Der "Smart Home" Thread

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capei

Guest
Hallo zusammen,

nachdem ich mich etwas damit beschäftigt habe und es hier zwar vereinzelt den ein oder anderen Beitrag dazu gibt, aber noch nicht DEN Thread schlechthin (oder hab ich den überlesen?), hier ein Thread rund um Smart Home :)

Für mich eher noch eine Spielerei, aber immer interessanter. Vor allem bei der Lichttechnik.

Habe mir die hier gekauft und bin bisher positiv überrascht.
http://www.gearbest.com/smart-light-bulb/pp_230349.html

Allerdings habe ich gemerkt, dass sich immer mehr Fragen auftun, je länger man sich mit dem Thema beschäftigt.

Sind die LED Birnen wirklich "sicher". Man kann diese ja über die App an- und ausschalten. Ich habe da aber noch Bedenken, denn die Elektronik bekommt dann dauernd Saft, kann das gute Licht, trotz ausgeschalteten Zustand, die Bude abfackeln lassen?

Im weiteren Einsatz befinden sich 2 LED RGB Stripes:
http://www.moemax.de/beleuchtung/de...iving/led-dekoleuchte-karl.produkt-0081810100
Die sind bisher nicht negativ aufgefallen. Und bei dem Paket ist auch recht viel Befestigungsmaterial dabei.

Bei Aliexpress habe ich mir dazu diesen Controller bestellt:
http://www.aliexpress.com/item/New-...Controller-12A-DC-12-24V-For/32550548080.html
Ist noch nicht da, bin aber sehr gespannt :alien:

Philips Hue und Osram Lightify sind mir ehrlichgesagt zu teuer. Allerdings könnte z. B. die Magic Bulb etwas mehr Bumms haben. Die 4,5 W sind zwar in Ordnung, aber zum Arbeiten eher nicht geeignet.

Wer hat denn noch Erfahrungen mit Produkten dieser Art gesammelt? Bevorzugt ihr eher WLAN oder Bluetooth?

Eine BT Steckdose will ich mir auch noch zum Testen anschaffen, bin aber etwas unsicher bei Chinaprodukten, da hier der Schutzkontakt fehlt. Allerdings brauchen diesen die IKEA Standleuchten als Beispiel auch gar nicht.

Cool wäre ein China Anbieter, der die gesamte Produktpalette zum günstigen Kurs anbietet :thumbsup:

Was könnte man noch per BT ansteuern? Was würde Sinn machen? Eine Sprachsteuerung wäre auch super. Wenn man mit den Einkaufstüten in die Wohnung kommt, einfach ein "Licht an" Befehl und Flur und Küche gehen an. Als Eingabegerät könnte ein Tablett gehen. Gibts evtl. schon Apps in der Art?

Ich bin fasziniert von den Möglichkeiten die es bereits gibt, aber erschrecke teilweise immer wieder, das das HUE oder Lightify Zeug kostet.

Bin auf eure Erfahrungen, Vorschläge, Ideen gespannt :cool:
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Eine BT Steckdose will ich mir auch noch zum Testen anschaffen, bin aber etwas unsicher bei Chinaprodukten, da hier der Schutzkontakt fehlt. Allerdings brauchen diesen die IKEA Standleuchten als Beispiel auch gar nicht.

In einem anderen Thread meckerst Du rum, wenn unter 18-jährige eine Lampe bekommen, die besser ist als eine A-Maglite.
Und jetzt willste China-Steckdosen ohne Schutzkontakt einsetzen?
Mannomann, nicht böse sein, aber dazu fällt mir nichts mehr ein.
 
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capei

Guest
In einem anderen Thread meckerst Du rum, wenn unter 18-jährige eine Lampe bekommen, die besser ist als eine A-Maglite.
Und jetzt willste China-Steckdosen ohne Schutzkontakt einsetzen?
Mannomann, nicht böse sein, aber dazu fällt mir nichts mehr ein.

