Leuchtvergleich Fahrradlampen

Bar Centrale

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14 Dezember 2010
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Oberbayern

Unbefugter

Stammgast
13 April 2014
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Sehr sinnvolle Zusammenstellung, besonders der Hinweis auf die fehlende Straßenzulassung.
Die Edelux habe ich sogar hier herumliegen, ein schönes robustes Teil.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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5.284
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Essen
Ich bin inzwischen der Meinung, dass die Luxos 70 das Philips Bikelight als beste, zugelassene Lampe abgelöst hat. Der Lichtkegel ist deutlich breiter. Nur der Hotspot in Mitte etwas weg scheint zu stören. Und der Preis der Lampe....

Der verlinkte Vergleich ist ein bisschen komisch. Manche Lampen gibt es mehrmals, manche nicht. Die Philips scheint zu niedrig ausgerichtet zu sein. Man muss doch alle Lampen so ausrichten, dass in z.B. 50m Entfernung die obere Kante des Beams auf der gleichen Höhe ist (z.B. 80cm).

Es gibt leider viel zu wenige Fahhraddynamolampen mit aktuellen LEDs (Cree XP-G2 wären z.B. gut). Die Luxos hat glaube ich eine XM-L.
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
Habe beide Scheinwerfer und kann das bestätigen. Der Luxos 70 ist am Alltagsrad. Meßwerte bei 3 Watt:
Lampe lm lx 2,5m gemessen lx 1m gerechnet Reichweite nach ANSI
1520 @ candela in m (0,25lx)
B&M Luxos 178 95 @10m 9500 195

Verbunden ist er mit einem Sturmey-Archer Brems/Nabendynamo, der bei 25 km/h schon 5 Watt lostritt. Macht Laune.
Gruß
Volker
 
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Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Hier ist wiedereinmal sehr schön zusehen das 90% der Lampen absolut fragwürdige Ausleuchtung bieten. Mit diesen Lampen möchte ich wirklich nicht im Dunkel unterwegs sein.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Hier ist wiedereinmal sehr schön zusehen das 90% der Lampen absolut fragwürdige Ausleuchtung bieten. Mit diesen Lampen möchte ich wirklich nicht im Dunkel unterwegs sein.

Wie meinst du das?
Ist dir bewusst, dass es recht schwer ist einen guten, zugelassenen Dynamoscheinwerfer zu bauen? Die Optiken sind sehr ineffizient und bei geringen Leistungen im 3W-Bereich hat man eh schon wenig Licht zur Verfügung.

Ich finde allerdings auch, dass es noch viel Luft nach oben gibt.
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
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Ich in inzwischen der Meinung, dass die Luxos 70 das Philips Bikelight als beste, zugelassene Lampe abgelöst hat. Der Lichtkegel ist deutlich breiter. Nur der Hotspot in Mitte etwas weg scheint zu stören. Und der Preis der Lampe
...

Die Luxos dürfte die "Saferide 60" schlagen, sowohl in der Akku- als auch in der Dynamoversion. Aber bei Philips trugen alle Modelle ein "Bikelight" in der Bezeichnung.

Die mit 4 AA - Akkus zu betreibenden Philips Saferide 80 war mindestens in der letzten Ausführung (auch als "Generation 2" vertrieben) bei der Ausleuchtung allem überlegen, was Philips vorher an zugelassenen Frontscheinwerfern in die Welt gesetzt hatte. Teils mit deutlichem Vorsprung, was Leuchtbreite und -weite betrifft. Nicht dass das so schwierig wäre, denn meine Saferide 80 genehmigt sich in maximaler Stufe ca. 1 Ampere (4,8 Watt) aus den Akkus, während sich sich Dynamoversionen in etwa mit der Hälfte begnügen müssen.

Es gibt leider viel zu wenige Fahhraddynamolampen mit aktuellen LEDs (Cree XP-G2 wären z.B. gut). Die Luxos hat glaube ich eine XM-L.

