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[Review] Armytek Viking X

Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
647
184
43
Bayern
Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo an Alle,

da heute Morgen meine Armytek Viking X gekommen ist, möchte ich sie euch nicht vorenthalten und schreibe dazu mein 1.Review! (Und das auch noch zu einer Lampe, die eigentlich noch gar nicht lieferbar ist!:freu:)

Erst mal die technischen Daten:
>CREE XM-L U2 LED mit 750 Lumen
>Speziell entwickelter Reflektor für homogenen Beam
>Energieversorgung: 2x CR123, 2x 16340 oder 1x 18650
>Länge: 15,5 cm
>Durchmesser Kopf: 3,7 cm
>Durchmesser Rohr: 2,54 cm
>Gewicht: 135 Gramm (ohne Akkus)
>Wasserdicht nach IPX-8 Standart
>Anodisierung nach HA Type III
>Vergütete Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
>Besonders gut geschützte Elektronik für harte Bedingungen

Hier der Lieferumfang:

Eine Pappschachtel, ein Holster, ein langes Lanyard, 2 Dichtringe, ein Metallclip, 2 Gummiringe (einer ist schon an der Lampe montiert), sogar eine Tube Nyogel und natürlich die Lampe! (eine BDA war nicht dabei, aber wer braucht die schon?!)

Hier ein paar Bilder der Lampe:








Das Holster:

Das Holster erfüllt seinen Zweck, das Material ist aber sehr weich, nicht unbedingt für harte Einsätze geeignet!

Das Zubehör, die Gummiringe, der Gummi-Combat-Ring, und der Clip:

Die Lampe ganz "clean" mit den 2 Gummiringen


Die Lampe mit Clip


Die Lampe mit Combat-Ring, dazu muß ich sagen, der Combat-Ring ist ja aus Gummi, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und ich finde ihn ganz angenehm, ist eben nicht so scharfkantig wie z.B. der Combat-Ring von meiner M1X, bei der er aus Metall ist.
Auch will ich noch kurz erwähnen, daß der Wechsel der Gummis oder Combat-Gummi-Griff etwas umständlich ist, ein wenig "fummelei", aber nach ein paar mal geht es schon recht flott. Am besten die Gummiringe über die Tailcap abziehen (und auch aufziehen) da man sonst (wenn man es über das Gewinde macht) ganz automatisch immer den Dichtungsring mit abzieht!
Auch sieht man auf dem Bild einen Größenvergleich.

Auch Tailstand ist möglich, hier muß man einfach die Lampe auf den Gummi-Combat-Ring aufsetzen, er hat also eine Doppelfunktion und man hat ihn immer dabei (sofern man ihn an der Lampe montiert hat!)




Dann die Lampe im Detail:












Die Lampe ist sauber verarbeitet, die Gewinde sind sauber geschnitten, hier gibt es keinen Anlass zur Kritik!
Sie macht einen sehr soliden, robusten Eindruck wenn man sie in der Hand hält, da glaube gerne an den Einsatzzweck unter extremsten Bedingungen!
Auch die Anodisierung ist sauber und fehlerfrei, die etwas rauhe mattschwarze Oberfläche gefällt mir sehr gut, die Lampe liegt dadurch auch sehr sicher in der Hand und rutscht auch nicht so leicht aus der Hand.
Auch eine Sicherung gegen ungewolltes Einschalten gibt es, wenn man das Tailcap etwas rausschraubt.

Der Reflektor:

Die LED ist sauber zentriert, es ist ein Smooth-Reflektor verbaut, dennoch ist die Lampe eher ein flooder, er ist sehr tief, und auch die Linse sitzt ziemlich tief im Reflektor, dadurch ist sie eben gut geschützt.

Die Lampe an sich hat zwar im Vergleich zur Predator nicht die umfangreichen Programmiermöglichkeiten, aber es gibt 4 Leuchtstufen sowie Momentlicht,
Stroboskop-Geblinke oder gar SOS hat sie (zum Glück) nicht!

Wenn der Kopf festgedreht ist hat man immer volle Leistung,
löst man den Kopf etwas, kann man 3 weitere Leuchtstufen durchschalten, indem man den Clicky kurz antippt und bei der gewünschten Leuchtstufe dann den Clicky ganz durchdrücken, also praxisorientiert ohne zu viel Schnick-Schnack (Spielereien)!
>Kopf fest: immer 750 Lumen
>Kopf gelöst: High 520 Lumen
Mid 90 Lumen
Low 7 Lumen

Die einzelnen Leuchtstufen werden auch gespeichert, solange man den Kopf gelöst läßt (allerdings muß man die Lampe eine kurze Zeit ausgeschaltet lassen, wenn man zu schnell wieder einschaltet, werden gleich die Leuchtstufen wieder durchgeschaltet), dreht man dann aber den Kopf wieder fest und löst ihn anschließend wieder, fangen die Leuchtstufen wieder von vorne an (Low>Mid>High).

