quantitatives zur Eigenblendung
Hallo zusammen,
ich habe mir die GX30A3D vor ein paar Tagen bestellt da ich kompakte Lampen mit relativ viel Throw mag. Ich habe auch schon die Vorgängerin und konnte bei einer mehr als doppelt so großen Lichtstärke nicht widerstehen obwohl hier vorher schon viel über die schlimme
Eigenblendung und die technischen Ideen ihr zu begegnen gelesen habe.
Meiner Meinung nach ist das nicht wirklich ein Thema, von
Eigenblendung kann nicht wirklich die Rede sein. Ich schätze mal die meisten die hier dazu was schreiben haben die Lampe selbst noch nicht ausprobieren dürfen. Es stimmt zwar dass der Diffusor auch ein wenig leuchtet wenn nur die mittlere LED in Betrieb ist, aber zumindest auf mich wirkt das nicht störend.
Ich habe vorhin gemessen wie viel Licht seitlich durch den Diffusor austritt wenn nur die mittlere LED in Betrieb ist und das ist gerade mal etwa ein Lux in 1m Entfernung. Das ist also nur
1 cd auf der höchsten Stufe während im
Spot 50 000 cd ankommen. Dieses Verhältnis entspricht etwa wenn ich beim füllen einer Badewanne einen Fingerhut voll daneben gieße

Das klingt für mich jetzt nicht unbedingt nach Konstruktionsfehler
In den kleineren Stufen ist das entsprechend weniger als 1 cd und mit meinem Messgerät nur noch messbar wenn man die Messdistanz unter 1m senkt. Daher ist der Diffusor auch unter der sehr interessanten Sichtweise von mkr kein Ding was die nutzbare Reichweite der Lampe verkürzen würde.
Ich freue mich jedenfalls über meine Lampe, mich hat sie trotz Diffusor nicht enttäuscht, im Gegenteil! Für Leute die den Diffusor nicht häufig brauchen ist die Bedienung mir den beiden Knöpfen in meinen Augen ein Fortschritt im Vergleich zur Vorgängerin, da man bei ihr die mittlere Stufe leider nicht im regulären Modus zur Verfügung hat.