Hier möchte ich Euch die neue Nightwatch NSX4 mit vier XHP50.2 LEDs und 26800 Li-Ion Akku vorstellen.
Die Lampe wurde mir dafür von Neals Gadgets kostenlos zur Verfügung gestellt, besten Dank dafür an Neal !
Es gibt bis jetzt 4 verschiedene Versionen der NSX4, zwei mit vier Luminus SST40 und zwei mit vier XHP50.2 LEDs und diese beiden LED-Varianten können entweder mit einem 26800 Li-Ion Akku oder in der kompakteren Version mit einem 21700 Li-Ion Akku betrieben werden. Die beiden Lampen die mit 21700 Li-Ion Akkus betrieben werden sollen noch deutlich mehr Leistung produzieren, die 26800 Lampen sind dann eher auf hohe Laufzeiten ausgelegt.
Zunächst einige Herstellerangaben zur mir vorliegenden NSX4 XHP50.2 CW mit 26800 Akku:
Emitter: 4 Stück XHP50.2 K4 6500k
Lumen: 8700
Lux: 30.000 / 346m Reichweite
110 Watt / 35 Ampere
Akku: 26800 Li-Ion Akku mit 7000mAh
Temperaturregelung die Temperaturen bis max. 50°C zulässt
Low Voltage Warnung
Leuchtstufen: Moon - Low - Mid - High, Doppelklick für Turbo, Tripleklick für Strobe
Mode Memory
Low Voltage Protection
Reverse Polarity Protection
Ich habe folgende Werte gemessen:
Gesamtlänge: 149mm
Durchmesser Lampenkopf: 44,1mm
Durchmesser Akkurohr: 32mm
Gewicht Lampe solo: 234 Gramm
Gewicht inkl. 26800 Akku: 351 Gramm
Lux: 24.330 (gemessen wurde auf 6m Entfernung und dann auf Lux/1m umgerechnet)
Lumenschätzung: 8200 Lumen kurz nach dem einschalten (per Ceiling Bounce ermittelt)
Lumenschätzung: 7600 Lumen nach 30 Sekunden (Lampenkopf hatte sich auf 40° Celsius erwärmt)
Stufe High: 2210 Lumen
Stufe Mid: 1087 Lumen
Stufe Low: 525 Lumen
Stufe Moon: geschätzt 10 Lumen (lässt sich per CB nicht messen)
Mit nicht mehr vollem Akku habe folgende Werte gemessen (Lampe ungekühlt, 21° C Raumtemperatur):
Start: 7230 Lumen
30 Sekunden: 6836 Lumen, Temperatur Lampenkopf: 37° C
1 Minute: 5736 Lumen, Temperatur Lampenkopf 44° C
1,5 Minuten: 3920 Lumen, Temperatur Lampenkopf 48° C
2 Minuten: 3100 Lumen, Temperatur Lampenkopf 50° C
2,5 Minuten: 2900 Lumen, Temperatur Lampenkopf 51° C
ab der 3. Minute: 2400 Lumen, Temperatur Lampenkopf 54° C
Das Akkurohr, die Tailcap und das knurling der Kühlrippen sind ähnlich wie bei der Nightwatch Ni40 Stalker, jedoch kann die bei gleicher Grifflänge, nur einen 26650 Akku aufnehmen. Bei der NSX4 ragt der 26800 Akku ungefähr bis zur 6. Kühlrippe von unten in den Lampenkopf.
Die LEDs sind anständig zentriert.
Das Glas ist vergütet, allerdings ist die Vergütung, wie schon bei der kompakten Schwester NSX3, nur schwer erkennbar. Die SMO Reflektoren sind sauber gearbeitet und weisen keine Fehlstellen auf.
Mehr Kühlrippen sind ohne die Lampe zu vergrößern kaum machbar.
Leider sind Akkurohr und Lampenkopf miteinander verklebt, ich hätte sonst gerne versucht etwas Nightwatch-Lego zu spielen...
Das ungewöhnliche Akkuformat erfordert ein Ladegerät mit sehr langem Ladeschacht, deswegen ist dieses Komplettset bei Neal bestellbar. Da passen nicht nur 26800 sondern auch die längsten protected 21700 Akkus spielend rein.
Ich habe über 2 Ampere Ladestrom bei 5,18 Volt gemessen. Allerdings sind bei meinem Ladegerät entweder die beiden Kontrollleuchten falsch beschriftet oder falsch verkabelt...
