Hallo Leute,
inspiriert von einem Bericht über einen Notfall-Lader für Geräte, welche über USB geladen werden (Smartphones u.Ä.), habe ich mir leichte Notfall- bzw. Backup-Lader für Li-Ion-Akkus gebastelt, welche ich Euch vorstellen möchte:
Bei vielen (chinesischen) Anbietern (z.B. Fasttech) gibt es Kits zum Selberbauen von Powerbanks. Hier habe ich mich mit zwei Modellen eingedeckt. Hiermit lassen sich Li-Ion-Zellen sowohl laden (mit 0.5A) als auch entladen (mit 1A, zum Laden vom Handy etc.). Die Kontaktierung erfolgt jeweils mit Neodym-Magneten. Diese halten an der Kathode von geschützten Akkus manchmal schlecht (je nach Material des PCB), hier hilft dann ein zweiter Magnet.
Variante 1 habe ich direkt in ein gekürztes Powerbank-Gehäuse eingepackt, das Gewicht beträgt 17g:

Variante 1 beim Laden eines 18650-Akkus mit ca. 0.5A. Es ist ein einfacher Abwärtswandler verbaut, so dass auch am Akku 0.5A ankommen (gemessen). Das Ladeverfahren zeigt eine typische CC/CV-Kurve, die Ladeendspannung liegt bei 4.21V, die anschließende Ruhespannung des Akkus liegt bei 4.18V:

Variante 1 beim entladen des 18650er (angeschlossene Powerbank wird mit ca. 1A geladen, der Strom bricht bei abnehmender Zellenspannung auf ca. 0.8A ab). Die Zelle wird etwas tief bis ca. 2.6V entladen, die anschleißende Ruhespannung beträgt danach ca. 3V. Mit der Panasonic-Zelle geht das aber in Ordnung, und man muss ja nicht komplett entladen. Bei unter 3.3V wird die blaue Kontrollleuchte sichtbar dunkler:

Variante 2 ist noch kompakter und leichter, hier ist einfach die Elektronik in einem Schrumpfschlauch eingepackt und die Kontaktierung nach außen geführt:

Das Laden des 18650ers erfolgt wie bei Variante 1 mit 0.5A mit CC/CV bis 4.22V, Ruhespannung anschließend 4.19V:

Das Entladen erfolgt mit etwas geringerem Strom als bei Variante 1. Entladeendspannung liegt wie bei Variante 1 bei ca. 2.7...2.6V, mit anschließender Ruhespannung bei 3V:

Einer dieser Notfalllader darf mich künftig bei meinen Mehrtages-Bergtouren begleiten, bei denen ich bei meiner Ausrüstung aufs Gewicht achten muss. Zusammen mit einem USB-Steckernetzteil und einem 18650er kann ich mich so problemlos stromtechnisch (für GPS und Handy) über Wasser halten, und die Zebralight hat auch Saft...
Bei Bedarf kann ich noch die Teilenummern der Bestellung bei Fasttech heraussuchen.
Gruß, Konrad
inspiriert von einem Bericht über einen Notfall-Lader für Geräte, welche über USB geladen werden (Smartphones u.Ä.), habe ich mir leichte Notfall- bzw. Backup-Lader für Li-Ion-Akkus gebastelt, welche ich Euch vorstellen möchte:
Bei vielen (chinesischen) Anbietern (z.B. Fasttech) gibt es Kits zum Selberbauen von Powerbanks. Hier habe ich mich mit zwei Modellen eingedeckt. Hiermit lassen sich Li-Ion-Zellen sowohl laden (mit 0.5A) als auch entladen (mit 1A, zum Laden vom Handy etc.). Die Kontaktierung erfolgt jeweils mit Neodym-Magneten. Diese halten an der Kathode von geschützten Akkus manchmal schlecht (je nach Material des PCB), hier hilft dann ein zweiter Magnet.
Variante 1 habe ich direkt in ein gekürztes Powerbank-Gehäuse eingepackt, das Gewicht beträgt 17g:

Variante 1 beim Laden eines 18650-Akkus mit ca. 0.5A. Es ist ein einfacher Abwärtswandler verbaut, so dass auch am Akku 0.5A ankommen (gemessen). Das Ladeverfahren zeigt eine typische CC/CV-Kurve, die Ladeendspannung liegt bei 4.21V, die anschließende Ruhespannung des Akkus liegt bei 4.18V:

Variante 1 beim entladen des 18650er (angeschlossene Powerbank wird mit ca. 1A geladen, der Strom bricht bei abnehmender Zellenspannung auf ca. 0.8A ab). Die Zelle wird etwas tief bis ca. 2.6V entladen, die anschleißende Ruhespannung beträgt danach ca. 3V. Mit der Panasonic-Zelle geht das aber in Ordnung, und man muss ja nicht komplett entladen. Bei unter 3.3V wird die blaue Kontrollleuchte sichtbar dunkler:

Variante 2 ist noch kompakter und leichter, hier ist einfach die Elektronik in einem Schrumpfschlauch eingepackt und die Kontaktierung nach außen geführt:

Das Laden des 18650ers erfolgt wie bei Variante 1 mit 0.5A mit CC/CV bis 4.22V, Ruhespannung anschließend 4.19V:

Das Entladen erfolgt mit etwas geringerem Strom als bei Variante 1. Entladeendspannung liegt wie bei Variante 1 bei ca. 2.7...2.6V, mit anschließender Ruhespannung bei 3V:

Einer dieser Notfalllader darf mich künftig bei meinen Mehrtages-Bergtouren begleiten, bei denen ich bei meiner Ausrüstung aufs Gewicht achten muss. Zusammen mit einem USB-Steckernetzteil und einem 18650er kann ich mich so problemlos stromtechnisch (für GPS und Handy) über Wasser halten, und die Zebralight hat auch Saft...
Bei Bedarf kann ich noch die Teilenummern der Bestellung bei Fasttech heraussuchen.
Gruß, Konrad
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...)! Wenn das F1 jetzt auch noch NiMH könnte *träum*...
weswegen?