Nitecore SRT7i - Reviews und PA-Erfahrungsberichte

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Nitecore hat unentgeltlich eine SRT7i für einen Passaround übersandt. Die Teilnehmer der Testreihe können in diesem Thread hier ihre Erfahrunen zur Lampe posten aber selbstverständlich gern auch alle anderen Leute, die diese Lampe besitzen.

Daten und Eigenschaften​

  • taktische Taschenlampe mit 3.000 Lumen Lichtstrom
  • Leuchtweite 580 m (87.500 cd)
  • Emitter: Luminus SFT70 LED mit kaltweißer Lichtfarbe
  • Steuerung über 2 Endkappenschalter
  • stufenlose Helligkeitsverstellung per Selektorring
  • Betrieb ausschließlich mit 21700 Li-Io Nitecore-Spezialakku
  • interne Aufladung per USB-C
  • Gehäuse aus hart-anodisiertem Alu
  • doppelseitig vergütetes Frontglas
  • Keramik Glasbrecher
  • Maße 163 * 40 * 26-31 mm (L * Kopf * Body)
  • IPX68 wasser-/staubdicht, 2 m sturzsicher
  • Gewicht 175 g (ohne Akku)
  • Preis ca. 150 €

Helligkeitsstufen + Leuchtdauer​

stufenlos 0,1 lm (800 Std) - 3.000 lm (3 Std 15 Min, nicht konstant sondern herunterregelnd)

Lieferumfang​

  • Nitecore SRT7i Taschenlampe
  • NL2150HPi 21700 Li-Io-Spezial-Akku mit 5.000 mAh Kapazität
  • Nylon-Trageholster
  • USB-C Ladekabel
  • Trageclip, Lanyard, Ersatzdichtung
  • Bedienungsanleitung


Im Bezelring sind 3 Keramik-Kugeln eingelassen, mit denen man Glas zertrümmern können soll.


Die Luminus SFT70-LED ist exakt im glatten und tiefen Reflektor zentriert. Das Zusammenspiel von LED und Reflektor gelingt nahezu perfekt und schafft einen sehr sauberen Lichtkegel.

Die solide Metallklappe über der Ladebuchse finde ich besser als einen Gummistopfen. Dies erfordert jedoch bei der SRT7i, dass die Buchse selbst dicht sein muss.


Die Tailcap ist komplex. Neben einem zweistufigen elektronischen Hauptschalter (bzw. Taster) finden wir noch eine zweistufige elektronische "Wippe" (Mode) für Strobe und Turbo. Zudem lässt sich durch Drehen der Tailcap die Helligkeit stufenlos regeln, die Lampe in den Lockout versetzen und zwischen taktischem und EDC-Modus wechseln. Tailstand ist auch möglich, aber eher sehr unsicher/wackelig.


Das Gewinde ist recht lang, gut geschmiert und läuft kratzfrei. Vor erstem Gebrauch muss der Isolationsstreifen entfernt werden. Der Akku liegt mit dem erhöhten Pluspol zum Lampenkopf hin.

Am inneren Ende des Akkurohrs werden beide Pole abgenommen. Die Feder stellt den Pluskontakt zu Akku her, der Ring darum den negativen Kontakt. Deshalb ist durch leichtes Lösen der Tailcap auch kein mechanischer Lockout möglich.


Leider ist die Lampe ausschließlich mit einem bestimmten Akku von Nitecore nutzbar, der selbst für proprietäre Akkus sehr speziell ist. Er hat nicht nur vorn beide Pole sondern auch hinten besondere Kontakte für die Tailcap. Das dürfte für viele Flashies ein No-Go sein.


Gut: ein einfaches Nylon-Holster ist ebenfalls dabei.


Schon etwas größer als eine 18650-EDC aber für eine 21700-Lampe noch kompakt.

Bedienung​

Das komplette Manual ist auf der Herstellerhomepage als PDF herunterzuladen.

Zuerst wählt man über Drehen der Tailcap den gewünschten Modus aus:
1. Schloss-Symbol = Einschaltsperre
2. Stufenlose Helligkeit von Moon bis Turbo
3. "TAC"-Modus, wie der Name schon andeutet

1.
Im gesperrten Modus reagiert die Lampe nicht auf Drücken der beiden Heckschalter.

2.
Im stufenlos regelbaren Modus
- Hauptschalter halb Drücken = Momentlicht, Durchdrücken = Dauerlicht
- Wenn aus: Wippe halb Drücken = Momentlicht Turbo, Durchdrücken = Momentlicht Strobe
- Wenn an: Wippe halb Drücken = Momentlicht Turbo, Durchdrücken = Dauerlicht Strobe

3.
Im taktischen Modus
- Hauptschalter halb Drücken = Momentlicht Low (100 lm), Durchdrücken = Momentlicht Turbo
- Wippe halb Drücken = Momentlicht Turbo, Durchdrücken = Momentlicht Strobe

Aufladen
Abdeckung der Ladebuchse hochklappen und das beiliegende USB-Kabel (A zu C) mit der Lampe und einer 5-12V Energiequelle (Handy-Netzteil, Powerbank, PC u.a.) verbinden. C zu C und PD-Ladegeräte sind kompatibel. Beim Ladevorgang blinkt die Status-LED blau, bei vollem Akku leuchtet sie dauerhaft.

Anzeige für Akkurestkapazität
Nach Einlegen des Akkus und Zuschrauben der Tailcap blinkt die Indikator-LED den exakten Ladezustand in Volt aus.
4,2 V würde dann lauten: 4x Blinken, Pause, 2x Blinken

Im eingeschalteten Zustand leuchtet die kleine Indikator-LED nur in einer Farbe (blau) und hätte gern etwas größer sein können.
- konstant = 100 - 50%
- langsam blinkend = 50 - 10%
- schnell blinkend = unter 10 %

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
  • Lichtstrom min - max: 0,6 - 3.120 lm
  • Lichtintensität min - max: 16 - 93.250 Lux
  • Ladestrom max. 2,7 V
  • Ladeschluss-Spannung 4,17 V
  • Endabschaltung bei ~ 3 V
  • PWM >1 kHz bei minimaler Amplitude, damit für den Betrachter flimmerfrei
Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex:

Laufzeittest auf hellster Stufe (Turbo) mit Ventilatorkühlung
Auf dem Diagramm ist nicht genau erkennbar, dass innerhalb der ersten Minute von 100 auf etwa 80% abfällt. Andere Reviews mit einer Messung ohne Kühlung lassen einen noch schnelleren Abfall erkennen. Im weiteren Verlauf zeigen sich zwar weitere Stepdowns. Doch selbst bei den letzten niedrigen Pegeln lässt sich die Lampe stets für kurze Zeit wieder heller einstellen. Dafür braucht man die Lampe nicht einmal auszuschalten, es genügt, wenn man sie von der Maximalstellung etwas zurückdreht, dann kann man wieder heller regeln.

