Review Fenix TK17

amaretto

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12 August 2010
22.106
27.460
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NRW
Die Firma Koschmieder (www.koschmieder24.de) hat dem TLF freundlicherweise und kostenfrei die Fenix TK17 für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Hier könnt ihr euch anmelden, wenn ihr die Lampe leihweise zum Ausprobieren zugeschickt bekommen möchtet: Anmeldethread

Kurze Info zum Sponsor: neben Taschenlampen der Hersteller Armytek, Fenix, Klarus und Nitecore führt Koschmieder auch Fahrradbeleuchtung und Taschenlampen von Lupine sowie andere LED-Leuchten. Ferner findet man diverses Zubehör aus den Bereichen Outdoor, Kamera, Fahrrad und Messer.

Die Fenix TK17 ist eine kompakte einzellige "Einsatztaschenlampe" mit ordentlich Power (max. 3.600 Lumen), Endkappenschalter und Glasbrecher. Das fehlende "R" (für Recharge = aufladen) in der Typenbezeichung weist darauf hin, dass die Lampe selbst über keine USB-Buchse zum Aufladen des verwendeten 21700 Li-Io-Akkus verfügt. Dafür hat der Akku, der zum Aufladen aus der Lampe entnommen werden muss, eine solche Buchse.

Verglichen mit dem Vorgängermodell, der TK16 V2.0, sehe ich bei der TK17 folgende Unterschiede:
- Akku 6000 anstatt 5000mAH
- CREE anstatt Luminus LED
- 330 anstatt 380 Meter Leuchtweite
- 3.600 anstatt 3.100 Lumen
- einige Milimeter größer
- mattere Anodisierung

Eine Modellpflege und Update anstatt Neuerungen, würde ich meinen. Der UVP für die TK17 liegt bei 101,95 €.

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Lieferumfang:
Fenix TK17 Lampe, 21700 Li-Io mit 6000mAh, Holster, Trageclip, 2x USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
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Leistungsdaten und Leuchtdauer
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Merkmale/Eigenschaften
  • Emitter: 1x CREE XHP50.3 HD LED mit kaltweißer Lichtfarbe (5700 Kelvin)
  • max. Leistung: 3.600 Lumen
  • Leuchtweite 330 m
  • 4 Helligkeitsstufen + Stroboskop
  • Gehäuse aus A6061-T6-Aluminiumlegierung mit hart anodisierter Oberfläche
  • Edelstahl-Bezel
  • staub- und wasserdicht nach IP68
  • sturzsicher bis 1 m
  • Maße ca, 148 * 36 * 25 mm (L * Kopf * Body)
  • Gewicht 197 g inkl. Akku
Keine Experimente: das Design dieser Lampe ist klassisch bis fast ein wenig nostalgisch. So oder ähnlich sahen viele einzellige Taschenlampen (mit 18650er Akku) vor einem Jahrzehnt aus. Dennoch finde ich die schnörkellose Bauform nach wie vor schön und zeitlos. Untypisch für Fenix ist die matte Anodisierung bei der TK17, da der Hersteller ansonsten eine glänzendere Anodisierung bevorzugt. Vorteil der matten Oberfläche ist eine bessere Griffigkeit, was angesichts der nur dezenten Strukturierung des Gehäuses nicht schaden kann. Der Edelstahl-Clip hält ordentlich fest und ist bei Lieferung schon aufgesteckt.
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Das Nylon-Transportholster ist eher einfach, doch besser so eines als keins.
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Der Zackenbezel aus Edelstahl mit sehr harten Wolframcarbid-Spitzen kann (Auto-)Scheiben zerstören. Die Glasscheibe ist vergütet.
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Die LED ist vernünftig im glatten Alureflektor zentriert.
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Von den beiden elektronischen Tastern ist der größere (für ein/aus/Momentlicht) sehr gut auch mit Handschuhen erfühlbar. Beide Taster lassen sich straff betätigen und benötigen eine gewisse Druckkraft. Der kleinere Taster ermöglicht mit kurzem Druck die Auswahl der Leuchtstufen und mit langem Druck die Aktivierung des Strobe. Auf dem Foto seitlich links zwischen den Schaltern ist eine mehrfarbige LED als Akkustandsanzeige.
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Die Lampe lässt sich in 3 Teile zerlegen. Die Gewinde sind sauber gefräst aber nur sparsamst geschmiert.
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Auf beiden Seiten dicke vergoldete Federn sorgen für unterbrechungsfreien und guten Kontakt.
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Der Fenix ARB-L21-6000B Li-Io-Akku hat einen bidirektionalen USB-C-Anschluss und kann auch als Powerbank für diverse Verbraucher (z.B. Handy) herhalten. Für die Baugröße ist die Kapazität von 6000mAh beachtlich. Er kann übrigens außer über die USB-Buchse auch über ein externes Ladegerät geladen werden, sofern dieses Zellen mit 77 mm Länge aufnehmen kann. Die Maße des Akkus sind knapp 22*77 mm, er kam bei Auslieferung mit 3,48V Ladespannung. Neben dem Pluspol weisen 3 blaue LEDs auf den Ladefortschritt hin.