Solange das Ladegerät lädt, zeigt die rote Kontrollleuchte "Full" an,
wenn der Akku dann geladen ist und der Ladestrom heruntergefahren wird, zeigt die grüne Kontrollleuchte "CHG" für charge an !
Der Akku konnte, nachdem die NSX4 die Leistung drastisch reduzierte, mit rund 6400 mAh geladen werden, die angegebene Akkukapazität von 7000mAh paßt also.
Wie schon erwähnt, gleichen knurling und Tailcap denen der Ni40 Stalker. Das Trapezgewinde ist sauber geschnitten, leicht gefettet und läuft butterweich.
Die Anodiesierung ist fehlerfrei und deutlich griffiger als bei meiner NS53.
Der Tailcapclicky ist wie bei der NSX3 und Ni40 Stalker als Reverseclicky ausgelegt. Er muß zum einschalten der Lampe also zuerst voll durchgedrückt werden, die Leuchtstufen werden danach durch leichtes antippen gewechselt. Die Lampe schaltet von Low zu High (Moon - Low - Mid - High - Moon - Low...) und verfügt über Mode Memory, startet dadurch also immer in der zuletzt benutzten Leuchtstufe (ausgenommen sind davon der Turbo- und Strobe-Modus).
Ein schneller Doppelklick führt in den Turbomodus, ein weiterer einfacher Klick wieder zurück zur zuvor benutzten Leuchtstufe. So kann man sich mit dem Turbo kurz orientieren und einfach wieder zur normalen Leuchtstufe zurückkehren ohne sich durch alle Leuchtstufen klicken zu müssen !
Ein Tripleklick führt zum Strobemodus, ein weiterer Klick wieder zur vorher benutzten Leuchtstufe.
Drückt man den Clicky bei eingeschalteter Lampe voll durch, schaltet man die Lampe AUS.
Ein Tailcapschalter ist auch bei Dunkelheit immer sofort und ohne Sucherei zu finden, dafür lässt er sich einhändig nur im taktischen Griff mit dem Daumen bedienen. Wer die Lampe hingegen bequem am hängenden Arm trägt, der muß entweder umgreifen oder die zweite Hand zu Hilfe nehmen.
Hier noch ein direkter Größenvergleich mit einer NSX3 mit 21700 Akku.
Mir kommt die Lichtfarbe etwas wärmer als die bei Neal angegebenen 6500 kelvin vor. Spot und Spill sind größer als bei meiner NS53 mit drei XHP50 LEDs, gehen aber auch sanft ineinander über und sind frei von PWM Flimmern und störenden Farbstichen !
Aufgrund des Wetters und der Schulferien wird meine Beamshotlocation nachts leider von dutzenden Teens belagert, deswegen habe ich bis jetzt nur einen brauchbaren Beamshot machen können...
Über 8000 Lumen bei rund 24.000 Lux ergeben natürlich ein ziemlich flutiges Leuchtbild. Die gut nutzbare Reichweite beträgt zwar rund 100m, ist aber auf dem Beamshot nicht gut erkennbar. Die NSX4 leuchtet schon ordentlich in die breite, wer mehr Throw bevorzugt, sollte sich daher die NSX4 mit SST40 LEDs näher ansehen...
Mein vorläufiges Fazit zur NSX4 XHP50 mit 26800 Akku:
Wer die NSX3 kennt und mag, der kommt mit dem größeren Schwestermodell sofort zurecht und kennt auch schon die Stärken und Schwächen !
Mit ihrem ungewöhnlichen Akkuformat erzielt diese NSX4-Version bei noch richtig handlichen Abmessungen ordentliche Laufzeiten. Die Stufe High mit über 2200 Lumen sollte dauerbetriebsfest sein und bietet schon ordentlich Licht. Durch die bisher angebotenen 4 unterschiedlichen Versionen kann sich Jeder die aussuchen, die Ihm am besten gefällt !
Auch bei dieser Nightwatch konnte ich bis jetzt keine Fehler oder Probleme entdecken, lediglich das Ladegerät verwechselt "Full" und "Charge"...
Kurzum, mir gefällt dieses Lampenformat, ich persönlich würde aber zur Variante mit höherer Reichweite greifen...
Wem die NSX4 in dieser Version zu groß ist, dem gefällt vielleicht die NSX3 besser, hier gehts zum Review !
Besten Dank für Eure Ausdauer, Ihr habt es geschafft und bis zum Ende durchgehalten.