Leuchtergebnis​

Der Output kann wirklich zufriedenstellen. Der Lichtkegel ist frei von Unregelmäßigkeiten oder Artefakten, keine Ringe oder Sonstiges. Auch die Lichtfarbe ist annähernd gleich im gesamten Lichtkegel und in der Realität etwas wärmer als auf den Fotos. Störende Farbstiche sind ebenfalls nicht vorhanden. Ein prima Ergebnis. Durch die Glasbrecher-Erhöhungen im Bezel kann man auf die Wand geleuchtet zwar 3 leichte Einbuchtungen erkennen, in der Praxis draußen fällt das nicht störend auf.


Durch den tiefen Reflektor wirft die SRT7i deutlich gerichtet nach vorn, auch den Spillbeam. Wenn man die Lampe auf Hüfthöhe am Arm hängend exakt nach vorn strahlen lässt, beginnt der Spill etwa 1,60 Meter vor einem. Über 93.000 Lux ist für eine kleine taktische Lampe schon eine Ansage, damit ist die Nitecore auch für Sucheinsätze auf freiem Feld geeignet. Als EDC für den Alltag finde ich sie zu stark fokussiert.


Fazit​

Mir hat die SRT7i vor allem wegen der Power, Reichweite und sehr sauberen Leuchtbild gefallen. An das Schalterkonzept müsste ich mich erst gewöhnen, obwohl die stufenlose Helligkeitsregelung per Drehung schon prima ist. Ich bin gespannt, wie die Teilnehmer des Passarounds mit der Bedienung klarkommen, auch mit Handschuhen. Der ausschließliche Betrieb mit dem Nitecore-Akku gefällt mir nicht. Zwar haben auch andere Hersteller ähnliche Lösungen, jedoch meist nur mit doppeltem Pol auf einer Seite des Akkus. Somit wären wenigstens die Spezialakkus untereinander austauschbar. Bei der SRT7i-Akkulösung geht das nicht.

pro
+ sehr saubere Abstrahlung und hohe Leistung
+ Schalterkonzept für Alltag und taktische Einsätz gleichermaßen geeignet
+ stufenlose Helligkeitsregelung
+ Sofortzugriff auf beliebige Helligkeitsstufe und Strobe
+ interne Aufladung per USB-C + sehr stabile Buchsenabdeckung
+ hoher Ladestrom
+ Glasbrecher-Bezel
+ hohe Verarbeitungsqualität
+ kompletter Lieferumfang inkl. Holster

contra
--
"normale" Li-Io-Akkus nicht nutzbar
- hoher Preis

neutral
o Indikator-LED dürfte gern 2- oder mehrfarbig sein
o nur mit kaltweißer Lichtfarbe erhältlich
o keine Powerbank-Funktionalität
 
Zuletzt bearbeitet:

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.871
6.049
113
Celle
www.sammyshp.de
Vielen Dank für den Passaround. Diese Lampe wollte ich schon seit ihrem Erscheinen testen.

Das UI ist einfach genial! Je mehr man damit spielt, desto mehr möchte man die Lampe haben. Lockout ist eine eigene Stellung am Drehring, also kein Lösen der Tailcap nötig.
Dreht man den Ring etwas weiter (der läuft butterweich), kann man die Helligkeit voreinstellen. Drückt man den runden Taster halb, erhält man dann Momentanlicht der ausgewählten Stufe. Ganz drücken zum dauerhaften Einschalten. Die flache Taste bietet bei halben Druck Momentan-Turbo, bei ganzen Druck Momentan-Strobe.
Noch ein Stück weiter gedreht landet man im taktischen Modus. Hier hat man beim runden Taster Zugriff auf eine mittlere Stufe und den Turbo beim Durchdrücken, jeweils momentan. Die flache Taste Turbo und Strobe, wie zuvor.
Die Bedienung ist damit sehr intuitiv und macht richtig Spaß. Auch vom Gefühl her äußerst angenehm. Der Ring stellt die Helligkeit recht linear in der Wahrnehmung ein. Das Low ist für eine taktische Lampe extrem niedrig, sehr schön! Der Strobe nutzt übrigens eine variable Frequenz, auch ein nettes Detail.

Zum Lichtbild: Sehr throwig, schönes Spot. Definitiv nicht so sehr für den Nahbereich geeignet. Lichtfarbe… Nun ja, man muss halt Kaltweiß mögen. Bei so einer Lampe kann ich das akzeptieren. Helligkeit höher als erwartet, SFT-70 kann halt einiges bieten.

Die Größe würde ich als normal bezeichnen. Gibt kleinere Lampen, aber auch ein paar größere. Liegt gut in der Hand, vielleicht etwas kopflastig.

Kommen wir jetzt zu den nicht ganz so schönen Dingen. So etwas lässt sich leichter aufzählen, weil es Punkte sind, die in der allgemeinen Zufriedenheit etwas stören:
  • Proprietärer Akku! Für mich der Grund, die Lampe nicht zu kaufen. Wenn es den in ein paar Jahren nicht mehr gibt, kann man die Lampe direkt in den Müll schmeißen. Und einen Ersatzakku lässt sich Nitecore auch gut bezahlen. Für den Preis der Lampe hätte man ruhig noch ein Akkurohr mit entsprechenden Kontakten spendieren können. Hätte die Lampe nicht viel dicker oder teurer gemacht.
  • Der Bezel ist mir zu scharfkantig. Durch die Glasbrecher-Kugeln steht die Lampe zudem ziemlich wackelig auf dem Kopf (im Tailstand sowieso).
  • Toller Schutz des USB-Ports. Kein Gummi-Gefummel. Aber er hält lediglich größere Fremdkörper ab. Wasser und Schlamm finden trotzdem ihren Weg in den Port. Selbst wenn er abgedichtet ist, kann man die Lampe dann nicht laden und muss den Port zudem ggf. erst sauber bekommen.
  • Die Akkuanzeige sitzt vorne versteckt am Kopf und hat nur eine Farbe. Schöner hätte ich es gefunden, würde sie an der Tailcap sitzen und vielleicht zwei oder drei Farben haben. Technisch kein Problem, schließlich haben beide Seiten der Lampe eine Stromversorgung.
  • Beim Einschalten regelt der Treiber den Strom langsam hoch. Das kann je nach gewählter Helligkeitsstufe bis zu 160 ms dauern.
  • Der Ring lässt sich durch einen Magneten beeinflussen. Ist nicht wirklich schlimm und die Lampe lässt sich dadurch auch nicht einschalten, aber die Helligkeit kann sich ändern oder die Lampe kann sich ausschalten.
Was würde ich mir wünschen bzw. würde mich dazu veranlassen, die Lampe zu kaufen? Am wichtigsten: Weg mit dem proprietären Akku! Dann vielleicht ein ganz bisschen flutiger, was auch zu einer kürzeren Lampe führen würde. Und über den Preis müsste man vielleicht nochmal sprechen. 150 € ohne Clip ist schon etwas happig. Gut, das UI ist absolut spitze, aber ansonsten ist es auch nur eine Lampe.