21700er Akkus ohne PCB (ohnehin rät Fenix von Akkus ohne Schutzschaltung ab) sind zu kurz für die TK17 und finden keinen Kontakt.
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Größenvergleich zu anderen Lampen in ähnlicher Leistungsklasse.
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Bedienung​

Das Userinterface ist auch ohne weitere Erklärung durch Ausprobieren schnell erlernt:

großer Schalter
kurz ganz durchdrücken = an / aus (mit Memory)
halb gedrückt halten von aus = Momentlicht
ganz durchgedrückt halten von aus = sofort Turbo

kleiner Schalter
kurz drücken wenn an = Wechsel zur nächsten Leuchtstufe (von dunkel zu hell)
etwas länger drücken wenn an = Stroboskop


Ladezustandsanzeige
Kurzer halber Druck auf den großen oder kurzer Druck auf den kleinen Schalter aktiviert für etwa 3 Sekunden die Ladezustandsanzeige.
grün = 100 - 50 % / rot = < 50 %

Einschaltsperre
Ein Lockout ist nur durch leichtes Lösen der Tailcap möglich (mechanischer Lockout). Eine elektronische Sperre ist nicht vorhanden, wäre vermutlich im Einsatz auch nur hinderlich.

Aufladen
Mangels USB-Ladebuchse am Lampengehäuse muss der Akku stets zum Laden aus der Lampe entnommen und mit einer 5V-Stromquelle verbunden werden. Akkus zum Aufladen aus Taschenlampen entnehmen zu müssen, finde ich mittlerweile lästig. Insoweit bin ich durch Lampen mit eingebauter Ladebuchse verwöhnt. Ich nehme auch an, dass durch ständiges Öffnen und Schließen der Lampe sowie Abrieb/Fett auf den Kontakten der elektrische Kontakt auf Dauer leiden kann. Unter Umständen ist durch Übergangswiderstände die Höchstleistung dann etwas geringer. Dem kann abgeholfen werden durch gelegentliches Reinigen der blanken Metallkontakte (insbesondere des Randes des Tailcapgewindes mit Alkohol o.ä.

Die Bedienungsanleitung abfotografiert:
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Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m, umgerechnet auf 1 m
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
Leuchtstufen​
Low​
Mid​
High​
Turbo​
Lumen (OTF)
31​
345​
1.030​
3.500
Lichtintensität (Lux)
275​
3.000​
9.050​
30.875

Laufzeitmessungen kann ich derzeit leider nicht bieten, jedoch sind die Fenix-Angaben bisher regelmäßig realistisch:
49684051gg.jpg

Farbtemperatur auf Stufe High. Mit dem Koordinatenwert unterhalb der Schwarzkörperkurve sollte das Licht im Spill frei von Grünstich sein. Tatsächlich ist ein Hauch von violett zu sehen. Die Lichtfarbe im Spot ist jedoch gelblich/wärmer, wobei ich nicht unbedingt von grün sprechen würde. Das mögen die Leute womöglich unterschiedlich empfinden.
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PWM: Pulsweitenmodulation nur im Moonlight bei 4,5 kHz und damit unsichtbar.

