Hallo zusammen,
in der Kaufberatungsabteilung hatte ich einen Thread mit der Frage gestartet, was im Vergleich zur Acebeam K60 für eine NiteCore TM26GT spricht.
http://www.taschenlampen-forum.de/threads/was-spricht-für-eine-nitecore-tm26gt-im-vergleich-zur-acebeam-k60.49491/
Der Thread hat dazu geführt, dass ich mir eine TM26GT gekauft habe.
Da der Kaufberatungsfaden irgendwann im Nirwana verschwinden wird, fasse ich in der NiteCore-Rubrik nochmal meine Erfahrungen zusammen, da wird es der informationssuchende Flashie im Zweifel eher finden.
Hier der Link zur Herstellerseite mit Bildern und technischen Daten:
http://flashlight.nitecore.com/product/tm26gt
Die TM26GT ist deutlich kleiner, als die Acebeam K60 und auch, als die Acebeam K40M.
Im direkten Vergleich fällt es noch mehr auf, als anhand der Daten.
Gleichwohl sie so "kompakt" wirkt, ist sie gewichtsmäßig ein ziemlicher "Brocken".
Aufgrund der Bauform liegt sie nicht so selbstverständlich in der Hand, wie K60 oder K40M, die sich auch leichter in der Hand ausbalancieren lassen.
Wenn man allerdings mal ein bißchen mit ihr gespielt hat, dann finden sich angenehme Griff-/Haltepositionen.
Das UI ist zwar nicht selbsterklärend, wenn man sich aber mit der Anleitung befasst, ist es schnell verstanden.
Hier ein Link zur Anleitung (englisch):
http://www.nitecore-france.com/media/39952/Manuel-utilisateur-Nitecore-TM26GT.pdf
Die Lampe hat zwei Linien, den "Daily Mode" und den "Search Mode".
Ersteren erreicht man mittels Halbklick auf den Seitenschalter und durch weiteres Halbklicken arbeitet man sich durch die Lichtstärken 3, 95, 540 und 1.700 Lumen (und dann wieder 3, ...).
Der Turbo (3.500 Lumen) ist im "Daily Mode" nicht enthalten.
Im "Daily Mode" hat die Lampe Mode Memory.
Durch Vollklick auf den Seitenschalter erreicht man den "Search Mode", der "nur" aus zwei Lichtstärken besteht, nämlich 1.700 Lumen und 3.500 Lumen und kein Mode Memory hat, sondern stets im "Turbo" startet.
Der Turbo ist dementsprechend, was ich gut gelöst finde, durch Vollklick auf den Seitenschalter aus dem Standby der Lampe und durch kurzes Gedrückthalten des Seitenschalters im Halbklick aus dem "Daily Mode" jederzeit erreichbar.
Nach Rückkehr aus dem "Search Mode" in den "Daily Mode" kehrt die Lampe innerhalb des "Daily Mode" in die vorherige Lichtstärke zurück, der Mode Memory bleibt also durch den Wechsel in den "Search Mode" unberührt.
Gut gelöst finde ich, dass der Seitenschalter im Betrieb der Lampe blau leuchtet, also jederzeit auffindbar ist.
Ebenfalls gut gelöst finde ich, dass dies in der niedrigsten Lichtstärke (3 Lumen) nicht der Fall ist, um Strom zu sparen.
Der beleuchtete Seitenschalter dient während des Betriebs zugleich zur Warnung vor zu niedrigem Ladestand der Akkus. Er blinkt, wenn die Akkus zur Neige gehen.
Zum Auschalten gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder durch einen kurzen (unter 1 s) Vollklick des Seitenschalters (dann gelangt man in den Standby und der Seitenschalter blinkt blau zur Lokation der Lampe) oder durch einen längeren (1 s) Vollklick (dann ist die Lampe "richtig" ausgeschaltet).
Aus dem Standby schaltet man die Lampe ein, wie oben beschrieben, während man aus dem "Aus" den Seitenschalter zunächst etwas länger gedrückt halten muss, was ganz sinnvoll ist, da es das Risiko eines versehentlichen Einschaltens beim Transport minimiert.
Das OLED-Display ist klar und gut ablesbar (wobei ich gelesen habe, dass es mit der Zeit verblassen und ab einem Alter von ca. 10 Jahren nicht mehr ablesbar sein soll).
Das Holster macht einen ordentlichen Eindruck, wobei ich die Lampe aufgrund ihres Gewichts nicht lange am Gürtel tragen wollte.
Tailstand funktioniert gut.
Die TM26GT hat eine interne Ladefunktion und kommt mit Netzteil, sowie 12 V-Ladekabel für den Zigarettenanzünder.
Die vier 18650er sind parallel geschaltet. Das bedeutet, beim Laden balancieren sich die Akkus gegenseitig aus (Zitat von Markus / mkr).