Öhm, eine Meinung zu einem Thema haben und rummeckern sind zwei paar Stiefel und hat mit dem Thread hier nichts zu tun. Und nicht alle Lampen brauchen einen Schutzkontakt. Selbst in DE gibts Steckdosen ohne Schuko, also verstehe ich deinen Einwand nicht. Oder möchtest Du mir wegen dem anderen Thread einfach nur Kontra geben? Was soll das bringen?
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
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113
Kr. AB
Öhm, eine Meinung zu einem Thema haben und rummeckern sind zwei paar Stiefel und hat mit dem Thread hier nichts zu tun. Und nicht alle Lampen brauchen einen Schutzkontakt. Selbst in DE gibts Steckdosen ohne Schuko, also verstehe ich deinen Einwand nicht. Oder möchtest Du mir wegen dem anderen Thread einfach nur Kontra geben? Was soll das bringen?

Nene, nicht falsch verstehen, hat nix mit direkt mit dem anderen Thread zu tun. Dort willst du allen unter-18-jährigen Taschenlampen verbieten die mehr als 1000 Lumen haben und hier bringst du dich und deine Mitmenschen mit vermutlich CE-freien Steckdosen ohne Schutzkontakt in Gefahr. Das verstehe ich nicht. (das hat auch nichts damit zu tun, daß es Geräte gibt, die ohne Schutzkontakt betrieben werden)
Das hat schon seinen Grund, warum der Zoll solches sicherheitstechnisch fragwürdige Zeugs aus dem Verkehr zieht.
 
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capei

Guest
Dort willst du allen unter-18-jährigen Taschenlampen verbieten die mehr als 1000 Lumen haben
Ich habe lediglich in Frage gestellt, ob es in Ordnung ist, einem Achtjährigen Kind eine 1000 Lumen Lampe unbeaufsichtigt in die Hand zu drücken. Ich würde es nicht für unter 18-Jährige verbieten wollen, aber ich habe die Frage gestellt, wie es andere sehen.

hier bringst du dich und deine Mitmenschen mit vermutlich CE-freien Steckdosen ohne Schutzkontakt in Gefahr. (das hat auch nichts damit zu tun, daß es Geräte gibt, die ohne Schutzkontakt betrieben werden)
Sorry, aber "vermutlich" heisst, dass Du das nicht weißt. Nicht alle China Produkte haben zwangsläufig ein gefaktes CE Symbol.

Ich würde mich gerne weiter über das Thema Smart Home unterhalten.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Mit Smart Home assoziiere ich mittlerweile immer Sicherheitslücken, Schadsoftware, IoT-Bullshit und extrem hohe Kosten.
Da hat die Industrie noch wirklich einiges zu tun, mich von diesem - tut mir leid - letztlich teuren Schwachsinn zu überzeugen. :)

Sicher ist das ganze für so manchen interessant und vielleicht sogar komfortabel. Schön von Unterwegs die Heizung stellen, Licht schon mal anmachen oder vor dem Urlaub vergessen, das Licht im Schlafzimmer auszumachen... Alles super. Aber bis jetzt klappt es auch ganz gut. Lichter vorm Urlaub ausschalten, für die Heizung gibt es zeitgesteuerte, einfache und vor allem "dumme" Thermostate, perfekt. Für die Kaffeemaschine darf es evtl. noch eine Zeitschaltuhr sein (geht allerdings nicht bei jedem Modell), damit einem beim Aufstehen ein frisch gebrühter Kaffee erwartet. Ganz ohne Internet of Things, hohen Kosten und voller Vernetzung.
Und die Einbrecher freuen sich auch schon, wenn sie sich die Hände nicht mehr mit dem "guten alten Handwerkszeug" schmutzig machen müssen. Einfach einen PC (oder Raspberry mit Akku) mitnehmen und zack, die Bude ist offen. Gab es schon auf einer Sicherheitskonferenz und wird es in Zukunft noch viel mehr geben.

