Fachkräftemangel

Bruder_M

Flashaholic
30 Januar 2011
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Bremen
Mein Chef sagt, dass der Fachkräftemangel das zarte Pflänzchen des wirtschaftlichen Aufschwungs gefährde. Es müssen viel mehr junge Menschen für ein Studium der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer überzeugt werden!
 

Dr.Sentinel

Flashaholic*
11 November 2011
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Mars, hab mich verfahren...
Ja stimmt schon,
ich finde es nur schade, dass immer nur von "Fachkräften" gesprochen wird, wenn man Studiert hat.
Jemand mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist auch eine "Fachkraft", also Elektriker, KFZ Mechaniker, Gas Wasser Sche.... Installateure, Friseure usw..
Wenn doch alle am Stönen sind, warum tuen sie denn nichts, damit auch die, die weniger Geld haben, vernünftig Studieren können?
Ich denke mal, dass es sich ausschließt, neben dem Studium noch Arbeiten zu gehen, um sein Leben Finanzieren zu können.
Natürlich, einigen fällt so etwas leicht, aber den meisten bestimmt nicht. Auch wenn diese Leute das Studium schaffen, ohne der Arbeit würde es besser gehen und es würde bestimmt auch bessere Noten geben.

Also, schaue nicht was der Markt hergibt, sonder tue etwas für den Nachwuchs wenn du ihn brauchst.

-Mod on-
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-Mod off-
.

In diesem Sinne

Frohe Weihnacht

Stefan
 
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EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
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Ex-Dresdner in Münster
Es gibt keinen Fachkräftemangel.
Denn: gäbe es einen, wären nicht einige tausend gut ausgebildete Leute arbeitslos und die Gehälter für die gesuchten Fachkräfte würden steigen.
Es gibt dazu das Problem, daß die Unternehmen eben nicht hingehen können und für einen Apfel und ein Ei einen Datenbank-Administrator zB. für Oracle RAC mit ausgezeichneten Sprachkenntnissen in Nepalesisch und Kisuaheli vom Markt greifen können - da muß man Kompromisse eingehen und die Leute ausbilden wollen. Daß die dann nicht unbedingt einen befristeten Zweijahresvertrag annehmen, sollte inzwischen auch klar sein.

E.
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
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Raum Karlsruhe, BW
Das mag zwar stimmen, aber so einfach ist es auch nicht.
Wenn man sich die deutschen Unis anschaut, so quellen die jetzt schon über und sind personell wie finanziell nicht ausreichend ausgestattet.

Wenn jetzt einfach nur noch mehr junge Menschen ein Studium beginnen würden, wäre der Kollaps da.

Politik und Gesellschaft müssen hier erst mal bessere Rahmenbedingungen schaffen, dann entschliessen sich auch mehr junge Menschen diesen Weg einzuschlagen.

Für ein so wohlhabendes Land wie Deutschland, dessen einziger nenneswerter Rohstoff tatsächlich das Wissen und die Bildung seiner Bürger selbst ist, tun wir schon erschreckend lange erschreckend wenig für Ausbildung und Bildung generell.

Gruß Walter
 

Milex

Flashaholic
28 Juni 2011
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Das traurige dabei ist, dass mittlerweile die Abbruchrate in diesen Studienfächern schon sehr hoch ist und nach wie vor steigt. Mich wundert das gar nicht, wenn ich so sehe, was meine Kommilitonen, die nicht auf Lehramt studieren, alles machen müssen, um ihre Punkte für den Bachelor bzw. Master zusammen zu bekommen...
Eigentlich schade, dass der weltweit hoch angesehene deutsche Dipl.-Ing. für diese "einheitlichen" nichtssagenden Studienabschlüsse weichen musste.
Dazu kommt noch, dass immer gesagt wird, mit einem Bachelor hat man ein Studium abgeschlossen, da sind doch genügend Fachkräfte in kürzester Zeit für den Arbeitsmarkt ausgebildet. In der Realität sieht dass allerdings anders aus, denn ein Großteil ist der Meinung, dass ein Bachelor grad mal ein Vordiplom ist - so einen hat man ja früher auch nur selten eingestellt.
Ich bin ja gespannt, ob die jetzigen Überlegungen, den Dipl.-Ing. wieder einzuführen real werden.

