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Der kleine Moddingfragen Thread

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
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Olight Taschenlampen
Trustfire
Die 50.2 und die 70.2 sind soviel ich weiß Flip Chips, da gibts oben keine Bonding Wires die man beim slicen abschneiden kann.
 

ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
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18
Da ich gerade umgezogen bin, kommen meine Fortschritte mit etwas Verzögerung, die Zeit die ich für meine Taschenlampen aufwenden kann ist im Moment etwas begrenzt.
Ich habe jedenfalls mal die Spannung gemessen und es waren 5,4V. Wenn es also die XHP35 nur in 12V gibt, wird ein Tausch also nicht gehen. Das Slicen habe ich mir mal angeschaut, die Platine sollte dafür ja besser raus genommen werden. Ich das werde ich mal probieren, allerdings werde ich natürlich noch einen Whitewallshot vorher machen um das Ergebnis besser beurteilen zu können. Dies wird dann aber wieder etwas dauern bis ich dazu komme.
 

ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
98
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Acebeam
Ich habe mittlerweile ein paar Convoy S2+ bekommen und spiele gerade etwas Lego mit diesen und den Teilen die ich dazu bestellt habe, um mir meine ideale EDC zu bauen. Da es sehr viele AMC7135 x8 Boards gibt und mir bei denen das UI teilweise deutlich besser gefällt als bei den wenigen AMC7135 x6 Boards, kommt nun meine Frage.
Kann ich einfach 2x AMC7135 ablöten um meinen Ausgangsstrom zu reduzieren, die Dinger sind doch parallel geschaltet oder?
 

uselessuser

Flashaholic*
11 März 2018
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Schweiz
Achtung, komplett ahnungslose Frage:
Ich habe heute das erste Mal eine LED getauscht (an dieser Stelle muss ich zugeben, doch ein wenig stolz zu sein). Konkret habe ich bei einer Klarus G20 und G20L jeweils die nicht näher spezifizierte, kalt-weisse XHP 70.2 ausgetauscht, gegen eine XHP 70.2 mit 4000K und CRI 80.
Nun werden beide Lampen sehr viel heisser im Turbo, vor allem die G20. Vorher sind sie nicht wirklich warm geworden, jetzt wärmen sie meine Hand schon ganz gut. Es wird nicht unangenehm oder so, vermutlich weil dann auch die Regelung greift.

Was kann da los sein? Die neue LED bringt laut Datenblatt ziemlich sicher weniger Output. Wird der Unterschied hier in Wärme umgewandelt? Ist zu erwarten, dass das so spürbar ist?

Aber viel wichtiger, kann ich etwas falsch/kaputt gemacht haben? Die Wärmeleitpaste habe ich jeweils mit Nagellackentferner entfernt und durch neue ersetzt. Wenn der Lampenkopf jetzt heisser wird, ist das ja zumindest ein Zeichen dafür, dass ich da nichts verbockt habe, oder?
Konkret mache ich mir hier Sorgen, weil ich einen Lötkolben verwendet habe um die LEDs abzubekommen, und die Unterseite des MCPCB ist jetzt natürlich nicht mehr 100%ig glatt weil ich nicht alles Lötzinn wieder runterbekommen habe.
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Was kann da los sein? Die neue LED bringt laut Datenblatt ziemlich sicher weniger Output. Wird der Unterschied hier in Wärme umgewandelt? Ist zu erwarten, dass das so spürbar ist?
Ich glaube nicht, dass der Austausch der LED alleine so einen Effekt hat.
Aber viel wichtiger, kann ich etwas falsch/kaputt gemacht haben?
Schwierig zu beurteilen, wir können ja deine Arbeitsschritte nicht nachvollziehen...
Die Wärmeleitpaste habe ich jeweils mit Nagellackentferner entfernt und durch neue ersetzt. Wenn der Lampenkopf jetzt heisser wird, ist das ja zumindest ein Zeichen dafür, dass ich da nichts verbockt habe, oder?
Das ist ja eher ein Zeichen dafür, dass du jetzt einen besseren Wärmeübergang von der LED/dem MCPCB auf den Lampenkörper hast.
Vielleicht war zuvor der Wärmeübergang schlecht? Kann man hinterher nicht mehr sagen.
Konkret mache ich mir hier Sorgen, weil ich einen Lötkolben verwendet habe um die LEDs abzubekommen, und die Unterseite des MCPCB ist jetzt natürlich nicht mehr 100%ig glatt weil ich nicht alles Lötzinn wieder runterbekommen habe.
Das ist natürlich eher schlecht.
Je glatter das MCPCB ist, desto besser wird am Ende der Wärmeübergang sein.
Vielleicht solltest du das Ding noch mal ausbauen und schön glatt polieren, das geht durchaus.