Auf wirklich aktuelle LED in etlichen Frontscheinwerfern bin ich auch mal gespannt. Bis dahin können aber Jahre ins Land gehen, denn die Auflage neuer Modelle will bis hin zur Typprüfung finanziert sein. Die gesetzlichen Wirkvorschriften zur Leuchtstärke sind leider kein Ansporn für die Entwickler. Der Rotstift regiert bis in die Preisklasse jenseits der 100 Euro hinein. Trauriges Beispiel z.B. Schwierigkeiten mit Lenkertastern bei längerer Einwirkung von Regen.
Solange es bei 2,4W vom Dynamo bleibt, sind den Lumen gewisse Grenzen gesetzt, wenn auch die physikalischen Grenzen bei den verfügbaren LED lange nicht erreicht sind. Cree hat im Labor über 300 Lumen / Watt erreicht, bei einer Farbtemperatur von 5.150 Kelvin.

Immerhin ist seit Ende 2014 generell das Speisen der Fahrradbeleuchtung aus Akkus erlaubt. Damit stehen für Frontscheinwerfer zumindest prinzipiell mehr als 2,4W zur Verfügung. Insbesondere für Pedelecs gibt es einen Erstausrüster-Bedarf für aus dem Fahrakku zu speisende Fahrradbeleuchtung, denn das ist preiswerter als die Speisung aus einem Nabendynamo.
Insbesondere bei einigen Marken-Antrieben ist seit Jahren ein Beleuchtungsausgang vorgerüstet, der bislang in Deutschland nicht genutzt werden konnte. Und manchmal ist dieser Ausgang wenig leistungsfähig oder war bislang in der Firmware für Deutschland deaktiviert ...
 

Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Wie meinst du das?
Ist dir bewusst, dass es recht schwer ist einen guten, zugelassenen Dynamoscheinwerfer zu bauen? Die Optiken sind sehr ineffizient und bei geringen Leistungen im 3W-Bereich hat man eh schon wenig Licht zur Verfügung.

Ich finde allerdings auch, dass es noch viel Luft nach oben gibt.

Ich bin mir schon bewusst das es sicherlich nicht einfach ist einen Dynamo Scheinwerfer zu bauen aber Lichtleistung und Lichtverteilung sind völlig unterschiedliche Probleme. Ich finde nichts schlimmer als Lichtflecken quer verteilt auf der Fahrbahn egal ob Auto oder Bike. Ich würde hier eher gleichmäßige Ausleuchtung bevorzugen . Das Problem ist mir schon bekannt. Das Bikelight setzt hier Maßstäbe.
 

mobilman

Flashaholic*
8 Januar 2013
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Rhein-Neckar-Metropolregion
Hier ist wiedereinmal sehr schön zusehen das 90% der Lampen absolut fragwürdige Ausleuchtung bieten. Mit diesen Lampen möchte ich wirklich nicht im Dunkel unterwegs sein.



Und das sind schon die "guten" Fahrradscheinwerfer im Vergleich zu dem, was üblicherweise als Standart serienmäßig verbaut ist!

Die Ausleuchtung des 80lux Bikelight ist wirklich gut; der Luxos ist m.M.n. insgesamt heller, hat aber im Vgl. zum Philips einen nicht ganz so schönen Lichtteppich.

Habe mit dem Luxos einige Runden gedreht, finde den Cyo aber nicht gravierend schlechter als den Luxos - aber dafür deutlich preiswerter.
 

Tragbares-Licht

Flashaholic
24 September 2014
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Wie meinst du das?
Ist dir bewusst, dass es recht schwer ist einen guten, zugelassenen Dynamoscheinwerfer zu bauen? Die Optiken sind sehr ineffizient und bei geringen Leistungen im 3W-Bereich hat man eh schon wenig Licht zur Verfügung.

Ich finde allerdings auch, dass es noch viel Luft nach oben gibt.


Gerade beim Thema Fahrradlampen bin ich echt zwiegespalten, was die Zulassung angeht.

Ohne Frage sind andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden, das würde es eher gefährlicher machen als nützen.