Ganz viele Details hat @amaretto in seinem tollen Review ja schon genannt, daher gibt es von mir jetzt nur noch ein paar Bilder:


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Cyansky K3 v2 | Nitecore SRT7i | TA30CMax


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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
So, dann mal kurz meine Eindrücke…

Zu den objektiven Daten und Fakten brauche nichts mehr zu sagen, das ist in dem fantastischen Review komplett abgedeckt.

Subjektiv muss ich sagen:

Leider geil!

Ich finde die Lampe richtig gut.

- sauhell
- Riesenreichweite
- schmal für eine 21700er-Lampe
- UI ist echt vielseitig
- fühlt sich in der Hand prima an

Echt ein tolles Teil.

Ich war ja skeptisch, dass sie mir zu spottig sein könnte.
Ist schon sehr throwig, aber irgendwie stört es mich nicht wirklich, weil ich das Lichtbild echt gut finde.

Zum Akku:

Naja, nicht so toll, dass der so speziell ist, aber für mich kein No-Go…
Ich habe auch die TM9K Tac mit dem eingebauten Akku, die mag ich auch sehr.
Ist also akzeptabel für mich.

Bis der Akku nicht mehr brauchbar ist, gibt es schon wieder ganz andere und neue Lampen, das sind für mich keine Sachen, die zwanzig Jahre halten müssen…

Zum UI:

Ist schon vielseitig und macht Spaß, damit zu spielen.

Aber ich glaube, um die Lampe dienstlich wirklich auch in Stresssituationen intuitiv einsetzen zu können, ist viel Übung nötig.

Wenn man sie im Lockout trägt, damit sie sich im Holster nicht einschaltet, muss man nach dem Ziehen erst mal den Modus hindrehen, dann einschalten, entweder die richtige Helligkeit hindrehen, oder man geht in den Tac-Modus, hat dann aber nur Momentlicht.

Ich glaube, wenn man das Licht schnell und unter Einsatzbedingungen benötigt, können einem ohne Training ein wenig die geistigen Körner fehlen, um das zu koordinieren.

Da finde ich die Bedienung einer Klarus intuitiver.

Aber wenn man sich regelmäßig mit dem UI befasst, sollte man das schon hinbekommen.
Gut ist, das die Wippe immer Turbo macht, das geht immer, auch im Stress!

Als Spaßlampe oder zum Campen finde ich sie prima, weil sie von ganz dunkel bis ganz hell alles kann.
Vielleicht fehlt da im Nahbereich etwas die Ausleuchtung, aber irgendwas ist ja immer…

Tja, irgendwie muss die wohl bei mir einziehen…

Ach ja, das Kugelding….

Also, Bubble.

Find ich schon cool!

Schönes kleines Ding zum Campen.

Wirkt leider etwas billig und ist etwas teuer….

Aber trotzdem irgendwie lustig…

Gruß,

Bodo
 

tomtetom

Flashaholic*
30 September 2010
970
176
43
Nitecore SRT7i - Eine Kombination aus Qualität, Reichweite und Intuition

Die Verarbeitung dieser Taschenlampe ist unübersehbar und unterstreicht die Bemühungen von Nitecore, Produkte von hoher Qualität herzustellen. Von der ersten Berührung an spürt man die solide Konstruktion.

Eine der beeindruckendsten Eigenschaften der Nitecore SRT7i ist zweifellos ihre Reichweite, die durch die Verwendung der SFT70-LED ermöglicht wird. Diese LED liefert eine atemberaubende Helligkeit mit großem Hotspot. Die Lichtfarbe ist kaltweiß, jedoch ohne Grünstich und sehr gut zur Erkennung in großen Entfernungen.

Ein weiterer Aspekt der SRT7i ist das intuitive Drehringkonzept. Dieses innovative Design ermöglicht es dem Benutzer, die Helligkeit und den Modus der Taschenlampe mit einer einfachen Drehung des Rings anzupassen. Diese Schnelligkeit und Intuition sind besonders in Stresssituationen oder bei schlechten Lichtverhältnissen von Wert. Auch der direkte Zugriff auf Turbo und Strobe dank Wippschalter ist sehr gelungen.

Der hohe Preis schreckt mich noch ab mir die Lampe selber zu kaufen, aber ich bin definitiv in Versuchung geführt.

Die Bubble macht ruhiges und gutes Licht, jedoch sorgt die Stromversorgung dafür, dass ich sie nicht vermissen werde.
 
  • Danke
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Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.968
5.240
113
Vom Leuchtverhalten her wäre es interessant, die SRT7i mal gegen die neue MH12 Pro antreten zu lassen. :mag2:
 
  • Danke
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Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
466
334
63
Nitecore SRT7i

Lieferumfang
Die Lampe kommt komplett mit Akku, Ladekabel, Handschlaufe, Clip, Holster und Ersatzdichtungen. Ich finde es immer gut, wen ein passender Akku dabei ist, da muss man nicht selbst einen passenden Akku suchen. Also alles dabei, was man so brauchen kann. Der beigefügte Akku ist allerdings ein Spezialakku. Das Ladekabel müsste nicht unbedingt dabei sein, die meisten dürften genug Ladekabel dieser Art haben. Schadet aber auch nicht. Zeitgemäßer dürfte allerdings ein USB C auf UCB C statt USB A sein. Warum man nicht ein solches beigefügt hat verstehe ich daher nicht so ganz. Gut finde ich, dass eine Handschlaufe beigefügt ist. So kann man die Lampe am Handgelenk sichern, was bei dieser Größe und dem Einsatzbereich durchaus Sinn macht.

Optik
Von der Optik gefällt mir die Lampe recht gut.

Haptik, Größe und Bedienbarkeit
Die Lampe liegt sehr gut in der Hand. Aufgrund des Heckschalters ist sie besser taktisch zu führen, am hängenden Arm ist sie schwerer zu bedienen, was allerdings von vorneherein klar ist. Sie passt auch sehr gut in die Jackentasche oder auch mal in eine Seitentasche an der Hose. Insgesamt gibt es, was Haptik und Größe angeht nichts zu bemängeln. Der Multiheckschalter ist leicht zu finden und gut zu bedienen; er hat einen guten Druckpunkt. Auch der Drehring ist gut zu bedienen. Allerdings muss man sich erst insgesamt an das UI gewöhnen. Das ist mir bei meinen 2 kurzen Tests noch nicht zur Gänze gelungen, aber sollte bei 2 bis 3 längeren Tests durchaus machbar sein. Ich selbst bin nicht so der größte Fan von Heckschaltern. Die Akkuladestandsanzeige ist ok, hätte etwas heller sein können.

Leuchtstufen, Reichweite
Die Lampe lässt sich stufenlos regeln. Somit kann man sie einstellen wie man möchte. Ich persönlich finde feste Leuchtstufen besser, aber das ist Geschmacksache. Ich habe bei der Regelung dazu geneigt, die Lampe oft sehr hell zu betreiben und dann wird sie recht schnell sehr warm. Wenn ich sie länger genutzt hätte, wäre dieses Problem allerdings nicht aufgetreten.

