Die Firma Lumintop hat kostenfrei die Pixel Light (300) zum Testen übersandt. Ihr könnt diese Reviewlampe gern in einem Passaround selbst ausprobieren und einer der Teilnehmer kann sie anschließend behalten. Zur Anmeldung geht es hier lang.
Die Pixel 300 in den alternativen Gehäusefarben orange, grau oder bronze gibt es im Handel zum Preis von ca. 100-130€. Sie ist von der Form her ein platter kompakter Riegel und passt relativ unauffällig in eine Hosentasche. Als Energiequelle dient ein fest verbauter Li-Po-Akku, der über eine USB-C Buchse aufgeladen werden kann. Als Besonderheiten wären noch zu erwähnen:
Lieferumfang:
- Lumintop Pixel Lampe mit fest integriertem Akku
- USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Bedienungsanleitung
Sonstige Merkmale/Eigenschaften
Auf dieser Seite der Lampe hat Lumintop in Form einer offenen 8 eine teilweise animierte RGB-Beleuchtung untergebracht. Auf der anderen flachen Seite der Lampe gibt es ebenfalls zwei LED-Panels für die Simulation einer Sanduhr, eines "Sternenhimmels" oder eines rudimentären Sching-schang-schong-Spiels (oder auch Schnick-Schnack-Schnuck / Schere-Stein-Papier genannt). Das alles ist meines Erachtens zwar nett anzusehen aber schon arg verspielt. Was sich da so tut, habe ich in den Videos weiter unten zu zeigen versucht.
Wie oben erwähnt, hier ist die Schalterplatte noch versehentlich etwas herausgeschraubt. Zum Drehschalter kann ich sagen, dass dieser schön griffig ist und sehr leicht mit einer dezenten Rasterung zu drehen ist. Nach dem Druck auf den leichtgängigen Taster reagiert die Lampe stets minimal verzögert.
Die Tailcap ist magnetisch, wobei die Haltekraft an Rundungen (etwa einem Metalltischbein) nicht ausreicht, um die Lampe zu fixieren. An planen Metallflächen hält die Lampe jedoch über Kopf als auch horizontal.
Der Gummistöpsel dichtet die USB-Ladebuchse ab. Er ist schön plan im Gehäuse, so dass man daran nicht hängen bleibt.
Beim ersten Bespielen der Lampe war die Schalterplatte noch nicht richtig festgedreht , daraus resultierte daraus ein undefiniertes Schaltgefühl, fast wie ein zweistufiger Schalter. Korrekt festgedreht war dann aber alles prima.
Die SFT25R LED im glatten Reflektor erreicht eine gute Leuchtweite. Zur Flutlicht-LED auf der anderen Seite macht Lumintop keine Angaben, vielleicht erkennt ihr den LED-Typen? Zwischen den Hauptreflektoren hat Lumintop eine 365nm UV-LED sowie einen grünen 1mw Laser untergebracht. Die Frontlinse ist aus vergütetem Glas.
An der Schalterseite informiert ein kleines und einfaches Display für etwa 5 Sekunden nach dem Betätigen des Schalters/Selektorrings über die aktuelle Betriebsart. Beispielhaft von oben nach unten: Flutlicht 10 lm, Spotlicht 9 Lumen, Strobe Spotlicht, Laserpointer, UV-Licht.
Auf dieser Seite wird u.a. eine Sanduhr mit 81 LEDs simuliert. Insgesamt sind in jedem der beiden LED-Felder 86 LEDs untergebracht. Die Farbe kann durch gedrückt-halten des Tasters geändert werden, die Dauer der Sanduhr über das Drehrad zwischen 1 bis 30 Minuten.
Außer der Sanduhr gibt es als Animationen noch Sternenhimmel, Point (Spiel mit 2 Würfeln), Guess1/2 (Sching-Schang....)
Größenvergleich zur Loop Gear SK05 II Pro mit 2x herausnehmbaren 18650
Ein Hinweis zu den Blinkmodi des Weißlichts: Man kann den Strobe sowohl für das Spotlicht als auch für das Flutlicht aktivieren. Nur beim Spotlicht aber mit der Besonderheit, dass die Helligkeit des Strobe/Beacon über den Selektorring reguliert werden kann. Das ist mir bei keiner anderen Lampe bekannt.