Leuchtergebnis​

Die Lichtfarbe ist insgesamt kühl, wobei der Spot etwas neutralweißer erscheint und der Spill leicht violett. Die hervorstehenden Bezelspitzen wirken sich auf den äußeren Rand des Lichtkegels aus. Nicht die allerschönste Lichtqualität aber noch akzeptabel.
49684018bl.jpg

Fazit​

pro:
+ hochwertige Verarbeitung, zeitloses Design
+ für die Gehäusegröße hohe Leistung
+ einfaches User Interface
+ Sofortzugriff auf Turbo und Strobe
+ Memory auch für Turbo

contra:
- (-)

Verbesserungsmöglichkeiten
o USB-C-Buchse in der Lampe anstatt im Akku
o weniger Tint shift

Ist die Fenix TK17 besonders geeignet für "taktische" Anwendungen im BOS-Bereich (Ordnungsbehörden, Polizei usw.)? Ja kann gut sein. Stärke der TK17 neben der hohen Leistung ist die schnelle und einfache Bedienbarkeit in "unübersichtlichen" Situationen sowie Robustheit und Zuverlässigkeit.
 
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Flashaholic*
5 August 2021
517
421
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ganz durchgedrückt halten von aus = sofort Turbo

Das ist aus Anwendersicht eigentlich der wichtigste Unterschied zur TK16 V2.0. Und das war ja auch eine sehr laute Forderung der Anwender, ebenso wie die Ladezustandsanzeige. Schön, dass man darauf reagiert hat. Ich vermute mal, man kann nach wie vor von "Aus" mit dem kleinen Schalter direkt auf Strobo und nun eben mit dem großen Schalter auch direkt auf Turbo. Funktioniert der direkte Turbo irgendwie auch bei eingeschalteter Lampe? Oder muss man dann wie bisher mit dem kleinen hochschalten?

Die geringfügigen Änderungen bei Akku, Reichweite und Lumen sind imho eher kosmetischer Natur. Mir hätte noch ein Moon Modus oder eine niedrige Stufe mit max. 5 Lumen gefallen.

Über das Thema USB Buchse kann man lange streiten. An einer Einsatzlampe brauche ich persönlich keine, da zusätzliche, potentielle Fehlerquelle. Und im Einsatz brauche ich die Lampe jederzeit einsatzbereit und kann sie nicht als Ladegerät blockieren. USB Akkus machen da absolut Sinn. Ich halte die von dir vermuteten Probleme bei häufigem Öffnen und Schließen auch in der Praxis für nicht so relevant. Bevor Lampen mit USB Buchsen auf den Markt kamen, war das ja auch nie so wirklich ein Thema... Trotzdem richtig im Rahmen eines Reviews darauf hinzuweisen. Danke für deine Mühe!
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
@amaretto - einen grünlichen Tintschift bei den XHP50.2/50.3-Modellen kann ich durchweg so bestätigen.
Ich hatte mehrere LEDs der Reihen da (aktuell nur noch die XHP50.3 HI Low-CRI in 5000K in einer Emisar D1K)...sie waren allesamt mehr oder weniger grünlich, mei meiner 50.3 HI hält sich das jedoch sehr stark im Rahmen.

Danke für das Vorabreview vor dem Passaround. :)

Was ich etwas schade finde - Fenix scheint von mechanischen Heckschaltern auf Elektroniktaster / -schalter umgestiegen zu sein?
Die mechanischen Schalter fand ich bei Fenix wirklich super. :)

Erfreulich ist, dass Fenix jetzt wieder andere LEDs außerhalb von Luminus mitbenutzt, hoffentlich wird dies auch vermehrt wieder so gemacht. :)
 
