Mir wurde freundlichweise, von der Firma Banggood, die neue Astrolux S43 kostenfrei für das Review zur Verfügung gestellt.
Link zur Bezugsquelle:
https://www.banggood.com/Astrolux-S...180613324934201708&ID=554453&cur_warehouse=CN
Bei der S43 handelt es sich wie bei der Emisar D4 um einen Hostentaschendragster, der wahlweise mit einem 18650er Akku oder einem 18350er Akku betrieben wird.
Für den Betrieb der der Lampe sind zwingend hochstromfähige Akkus zu verwenden, wie beispielsweise Samsung 30Q oder Sony VTC6 ect.
Erfreulicherweise passen sowohl Button Tops wie auch Flat Tops, auch der Betrieb mit geschützten Akkus ist möglich.
Geschützte Enerpower 3000 mah und Imalent 3000 mah passen problemlos in S43, mit diesen lässt sich die Lampe auch im Turbo betreiben.
Lieferumfang
Die Lampe wird in einem einfachen Pappkarton geliefert mit der Aufschrift Astrolux.
Wie man sieht gibt es zwei verschiedene LED-Varianten, einmal mit Cree XPG3 oder Nichia 219C.
In meinem Fall handelt es sich um die Variante mit den Nichia´s.
Im Lieferumfang enthalten sind:
Das Lanyard ist zwar ganz okay, aber bei anderen Herstellern habe ich schon hochwertigeres gesehen.
Lampe im Detail und Verarbeitung
Wie man sieht ist das Batterierohr vom Durchmesser dünner als der Kopf der Lampe, dieser ist dicker und zusätzlich mit 4 Kühlrippen auf jeder Seite ausgestattet.
Vorteil ist das das die S43 dadurch gut gegen das wegrollen geschützt ist.
An der Tailcap befinden sich 4 kleine Rändelungen, diese bieten etwas Griffigkeit um die Tailcap loszudrehen.
Leider empfinde ich die komplette Lampe als sehr glatt und ziemlich rutschig, bei Nässe kann die Lampe also relativ schnell aus der Hand rutschen.
Ansonsten kann ich keine Verarbeitungsmängel feststellen, alle Rändelungen sind frei von Macken, ebenso ist die Anodisierung fehlerfrei aufgetragen und es gibt keine scharfen Grate und Kanten.
Auch die Laserungen sind fehlerfrei.
Nimmt man die Lampe in der Hand, fühlt sich diese aus meiner Sicht ziemlich wertig an und vermittelt einen soliden Eindruck.
Auf der anderen Seite befindet sich die Gummiabdeckung für den Micro-USB Port.
Diese sitzt zwar recht stramm drinnen und muss mit etwas Kraft über die Lasche raus gezogen werden, ich persönlich bin von dieser Lösung kein Freund.
Den Wasserdicht ist die Lampe leider nicht dadurch, in einem kurz Wasserbad drang durch die Abdeckung Wasser in das Innenleben der Lampe.
Die Lampe zickte danach erstmal rum und führte ein Eigenleben, sprich rampte automatisch hoch und runter.
Erst nachdem ich diese mit einem Fön trocknete und eine Nacht trocknen lies, funktionierte die Lampe wieder.
Hier die Gummiabdeckung nochmal geöffnet.
Der Schalter der S43 ist beleuchtet und dient im ausgeschalteten Zustand als Locator, wenn die Lampe eingeschaltet ist warnt dieser vor Entladung des Akkus und blinkt.
Zudem ist er rot bei Ladevorgang solange der Akku nicht voll ist, nach dem vollständigen Laden ist er grün.
Leider empfinde ich den Gummischalter als "wabbelig" , er lässt leicht hin und herbewegen und ist nicht so knackig wie bei der Emisar D4.
Der Druckpunkt ist ingesamt für mich noch okay, beim drücken hört man ein relativ lautes klicken, dieses könnte einige Leute eventuell stören.