Man kann die Lampe auch mit nur einem, zwei oder drei 18650ern betreiben, wobei jeweils alle vier LEDs leuchten (anders also, als z. B. bei der Fenix LD60).
Markus / mkr war im o. g. Kaufberatungsfaden so nett und hat seine TM26GT einem Laufzeittest in der 1.700 Lumen- und der 3.500 Lumen-Stufe unterzogen.
In der 1.700 Lumen-Stufe hat er festgestellt, dass die Lampe 2 h und 15 min ohne Helligkeitsverlust durchläuft und dann alle weiteren 5 min etwa 10 % an Helligkeit verliert.
In der 3.500 Lumen-Stufe ist sie ungeregelt und fällt im Laufe 1 h auf das Niveau der vierten Stufe (1.700 Lumen).
Die TM26GT hat ein sehr angenehmes Lichtbild.
Spot und Spill gehen schon nach wenigen Metern nahezu ineinander über.
Es ist also nicht so, dass irgendwo am Horizont ein heller Punkt umhertanzt, der von Spill umrahmt ist.
Auch reicht das Licht bis kurz vor die Füße, sodass man trotz ordentlicher Reichweite sieht, wohin man tritt.
Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, farbecht und weich.
Es handelt sich m. E. um ein Reinweiß, bzw. kühles Neutralweiß.
Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass die K60 noch etwas mehr Reichweite bietet, obwohl herstellerseitig für beide 704 m angegeben werden.
Das Lichtbild der TM26GT scheint mir etwas näher an dem der Acebeam K40M, als an dem der Acebeam K60.
Die 1.700 Lumen-Stufe reicht für die meisten Anwendungen völlig aus.
Der Sprung zu den 3.500 Lumen ist zwar sichtbar, aber nicht eklatant.
Bereits in der 1.700 Lumen-Stufe wird sie im Dauerbetrieb ordentlich - aber nicht unangenehm - warm (OLED-Anzeige um 40 Grad).
Prima ist der beleuchtete Seitenschalter, den man im Dunklen gut finden kann.
Die Lampe ist ziemlich teuer. Ist sie das Geld wert?
Wenn es einfach nur um viel gutes Licht geht, reichen K40M oder K60 vollkommen aus.
Wenn es zusätzlich um Kompaktheit / Jackentaschentauglichkeit geht und man Gefallen an den Features (OLED-Display, interne Ladefunktion) findet, ist sie eine Überlegung wert.
Viele Grüße und ein schönes WE,
Stephan
in der Kaufberatungsabteilung hatte ich einen Thread mit der Frage gestartet, was im Vergleich zur Acebeam K60 für eine NiteCore TM26GT spricht.
http://www.taschenlampen-forum.de/threads/was-spricht-für-eine-nitecore-tm26gt-im-vergleich-zur-acebeam-k60.49491/
Der Thread hat dazu geführt, dass ich mir eine TM26GT gekauft habe.
Da der Kaufberatungsfaden irgendwann im Nirwana verschwinden wird, fasse ich in der NiteCore-Rubrik nochmal meine Erfahrungen zusammen, da wird es der informationssuchende Flashie im Zweifel eher finden.
Hier der Link zur Herstellerseite mit Bildern und technischen Daten:
http://flashlight.nitecore.com/product/tm26gt
Die TM26GT ist deutlich kleiner, als die Acebeam K60 und auch, als die Acebeam K40M.
Im direkten Vergleich fällt es noch mehr auf, als anhand der Daten.
Gleichwohl sie so "kompakt" wirkt, ist sie gewichtsmäßig ein ziemlicher "Brocken".
Aufgrund der Bauform liegt sie nicht so selbstverständlich in der Hand, wie K60 oder K40M, die sich auch leichter in der Hand ausbalancieren lassen.
Wenn man allerdings mal ein bißchen mit ihr gespielt hat, dann finden sich angenehme Griff-/Haltepositionen.
Das UI ist zwar nicht selbsterklärend, wenn man sich aber mit der Anleitung befasst, ist es schnell verstanden.
Hier ein Link zur Anleitung (englisch):
http://www.nitecore-france.com/media/39952/Manuel-utilisateur-Nitecore-TM26GT.pdf
Die Lampe hat zwei Linien, den "Daily Mode" und den "Search Mode".
Ersteren erreicht man mittels Halbklick auf den Seitenschalter und durch weiteres Halbklicken arbeitet man sich durch die Lichtstärken 3, 95, 540 und 1.700 Lumen (und dann wieder 3, ...).
Der Turbo (3.500 Lumen) ist im "Daily Mode" nicht enthalten.
Im "Daily Mode" hat die Lampe Mode Memory.
Durch Vollklick auf den Seitenschalter erreicht man den "Search Mode", der "nur" aus zwei Lichtstärken besteht, nämlich 1.700 Lumen und 3.500 Lumen und kein Mode Memory hat, sondern stets im "Turbo" startet.