Akku und Lademöglichkeit
Beigefügt ist ein 21700er Akku mit 5.000 mAh und 3.6 V, der intern in der Lampe geladen werden kann. Es ist ein Spezialakku. Ich bevorzuge magnetische Ladesysteme wie z.B. Armytek oder Olight, aber der hier verbaute USB C Ladeanschluss ist gut. Er ist gut gesichert und abgedeckt.

Lichtbild und Lichtfarbe
Gutes Lichtbild, ausreichend Power und eine kaltweiße Lichtfarbe. Mir gefällts.

Fazit
Die Lampe gefällt mir gut. Optik, Haptik und das Licht an sich sind gut. An die Bedienung müsste ich mich erst gewöhnen. Ein Spezialakku ist natürlich klar ein negativer Punkt. Bei mir wäre der Hauptanwendungsbereich der abendliche/nächtliche Spaziergang mit Hund, der durchaus auch schonmal länger dauert. Dafür ist die Lampe durchaus gut geeignet, für mich gibt es aber bessere Kandidaten.

Wenn noch Fragen sind einfach fragen.
 
5 August 2021
29
17
3
Der Altbestand an Ladegeräten sowie PCs ist in der Regel noch mit USB-A ausgestattet.

Ich persönlich nutze keinen Altbestand, verstehe das Argument sehr gut.
Die meisten Lampen dieser Preisklasse werden meist auch nicht an technisch völlig unbedarfte verkauft die dort rückständig unterwegs sind.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.682
1.546
113
Meine Eindrücke zur Nitecore SRT7i:

Die gemessene Farbtemperatur beträgt 5500K und weit einen nicht wahrnehmbaren Grünstich auf.

Die Bedienung mit dem Drehring an der Tailcap und elektronischem Lockout ist praktisch und wirkt innovativ.

Bei angenommenen 178lm/W Lichtausbeute und den daraus ergebenden 16,85W Leistungsaufnahme wäre die theoretische Laufzeit auf hellster Stufe 1 Stunde und 4 Minuten.

Der Gesamtwirkungsgrad (350/178) liegt bei 50,86%, es entsteht somit Wärmestrahlung von grob 8W. Das ist bei Hautnähe des Reflektors auch spürbar.

Fazit:
Der proprietäre
Nitecore 21700i NL2150HPi Akku ist für mich ein klares NoGo bei einer Kaufentscheidung oder Empfehlung.
Ich persönlich hätte neutralweiß (3300-5300K) anstelle von 5500K kaltweiß besser gefunden.



Mein Eindruck der Nitecore Bubble:

Die Bedienung mittels nicht optisch oder farblich erkennbarem Taster hat mich nicht überzeugt.
Finde ich zur Bedienung wenig intuitiv, insbesondere im dunkeln.

Die 3x AAA eneloop sitzen stramm in der Halterung, das ist ordentlich.
Das warmweiße Licht mit einer gemessenen Farbtemperatur von 2750K ist angenehm und durch die geringe Leuchtdichte blendfrei.
Laut einer Messung im BLF beträgt der Farbwiedergabeindex Ra 94,4.
budgetlightforum.com/t/review-nitecore-bubble-lantern/219274


Den Power Switch habe ich nicht wahrgenommen, sonst hätte ich den Kerzenlichtmodus ausprobiert.
nitecore.de/media/pdf/78/51/32/NC-BUBBLE_Bedienungsanleitung_Bubble.pdf
flashlight.nitecore.com/Uploads/FLASHLIGHTS/download/bubble.pdf

Fazit: Die Nitecore Bubble lohnt sich gegenüber den Mitbewerbern nur, wenn sie aufgehängt betrieben wird.
Die verfügbaren Alternativen wie Olight Obulb haben ein besseres Bedienkonzept und für auswechselbare AAA-Zellen gibt es die Led Lenser ML4 Warm.

Da die Sofirn LT1S inklusive 21700-Akku derzeit nur 7€ mehr kostet als die Nitecore Bubble, wäre dies ein Kompromiss zwischen Nitecore Bubble, Olight Obulb und Led Lenser ML4 Warm.
taschenlampen-forum.de/threads/neue-laterne-von-lt1s-rabatte.86107/page-2#post-1213867
 
Zuletzt bearbeitet:
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln

SRT7i - gute Lampe, für mich aber nix.


Die SRT7i macht einen guten Eindruck. Dazu dürfte hier bereits genug geschrieben worden sein. Sie wirkt solide und sehr gut verarbeitet. Die Anodisierung fühlt sich weniger angenehm samtig an als bspw. bei Armytek Dobermann oder auch meiner Convoy S21F, wobei das Geschmackssache ist. Ich persönlich bin ein Fan dieser "samtigen" Anodisierungen.

Die SFT-70 LED ist sauber zentriert und wird von einem vergüteten Frontglas geschützt. Das Lichtbild ist gut, es gibt zwar Artefakte im Spot, doch diese fallen nur auf der Whitewall auf. Der Spot ist scharf abgegrenzt, wobei der Bezel mit seinen scharfen Kanten leichte Aussparungen im Spill erzeugt. (Ich empfehle übrigens nicht, die Lampe zu heftig mit dem Bezel voran auf einen Holztisch zu stellen.) Die Lichtfarbe ist völlig in Ordnung und sollte auch für Grün-Empfindliche Nutzer kein Problem darstellen.

Der USB-C Ladeport ist nicht von außen abgedichtet, die Klappe deckt wirklich nur ab. Eine Abdichtung muss dann am Port selber vorhanden sein, was ich nicht nachprüfen kann. Ob ich die SRT7i überhaupt in Wasser stecken (oder darin fallen lassen) würde... nein, lieber nicht...

Die Ladestandsanzeige ist etwas unintuitiv: bei einer dreifarbigen LED grün -> gelb/orange -> rot -> rot blinkend wäre deutlich einfacher zu erkennen, wie voll der Akku noch ist. Sollte den Preis der Lampe jetzt auch nicht wirklich hoch treiben.

Das Problem ist für mich das Bedienkonzept. Vorweg, ich bin kein Polizist, befestige diese Lampe nicht an irgendwelchen Schusswaffen und will damit auch nicht Feinde aus dem Weg räumen. Und so erschließt sich mir der Sinn dieses Bedienkonzepts einfach nicht. Dazu mal eine längere Erklärung, auch wenn ich mit meinem "Problem" eventuell ganz allein da stehe.


Mein UI 1x1

Wenn ich eine Taschenlampe ganz normal im Alltag benutze, halte ich sie locker in der Hand (meist in meiner rechten):

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D4V2 Messing antique (EDC)

Mit einem Seitenschalter kann ich dann ganz bequem umschalten, Modi wechseln oder die Helligkeit justieren. Ich muss den Griff nicht verändern, ich muss nicht die Lampe anders halten oder mit dieser jonglieren, um irgendwas einzustellen. Das passiert automatisch, da denke ich nicht drüber nach.