Siehe hier:
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Ich habe erst einmal eine perfekt plane und glatte Unterlage besorgt. Gut eignen sich z.B. Glasplatten.

Dann habe ich einen Bogen Nassschleifpapier in 600er-Körnung draufgelegt, dieses gut nass gemacht und dann mit sanftem Druck und kreisenden Bewegungen erst einmal einen Grobschliff gemacht, bis alle Unebenheiten und sichtbaren Oxidreste nicht mehr zu erkennen waren. Dabei nicht immer nur in einer Richtung kreisen, auch mal wechseln.

Danach habe ich das alles mit 1000er Nassschleifpapier wiederholt, bis die Unterseite schon möglichst glatt und eben aussah. Das kann dauern, man braucht Ausdauer und Geduld.
Wichtig ist auch, dass man nicht zu fest drückt, weil es sonst leicht Riefen geben kann. Lieber länger, aber dafür sanfter schleifen.

Zum Abschluss habe ich noch die Unterseite mit einer Metallpoliturpaste auf Hochglanz poliert.
Man kann darüber streiten, ob das wirklich notwendig ist, aber ich hatte die Paste sowieso im Haus und kannte schon deren gute Polierergebnisse.
 
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uselessuser

Flashaholic*
11 März 2018
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Super, vielen Dank für deine Antwort! Ich werde das bei Gelegenheit mal machen. Bei der Gelegenheit kann ich auch das eine Kabel etwas eleganter legen, sodass die Zentrierhilfe ohne Druck über die LED stülpbar ist :pfeifen:
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Olight Shop
Bei Direct-Drive Lampen wird eine XHP70.2 4000K 80CRI deutlich wärmer als eine normale 70CRI Variante. Dies wurde von TA im BLF so bestätigt. Denn die 80CRI LED in dieser Lichtfarbe hat eine geringere Vf wodurch die LED mehr Strom bekommt und damit trotz geringerem Helligkeits-Binning in etwa genauso hell oder heller wird.
Das heißt dann natürlich dass mehr Strom und auch Wärme verbraten wird.
Wie das bei deiner Lampe ist, kann ich dir nicht sagen.
 
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Flashaholic*
11 März 2018
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Schweiz
Nochmal eine Frage. Ich habe eine gebrauchte Heissluftpistole geschenkt bekommen, die Idee ist natürlich damit verklebte Lampen aufzubekommen. Jetzt kann die Pistole aber nur 100, 450, und 600 ºC.

100 reicht nicht für (rotes) Loctite, 450 scheint mir arg viel. Wenn ich beherzt mit 450 draufhalte, krepieren mir vermutlich mindestens LED und Dichtungsringe? Oder geht das schon, und ich mache mir zu viele Sorgen? Ich kann nicht einschätzen wie weit sich die Hitze ausbreitet bzw. eben lokal bleibt; die Gewinde sind ja nicht (immer) direkt an der LED.

Es geht um 08/15 Taschenlampen, also keine speziellen Materialien wie Kupfer.
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Jetzt kann die Pistole aber nur 100, 450, und 600 ºC.

100 reicht nicht für (rotes) Loctite, 450 scheint mir arg viel. Wenn ich beherzt mit 450 draufhalte, krepieren mir vermutlich mindestens LED und Dichtungsringe?
Das muss nicht gleich Schäden verursachen, aber man muss vorsichtig sein.

Aber du darfst nicht vergessen, dass ja auch die Elektronik verlötet ist und wenn die Lampe zu heiß wird (rund 220 °C für bleifreie Lote), dann können auch mal Komponenten von den Platinen abfallen!
Daher sollte man schon deutlich unter 200°C bleiben.

Wenn die Luft aus der Heißluftpistole auf 450°C kommt, dann gilt das ja nicht gleich für die Lampe. Die heizt sich langsam auf.
Daher solltest du beim Aufheizen die Temperatur z.B. mit einem IR-Thermometer überwachen und bei 160 - 180°C Schluss machen.