Was die platzenden Unis angeht, dieser Effekt trifft zu 90% in Studiengängen auf, die gerade "IN" sind - so wie z.B. Medizin oder Jura...
Wenn ich mich da bei mir im Mathebau umschaue, muss ich sagen, dass dieser Effekt nur auf dieses Erstsemester zutrifft, dass liegt aber eher daran, dass es hier ja zusätzlich zur Aussetzung der Wehrpflicht noch den doppelten Abiturjahrgang gab. Und ich bin wahrlich an keiner kleinen Universität (LMU München)
 
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fritz15

Flashaholic**
8 Mai 2011
1.008
1.626
113
Aalborg, Dänemark
Hallo,


nette Diskussion :)

Da muss ich doch gleich mal meine Eindrücke als Studierender schildern.

Also dass die Universitäten aus allen Näten platzen kann ich nicht so bestätigen.
Dass sehr viele Sachen wie Jura, Bwl oder Medizin studieren ist klar.
Jedoch bleibt die Anzahl an Physik, Informatik oder Mathestudenten, doch recht überschaubar.
Das sind zumindest so die Sachen, die ich beurteilen kann.
Wobei dieser Eindruck auch daher stammen kann, dass ich an einer relativ kleinen Uni studiere mit "nur" ca. 11000 Studenten.


Und einen Fachkräftemangel kann ich mir auch gut vorstellen.
Zum einen hört man es viel in den Medien und zum anderen ist es teilweise nicht mehr schön, wie die Studenten heute gehetzt werden.
Viele Mitstudierende haben teilweise mindestens eine 40 Stundenwoche.
Die reine Vorlesungszeit ist natürlich wesentlich weniger, jedoch kommen noch so Späße wie Übungsblätter bzw. Übungen usw. dazu.
Und das mit der Abbruchrate kann ich total bestätigen...


MfG
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Es gibt keinen Fachkräftemangel.

Vielleicht keinen Mangel, aber doch eine Ungleichverteilung. Ich suche seit Jahren einen dritten Mann oder eine dritte Frau im Team, aber die jungen Leute meiner Fachrichtung gehen lieber in die großen Städte als in die Kleinstädte. Bezahlung und Aufstiegchancen wären absolut kein Problem, aber wie die Dinge stehen, werde ich zusammen mit meiner Kollegin die Abteilung bis zur Rente allein betreiben müssen!
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Wir suchen seit Monaten einen Embedded-Software-Entwickler, d.h. für hardwarenahe Programmierung, und es wäre nett, wenn er zumindest den Unterscheid zwischen Strom und Spannung kennen würde. Da wir ein relativ kleiner Laden sind (15 Leute), ist die Reaktion auf Stellenanzeigen minimal. Es ist geradezu erschreckend, was sich da so alles bewirbt, wenn sich überhaupt wer bewirbt. Wir nehmen auch gerne einen Bachelor oder Master oder Techniker, Titel egal, muss nur die Arbeit machen und dabei mitdenken können.
Nur werden die wenigen guten Leute alle von den großen Firmen "weggesaugt", mit etwas mehr Gehalt und Betriebsrat, Tarifvertrag und dem ganzen Drumherum, praktisch Beamtentum... Offensichtlich zieht die Mehrzahl das einem familiären Betriebsklima mit großen Gestaltungsfreiräumen vor.

Anderen, auch größeren (>500 Angestellte) Firmen in der Region geht es ähnlich, das weiß ich von Bekannten, die dort arbeiten. Ein Gruppenleiter hat mir neulich gesagt, demnächst nimmt er jeden, der halbwegs lesen und schreiben kann. Die beginnen mittlerweile, nach Indien auszulagern - nicht weil's billiger ist, sondern weil bei uns anscheinend keiner mehr einen Job erlernen will, bei dem man mehr als die 4 Grundrechenarten braucht.

Wie haben hier eine Fachhochschule (oder wie das jetzt heißt) am Ort, und eine Duale Hochschule (ehemals Berufsakademie). Technikmanagement, BWL, Tourismus (ja, sowas kann man auch studieren) und andere "technikferne" Fächer sind überlaufen. E-Technik, Physikalische Technik, etc. muss sehen, wie sie die Studiengänge voll kriegen. Die nehmen echt jeden - entsprechend ist das Niveau vieler Studenten. Jeder Exlehrer oder Exprof, den ich nach 20 Jahren oder so mal wieder treffe, erzählt mir ungefragt, dass das Niveau seither massiv gesunken ist.