Das ist der Grund, warum der Seitenschalter mein absoluter Favourite ist. Zwar lässt er sich (je nach Lampe) schwerer ertasten und man muss sich an das hinter dem Switch liegende UI gewöhnen, aber das ist in der Regel kein Problem, vor allem wenn ich die Lampe eh schon normal in der Hand halte und der Daumen „betriebsbereit“ auf dem Schalter liegt.

Es gibt aber auch Lampen mit Heckschalter. Diese könnte ich dann in der „taktischen“ Haltung benutzen: Lampe fest umschlossen, den Daumen auf dem Heckschalter.

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JAXMAN Mini C8 Mod

Meist halte ich für die erstmalige Einstellung der Leuchtstufe direkt nach Einschalten die Lampe kurz taktisch und greife dann um. Bei einem Reverse Clicky kann ich dann auch ohne aufwendiges Umgreifen die Leuchtstufe wechseln, wie in den beiden Beispielen. Kommt natürlich auf den Schalter an, bzw. wie leichtgängig der ist. Bei manchen Lampen kann es je nach Gewichtsverteilung während dieser Haltung leicht "kippeln", was aber in aller Regel keinerlei Problem darstellt.

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2a8ddfb643e2c031530b89d5322d.jpg


Die damalige SRT7 hatte eine Kombination aus Drehring und Heckschalter. Sie kann sowohl „taktisch“ als auch seitlich gehalten werden. Durch den auf Daumenhöhe liegenden Drehring ist eine rein einhändige seitliche Bedienung möglich, ohne umgreifen zu müssen:

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Nitecore SRT7 1st gen XM-L2

Dank eines „Standby“ Modus (AUS-Stellung des Drehrings bei eingeschaltetem Heckschalter) ist auch eine kurzfristige Nicht-Benutzung kein Problem: der Heckschalter kann dauerhaft eingeschaltet sein, besonders nützlich ist dieser Betriebsmodus bei häufiger Benutzung (nur bei langer Nichtbenutzung muss der Ruhestrom beachtet werden). Auch „Lichthupe“ geben am Fahrrad, wenn mal wieder ein Autofahrer sein Fernlicht auspacken musste war dank des Drehrings so immer möglich :D

Ich habe die alte SRT7 geliebt, und seit ich wieder eine habe nutze ich sie immer noch (oder wieder?) regelmäßig, mit warmweißer 3000 K XM-L2 mit duv quasi 0,000 besonders angenehm, trotz geringer nominaler Lichtleistung.


Nun zur SRT7i…

Die Bedienung an sich ist intuitiv. Drehring drehen, einschalten und fertig. Direktzugriff auf Strobe ist neben dem Heckschalter vorhanden. Der Drehring läuft zwar weich ohne „Kratzen“, aber bei weitem nicht so „butterweich“ wie bei meiner 1st gen SRT7. Dies mache ich schon allein am metallisch klingenden Drehgeräusch fest, welches deutlich lauter als bei meiner alten SRT7 ist.

Der 2-stufige Heckschalter fühlt sich genial an. Der bietet genug Widerstand und gutes Haptisches Feedback, wenn er gedrückt ist. Eine tolle Mischung aus mechanischem Heckschalter und e-Switch.

Nun zu meinem Problem: ich weiß einfach nicht, wie ich diese Lampe im ganz normalen Nicht-Polizei-und-nicht-taktisch-Alltag halten soll, ohne dass sie nervt.

Einhändig taktisch: ja, könnte ich machen, ist aber unbequem, weswegen ich Lampen nie so für mehr als ein paar Sekunden halte. Ich müsste mit dem Daumen Helligkeit justieren, was wahrscheinlich auch der eigentlich gedachte Weg ist, etwa so:

f9325bf6bd2acca1330d7eb7b235.jpg


Das ist aber anstrengend, da der Drehring nicht so butterweich ist und einen gewissen "Anfangswiderstand" braucht bis er sich überhaupt bewegt. Dazu kommt, dass bei dieser Haltung der Drehring mehr an die Dreh-Achse "gedrückt" wird was die Reibung erhöht.

Blind (im ausgeschalteten Zustand) sollte man die SRT7i nicht einstellen, ohne auf den kleinen Pfeil auf dem Drehring zu schauen. Da es sowohl im Zustand AUS (Moon) bzw. TURBO nur noch eine weitere Rasterung links und rechts davon gibt, erschließt sich nicht sofort was man da blind eingestellt hat. Wenn die Lampe an ist, stellt das aber kein Problem mehr dar, weil man das Resultat ja sofort sieht.

Bei der originalen SRT7 konnte man die Leuchtstärke auch bei ausgeschalteter Lampe blind vorauswählen (ging ja mangels Gravur der Leuchtfunktionen am Drehring auch nicht anders), weil neben der höchsten Leuchtstufe nur noch eine Rasterung für Strobe lag – neben AUS lagen dann die Farbfunktionen, daran konnte ich schnell erkennen, was ich da überhaupt eingestellt hatte. Und dann über den Heckschalter ließ sich diese Vorauswahl dann direkt einschalten, Mode-Memory sozusagen.

Einhändige seitliche Bedienung geht bei der SRT7i quasi gar nicht. Ich müsste immer umgreifen. Selbst die alternative Griffweise wie vorhin mit der Mini C8 gezeigt geht kaum, bzw. ist extrem unbequem.

Ich müsste die SRT7i also entweder rein taktisch halten, oder das ganze zweihändig machen. Und das bei jeder Leuchtstärken-Änderung, und zum Ausschalten. Ne danke.

Fun Fact: wie Nitecore hier noch frech den alten Drehring der SRT7 vorne an der Lampe angedeutet hat… :D (Ich hab mich mehrfach dabei erwischt, wie ich diesen nicht vorhandenen Drehring drehen wollte. Leider passierte dann nix, weil es ja nur noch den Drehring hinten gibt... Zu perfekt passen meine Daumen dahin...)

Es gibt sicher viele hier, die mit dem UI schnell klar kommen oder dies im Alltag sinnvoll einsetzen können. Ich kann es nicht. Würde ich mir die Lampe kaufen, würde sie vermutlich genauso im Regal stehen wie die meisten anderen Lampen mit Heckschalter.


Messwerte:

Akku 100 % Nitecore NL2150HPi (Vapcell S4 Plus @ 2 A)

Turbo @ 5 Sek. = 3083 lm
Turbo @ 30 Sek. = 2781 lm

Helligkeit 1 m @ 5 Sek. = 89000 lx
Helligkeit 1 m @ 30 Sek. = 81000 lx

Farbmessung/Spektrum

38ff1ae9206f8f3aeecc84047bb1.png


Fazit:

An sich eine gute Lampe. Verarbeitung ist gut, angegebene Leistung wird erreicht, nicht so Luminus-grün wie man es kennt. Der propietäre Akku ist ein No-go, meiner Meinung nach. Ob es in x Jahren noch Ersatz gibt, weiß keiner. Soll Nitecore einfach ein Standard-21700 und gut ist.