Aber, schon von Berufswegen, sind Vorschriften eine fiese Sache!
Es gibt da ettliche Beispiele, wo man sich nicht mehr an DIN oder im Ordnungsrecht zum Quasi Gesetz ehobene Regeln halten darf.
Hier ist die Haltung der Richter klar: es gilt der sogenannte Stand der Technik an den hat man sich zu halten.
Wenn man aufzeigen kann, dass zum Zeitpunkt der Entscheidung, zwar der gültige Gesetzestext durch neue Erkenntnisse/Entwicklungen nicht mehr die Entscheidungsbasis sein sollte, dann muss man eben die neuen Erkenntnisse nutzen.

Dies gilt für "Fachkräfte". Jemand der im treuen Glauben Normungen verwendet hat, macht sich nicht schuldig. Ein Fachmann jedoch darf nicht im treuem Glauben Vorschriften als Basis benutzen.

Aus meiner Sicht, ist der Vorschriftentext zur Fahrradbeleuchtung schon für einen mäßig informierten Laien technisch derart wackelig, das es zumindest fahrlässig ist ihn zu benutzen.
Die mindestens geforderte Beleuchtung für eine zugelassene Lampe, entspricht dem Stand der Technik, als man noch glimmende Holzspäne oder eingefangene Glühwürmchen als "mobiles Licht" benutzen musste.

Natürlich gibt es auch zugelassene Fahrradlampen die eine dem Stand der Technik angemessene Ausleuchtugn bieten, aber die kosten auch etwas in der Größenordnung wie beim Großteil der Menschen das Rad selbst.

Weiterhin bin ich zwar durchaus der Meinung, das wir uns als Gemeinschaft zwar auf ein gewisses miteinander geeinig haben (also Regeln/Vorschriften) man aber in Zeiten der Globalisierung über den Tellerrand schauen sollte.
Die Vorstellung das nur der Deutsche in seinen Regelwerken die perfekte Lösung ist absurd.

Es sollte sich keiner 3 coladosen Flodder ans Rad hägen und glauben er trüge mit seiner Beleuchtungsstärke zur Verkehrsicherheit bei.
Wenn aber mache Lampen an den Einsatzrädern von Behörden benutzt werden (in zwar im europäischen Ausland) und da nicht wöchenlicht 10 Tote bei den Unfällen durch Blendung herauskommen, halte ichs für sehr fragwürdig, eine zugelassene 10 Lux Lampe als bessere Option einzustufen.


Ich bin kein Richter sondern nur Ingenieur, aber als Richter würde ich jemander der sich privat gut mit Lampen und Beleuchtung auskennt zumindest eine Teilschuld geben, wenn er sich mit einer zugelassenen aber schwachbrüstigen Lampe in einen Unfall verwickelt und man erkennen kann, dass es bei besserer Beleuchtung nicht passiert wäre.
Die Vernunft des Menschen muss über der von Vorschriften liegen.

schönes We
Paul
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Habe mit dem Luxos einige Runden gedreht, finde den Cyo aber nicht gravierend schlechter als den Luxos - aber dafür deutlich preiswerter.

Stimmt, den Cyo in 60lx-Version hatte ich vorher am Rad (und vermessen):
Lampe lm lx 2,5m gemessen lx 1m gerechnet Reichweite nach ANSI
1025 candela in m (0,25lx)
B&M Lumotec IQ Cyo 156 64 @10m 6406 160
Und davor noch einen IQ Fly. Von dem gibt es aber keine Original-Meßwerte mehr, weil sich dort eine XP-G R5 auf selbstgefräster Aluplatine breitgemacht hat....:S
Gruß
Volker
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Ich finde die Hersteller müssten da einfach noch deutlich mehr optimieren...
Eine moderne LED-Lampe sollte wegen der Wärmeableitung ein Alu-Gehäuse haben, welches deutlich vom Fahrtwind profitiert. Alu-Reflektoren und beschichtete Glas/Acryl-Scheiben sollten ebenfalls Standard sein. Dann man muss man sich überlegen, ob man eine oder zwei LEDs haben möchte. Bei zwei LEDs würde ich Cree XP-E2 LEDs im höchsten Bin mit noch neutraler (4000K) Lichtfarbe nehmen (z.B. die hier). Die müssten bei niedrigen Strömen eine höhere Leuchtdichte als XP-G2 LEDs oder gar XM-L2 LEDs haben. Reichweite ist bei einer Fahrradlampe wichtig!

