Grüß Gott in die Runde,
da noch eine Vorstellung/Review der Terminator M1 fehlt, wage ich mich an diese Aufgabe und schreibe mein erstes Review. Da ich kein großer Schreiber oder gar kreativ bin, habe ich die Struktur von @Kabukimann übernommen, ich hoffe, das geht so in Ordnung. Über Kritik, Anmerkungen und Hinweise bin ich natürlich dankbar.
Beamshots werden folgen, hier im Rhein-Neckar-Gebiet war es gestern zu regnerisch.
Einleitung
Die Acebeam Terminator M1 ist die erste Lampe von Acebeam, die die LEP- und LED-Technik vereint. Warum ausgerechnet Schwarzeneggers größte Filmrolle hier der Namensgeber ist, bleibt wohl Acebeams Geheimnis. Eine Ähnlichkeit zum Androiden/Cyborg besteht in meinen Augen nicht. Die verbaute Technik in einem so handlichen Format wirkt jedoch zumindest wie aus einer weit entfernten Galaxis. Moment, hier verwechsle ich gerade die Filme.

Mit Sicherheit ist das Design nicht gänzlich neu, jedoch konnte ich kein optisch ähnliches Modell im aktuellen Lineup der gängigen Hersteller finden. Bis auf den kleinen Bruder, der Terminator M2, welche jedoch nicht über ein LEP-Modul verfügt. Laut Acebeam ist die Stückzahl auf 2999 Lampen limitiert, da es jedoch zwei unterschiedliche Varianten gibt, später dazu mehr, könnte es eventuell 5998 Lampen geben. Informationen hierzu finde ich nicht.
Lieferumfang
Der Lieferumfang ist für eine 299,99 Euro Lampe recht bescheiden. Der mitgelieferte Koffer, welcher mit Schaumstoff ausgekleidet ist, fühlt sich wertig an, könnte jedoch in meinen Augen noch stabiler sein. Ein Holster ist nicht mit dabei, schade, denn bei dem Preis möchte man die Lampe nicht unbedingt einfach so in die Hosentasche stecken. Ein passendes Holster bietet Acebeam nicht als zusätzliche Kaufoption an.

Zum Lieferumfang gehört:

Abmessungen / Gewicht
Die Messungen erfolgten mit einem Gliedermaßstab und einer Kaffeewaage (0,1 g - 2000 g):

Herstellerangaben zu Leistung / Reichweite
Acebeam hat zwei Versionen von der M1 im Programm:
Aufgrund der unterschiedlichen Farbtemperaturen gibt es beim LED-Modul verschiedene technische Daten:
6500K
5000K
LEP-Licht

Folgende Angaben wurden vom Hersteller übernommen, da ich über keine Messeinrichtung verfüge (5000K Version):
519A NW 5000K CRI 90
Moonlight 0,5 Lumen, 2,8 Tage Laufzeit
Low 30 Lumen, 22 Stunden Laufzeit
Med1 90 Lumen, 14 Stunden
Med2 330 Lumen, 5 Stunden 30 Minuten, 67m Leuchtweite, 1122,25 cd
High 700 Lumen, 2 Stunden 50 Minuten, 88m Leuchtweite, 1936 cd
Turbo 2300 - 700 Lumen, 110 Sekunden + 2 Stunden 40 Minuten, 154m Leuchtweite, 5929 cd
Strobe 2300 - 700 Lumen, 120s - 5 Stunden, 154m Leuchtweite, 5929 cd
Das LEP-Modul ist zoombar und hat einen stufenlosen Abstrahlwinkel zwischen 3° und 16°.
Fokus 3°:
Low 100 Lumen, 5,5 Stunden, 650m Leuchtweite, 105625 cd
High 250 Lumen, 2,5 Stunden, 990m Leuchtweite, 245025 cd
Turbo 700-300 Lumen, 110s + 1 Stunde 50 Minuten, 1600m Leuchtweite, 640000 cd
Strobe 700-300 Lumen, 120s + 4 Stunde 5 Minuten, 1600m Leuchtweite, 640000 cd
Fokus 16°:
Low 50 Lumen, 5,5 Stunden, 91m Leuchtweite, 2070,25 cd
High 150 Lumen, 2,5 Stunden, 118m Leuchtweite, 3481cd
Turbo 400-180 Lumen, 110s + 1 Stunde 50 Minuten, 177m Leuchtweite, 7832,25 cd
Strobe 400-180 Lumen, 120s + 4 Stunde 5 Minuten, 177m Leuchtweite, 7832,25 cd
Energieversorgung
Der mitgelieferte 21700er Lithium-Ionen Akku wird durch zwei Federn in Position gehalten. Selbst kürzere Akkus wie der von Sofirn lässt die Lampe leuchten, jedoch ist ein Spiel beim Schütteln hörbar. Ein Flackern ist jedoch nicht aufgetreten. Da die Lampe selbst über keinen USB-C Ladeport verfügt, ist dieser direkt am 5100 mAh starken Akku verbaut. Des Weiteren kann man den Akku auch als Powerbank verwenden.