Das UI ist aber für mich so nicht nutzbar. Für denjenigen, der damit zurecht kommt, absolut empfehlenswert. Für mich dagegen eine Enttäuschung, aber nun weiß ich zumindest Bescheid, was für mich nicht geeignet ist. :)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Mein UI 1x1
...
Nun zur SRT7i…

Die Bedienung an sich ist intuitiv. Drehring drehen, einschalten und fertig. Direktzugriff auf Strobe ist neben dem Heckschalter vorhanden. Der Drehring läuft zwar weich ohne „Kratzen“, aber bei weitem nicht so „butterweich“ wie bei meiner 1st gen SRT7. Dies mache ich schon allein am metallisch klingenden Drehgeräusch fest, welches deutlich lauter als bei meiner alten SRT7 ist.

Der 2-stufige Heckschalter fühlt sich genial an. Der bietet genug Widerstand und gutes Haptisches Feedback, wenn er gedrückt ist. Eine tolle Mischung aus mechanischem Heckschalter und e-Switch.

Nun zu meinem Problem: ich weiß einfach nicht, wie ich diese Lampe im ganz normalen Nicht-Polizei-und-nicht-taktisch-Alltag halten soll, ohne dass sie nervt.

Einhändig taktisch: ja, könnte ich machen, ist aber unbequem, weswegen ich Lampen nie so für mehr als ein paar Sekunden halte. Ich müsste mit dem Daumen Helligkeit justieren, was wahrscheinlich auch der eigentlich gedachte Weg ist, etwa so:

img_e8008g4du8.jpg


Das ist aber anstrengend, da der Drehring nicht so butterweich ist und einen gewissen "Anfangswiderstand" braucht bis er sich überhaupt bewegt. Dazu kommt, dass bei dieser Haltung der Drehring mehr an die Dreh-Achse "gedrückt" wird was die Reibung erhöht.

Blind (im ausgeschalteten Zustand) sollte man die SRT7i nicht einstellen, ohne auf den kleinen Pfeil auf dem Drehring zu schauen. Da es sowohl im Zustand AUS (Moon) bzw. TURBO nur noch eine weitere Rasterung links und rechts davon gibt, erschließt sich nicht sofort was man da blind eingestellt hat. Wenn die Lampe an ist, stellt das aber kein Problem mehr dar, weil man das Resultat ja sofort sieht.

Bei der originalen SRT7 konnte man die Leuchtstärke auch bei ausgeschalteter Lampe blind vorauswählen (ging ja mangels Gravur der Leuchtfunktionen am Drehring auch nicht anders), weil neben der höchsten Leuchtstufe nur noch eine Rasterung für Strobe lag – neben AUS lagen dann die Farbfunktionen, daran konnte ich schnell erkennen, was ich da überhaupt eingestellt hatte. Und dann über den Heckschalter ließ sich diese Vorauswahl dann direkt einschalten, Mode-Memory sozusagen.

Einhändige seitliche Bedienung geht bei der SRT7i quasi gar nicht. Ich müsste immer umgreifen. Selbst die alternative Griffweise wie vorhin mit der Mini C8 gezeigt geht kaum, bzw. ist extrem unbequem.

Ich müsste die SRT7i also entweder rein taktisch halten, oder das ganze zweihändig machen. Und das bei jeder Leuchtstärken-Änderung, und zum Ausschalten. Ne danke.

Fun Fact: wie Nitecore hier noch frech den alten Drehring der SRT7 vorne an der Lampe angedeutet hat… :D (Ich hab mich mehrfach dabei erwischt, wie ich diesen nicht vorhandenen Drehring drehen wollte. Leider passierte dann nix, weil es ja nur noch den Drehring hinten gibt... Zu perfekt passen meine Daumen dahin...)

Es gibt sicher viele hier, die mit dem UI schnell klar kommen oder dies im Alltag sinnvoll einsetzen können. Ich kann es nicht. Würde ich mir die Lampe kaufen, würde sie vermutlich genauso im Regal stehen wie die meisten anderen Lampen mit Heckschalter.
Ich kann Deine Gedanken verstehen.

Mir persönlich macht das Umfassen mit Zweihandbedienung nichts aus, eine Lampe soll ja auch Spaß machen. ;)

Ich bin mal gespannt, was mich bei der SRT7i erwartet. :)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Da ich das Paket heute von der Post geholt habe, fange ich jetzt mit der Bubble an und gebe später meinen Senf zur SRT7I. :)

Die Bubble wirkt mit ihrem etwas labilen Kunststoffgehäuse nicht wirklich hochwertig, da hätte man viel mehr raus machen können.

Im Gegensatz dazu scheint das angenehm und mit einem Rosatint versehene, warme Licht. :)
Die Bedienung mittels Sensor und Einfinger-Tipp-Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, in der hohen Stufe flackert die Lampe ab und an.

Toll ist die Idee, dass die Gummischlaufe mit einem Magneten am Verschluss versehen ist und man sie so universell aufhängen kann. :)

Im Fazit habe ich ambivalente Eindrücke was die Bubble angeht...mehr Qualität in der Verarbeitung, mehr Materialaufwand hinsichtlich des Kunststoffes und einen qualitativen Treiber samt Regelung...und das Teil wäre ein absoluter Nobrainer. :)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Sodele, wie versprochen hier ein kleiner Erfahrungsbericht zur SRT7i...

Die Lampe ist hochwertig verarbeitet, sie steht der Fenix PD40R V3.0 in nichts nach, was die Verarbeitung angeht.

Erster Negativpunkt: Proprietärer Akku, so etwas muss doch nicht sein. :(

Die Lampe liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an.

Das UI mit dem Selektorring finde ich gut, ich habe mich zweihändig nach kurzer Ungewöhnung gut zurecht gefunden.

Zweiter Negativpunkt: Der stufenlos verstellbare Selektorring kratzt beim Drehen, das habe ich z.B. bei der Niteye RRT01 2019 schon viel weicher gesehen.

Ich habe die SRT7i mit der Fenix PD40R V3.0, der Wurkkos FC12 und der Surefire UM2 verglichen.
Lassen wir die Surefire außen vor was Spot und Spill sowie Reichweite angeht, haben die anderen drei Lampen grob und ungefähr eine vergleichbare, nutzbare Reichweite (die FC12 liegt etwas hinten an...) und der Spot und Spill sind in etwa gleich groß.
Zu erwähnen ist noch, dass die Glasbrecher für Artefakte im Spill sorgen, unschön für Liebhaber, die saubere Lichtbilder mögen und bevorzugen. :(
Wir hatten aber auch heute eine hohe Luftfeuchtigkeit mit kleiner Nebelbildung auf dem offenen Feld.
Während die PD40R V3.0 und die UM2 ein angenehmes Gewicht haben, ist mir die SRT7i einen Tacken zu schwer für den täglichen Gebrauch, man merkt den Gewichtsunterschied sehr deutlich in der Hand.
Zuletzt noch Spot

Dritter Negativpunkt: Artefakte im Spill aufgrund der Glasbrecher, leider auch Outdoor gut zu sehen.

