Die Firma Koschmieder (www.koschmieder24.de) hat dem TLF freundlicherweise und kostenfrei die Fenix TK17 für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Hier könnt ihr euch anmelden, wenn ihr die Lampe leihweise zum Ausprobieren zugeschickt bekommen möchtet: Anmeldethread
Kurze Info zum Sponsor: neben Taschenlampen der Hersteller Armytek, Fenix, Klarus und Nitecore führt Koschmieder auch Fahrradbeleuchtung und Taschenlampen von Lupine sowie andere LED-Leuchten. Ferner findet man diverses Zubehör aus den Bereichen Outdoor, Kamera, Fahrrad und Messer.
Die Fenix TK17 ist eine kompakte einzellige "Einsatztaschenlampe" mit ordentlich Power (max. 3.600 Lumen), Endkappenschalter und Glasbrecher. Das fehlende "R" (für Recharge = aufladen) in der Typenbezeichung weist darauf hin, dass die Lampe selbst über keine USB-Buchse zum Aufladen des verwendeten 21700 Li-Io-Akkus verfügt. Dafür hat der Akku, der zum Aufladen aus der Lampe entnommen werden muss, eine solche Buchse.
Verglichen mit dem Vorgängermodell, der TK16 V2.0, sehe ich bei der TK17 folgende Unterschiede:
- Akku 6000 anstatt 5000mAH
- CREE anstatt Luminus LED
- 330 anstatt 380 Meter Leuchtweite
- 3.600 anstatt 3.100 Lumen
- einige Milimeter größer
- mattere Anodisierung
Eine Modellpflege und Update anstatt Neuerungen, würde ich meinen. Der UVP für die TK17 liegt bei 101,95 €.
Lieferumfang:
Fenix TK17 Lampe, 21700 Li-Io mit 6000mAh, Holster, Trageclip, 2x USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
Leistungsdaten und Leuchtdauer
Merkmale/Eigenschaften
Das Nylon-Transportholster ist eher einfach, doch besser so eines als keins.
Der Zackenbezel aus Edelstahl mit sehr harten Wolframcarbid-Spitzen kann (Auto-)Scheiben zerstören. Die Glasscheibe ist vergütet.
Die LED ist vernünftig im glatten Alureflektor zentriert.
Von den beiden elektronischen Tastern ist der größere (für ein/aus/Momentlicht) sehr gut auch mit Handschuhen erfühlbar. Beide Taster lassen sich straff betätigen und benötigen eine gewisse Druckkraft. Der kleinere Taster ermöglicht mit kurzem Druck die Auswahl der Leuchtstufen und mit langem Druck die Aktivierung des Strobe. Auf dem Foto seitlich links zwischen den Schaltern ist eine mehrfarbige LED als Akkustandsanzeige.
Die Lampe lässt sich in 3 Teile zerlegen. Die Gewinde sind sauber gefräst aber nur sparsamst geschmiert.
Auf beiden Seiten dicke vergoldete Federn sorgen für unterbrechungsfreien und guten Kontakt.
Der Fenix ARB-L21-6000B Li-Io-Akku hat einen bidirektionalen USB-C-Anschluss und kann auch als Powerbank für diverse Verbraucher (z.B. Handy) herhalten. Für die Baugröße ist die Kapazität von 6000mAh beachtlich. Er kann übrigens außer über die USB-Buchse auch über ein externes Ladegerät geladen werden, sofern dieses Zellen mit 77 mm Länge aufnehmen kann. Die Maße des Akkus sind knapp 22*77 mm, er kam bei Auslieferung mit 3,48V Ladespannung. Neben dem Pluspol weisen 3 blaue LEDs auf den Ladefortschritt hin.
21700er Akkus ohne PCB (ohnehin rät Fenix von Akkus ohne Schutzschaltung ab) sind zu kurz für die TK17 und finden keinen Kontakt.
Größenvergleich zu anderen Lampen in ähnlicher Leistungsklasse.
großer Schalter
kurz ganz durchdrücken = an / aus (mit Memory)
halb gedrückt halten von aus = Momentlicht
ganz durchgedrückt halten von aus = sofort Turbo
kleiner Schalter
kurz drücken wenn an = Wechsel zur nächsten Leuchtstufe (von dunkel zu hell)
etwas länger drücken wenn an = Stroboskop
Ladezustandsanzeige
Kurzer halber Druck auf den großen oder kurzer Druck auf den kleinen Schalter aktiviert für etwa 3 Sekunden die Ladezustandsanzeige.
grün = 100 - 50 % / rot = < 50 %
Einschaltsperre
Ein Lockout ist nur durch leichtes Lösen der Tailcap möglich (mechanischer Lockout). Eine elektronische Sperre ist nicht vorhanden, wäre vermutlich im Einsatz auch nur hinderlich.