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amaretto

Moderator
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12 August 2010
22.106
27.460
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NRW
Das ist aus Anwendersicht eigentlich der wichtigste Unterschied zur TK16 V2.0. Und das war ja auch eine sehr laute Forderung der Anwender, ebenso wie die Ladezustandsanzeige. Schön, dass man darauf reagiert hat. Ich vermute mal, man kann nach wie vor von "Aus" mit dem kleinen Schalter direkt auf Strobo und nun eben mit dem großen Schalter auch direkt auf Turbo. Funktioniert der direkte Turbo irgendwie auch bei eingeschalteter Lampe? Oder muss man dann wie bisher mit dem kleinen hochschalten?
Kann ich mit "ja" beantworten.
Turbo ist auch bei eingeschalteter Lampe (z.B. auf Low bis High) direkt durch durchgedrückt halten erreichbar.
Und mit dem kleinen Schalter ist auch von aus direkt der Strobe erreichbar.
Über das Thema USB Buchse kann man lange streiten. An einer Einsatzlampe brauche ich persönlich keine, da zusätzliche, potentielle Fehlerquelle. Und im Einsatz brauche ich die Lampe jederzeit einsatzbereit und kann sie nicht als Ladegerät blockieren. USB Akkus machen da absolut Sinn. Ich halte die von dir vermuteten Probleme bei häufigem Öffnen und Schließen auch in der Praxis für nicht so relevant. Bevor Lampen mit USB Buchsen auf den Markt kamen, war das ja auch nie so wirklich ein Thema...
Da magst du Recht haben. Es war mein erster Gedanke mit dem schlechteren Kontakt. Man muss aber auch sehen, dass wir früher vielleicht Lampen mit 1000 Lumen Leistung hatten. Je höher die Leistung, desto wichtiger sind aufgrund der niedrigen Spannung geringe Übertragungswiderstände. Ich denke, es kann nicht schaden, bei einzelligen Lampen mit mehreren Tausend Lumen Leistung auf saubere Kontaktflächen zu achten.

Ich bin dir übrigens sehr dankbar für deine Einschätzung/Erfahrungsbericht aus dem Dienstalltag. Das sind die Informationen, die einem Reviewersteller in der Regel fehlen. Denn ich habe mir die Lampe nur ein paar Stunden zu Hause anschauen können und bin insofern nur Theoretiker. Deshalb wäre es schön, wenn beim Passaround auch Leute mitmachen, die eine Lampe aus der Praxis heraus beurteilen können, z.B. im Dienst.
@amaretto - einen grünlichen Tintschift bei den XHP50.2/50.3-Modellen kann ich durchweg so bestätigen.
Ich hatte mehrere LEDs der Reihen da (aktuell nur noch die XHP50.3 HI Low-CRI in 5000K in einer Emisar D1K)...sie waren allesamt mehr oder weniger grünlich, mei meiner 50.3 HI hält sich das jedoch sehr stark im Rahmen.
Ja, das kann ich schon ein Stück nachvollziehen. Ich habe den Text oben leicht abgewandelt:
"Mit dem Koordinatenwert unterhalb der Schwarzkörperkurve sollte das Licht im Spill frei von Grünstich sein. Tatsächlich ist ein Hauch von violett zu sehen. Die Lichtfarbe im Spot ist jedoch gelblich/wärmer, wobei ich nicht unbedingt von grün sprechen würde. Das mögen die Leute womöglich unterschiedlich empfinden."

Ich habe das zunächst als eher gelblich empfunden. Dennoch: je nach Person könnte das auch anders - z.B. minimal grünlich - gesehen werden.
Was ich etwas schade finde - Fenix scheint von mechanischen Heckschaltern auf Elektroniktaster / -schalter umgestiegen zu sein?
Die mechanischen Schalter fand ich bei Fenix wirklich super. :)
Sehe ich genauso, die mechanischen Clickies von Fenix fand ich immer super solide und wertig und das Feedback war prima.
Ich könnte mir vorstellen, dass aber deren lautes Klicken vielleicht im einen oder anderen Augenblick störend war. Der aktuelle elektronische Taster ist bei der Testlampe beinahe lautlos.

Die PD45R, die ebenfalls in Kürze in einen Passaround gehen kann, hat ebenfalls einen elektronischen Taster, der noch leiser ist.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
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Ja, das kann ich schon ein Stück nachvollziehen. Ich habe den Text oben leicht abgewandelt:
...
Ich habe das zunächst als eher gelblich empfunden. Dennoch: je nach Person könnte das auch anders - z.B. minimal grünlich - gesehen werden.
Das kann ja auch je nach Auffassungsgabe durch Anstrengung und etwaiger Überreizung durchaus variieren, wie man die Farben wahrnimmt.
Ich habe tatsächlich Tage, da sehe ich einen leichten Grünstich deutlich, an anderen Tagen fällt er mir überhaupt nicht auf.
Und dann ist da noch diese gewisse Tintlotterie. :)

Sehe ich genauso, die mechanischen Clickies von Fenix fand ich immer super solide und wertig und das Feedback war prima.
Ich könnte mir vorstellen, dass aber deren lautes Klicken vielleicht im einen oder anderen Augenblick störend war. Der aktuelle elektronische Taster ist bei der Testlampe beinahe lautlos.
Ich bin gespannt wie die gemacht sind.
Ja absolut - die mechanischen Schalter von Fenix geben ein hervorragendes Feedback, arbeiten exakt und haben ein schönes Schaltgeräusch. :)