Außerdem verfärbt sich die Anodisierung bei zu hohen Temperaturen dauerhaft!
 

Liquidity

Flashaholic*
8 Februar 2013
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Das klingt nach einer sehr günstigen Heißluftpistole... Von daher würde ich auf die Temperaturen ohnehin nicht vertrauen. Aber hier kann man den Vorteil des analogen menschlichen Daseins genießen und die Lampe bei 450 °C einfach etwas weiter weg halten :D
Prinzipiell sollte aber 100 °C auch schon ausreichen für die meisten Fälle. Wichtiger ist fast, sich passende Werkzeuge wie Klemmbacken zu bauen, die die Lampe fest im Griff haben, ohne sie jedoch zu beschädigen.

Grüße, Christian

Der Mick war nicht nur schneller, sondern auch noch präziser :thumbup:
 
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Flashaholic*
11 März 2018
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Schweiz
Danke für eure sehr hilfreichen Antworten! Um hier kurz Rückmeldung zu geben: Es stellt sich raus, dass 4mal 5 Sekunden (von jeder Seite einmal) auf der 450ºC-Stufe perfekt sind um zumindest blaues Loctite komplett mühelos aufzubekommen. Ich habe nun einen Haufen Klarus-Lampen in Einzelteilen vor mir liegen.
Da ich meiner Frau nicht auch noch ein IR-Thermometer zumuten wollte, habe ich keine Ahnung wie warm das letztlich war ;)

Ich bin gespannt wie es mit rotem aussieht, aber meine Nitecore ist noch auf dem Weg zu mir. Es bleibt spannend (bisher steht es was die EC22 angeht 1:0 für das Loctite – Gott hab meine EC22 selig).
 
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ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
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Moin, ich bin gerade voll im Modding-Einstieg und spiele gerade Lego mit meinen mittlerweile 8 Convoy S(X) Hosts. Ich probiere fleißig unterschiedliche LEDs, Treiberplatinen, Spiegel und Optiken aus und natürlich tausche ich die Edelstahltaster und installiere Magnetringe :)
Nun möchte ich zusätzlich noch etwas betriebsfesteres (für 8 x AMC7135) bauen und schaue gerade nach Infos zu den Modellen M1 und M2.

1) Kann mir einer sagen, wie viel mehr Wärme ein M1 Host aufnehmen kann bzw. lohnt es sich aus diesem Gesichtspunkt die M1 der M2 vorzuziehen?
Auf Bildern ist die M1 ja gar nicht so viel größer und das Gewicht wird auch bei beiden mit 110g angegeben. Hat hier jemand praktische Erfahrungen gemacht?

2) Welche LED ist effizienter?

Luminus SST20 4000K 95CRI
Nichia 219C 4000K 90CRI

Beide LEDs habe ich schon fertig verbaut (Convoy S2+, 6xAMC7135) gekauft, deswegen habe ich auch nicht mehr Informationen über sie. Beide erscheinen mir gleich hell, die Lichtfarbe ist auch fast identisch. Ich würde gerne der effizienteren LED den Vorzug in meiner EDC-Lampe geben.

Vielen Dank schon mal.
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
1.) Willst du in einer warmen Sommernacht bei 30Grad leuchten oder in stürmischen kalten Wintern bei Minus 10 Grad? Bei stürmischem kalten Wetter sind deutlich mehr Lampen "Dauerbetriebsfest"
Für alles andere gilt, dann schalte eben runter, wenn die Lampe zu heiß ist.
Generell gilt, je mehr Masse und Kühlrippen die Lampe hat, desto mehr Wärme kann sie aufnehmen und wieder abgeben.

2.) Schau dir Datenblätter an und schau bei welcher Bestromung du die Effizienz wissen möchtest.
Hilfreich: pct.cree.com
 

ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
98
57
18
1.) Willst du in einer warmen Sommernacht bei 30Grad leuchten oder in stürmischen kalten Wintern bei Minus 10 Grad? Bei stürmischem kalten Wetter sind deutlich mehr Lampen "Dauerbetriebsfest"
Für alles andere gilt, dann schalte eben runter, wenn die Lampe zu heiß ist.
Generell gilt, je mehr Masse und Kühlrippen die Lampe hat, desto mehr Wärme kann sie aufnehmen und wieder abgeben.