Die Lampe lässt sich in 3 Teile "zerlegen", an beiden Enden befindet sich jeweils ein O-Ring, die Gewinde sind sauber geschnitten und gut gefettet und lassen sich ohne kratzen zusammenschrauben.
Hier ein Blick in die TIR-Optik mit den vier Nichia 219 LED´s.
In der Tailcap befindet sich ein Innengewinde für den Glasbrecher.
Ob man den Glasbrecher wirklich benötigt, ich persönliche brauche und nutze diesen nicht. Spitz ist der Glasbrecher auf jeden Fall.
Der Clip lässt sich sowohl auf der oberen Seite des Batterierohrers befestigen...
wie auch auf der unteren Seite. Dieser dient zudem als zusätzlicher Wegrollschutz.
Und das ganze nochmal mit dem kurzen Akkurohr.
Hier nochmal zwei Fotos um zu erkennen wie die Lampe in der Hand liegt und um eine Vorstellung der Größe zu bekommen.
Größenvergleich
Ganz links befindet sich die Emisar D4 mit 18350 Tube, daneben die Astrolux S43 mit 18350 Tube, dann die Emisar D4 mit 18650 Tube und ganz rechts die Thrunite TC20.
Und die S43 mit der 18650 Tube, wie man sieht ist der Tailstand bei der S43 problemlos möglich.
Und das ganze nochmal als GIF animiert.
User Interface
Das User Interface ist vom großen und ganzen ähnlich aufgebaut wie bei der Emisar D4, bei der S43 kommt NarsilM V1.3 zum Einsatz.
Ich beschränke mich auf die Konfiguration im Auslieferungszustand, alle Konfigurationen zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.
Ein kurzer Druck auf den Schalter schaltet die S43 ein, ein erneuter kurzer Druck schaltet die S43 aus.
Die Lampe startet immer auf der letzten Leuchtstufe, sprich Sie hat Memory.
Im eingeschalteten Zustand hält man den Knopf gedrückt und die Lampe rampt stufenlos hoch bis man den Schalter wieder loslässt.
Hält man den Schalter dann erneut gedrückt rampt die Lampe wieder runter.
Hat man die dunkelste bzw. hellste Stufe erreicht hält die Lampe automatisch an, auch wenn man den Knopf weiter gedrückt hält.
Moonlight erreicht man, in dem man im ausgeschalteten Zustand den Knopf länger gedrückt hält.
Turbo erreicht man durch einen Doppelklick, egal ob im eingeschalteten oder ausgeschalteten Zustand.
Mit einem Dreichfach drücken kann mich sich die Spannung des Akkus anzeigen lassen, erst blinkt die LED beispielsweise viermal, macht dann eine kurze Pause und blinkt 1 mal.
In diesem Beispiel hätte der Akku also 4,1 Volt.
Mit einem vierfachen drücken sperrt man die Lampe elektronisch gegen das einschalten, durch erneutes vierfaches drücken entsperrt man die Lampe wieder.
Es gibt auch einen mechanischen Lockout, dazu die Tailcap einfach ein wenig lösen.
Mit einem fünffachen drücken aktiviert man den taktischen Modus, die Lampe leuchtet solange man den Schalter drückt, lässt man diesen los schaltet sich die Lampe wieder aus. Im taktischen Modus steht nur die maximale Leistung zur Verfügung.
Wer sich alle Möglichkeiten der Konfiguration ansehen will, hier findet ihr die PDF`s zu NarsilM V1.3
http://img.banggood.com/file/produc...raft05withadvancedSettings201809281109231.pdf
http://img.banggood.com/file/products/20180928023247NarsilMCSS43draft05withadvancedsettings.pdf
Ladefunktion
Die S43 verfügt über eine interne Ladefunktion, dazu benötigt mein Micro-USB Kabel wie es bei den meisten Handys heute Standart ist.