Eine meiner Bekannten arbeitet an der FH, betreut unter anderem Klausuren. Sie hat mir neulich von einer Aufgabe erzählt, an der die Mehrzahl der Technikmanagement-Studenten (2. Semester) gescheitert ist: Ein Blatt Papier ist 20cm breit. Das Verhaltnis Breite/Höhe ist 1/Wurzel(2). Wie hoch ist das Blatt? Das sind Menschen mit HOCHSCHULREIFE und können nicht mal den Dreisatz. Was bitte soll man in einem technischen Beruf mit solchen Leuten anfangen? Blick in die Zukunft: ganz Deutschland voll von Technik- und sonstigen Managern, aber keine Ingenieure mehr, die Produkte entwickeln, die "gemanagt" oder vertrieben werden könnten.
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
872
285
63
Darmstadt
Herzlichen Glückwunsch, *Sie* haben soeben das 2. Semester Technikmanagement bestanden! ;)

Aber die Problematiken kennt man eigentlich überall. TU Darmstadt hier, viel Kontakt zu Mitarbeitern der Institute. Was man da so über die Studenten hört ist echt grauen erregend. Sowohl was Klausuren/normale Veranstaltungen angeht als auch Bewerbungen auf HiWi-Stellen oder Bachelor/Masterarbeiten.

Und in der Firma in der ich nen halbes Jahr Praktikum gemacht hatte hatten wir regelmäßig spaß, wenn unser Teamleiter mal wieder jemanden zum Bewerbungsgespräch da hatte. Was man da so alles mitbekommen hat von Leuten, die sich in einer Firma für Embedded/Mikroelektronik bewerben (> 4. Semester im Allgemeinen) und dann nichtmal die logischen Zustände zur Ansteuerung einer Siebensegmentanzeige angeben können oder so ... :eek:
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
alles klar,

wer stellt mich ein :thumbsup::thumbsup: ?

Ja, stimmt, das geht sogar ohne Taschenrechner.

stimmt, wenn man mal logisch nachdenkt... ;)

also ich bin ja noch Abiturient und habe das Studium noch vor mir...
Ich habe vor, Maschinenbau zu studieren.... Da kann ich von meinem Bruder sagen, der das gleiche seit 3 Semestern studiert, dass die Vorlesungen zwar gut besucht, aber nicht überfüllt sind.... Hohe Durchfallqouten gibt es hier und da auch, was aber eher der Kompetenz der Professoren zugeschoben wird... dazu kann ich jetzt nichts sagen, kann aber bestätigen, dass das auf manche Lehrer auch zutrifft :D

Wie die Arbeitslage aussieht, kann ich auch nicht sagen... bin aber verwundert, wie den Leuten oft der Praxisbezug fehlt... Ich bin halt ein Tüftler und Bastler, habe aber trotzdem Mathe und Physik LK... das fällt mir nicht einfach, aber ich komme durch... wenn ich jetzt sehe, dass den "Schlauen" im Kurs, die auch mal 14 Punkte schreiben, eigentlich jeglicher Praxisbezug fehlt, dann wunder ich mich, wie die zurecht kommen wollen... klar, Gleichungen können die lösen, wissen aber die einfachsten Grundlagen von halbwegs technischen Anwendungen ( wie man in Physik darauf stößt ) nicht.

Ich denke, solche Leute werden dann später die "Fachidioten", die ihr Gebiet ohne Frage gut beherrschen, aber nicht vielseitig einsetzbar sind...

und wie ihr es so schildert, ist genau das ein ziemliches Problem...

Ich finde, hier müsste schon in der Schule angefangen werden, und der Lehrplan müsste von oben bis unten auf den Kopf gestellt werden...

Selbst im Mathe Grundkurs, der Pflicht ist, lernt man Differentialgleichungen und Stochastik... Das ist Wissen, was nicht lange da bleibt... das geht ins eine Ohr rein und ins andere raus.... wer sich für sowas interessiert, kann ja gerne den Leistungskurs nehmen...

Anstelle von so speziellem Wissen sollte man auch auf einem allgemeinen, deutschen Gymnasium mehr praxistaugliches Wissen vermitteln...