Ich bin außerdem dafür, dass man die Reflektoren etwas größer macht. So kann man das Licht noch besser und gezielter in verschiedene Bereiche lenken.

Eine weitere Idee: einen Akku mit am Nabendynamo funktionierender Ladevorrichtung mit in die Lampe integrieren. Dieser wird immer aufgeladen, wenn man mit dem Rad fährt und die Lampe ausgeschaltet ist. Wenn man es dann benötigt, aktiviert man eine "Boost"-Stufe, wo die LEDs durch die Kombination aus Akku und Dynamo deutlich mehr Strom abkriegen. Es sollte ein austauschbarer, Kältefester Akku sein, der nie ganz voll und nie ganz leer entladen wird, so dass er eine deutlich erhöhte Zyklenzahl erreichen kann (wie bei Elektroautos).

Das Entscheidende an den Vorschriften für Radbeleuchtung ist in meinen Augen, dass sie, wie das Abblendlicht von Autos, nicht die anderen Verkehrsteilnehmer blenden darf. Wenn das eingehalten wird, sind mir die restlichen Vorschriften ziemlich egal. Das sollen die Hersteller mal munter drauf los entwickeln.
 
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Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
63
Ich finde die Hersteller müssten da einfach noch deutlich mehr optimieren...
Wo kann ich unterschreiben?

Deine Forderungen an Wärmeableitung, 2 LED, Reflektor, Scheibe könnten aus der Beschreibung der Philips Saferide 80 stammen. :D

Die Idee mit Akku + Boost wurde ja im B&M Luxos U realisiert, wenn auch die Anhebung von 70 Lux auf 90 Lux eher fürs Marketing taugt als dass sie den menschlichen Sehsinn mit seiner eher logarithmischen Wichtung der Lichtintensität sonderlich beindrucken würde. "Flutlicht" geht anders ...

Bei maximal 15 Minuten Unterstützungsdauer fällt es auch nicht sonderlich auf, wenn der Akku bei Kälte im Wirkungsgrad deutlich nachlässt. Bezüglich der Ladeunterstützung von Smartphones usw. haben die Macher des Forumsladers des Velomobilforums eine leistungsfähigere Lösung geschaffen.

Wer die Eigenschaften gängiger Nabendynamos konsequent ausnutzt, hat seit jeher oberhalb von 20 km/h mehr oder weniger reichlich Mehrleistung, die nutzbar ist, wenn sie nicht von einem vorsintflutlichen Überspannungsschutz in vorauseilendem Gehorsam entsorgt wird. So kann man per Umschalter einen zweiten Frontscheinwerfer dem ersten in Serie schalten.
Bei der Luxos U würde ich erwarten, dass sie zumindest ab 20 km/h sowohl leuchten als auch kräftig elektrische Energie in die Hamsterbacken packen kann, aber der sorgfältige Umgang mit der Dynamoleistung will jenseits des vollmundigen Marketings erst einmal verifiziert sein.

...
Das Entscheidende an den Vorschriften für Radbeleuchtung ist in meinen Augen, dass sie, wie das Abblendlicht von Autos, nicht die anderen Verkehrsteilnehmer blenden darf. Wenn das eingehalten wird, sind mir die restlichen Vorschriften ziemlich egal. Das sollen die Hersteller mal munter drauf los entwickeln.