2.) Schau dir Datenblätter an und schau bei welcher Bestromung du die Effizienz wissen möchtest.
Hilfreich: pct.cree.com
Vielen Dank,
zu 1) hier wollte ich nur wissen ob jemand eventuell einen Unterschied bei diesen beiden Hosts (Convoy M1, M2) festgestellt hat.
zu 2) Die Seite kannte ich noch nicht. Sie ist auf jeden Fall sehr interessant. Leider werden hier ja nur LEDs der Firma Cree angezeigt, oder habe ich da etwas übersehen.
 

Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
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Kann mir jemand sagen woran man auf dem Treiber den Widerstand erkennt, der für die Strombegrenzung der LED zuständig ist? Bei manchen Teibern ist es ja möglich ein zweiten, gleichgroßen Widerstand drauf zu löten un ihn somit zu halbieren und dem Reiber mehr Strom für die LED zu entlocken?
 

Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
1.084
298
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Vielen Dank für die Antwort! Welche Treiber solch einen Widerstand haben bzw. welche davon profitieren kannst du nicht zufällig definieren? :pfeifen:
 

Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
1.084
298
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Ich habe vor eine LED inkl. PCB in Epoxidharz ein zu gießen, meint ihr es gibt da Probleme oder sollte das klappen? Die wärme sollte dann ja ans Harz abgegeben werden, meint ihr ich kann die LED mit 1A bestromen, ohne dass sie kaputt geht`?
 

Liquidity

Flashaholic*
8 Februar 2013
830
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Welche LED ist das denn? Und wie sind sie sonstigen Gegebenheiten? Klar, die Wärme wird an das Harz angegeben, aber wie geht es dann nach dem Harz weiter?
 
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Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
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Wird ca ein 10x10cm Harzblock, dieser ist ringsum frei, nur eine Seite liegt an Holz, bzw ist mit dem Holz verbunden. LED weiß ich noch nicht ganz, vielleicht eine LH351D oder XP-G2 o.Ä.
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.688
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Bielefeld, NRW
Ich habe vor eine LED inkl. PCB in Epoxidharz ein zu gießen, meint ihr es gibt da Probleme oder sollte das klappen? Die wärme sollte dann ja ans Harz abgegeben werden, meint ihr ich kann die LED mit 1A bestromen, ohne dass sie kaputt geht`?
Ich vermute, dass die LED zwar funktionieren, aber nicht lange überleben wird.

Kunststoffe sind aufgrund ihrer Molekularstruktur sehr schlechte Wärmeleiter und die Hitze wird daher nur zu einem ziemlich geringen Teil vom MCPCB an das Harz abgegeben, sondern staut sich statt dessen an der LED und dem MCPCB.

Reines Aluminium kommt auf eine Wärmeleitfähigkeit von ~236 W/(m·K), reines Kupfer kommt auf bis zu ~380 W/(m·K) und bei Messing erreicht man bis zu ~120 W/(m·K).
Im Gegensatz dazu kommen Epoxidharze nur auf ~0,2 W/(m·K) und selbst die gängigsten Kunststoffe mit der höchsten Wärmeleitfähigkeit kommen nicht über 0,55 - 0,60 W/(m·K) hinaus.

Du würdest also die LED mit dem MCPCB in eine Substanz eingießen, deren Wärmeleitfähigkeit ungefähr um den Faktor 1000 schlechter ist, als die von Aluminium.
Bei einem Strom von ca. 1.0 A entsteht vermutlich zu viel Hitze, als das es in dieser Konstruktion gut gehen kann.

Das könnte man jetzt mit Hilfe der LED-Datenblätter auch alles ganz genau ausrechnen, aber das darfst du gerne selbst machen. ;)
 
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Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
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Danke, denkst du mit 600mA wird die LED länger überleben? Ansonsten könnte ich ggf. noch eine Kupferplatte unters MCPCB packen, diese würde dann im Holz eingelassen sein.
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Danke, denkst du mit 600mA wird die LED länger überleben?
Wenn ich so etwas vor hätte, dann würde ich jetzt die Datenblätter der in Frage kommenden LEDs raussuchen und mal etwas rechnen, grobe Schätzungen sind da nicht gerade ideal.
Ansonsten könnte ich ggf. noch eine Kupferplatte unters MCPCB packen, diese würde dann im Holz eingelassen sein.
Tja, da käme es sehr auf die Größe/Masse der Platte an, das Holz selbst hilft hier nicht wirklich, da trockenes Holz auch nur ungefähr die Wärmeleitfähigkeitswerte von Kunststoffen erreicht.

