Moin,
heute folgt mein drittes uns letztes Review im Rahmen des Passarounds und es geht um die MTE M3 2I. Vielen Dank an msitc für die Testlampen!
Verarbeitung, Eigenschaften und erster Eindruck
Auch diese MTE-Lampe wirkt robust und gut verarbeitet. Sie ist von der Größe her einerseits handlich und anderseits noch gut in der Jacke zu verstauen:
Irritierend war für mich die Optik: Sie hat eine Loch in der Mitte und bündelt das Licht der LED etwas - doch dazu später mehr:
Der Clicky steht auch aus der Lampe heraus und ich gehe davon aus, dass sich die Lampe unbemerkt in der Tasche einschalten könnte, da man sie auch nicht durch Losdrehen der Tailcap stromlos schalten kann (Tailcap-Lockout). Ein Tailstand ist entsprechend nicht möglich.
Bedienung
Der Reverse-Clicky ist wie bei der MTE mit SSC P7 etwas schwammig für meinen Geschmack, sodass ich durch den fehlenden Druckpunkt nicht so gut durch die Modi schalten konnte.
Die Schaltfolge der Lampe ist gelinde gesagt befremdlich: Sie beginnt in der hellsten Stufe - was in Ordnung ist-, aber dann folgt sofort das Stroboskoplicht! Benötigt man also etwas weniger Licht, muss man immer über das Strobe in die dunkleren Helligkeitsstufen schalten. Wenn sich MTE was dabei gedacht hat, so kann ich nicht nachvollziehen, was das sein könnte. Im Ergebnis finde ich diese Reihenfolge ärgerlich und für meine Zwecke ungeeignet.
Beam
Hier punktet die MTE deutlich, nachdem sie bei der Bedienung schwächelte: Das Licht wird durch die oben angesprochene Linse gebündelt und so wird ein sehr ungewohnter Beam erzeugt: Es gibt nicht einen Hotspot und Spillbeam darum, sondern es gibt im Prinzip einen großen Spot und fast keinen Spill. Ich musste mich etwas daran gewöhnen, aber es ist durchaus brauchbar, da das Licht einerseits sowohl gleichmäßig als auch hell ist und man außerdem eine recht gute Leuchtweite erzielt. Die Lampe ist also im Gegensatz zur vielen Throwern im Nahbereich nutzbar, aber man kann auch recht weit leuchten. Man kann also sagen, dass sie den Spagat zwischen Thrower und Flooder gut hinbekommt, ohne natürlich mit reinen Throwern mithalten zu können.
Insgesamt gefällt mit die Lampe bezüglich des Beams gut und das leichte Donut-Hole, das für diese LED typisch ist, fällt draußen nicht auf. Die Lichtfarbe ist hingegen kälter als bei der MTE mit SSC P7.
Beamshotvergleich
Die MTE M3 2I hat durch die Linse recht viel Throw. Sie wirkt sehr hell im Vergleich zur SSC P7 und der TK12. Die MTE mit SSC P7 ist vergleichsweise mehr auf Flooder getrimmt und die Fenix TK 12 kann mit der MTE M3 2I sowohl hinsichtlich der Helligkeit als auch bei der Leuchtweite nicht mithalten (ISO 200; Blende 7,1; 4 Sek., 32mm).
Fazit
Der Beam braucht etwas Gewöhnung, aber dann ist er wirklich sinnvoll bei Spaziergängen mit dem Hund oder zum Ausleuchten mittelgroßer Grundstücke. Die Bedienung mit dem Strobo auf der zweiten Stufe ist ein Eigentor und nervt: Schaltet man die Lampe aus und kurz darauf wieder ein, so steht man im Stroboskoplicht, weil die Lampe dies als Weiterschalten interpretiert (ist mir so passiert). Wäre die zweite Stufe die mittelhelle, so hätte man in demselben Fall zwar die mittlere Leuchtstufe aktiviert, stünde aber nicht im Flackerlicht wie mitten auf der Tanzfläche...
Unter dem Strich überzeugt mich die MTE M3 2I vom Beam her, die Bedienung ist aber nicht mein Fall. Hätte sie hingegen zwei Leuchtstufen (hell und mittelhell), dann würde ich sie empfehlen - so sollte man sich aber gut überlegen, ob man mit einer solchen Schaltreihenfolge leben will.
Fragen und Kommentare sind sehr willkommen. Danke fürs Lesen
heute folgt mein drittes uns letztes Review im Rahmen des Passarounds und es geht um die MTE M3 2I. Vielen Dank an msitc für die Testlampen!