Aufladen
Mangels USB-Ladebuchse am Lampengehäuse muss der Akku stets zum Laden aus der Lampe entnommen und mit einer 5V-Stromquelle verbunden werden. Akkus zum Aufladen aus Taschenlampen entnehmen zu müssen, finde ich mittlerweile lästig. Insoweit bin ich durch Lampen mit eingebauter Ladebuchse verwöhnt. Ich nehme auch an, dass durch ständiges Öffnen und Schließen der Lampe sowie Abrieb/Fett auf den Kontakten der elektrische Kontakt auf Dauer leiden kann. Unter Umständen ist durch Übergangswiderstände die Höchstleistung dann etwas geringer. Dem kann abgeholfen werden durch gelegentliches Reinigen der blanken Metallkontakte (insbesondere des Randes des Tailcapgewindes mit Alkohol o.ä.
Die Bedienungsanleitung abfotografiert:
Laufzeitmessungen kann ich derzeit leider nicht bieten, jedoch sind die Fenix-Angaben bisher regelmäßig realistisch:
Farbtemperatur auf Stufe High. Mit dem Koordinatenwert unterhalb der Schwarzkörperkurve sollte das Licht im Spill frei von Grünstich sein. Tatsächlich ist ein Hauch von violett zu sehen. Die Lichtfarbe im Spot ist jedoch gelblich/wärmer, wobei ich nicht unbedingt von grün sprechen würde. Das mögen die Leute womöglich unterschiedlich empfinden.
PWM: Pulsweitenmodulation nur im Moonlight bei 4,5 kHz und damit unsichtbar.
+ hochwertige Verarbeitung, zeitloses Design
+ für die Gehäusegröße hohe Leistung
+ einfaches User Interface
+ Sofortzugriff auf Turbo und Strobe
+ Memory auch für Turbo
contra:
- (-)
Verbesserungsmöglichkeiten
o USB-C-Buchse in der Lampe anstatt im Akku
o weniger Tint shift
Ist die Fenix TK17 besonders geeignet für "taktische" Anwendungen im BOS-Bereich (Ordnungsbehörden, Polizei usw.)? Ja kann gut sein. Stärke der TK17 neben der hohen Leistung ist die schnelle und einfache Bedienbarkeit in "unübersichtlichen" Situationen sowie Robustheit und Zuverlässigkeit.
Kurze Info zum Sponsor: neben Taschenlampen der Hersteller Armytek, Fenix, Klarus und Nitecore führt Koschmieder auch Fahrradbeleuchtung und Taschenlampen von Lupine sowie andere LED-Leuchten. Ferner findet man diverses Zubehör aus den Bereichen Outdoor, Kamera, Fahrrad und Messer.
Die Fenix TK17 ist eine kompakte einzellige "Einsatztaschenlampe" mit ordentlich Power (max. 3.600 Lumen), Endkappenschalter und Glasbrecher. Das fehlende "R" (für Recharge = aufladen) in der Typenbezeichung weist darauf hin, dass die Lampe selbst über keine USB-Buchse zum Aufladen des verwendeten 21700 Li-Io-Akkus verfügt. Dafür hat der Akku, der zum Aufladen aus der Lampe entnommen werden muss, eine solche Buchse.
Verglichen mit dem Vorgängermodell, der TK16 V2.0, sehe ich bei der TK17 folgende Unterschiede:
- Akku 6000 anstatt 5000mAH
- CREE anstatt Luminus LED
- 330 anstatt 380 Meter Leuchtweite
- 3.600 anstatt 3.100 Lumen
- einige Milimeter größer
- mattere Anodisierung
Eine Modellpflege und Update anstatt Neuerungen, würde ich meinen. Der UVP für die TK17 liegt bei 101,95 €.
