Der KTL Store hat freundlicherweise eine Nitecore EC23 für eine Vorstellung und Passaround zur Verfügung gestellt. Vielen Dank vom TLF!
Die Lampe ist hier bestellbar:
https://www.ktl-store.com/nitecore-ec23-1800-lumen.html
Zur Lampe gibt es auch einen für euch kostenlosen Passaround, zu dem ihr euch hier anmelden könnt.
Bei der EC23 handelt es sich um eine EDC (Lampe für jeden Tag, die aufgrund ihrer Kompaktheit unauffällig mitgeführt werden kann) in der für diesen Lampenart typischen Größe. Aus der Masse sticht sie durch ihre hohe Leistung von 1800 Lumen heraus.

Lieferumfang:


Merkmale:
Aufbau / Verarbeitung:
Die Verarbeitungsqualität ist hoch, Mängel sind nicht auszumachen.


Die Lampe lässt sich in 3 Teile zerlegen, wobei sie auf den ersten Blick vom Design nicht wirklich zusammenpassen. Damit ist die EC23 nicht unbedingt die hübscheste Lampe in dieser Klasse, jedoch hat die Formgebung den Vorteil, dass sie wegen ihrer Kanten griffig und rutschsicher in der Hand liegt. Zudem besitzt sie einen gewissen Wegrollschutz.

Die Anodisierung ist fehlerfrei, die quadratisch gefrästen Gewinde sind ausreichend geschmiert und laufen kratzfrei.

Schwanzkappe äh Tailcap mit vergoldeter Kontaktfeder

Der erhabene Kontakt im Lampenkopf ermöglicht die Verwendung von Akkus mit flachem Pluspol.

Die LED ist ordentlich zentriert.

Der blaue Schimmer ist Indiz für die Vergütung der Linse

Trotz Schutzschaltung ist noch etwas Luft bis zur Stirnseite des Batterierohrs, die Verwendung längerer Akkus sollte also auch möglich sein.

Sehr großzügige Lanyardösen. Tailstand ist wackelfrei möglich.

Gut gemacht, der Schalterknopf steht hervor und lässt sich auch im Dunkeln mit Handschuhen gut finden.

Größenvergleich zu anderen Lampen

Bedienung:
Anfänglich war ich skeptisch gegenüber der Schaltungsart der Lampe, da sie auf Anhieb nicht intuitiv zu bedienen war. D.h. sie reagierte nicht so, wie ich es erwartet hätte. Nachdem ich aber den Bogen heraus hatte, überzeugt mich die Schaltweise doch. Sie hat den großen Vorteil eines sofortigen Zugriffs auf die niedrigste und höchste Stufe und verwendet für die übrigen Stufen Memory.
ausgeschaltet:
- kurzer Klick = Einschalten (mit Memory*, gilt nicht für Moonlight, Turbo oder Blinkmodi)
- gedrückt halten < 1.5 Sek. = Einschalten auf Moonlight
- gedrückt halten > 1.5 Sek. = nach Moonlight kommt Turbo
*Moonlight und Turbo werden als zuletzt benutzte Leuchtstufe gespeichert, wenn man sie über das "Rampen" angesteuert und die Lampe dann ausgeschaltet hat. (Danke für die Korrektur an Nachtwanderer)
eingeschaltet:
- kurzer Klick = Ausschalten
- gedrückt halten innerhalb 1.5 Sek. nach dem Einschalten = Rampen von dunkel nach hell
- gedrückt halten später als 1.5 Sek. nach dem Einschalten = Turbo (Momentlicht)
- Dreifachklick = Strobe, gedrückt halten für Wechsel zu S.O.S oder Beacon
Ladezustandsanzeige:
Nach dem Zuschrauben der Lampe zeigt der hinterleuchtete Schalter der EC23 die Spannung des eingelegten Akkus an:
Es bedeuten 4x und 1x Blinken = 4,1 V
Akku-Warnung:
Ist die Spannung auf 50% gefallen, blinkt die Indikator-LED im 2-Sekunden-Intervall. Wenn die Restkapazität des Akkus gering ist, blinkt die LED in schnellem Intervall
Lockout / Sperren gegen unabsichtliches Einschalten:
Ein elektronischer Lockout ist nicht vorgesehen, der Hersteller empfiehlt, die Tailcap zu lösen. Da das Gewinde des Batterierohres ebenfalls anodisiert ist, braucht man die Tailcap nur ein klein wenig aufschrauben.
Das Manual kann auch komplett beim Hersteller heruntergeladen werden unter:
http://flashlight.nitecore.com/pdf/EC23_UM_EN.pdf
Output:
Aus 5 Metern gemessen kam ich umgerechnet auf 16.375 Lux, die Herstellerangabe bezüglich der Reichweite ist also realistisch.
Das Moonlight kam mir leicht heller vor als 1 Lumen, ich würde auf das Doppelte tippen.
Mangels Ulbricht-Kugel kann ich die maximale Lichtleistung über ceiling bounce nur schätzen, den Wert liefere ich noch nach. Ebenso die Antwort, ob die niedrigen Leuchtstufen über PWM realisiert sind.
Bezüglich des Regelungsverhaltens möchte ich auf ein ausgezeichnetes Review verweisen:
Die Helligkeitsabstufungen finde ich gelungen

