einen Frosch als an Eulenaugen erinnert.
Bei reddit und blf habe ich folgendes gefunden: GODYGA TorchEye Upgrade: Licht an Augen schaltet sich automatisch aus. Das sollte interessant sein wenn es auch beim Einschalten funktionniert.
P.S.: zur Wasserwaage habe ich noch nichts gefunden
MfG
P.P.S.: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/godyga-torcheye-x1.99239/
 
Zuletzt bearbeitet:

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.884
3.610
113
Am Rhein
Schöne Review!

Über den Ring lässt sich der Modus auswählen –
Der Ring erinnert an den Drehring einer Rolex Sub. Ansonsten sehe ich ein kleines Problem. Wenn ich auf den Ring schaue, um den Modus zu ändern, muss ich aufpassen, dass ich nicht das Licht einschalte und geblendet werde.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.036
1.214
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München
dahamstah.de
Schöne Review!


Der Ring erinnert an den Drehring einer Rolex Sub. Ansonsten sehe ich ein kleines Problem. Wenn ich auf den Ring schaue, um den Modus zu ändern, muss ich aufpassen, dass ich nicht das Licht einschalte und geblendet werde.
Jo, das ist mir nicht nur einmal passiert und für mich der größte Nachteil an der Lampe. Vor allem geht die Lampe direkt beim ersten Druck an - meine Intuition lässt mich dabei aber immer aufs Display schauen. Irgendwie mag ich das Teil trotzdem, auch wenns mich immer wieder erblinden lässt. Spielkind halt ;-)
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.909
6.101
113
Celle
www.sammyshp.de
Erstmal vielen Dank für das tolle Review! Ich hab mich bei diesem Modell enthalten, da mir das äußerst aggressive Marketing dieser Firma auf den Keks gegangen ist und ich von ihrem Gerät nicht sonderlich überzeugt war.

Grundsätzlich kann es schon praktisch sein, so einen kleinen Entfernungsmesser dabei zu haben. Wenn er gut funktioniert und sich kurze Entfernungen bis etwa zwei Meter millimetergenau messen lassen, könnte ich davon fast täglich Gebrauch machen. Dann muss aber wirklich nur der Laserpunkt ausgewertet werden und somit auch mit schmalen Objekten (und punktgenau) funktionieren.

Mein Problem mit diesem Modell ist das Design und die Konstruktion. Viele Elemente bunt zusammengewürfelt, so ganz harmoniert das nicht. Hinzu kommt das angesprochene Problem mit der Eigenblendung. Die Trustfire Mini X7 gefällt mir da schon deutlich besser.

Insgesamt hätte GODYGA mit einem verständnisvolleren Umgang mit der Community und einer Weiterentwicklung basierend auf dem Feedback ein richtig gutes Produkt auf den Markt bringen können. Ihnen ging es leider nur um die Vermarktung des bereits vorhandenen Produkts.
 
  • Danke
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Erstmal vielen Dank für das tolle Review! Ich hab mich bei diesem Modell enthalten, da mir das äußerst aggressive Marketing dieser Firma auf den Keks gegangen ist und ich von ihrem Gerät nicht sonderlich überzeugt war.

Grundsätzlich kann es schon praktisch sein, so einen kleinen Entfernungsmesser dabei zu haben. Wenn er gut funktioniert und sich kurze Entfernungen bis etwa zwei Meter millimetergenau messen lassen, könnte ich davon fast täglich Gebrauch machen. Dann muss aber wirklich nur der Laserpunkt ausgewertet werden und somit auch mit schmalen Objekten (und punktgenau) funktionieren.

Mein Problem mit diesem Modell ist das Design und die Konstruktion. Viele Elemente bunt zusammengewürfelt, so ganz harmoniert das nicht. Hinzu kommt das angesprochene Problem mit der Eigenblendung. Die Trustfire Mini X7 gefällt mir da schon deutlich besser.

Insgesamt hätte GODYGA mit einem verständnisvolleren Umgang mit der Community und einer Weiterentwicklung basierend auf dem Feedback ein richtig gutes Produkt auf den Markt bringen können. Ihnen ging es leider nur um die Vermarktung des bereits vorhandenen Produkts.
Ja, das Marketing, gerade im BLF, ist etwas eskaliert - da hatte ich das Review aber schon in Arbeit. Nach den letzten Posts hätte ich es wohl auch nicht mehr angenommen.

Es ist schon erstaunlich, dass das kleine Ding trotz dem Distanzmesser noch den höchsten Sustain aller Cliplampen in meinem Besitz abliefert - das zeigt recht gut das Potential. Vielleicht besinnt sich GODYGA da ja noch mal und zukünftige Produkte sind etwas... ergonomischer.

Die X7 kannte ich gar nicht, ich dachte bisher, dass die Torcheye die erste Lampe mit Entfernungsmesser wäre. Danke für den Hinweis!
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.909
6.101
113
Celle
www.sammyshp.de
Vielleicht besinnt sich GODYGA da ja noch mal und zukünftige Produkte sind etwas... ergonomischer.
Genau. Vielleicht eher als Schlüsselbund-Lampe in der Art wie die Fenix E06R. Vorne Distanzsensor und eine LED nebeneinander, kleines Display und Taster auf der flachen Vorderseite.

Die X7 kannte ich gar nicht, ich dachte bisher, dass die Torcheye die erste Lampe mit Entfernungsmesser wäre. Danke für den Hinweis!
Ist ein eher unbekanntes Modell, das auch nicht sonderlich beworben wurde. Ich hatte es auch nur einmal kurz in der Hand. Ähnlich wie die Mini X3, etwas dicker. Von der Ergonomie gar nicht mal so schlecht.