Ich muss meine Aussage revidieren - ich werde die BLF A6 nicht so lassen, wie ich sie erhalten habe.
Allerdings habe ich nicht an der Elektronik gebastelt, sondern an etwas anderem. Wem fällt es auf?
Zerlegen war übrigens überhaupt kein Problem. Ein wenig die LED im Blick behalten, und dann war nach einigem gedrehe der A6-Kopf offen. Zuschrauben war auch völlig reibungslos. Zentrierhilfe und Reflektor sowie Frontglas auf die LED gesteckt, und dann sachte den Kopf drauf und zudrehen.
Und die Tailcap... Einfach linksherum aufschrauben, und fertig ist die Laube. Keine Probleme, kein Abrutschen, keine Kratzer, mein Exemplar sieht noch immer aus wie neu.
Im Gegenteil. Die A6 ist mit Abstand der am leichtesten zu zerlegende Host, den ich abseits von explizit als solchen vermarkteten Modding-Hosts kenne.
Geht doch anders, Manker! (*auf die T01 schiel*)
Übrigens: Auf 3,90 Volt zieht die A6 laut Labornetzteil über 4,1 A Strom. Bei 4,2-4,3 Volt kommt mein Labornetzteil gar ans 5,07 A-Limit!
EDIT:
Bei mir zeigen sich die Marotten der BLF A6 offensichtlich etwas subtiler. Ich habe einen Helligkeitstest am Labornetzteil absolviert, und dann kam mir die Feder entgegen.

Einfach so. Ich habe daran weder gezogen oder herumgewackelt.
Feder ab:
Feder wieder drangelötet. Ich hätte die Feder vorher verzinnen sollen. Sieht nicht schön aus, aber die Lampe ist sagenhafte 1,4 % heller als vorher
Naja. Nach drei Minuten war das Problem wieder behoben. Wahrscheinlich war die Feder einfach nicht richtig festgelötet worden, würde eventuell auch die sehr geringe Helligkeitszunahme erklären...
Zum Gruße, Dominik