Wenn Jemand Verbesserungsvorschläge hat, immer her damit !
Gruß
Carsten
Die Lampe wurde mir dafür von Neals Gadgets kostenlos zur Verfügung gestellt, besten Dank dafür an Neal !
Es gibt bis jetzt 4 verschiedene Versionen der NSX4, zwei mit vier Luminus SST40 und zwei mit vier XHP50.2 LEDs und diese beiden LED-Varianten können entweder mit einem 26800 Li-Ion Akku oder in der kompakteren Version mit einem 21700 Li-Ion Akku betrieben werden. Die beiden Lampen die mit 21700 Li-Ion Akkus betrieben werden sollen noch deutlich mehr Leistung produzieren, die 26800 Lampen sind dann eher auf hohe Laufzeiten ausgelegt.
Zunächst einige Herstellerangaben zur mir vorliegenden NSX4 XHP50.2 CW mit 26800 Akku:
Emitter: 4 Stück XHP50.2 K4 6500k
Lumen: 8700
Lux: 30.000 / 346m Reichweite
110 Watt / 35 Ampere
Akku: 26800 Li-Ion Akku mit 7000mAh
Temperaturregelung die Temperaturen bis max. 50°C zulässt
Low Voltage Warnung
Leuchtstufen: Moon - Low - Mid - High, Doppelklick für Turbo, Tripleklick für Strobe
Mode Memory
Low Voltage Protection
Reverse Polarity Protection
Ich habe folgende Werte gemessen:
Gesamtlänge: 149mm
Durchmesser Lampenkopf: 44,1mm
Durchmesser Akkurohr: 32mm
Gewicht Lampe solo: 234 Gramm
Gewicht inkl. 26800 Akku: 351 Gramm
Lux: 24.330 (gemessen wurde auf 6m Entfernung und dann auf Lux/1m umgerechnet)
Lumenschätzung: 8200 Lumen kurz nach dem einschalten (per Ceiling Bounce ermittelt)
Lumenschätzung: 7600 Lumen nach 30 Sekunden (Lampenkopf hatte sich auf 40° Celsius erwärmt)
Stufe High: 2210 Lumen
Stufe Mid: 1087 Lumen
Stufe Low: 525 Lumen
Stufe Moon: geschätzt 10 Lumen (lässt sich per CB nicht messen)
Mit nicht mehr vollem Akku habe folgende Werte gemessen (Lampe ungekühlt, 21° C Raumtemperatur):
Start: 7230 Lumen
30 Sekunden: 6836 Lumen, Temperatur Lampenkopf: 37° C
1 Minute: 5736 Lumen, Temperatur Lampenkopf 44° C
1,5 Minuten: 3920 Lumen, Temperatur Lampenkopf 48° C
2 Minuten: 3100 Lumen, Temperatur Lampenkopf 50° C
2,5 Minuten: 2900 Lumen, Temperatur Lampenkopf 51° C
ab der 3. Minute: 2400 Lumen, Temperatur Lampenkopf 54° C
Das Akkurohr, die Tailcap und das knurling der Kühlrippen sind ähnlich wie bei der Nightwatch Ni40 Stalker, jedoch kann die bei gleicher Grifflänge, nur einen 26650 Akku aufnehmen. Bei der NSX4 ragt der 26800 Akku ungefähr bis zur 6. Kühlrippe von unten in den Lampenkopf.
Die LEDs sind anständig zentriert.
Das Glas ist vergütet, allerdings ist die Vergütung, wie schon bei der kompakten Schwester NSX3, nur schwer erkennbar. Die SMO Reflektoren sind sauber gearbeitet und weisen keine Fehlstellen auf.
Mehr Kühlrippen sind ohne die Lampe zu vergrößern kaum machbar.
Leider sind Akkurohr und Lampenkopf miteinander verklebt, ich hätte sonst gerne versucht etwas Nightwatch-Lego zu spielen...
Das ungewöhnliche Akkuformat erfordert ein Ladegerät mit sehr langem Ladeschacht, deswegen ist dieses Komplettset bei Neal bestellbar. Da passen nicht nur 26800 sondern auch die längsten protected 21700 Akkus spielend rein.
Ich habe über 2 Ampere Ladestrom bei 5,18 Volt gemessen. Allerdings sind bei meinem Ladegerät entweder die beiden Kontrollleuchten falsch beschriftet oder falsch verkabelt...

