Hallo Leute!
Für Trainingsfahrten auf dem Rennrad nach der Arbeit im Winter habe ich mir was gebaut.
Dazu habe ich viel mit try and error herumexperimentiert, bezüglich Lichtbild, Laufzeit, usw.
Folgende Anforderungen sind bei diesem Einsatzgebiet nämlich wichtig. Sie sind leicht abweichend von Taschenlampen, was es vielleicht auch für euch interessant macht, weil es neue Herausforderungen zu erfüllen gibt
Vorweg aber noch kurz das System erklärt:
Energiequelle ist eine Powerbank in der Satteltasche.
Moderation: Bitte keine verpackten Links verwenden.
Moderation: Affiliate Link ! --> eingekürzt. Bitte Obacht geben.
https://www.amazon.de/XTPower®-XT-20000QC3-PA-Powerbank-inkl-Netzteil/dp/B07Q29BGNG
/ref=asc_df_B07Q29BGNG&mcid=020425f5e41d332fbeeaa29cfcad5549?tag=bingshoppin0b-21&
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hvlocphy=&hvtargid=pla-4584413738164808&psc=1
Moderation: Bitte keine externen Links in Erstposts.
Dort befindet sich zudem ein Mikrokontroller und die Leistungselektronik. Von dort sind die Rücklichter angeschlossen (zwei LED Stripes) und ein 6 adriges Kabel, das zum Lenker führt. Darüber angeschlossen ist die Fernlicht LED (Eigenbau), das Abblendlicht und zwei Mikroschalter, die ich jeweils links und rechts am Lenker unter dem Lenkerband platziert habe.
So, jetzt die Anforderungen, die ich mir vorher gestellt habe:
1. Die Mischung aus Abblendlicht und Fernlicht (FL) (ich fahre Landstraßen, auf denen natürlich nur zu ca. 15% der Gesamtfahrzeit das Fernlicht leuchtet) soll insgesamt 2,5 h leuchten
2. Das FL soll in etwa so hell wie das heutiger Autos sein
3. Es soll ein nach außen hin linear schwächer werdender Lichtkegel sein, der insgesamt ca. 90 Grad hat, aber natürlich das allermeiste Licht zentral nach vorne abgegeben wird. Optimal wäre hier eine ovale Charakteristik, weil das untere Ende des zentralen Lichtpunktes direkt vor einem auf der Straße landet, was ziemlich unangenehm, da zu hell ist (dieses Problem habe ich noch nicht lösen können, da alle zu den LEDs passenden Optiken kreisrund abstrahlen)
4. Das FL, bzw, dessen LED muss vor Staub geschützt sein (bei Nässe fahre ich nicht)
Und das war der bisherige Werdegang meiner Arbeiten. Ich habe bisher zwei Prototypen gebaut (denkt dran, dass ich ohne jegliche Vorerfahrung begonnen habe, zu experimentieren. Lediglich auf der elektronischen Seite ist Wissen durch Beruf und Ausbildung da):
Der erste war mit einer COB (Moderation: Link entfernt) hatte ich mich wegen der größten Lumenausbeute entschieden, die mit erlaubtem Überstrom laut Datenblatt ca. 4890lm abgibt, betrieben mit der Leistungselektronik von Meanwell (Moderation: Link entfernt) Diese habe ich dann mit einem 15 Grad Reflektor (Moderation: Link entfernt) betrieben. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass das stark zur Seite streut. Daraufhin habe ich eine Linse mit 12 Grad gefunden (Moderation: Link entfernt), die das schon besser hinbekam und zudem gleich das Problem mit dem Staubschutz lösen konnte. Mit diesem Aufbau erreichte ich 1790 Lux bei 3,12m (54 lx pro Watt) Entfernung im Spot. Gekühlt wurde mit einem Rippenkühlkörper ca. 4x4x2cm. So ganz zufrieden war ich allerdings nicht (nicht so hell wie beim KFZ) und wollte wissen, wie das die KFZ Hersteller machen. Deswegen hatte ich dann begonnen mir mal die Scheinwerfer geparkter Autos anzuschauen und hatte festgestellt, was ihr alle schon lange wisst: die Lichtquelle muss punktförmig sein, damit sie gut fokussiert werden kann.
Deswegen machte ich mich auf die Suche nach LEDs mit diesem Aufbau und bin bei der XHP70.2 (3315lm @ 2,4A) hängen geblieben, da diese die mir damals einig bekannte war, die entsprechend viel Lumen hat, leider mit einer weit schlechteren Lumenausbeute, was mir natürlich schmerzen wegen der Akkulaufzeit machte.