Verarbeitung, Eigenschaften und erster Eindruck
Auch diese MTE-Lampe wirkt robust und gut verarbeitet. Sie ist von der Größe her einerseits handlich und anderseits noch gut in der Jacke zu verstauen:
Passen beide gerade noch in eine Winterjacke: Die MTE neben der Fenix TK 12.
Die MTE hat eine handliche Größe.
Irritierend war für mich die Optik: Sie hat eine Loch in der Mitte und bündelt das Licht der LED etwas - doch dazu später mehr:
Eine Linse bündelt das Licht der Cree MCE.
Der Clicky steht auch aus der Lampe heraus und ich gehe davon aus, dass sich die Lampe unbemerkt in der Tasche einschalten könnte, da man sie auch nicht durch Losdrehen der Tailcap stromlos schalten kann (Tailcap-Lockout). Ein Tailstand ist entsprechend nicht möglich.
Bedienung
Der Reverse-Clicky ist wie bei der MTE mit SSC P7 etwas schwammig für meinen Geschmack, sodass ich durch den fehlenden Druckpunkt nicht so gut durch die Modi schalten konnte.
Die Schaltfolge der Lampe ist gelinde gesagt befremdlich: Sie beginnt in der hellsten Stufe - was in Ordnung ist-, aber dann folgt sofort das Stroboskoplicht! Benötigt man also etwas weniger Licht, muss man immer über das Strobe in die dunkleren Helligkeitsstufen schalten. Wenn sich MTE was dabei gedacht hat, so kann ich nicht nachvollziehen, was das sein könnte. Im Ergebnis finde ich diese Reihenfolge ärgerlich und für meine Zwecke ungeeignet.
Beam
Hier punktet die MTE deutlich, nachdem sie bei der Bedienung schwächelte: Das Licht wird durch die oben angesprochene Linse gebündelt und so wird ein sehr ungewohnter Beam erzeugt: Es gibt nicht einen Hotspot und Spillbeam darum, sondern es gibt im Prinzip einen großen Spot und fast keinen Spill. Ich musste mich etwas daran gewöhnen, aber es ist durchaus brauchbar, da das Licht einerseits sowohl gleichmäßig als auch hell ist und man außerdem eine recht gute Leuchtweite erzielt. Die Lampe ist also im Gegensatz zur vielen Throwern im Nahbereich nutzbar, aber man kann auch recht weit leuchten. Man kann also sagen, dass sie den Spagat zwischen Thrower und Flooder gut hinbekommt, ohne natürlich mit reinen Throwern mithalten zu können.
Insgesamt gefällt mit die Lampe bezüglich des Beams gut und das leichte Donut-Hole, das für diese LED typisch ist, fällt draußen nicht auf. Die Lichtfarbe ist hingegen kälter als bei der MTE mit SSC P7.
Beamshotvergleich
Die Wiese tagsüber
Die MTE M3 2I, die MTE mit SSC P7 und die Fenix TK 12 XP-G R5 OP im Vergleich.
Die MTE M3 2I hat durch die Linse recht viel Throw. Sie wirkt sehr hell im Vergleich zur SSC P7 und der TK12. Die MTE mit SSC P7 ist vergleichsweise mehr auf Flooder getrimmt und die Fenix TK 12 kann mit der MTE M3 2I sowohl hinsichtlich der Helligkeit als auch bei der Leuchtweite nicht mithalten (ISO 200; Blende 7,1; 4 Sek., 32mm).
Fazit
Der Beam braucht etwas Gewöhnung, aber dann ist er wirklich sinnvoll bei Spaziergängen mit dem Hund oder zum Ausleuchten mittelgroßer Grundstücke. Die Bedienung mit dem Strobo auf der zweiten Stufe ist ein Eigentor und nervt: Schaltet man die Lampe aus und kurz darauf wieder ein, so steht man im Stroboskoplicht, weil die Lampe dies als Weiterschalten interpretiert (ist mir so passiert). Wäre die zweite Stufe die mittelhelle, so hätte man in demselben Fall zwar die mittlere Leuchtstufe aktiviert, stünde aber nicht im Flackerlicht wie mitten auf der Tanzfläche...
Unter dem Strich überzeugt mich die MTE M3 2I vom Beam her, die Bedienung ist aber nicht mein Fall. Hätte sie hingegen zwei Leuchtstufen (hell und mittelhell), dann würde ich sie empfehlen - so sollte man sich aber gut überlegen, ob man mit einer solchen Schaltreihenfolge leben will.
Fragen und Kommentare sind sehr willkommen. Danke fürs Lesen
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