Zum Beam:
Zum Beam ist zu sagen, er ist sehr floodig, ein großer Hotspot, umgeben von einer großen (breiten) XM-L typischen gelblichen Corona, dann ein weicher Übergang zum Spill, der auch noch ausreichend hell ist.
Der Tint ist reinweiß, wirkt in den niedrigen Leuchtstufen insgesamt noch etwas wärmer, ist aber auch auf der hellsten Stufe lange nicht so kalt (coolwhite) wie z.B. bei meiner Fenix TK 35.

Auch erwähnenswert ist, daß man CR 123 Batterien sowie 16340 und 18650 Akkus verwenden kann, hier sollte für jeden die passende Stromversorgung sichergestellt sein.
Auch zieht die Lampe selbst auf der höchsten Leuchtstufe nicht allzu viel Strom,
das höchste was ich gemeßen habe waren mit einem 18650 Akku 1,65 Ampere,
sie fordert also keine allzu hochstromfähigen Akkus.

Zur Laufzeit kann ich selbst noch nichts sagen, daher beschränke ich mich auf die Laufzeiten, die ich im Netz gefunden habe.
Die Lampe hat eine sogenannte "Step" -Regulierung, dadurch ergeben sich auch die langen Laufzeiten.

Mit 18650 Akku:
>750lm: 2h35min
>520lm: 2h50min
>90lm: 16h10min
>7 lm: 170h

Mit 2xCR123 oder 2x 16340:
>750lm: 1h45min
>520lm: 2h
>90lm: 10h
>7 lm: 140h

Fazit:
Die Viking X ist eine sehr solide Lampe für den nahen bis mittleren Bereich, noch relativ klein und handlich, so daß sie sich sehr gut für "immer und überall dabei" eignet, eine Menge Licht raushaut, keine so großen Anforderungen an die Stromversorgung stellt, sehr gut und rutschfest in der Hand liegt und wirklich auch mal "hart" rangenommen werden kann!

PS: Beamshots und Luxmessung muß ich euch noch schuldig bleiben, werde aber demnächst versuchen das noch nachzuholen!
 
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archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.432
113
Acebeam
Super Review, vielen Dank! :thumbup: Ich war heute wieder mit meinen Danke sehr großzügig und habe nun keine mehr :S werde dir aber morgen eins reindrücken. (Edit: Erledigt!) Gut gemacht!

Die Lampe scheint auch sehr ordentlich zu sein, wobei sich mir nicht erschließt warum man bei einem Fluter keinen OP-Reflektor nimmt... aber wenn der Beam auch so prima ist wurde ja nichts falsch gemacht. Schönes Teil!
 
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Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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Allerdings dürfte das mit der Laufzeit in den beiden hellsten Stufen utopisch sein.

Die lange Laufzeit kommt durch die "Step" Regulierung (auf den Bildern sieht man, dass es auf der Lampe drauf steht ;)),
evtl. könnte Sepultura1972 das ja noch in seinem Review nachtragen.

Beim Predator kann man "Flat"-, "Step"- oder "Semi"-Regulierung einstellen. Bei der Viking X gibt es halt nur "Step".

Gruß Noir

PS: Interessantes Review :thumbup:.
 
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Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
647
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Bayern
Hallo nochmal,

Edit: Zu den Leuchtstufen:

Sie werden NICHT gespeichert!
Mir ist da ein kleiner Fehler unterlaufen, habe es nochmal ausführlich getestet, wenn man die Lampe ausschaltet, oder auch den Kopf wieder fest dreht und anschließend löst, die Lampe fängt bei den Leuchtstufen IMMER bei Low an!
D.h.: Die Leuchtstufen antippen und bei der gewünschten Leuchtstufe den Forward-Clicky ganz durchdrücken!
Klingt am Anfang etwas umständlich, geht aber ruck zuck in Fleisch und Blut über!

Auch habe ich noch die Luxwerte gemeßen:

Die Lampe hat in der höchsten Leuchtstufe (also Kopf fest).

>mit 2x CR123 oder 2x 16340 Akkus: ~15000 Lux
>mit 1x 18650 Akku: ~13000 Lux
 
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RamboBaerchen

Flashaholic
28 Dezember 2011
112
10
18
Hi,

ein wirklich tolles Review!
Eine Frage: regelt die Lampe die höchste Stufe nach ein paar Minuten zurück oder verharrt sie in dieser bis zum Ende? und wie verhält sie sich thermisch?

RB
 
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Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
647
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Bayern
Olight Shop
Hallo,

habe leider noch keine weiteren Tests machen können,
aber ich hatte sie mal eine knappe 1/2 h auf höchster Stufe im Tailstand,
da hat sie nicht zurückgeregelt, also die volle Leistung gehalten, ist aber dann schon ganz ordentlich warm geworden.

Mal sehen daß ich die nächste Zeit noch ein paar Tests und evtl. auch Beamshots nachreichen kann.
 