Muss ich mir das so vorstellen, dass die LED nicht im Zentrum eines Harzblocks sitzt, sondern an einer Fläche? So dass die LED diesen Block von der Seite aus beleuchtet?
Falls ja, wie groß könnte dann der Kupferblock, der in das Holz eingelassen würde, denn maximal sein?

Von Cree gibt es ein sehr ausführliches Datenblatt nur zum Thema thermisches Design für LEDs, da steht eigentlich alles drin, was man beachten sollte.
 
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Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Wenn die LED samt Dome in das Harz eingegossen wird, könnte ich mir auch noch vorstellen, dass die Schrumpfung des Harzes beim Aushärten zu Problemen führen könnte, da es Dir dann den Silikondome von der LED rupft.

Ich weiß aber nicht, inwieweit die Schrumpfung bei Harzen eine Rolle spielt, ich kenne das von Kunststoffen, die beim Polymerisieren schrumpfen und sich teils beträchtlich "bewegen".


Gruß Johannes
 
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Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
1.084
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Richtig, die LED sitzt an einer Seite des Harzes, Kupferseite des MCPCBs ist zum Holz gerichtet. LED wird eingegossen. Kupfer oder Alublock könnte ich 16 bis 20mm im Durchmesser (je nachdem ob ich eine oder ein Triple LED Board nehme) und ggf. 4-5cm lang machen. Sitzt halt im Holz...
Mh zum Thema Schrumpfung hab ich noch nichts gelesen, interessanter Hinweis!
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.688
2.921
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Bielefeld, NRW
Richtig, die LED sitzt an einer Seite des Harzes, Kupferseite des MCPCBs ist zum Holz gerichtet. LED wird eingegossen. Kupfer oder Alublock könnte ich 16 bis 20mm im Durchmesser (je nachdem ob ich eine oder ein Triple LED Board nehme) und ggf. 4-5cm lang machen.
Hmm, klingt nicht so schlecht, mit Hilfe des zuvor verlinkten Thermal-Datenblatts von Cree lässt sich sicher errechnen, bis zu welchem Strom die LED so dauerhaft betrieben werden könnte.

Als Alternative könnte man eine thermische Schutzschaltung mit einbauen, die bei zu hoher Temperatur die Leistung herunter regelt.
Ich weiß aber nicht, inwieweit die Schrumpfung bei Harzen eine Rolle spielt, ich kenne das von Kunststoffen, die beim Polymerisieren schrumpfen und sich teils beträchtlich "bewegen".
Das stimmt, aber das trifft vor allem auf Polymerisationsharze zu und Epoxidharze sind Polykondensationsharze, bei denen es nicht oder nur gering zu Volumenschrumpfungen kommt.

Durch die geeignete Wahl eines entsprechenden Harzes lässt sich eines ohne Volumenschrumpfung finden, so dass dieses Problem keine bedeutende Rolle spielen würde.
 

ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
98
57
18
Spricht etwas dagegen mit dem BLF A6 A17DD-L FET + 1 Treiber eine Luminus SST40 zu betreiben? Der Treiber ist ja für eine XPL entwickelt worden und liefert bis zu 6A. Das sollte doch auch mit einer SST40 funktionieren oder?

Kennt jemand eine Bezugsquelle für Treiberplatinen mit Biscotti Firmware, oder ähnlich einfach programmierbaren Platinen?
 

Nagonka

Flashaholic**
24 November 2016
1.084
298
83
@ennokin Sollte ohne Probleme funktionieren ;) Treiber kauf ich bei Kaidomain.com oder Aliexpress im Convoy Store, die sind teilweise mit Biscotti soweit ich weiß ...
Ansonsten intl-outdoor, die Treiber sind ebenfalls top!
 

ennokin

Erleuchteter
16 September 2011
98
57
18
@Nagonka Vielen Dank für die schnelle Antwort, ich habe bisher meine Treiber auch immer bei Aliexpress oder intl-outdoor gekauft, nur habe ich keine Treiber mit eben der nachträglichen Programmierbarkeit gefunden. Man ist doch etwas flexibler, wenn man nicht immer die Lötbrücken neu setzen muss. :)