Moin,
heute folgt mein zweites Review im Rahmen des Passarounds und diesmal geht es um die MTE SSC P7. Vielen Dank an msitc für die Testlampen!
Verarbeitung, Eigenschaften und erster Eindruck
Ich war nach dem Auspacken recht überrascht, wie kompakt die Lampe doch ist. Ich hatte zwar die Maße gelesen, in natura fand ich sie dennoch kleiner als erwartet. Man kann die Lampe also gut in einer Jacke unterbringen:
Auch diese MTE-Lampe macht auf mich einen soliden und hochwertigen Eindruck. Einziger Kritikpunkt ist einer der beiden O-Ringe, die den Lampenkopf zum Gehäusekörper hin abdichten: Einer von beiden ist defekt und man muss aufpassen, dass er sich nicht beim Zudrehen verklemmt. Ich habe leider keinen passenden Ersatzring, sonst hätte ich diesen getauscht, aber vielleicht kann das jemand während des Passarounds noch erledigen. Da aber zwei Ringe vorhanden sind, sollte die Lampe trotzdem weiterhin vor Wasser geschützt sein.
Nicht so glücklich bin ich mit dem Clicky, da dieser für meinen Geschmack etwas weich und schwammig vom Druckpunkt her ist - doch davon später mehr.
Insgesamt macht die Lape einen soliden Eindruck. Der defekte O-Ring ist nicht toll aber auch kein Drama, da ja zwei vorhanden sind.
Bedienung
Die Lampe wird über den Reverse-Clicky eingeschaltet: Die Schaltfolge der Stufen ist hell, mittel, dunkel, Stroboskop und SOS. Die Lampe hat eine Memory-Funktion und merkt sich somit die letzte eingeschaltete Stufe. Ein Tailstand ist nur sehr wackelig möglich.
Das Problem beim Umschalten ist der bereits erwähnte Clicky, da er keinen klaren Druckpunkt hat und ich somit nicht so flüssig durch die Schaltstufen kam. Zwischenzeitlich habe ich die Lampe einfach aus- und wieder eingeschaltet, damit ich zuverlässig in die nächste Stufe kam.
Beam
Der Beam ist gleichmäßig und nur beim ganzen genauen Hinsehen ist ein leichtes Donut-Hole zu sehen, was bei Lampen mit einer Quad-die-LED zu erwarten war. Das stört aber selbst mich nicht, obwohl ich da empfindlich bin.
Die Lichtfarbe ist angenehm und geht in ins Neutralweiße. Vom Charakter her ist die Lampe eher ein Flooder.
Die Helligkeit ist weniger berauschend: Sie ist zwar etwas heller als eine Fenix TK 12 XP-G R5, aber der Unterschied ist nicht sehr stark. Der Eindruck kann natürlich etwas täuschen, da die MTE eher ein Flooder ist, dennoch sind die angegbene 900 Lumen eher Wunschtraum denn Realität.
Der Beam an sich ist insgesamt aber gut brauchbar für Spaziergänge mit dem Hund oder als Haus-und-Hof-Lampe. Wer schon immer eine TK 12 mit neutralweißer LED gesucht hat, kann sich die MTE mal genauer anschauen
Beamshotvergleich
Die MTE SSC P7 hat viel Flood und wird in der Reichweite von der MTE M3 2I deutlich geschlagen. Die M3 2I erscheint auch bedeutend heller. Die TK 12 ist am dunkelsten, aber nicht so weit von der MTE mit SSC P7 entfernt (ISO 200; Blende 7,1; 4 Sek., 32mm).
Fazit
Die MTE SSC P7 hat mir grundsätzlich gut gefallen, da sie einen großen und gleichmäßigen Beam hat und das bei einer angenehmen Lichtfarbe. Wenn man keine 900 Lumen erwartet, ist sie auch ausreichend hell - die Herstellerangabe führt hier nur etwas in die Irre und weckt falsche Erwartungen.
Die Technik der Lampe ist nicht mehr letzter Schrei, aber entscheiden ist, was vorne rauskommt, wenn man hinten draufdrückt: Ein praxistauglicher Beam.
Fragen und Kommentare sind sehr willkommen. Vielen Dank fürs Lesen
heute folgt mein zweites Review im Rahmen des Passarounds und diesmal geht es um die MTE SSC P7. Vielen Dank an msitc für die Testlampen!