Der maximale Ladestrom beträgt laut meinem USB-Tester 0,7 Ampere, ich habe verschiedene USB-Kabel wie auch Ladegeräte getestet.
Ist der Akku noch nicht voll leuchtet der Schalter rot, ist der Ladevorgang beendet leuchtet der Schalter grün.
Nach Abschluss des Ladevorgangs habe ich eine Leerlaufspannung von 4,19 Volt mit meinem Multimeter gemessen, positiv ist das der Akku nicht überladen wird und fast randvoll ist.
Ein Samsung 30Q mit 3 Volt Leerlaufspannung benötigte 4 Stunden und 44 Minuten, bis dieser vollgeladen wurde.
Akkuwarnung
Die Astrolux S43 verfügt über eine sehr gut funktionierende Akkuwarnung, fällt die Spannung unter 3 Volt fangen die LED`s dreimal an zu blinken und der Schalter blinkt zusätzlich.
Bei 2,8 Volt fängt die LED achtmal an zu blinken und die Lampe schaltet nach kurzer Zeit ab, dieses habe ich mehrfach getestet.
Hier sieht man die Akkuwarnung bei 3 Volt.
Lux und Lumenmessung
Astrolux gibt die Reichweite der Nichia-Variante mit 148 Metern und 5500 Lux, ich habe mehrfach auf einem Meter mit ca. 5000 Lux gemessen.
Die Angaben zwecks Reichweite werden eingehalten.
Astrolux gibt für die Nichia Variante 1600 Lumen an.
Für die Lumenmessung habe ich die Ceiling Bounce Methode genutzt, als Referenz dient die Emisar D4 XP-L HI mit 4300 Lumen.
Umgerechnet kommte ich bei der Astrolux auf einen Wert von ca. 2400-2500 Lumen.
Diesen Wert habe ich mehrfach ermittelt mit geladen Samsung 30Q Akkus.
Hier werden laut meinen Messungen die Herstellerangaben sogar übertroffen, schön wenn einer Hersteller hier mal mit den Lumen untertreibt.
Regelung
Messung ohne Kühlung
Die Messung fand bei Zimmertemperatur statt ohne Kühlung.
Laut der App hatte die Lampe um kurz nach dem 222 Lux als hellsten Wert erreicht und regelt danach sofort etwas runter wie man auch auf der Kurve erkennt.
Nach 67 Sekunden erfolgt dann ein harter Stepdown auf 69 Lux und einige Sekunden später pendelt sich das ganze dann auf 27 Lux ein. Hier würde die Lampe nun ewig weiterlaufen, bis der Akku leer ist.
Messung mit Kühlung
Bei dieser Messung befand sich die Lampe in einem Glas Wasser gefüllt mit Eiswürfeln.
Hier betrug der höchste Wert 231 Lux, nun regelt die Lamoe langsam runter, nach etwas 6 Minuten hatte die Lampe laut Messung auf 87 Lux runtergeregelt.
Man sieht gut das die Lampe über eine funktionierende Temperaturregelung verfügt und mit ausreichend Kühlung wesentlich länger zum runterregeln braucht, bei zimmertemperatur geht das allerdings sehr schnell.
Lichtbild und Beamshots
Bitte entschuldigt die Qualität der Beamshots, ich besitze leider nur eine Videokamera die zwar sehr gute Videos macht, allerdings ist die Fotofunktion eher schlecht.
Trotzdem möchte ich euch die Beamshots nicht vorenthalten.
Die Lichtfarbe der Nichia 219C LED´s wird mit 5000 Kelvin angegeben.
Links Emisar XP-L HI V3 1A 6500K, mittig Emisar D4 XP-L HI V2 3A 5000K und rechts die Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Links Emisar XP-L HI V3 1A 6500K, rechts Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Links Emisar D4 XP-L HI V2 3A 5000K , rechts Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Verglichen mit der mit den 5000 Kelvin der Emisar D4 wirkt die Lichtfarbe der Astrolux S43 doch etwas kälter, ingesamt geht die Lichtfarbe der S43 für mich aber als ein schönes Neutralweiß durch.
