Lithium-Ionen Akkus, Grundlagen zu Arten, Nutzung und Pflege

Leuchtkäfer

Flashaholic*
10 Februar 2012
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Restkapazität nach Lagerung über längere Zeiträume
Temperatur40% Ladeniveau100% Ladeniveau
0°C98% nach 1 Jahr94% nach 1 Jahr
25°C96% nach 1 Jahr80% nach 1 Jahr
40°C85% nach 1 Jahr65% nach 1 Jahr
60°C75% nach 1 Jahr60% nach 3 Monaten
So gesehen müsste es ja auch schon was bringen (in punkto Lagerung) wenn ich die Akkus mit 4,1V oder 4,0V in der Lampe lasse.
Also ich mach mir echt Gedanken darüber, weil ich die Akkus voll in meiner TK35 habe (damit sie immer bereit ist) und ich sie aber nicht so oft brauche. Sie gehen mir mit der Zeit kaputt obwohl ich gar nichts mache. Ich überlege ob ich nicht wieder auf Batterien umsteigen soll.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Da gibt's inzwischen auch Tabellen, in denen das nicht mehr so schlimm aussieht. Die Akkutechnik schreitet ja auch voran.

Ich kann auch noch einen eigenen Erfahrungswert zur Langzeitlagerung beisteuern:
Drei im Oktober 2005 zusammen mit einer orb raw gekauften und seither im Wechsel benutzten 15266 (CR2-Format) haben heute, fast 7 Jahre später, immer noch Kapazität (310-325mAh) und Innenwiderstand (300mOhm bei 0,5A) wie neu.
Die Akkus haben vielleicht 50 Zyklen hinter sich und wurden bei Nichtbenutzung mit 100% Ladezustand im Kühlschrank gelagert. Ich sehe keinen Grund, warum die nicht nochmal 5 Jahre halten sollten.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Solche Ausführungen lese ich gerne. :)

Und das beruhigt mich auch ein bisschen bei der Vielzahl der Akkus, die ich in den letzten Monaten gekauft habe.

Auch wenn ich meine Akkus nicht im Kühlschrank lagere, so doch immerhin bei maximal Zimmertemperatur, dunkel und nicht ganz zu 100% aufgeladen. Letzteres bedingt durch den Soshine V3 Lader, der ja bekanntlich nicht das allerletzte Elektron im Akku auseinander treibt und den ich mittlerweile den anderen Ladern genau aus diesem Grund bewusst vorziehe, wenn ich weiß, dass ich die Lampe vorerst wieder im Schrank verschwinden lasse.

Alles in allem habe ich damit, denke ich, gute Chancen in 2-3 Jahren nicht alle LiOn austauschen bzw. neukaufen zu müssen.

Gruß Walter
 

Harry-Klein

Flashaholic*
27 August 2012
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Vielleicht habe ich den Thread in der Suche nicht gefunden, aber könnte Jemand mal eine so tolle übersichtliche Abhandlung über den Umgang mit unprotected Zellen schreiben, da das Thema IMR ja immer weiter um sich greift und die Verlockung diese zu nutzen auch groß ist :)
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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IMR Akkus, also Li-Mn, sind an für sich nicht so gefährlich wie übliche Li-ion Akkus, da es bei dieser Akkuchemie bei Überhitzung nicht zur Selbstentzündung kommt. Aus diesem Grund haben IMR auch keine Schutzschaltung.
Trotzdem sollten die Akkus nicht unter 2,7V entladen werden, da auch diese darunter leiden und über 4,2V sollten sie auch nicht geladen werden, dies verkürzt die Lebenserwartung von den Akkus.

Hast Du sonst noch fragen zu ungeschützten Akkus, Li-ion, oder bezog sich Deine Frage nur auf die IMR Akkus?
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Keine Profiantwort!!!

Das Wichtigste ist,diese nicht tiefentladen.

Was ich weiß,ist 2,5 Volt das Minimum.

Besser ist schon vorher laden.

"Sichere" Chemie:
Das Zeug innen macht nicht bumm wenn bei vorheriger Tiefentladung
der Akku in den Lader gelegt wird.
Das kann bei anderen passieren.

Als "Akkuneuling" würde ich nur Lampen nehmen,
bei denen der Treiber das Voltmanagement prüft und Signale wie höchste Stufe geht nicht mehr zeigt.(Akkuwarnung)

Gruß Xandre
 

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Danke für die hilfreichen Ausführungen!