Das Gewinde des Akkudeckels ist geschmiert und mit einem O-Ring versehen. Ein mechanischer Lockout ist nicht möglich.
Optik / Haptik
Die Acebeam Terminator M1 hat ein erfrischendes Design, was bestimmt nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Trotz der Breite liegt sie gut in der Hand, durch den beigelegten Lanyard bewahrt man die Lampe vor einem Absturz. Leider ist das Material des Lanyards in meinen Augen ein wenig dünn, vertrauenserweckend wirkt das nicht. Die Farbe ist glänzend und hat einen grau/anthrazitfarbenen Ton, welcher bei Tageslicht eine leichte Bronzetönung annimmt.
Der LED-Kopf verfügt über Kühlrippen, der LEP-Kopf hat ein feines Knurling, um besser den Zoom zu betätigen. Schön ist hierbei, dass der Zoom auch mit einer Hand zu bewerkstelligen ist. Dieser ist hat einen Widerstand und ist nicht leichtläufig, könnte sich jedoch in der Tasche bei Reibung verstellen. Unterhalb befinden sich noch Kühlrippen.

Selbst mit einer kleineren Hand lässt sich die Terminator M1 bequem halten und bedienen - ich trage Handschuhgröße 9/10. Die Lampe wurde für Rechtshänder entworfen, aber auch Linkshänder sollten mit der Bedienung keine großen Schwierigkeiten haben.
Der Wechselschalter LEP zu LED bzw LED zu LEP ist leicht erhöht und auch mit dünnen Handschuhen gut fühlbar, der Anschalter ist leicht vertieft, auf Anhieb findet man nicht unbedingt den An-/Ausschalter.
Bedienung
Die Bedienung der Lampe mit ihren zwei Schaltern ist simpel und intuitiv - orientiert sich hierbei bei den gängigen Herstellern. Der LEP<->LED Schalter dient rein zum Wechsel zwischen den Lampenarten. Ein Dualmodus wie bei der Terminator M2 ist nicht möglich.
1C - An/Aus
1H - Moon
2C - Turbo
3C - Strobe
1H für 3 Sekunden - Sperre/Aufhebung Sperre
Die Lampe merkt sich beim Ausschalten, ob die LEP oder LED zuletzt in Betrieb war. Sollte zuletzt die LEP genutzt worden sein, ist ein Start im Moonmodus der LED nicht möglich. Die Lampe verfügt über eine Memoryfunktion.

Die Terminator M1 verfügt über eine Ladestandanzeige, welche in meinen Augen nicht optimal ist:
Grün - Ladestand über 20 Prozent
Rot - Ladestand zwischen 20-10 Prozent
Rot blinkend - Ladestand unter 10 Prozent
Ich würde mir persönlich wünschen, dass die Lampe bereits bei 30 Prozent warnt.
Fazit
Die Acebeam Terminator M1 ist eine höherpreisige Lampe, welche durch ihre duale Bauweise vielseitig genutzt werden kann. Durch den LED-Kopf hat man genügend Ausleuchtung im Nahbereich, durch die LEP kann sie jedoch auch richtig weit leuchten. Der verstellbare Kopf des LEP-Moduls kann auch den Weg vor einem wunderbar ausleuchten, die Farbwiedergabe ist jedoch, wie auch bei der Acebeam W35, eher blass. Durch die kompakte Größe, welche noch immer hosentaschentauglich ist, kann man sie auch gut am Mann tragen. Ein Clip auf der Rückseite fehlt (mir) jedoch. Auch das fehlende Holster ärgert mich, gerade bei einer hochpreisigen Lampe in einem exotischen Format.
Beamshots und Bilder in der freien Natur werden folgen.
da noch eine Vorstellung/Review der Terminator M1 fehlt, wage ich mich an diese Aufgabe und schreibe mein erstes Review. Da ich kein großer Schreiber oder gar kreativ bin, habe ich die Struktur von @Kabukimann übernommen, ich hoffe, das geht so in Ordnung. Über Kritik, Anmerkungen und Hinweise bin ich natürlich dankbar.
Beamshots werden folgen, hier im Rhein-Neckar-Gebiet war es gestern zu regnerisch.
Einleitung
Die Acebeam Terminator M1 ist die erste Lampe von Acebeam, die die LEP- und LED-Technik vereint. Warum ausgerechnet Schwarzeneggers größte Filmrolle hier der Namensgeber ist, bleibt wohl Acebeams Geheimnis. Eine Ähnlichkeit zum Androiden/Cyborg besteht in meinen Augen nicht. Die verbaute Technik in einem so handlichen Format wirkt jedoch zumindest wie aus einer weit entfernten Galaxis. Moment, hier verwechsle ich gerade die Filme.