Solange das Ladegerät lädt, zeigt die rote Kontrollleuchte "Full" an,
wenn der Akku dann geladen ist und der Ladestrom heruntergefahren wird, zeigt die grüne Kontrollleuchte "CHG" für charge an !

Der Akku konnte, nachdem die NSX4 die Leistung drastisch reduzierte, mit rund 6400 mAh geladen werden, die angegebene Akkukapazität von 7000mAh paßt also.
Wie schon erwähnt, gleichen knurling und Tailcap denen der Ni40 Stalker. Das Trapezgewinde ist sauber geschnitten, leicht gefettet und läuft butterweich.
Die Anodiesierung ist fehlerfrei und deutlich griffiger als bei meiner NS53.
Der Tailcapclicky ist wie bei der NSX3 und Ni40 Stalker als Reverseclicky ausgelegt. Er muß zum einschalten der Lampe also zuerst voll durchgedrückt werden, die Leuchtstufen werden danach durch leichtes antippen gewechselt. Die Lampe schaltet von Low zu High (Moon - Low - Mid - High - Moon - Low...) und verfügt über Mode Memory, startet dadurch also immer in der zuletzt benutzten Leuchtstufe (ausgenommen sind davon der Turbo- und Strobe-Modus).
Ein schneller Doppelklick führt in den Turbomodus, ein weiterer einfacher Klick wieder zurück zur zuvor benutzten Leuchtstufe. So kann man sich mit dem Turbo kurz orientieren und einfach wieder zur normalen Leuchtstufe zurückkehren ohne sich durch alle Leuchtstufen klicken zu müssen !
Ein Tripleklick führt zum Strobemodus, ein weiterer Klick wieder zur vorher benutzten Leuchtstufe.
Drückt man den Clicky bei eingeschalteter Lampe voll durch, schaltet man die Lampe AUS.
Ein Tailcapschalter ist auch bei Dunkelheit immer sofort und ohne Sucherei zu finden, dafür lässt er sich einhändig nur im taktischen Griff mit dem Daumen bedienen. Wer die Lampe hingegen bequem am hängenden Arm trägt, der muß entweder umgreifen oder die zweite Hand zu Hilfe nehmen.
Hier noch ein direkter Größenvergleich mit einer NSX3 mit 21700 Akku.
Mir kommt die Lichtfarbe etwas wärmer als die bei Neal angegebenen 6500 kelvin vor. Spot und Spill sind größer als bei meiner NS53 mit drei XHP50 LEDs, gehen aber auch sanft ineinander über und sind frei von PWM Flimmern und störenden Farbstichen !
Aufgrund des Wetters und der Schulferien wird meine Beamshotlocation nachts leider von dutzenden Teens belagert, deswegen habe ich bis jetzt nur einen brauchbaren Beamshot machen können...
Über 8000 Lumen bei rund 24.000 Lux ergeben natürlich ein ziemlich flutiges Leuchtbild. Die gut nutzbare Reichweite beträgt zwar rund 100m, ist aber auf dem Beamshot nicht gut erkennbar. Die NSX4 leuchtet schon ordentlich in die breite, wer mehr Throw bevorzugt, sollte sich daher die NSX4 mit SST40 LEDs näher ansehen...
Mein vorläufiges Fazit zur NSX4 XHP50 mit 26800 Akku:
Wer die NSX3 kennt und mag, der kommt mit dem größeren Schwestermodell sofort zurecht und kennt auch schon die Stärken und Schwächen !
Mit ihrem ungewöhnlichen Akkuformat erzielt diese NSX4-Version bei noch richtig handlichen Abmessungen ordentliche Laufzeiten. Die Stufe High mit über 2200 Lumen sollte dauerbetriebsfest sein und bietet schon ordentlich Licht. Durch die bisher angebotenen 4 unterschiedlichen Versionen kann sich Jeder die aussuchen, die Ihm am besten gefällt !
Auch bei dieser Nightwatch konnte ich bis jetzt keine Fehler oder Probleme entdecken, lediglich das Ladegerät verwechselt "Full" und "Charge"...
Kurzum, mir gefällt dieses Lampenformat, ich persönlich würde aber zur Variante mit höherer Reichweite greifen...
Wem die NSX4 in dieser Version zu groß ist, dem gefällt vielleicht die NSX3 besser, hier gehts zum Review !
Besten Dank für Eure Ausdauer, Ihr habt es geschafft und bis zum Ende durchgehalten.

Wenn Jemand Verbesserungsvorschläge hat, immer her damit !
Gruß
Carsten
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