Das ist meine Sicht.

viele Grüße

Michael
 
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EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
743
159
43
Ex-Dresdner in Münster
Nur werden die wenigen guten Leute alle von den großen Firmen "weggesaugt", mit etwas mehr Gehalt und Betriebsrat, Tarifvertrag und dem ganzen Drumherum, praktisch Beamtentum... Offensichtlich zieht die Mehrzahl das einem familiären Betriebsklima mit großen Gestaltungsfreiräumen vor.
Ah - der "Markt" funktioniert also doch noch ein bißchen. Das ist gut.

Ein gutes Betriebsklima ist absolut wichtig, keine Frage. Das Problem dabei ist nur: vom Betriebsklima kann man keine Familie ernähren.

Edit: offensichtlich bieten die größeren Firmen das bessere Gesamtpaket. Da wäre ja auch jeder mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er das "schlechtere" Angebot Eurer Firma wahrnehmen würde. Also gibt es für Eure Firma nur eine Lösung: Euer Angebot verbessern.

E.

Anstelle von so speziellem Wissen sollte man auch auf einem allgemeinen, deutschen Gymnasium mehr praxistaugliches Wissen vermitteln...
Das Gymnasium soll die SchülerInnen zur Hochschulreife bringen.
Dazu gehört imho auch eine mathematische Bildung, die über das kleine 1x1 hinaus geht.
Genauso, wie der Anspruch in Physik, Deutsch, Chemie, Geschichte, Biologie, Philosophie etc. sein sollte.

Bestes Beispiel: einer meiner Kollegen (der ist Deutscher, hier aufgewachsen und hat hier studoert und gearbeitet) ist selbstgeschriebener! ;) Dr. der Geologie. Allerdings sind seine Mails eher unleserlich, weil seine Schriftsprache sehr...äh...individuelles Technikersteno ist.
Seine Präsentationen darf ich regelmäßig noch mal überarbeiten..

E.
 
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Milex

Flashaholic
28 Juni 2011
191
62
28
Ich finde, hier müsste schon in der Schule angefangen werden, und der Lehrplan müsste von oben bis unten auf den Kopf gestellt werden...

Dem kann ich nur zustimmen!
Ich hatte in meiner Jahrgangsstufe eine, die im Geschichtsleistungskurs gefragt hatte, zwischen wem der Kalte Krieg eigentlich war. Ein Freund von mir war so schlagfertig und antwortete: zwischen den Fidschi Inseln und Holland. Die Geschichtslehrerin hat das auch dann kommentarlos so stehen gelassen. Das schlimme daran, so jemand hat ein Abiturschnitt von 1,6 bekommen...
Im ersten Sementer Elektrotechnik (ja auch ich bin ein Studienabbrecher bzw. Studienwechsler) kam ernsthaft die Frage, wie man denn die Klausur ohne Taschenrechner (der nicht erlaubt war) bewerkstelligen könne - der Matheprofessor sagte darauf nur, wer nicht mal Addition und Subtraktion sowie das große Einmaleins im Kopf beherrscht, kann seine Sachen gleich wieder packen und gehen.
Nach dem heutigen Schulsystem erzielt man die besten Ergebnisse, in dem man stur auswendig lernt und das gelernte rekapituliert und danach sofort wieder vergisst. Wissenschaftliches Arbeiten, was ein Abiturient im Anschluss zu 95% braucht, lernt man leider kaum.
Dass das Schulsystem versagt sieht man ja an den Auswahlkriterien der Unis. NCs werden keine mehr eingeführt, die Studienplätze werden immer mehr durch Aufnahmetest bzw. durch Selektieren in den ersten Semestern vergeben. In Elektrotechnik wurde das letztere Verfahren angewendet. Ich habe mich damals mal mit einem Professor unterhalten. Der Grund dafür war ganz einfach ca. 75% der Absolventen haben einen Abiturschnitt von 2,5 oder schlechter, bei Einführung eines NCs würden aber genau diese nicht mehr zugelassen werden.
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
Das Gymnasium soll die SchülerInnen zur Hochschulreife bringen.
Dazu gehört imho auch eine mathematische Bildung, die über das kleine 1x1 hinaus geht.
Genauso, wie der Anspruch in Physik, Deutsch, Chemie, Geschichte, Biologie, Philosophie etc. sein sollte.

Bestes Beispiel: einer meiner Kollegen (der ist Deutscher, hier aufgewachsen und hat hier studoert und gearbeitet) ist selbstgeschriebener! ;) Dr. der Geologie. Allerdings sind seine Mails eher unleserlich, weil seine Schriftsprache sehr...äh...individuelles Technikersteno ist.
Seine Präsentationen darf ich regelmäßig noch mal überarbeiten..