Der Turbo ist dementsprechend, was ich gut gelöst finde, durch Vollklick auf den Seitenschalter aus dem Standby der Lampe und durch kurzes Gedrückthalten des Seitenschalters im Halbklick aus dem "Daily Mode" jederzeit erreichbar.
Nach Rückkehr aus dem "Search Mode" in den "Daily Mode" kehrt die Lampe innerhalb des "Daily Mode" in die vorherige Lichtstärke zurück, der Mode Memory bleibt also durch den Wechsel in den "Search Mode" unberührt.
Gut gelöst finde ich, dass der Seitenschalter im Betrieb der Lampe blau leuchtet, also jederzeit auffindbar ist.
Ebenfalls gut gelöst finde ich, dass dies in der niedrigsten Lichtstärke (3 Lumen) nicht der Fall ist, um Strom zu sparen.
Der beleuchtete Seitenschalter dient während des Betriebs zugleich zur Warnung vor zu niedrigem Ladestand der Akkus. Er blinkt, wenn die Akkus zur Neige gehen.
Zum Auschalten gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder durch einen kurzen (unter 1 s) Vollklick des Seitenschalters (dann gelangt man in den Standby und der Seitenschalter blinkt blau zur Lokation der Lampe) oder durch einen längeren (1 s) Vollklick (dann ist die Lampe "richtig" ausgeschaltet).
Aus dem Standby schaltet man die Lampe ein, wie oben beschrieben, während man aus dem "Aus" den Seitenschalter zunächst etwas länger gedrückt halten muss, was ganz sinnvoll ist, da es das Risiko eines versehentlichen Einschaltens beim Transport minimiert.
Das OLED-Display ist klar und gut ablesbar (wobei ich gelesen habe, dass es mit der Zeit verblassen und ab einem Alter von ca. 10 Jahren nicht mehr ablesbar sein soll).
Das Holster macht einen ordentlichen Eindruck, wobei ich die Lampe aufgrund ihres Gewichts nicht lange am Gürtel tragen wollte.
Tailstand funktioniert gut.
Die TM26GT hat eine interne Ladefunktion und kommt mit Netzteil, sowie 12 V-Ladekabel für den Zigarettenanzünder.
Die vier 18650er sind parallel geschaltet. Das bedeutet, beim Laden balancieren sich die Akkus gegenseitig aus (Zitat von Markus / mkr).
Man kann die Lampe auch mit nur einem, zwei oder drei 18650ern betreiben, wobei jeweils alle vier LEDs leuchten (anders also, als z. B. bei der Fenix LD60).
Markus / mkr war im o. g. Kaufberatungsfaden so nett und hat seine TM26GT einem Laufzeittest in der 1.700 Lumen- und der 3.500 Lumen-Stufe unterzogen.
In der 1.700 Lumen-Stufe hat er festgestellt, dass die Lampe 2 h und 15 min ohne Helligkeitsverlust durchläuft und dann alle weiteren 5 min etwa 10 % an Helligkeit verliert.
In der 3.500 Lumen-Stufe ist sie ungeregelt und fällt im Laufe 1 h auf das Niveau der vierten Stufe (1.700 Lumen).
Die TM26GT hat ein sehr angenehmes Lichtbild.
Spot und Spill gehen schon nach wenigen Metern nahezu ineinander über.
Es ist also nicht so, dass irgendwo am Horizont ein heller Punkt umhertanzt, der von Spill umrahmt ist.
Auch reicht das Licht bis kurz vor die Füße, sodass man trotz ordentlicher Reichweite sieht, wohin man tritt.
Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, farbecht und weich.
Es handelt sich m. E. um ein Reinweiß, bzw. kühles Neutralweiß.
Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass die K60 noch etwas mehr Reichweite bietet, obwohl herstellerseitig für beide 704 m angegeben werden.
Das Lichtbild der TM26GT scheint mir etwas näher an dem der Acebeam K40M, als an dem der Acebeam K60.
Die 1.700 Lumen-Stufe reicht für die meisten Anwendungen völlig aus.
Der Sprung zu den 3.500 Lumen ist zwar sichtbar, aber nicht eklatant.
Bereits in der 1.700 Lumen-Stufe wird sie im Dauerbetrieb ordentlich - aber nicht unangenehm - warm (OLED-Anzeige um 40 Grad).
Prima ist der beleuchtete Seitenschalter, den man im Dunklen gut finden kann.
Die Lampe ist ziemlich teuer. Ist sie das Geld wert?
Wenn es einfach nur um viel gutes Licht geht, reichen K40M oder K60 vollkommen aus.
Wenn es zusätzlich um Kompaktheit / Jackentaschentauglichkeit geht und man Gefallen an den Features (OLED-Display, interne Ladefunktion) findet, ist sie eine Überlegung wert.
Viele Grüße und ein schönes WE,
Stephan

, dabei sollte sie den IPX-8-Standard erfüllen.