Eine Frage habe ich - als bisher NiMh-user only - zu den Sicherheitsaspekten der LiIon-Akkus:

Sind die LiIon-Akkus im Laptop sicherer als beispielsweise geschützte Qualitäts-18650er in einer Tala in Kombination mit einem guten Ladegerät?
Wenn ja: Warum? Überwacht der Laptop die Akkus einfach dermassen gut?

Ich habe beispielsweise keine grossen Bedenken, meinen Laptop-Akku ohne Aufsicht laden zu lassen. Bei 18650er und anderen Rundzellen sollte man das ja anscheinend nicht tun.
 

Vandor

Flashaholic*
14 August 2011
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Friedrichsfehn [Edewecht]
Nein, afaik überwachen die nicht mehr als andere auch, aber:

- entladen nicht so weit

- und laden nicht bis 4,2V, sondern weniger. Dadurch ist die nutzbare Kapazität natürlich auch kleiner, aber das Risiko geringer. Korrigiert mich wenn ich falsch liege ^^


Andererseits entstehen rund ein Drittel aller Brände durch Elektro-Schäden. Man sollte sich also gut überlegen, welche Geräte man wirklich unbeaufsichtigt lässt oder lassen kann.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
^...Sind die LiIon-Akkus im Laptop sicherer als beispielsweise geschützte Qualitäts-18650er in einer Tala in Kombination mit einem guten Ladegerät?
Wenn ja: Warum? Überwacht der Laptop die Akkus einfach dermassen gut?
In Laptopakkus wird z.B. noch die Zellentemperatur überwacht. Ich kenne keinen geschützten 18650 und keinen LiIon-Lader, der das macht.
Nichts hindert einen daran, im Winter einen eiskalten Akku in den Lader zu stecken, und nichts schaltet ab, wenn eine defekte Zelle beim Laden heiß wird.
Man kann bei vielen PCBs trotz Überstromabschaltung so viel Dauerstrom aus dem Akku ziehen, dass er sehr heiß wird. So mancher Akku, dessen Zelle bis 5A Dauerstrom spezifiziert ist, hat ein PCB, das erst bei 9-10A abschaltet.

Bei Laptopakkus ist auch das Risiko einer mechanischen Beschädigung viel geringer. Ein einzelner 18650 kann mal runterfallen oder gequetscht werden, was zu interen Kurzschlüssen führen kann.

Das PCB einer Einzelzellen ist sogar ein zusätzliches Risiko, wenn es nicht richtig an der Zelle montiert ist, denn dann kann es einen Kurzschluss verursachen (schon vorgekommen).

Die Notebookhersteller geben sich alle erdenkliche Mühe, jedweden Fehlerfall abzudecken. Keiner will Schadenersatzklagen über hunderte Mio Dollar am Hals haben, vom Imageschaden ganz zu schweigen. Das Beispiel Sony vor einigen Jahren hat da einiges bewegt.
Ich vermute, dass die BMS in Notebookakkus sogar erstfehlersicher ausgelegt sind, d.h. selbst wenn ein beliebiges Bauteil kaputt geht, passiert nichts. Wenn z.B. in einem "gewöhnlichen" Lader der Regeltransistor durchbrennt, liegt die volle Netzteilspannung direkt am Akku, je nach Lader 5-12V. Daher habe ich ein einem solchen Lader ein Akku-PCB als zusätzliches Schutzelement eingebaut. Damit lade ich ungeschützte 18650er über Nacht - und schlafe gut dabei.

Mit guten geschützten Akkus kann eigentlich nichts passieren - solange man sie nicht mechanisch beschädigt, nass macht, zu heiß werden lässt, bei tiefen oder hohen Temperaturen lädt, ... All das verhindert ein Notebookakku von sich aus.


- und laden nicht bis 4,2V, sondern weniger. Dadurch ist die nutzbare Kapazität natürlich auch kleiner, aber das Risiko geringer. Korrigiert mich wenn ich falsch liege

Das dient eher der Lebensdauerverlängerung (geringerer Kapazitätsverlust). Bei manchen Laptops kann man das einstellen (Samsung Battery Life Extender).
 
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nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Mal eine ganz banale Frage zum Laden der Akkus.

Wie sollte ich vorgehen, wenn ich frisch bestellte Akkus gerade erhalten habe und sie noch nie verwendet wurden.