Das Abstrahlwinkel der Astrolux ist sehr breit und flutig, der Spot der Lampe ist sehr groß und geht fast fließend in den Spill über.
Auf einigen Metern gegen die weiße Wand geleuchtet ist der Übergang von Spot zu Spill fast nur noch zu erahnen.
Wie gesagt, bitte entschuldigt die Qualität der Außenaufnahmen aber leider macht meine Videokamera keine besseren Fotos, zudem habe ich nur ein Stativ für die Kamera gehabt und musste so die Lampe per Hand ausrichten. Dies ist leider gar nicht so einfach und die Lampen wurden leider nicht korrekt ausgerichtet.
Bei der Kamera handelt es sich um eine Canon Legria HF G40, die Einstellungen waren bei alle Fotos identisch. Leider habe ich mir diese nicht notiert und kann diese somit nicht mehr nennen .
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Fazit
Im Grunde bietet die Astrolux S43 für den Preis von aktuell 38,95$ (Mit Codes bestimmt noch günstiger) ein gutes Preis/Leistungsverhältnis mit guter Verarbeitung und reichlich Power.
Die Temperaturegelung funktioniert sehr gut und auch das Ramping gefällt mir gut.
Kritik muss ich bei USB-Anschluss üben, dieser dichtet bei meinem Modell nicht komplett ab und hatte im längeren Wasserbad beim Laufzeittest Wasser eindringen lassen, das sollte so bestimmt nicht sein.
Ansonsten gibt es noch als kleinen Schwachpunkt den etwas wabbeligen Schalter.
Ich hoffe euch hat das Review gefallen, solltet Ihr noch Fragen haben einfach raus damit.
Link zur Bezugsquelle:
https://www.banggood.com/Astrolux-S...180613324934201708&ID=554453&cur_warehouse=CN
Bei der S43 handelt es sich wie bei der Emisar D4 um einen Hostentaschendragster, der wahlweise mit einem 18650er Akku oder einem 18350er Akku betrieben wird.
Für den Betrieb der der Lampe sind zwingend hochstromfähige Akkus zu verwenden, wie beispielsweise Samsung 30Q oder Sony VTC6 ect.
Erfreulicherweise passen sowohl Button Tops wie auch Flat Tops, auch der Betrieb mit geschützten Akkus ist möglich.
Geschützte Enerpower 3000 mah und Imalent 3000 mah passen problemlos in S43, mit diesen lässt sich die Lampe auch im Turbo betreiben.
Lieferumfang
Die Lampe wird in einem einfachen Pappkarton geliefert mit der Aufschrift Astrolux.
Wie man sieht gibt es zwei verschiedene LED-Varianten, einmal mit Cree XPG3 oder Nichia 219C.
In meinem Fall handelt es sich um die Variante mit den Nichia´s.
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Astolux S43
- 18350 Akkurohr
- Lanyard
- 2x Ersatz O-Ringe
- Clip
- Glasbrecher zum Aufschrauben an der Tailcap
- Bedienungsanleitung in Englisch und Chinesisch
Das Lanyard ist zwar ganz okay, aber bei anderen Herstellern habe ich schon hochwertigeres gesehen.
Lampe im Detail und Verarbeitung
Wie man sieht ist das Batterierohr vom Durchmesser dünner als der Kopf der Lampe, dieser ist dicker und zusätzlich mit 4 Kühlrippen auf jeder Seite ausgestattet.
Vorteil ist das das die S43 dadurch gut gegen das wegrollen geschützt ist.
An der Tailcap befinden sich 4 kleine Rändelungen, diese bieten etwas Griffigkeit um die Tailcap loszudrehen.
Leider empfinde ich die komplette Lampe als sehr glatt und ziemlich rutschig, bei Nässe kann die Lampe also relativ schnell aus der Hand rutschen.