Ach ja: Ich muss auch nicht wissen, was alles in meinem Kühlschrank drin ist oder ersetzt werden muss - dafür gibt es nämlich die großartige Möglichkeit, einen Blick vorm Einkaufen reinzuwerfen.

Zum Gruße, Dominik
 
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capei

Guest
Ja, das mit den Thermostaten ist so eine Sache. Im Moment habe ich elektronische, was zum konstanten Halten der Temperatur recht praktisch ist. Allerdings hängt ab und zu ein Thermostat und heizt dann volle Pulle. Kommt nicht oft vor, aber im Urlaub wäre das recht kostspielig.

Einen intelligenten Kühlschrank brauche ich jetzt auch nicht. Hab sogar schon Eierbehälter gesehen, die sich über die FritzBox abrufen lassen :rofl:

Für mich nur Spielerei, aber interessant allemal. Bisher interessiert mich nur das Licht. Daher reicht BT erstmal.

Ein Kollege hatte zu Hause eine Wetterstation und Fensterkontakte in seiner Agenur. War recht praktisch.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
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nahe Köln
Hab sogar schon Eierbehälter gesehen, die sich über die FritzBox abrufen lassen :rofl:
Jo, und davon wird es in Zukunft wohl noch viel mehr geben. :(
Siehe diesen Golem-Kommentar. Gehört ja auch irgendwie zu Smart Home. Bei IoT soll alles - wirklich alles! - vernetzt werden. Fehlt nur noch die eigene Katze, aber die ist bestimmt auch bald vernetzt und braucht zum herzzereißenden Miauen, weil sie Hunger hat, noch ein Update. :D

Ernsthaft, IoT (Smart Home lasse ich da mal zugehören), Big Data und Clouds werden zukünftig die für uns Endverbraucher größten Bedrohungen in Sachen Technik werden. Noch ist alles harmlos. Bis Hausbesitzer mit ihrer "Smart" Home-Anlage in irgendeiner Form erpresst werden, oder in Big Data Speicherzentren eingebrochen und wirklich private Daten gstohlen werden (Nacktbilder von Models auf iCloud lassen grüßen)...

Das einzige, was bei mir "automatisiert" ist, ist ein Heizlüfter und im Sommer ein Ventilator. Per Zeitschaltuhr - und sogar eine OHNE Display. :)
Vernetzt ist bei mir absolut nichts. Keine NAS, kein WLAN, kein Heimnetzwerk, kein Homeserver oder dergleichen. Mein PC ist das Datengrab für alle meine Daten - natürlich mit regelmäßigen und vollständigen Backups auf zwei georedundaten Festplatten - und wenn ich was davon haben will, hole ich es mir von dort per flottem USB3.0 Stick. ;)

Zum Gruße, Dominik
 

hampshire

Flashaholic*
29 Dezember 2015
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Ich habe einen Riesenspaß an Technik und Gadgets. Somit fasziniert mich Smart Home Technologie schon aus Prinzip. Mindestens genauso interessant finde ich zu sehen mit welchen Mitteln der Megatrend zu vernetzten Mobil-Lösungen hier genutzt wird um einen Markt zu öffnen. Die Anwendergeschichten für den Privatbereich zeigen Komfortanwendungen wie beispielsweise ein auf Smartphonebefehl bereits geheiztes Haus wenn man nach Hause kommt. Dazu wird dann noch der Trend des Energiesparens angesprochen (die Heizung kann ja runterregeln, wenn man nicht im Haus ist). Nicht zu vergessen die Sicherheit, die mit aus der Ferne bedienterem Licht und Rollladen angeblich verbessert wird. Die eigentliche Marketingspitze liegt bei diesen Geschichten in der Identifikation des Konsumenten mit den Beispielspersonen und deren Lebensumstände - man betrachte Besitz, Schönheit, Kleidung, Design... . Die Zielgruppe ist die derjenigen, die ein besonders großes Bedürfnis haben "dazuzugehören". Und da das eines der Grundbedürfnisse des Menschen ist funktioniert es prima.
Die Geschäftsmodelle gehen immer mehr in Richtung Dienstleistung. Mit mehr oder weniger "günstiger" Hardware werden Dienste mit Laufzeitvertrag verkauft oder Laufzeiten zu gekoppelten Diensten (z.B. Stromanbieter) verlängert. Bei cloudbasierten Lösungen ist ein nicht unbeträchtlicher Teil des Geschäftsmodells die Datengewinnung und Nutzungsprofile.
Sicher werde ich auch Spaß daran haben Anwendungen im Haus zu vernetzen und so manchen "Blödsinn" nur zu meiner Freude machen und mir hinterher begründen weshalb das lohnend und vernünftig war. Ich kenne mich. Ich bin Zielgruppe. Dennoch werde ich mich von den "Datensammelangeboten" fern halten und ggf. mit Rasberries selbst experimentieren.