Vierter Negativpunkt also: Für mich ein etwas zu hohes Gewicht.

...und wo zur Hölle ist ein Clip?
...die Lampe braucht einen Clip, dat gehört so! :rofl:

Spaß beiseite und mein Fazit:

Die SRT7i ist eine gut gebrauchsfähige Lampe.
Wer sich mit den angegebenen 4 Kritikpunkten arrangieren kann (für mich sind das Lichtbild und das Gewicht am störendsten, aber auch das Kratzen des Selektorrings habe ich schon bei der Niteye RRT01 2019 deutlich schöner gesehen), mit dem Rest kann ich mich arrangieren.

Wen jedoch diese Punkte nicht stören, für den würde ich eine klare Kaufempfehlung geben. :)

Ich persönlich ziehe an dieser Stelle die PD40R V3.0 vor. :)
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Wenn ich mich nicht irre, ist das so gewollt ("Candle Stufe")?
Naja man kann sich ja auch damit arrangieren.
Aber ich finde für 30€ hätte Nitecore zumindest ein stabileres Gehäuse abliefern können...so kommt einem die Leuchte vor, wie ein 5-10€-Produkt. :(
Ich finde das sehr schade, eigentlich mag ich das süße Teil. ;)

@amaretto sorry wenn meine Kritiken etwas hart rüberkommen, sie sind nicht so hart gemeint...ich schreibe bei solchen Dingen oft das, was ich denke offen raus. :)
 
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elakazam

Flashaholic**
21 August 2010
2.742
2.755
113
Zweiter Negativpunkt: Der stufenlos verstellbare Selektorring kratzt beim Drehen, das habe ich z.B. bei der Niteye RRT01 2019 schon viel weicher gesehen.
Kurz zu dieser Aussage: ist wohl ganz unterschiedlich / von Lampe zu Lampe verschieden / Serienstreuung.
Bei meiner, und einer anderen vonnem Kumpel, "kratzt" mal überhaupt gar nix!
Der Ring dreht sich ganz smooth, ganz butterweich und selbst wenn man mitm Ohr ganz nah am Ring hört, nimmt man kein "kratzen / Kratzgeräusch" wahr.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Kurz zu dieser Aussage: ist wohl ganz unterschiedlich / von Lampe zu Lampe verschieden / Serienstreuung.
Bei meiner, und einer anderen vonnem Kumpel, "kratzt" mal überhaupt gar nix!
Der Ring dreht sich ganz smooth, ganz butterweich und selbst wenn man mitm Ohr ganz nah am Ring hört, nimmt man kein "kratzen / Kratzgeräusch" wahr.
"Kratzen" ist vielleicht der falsche Begriff..."Schleifen" passt besser. :)
 

TaLa777

Flashaholic
29 September 2014
153
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28
RLP
Hallo,

ich durfte die SRT7i auch noch testen und möchte hier kurz meinen Eindruck niederschreiben.
Ich besitze bereits einen der Vorgänger, die SRT7GT. Das ist eine meiner absoluten Lieblingslampen, von daher war ich sehr neugierig auf das neuste Modell.

PXL_20231107_072405596.jpg

Zum Test lag mir die Lampe inklusive Akku vor. Clip und Lanyard waren nicht dabei, sind aber auch nicht notwendig fürs bespielen.
Die Verarbeitung der SRT7i ist wie von Nitecore gewohnt sehr hochwertig.
Die Lampe liegt wie ihr Vorgänger auch sehr gut in der Hand, es macht einfach Spaß, sie zu halten.

Die Lichtausbeute mit 3000 Lumen ist im Vergleich zur SRT7GT mit 1000 Lumen einfach Wahnsinn. Ich habe beide Lampen auf dem Feld gegeneinander getestet und es kam ein richtiger "WOW"-Effekt bei mir auf.
Bisher habe ich nicht viele Lampen mit mehr als 1000 Lumen im Sammelsurium, aber mal als "Vergleich" eine ThruNite TC20 und eine Acebeam EC60.
Die TC20 (3800 Lumen) ist nach meinem Empfinden mehr Flooder, die EC60 (2000 Lumen) mehr Thrower.

Die SRT7i empfinde ich als Allrounder aber eher Throw-lastig. Für mich ein sehr schönes, brauchbares Lichtbild und eine sehr angenehme Lichtfarbe mit einer Wahnsinns Reichweite.

Nun noch zur Bedienung der Lampe:

Im Vergleich zur SRT7GT finde ich die Positionierung des Drehrings an der Tailcap als sehr unglücklich - für mein Empfinden bzw. wie ich mit Lampen umgehe.
Die SRT7i ist nur im "taktischen Griff" einhändig bedienbar. So kann man mit dem Daumen den Drehring einigermassen bedienen. Allerdings empfinde ich selbst das als umständlich.
Ich halte alle Lampen immer im "normalen Griff", von daher sind Seitenschalter und der vorne liegende Drehring der SRT7GT für mich wesentlich besser geeignet.
Der Drehring läuft im Gegensatz zur SRT7GT "schleifend". Bei der GT läuft er butterweich und ohne jedes Geräusch, bei der SRT7i ist das leider nicht so. Ist aber kein KO-Kriterium für mich.

Des weiteren finde ich die beiden Schalter störend. Halte ich die Lampe im taktischen Griff und bediene mit dem Daumen den Ein-/Ausschalter, so drücke ich dabei nicht selten auch auf die davor liegende Wippe. Für mich hätte es diese Wippe nicht gebraucht.

Das ein Spezialakku verwendet wird - unschön, aber wohl nötig um auf die Leistung zu kommen nehme ich an. Wäre für mich jetzt aber kein KO-Kriterium.

Die entfallenen farbigen LEDs vermisse ich nicht wirklich, allerdings fehlt mir der Beacon-Modus.

Positiv:

- hochwertige Verarbeitung
- Mega hell :thumbsup:
- Reichweite
- Optik/Haptik
- USB-C Ladeport

Negativ:

- Drehring Positionierung an der Tailcap und er läuft "schleifend"
- Ein-/Aus Schalter und Wippe übereinander - für meine Griffel etwas ungünstig
- Spezialakku
- kein Beacon

Fazit:

Ich mag die Lampe, allein schon weil es eine SRT7 ist :D
Allerdings wäre es wohl keine Lampe, welche ich täglich dabei oder im Einsatz hätte.
Als Spielkandidat, fürs Camping oder bei Spaziergängen im dunklen kann ich sie mir gut vorstellen.
Von der Leistung her übertrifft sie die SRT7GT (natürlich) um Welten, aber die Bedienung muss man mögen.
Ich bin noch unentschlossen, ob sie bei mir einziehen wird.

Ganz kurz noch zur Bubble:

Als Campinglaterne oder um sie auf die Terrasse zu hängen ein nettes Lämpchen.
Von der Verarbeitung her wäre es allerdings nichts für mich.