Im Auslieferzustand hat die Lampe bei jeder Schalterbetätigung einen (mich) nervenden Piepton von sich gegeben. Dieses Feature lässt sich dauerhaft bei eingeschalteter Lampe über einen 4fach-Klick ausschalten.
Was zum User-Interface noch anzumerken ist:
- Spotlicht + Flutlicht zugleich geht leider nicht
- nach Aktivieren des Lasers kann Spotlicht zugleich genutzt werden
- die Helligkeitsstufen von Spot- und Flutlicht werden unabhängig voneinander gespeichert
- es gibt keine Sofortzugriffe auf hellste oder niedrigste Stufe
Aufladen
Zum Aufladen kann ein beliebiges USB-C Kabel verwendet werden, es passen auch dickere Stecker. Während des Aufladens kann bis zu einer mittleren Helligkeitsstufe geleuchtet werden. PD-Netzteile werden unterstützt, sind aber nicht nötig, da der Ladestrom mit unter 1A an 5V niedrig ist. Etwa 2.200mAh ließen sich laut USB-Tester in den Akku der Lampe laden.
Kapazitätsanzeige
Nach dem Betätigen des Schalters wird der ungefähre Ladezustand anhand eines sehr klein gehaltenen Symbols/Piktogramms rechts im Display für 5 Sekunden angezeigt.
Illustration der Sekundärbeleuchtung:
- Strobefrequenz: 13 Hz
- PWM: bei ca. 30 kHz = für das Auge unsichtbar
- max. Ladestrom: 0,82A an 5,12V (~4-5W)
Laufzeittest auf Turbo, Flood-LED mit Ventilatorkühlung bei 20 Grad.
Je nach Ladezustand lässt sich nur eine immer niedrigere Maximalhelligkeit einstellen. Die Pixel schaltet irgendwann ohne weitere Vorwarnung ab.
Flood mit hellster Leuchtstufe produziert mit maximal etwa 42 Grad keine wirkliche Hitze. Für mich deshalb fast schon enttäuschend, dass die Lampe die Leistung im Turbo nicht länger hält. Wenn der Akku teilentladen ist, lässt sich der Turbo auch nicht mehr aktivieren. Laut der Digitalanzeige der Pixel sind bei teilentleertem Akku nur wenige Hundert Lumen im Spot/Flood erreichbar.
Mangels aussagekräftiger Fotos kann ich das UV-Licht und den Laser nur mit Worten umschreiben. Das UV-Licht ist kräftig aber auch mit sichtbarem Lichtanteil, der Laser ist nach meiner Einschätzung etwas kräftig und dürfte eng an der erlaubten Laserklassengrenze dimensioniert sein. Auf der Lampe fehlt übrigens jeglicher Hinweis auf den Laser, so dass vor allem durch die leichte Aktivierbarkeit diese Lampe in keine Kinderhände gehört!