Leider investiert der durchschnittliche Käufer nicht sonderlich viel in die Fahrradbeleuchtung. Gegenüber Hightech-Scheinwerfern für die automobile Oberklasse ist das Kleinstvieh. Z.B. Hella hat als bekannter Hersteller von Autoscheinwerfern einen kurzen Ausflug in die Entwicklung von Fahrradscheinwerfern schnell beendet.
Anscheinend wurde die Entwicklung von leidenschaftlichen Autofahrern getragen, denn sonderlich überzeugend war ein Scheinwerfer wie der Hella HL 2000 Micro Tech LED nicht. Vermutlich konnte man auch noch nicht auf gut passende LED zurückgreifen. Siehe z.B. hier im Forum des Tour-Magazins, 2. "Beamshot" von oben. Aber auch sonst hat man sich nicht zu liebevoll um die Technik gekümmert, wie aus den technischen Anmerkungen von Olaf Schultz hervorgeht.

Fahrradzukunft 14 zur Blendwirkung von Fahrradscheinwerfern

P.S.: Auch bei BUMM nervt gelegentlich die lieblose Ausgestaltung von Details. Schlechter Korrosionsschutz, schlechte Vibrationsbeständigkeit (u.a. schlecht befestigte Standlichtkondensatoren in Rückleuchten), unpraktisch gestaltete Kabelanschlüsse, .... Zumindest wenn es nach den Anwenderkritiken auf Amazon geht.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
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Essen
Es gibt da den Danke-Knopf... :p :p :D

Die Saferide 80 hat eine beschichtete Scheibe? Das haben meine Saferide 60 und auch alle BUMM-Lampen, die ich bis jetzt gesehen habe, nämlich nicht. Verschenktes Potenzial!

Man müsste bei der Boost-Funktion von 90 auf 300+ Lux kommen, damit es etwas bringt. Es stellt sich die Frage, ob man die Haupt-LED(s) heller macht (werden ja leider mit steigendem Strom ineffizienter) oder, ob man ein bis zwei separate zuschaltbare LEDs hat, die ebenfalls mit hoher Effizienz arbeiten. Man könnte dann ein haben, welche nur den Beam in der Ferne verlängert und eine, die gezielt nach links und rechts breit abstrahlt, um auf kurvigen Waldwegen etc. die Kurven auszuleuchten. Bei der LED für die Ferne könnte man deine eine besonders effiziente, eng abstrahlende TIR-Optik nehmen bzw. entwickeln. So hat man viel von dem zusätzlichen Licht. Die LEDs, die nur als Kurvenlicht dienen sollen, können spezielle Oval-abstrahlende TIR-Optiken benutzen. So verschwendet man dort auch kaum Licht.

Wie komplex die Elektronik am Ende ist, ist eigentlich egal. Die Produktion selbiger kostet doch fast nichts. Außerdem müsste man die für die nächste Lampe nicht zwingend neu entwickeln. Die Leistung von Nabendynamos verändert sich ja nicht nennenswert (schnell).

Der Hella-Scheinwerfer ist von 2003 (Prototyp) bzw. 2005. Da gab es noch keine guten, zugelassenen LED-Fahrrad Lampen, da es noch keine wirklichen hellen LEDs mit brauchbarer Helligkeit und Leuchtdichte gab. Der erste brauchbare, zugelassene Dynamoscheinwerfer war der BUMM Ixon IQ mit 40 Lux von 2008. Der hatte ein schlecht gekühlte Cree XR-E. Ich hatte ihn Jahre lang. Nicht toll, aber wirklich brauchbar.

Übrigens, jetzt, wo Olight es vorgemacht hat: de-domte LEDs machen so viel Sinn! Mehr Leuchtdichte = mehr Reichweite. Außerdem ist es einfacher eine kleinere LED zu fokussieren, also kann man möglicherweise auch die Größe der Optiken reduzieren und die Lampe somit günstiger herstellen. Allerdings könnte man auch argumentieren, dass man lieber nicht de-domen sollte, da einem bei Dynamolampen nur eine eingeschränkte Lumenmenge zur Verfügung steht. Größere Optiken sind dann vielleicht doch sinnvoller.
 
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amaretto

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Teammitglied
12 August 2010
22.108
27.463
113
NRW
Was noch nicht explizit angesprochen wurde:

sehen - oder gesehen werden?