Ich möchte mich nochmals bedanken, dass ich die Lampe testen durfte. Toll, dass hier sowas möglich gemacht wird.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.140
113
@TaLa777 ich weiß nicht, ob Clip und/oder Lanyard ursprünglich mal dabei waren, bei mir kam die Lampe auch schon ohne an.
Ich denke, das wird einfach bei jemandem beim Aus- und Einpacken verlustig gegangen sein so unglücklich wie die Verpackung konstruiert ist. :)
 
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Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Besser spät als nie... Leider ist meine Kameraausrüstung - mitsamt der Bilder und Beamshots - "abhanden" gekommen. Ich hatte bis jetzt auf eine Wiederbeschaffung gehofft, da Verursacher bekannt aber naja.

Zunächst nochmal Danke für den Passaround. Es handelte sich dabei um meine erste Nitecore Lampe und obwohl für mich proprietäre/Spezialakkus ein No Go sind, war ich insbesondere auf das Bedienkonzept gespannt.

Beim Lieferumfang hat mich das Holster doch positiv überrascht, da es nicht nur die Möglichkeit bietet die Lampe am Gürtel zu tragen, sondern aufgrund der integrierten "Öse" auch andere Möglichkeiten bietet.

Nach dem Auspacken und ersten "befummeln" der Lampe war ich positiv von der Verarbeitungsqualität angetan. Alles sitzt und passt.
Die Bedienelemente sind sauber ertast- und bedienbar. Hier gibt es für meinen Geschmack absolut nichts zu bemängeln.

Etwas überrascht hat mich die USB Abdeckung. Diese ist zwar in ihrer Ausführung aus Metall, durchaus solide und schließt bündig ab, bietet jedoch keinerlei Schutz vor Eindringen von Flüssigkeiten. Das IP68 Rating muss daher anderweitig sichergestellt werden und da bin ich immer etwas skeptisch - Gebranntes Kind meidet eben das Feuer. Ob die Versprechen hier eingehalten werden müsste die Langzeiterfahrung bringen.

In der Hand fühlt sich die Lampe wertig an. Die Kopflastigkeit die man aufgrund der Optik vermuten könnte ist nicht so vorhanden wie befürchtet, ganz im Gegenteil.

Das Lichtbild ist angenehm throwlastig mit dennoch für mich ausreichend hellem Spill. Die Lichtfarbe empfinde ich trotz der sehr kalten Lichtfarbe als angenehm, wenngleich ich doch zu eher wärmeren Farbtemperaturen (mehr ins Neutralweiß) tendiere.

Am meisten war ich auf das Bedienkonzept gespannt, da hier nicht nur zwei Bedienmöglichkeiten in Form von Tastern zu finden sind, sondern durch den Drehring noch eine dritte Bedienmöglichkeit dazu kommt.

Erwartungsgemäß hatte ich Anfangs etwas Schwierigkeiten mit dem UI zurecht zu kommen. Hat man den Bogen aber mal raus macht es durchaus Spaß die Lampe zu benutzen und man wünscht sich ähnliches bei anderen Anbietern!


Alles in allem ist die Lampe gut gemacht. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, das Bedienkonzept nach einer Eingewöhnungsphase spaßig und sicherlich für bestimmte Einsatzzwecke auch nützlich umgesetzt.

Großes Minus ist für mich der Akku. Durch den Aufbau mit Doppelpol auf beiden Seiten des Akkus wird hier viel Potenzial verschenkt. Man ist letztlich auf Gedeih und Verderb auf den Hersteller angewiesen: Wie lange wird der Akku erhältlich sein und wie wird sich der Preis entwickeln.

Würde ich mir die Lampe selbst zulegen? Ehrlich gesagt eher nicht. Der proprietäre Akku und insbesondere der Beschaffungspreis für einen Ersatz Akku zusammen mit dem aufgerufenen Preis für die Lampe sind für mich zu viel negatives um das ansonsten positive Gesamtbild auszugleichen.

Aber das ist natürlich nur meine persönliche Sicht.



Im Passaround enthalten war auch die Nitecore Bubble.

(zu der immerhin ein paar Handybilder geblieben sind)

Die Bubble ist eine lustige Idee, die mich aber komplett nicht Überzeugt.
Ich habe die Lampe mit 3 AAA Batterien getestet. Dabei zeigte sich das offenbar der Kontakt nicht wirklich toll war, da die Lampe des öfteren das flackern anfing.

Wirklich nervig ist der Sensortaster. Ich weiß nicht wie oft ich die Laterne beim Aufhängen versehentlich Aus-/Umgeschaltet habe.
Auch die Silikonartige Diffusorhalbkugel ist irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch.

Beim ersten Auspacken hatte ich schon Angst ich hätte die Laterne kaputt gemacht weil sich der Diffusor eingedellt hat.


All das ist durchaus Schade, da die Bubble ein durchaus angenehmes Licht erzeugt.

image002.jpg



Alles in allem ist sie aber der Konkurrenz meiner Meinung nach in Sachen Preis/Leistung gnadenlos unterlegen.
 
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3 August 2013
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Erstmal danke an alle für die super Berichte hier :thumbdown::thrower:
Ich hätte da vor dem Kauf ein paar Fragen zur SRT7i und würde mich über Antworten freuen.

1) Leuchtet die Lampe bei Momentlicht SOFORT oder mit einer kleinen Verzögerung?
2) Die Lampe benötigt einen Spezialakku, den 21700i. Kann ich den mit einem üblichen Ladegerät für Li-Ionen-Akkus laden, der normale 21700er unterstützt, oder geht das nicht? Falls nicht, würde ich mich über eine Ladegerät-Empfehlung freuen (kompakten 2-Schacht-Lader).
3) Gibt es weitere 21700i Akkus AUßER dem (superteuren) original Nitecore Akku (NL2150HPi ), der kompatibel mit der SRT7i Lampe ist? Welchen würdet ihr empfehlen, der solche Ströme (im High-Modus) problemlos entladen kann?
4) Die Metallabdeckung für den USB-C Port ist für mich ein komplettes Rätsel. Damit ist die Lampe doch gar nicht mehr wasserdicht? :facepalm::rolleyes:
Danke schon mal und noch ein schönes Wochenende
 

SammysHP

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6 Oktober 2019
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1) Bin mir nicht mehr 100% sicher, aber ich meine, dass sie sofort an geht.
2) Theoretisch geht es in einem "üblichen Ladegerät", du musst allerdings darauf achten, dass das Ladegerät immer nur den entsprechenden Pol je Seite berührt, ansonsten Kurzschluss. Ein spezielles Ladegerät gibt es dafür nicht, musst du in der Lampe laden.
3) Nein, es funktionieren nur die Spezialakkus von Nitecore.
4) Der Port selbst ist abgedichtet. Die Abdeckung soll lediglich verhindern, dass grober Schmutz hinein gerät.
 

SammysHP

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Ideal ist es natürlich trotzdem nicht. Ist Wasser drin, beschwert sich das Smartphone (berechtigterweise) und lädt nicht. Sind Flusen drin, geht es ebenfalls nicht.