+ viele RGB-Leuchtfunktionen + UV und Laser
+ Umschaltmöglichkeit Spot-/Flutlicht
+ handliches Format
+ gute Verarbeitung, wertige Anmutung
+ informative Digitalanzeige
+ USB-C aufladbar
+ hält magnetisch
contra:
- fest eingebauter Akku
- grünstichige Lichtfarbe im Flutlicht
- Dauerleistung recht gering
- kein Sofortzugriff auf niedrigste und hellste Leuchtstufe
neutral:
o Spot-/Flutlicht nicht gemeinsam nutzbar
o schaltet bei leerem Akku ohne weitere Warnung ab
o User-Interface nicht intuitiv
Mein Eindruck zur Lampe ist zwiespältig. Einerseits ist es toll, wenn eine Taschenlampe in diesem kompaten Format soviele Features vereint. Andererseits sind für mich persönlich die meisten davon überflüssig. Ebenso benötige ich nicht 11 Leuchtstufen. Für Menschen mit Spieltrieb aber vielleicht eine tolle Sache. Wenn ich mir Verbesserungen wünschen dürfte, wären es
- höhere Lichtqualität beim Flutlicht (ohne Grünstich)
- länger konstante Maximalleistung und/oder ein weniger starker Stepdown
- wechselbare Akkus
- höherer Ladestrom
Die Pixel 300 in den alternativen Gehäusefarben orange, grau oder bronze gibt es im Handel zum Preis von ca. 100-130€. Sie ist von der Form her ein platter kompakter Riegel und passt relativ unauffällig in eine Hosentasche. Als Energiequelle dient ein fest verbauter Li-Po-Akku, der über eine USB-C Buchse aufgeladen werden kann. Als Besonderheiten wären noch zu erwähnen:
- Umschaltmöglichkeit Spotlicht / Flutlicht
- UV-Licht 365 nm
- grüner Laserpointer 1 mW
- LED-Sanduhr, Sching-schang-schong, RGB und diverse Lichtspiele
- Kontroll-Display
- Lumintop Pixel Lampe mit fest integriertem Akku
- USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Bedienungsanleitung
Leistungsdaten und Leuchtdauer (laut Hersteller)
- Emitter Spotlicht: 1* Luminus SFT25R LED mit kaltweißer Lichtfarbe und 1.000 Lumen (Leuchtweite 265 m)
- Emitter Flutlicht: 1* LED mit kaltweißer LED und 1.300 Lumen
- 11 Helligkeitsstufen von 8 - 1.000 bzw. 10 - 1.300 Lumen mit Memory + Stroboskop + SOS
- kombinierter Seiten-/Drehschalter
- Energieversorgung: integrierter Li-Po Akku, aufladbar per USB-C
- Alu-Gehäuse, hart anodisiert
- staub- und wassergeschützt nach IPX6
- magnetische Tailcap
- Maße 112 × 50 x 20 mm (Länge * Breite * Dicke)
- Gewicht 158 g
Auf dieser Seite der Lampe hat Lumintop in Form einer offenen 8 eine teilweise animierte RGB-Beleuchtung untergebracht. Auf der anderen flachen Seite der Lampe gibt es ebenfalls zwei LED-Panels für die Simulation einer Sanduhr, eines "Sternenhimmels" oder eines rudimentären Sching-schang-schong-Spiels (oder auch Schnick-Schnack-Schnuck / Schere-Stein-Papier genannt). Das alles ist meines Erachtens zwar nett anzusehen aber schon arg verspielt. Was sich da so tut, habe ich in den Videos weiter unten zu zeigen versucht.
Bedienung
Das mehrsprachige Manual ist als Pdf auf der Herstellerseite herunterladbar. Wegen der vielen zusätzlichen Leuchtfunktionen, die über den Kombischalter gesteuert werden, habe ich nicht intuitiv auf alle Leuchtmodi zugreifen können sondern erst die Anleitung lesen müssen.Ein Hinweis zu den Blinkmodi des Weißlichts: Man kann den Strobe sowohl für das Spotlicht als auch für das Flutlicht aktivieren. Nur beim Spotlicht aber mit der Besonderheit, dass die Helligkeit des Strobe/Beacon über den Selektorring reguliert werden kann. Das ist mir bei keiner anderen Lampe bekannt.
Im Auslieferzustand hat die Lampe bei jeder Schalterbetätigung einen (mich) nervenden Piepton von sich gegeben. Dieses Feature lässt sich dauerhaft bei eingeschalteter Lampe über einen 4fach-Klick ausschalten.
Was zum User-Interface noch anzumerken ist:
- Spotlicht + Flutlicht zugleich geht leider nicht
- nach Aktivieren des Lasers kann Spotlicht zugleich genutzt werden
- die Helligkeitsstufen von Spot- und Flutlicht werden unabhängig voneinander gespeichert
- es gibt keine Sofortzugriffe auf hellste oder niedrigste Stufe
Aufladen
Zum Aufladen kann ein beliebiges USB-C Kabel verwendet werden, es passen auch dickere Stecker. Während des Aufladens kann bis zu einer mittleren Helligkeitsstufe geleuchtet werden. PD-Netzteile werden unterstützt, sind aber nicht nötig, da der Ladestrom mit unter 1A an 5V niedrig ist. Etwa 2.200mAh ließen sich laut USB-Tester in den Akku der Lampe laden.