Mit Sicherheit ist das Design nicht gänzlich neu, jedoch konnte ich kein optisch ähnliches Modell im aktuellen Lineup der gängigen Hersteller finden. Bis auf den kleinen Bruder, der Terminator M2, welche jedoch nicht über ein LEP-Modul verfügt. Laut Acebeam ist die Stückzahl auf 2999 Lampen limitiert, da es jedoch zwei unterschiedliche Varianten gibt, später dazu mehr, könnte es eventuell 5998 Lampen geben. Informationen hierzu finde ich nicht.
Lieferumfang
Der Lieferumfang ist für eine 299,99 Euro Lampe recht bescheiden. Der mitgelieferte Koffer, welcher mit Schaumstoff ausgekleidet ist, fühlt sich wertig an, könnte jedoch in meinen Augen noch stabiler sein. Ein Holster ist nicht mit dabei, schade, denn bei dem Preis möchte man die Lampe nicht unbedingt einfach so in die Hosentasche stecken. Ein passendes Holster bietet Acebeam nicht als zusätzliche Kaufoption an.

Zum Lieferumfang gehört:
- Acebeam Terminator M1
- Ladekabel USB-A auf USB-C
- 21700er Akku (5100 mAh) mit USB-C-Port und Powerbankfunktion
- Lanyard
- 2x O-Ring
- Bedienungsanleitung
- Garantiezettel
- Koffer

Abmessungen / Gewicht
Die Messungen erfolgten mit einem Gliedermaßstab und einer Kaffeewaage (0,1 g - 2000 g):
- Länge: 10,45 cm
- Durchmesser LEP-Kopf: 3,3 cm
- Durchmesser LED-Kopf: 2,7 cm
- Durchmesser Gesamt: 6,3 cm
- Gewicht mit Akku: 311,0 g
- Gewicht ohne Akku: 233,6 g

Herstellerangaben zu Leistung / Reichweite
Acebeam hat zwei Versionen von der M1 im Programm:
- 3*LED Floodlight 6500K Cool White Osram P9
- 3*LED Floodlight 5000K Normal White Nichia 519 High
Aufgrund der unterschiedlichen Farbtemperaturen gibt es beim LED-Modul verschiedene technische Daten:
6500K
- 3500 Lumen
- 231 Meter Reichweite
- maximal 13340 cd
5000K
- 2300 Lumen
- 154 Meter Reichweite
- maximal 5929 cd
LEP-Licht
- 700 Lumen
- 1600 Meter Reichweite
- maximal 640.000 cd

Folgende Angaben wurden vom Hersteller übernommen, da ich über keine Messeinrichtung verfüge (5000K Version):
519A NW 5000K CRI 90
Moonlight 0,5 Lumen, 2,8 Tage Laufzeit
Low 30 Lumen, 22 Stunden Laufzeit
Med1 90 Lumen, 14 Stunden
Med2 330 Lumen, 5 Stunden 30 Minuten, 67m Leuchtweite, 1122,25 cd
High 700 Lumen, 2 Stunden 50 Minuten, 88m Leuchtweite, 1936 cd
Turbo 2300 - 700 Lumen, 110 Sekunden + 2 Stunden 40 Minuten, 154m Leuchtweite, 5929 cd
Strobe 2300 - 700 Lumen, 120s - 5 Stunden, 154m Leuchtweite, 5929 cd
Das LEP-Modul ist zoombar und hat einen stufenlosen Abstrahlwinkel zwischen 3° und 16°.
Fokus 3°:
Low 100 Lumen, 5,5 Stunden, 650m Leuchtweite, 105625 cd
High 250 Lumen, 2,5 Stunden, 990m Leuchtweite, 245025 cd
Turbo 700-300 Lumen, 110s + 1 Stunde 50 Minuten, 1600m Leuchtweite, 640000 cd
Strobe 700-300 Lumen, 120s + 4 Stunde 5 Minuten, 1600m Leuchtweite, 640000 cd
Fokus 16°:
Low 50 Lumen, 5,5 Stunden, 91m Leuchtweite, 2070,25 cd
High 150 Lumen, 2,5 Stunden, 118m Leuchtweite, 3481cd
Turbo 400-180 Lumen, 110s + 1 Stunde 50 Minuten, 177m Leuchtweite, 7832,25 cd
Strobe 400-180 Lumen, 120s + 4 Stunde 5 Minuten, 177m Leuchtweite, 7832,25 cd
Energieversorgung
Der mitgelieferte 21700er Lithium-Ionen Akku wird durch zwei Federn in Position gehalten. Selbst kürzere Akkus wie der von Sofirn lässt die Lampe leuchten, jedoch ist ein Spiel beim Schütteln hörbar. Ein Flackern ist jedoch nicht aufgetreten. Da die Lampe selbst über keinen USB-C Ladeport verfügt, ist dieser direkt am 5100 mAh starken Akku verbaut. Des Weiteren kann man den Akku auch als Powerbank verwenden.