Ansonsten kann ich keine Verarbeitungsmängel feststellen, alle Rändelungen sind frei von Macken, ebenso ist die Anodisierung fehlerfrei aufgetragen und es gibt keine scharfen Grate und Kanten.
Auch die Laserungen sind fehlerfrei.
Nimmt man die Lampe in der Hand, fühlt sich diese aus meiner Sicht ziemlich wertig an und vermittelt einen soliden Eindruck.
Auf der anderen Seite befindet sich die Gummiabdeckung für den Micro-USB Port.
Diese sitzt zwar recht stramm drinnen und muss mit etwas Kraft über die Lasche raus gezogen werden, ich persönlich bin von dieser Lösung kein Freund.
Den Wasserdicht ist die Lampe leider nicht dadurch, in einem kurz Wasserbad drang durch die Abdeckung Wasser in das Innenleben der Lampe.
Die Lampe zickte danach erstmal rum und führte ein Eigenleben, sprich rampte automatisch hoch und runter.
Erst nachdem ich diese mit einem Fön trocknete und eine Nacht trocknen lies, funktionierte die Lampe wieder.
Hier die Gummiabdeckung nochmal geöffnet.
Der Schalter der S43 ist beleuchtet und dient im ausgeschalteten Zustand als Locator, wenn die Lampe eingeschaltet ist warnt dieser vor Entladung des Akkus und blinkt.
Zudem ist er rot bei Ladevorgang solange der Akku nicht voll ist, nach dem vollständigen Laden ist er grün.
Leider empfinde ich den Gummischalter als "wabbelig" , er lässt leicht hin und herbewegen und ist nicht so knackig wie bei der Emisar D4.
Der Druckpunkt ist ingesamt für mich noch okay, beim drücken hört man ein relativ lautes klicken, dieses könnte einige Leute eventuell stören.
Die Lampe lässt sich in 3 Teile "zerlegen", an beiden Enden befindet sich jeweils ein O-Ring, die Gewinde sind sauber geschnitten und gut gefettet und lassen sich ohne kratzen zusammenschrauben.
Hier ein Blick in die TIR-Optik mit den vier Nichia 219 LED´s.
In der Tailcap befindet sich ein Innengewinde für den Glasbrecher.
Ob man den Glasbrecher wirklich benötigt, ich persönliche brauche und nutze diesen nicht. Spitz ist der Glasbrecher auf jeden Fall.
Der Clip lässt sich sowohl auf der oberen Seite des Batterierohrers befestigen...
wie auch auf der unteren Seite. Dieser dient zudem als zusätzlicher Wegrollschutz.
Und das ganze nochmal mit dem kurzen Akkurohr.
Hier nochmal zwei Fotos um zu erkennen wie die Lampe in der Hand liegt und um eine Vorstellung der Größe zu bekommen.
Größenvergleich
Ganz links befindet sich die Emisar D4 mit 18350 Tube, daneben die Astrolux S43 mit 18350 Tube, dann die Emisar D4 mit 18650 Tube und ganz rechts die Thrunite TC20.
Und die S43 mit der 18650 Tube, wie man sieht ist der Tailstand bei der S43 problemlos möglich.
Und das ganze nochmal als GIF animiert.
User Interface
Das User Interface ist vom großen und ganzen ähnlich aufgebaut wie bei der Emisar D4, bei der S43 kommt NarsilM V1.3 zum Einsatz.
Ich beschränke mich auf die Konfiguration im Auslieferungszustand, alle Konfigurationen zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.
Ein kurzer Druck auf den Schalter schaltet die S43 ein, ein erneuter kurzer Druck schaltet die S43 aus.
Die Lampe startet immer auf der letzten Leuchtstufe, sprich Sie hat Memory.
Im eingeschalteten Zustand hält man den Knopf gedrückt und die Lampe rampt stufenlos hoch bis man den Schalter wieder loslässt.