Aber geschenkt! Ich probierte es, fand aber keinen Reflektor oder Linse. Deshalb probierte ich einfach mal den eigentlich für COBs spezifizierten Reflektor (Moderation: Link entfernt) und siehe da! Die Bündelung in der Mitte übertraf alles, was ich bisher mit den COBs erreichen konnte! 5800 lx auf 3,12m Entfernung (Dieser Mesabstand hat sich so ergeben. Ist die Entfernung von meiner Werkbank bis zur Wand
) bzw. 193Lx/W bei 2,4A. Ansteuern musste ich die LED mit einem Noname Stepdown-Konstantstromwandler, da es von Meanwell nichts passendes gab. Aber da dieser Aufbau nicht gerade nen Schönheitswettbewerb gewinnen würde und die kreisrunde Fokussierung direkt vorm Fahrrad einfach auf der Straße zu hell ist, bin ich weiter am "forschen". Zudem ist die XHP70 so ineffizient, dass ich zusätzlich noch das Abblendlicht über den Controller und einen MosFET Schalter ausschalten muss, um Kapazität zu sparen
Aber mit diesem Aufbau schaffe ich es zZ etwa 200m entfernte Objekte aufzuhellen (auf dem Rad sitze ich natürlich genau hinter dem Strahler, weswegen der Strahl an sich natürlich das beleuchtete Objekt schnell überstrahlt). Damit war es dann gut vergleichbar mit KFZ LED Fernlicht. Ziel erreicht! 
Heller schaffen es z.Z. nur die Strahler von Lupine auf dem Markt hehe
Und die kosten 500€+
Auf deren Internetseite bin ich in den Specs der Strahler auf andere weitere LED Typen aufmerksam geworden. Bsplw. die Cree XP-G3, die ihr sicher alle kennt
Aktuell bin ich gerade am Ausprobieren mit dieser LED. Ich hab sie als Einzelstar und auf Starplatine mit 4 LEDs drauf (gibt es bei LED-Tech.de). Leider passt die Linse für die 4er Platine nicht (Moderation: Link entfernt).
Aber diese LED zusammen mit der Optik Moderation: Link entfernt habe ich gestern schon 216lx / W erreicht, was Lust auf mehr macht. Zudem finde ich es charmant, das die Linse quadratisch ist, was sie gut mit weiteren Linsen anordnen lässt. Vielleicht kann ich so das Problem mit der Runden Fokussierung lösen! Aber soweit bin ich noch nicht...
Zum Beispiel wüsste ich aktuell noch nicht, wie ich die LEDs kühlen soll, wenn zB eine gerade nach vorne und die beiden daneben jeweilsetw. nach links und rechts strahlen sollen...
So! Mich würde einfach mal interessieren, was eure ersten Gedanken dazu so sind. Ganz frei raus. Welche LEDs haltet ihr evtl für besser geeignet?
Und weiterhin hätte ich dann Fragen wie z.B.: Kann ich die LEDs über das Datenblatt hinaus überstromen? Ich brauche ja Dauerfestigkeit. Die müssen auch mal 20min am Stück leuchten. Allerdings kommt mit da der Fahrtwind und die kalten Temperaturen im Winter helfend entgegen
Bisher ist der Kühlkörper geschätzt max. 15 Grad warm geworden während der Fahrt. Wie kühlt ihr das beim Überstromen denn?
Für Trainingsfahrten auf dem Rennrad nach der Arbeit im Winter habe ich mir was gebaut.
Dazu habe ich viel mit try and error herumexperimentiert, bezüglich Lichtbild, Laufzeit, usw.
Folgende Anforderungen sind bei diesem Einsatzgebiet nämlich wichtig. Sie sind leicht abweichend von Taschenlampen, was es vielleicht auch für euch interessant macht, weil es neue Herausforderungen zu erfüllen gibt
Vorweg aber noch kurz das System erklärt:
Energiequelle ist eine Powerbank in der Satteltasche.
Moderation: Bitte keine verpackten Links verwenden.
Moderation: Affiliate Link ! --> eingekürzt. Bitte Obacht geben.
https://www.amazon.de/XTPower®-XT-20000QC3-PA-Powerbank-inkl-Netzteil/dp/B07Q29BGNG
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hvlocphy=&hvtargid=pla-4584413738164808&psc=1
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Dort befindet sich zudem ein Mikrokontroller und die Leistungselektronik. Von dort sind die Rücklichter angeschlossen (zwei LED Stripes) und ein 6 adriges Kabel, das zum Lenker führt. Darüber angeschlossen ist die Fernlicht LED (Eigenbau), das Abblendlicht und zwei Mikroschalter, die ich jeweils links und rechts am Lenker unter dem Lenkerband platziert habe.
