Hi,
ich war eben nachts unterwegs, um die Wizard Pro und die Prime C2 Pro zu testen.
Die Testbedingungen waren dazu ideal, anfangs um die 0°C, später -3°C. Nebel, Dunst, Nieselregen, Schneeregen & Schnee. Auf den Wegen und im Wald teilweise etwas alter Schnee.
Gestern Abend hatte ich bei YouTube einen Film gesehen, da nutzt jemand auch die Wizard und Prime C2. Und zwar hat er beide Lampen am Kopfband. Zuerst war nur der Lichtkegel der Wizard zu sehen, dann der der Prime C2; alles wie erwartet. Ja, und dann eben beide zusammen. Das Ergebnis ist fantastisch. Da wo die Wizard aufhört, fängt die C2 an. Nirgends grelle Stellen, alles homogen. Der Witz ist, eine Ausleuchtung im Nahbereich und in der Ferne zu haben, und das bei so wenig Licht wie möglich und auch gleichmäßig.
Auch meine heutige Bestätigung: weniger Licht ist mehr!
(einigen Usern mit "Powerlampen" wird diese Aussage sicherlich komisch vorkommen

)
Je heller das Licht vor mir, desto weniger nehme ich meine Umgebung war und desto mehr „kapsele“ ich mich ein.
Ich war teilweise mit Glühwürmchen 2 unterwegs. Später auch mit Glühwürmchen 1, was ich vornweg niemals geglaubt hätte.
Im Schneefall ist das Fernlicht nicht so gut, dafür lässt sich die Wizard so nutzen, dass die Schneeflocken überhaupt nicht stören. Es gibt eine ganz klare Grenze, sobald man den Lichtkegel der Wizard mehr in die Horizontale bringt, beginnen die Reflektionen der Schneeflocken; da ist sie aber schon fast waagerecht.
Zur AT Prime C2 Pro: für mich ideal! Die Lichtleistung ist völlig ausreichend, die Reichweite ebenso. Lichtfarbe und Form des Lichtkegels gefallen mir sehr gut. Die Handhabung der Lampe ist sehr gut, ich kann sie sehr schnell aus der Halterung am Tragegurt nehmen. Nutzung heute Nacht in Stufe Haupt 3 oder Turbo 1. Dazu nutze ich die Lampe in den hellen Stufen nur, um den Weg voraus abschätzen zu können, also nur kurzzeitig.
Ich habe natürlich auch beide Lampen zusammen getestet. Also die Wizard Pro in Stufe Glühwürmchen 3 und die Prime C2 in Haupt 1.
Das Ergebnis ist toll, ich werde nicht geblendet, sehe direkt vor den Füßen etwas, und gleichzeitig auch voraus. Der Vorteil, das Laufen ist wesentlich angenehmer, da der Blick auf den Weg voraus weiter ist. Und das alles bei gleicher Helligkeit.
Also werde ich die Halterung der C2 auf Höhe der Schulter am Tragegurt platzieren. Problem hierbei, ich werde etwas geblendet, da die Lampe hinter den Augen liegt und die C2 ja den glänzenden Rahmen vor dem Glas hat; den Rand male ich mal mit Permanentmarker an und teste dann.
Nächste Erkenntnis: Dunkeladaption des Auges
Mitten im Wald habe ich die Lampen gelöscht und eine Kaffeepause gemacht. In diesen 10 min konnten sich meine Augen weiter adaptieren. Und als ich dann die Wizard im Glühwürmchen 1 gestartet habe, da war ich sehr erstaunt, wie hell das ist! Ich bin dann auch mit dieser Stufe gelaufen, das reichte vollkommen aus. Und dazu habe ich meine Umgebung sehr gut wahrnehmen können.
Das Problem, als ich einmal kurz die C2 benutze, um den weiteren Weg über die Gleise einer Eisenbahnbrücke zu sehen, über die ich musste, war meine Adaption natürlich dahin. Und dann muss man die Wizard wieder „aufdrehen“, das Auge adaptiert nicht mehr…. Eigentlich muss man dann in Dunkelheit wieder warten, bis der Sehpurpur wieder da ist, bevor man weiter geht...
So kam der Gedanke zum Rotlicht!
Ich diesem Beitrag hier will ich jedoch damit nicht auch noch anfangen. Im Forum gibt zum Thema Rotlicht etliches zu lesen. Auch zu Wellenlängen etc. Wenn ich Fragen habe, dann in einem extra Beitrag.
Fazit: die Kombination aus den Lichtkegeln der Wizard Pro in WW und der Prime C2 Pro in WW sind für mich das Optimum. Die Bedienung beider Lampen ist identisch, sie passen in eine identische Halterung, die Haptik der etwas rauen Oberfläche der ATs gefällt mir auch sehr gut, dazu auch das schlichte Erscheinungsbild der Lampen, ebenso deren Gewicht.
Der Test bei den geschilderten Wetterbedingungen war eben ein Test unter Realbedingungen.
Nächster Schritt: ein starkes Rotlicht testen.
Grüße,
Peter