E.

Damit magst du Recht haben...

noch ein konkretes Beispiel von mir:

Ich habe wie gesagt Mathe LK. Und wir lernen hochspezifische Sachen... Dabei wäre es viel wichtiger, zumindest im ersten Halbjahr, nochmal intensivst Algebra zu behandeln... denn da gibt es die allergrößten Defizite... und wenn die sitzt, kann man sich auch so manches Problem selbst herleiten...

Jetzt weiß ich nicht, ob es in diesem Fall am Lehrplan oder an den Lehrkräften liegt, aber Algebra haben wir in der 7ten Klasse mal 2 Wochen gemacht, danach wurde es nur noch am Rande erwähnt und ggf Fragen wurden halbherzig beantwortet...

Ich meinte mit Praxistauglichem Wissen daher eher die Basics, denn die fehlen schon oft...
 

fritz15

Flashaholic**
8 Mai 2011
1.008
1.626
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Aalborg, Dänemark
Zitat:
Ja, stimmt, das geht sogar ohne Taschenrechner.
stimmt, wenn man mal logisch nachdenkt...

Haha, das durften wir mal machen, ln(10/11) bzw. 27,27^(1/3) bis auf sechs stellen nach dem Komma berechnen.
Gott war das eine bescheidene Rechnerei :S -.-


Jedoch muss ich hier leider widersprechen:

Zitat von RC-Drehteile
Ich finde, hier müsste schon in der Schule angefangen werden, und der Lehrplan müsste von oben bis unten auf den Kopf gestellt werden...

Wenn man in den Lehrplan des Gymnasiums ändert und mehr praxisbezogene Sachen einbaut landet man wohl beim Lehrplan der Realschule.

Ich finde es so wie es ist im großen und ganzen sinnvoll. Denn theoretisches Wissen ist universell einsetzbar.
Der Dreisatz, egal ob ich jetzt Physiker bin und eine Kraft berechnen muss oder als Bwler irgendeine Kostenrechnung. In beiden Fallen fällt es einem leicht diesen anzuwenden.
Bin ich Physiker und hab meine formel für die Kraft in die ich stur einsetze und soll was mit Kostenrechnung machen muss ich erst umdenken.

Auch erhält man danach die Chance das sehr theoretische Wissen der allgemeinen Hochschulreife noch zu Spezialisierung und sich meist auch mit der Praxis auseinanderzusetzen.

will jemand von Anfang an mehr Praxisbezug sollte man zur Realschule gehen und danach eine Lehre machen oder an einer FH studieren.


MfG
 

Rolf

Flashaholic
5 Januar 2011
198
31
0
Es mangelt vielen daran das sie alles glauben was die qualitätsfreien Medien unserer Zeit dem Zuschauer oder Hörer ins Hirn pusten.

Das schlimme daran ist, das ich für die eingefärbten Recherchen der öffentlich Rechtlichen Rundfunksender auch noch zahlen muss.
 
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dasda

Flashaholic*
8 November 2011
677
218
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Ein Fachkräftemangel existiert nicht ... Würde er bestehen würden die Löhne binnen weniger Monate explodieren. Letzteres ist offensichtlich nicht der Fall.
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
Ich frag mich, ob ich studieren gehen soll oder nicht. Ehrlich gesagt weiß ich auch (noch) nicht, was ich später werden will. Hauptsache man bekommt viel Geld.

hm, ist geld wirklich alles ? Meiner Meinung nach muss ein Beruf Spaß machen, oder zumindest eine Richtung sein, die dich interessiert....

ich könnte mir nicht vorstellen, Manager zu sein, auch wenn ich verdammt viel Geld verdiene.... Ich will Maschinenbau studieren und mache das, weil mich es einfach interessiert... natürlich sollte man im Auge behalten, dass man gute Chancen auf einen Arbeitsplatz hat, und dass man auch genug Geld zum Leben verdient, aber dass das die Hauptkriterien sein sollten, weiß ich nicht....

viele Grüße

Michael
 
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Reaktionen: Genesis 1.3 und tompe

dasda

Flashaholic*
8 November 2011
677
218
43
Geld ist nicht alles aber vieles ... sonst würde ja auch kaum einer arbeiten gehen.