Kapazitätsanzeige
Nach dem Betätigen des Schalters wird der ungefähre Ladezustand anhand eines sehr klein gehaltenen Symbols/Piktogramms rechts im Display für 5 Sekunden angezeigt.
Illustration der Sekundärbeleuchtung:
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen. Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
. | Spot / Flood minimal | Spot / Flood maximal |
|---|---|---|
| Lumen (OTF) circa | 10 / 12 lm | 1.100 / 1.250 lm |
| Lux | 230 / 60 | 22.000 / 5.000 |
- Strobefrequenz: 13 Hz
- PWM: bei ca. 30 kHz = für das Auge unsichtbar
- max. Ladestrom: 0,82A an 5,12V (~4-5W)
Laufzeittest auf Turbo, Flood-LED mit Ventilatorkühlung bei 20 Grad.
Je nach Ladezustand lässt sich nur eine immer niedrigere Maximalhelligkeit einstellen. Die Pixel schaltet irgendwann ohne weitere Vorwarnung ab.
Flood mit hellster Leuchtstufe produziert mit maximal etwa 42 Grad keine wirkliche Hitze. Für mich deshalb fast schon enttäuschend, dass die Lampe die Leistung im Turbo nicht länger hält. Wenn der Akku teilentladen ist, lässt sich der Turbo auch nicht mehr aktivieren. Laut der Digitalanzeige der Pixel sind bei teilentleertem Akku nur wenige Hundert Lumen im Spot/Flood erreichbar.
Leuchtergebnis
Die Lichtkegel beider LEDs kommen erfreulicherweise ohne störende Artefakte oder Ringe aus. Das Spotlicht ist durchgängig kaltweiß ohne Farbstich, während das Flutlicht hier leider weniger schön aussieht. Der breite Spot des Flutlichts leidet unter einem kaum zu verbergenden Grünstich während der Spill im Flutlicht einen leichten kalten/violetten Ton hat. Ich würde dem Hersteller hier empfehlen, entweder eine andere LED zu wählen oder gegebenenfalls anstatt eines Reflektors eine stärker diffundierende Linse zu verwenden.Mangels aussagekräftiger Fotos kann ich das UV-Licht und den Laser nur mit Worten umschreiben. Das UV-Licht ist kräftig aber auch mit sichtbarem Lichtanteil, der Laser ist nach meiner Einschätzung etwas kräftig und dürfte eng an der erlaubten Laserklassengrenze dimensioniert sein. Auf der Lampe fehlt übrigens jeglicher Hinweis auf den Laser, so dass vor allem durch die leichte Aktivierbarkeit diese Lampe in keine Kinderhände gehört!
Kurzfazit
pro:+ viele RGB-Leuchtfunktionen + UV und Laser
+ Umschaltmöglichkeit Spot-/Flutlicht
+ handliches Format
+ gute Verarbeitung, wertige Anmutung
+ informative Digitalanzeige
+ USB-C aufladbar
+ hält magnetisch
contra:
- fest eingebauter Akku
- grünstichige Lichtfarbe im Flutlicht
- Dauerleistung recht gering
- kein Sofortzugriff auf niedrigste und hellste Leuchtstufe
neutral:
o Spot-/Flutlicht nicht gemeinsam nutzbar
o schaltet bei leerem Akku ohne weitere Warnung ab
o User-Interface nicht intuitiv
Mein Eindruck zur Lampe ist zwiespältig. Einerseits ist es toll, wenn eine Taschenlampe in diesem kompaten Format soviele Features vereint. Andererseits sind für mich persönlich die meisten davon überflüssig. Ebenso benötige ich nicht 11 Leuchtstufen. Für Menschen mit Spieltrieb aber vielleicht eine tolle Sache. Wenn ich mir Verbesserungen wünschen dürfte, wären es
- höhere Lichtqualität beim Flutlicht (ohne Grünstich)
- länger konstante Maximalleistung und/oder ein weniger starker Stepdown
- wechselbare Akkus
- höherer Ladestrom