So, jetzt die Anforderungen, die ich mir vorher gestellt habe:
1. Die Mischung aus Abblendlicht und Fernlicht (FL) (ich fahre Landstraßen, auf denen natürlich nur zu ca. 15% der Gesamtfahrzeit das Fernlicht leuchtet) soll insgesamt 2,5 h leuchten
2. Das FL soll in etwa so hell wie das heutiger Autos sein
3. Es soll ein nach außen hin linear schwächer werdender Lichtkegel sein, der insgesamt ca. 90 Grad hat, aber natürlich das allermeiste Licht zentral nach vorne abgegeben wird. Optimal wäre hier eine ovale Charakteristik, weil das untere Ende des zentralen Lichtpunktes direkt vor einem auf der Straße landet, was ziemlich unangenehm, da zu hell ist (dieses Problem habe ich noch nicht lösen können, da alle zu den LEDs passenden Optiken kreisrund abstrahlen)
4. Das FL, bzw, dessen LED muss vor Staub geschützt sein (bei Nässe fahre ich nicht)
Und das war der bisherige Werdegang meiner Arbeiten. Ich habe bisher zwei Prototypen gebaut (denkt dran, dass ich ohne jegliche Vorerfahrung begonnen habe, zu experimentieren. Lediglich auf der elektronischen Seite ist Wissen durch Beruf und Ausbildung da):
Der erste war mit einer COB (Moderation: Link entfernt) hatte ich mich wegen der größten Lumenausbeute entschieden, die mit erlaubtem Überstrom laut Datenblatt ca. 4890lm abgibt, betrieben mit der Leistungselektronik von Meanwell (Moderation: Link entfernt) Diese habe ich dann mit einem 15 Grad Reflektor (Moderation: Link entfernt) betrieben. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass das stark zur Seite streut. Daraufhin habe ich eine Linse mit 12 Grad gefunden (Moderation: Link entfernt), die das schon besser hinbekam und zudem gleich das Problem mit dem Staubschutz lösen konnte. Mit diesem Aufbau erreichte ich 1790 Lux bei 3,12m (54 lx pro Watt) Entfernung im Spot. Gekühlt wurde mit einem Rippenkühlkörper ca. 4x4x2cm. So ganz zufrieden war ich allerdings nicht (nicht so hell wie beim KFZ) und wollte wissen, wie das die KFZ Hersteller machen. Deswegen hatte ich dann begonnen mir mal die Scheinwerfer geparkter Autos anzuschauen und hatte festgestellt, was ihr alle schon lange wisst: die Lichtquelle muss punktförmig sein, damit sie gut fokussiert werden kann.
Deswegen machte ich mich auf die Suche nach LEDs mit diesem Aufbau und bin bei der XHP70.2 (3315lm @ 2,4A) hängen geblieben, da diese die mir damals einig bekannte war, die entsprechend viel Lumen hat, leider mit einer weit schlechteren Lumenausbeute, was mir natürlich schmerzen wegen der Akkulaufzeit machte.
Aber geschenkt! Ich probierte es, fand aber keinen Reflektor oder Linse. Deshalb probierte ich einfach mal den eigentlich für COBs spezifizierten Reflektor (Moderation: Link entfernt) und siehe da! Die Bündelung in der Mitte übertraf alles, was ich bisher mit den COBs erreichen konnte! 5800 lx auf 3,12m Entfernung (Dieser Mesabstand hat sich so ergeben. Ist die Entfernung von meiner Werkbank bis zur Wand
Heller schaffen es z.Z. nur die Strahler von Lupine auf dem Markt hehe
Auf deren Internetseite bin ich in den Specs der Strahler auf andere weitere LED Typen aufmerksam geworden. Bsplw. die Cree XP-G3, die ihr sicher alle kennt
Aktuell bin ich gerade am Ausprobieren mit dieser LED. Ich hab sie als Einzelstar und auf Starplatine mit 4 LEDs drauf (gibt es bei LED-Tech.de). Leider passt die Linse für die 4er Platine nicht (Moderation: Link entfernt).
Aber diese LED zusammen mit der Optik Moderation: Link entfernt habe ich gestern schon 216lx / W erreicht, was Lust auf mehr macht. Zudem finde ich es charmant, das die Linse quadratisch ist, was sie gut mit weiteren Linsen anordnen lässt. Vielleicht kann ich so das Problem mit der Runden Fokussierung lösen! Aber soweit bin ich noch nicht...
So! Mich würde einfach mal interessieren, was eure ersten Gedanken dazu so sind. Ganz frei raus. Welche LEDs haltet ihr evtl für besser geeignet?
Und weiterhin hätte ich dann Fragen wie z.B.: Kann ich die LEDs über das Datenblatt hinaus überstromen? Ich brauche ja Dauerfestigkeit. Die müssen auch mal 20min am Stück leuchten. Allerdings kommt mit da der Fahrtwind und die kalten Temperaturen im Winter helfend entgegen