Mal sehen was kommt. Bisher habe ich nur Fernzugriff auf die Fritzbox um meinen Jungs Internetzeit freizuschalten. Die schicken mir ein Foto von den erledigten Arbeiten und dann gibt's etwas Internet (über Proxy). Ferner stehen während des Urlaubs Webcams mit Bewegungssender im Haus, die die Bilder in einen (mir eigenen) Cloud Speicher speisen (der natürlich nicht beim Haus ist). Beim Hoch und Runterfahren der Rollladen (machen wir Nachbarn füreinander) winken diese uns kurz zu.

Bin gespannt welche Ideen von euch kommen, die nicht die Datensammelflut von Konzernen bedient.

:)max.

P.S.: Tipp für Payback Sparer: Die Crowd Karte: Payback-Karten funktionieren auch mit kopierten und laminierten Barcodes. Überall im Freundeskreis verteilen und Punkte gemeinsam sammeln. Mit dem Nutzungsprofil kann Payback dann nix mehr anfangen.
 
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capei

Guest
Rauchmelder per WLAN finde ich ganz praktisch. Würde schon ganz gerne informiert werden, wenn es kokelt 8|

Ansonsten glaube ich, dass Smart Home, in welcher Form auch immer, ein fester Bestandteil der nächsten Generation sein wird.
 
G

gelöschter Benutzer

Guest
Ääähm nur ein Frage btw. wo gibt es in DE Steckdosen ohne Schutzkontakt????
In der Hausinstallation sind Schukosteckdosen vorgeschrieben genauso was Verlängerungen etc. betrifft
lediglich bei machen Steckern gibt es keinen Schutzkontakt!
 

musicmaker201

Flashaholic
6 November 2013
136
45
28
Im Kreis Warendorf; NRW
Wir haben derzeit den Strom in unserem Garten komplett "automatisiert". Dies entstand eigentlich nur aus der Idee heraus, das bisherige Konzept mit vielen im Garten verteilten Schaltern auf eine Funkfernbedienung zu reduzieren. Die "smarte" Steuerung stand dort jedoch noch nicht im Vordergrund.
Wir haben uns dann für Homematic von eq3 entschieden, da es unsere Wünsche komplett abdeckt. Zusätzlich kann man über eine Zentrale alles vom PC steuern und programmieren. Auch für die Steuerung per Tablett/Smartphone gibt es diverse Apps.

Eigentlich wollten wir ja nur eine "Funkfernbedienung", mittlerweile möchten wir die Steuerung per Smartphone/PC nicht mehr missen. Man muss nicht mehr darauf achten, ob das Licht/Strom auch wirklich aus ist. Die Weihnachtsbeleuchtung kann man jetzt in jede Steckdose stecken, und abhängig vom Tageslicht steuern. Es bringt also allerlei praktische Funktionen mit.