Die PD45R, die ebenfalls in Kürze in einen Passaround gehen kann, hat ebenfalls einen elektronischen Taster, der noch leiser ist.
Da bin ich dann auch dabei. :)
 
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SgtPepper

Flashaholic
26 November 2010
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Meine beiden TK16 V2.0 werde ich nicht durch die TK17 ersetzen auch wenn mir die "Instant-Burst Funktion" und die Akkustandsanzeige sehr zusagen. Nur der neue Elektroniktaster wäre für meine Anwendungsbereiche wohl eher ein Rückschritt.
Passt der Akku der TK17 in die TK16 V2.0 bzw. ist dieser dafür verwendbar?
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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@amaretto - vielen lieben Dank für diesen Passaround! :)

Sooo, dann fange ich einmal an mit meinem Erfahrungsbericht zur TK17. :)

Die Lampen kamen heute an und ich hab sie heute mittag sofort ausgepackt und begrabbelt.

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Hier ein Familienfoto von Phönixen...
PS35 V2.0 Digi Camo, FD30, TK17, TK25UV, PD40R V3.0, PD45R ACE, LD45R.

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Die TK17 und die TK25UV besitzen ein sehr ähnliches Format, wobei die TK25 mit einem 18650er und die TK17 mit einem 21700er betrieben wird. :)
Was neu bei Fenix ist...sie machen jetzt auch ein mattes Finish in der Anodisierung.
Man hat echt das Gefühl, eine Solarforce in der Hsnd zu halten.
Ich mag das Finish - ist echt mal eine gelungene Abwechslung gegenüber dem jahrelangen, samtigen Finish. :)

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Hier mal der Vergleich von oben.
Typisch für die TK-Serie sind der Schalter und die Wippe.
Hier kommen wir zu einem Negativpunkt für mich (muss aber nicht für jeden gelten)...wieso stellt Fenix plötzlich auf elektronische Taster um? :(
Die mechanischen Heckschalter von Fenix waren immer sehr präzise und knackig...und auch langlebig.
Dee elektronische Taster fühlt sich für mich irgendwie...falsch an wenn ihr versteht was ich meine.
Bei einem Seitentaster mit Lockout wie bei der LD45R würde ich nichts sagen, bei einem Heckschalter aber schon.
Ich persönlich empfinde das etwas als Downgrade.
Der Taster schaltet auch präzise und macht ab und zu ein leises "Click" - aber es ist nicht das gewohnte "CLICK-Dingens". :)

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Die Lampe liegt super in dee Hand - wie die TK25UV ebenfalls.
Auch im Gewicht tut sich da nicht viel...für ein 21700er Format wirklich klasse gemacht! :)

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Auch im "taktischen Griff" liegt die Lampe super in der Hand.
Das raue Finish sorgt für einen hervorragenden Grip. :)
Man kann problemlos beide Taster / Schalter mit dem Daumen erreichen.
BTW - das ist meine linke Hand, ich bin Rechtshänder...die Bedienung ist kein Problem für mich. :)

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Beidseitig gefedert und die gesamte Verarbeitung auf gewohnt hohem Niveau...fas gefällt. :)
Was ich noch klasse finde ist, dass man hier Tailcap und Kopf lösen kann...das ist nicht immer so der Fall. :)

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Hier sieht man den Grund, wieso die TK25 (oben) nur mit einem 18650er betrieben wird und sich im Gewicht zwischen den beiden Lampen kaum etwas tut - in der TK25 befindet sich entweder noch ein Innenrohr oder es wurde mehr Materialaufwand betrieben. :)

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An Außenbeamshots möchte ich mich auf einen begrenzen. :)
Man erkennt die neutralere Lichttemperatur gegenüber einer LED mit 6500K...das Licht ist deutlich gelber. :)
Im LOW besitzt die XHP50.3 HD - ebenso wie die XHP50.3 HI sowohl in Low als auch in High CRI - einen ganz leichten Grüntint, der aber draußen wirklich nur auf Asphalt etwas auffällt.
Ansonsten macht die LED in 5700K einen echt tollen Job! :)
Schön flutig, ein toller Allrounder. :)

...Mein Fazit zur TK17...