Wie lange sollte der erste Ladezyklus sein ?
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
713
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Ich wusste, dass diese Antwort kommt ! :D

Ich habe ein XTar WPII. Das hat das dran.

Ich dachte vielleicht nur, man sollte noch was Besonderes beachten. :rolleyes:

Wie gesagt, ich bin blutiger Anfänger was (hochwertige) Akkus angeht.
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Ich denke mal, beim ersten Mal ist nur das Messen bzw. Prüfen der Spannung vor und nach dem Laden mit einem DMM unerlesslich, um möglich Problemkandidaten zu erkennen und (falls nötig) auszusortieren.

Ansonsten, gibt es wohl nicht groß zu beachten, außer dass man bei neuen Sachen generell am Anfang immer etwas wachsamer oder neugieriger ist.

Gruß Walter
 
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nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Dann sollte ich mir ein dementsprechendes Gerät zulegen.

Kann ich dafür ein Multimeter verwenden ?
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
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Spaßvogel....

Du hast oben empfohlen auf Gleichstrom zu stellen....
KA ob des für einen Einsteiger der beste Kontakt mit LiIon Akkus ist :rolleyes:
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Hast recht,
habe das Richtige gedacht,aber das Falsche geschrieben.

Habe es oben geändert.

Gruß Xandre
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
761
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jaja du alter Kurzschlussstrom-messer, jetzt ist mir auch klar wie dir der Akku abgefackelt ist :D
Des kommt davon wenn man eigentlich nur noch misst ob die XM-Ls mit 3 oder mehr A bestromt werden ;)
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
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BaWü
Hehehe

Das kann ich nicht so stehen lassen:

Akkus werden vor und nach dem Laden immer gemessen ! Volt ;)

Grüßle Xandre
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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So, Multimeter liegt vor mir und gemessen habe ich auch schon. :thumbsup:

Akku 1: 3,79 V

Akku 2: 3,78 V


Zur Info, es sind

Fenix 18650 ARB-L2 Li-Ion Akkus
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
761
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jo des passt, aber sind recht leer
also am besten direkt einmal aufladen

EDIT: Und danach wieder messen nicht vergessen
 
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nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Die Akkus sind jetzt im Ladegerät.

Die Dioden leuchten grün. Das würde ja heißen die Akkus sind voll.
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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Wäre es tatsächlich so, dass die Dioden grün leuchten täten, könnte es möglicherweise sein, dass die Akkus auch wirklich am voll werden sein könnten... :D
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Mmmhh na, ganz toll !

Es hieß ja weiter oben, die Akkus sind anhand der gemessenen Spannung recht leer.
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
713
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Ich denke ich weiß woran es liegt, dass die Dioden grün leuchten.

Der Pluspol der Fenix Akkus ist flach. Er kontaktet nicht richtig den Kontakt des Ladegrätes.
Wenn ich den Akku im Ladegerät bewege, wird die Diode kurz rot.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Hast du einen kleinen Magneten,oder irgendwas kleines aus Metal,
was du zur Not am Pluspol dazwischen klemmen kannst.
Aber vorsichtig!

Gruß Xandre
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
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Hmm seltsam

habe zwar weder den Lader noch die Akkus aber der Xtar WP2 sollte eigentlich mit flattop zellen klar kommen, höre ich jetzt auch zum ersten mal.

Der Lader hat doch oben die knubbel in die man die spacer schrauben kann:confused:
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Genau, aber diese Knubbel schließen ziemlich genau mit dem Gehäuse des Ladegerätes ab.
Stehen vielleicht 0,5 mm über.
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
713
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So, die Zellen sind fertig geladen.

Spannung beider Zellen nach Ladung laut Multimeter

4,2 Volt
 

nitrox

Flashaholic*
7 Juli 2012
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Schön wärs.
Heute leider nicht mehr. Morgen früh um fünf ist die Nacht zu Ende.

Wenn ich bloß meinen Lampenhalter schon hätte, dann könnte ich die TK21 morgen auf dem Arbeitsweg schon in Betrieb nehmen.
 
7 November 2012
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Wolfsburg
Hallo,
ich besitze auch ein Xstar Wp2 und einen Panasonic NCR18650A (3,1Ah).
Der Akku betreibt eine EagleTac G25C2 MK2, aber nicht jeden Tag.
So wollt ich fragen ob das besser is den Akku 1 mal in der woche aufzuladen, obwohl er wohl doch nicht leer sein wird. Hab gelesen dass es dem Akku gut tut eher voll geladen zu sein?