Hält man den Schalter dann erneut gedrückt rampt die Lampe wieder runter.
Hat man die dunkelste bzw. hellste Stufe erreicht hält die Lampe automatisch an, auch wenn man den Knopf weiter gedrückt hält.
Moonlight erreicht man, in dem man im ausgeschalteten Zustand den Knopf länger gedrückt hält.
Turbo erreicht man durch einen Doppelklick, egal ob im eingeschalteten oder ausgeschalteten Zustand.
Mit einem Dreichfach drücken kann mich sich die Spannung des Akkus anzeigen lassen, erst blinkt die LED beispielsweise viermal, macht dann eine kurze Pause und blinkt 1 mal.
In diesem Beispiel hätte der Akku also 4,1 Volt.
Mit einem vierfachen drücken sperrt man die Lampe elektronisch gegen das einschalten, durch erneutes vierfaches drücken entsperrt man die Lampe wieder.
Es gibt auch einen mechanischen Lockout, dazu die Tailcap einfach ein wenig lösen.
Mit einem fünffachen drücken aktiviert man den taktischen Modus, die Lampe leuchtet solange man den Schalter drückt, lässt man diesen los schaltet sich die Lampe wieder aus. Im taktischen Modus steht nur die maximale Leistung zur Verfügung.
Wer sich alle Möglichkeiten der Konfiguration ansehen will, hier findet ihr die PDF`s zu NarsilM V1.3
http://img.banggood.com/file/produc...raft05withadvancedSettings201809281109231.pdf
http://img.banggood.com/file/products/20180928023247NarsilMCSS43draft05withadvancedsettings.pdf
Ladefunktion
Die S43 verfügt über eine interne Ladefunktion, dazu benötigt mein Micro-USB Kabel wie es bei den meisten Handys heute Standart ist.
Der maximale Ladestrom beträgt laut meinem USB-Tester 0,7 Ampere, ich habe verschiedene USB-Kabel wie auch Ladegeräte getestet.
Ist der Akku noch nicht voll leuchtet der Schalter rot, ist der Ladevorgang beendet leuchtet der Schalter grün.
Nach Abschluss des Ladevorgangs habe ich eine Leerlaufspannung von 4,19 Volt mit meinem Multimeter gemessen, positiv ist das der Akku nicht überladen wird und fast randvoll ist.
Ein Samsung 30Q mit 3 Volt Leerlaufspannung benötigte 4 Stunden und 44 Minuten, bis dieser vollgeladen wurde.
Akkuwarnung
Die Astrolux S43 verfügt über eine sehr gut funktionierende Akkuwarnung, fällt die Spannung unter 3 Volt fangen die LED`s dreimal an zu blinken und der Schalter blinkt zusätzlich.
Bei 2,8 Volt fängt die LED achtmal an zu blinken und die Lampe schaltet nach kurzer Zeit ab, dieses habe ich mehrfach getestet.
Hier sieht man die Akkuwarnung bei 3 Volt.
Lux und Lumenmessung
Astrolux gibt die Reichweite der Nichia-Variante mit 148 Metern und 5500 Lux, ich habe mehrfach auf einem Meter mit ca. 5000 Lux gemessen.
Die Angaben zwecks Reichweite werden eingehalten.
Astrolux gibt für die Nichia Variante 1600 Lumen an.
Für die Lumenmessung habe ich die Ceiling Bounce Methode genutzt, als Referenz dient die Emisar D4 XP-L HI mit 4300 Lumen.
Umgerechnet kommte ich bei der Astrolux auf einen Wert von ca. 2400-2500 Lumen.
Diesen Wert habe ich mehrfach ermittelt mit geladen Samsung 30Q Akkus.
Hier werden laut meinen Messungen die Herstellerangaben sogar übertroffen, schön wenn einer Hersteller hier mal mit den Lumen untertreibt.