White-Wall-Shot im Vergleich zu anderen Lampen, alle auf maximaler Leistung
(Kamera Sony RX100 III: F5, 14 mm, 1/200 Sek, Iso 100, Tageslicht)

kürzere Belichtung


Der Lichtkegel ist farblich nicht ganz homogen. Das Zentrum des Lichtkegels ist relativ reinweiß und die Corona geht in Richtung neutralweiß, während der äußere Spill kaltweiß mit bläulicher Färbung ist. Nicht sehr gleichmäßig aber noch erträglich. Die Lichtverteilung gibt aber keinen Anlass zur Klage. Grobe Störungen wie Ringe oder Artefakte sind nicht vorhanden. Ich würde dennoch empfehlen, für eine gleichmäßigere Lichtfarbe über den gesamten Lichtkegel eine Diffusorfolie auszuprobieren (z.B. DC-Fix Milky).
Weitere Tests, Messungen und Beamshots können gern die Teilnehmer des Passarounds ergänzen.
Anmeldung findet ihr hier.
Kurzfazit:
Die Nitecore EC23 bietet eine ordentliche Vorstellung. Punkten kann sie mit einer top Verarbeitung, hoher Leistung und guter Bedienung. Ebenfalls positiv hervorzuheben, dass sie mit einem Hochleistungsakku geliefert wird. Der Hersteller ist so von der Qualität seines Produkts überzeugt, dass er eine Garantie von 5 Jahren gewährt.
Im ansonsten mageren Lieferumfang ist weder ein Trageclip noch ein Transportholster. Zudem sucht man vergeblich eine interne Lademöglichkeit über USB. Ein Feature, über das heutzutage schon einige preiswertere Lampen verfügen. Ansonsten eine prima Lampe.
Die Lampe ist hier bestellbar:
https://www.ktl-store.com/nitecore-ec23-1800-lumen.html
Zur Lampe gibt es auch einen für euch kostenlosen Passaround, zu dem ihr euch hier anmelden könnt.
Bei der EC23 handelt es sich um eine EDC (Lampe für jeden Tag, die aufgrund ihrer Kompaktheit unauffällig mitgeführt werden kann) in der für diesen Lampenart typischen Größe. Aus der Masse sticht sie durch ihre hohe Leistung von 1800 Lumen heraus.

Lieferumfang:
- Nitecore EC23 Taschenlampe
- NL1865/35HP, geschützter und hochstromfähiger 18650 Akku mit 3500 mAh
- Fangschnur (lanyard)
- 2 Ersatzdichtungen
- Bedienungsanleitung, Garantiekarte


Merkmale:
- Leuchtmittel: CREE XHP35 HD E2 LED
- Maximalleistung: 1.800 Lumen (ANSI)
- Leuchtweite: 255 m / 16.200 Lux
- Leuchtstufen: 1 (300 h) / 55 (20 h) / 300 (255 min) / 980 (75 min) /1.800 Lumen (30 min)
- Sonderblinkmodi: Strobe / SOS / Beacon
- Energieversorgung: 1x 18650 Li-Io (im Lieferumfang) / 2x CR123A/16340 als Notfallbestückung mit beschränkter Lichtleistung
- elektronischer Verpolungsschutz
- Bedienung über Seitenschalter
- Spannungsanzeige und Akku-Leer-Warnung über Indikator-LED
- Maße: 129 x 25.4 mm
- 2 m wasserdicht (IPX8)
- tailstand-fähig
- wegrollgehemmt
- Gewicht: 78 g (ohne Akku)
- 5 Jahre Garantie
- ungefährer Marktpreis (in D): 85 €
Aufbau / Verarbeitung:
Die Verarbeitungsqualität ist hoch, Mängel sind nicht auszumachen.


Die Lampe lässt sich in 3 Teile zerlegen, wobei sie auf den ersten Blick vom Design nicht wirklich zusammenpassen. Damit ist die EC23 nicht unbedingt die hübscheste Lampe in dieser Klasse, jedoch hat die Formgebung den Vorteil, dass sie wegen ihrer Kanten griffig und rutschsicher in der Hand liegt. Zudem besitzt sie einen gewissen Wegrollschutz.

Die Anodisierung ist fehlerfrei, die quadratisch gefrästen Gewinde sind ausreichend geschmiert und laufen kratzfrei.

Schwanzkappe äh Tailcap mit vergoldeter Kontaktfeder

Der erhabene Kontakt im Lampenkopf ermöglicht die Verwendung von Akkus mit flachem Pluspol.

Die LED ist ordentlich zentriert.

Der blaue Schimmer ist Indiz für die Vergütung der Linse

Trotz Schutzschaltung ist noch etwas Luft bis zur Stirnseite des Batterierohrs, die Verwendung längerer Akkus sollte also auch möglich sein.