Fertige Glühbirnen gibt es von dem System nicht, jedoch gibt es eine große Auswahl an Aktoren, viele davon auch als Unterputz-Aktoren. Für LED-Stripes gibt es seit einiger Zeit auch einen Controller, für Stehleuchten und andere Lampen auch einfache Zwischenstecker.

Das ganze System ist mehr oder weniger ein Bastlersystem, also nicht vergleichbar mit Phillips Hue und andere Plug-and-Play Lösungen. Jedoch kann man viel mehr damit erreichen.

Wir haben unseren Spaß an dem System gefunden und nach und nach kommt immer mehr dazu ;)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Mit Smart Home assoziiere ich mittlerweile immer Sicherheitslücken, Schadsoftware, IoT-Bullshit und extrem hohe Kosten.
Da hat die Industrie noch wirklich einiges zu tun, mich von diesem - tut mir leid - letztlich teuren Schwachsinn zu überzeugen.
+1 !
Abgesehen von Energie und Ressourcen, die das ganze Zeugs braucht.
Ist ja alles sehr kurzlebig. Spätestens nach 5 Jahren softewaretechnisch veraltet. Dann muss was neues her.
Man stelle sich vor, man rüstet seine ganze Wohnung für viel Geld mit IoT-fähigem Gedöns aus, alles vernetzt, alles aus der Ferne steuerbar. Und nach 3 Jahren kommt raus, es gibt eine Sicherheitslücke. Oder mehrere. Oder ganze Scheunentore. Updates gibt's keine, weil der Hersteller lieber die übernächste Generation verkaufen will, als die alte zu pflegen. Oder gar nicht mehr existiert. Oder die Lücke prinzipbedingt gar nicht geschlossen werden kann.
Vielleicht gib's aber auch einfach keine Updates für die Bedienungs-App mehr, die auf dem neuesten iPhone leider nicht mehr läuft. Passiert heute schon ständig.
Dann kann man das ganze Zeug wegschmeißen. Oder warten, bis die Script-Kiddies anfangen, Blödsinn mit der Wohnungseinrichtung anzustellen.

Ich liebe autarke Geräte mit eigenen robusten Bedien- und Anzeigelementen. Die können jahrzehntelang genutzt werden und sind auch ohne fragile Infrastruktur außenrum voll nutzbar. Leider sterben solche Geräte aus.
 
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
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nahe Köln
Leider sterben solche Geräte aus.
Noch nicht, aber da gehe ich mir Dir, das wird kommen. Leider.

Wobei ich in dieser Hinsicht noch eine Hoffnung habe: Viele Deutsche sind extrem konservativ und wollen sowas absolut nicht im Haus haben - abfällig wird dazu in etablierten Medien auch "German angst" gesagt. Ich kenne keinen meiner Bekannten, die solch IoT- oder Smart Home-Zeugs im Haus haben bzw. welches zukünftig welches haben wollen.
Viele wenden sich sogar generell wieder mehr von Technik ab und geben sich wieder vermehrt den alten, klassischen Dingen hin. Bücher und Tageszeitungen auf Papier werden wieder häufiger gelesen, anstatt das Tablet/eBook-Reader oder den Laptop auszupacken. Schallplatten werden öfters mal statt der immer-dabei-Musik des MP3-Players aufgelegt, es werden auch mal Kerzen als Stimmungslicht ausgepackt und es werden tatsächlich - kein Scherz - wieder öfters in geselliger Runde Brettspiele gespielt oder gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge/Nachtwanderungen oder einfach nette Ausflüge gemacht.

Hat mit Smart Home insofern viel zu tun, als dass die Industrie, die ihren trendigen Gagdet-Kram für teuer Geld loswerden will, in unserem Land noch seeeeehr viel vor sich hat, das Zeug hier auch wirklich an den Mann zu bringen. Dazu kommt auch noch hinzu, dass manche Landstriche in Deutschland (Nordhessen bspw.) immer "älter" werden, der Altersdurchschnitt steigt tatsächlich immer weiter an (ein Grund für mich, warum ich irgendwann wieder zurück nach Nordhessen ziehen möchte). Dazu sinkt die Geburtenrate immer weiter.