In Punkto gesehen werden hat die Fahrrad(front)beleuchtung m.M. enorme Fortschritte gemacht. Die Zeiten, in denen man Radler von vorn hauptsächlich an den Katzenaugen in den Pedalen erkennen konnte und nicht am funzeligen Glühbirnenlicht sind offenbar vorbei. Ihr könnt euch vermutlich noch an den Beginn der LED-Beleuchtung am Rad erinnern, als einem Radler mit kaltblauem Stroboskop-Licht entgegenkamen. Mittlerweile empfinde ich die LED-Frontlampen an Fahrräder als vollkommen ausreichend, um die Radfahrer im Dunkeln zu erkennen. Dabei blenden mich selbst die schwächeren Exemplare, wenn sie zu hoch eingestellt sind. Im Bereich der Rückleuchten kann sich für meinen Geschmack noch etwas mehr tun. Zum Einen hat der Radler mangels Rückspiegel keine Aufmerksamkeit nach hinten (er hört den Verkehr insofern nur), zum anderen sticht die rote Lichtfarbe nicht so sehr ins Auge.


Die andere Sache ist, was Radfahrer vor sich ausleuchten möchten/müssen, also das selber sehen. In der Stadt und auf allen beleuchteten Wegen ist dieser Aspekt quasi irrelevant. Insofern bräuchte man sich über die Ausleuchtung nur Gedanken machen, wenn man Abseits beleuchteter Strecken unterwegs ist. Also auf dem Land, im Wald o.ä. In diesen Gegenden mit vermutlich geringem bis gar keinem Verkehrsaufkommen dürften die Scheinwerfer für meinen Geschmack ruhig sehr viel leistungsfähiger sein, als die derzeit zugelassene Beleuchtung. Die die zulassungsfähigen Lampen sind nur ein Kompromiss bzw. Produkt aus Leuchtleistung, Effizienz und Blendvermeidung.

Ein neuer Ansatz könnte ein 2-Scheinerfersystem sein. Ein "Fahrlicht" mit guter aber nicht zu blendender Sichtbarkeit für die anderen Verkehrsteilnehmer. Das braucht nicht einmal ein Modell mit Reflektor zu sein, mehrere nackte LEDs im Sinne eines Tagfahrlichts würden ausreichen. Zum anderen ein zusätzlicher Scheinwerfer für die "richtige" Dunkelheit, d.h. wenn keine Straßenbeleuchtung existiert und kein anderes beleuchtetes Fahrzeug entgegenkommt. Dieser Zusatzscheinwerfer wäre optimal gebaut, wenn er durch eine horizontale scharfe Hell-Dunkel-Grenze die Blenung anderer ausschlösse und gleichzeitig hell und breit den Weg ausleuchtet. Das funktioniert bereits mit einer billigen Kollimatorlampe, bei der mit z.B. Gaffa-Tape die obere Hälfte der Frontlinse abgeklebt ist. Hat in meinem Fall mit Halterung für den Lenker unter 10€ gekostet.

Wenn man von vernünftigen oder verantwortungsbewussten Radlern ausginge, könnte man den Zusatzscheinwerfer mit simplen Schalter bei Bedarf aktivieren. Man kann aber davon ausgehen, dass ein Großteil der Besitzer entweder vergessen würde, den Zusatzscheinwerfer bei Gegenverkehr auszuschalten oder aber dass es ihnen egal wäre - hauptsache hell :rolleyes:

Ich fände es daher reizvoll, wenn es eine "intelligente" Beleuchtung am Rad gäbe. Das muss keine teure High-End-Lösung sein. Ich denke da eher an einen empfindlichen Lichtsensor, der die Aktivierung des Zusatzscheinwerfers erst zulässt, wenn es entsprechend (ausreichend) dunkel ist. Und der Sensor muss auf das Licht von entgegenkommenden Fahrzeugen ansprechen und den Scheinwerfer rechtzeitig deaktivieren.

Mag im Moment noch teuer sein, wird in Zukunft vielleicht kommen. Gibts ja bei PKW bereits (siehe intelligentes LED-Fernlicht z.B. bei Beämweh).