Verarbeitung, Eigenschaften und erster Eindruck
Ich war nach dem Auspacken recht überrascht, wie kompakt die Lampe doch ist. Ich hatte zwar die Maße gelesen, in natura fand ich sie dennoch kleiner als erwartet. Man kann die Lampe also gut in einer Jacke unterbringen:
Keine Edelstahl-Pfeffermühle: Die MTE neben der Fenix TK 12.
Auch diese MTE-Lampe macht auf mich einen soliden und hochwertigen Eindruck. Einziger Kritikpunkt ist einer der beiden O-Ringe, die den Lampenkopf zum Gehäusekörper hin abdichten: Einer von beiden ist defekt und man muss aufpassen, dass er sich nicht beim Zudrehen verklemmt. Ich habe leider keinen passenden Ersatzring, sonst hätte ich diesen getauscht, aber vielleicht kann das jemand während des Passarounds noch erledigen. Da aber zwei Ringe vorhanden sind, sollte die Lampe trotzdem weiterhin vor Wasser geschützt sein.
Nicht so glücklich bin ich mit dem Clicky, da dieser für meinen Geschmack etwas weich und schwammig vom Druckpunkt her ist - doch davon später mehr.
Insgesamt macht die Lape einen soliden Eindruck. Der defekte O-Ring ist nicht toll aber auch kein Drama, da ja zwei vorhanden sind.
Bedienung
Die Lampe wird über den Reverse-Clicky eingeschaltet: Die Schaltfolge der Stufen ist hell, mittel, dunkel, Stroboskop und SOS. Die Lampe hat eine Memory-Funktion und merkt sich somit die letzte eingeschaltete Stufe. Ein Tailstand ist nur sehr wackelig möglich.
Das Problem beim Umschalten ist der bereits erwähnte Clicky, da er keinen klaren Druckpunkt hat und ich somit nicht so flüssig durch die Schaltstufen kam. Zwischenzeitlich habe ich die Lampe einfach aus- und wieder eingeschaltet, damit ich zuverlässig in die nächste Stufe kam.
Beam
Der Beam ist gleichmäßig und nur beim ganzen genauen Hinsehen ist ein leichtes Donut-Hole zu sehen, was bei Lampen mit einer Quad-die-LED zu erwarten war. Das stört aber selbst mich nicht, obwohl ich da empfindlich bin.
Schau mir ins Auge... - die SSC P7.
Die Lichtfarbe ist angenehm und geht in ins Neutralweiße. Vom Charakter her ist die Lampe eher ein Flooder.
Die Helligkeit ist weniger berauschend: Sie ist zwar etwas heller als eine Fenix TK 12 XP-G R5, aber der Unterschied ist nicht sehr stark. Der Eindruck kann natürlich etwas täuschen, da die MTE eher ein Flooder ist, dennoch sind die angegbene 900 Lumen eher Wunschtraum denn Realität.
Die Lumenangabe stimmt, wenn man zwei bis drei Lampen gleichzeitig einschaltet...
Der Beam an sich ist insgesamt aber gut brauchbar für Spaziergänge mit dem Hund oder als Haus-und-Hof-Lampe. Wer schon immer eine TK 12 mit neutralweißer LED gesucht hat, kann sich die MTE mal genauer anschauen
Der Akku dient dem Größenvergleich - hier muss schon ein 18650er ran.
Beamshotvergleich
Die Wiese tagsüber
Die MTE SSC P7 im Vergleich zur MTE M3 2I und zur Fenix TK 12 XP-G R5 OP.
Die MTE SSC P7 hat viel Flood und wird in der Reichweite von der MTE M3 2I deutlich geschlagen. Die M3 2I erscheint auch bedeutend heller. Die TK 12 ist am dunkelsten, aber nicht so weit von der MTE mit SSC P7 entfernt (ISO 200; Blende 7,1; 4 Sek., 32mm).
Fazit
Die MTE SSC P7 hat mir grundsätzlich gut gefallen, da sie einen großen und gleichmäßigen Beam hat und das bei einer angenehmen Lichtfarbe. Wenn man keine 900 Lumen erwartet, ist sie auch ausreichend hell - die Herstellerangabe führt hier nur etwas in die Irre und weckt falsche Erwartungen.
Die Technik der Lampe ist nicht mehr letzter Schrei, aber entscheiden ist, was vorne rauskommt, wenn man hinten draufdrückt: Ein praxistauglicher Beam.
Fragen und Kommentare sind sehr willkommen. Vielen Dank fürs Lesen
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