Klar, es ist nur ein Trend, aber er zeigt schon dunkel auf, wohin die Reise geht - und wenn sich bestätigen sollte, dass wir Deutschen diesen Kram in der Masse gesehen nicht wollen, wird die hiesige Industrie schon reagieren. Der Absatz ist entscheidend. Wenn wir lieber analoge bzw. "dumme" Lichtschalter statt der WLAN-Variante kaufen, werden hier auch weiterhin "dumme" Lichtschalter gebaut - denn der Markt ist ja da.

Zum Gruße, Dominik
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Viele Deutsche sind extrem konservativ und wollen sowas absolut nicht im Haus haben - abfällig wird dazu in etablierten Medien auch "German angst" gesagt. Ich kenne keinen meiner Bekannten, die solch IoT- oder Smart Home-Zeugs im Haus haben bzw. welches zukünftig welches haben wollen.
Diese Generation wird aussterben oder als Minderheit untergehen. Genau wie Datenschutz und Privatsphäre gerade den Bach runter gehen - und keinen juckt's. Das Sozialleben hat sich schon zu großen Teilen ins Internet verlagert. Jedenfalls wenn man Leute unter 20 betrachtet - Instagram, Facebook, Twitter.
 

DoperO

Flashaholic
13 Oktober 2014
204
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28
Wer hat denn noch Erfahrungen mit Produkten dieser Art gesammelt? Bevorzugt ihr eher WLAN oder Bluetooth?
Ich habe mal nach den Stand-by Verbrauch von derzeit angebotenen WLAN Lampen gesucht. Angeben tut den aber kein einziger Hersteller. Gefunden habe ich im Netz nur Messwerte von Privatpersonen, die lagen zwischen 2,5W und 3W pro Endgerät. Bei Bluetooth sieht es da nicht wesentlich besser aus, vor allem da noch quasi kein Hersteller BT LE verwendet.
Genau hier liegt der Vorteil von ZigBee, wie es z.B. Philips und Osram verwenden. Hier liegt der Stand-by Stromverbrauch normalerweise unter 0,5W.
Zudem kann man die mit dem ZigBee Logo versehenen Produkte in jedes andere dieser ZigBee Systeme einbinden und benutzen. Bei BT und WLAN dagegen kocht jeder Hersteller meiner Erfahrung nach sein eigenes Süppchen und man kann normalerweise mit einer App auch nur die Produkte des einen Herstellers steuern.

Grundsätzlich gehört für mich zu einem Smart Home System auch immer die Möglichkeit ein System wirklich zu automatisieren, d.h. Sensoren mit einzubinden. Denn weshalb soll ich die Beleuchtung denn mit dem Smartphone an- und ausmachen, wenn das auch ein Sensorkombination (Anwesenheit/Helligkeit) erledigen kann?
 
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hampshire

Flashaholic*
29 Dezember 2015
569
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63
Beispielsweise Plattenspieler gibt es noch und im High-End Bereich erleben sie sogar einen anhaltenden Boom.
Auch der Trend zum Minimalismus wird sich ausbreiten, wenngleich er aufgrund wirtschaftlicher Interessen gebremst wird.
Bei den Ackerhelden in Meerbusch gab es eine Menge junger Leute (>30), die dort Gemüse anbauten und Wert auf Nachhaltigkeit legen.
 
C

capei

Guest
Beispielsweise Plattenspieler gibt es noch und im High-End Bereich erleben sie sogar einen anhaltenden Boom.

Jo, die neuen Technics Plattenspieler sollen aber nichts mehr taugen, lieber einen 20 Jahre alten kaufen.