Sehr großzügige Lanyardösen. Tailstand ist wackelfrei möglich.

Gut gemacht, der Schalterknopf steht hervor und lässt sich auch im Dunkeln mit Handschuhen gut finden.

Größenvergleich zu anderen Lampen

Bedienung:
Anfänglich war ich skeptisch gegenüber der Schaltungsart der Lampe, da sie auf Anhieb nicht intuitiv zu bedienen war. D.h. sie reagierte nicht so, wie ich es erwartet hätte. Nachdem ich aber den Bogen heraus hatte, überzeugt mich die Schaltweise doch. Sie hat den großen Vorteil eines sofortigen Zugriffs auf die niedrigste und höchste Stufe und verwendet für die übrigen Stufen Memory.
ausgeschaltet:
- kurzer Klick = Einschalten (mit Memory*, gilt nicht für Moonlight, Turbo oder Blinkmodi)
- gedrückt halten < 1.5 Sek. = Einschalten auf Moonlight
- gedrückt halten > 1.5 Sek. = nach Moonlight kommt Turbo
*Moonlight und Turbo werden als zuletzt benutzte Leuchtstufe gespeichert, wenn man sie über das "Rampen" angesteuert und die Lampe dann ausgeschaltet hat. (Danke für die Korrektur an Nachtwanderer)
eingeschaltet:
- kurzer Klick = Ausschalten
- gedrückt halten innerhalb 1.5 Sek. nach dem Einschalten = Rampen von dunkel nach hell
- gedrückt halten später als 1.5 Sek. nach dem Einschalten = Turbo (Momentlicht)
- Dreifachklick = Strobe, gedrückt halten für Wechsel zu S.O.S oder Beacon
Ladezustandsanzeige:
Nach dem Zuschrauben der Lampe zeigt der hinterleuchtete Schalter der EC23 die Spannung des eingelegten Akkus an:
Es bedeuten 4x und 1x Blinken = 4,1 V
Akku-Warnung:
Ist die Spannung auf 50% gefallen, blinkt die Indikator-LED im 2-Sekunden-Intervall. Wenn die Restkapazität des Akkus gering ist, blinkt die LED in schnellem Intervall
Lockout / Sperren gegen unabsichtliches Einschalten:
Ein elektronischer Lockout ist nicht vorgesehen, der Hersteller empfiehlt, die Tailcap zu lösen. Da das Gewinde des Batterierohres ebenfalls anodisiert ist, braucht man die Tailcap nur ein klein wenig aufschrauben.
Das Manual kann auch komplett beim Hersteller heruntergeladen werden unter:
http://flashlight.nitecore.com/pdf/EC23_UM_EN.pdf
Output:
Aus 5 Metern gemessen kam ich umgerechnet auf 16.375 Lux, die Herstellerangabe bezüglich der Reichweite ist also realistisch.
Das Moonlight kam mir leicht heller vor als 1 Lumen, ich würde auf das Doppelte tippen.
Mangels Ulbricht-Kugel kann ich die maximale Lichtleistung über ceiling bounce nur schätzen, den Wert liefere ich noch nach. Ebenso die Antwort, ob die niedrigen Leuchtstufen über PWM realisiert sind.
Bezüglich des Regelungsverhaltens möchte ich auf ein ausgezeichnetes Review verweisen:
Die Helligkeitsabstufungen finde ich gelungen

White-Wall-Shot im Vergleich zu anderen Lampen, alle auf maximaler Leistung
(Kamera Sony RX100 III: F5, 14 mm, 1/200 Sek, Iso 100, Tageslicht)

kürzere Belichtung


Der Lichtkegel ist farblich nicht ganz homogen. Das Zentrum des Lichtkegels ist relativ reinweiß und die Corona geht in Richtung neutralweiß, während der äußere Spill kaltweiß mit bläulicher Färbung ist. Nicht sehr gleichmäßig aber noch erträglich. Die Lichtverteilung gibt aber keinen Anlass zur Klage. Grobe Störungen wie Ringe oder Artefakte sind nicht vorhanden. Ich würde dennoch empfehlen, für eine gleichmäßigere Lichtfarbe über den gesamten Lichtkegel eine Diffusorfolie auszuprobieren (z.B. DC-Fix Milky).
Weitere Tests, Messungen und Beamshots können gern die Teilnehmer des Passarounds ergänzen.
Anmeldung findet ihr hier.
Kurzfazit:
Die Nitecore EC23 bietet eine ordentliche Vorstellung. Punkten kann sie mit einer top Verarbeitung, hoher Leistung und guter Bedienung. Ebenfalls positiv hervorzuheben, dass sie mit einem Hochleistungsakku geliefert wird. Der Hersteller ist so von der Qualität seines Produkts überzeugt, dass er eine Garantie von 5 Jahren gewährt.
Im ansonsten mageren Lieferumfang ist weder ein Trageclip noch ein Transportholster. Zudem sucht man vergeblich eine interne Lademöglichkeit über USB. Ein Feature, über das heutzutage schon einige preiswertere Lampen verfügen. Ansonsten eine prima Lampe.
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