Fenix TK17 Lampe, 21700 Li-Io mit 6000mAh, Holster, Trageclip, 2x USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
- Emitter: 1x CREE XHP50.3 HD LED mit kaltweißer Lichtfarbe (5700 Kelvin)
- max. Leistung: 3.600 Lumen
- Leuchtweite 330 m
- 4 Helligkeitsstufen + Stroboskop
- Gehäuse aus A6061-T6-Aluminiumlegierung mit hart anodisierter Oberfläche
- Edelstahl-Bezel
- staub- und wasserdicht nach IP68
- sturzsicher bis 1 m
- Maße ca, 148 * 36 * 25 mm (L * Kopf * Body)
- Gewicht 197 g inkl. Akku
21700er Akkus ohne PCB (ohnehin rät Fenix von Akkus ohne Schutzschaltung ab) sind zu kurz für die TK17 und finden keinen Kontakt.
Bedienung
Das Userinterface ist auch ohne weitere Erklärung durch Ausprobieren schnell erlernt:großer Schalter
kurz ganz durchdrücken = an / aus (mit Memory)
halb gedrückt halten von aus = Momentlicht
ganz durchgedrückt halten von aus = sofort Turbo
kleiner Schalter
kurz drücken wenn an = Wechsel zur nächsten Leuchtstufe (von dunkel zu hell)
etwas länger drücken wenn an = Stroboskop
Ladezustandsanzeige
Kurzer halber Druck auf den großen oder kurzer Druck auf den kleinen Schalter aktiviert für etwa 3 Sekunden die Ladezustandsanzeige.
grün = 100 - 50 % / rot = < 50 %
Einschaltsperre
Ein Lockout ist nur durch leichtes Lösen der Tailcap möglich (mechanischer Lockout). Eine elektronische Sperre ist nicht vorhanden, wäre vermutlich im Einsatz auch nur hinderlich.
Aufladen
Mangels USB-Ladebuchse am Lampengehäuse muss der Akku stets zum Laden aus der Lampe entnommen und mit einer 5V-Stromquelle verbunden werden. Akkus zum Aufladen aus Taschenlampen entnehmen zu müssen, finde ich mittlerweile lästig. Insoweit bin ich durch Lampen mit eingebauter Ladebuchse verwöhnt. Ich nehme auch an, dass durch ständiges Öffnen und Schließen der Lampe sowie Abrieb/Fett auf den Kontakten der elektrische Kontakt auf Dauer leiden kann. Unter Umständen ist durch Übergangswiderstände die Höchstleistung dann etwas geringer. Dem kann abgeholfen werden durch gelegentliches Reinigen der blanken Metallkontakte (insbesondere des Randes des Tailcapgewindes mit Alkohol o.ä.
Die Bedienungsanleitung abfotografiert:
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m, umgerechnet auf 1 m
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

Leuchtstufen | Low | Mid | High | Turbo |
|---|---|---|---|---|
| Lumen (OTF) | 31 | 345 | 1.030 | 3.500 |
| Lichtintensität (Lux) | 275 | 3.000 | 9.050 | 30.875 |
Laufzeitmessungen kann ich derzeit leider nicht bieten, jedoch sind die Fenix-Angaben bisher regelmäßig realistisch:
Farbtemperatur auf Stufe High. Mit dem Koordinatenwert unterhalb der Schwarzkörperkurve sollte das Licht im Spill frei von Grünstich sein. Tatsächlich ist ein Hauch von violett zu sehen. Die Lichtfarbe im Spot ist jedoch gelblich/wärmer, wobei ich nicht unbedingt von grün sprechen würde. Das mögen die Leute womöglich unterschiedlich empfinden.
PWM: Pulsweitenmodulation nur im Moonlight bei 4,5 kHz und damit unsichtbar.
Leuchtergebnis
Die Lichtfarbe ist insgesamt kühl, wobei der Spot etwas neutralweißer erscheint und der Spill leicht violett. Die hervorstehenden Bezelspitzen wirken sich auf den äußeren Rand des Lichtkegels aus. Nicht die allerschönste Lichtqualität aber noch akzeptabel.
Fazit
pro:+ hochwertige Verarbeitung, zeitloses Design
+ für die Gehäusegröße hohe Leistung
+ einfaches User Interface
+ Sofortzugriff auf Turbo und Strobe
+ Memory auch für Turbo
contra:
- (-)
Verbesserungsmöglichkeiten
o USB-C-Buchse in der Lampe anstatt im Akku
o weniger Tint shift
Ist die Fenix TK17 besonders geeignet für "taktische" Anwendungen im BOS-Bereich (Ordnungsbehörden, Polizei usw.)? Ja kann gut sein. Stärke der TK17 neben der hohen Leistung ist die schnelle und einfache Bedienbarkeit in "unübersichtlichen" Situationen sowie Robustheit und Zuverlässigkeit.
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