Ich habe mal nach den Stand-by Verbrauch von derzeit angebotenen WLAN Lampen gesucht. Angeben tut den aber kein einziger Hersteller. Gefunden habe ich im Netz nur Messwerte von Privatpersonen, die lagen zwischen 2,5W und 3W pro Endgerät. Bei Bluetooth sieht es da nicht wesentlich besser aus, vor allem da noch quasi kein Hersteller BT LE verwendet.

Der StandBy Verbrauch hat es schon in sich, das stimmt. ZigBee hat mir nichts gesagt, bis jetzt. Es wird sich schon alles entwickelt. Ich müsste auch nichts per WLAN steuern, ein geschlossenes System per BT für die ganze Wohnung würde mir reichen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Vielleicht geht das ja einfach als weiterer großer Hype in die Geschichte ein.
Oder die Gesellschaft spaltet sich in Digitalotrendiker und Analogostalgiker. Wie Eloi und Morlok.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Interessant, was hier so unter Hausautomation verstanden wird. Für die einen ist Hausautomation bereits, wenn sie eine Glühbirne mit ner App schalten können (wo ist da die Automation). Andere verstehen darunter die (abschreckende) Zukunftsvision vom plapperndem Kühlschrank. Hausautomation hat übrigens nicht zwangsweise etwas mit Internetfähigkeit zu tun.
Ja, ich kenne die Argumente kontra Technik im Haus. Muss mich da immer in Waage mit meiner Frau bringen.

Mein Haus ist zum Teil automatisiert. Was heißt das in meinem Fall?
- Wir haben dutzende Funkstecker, die von unserem Server, aber auch per Fernbedienung und Wandschaltern bedient werden können. Da kann man so praktische Zeitschaltuhren programmieren wie: schalte um 6 Uhr an, schalte 20 Minuten nach Sonnenuntergang aus.
- Rolläden schalten auch nach den jeweiligen Sonnenzeiten (können aber auch manuell bedient werden).
- Alle Heizkörperventile können vom Rechner eingestellt werden (Solltemperatur, Nachttemperatur, Schaltzeiten) und laufen dann autark.
-Die Gasheizung ist integriert.

Für mich besonders wichtig ist der Zugang zu einer Vielzahl von Informationen (Ventilstellungen, Temperaturen etc.), die fortlaufend auf dem Server gelogged werden. Ich konnte so die Heizung erheblich optimieren, ich weiß, welcher Raum eine bessere Isolation gebrauchen könnte usw. Die Ersparnis allein dadurch beträgt mehrere hundert Euro pro Jahr. Und die werden nicht durch die 0,5W Standbyverbrauch der Aktoren gefressen.

Klar ist aber auch, dass die Technik nicht Mainstream ist. Das ist derzeit noch was für Interessierte und Enthusiasten. Ein technischer Background nicht von Nachteil.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Sind die LED Birnen wirklich "sicher". Man kann diese ja über die App an- und ausschalten. Ich habe da aber noch Bedenken, denn die Elektronik bekommt dann dauernd Saft, kann das gute Licht, trotz ausgeschalteten Zustand, die Bude abfackeln lassen?
Können sie. Wie jedes Gerät, das dauernd am Netz hängt.


Was Automatisierung mittels Zeitschaltuhren angeht: das funktioniert immer nur, wenn man einigermaßen regelmäßige Tagesabläufe hat. Ich hab's bei meinen HK-Thermostaten irgendwann aufgegeben und betreibe die nun wieder manuell - bis auf den im Bad, weil die Aufstehzeiten halbwegs kalkulierbar sind.

Ich habe aber auch einen ziemlich kleinen Haushalt, da gibt's nix sinnvoll zu automatisieren. Meine 4 Rolläden, 3 Dachfensterrollos und 1 Jalousie schaffe ich noch von Hand - Frühsport ;).


Fragt sich nur, wer wer wird. :pfeifen:
Ist jedenfalls klar, wer Eloi wird: die sitzen nur rum, können keinen Fingerstreich mehr selber machen, das Essen wird von irgendwem gebracht, Bücher lesen sie keine, und wenn die Hupe tönt, rennen alle wie ferngesteuert hin.
 