Regelung
Messung ohne Kühlung
Die Messung fand bei Zimmertemperatur statt ohne Kühlung.
Laut der App hatte die Lampe um kurz nach dem 222 Lux als hellsten Wert erreicht und regelt danach sofort etwas runter wie man auch auf der Kurve erkennt.
Nach 67 Sekunden erfolgt dann ein harter Stepdown auf 69 Lux und einige Sekunden später pendelt sich das ganze dann auf 27 Lux ein. Hier würde die Lampe nun ewig weiterlaufen, bis der Akku leer ist.
Messung mit Kühlung
Bei dieser Messung befand sich die Lampe in einem Glas Wasser gefüllt mit Eiswürfeln.
Hier betrug der höchste Wert 231 Lux, nun regelt die Lamoe langsam runter, nach etwas 6 Minuten hatte die Lampe laut Messung auf 87 Lux runtergeregelt.
Man sieht gut das die Lampe über eine funktionierende Temperaturregelung verfügt und mit ausreichend Kühlung wesentlich länger zum runterregeln braucht, bei zimmertemperatur geht das allerdings sehr schnell.
Lichtbild und Beamshots
Bitte entschuldigt die Qualität der Beamshots, ich besitze leider nur eine Videokamera die zwar sehr gute Videos macht, allerdings ist die Fotofunktion eher schlecht.
Trotzdem möchte ich euch die Beamshots nicht vorenthalten.
Die Lichtfarbe der Nichia 219C LED´s wird mit 5000 Kelvin angegeben.
Links Emisar XP-L HI V3 1A 6500K, mittig Emisar D4 XP-L HI V2 3A 5000K und rechts die Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Links Emisar XP-L HI V3 1A 6500K, rechts Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Links Emisar D4 XP-L HI V2 3A 5000K , rechts Astrolux S43 Nichia LED 5000 Kelvin.
Verglichen mit der mit den 5000 Kelvin der Emisar D4 wirkt die Lichtfarbe der Astrolux S43 doch etwas kälter, ingesamt geht die Lichtfarbe der S43 für mich aber als ein schönes Neutralweiß durch.
Das Abstrahlwinkel der Astrolux ist sehr breit und flutig, der Spot der Lampe ist sehr groß und geht fast fließend in den Spill über.
Auf einigen Metern gegen die weiße Wand geleuchtet ist der Übergang von Spot zu Spill fast nur noch zu erahnen.
Wie gesagt, bitte entschuldigt die Qualität der Außenaufnahmen aber leider macht meine Videokamera keine besseren Fotos, zudem habe ich nur ein Stativ für die Kamera gehabt und musste so die Lampe per Hand ausrichten. Dies ist leider gar nicht so einfach und die Lampen wurden leider nicht korrekt ausgerichtet.
Bei der Kamera handelt es sich um eine Canon Legria HF G40, die Einstellungen waren bei alle Fotos identisch. Leider habe ich mir diese nicht notiert und kann diese somit nicht mehr nennen .
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Astrolux S43 Nichia 219C
Emisar XP-L HI V3 1A 6500K
DQG Tiny 26650 III NW
Thrunite TC 20 XHP 70.2 CW
Fazit
Im Grunde bietet die Astrolux S43 für den Preis von aktuell 38,95$ (Mit Codes bestimmt noch günstiger) ein gutes Preis/Leistungsverhältnis mit guter Verarbeitung und reichlich Power.
Die Temperaturegelung funktioniert sehr gut und auch das Ramping gefällt mir gut.
Kritik muss ich bei USB-Anschluss üben, dieser dichtet bei meinem Modell nicht komplett ab und hatte im längeren Wasserbad beim Laufzeittest Wasser eindringen lassen, das sollte so bestimmt nicht sein.
Ansonsten gibt es noch als kleinen Schwachpunkt den etwas wabbeligen Schalter.
Ich hoffe euch hat das Review gefallen, solltet Ihr noch Fragen haben einfach raus damit.