Am Anfang dieser Forschungen stand eigentlich die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit Mikrofaserpartikeln.
Wir waschen unsere Kleidung und Putzlappen aus Mikrofaser. Winzigste Partikel lösen sich aus der Wäsche und gelangen in unsere Gewässer. Fische nehmen durch die Kiemenatmung und Nahrung die Partikel in sich auf. Wir essen Fisch und schon haben wir die Mikrofasern in uns. Blöd das !
Nun hat man herausgefunden daß die Wolle der Schafe durch ihre natürliche Rauigkeit sehr gut diese Mikrofaserpartikel an sich bindet. Da die Wolle eine natürliche Resource ist und der technische Aufwand und damit die Kosten gering gehalten werden sollen hat man geplant gehabt die Schafe von der Weide direkt ins Meer laufen zu lassen und damit das Meerwasser regelrecht zu filtrieren. Da das gemeine Schaf aber nunmal nicht sooo gerne den Kontakt zur See hat wollte man durch die Gen Manipulation eigentlich eher ein "schwimmendes Schaf" erzielen.
Da in letzter Zeit u.a. durch die Überfischung der Weltmeere fast plagenartige quantitative Erscheinungen der Quallen vorkommen ist man auf die Idee mit der "Quallen-DNA" gekommen.
Sie ist reichlich vorhanden und somit fast immer und überall leicht zu bekommen. In Teilen Asiens zahlten die Fischer den jeweiligen Forschungsanstalten sozusagen eine "Abnahme Prämie" weil die Fischnetze derart voll Quallengel saß und man nicht wusste wohin mit dem Mist.
Entdeckt wurde die Luminiszenz der Quallen aber erst als ein isländischer Fischer seine "Überfracht" in einem Geysirschlund entsorgen wollte.
Als der Fischer schliesslich zirka 4 Tonnen des natürlichen Gels in den Geysirschlund gestopft hatte kochte der Geysir über und es war ein wunderbares Feuerwerk am Himmel zu sehen.
Vermutlich eine Art der Schmerzreaktion die diese Lebewesen auf diese Weise äussern - der Mensch schreit und springt ja auch wenn er sich z.B. heftig den Finger verbrennt. Ausserdem zeigen diese Verbrennungen bei menschlicher Haut ja auch immer rötlich leuchtende Reaktionen.
Das nun aber die Schafe diese Luminiszenz zeigen statt sich ins Wasser zu begeben hat man andere "Nutzungskonzepte" entwickelt.
So sind sie z.B. beim sich immer mehr ausbreitenden Schichtbetrieb auf grossen Farmen zu finden wenn der Bauer z.B. in der Nacht sein Feld pflügt. Immerhin hat die Beleuchtung grosser Landmaschinen mittlerweile die 1.000Watt Grenze überschritten so daß pro Acker etwa 5 bis 10 Liter Diesel eingespart werden können.
Netter Nebeneffekt - durch die ungewohnt "sportliche Gangart" auf dem Feld schwitzen die Schafe enorm wodurch die Staubentwicklung reduziert wird und das Feld gleich "bewässert" wird.
Wie man sieht - die symbiose Effekte wissenschaftlicher Tätigkeiten sind zum Teil schier unvorhersehbar und manchmal auch unmöglich...
Wie auch die Phantasie des Autors !