Im Moment wäre mir das Angebot an "zugelassenen" Scheinwerfern zu schwachbrüstig und extrem zu teuer. Insofern fahre ich bei Bedarf weiter mit meiner blendfreien 500-Lumen-10€-gepimpter-Kollimator-Tala-Lösung.
 
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mobilman

Flashaholic*
8 Januar 2013
544
248
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Rhein-Neckar-Metropolregion
Man sieht, wenn man diesen Thread verfolgt, dass das Thema Fahrradscheinwerfer auch/gerade für Flashies ein wichtiges Thema ist, das bisher im Hinblick auf StVZO-konforme Lampen für den Gesetzgeber noch immenses Potential bietet, für den Fahhradfahrer - und die anderen Verkehrsteilnehmer gute und sichere Lichtverhältnisse im Hinblick auf Sehen und Gesehen-werden zu schaffen.

Zum Thema Gesehen-werden gibt es ein, wie ich finde, sehr gutes Video: http://youtu.be/3R04P7Smkf4

Edit/Nachtrag: wenn ich mir ein Auto kaufe, kann ich davon ausgehen, dass ich mit den serienmäßigen Scheinwerfern eine gute Auskeuchtung habe und sicher am aktiven Verkehr bei Dunkelheit teilnehmen kann - wäre schön, wenn das in naher Zukunft auch für Fahrräder zutreffen würde.
 
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Sanguinius

Flashaholic*
8 Dezember 2012
490
383
63
Ingolstadt
Seit ein paar Monaten fahre ich an meinem selbst umgebauten Pedelec den B&M
Lumotec IQ CYO Premium T senso Plus 80 Lux. Das Licht wird gespeist mit einem
DC/DC-Wandler aus dem Pedelecakku. Mit dem Lichtsensor schaltet es sich so
automatisch ein und aus, das ist richtig fein. Aber die Ausleuchtung ist auch
Abseits beleuchteter Straßen und Radwege genial. Mir gefällt sehr gut die scharfe
Hell-/Dunkelgrenze, das Licht lässt sich sauber einstellen bei guter Reichweite
ohne sinnlos den Gegenverkehr zu blenden. Allein die Ausleuchtung ist nicht so
homogen wie bei anderen, aber das stört überhaupt nicht.

Grüße
Alex
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Sehr interessant. Das Model kannte ich gar nicht. Welche LED hat es? Von den Bildern bei BUMM her scheint es eine günstigere Version der teuren Luxos zu sein.
 

mobilman

Flashaholic*
8 Januar 2013
544
248
0
Rhein-Neckar-Metropolregion
Was da für eine LED drin steckt, kann ich dir nicht sagen.
BUMM jedenfalls rückt diese Info auf Anfrage "aus betrieblichen Gründen" nicht raus, aber sie titulieren sie analog LedLenser als "Hochleistungs-LED" .

Der Luxos hat meines Wissens nach eine andere Reflektorgeometrie als der Cyo Premium.
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
63
Eventuell muss man noch die Sensorautomatik lahmlegen, die im Web nicht bei allen Anwendern Anklang findet. Der Sensor wird am Gehäuse freigelegt, wenn der Schalter in die "S" - Position gestellt wird ...
 
12 Januar 2013
48
2
8
Danke für die interessanten Links und Anregungen, ich bin gerade auf der Suche nach einem guten Radlicht, dass auch im Verhältnis Größe/Leistung gut abschneidet, ein Licht mit einer 18650-Zelle mit direkter Ladeoption wäre ideal, kann so was an die starken Lampen mit 4AAZellen rankommen?
Zum Thema Stvo-Zulassung - das ist in Österreich nicht so ein Thema, aber blendfrei unterwegs zu sein wäre mir schon ein dringendes Anliegen. Derzeit fahre ich mit einer Zebralight h600w, bin mir aber nicht sicher, wie sehr die auch bei tiefer Einstellung blendet, bzw wie gut sie dann noch gesehen wird (aufgrund des kleinen Reflektors mit Spot-Charakteristik)