  • Danke
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RamboBaerchen

Flashaholic
28 Dezember 2011
112
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Ein hartgesottenes "Stück" Taschenlampe!:D ich finds gut dass die nicht runterregelt:thumbsup:, mein Bestellfinger zuckt auch schon ganz fürchterlich:D

RB
 

Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
647
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Bayern
Ich hatte den Eagle-Tac 18650 Akku in der Lampe, der auch auf dem Bild zu sehen ist (ist fast neu, bis 4A Dauerstromfest), vom Hersteller wird ein Strom von max. 2A auf der höchsten Stufe angegeben.
 

exposure

Flashaholic*
10 Juni 2011
338
236
43
Hi,

super Review, danke. Jetzt bin kurz davor zu bestellen, könnte meine neue
"Rucksacklampe" werden, da darfs gern etwas robustes wie die Viking X sein.
Eigentlich hatte ich zur Klarus XT11 geschielt, aber die Armytek wird
wohl das Rennen machen. :)

Grüße
Daniel
 

324S

Flashaholic
24 November 2011
137
53
0
Paderborn
Ich habe heute mal die neuen Armytek Modelle nebeneinander gestellt. Und neben eine "alte" Predator.

- Die neue Predator ist einen Tucken kleiner, die Viking X die kleinste der Lampen.
- Die Vermutung dass die Viking S die abgespeckte Version der Predator ist teile ich auch, aber ich möcht mich da nicht festlegen. Zumal die neue Predator eine S2 LED hat, die Viking S eine R5.
- Das im Forum bereits angesprochene Verhalten beim "Merken" der Leuchtstufe fällt mir auch auf. Scheint momentan etwas willkürlich zu sein, ob die Leuchtstufe in S2 eine Memoryfunktion hat oder nicht. Wenn ich 5 Sek warte mit dem einschalten habe ich immer die niedrigste Stufe, aber ich habe das auch noch nicht ausführlich getestet.

- In alle Lampen passen xtar 18700er Akkus.
- Die Viking Modelle haben, im Gegensatz zur "alten" und "neuen" Predator, je nur einen O-Ring an den Gewinden.
- Das Licht der Viking X ist bei meinem Modell, das hier aufm Schreibtisch den Test erleiden muss, SEHR gelb. Nicht extrem, aber doch überraschend. Ob das eine Ausnahme ist wird sich zeigen wenn die restlichen X ausgepackt sind.

In diesem Blogpost habe ich noch eine Reihe Bilder eingefügt, wo man auch die unterschiedlichen Größen sehen kann:

Fotos der neuen Armytek Modelle Predator, Viking X, Viking S
 
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4 Juni 2011
11
1
3
Ich finde es schade, dass bei den neueren Modellen die Tints nicht mehr genau angegeben werden. Bei der alten Predator wusste man genau, was einen erwartet, d.h. Überraschungen wie "zu gelb" oder "zu kalt" etc. blieben zum Glück aus.
Kennst du den genauen Tint der neuen mit S2?
 

324S

Flashaholic
24 November 2011
137
53
0
Paderborn
Ich muss das etwas relativieren. Der Eindruck der Lichtfarbe war gestern im direkten Vergleich zur Viking S, die wesentlich kälter ist. Und im Leuchtstoffröhrenlicht.

Gestern abend durfte mich die Viking X nochmal begleiten und etwas in der Nacht herumleuchten, und da hat sie sehr überzeugt.
Sehr angenehmes Licht nachts, SEHR hell, eine doch beachtliche Reichweite und saubere Ausleuchtung.

Heute morgen durften dann S und X nochmal kurz gegeneinander antreten. Die X hat doch mehr überzeugt. Die S ist ja eher der Thrower (Predator in klein), auf 100 Metern haben die beiden Modelle sich da nix genommen. Bloß dass der Beam beim X breiter war. Allerdings waren zwei vollkommen unterschiedliche Akkus verwendet.
 

Gray Matter

Flashaholic**
19 Juni 2011
3.915
1.551
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08523
Kann jemand sagen, ob man bei der Viking X einfach an die LED ran kommt? Mir gefällt die Lampe, ich kaufe aber nur noch Lampen mit neutral weisser LED! Würde dann eine XM-L T5 Neutral einbauen.

Thomas
 

324S

Flashaholic
24 November 2011
137
53
0
Paderborn
Du wirst den dunklen Ring am Reflektor entfernen müssen. Erster kleiner Test nebenbei: geht nicht so ohne weiteres. Hält bombenfest. Braucht Spezialwerkzeug.

Bei der alten Predator war es ja ziemlich einfach den ganzen Kopf auseinanderzunehmen. Bei der alten scheint mir der Bezelring verklebt zu sein. Könnte bei der Viking ebenso sein.

2012-02-20 13.47.28.jpg

Wie wäre es denn mit der Viking S? Die hat eine R5 LED wie die alte Predator.
 
  • Danke
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Gray Matter

Flashaholic**
19 Juni 2011
3.915
1.551
113
08523
Hallo,
danke für die Info... Ich suche eine robuste, gut geregelte Lampe die nicht zu viel Throw hat und eine neutralweisse LED nutzt!

Thomas