Das Gewinde des Akkudeckels ist geschmiert und mit einem O-Ring versehen. Ein mechanischer Lockout ist nicht möglich.
Optik / Haptik
Die Acebeam Terminator M1 hat ein erfrischendes Design, was bestimmt nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Trotz der Breite liegt sie gut in der Hand, durch den beigelegten Lanyard bewahrt man die Lampe vor einem Absturz. Leider ist das Material des Lanyards in meinen Augen ein wenig dünn, vertrauenserweckend wirkt das nicht. Die Farbe ist glänzend und hat einen grau/anthrazitfarbenen Ton, welcher bei Tageslicht eine leichte Bronzetönung annimmt.
Der LED-Kopf verfügt über Kühlrippen, der LEP-Kopf hat ein feines Knurling, um besser den Zoom zu betätigen. Schön ist hierbei, dass der Zoom auch mit einer Hand zu bewerkstelligen ist. Dieser ist hat einen Widerstand und ist nicht leichtläufig, könnte sich jedoch in der Tasche bei Reibung verstellen. Unterhalb befinden sich noch Kühlrippen.

Selbst mit einer kleineren Hand lässt sich die Terminator M1 bequem halten und bedienen - ich trage Handschuhgröße 9/10. Die Lampe wurde für Rechtshänder entworfen, aber auch Linkshänder sollten mit der Bedienung keine großen Schwierigkeiten haben.
Der Wechselschalter LEP zu LED bzw LED zu LEP ist leicht erhöht und auch mit dünnen Handschuhen gut fühlbar, der Anschalter ist leicht vertieft, auf Anhieb findet man nicht unbedingt den An-/Ausschalter.
Bedienung
Die Bedienung der Lampe mit ihren zwei Schaltern ist simpel und intuitiv - orientiert sich hierbei bei den gängigen Herstellern. Der LEP<->LED Schalter dient rein zum Wechsel zwischen den Lampenarten. Ein Dualmodus wie bei der Terminator M2 ist nicht möglich.
1C - An/Aus
1H - Moon
2C - Turbo
3C - Strobe
1H für 3 Sekunden - Sperre/Aufhebung Sperre
Die Lampe merkt sich beim Ausschalten, ob die LEP oder LED zuletzt in Betrieb war. Sollte zuletzt die LEP genutzt worden sein, ist ein Start im Moonmodus der LED nicht möglich. Die Lampe verfügt über eine Memoryfunktion.

Die Terminator M1 verfügt über eine Ladestandanzeige, welche in meinen Augen nicht optimal ist:
Grün - Ladestand über 20 Prozent
Rot - Ladestand zwischen 20-10 Prozent
Rot blinkend - Ladestand unter 10 Prozent
Ich würde mir persönlich wünschen, dass die Lampe bereits bei 30 Prozent warnt.
Fazit
Die Acebeam Terminator M1 ist eine höherpreisige Lampe, welche durch ihre duale Bauweise vielseitig genutzt werden kann. Durch den LED-Kopf hat man genügend Ausleuchtung im Nahbereich, durch die LEP kann sie jedoch auch richtig weit leuchten. Der verstellbare Kopf des LEP-Moduls kann auch den Weg vor einem wunderbar ausleuchten, die Farbwiedergabe ist jedoch, wie auch bei der Acebeam W35, eher blass. Durch die kompakte Größe, welche noch immer hosentaschentauglich ist, kann man sie auch gut am Mann tragen. Ein Clip auf der Rückseite fehlt (mir) jedoch. Auch das fehlende Holster ärgert mich, gerade bei einer hochpreisigen Lampe in einem exotischen Format.
Beamshots und Bilder in der freien Natur werden folgen.
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