
So endlich ein bisschen Zeit meinen Bericht über die EDC33 zu schreiben. Ich habe mir absichtlich die vorherigen Berichte & Reviews nicht angeschaut, damit ich möglichst blind in den Test gehen kann.
Direkt aus Verpackung heraus fällt sofort aus, dass die Verarbeitung der Lampe sehr wertig ist. Die Ano fühlt sich solide und schön dick an, das Design ist ein bisschen wild mit vielen Spielereien. Kleiner erste Kritikpunkt -> die Lampe ist nicht tailstand-fähig, der Heckschalter ragt über das Ende hinaus. Kein Dealbreaker natürlich, aber es gibt schon oft Fälle, wo ich meine Lampe am Heck stehen habe, damit sie die Decke fluten kann für Licht im Raum. Das geht hier eher semi gut.
Die Bedienung ist ziemlich intuitiv, nach ein bisschen herum spielen ohne in die Anleitung zu schauen (ja, ich bin ein Ganove
Nach dem Blick in die Anleitung wurde mir auch der momentary spot und momentary turbo (lumen shield genannt) erläutert. Der half-press für den Spot geht super, das volle durchdrücken und halten für den Lumen Shield finde ich jedoch relativ hart zu halten, vielleicht ist mein Daumen aber auch einfach nicht stark genug. Ich hatte das Gefühl relativ schnell den Druck für den Lumen Shield zu verlieren und in Stresssituationen kann ich mir nicht vorstellen, den sicher und konsistent für längere Dauer halten zu können.
Ein Gutes hat dies jedoch - der Lumen Shield Turbo ist sicherlich nicht dauerfest, nach wenigen Sekunden wir der Lampenkopf schon extrem heiß - daher ist es vielleicht nicht ganz so schlecht, dass der Turbogriff nicht lange gehalten werden kann.
Erst nach längeren Spielen fiel mir der USB-C Ladeport auf, was wirklich klasse eingebaut wurde! Versteckt hinter einem Drehring -> das ist edel und sieht um einiges besser aus, als die normalen Silikonpropfen. Zum Nachdenken jedoch -> wie verhält es sich im Außeneinsatz bei Dreck, Wetter, Sand usw. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mal Dreck und Sand in den Ring arbeiten kann und dann knarzt das so böse. Die Ladestandanzeige fällt dann beim Laden natürlich auch sofort auf, simpel und effektiv mit der 4x LED Anzeige.
Lichtfarbe ist das typische "tacticool-white" -> recht neutrales kaltweiß in den höheren Stufen, geht eher grünlich in den unteren Stufen.
Eher am Ende meiner Testrunde fällt mir erst auf - an der Lampe lässt sich nichts aufdrehen. Der Akku ist fest verbaut! Persönlich bin ich da kein Freund von, speziell langfristig heißt das ja, wenn der Akku runtergerockt ist, dass die Lampe Elektroschrott wird. Auch ist ein schneller Akkuwechsel nicht drin, wenn man die Lampe "gerade jetzt" braucht, der Akku aber mal eher leer ist und nicht geladen wurde. Booo!
Insgesamt ein interessantes Konzept und ich bin froh im Passaround die EDC33 bespielen zu können - aber mein Bier ist sie nicht insgesamt. Ich würde es jedoch begrüßen, wenn Ideen wie der dedizierte Lockoutschalter oder der gut verstecke USB Port ihren Weg in weitere Lampen finden würden.
