Ich bin kein Fan des elektronischen Haupttasters in der Tailcap...und gerade das würde mich von einem Kauf abhalten..
Das Gewinde der Tailcap meiner TK25UV ist leider anders (obwohl der Durchmesser eigentlich stimmen sollte).
Hier fände ich es schön, wenn Fenix als Alternative eine extra Tailcap mit einem mechanischen Schalter anbieten würde. :)

Ansonsten bin ich von der Lampe wirklich rund herum begeistert! :)

Also insgesamt doch schon ein klares Pro für die Lampe mit Tendenz zum "Überlegt euch, ob ihr mit einem E-Taster klarkommt!". :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.426
2.039
113
Hier mein kurzes Review aus dem Passaround der TK17.

Ich hatte bereits mehrere Klarus Lampen, welche ich auch dienstlich genutzt habe und finde das Konzept der Dual Switches sehr angenehm, weshalb ich die Möglichkeit zum Test der TK17 gerne angenommen habe.

Die Lampe liegt sehr gut in meiner (eher kleinen) Hand und macht einen wertigen und soliden Eindruck. Ich bin mir sicher, dass sie auch zum Schlagen (natürlich spreche ich nur vom Einsatz gegen Glasscheiben) gut geeignet ist.
Die Taster finde ich im direkten Vergleich zur Klarus XT2CR Pro tatsächlich sogar angenehmer.

Über die Software lässt sich natürlich streiten, direkter Zugriff auf Turbo und Strobe finde ich sehr gut, ich persönlich halte jedoch Memory bei der Lampe für eher unpassend.

Im direkten Vergleich zur im PA mitgelieferten PD45R hatte sie die Nase in allen Belangen vorn, wobei dies natürlich vollkommen subjektiv ist.

Sollte mich jemand nach einer taktischen Lampe fragen, wäre die TK17 aktuell vorne mit dabei und sollte definitiv in Betracht gezogen werden.
 

Patch

Flashaholic*
5 August 2021
517
421
63
halte jedoch Memory bei der Lampe für eher unpassend.

Bei der TK16 V2 kann man durch kurzes Lösen des Kopfes (bei gleichzeitigem Heckschalter auf On) den Memory Speicher "löschen", so dass die Lampe dann im Low angeht. Kann das die TK17 auch?
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.426
2.039
113
Das habe ich jetzt nicht explizit getestet und die Lampe ist bereits auf dem Weg zu Gammel.
Ist ja öfter so, dass der Speicher gelöscht wird, wenn die Lampe vom Strom getrennt wird, aber jedes Mal die Lampe auf- und zudrehen? Im worst case haste dann nicht genug zugedreht und dann funzt die Lampe nicht, wenn du sie brauchst.
 

Patch

Flashaholic*
5 August 2021
517
421
63
aber jedes Mal die Lampe auf- und zudrehen? Im worst case haste dann nicht genug zugedreht und dann funzt die Lampe nicht, wenn du sie brauchst.

Das funktioniert bei mir perfekt und hat noch nie versagt. Es reicht eine viertel Umdrehung und zurück, man muss also nicht ewig rumdrehen o.ä.. Ähnlich der Bedienung bei manchen Eagtac oder Armytek Lampen. Das ist eine schnelle Bewegung und stresssicherer auszuführen als z.B. das Durchtippen von Stufen mit dem Heckschalter der gleichzeitig AN, Aus, Strobo und SOS schaltet, so wie es manche Lampen haben. Und ich mache das auch bei weitem nicht jedes Mal. Bei mir steht die Lampe immer auf Turbo und nur wenn ich das ganz bewusst zum Starten nicht will, drehe ich auf Low.
Generell sind die ganzen Bewegungen (Low drehen, hochtippen auf Turbo usw.) bei mir sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen. Das muss halt geübt werden. Wenn ich manche Kollegen sehe, wie die jedes Mal an ihrer Lampe (oder auch anderer Ausrüstung) rumdrücken, weil sie sich einfach nicht damit beschäftigt haben und kein System dafür haben... Nichtsdestotrotz ist natürlich eine einfache, stresssichere Bedienung im Einsatz von Vorteil. Bei Direktzugriff auf Turbo könnte man den Memory auch weglassen. Aber das ist sicher, wie so oft, Geschmackssache. :)