Zuletzt bearbeitet:

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
6.301
3.037
113
Nationalpark Kalkalpen (A)
www.taschenlampen-forum.de
Ist jedenfalls klar, wer Eloi wird: die sitzen nur rum, können kene Fingerstreich mehr selber machen, das Essen wird von irgendwem gebracht, Bücher lesen sie keine, und wenn die Hupe tönt, rennen alle wie ferngesteuert hin.

Wenn man als Hupe das Bimmel des Smartphones auch gelten lassen kann, haben wir den Zustand ja schon jetzt. :hinter:
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
Ich hab's bei meinen HK-Thermostaten irgendwann aufgegeben und betreibe die nun wieder manuell - bis auf den im Bad, weil die Aufstehzeiten ...

Die Nachtabsenkung wird nach meiner Meinung überbewertet. Der Nutzen ist marginal, die Schimpfe aber groß, wenn man dann doch mal ungeplant den (kalten) Raum nutzen will.:S
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Die Nachtabsenkung wird nach meiner Meinung überbewertet. Der Nutzen ist marginal, die Schimpfe aber groß, wenn man dann doch mal ungeplant den (kalten) Raum nutzen will.:S

Ich gehe sogar den anderen Weg und senke tagsüber ab (nachts 22 Grad, tagsüber 20 Grad :D). Einzig und allein aus dem Grund um passive, solare Wärmegewinne tagsüber ausnutzen zu können. Aus dem gleichen Grund kann im Winter morgens die Sonne auf den Innenfühler scheinen. So wird der Heizung eine höhere Temperatur als tatsächlich ist, vorgegaukelt. Funktioniert in meiner Konfiguration zu Hause hervorragend.
 

DoperO

Flashaholic
13 Oktober 2014
204
78
28
Die Ersparnis allein dadurch beträgt mehrere hundert Euro pro Jahr. Und die werden nicht durch die 0,5W Standbyverbrauch der Aktoren gefressen.
Wenn du das in Kauf nimmst wegen Einsparungen an anderer Stelle ist das in Ordnung.
Wenn ich ALLES in meinem Haus mir Sensoren und Aktoren versehen und dazu auch noch die komplette Beleuchtung umstellen würde, reichen 100 Empfangs/Sendemodule vermutlich nicht aus. Das sind dann schon 50W Leistung rund um die Uhr und ergibt immerhin 438 kWh pro Jahr. Der zentrale Server bzw. Steuerzentrale noch gar nicht mit gerechnet.
 

MrFlash

Flashaholic*
3 Mai 2010
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Es kommt halt immer darauf an was man erreichen will: Energie-/Kosten sparen und/oder mehr Komfort. Ich denke man muss sich im Einzelfall anhand des Gebäudes, der persönlichen Verlieben und den Mitbewohnern anschauen was möglich ist und wie das erreicht werden kann.

Ich verfolge das Thema schon länger und habe entschieden noch zu warten. Das Thema ist mir momentan einfach zu schnelllebig. Richtige Standards, die herstellerübergreifend funktionieren, fehlen. Nur weil zwei Geräte den gleichen Funkstandard verwenden heißt es noch lange nicht, dass sie auch miteinander reden. Schnell benötigt man mehrere Steuerzentralen oder muss (z.B. mit Raspi) "Übersetzer" basteln. Hinzu kommen Sicherheitslücken, teilweise Cloudzwänge und kurze Produktzyklen. Bei mir muss sowas lange und ohne Internetverbindung funktionieren.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
Man stellt sinnigerweise nur da um, wo es vorteilhaft ist. Wäre ja jetzt irgendwie blöd, per Fernschalter das Ladegerät einzuschalten o_O.
Also an den Stellen, wo eine Automatisierung Vorteile (=Bequemlichkeit) bringt. Außenbeleuchtung, Teichtechnik und die Nachttischlampen (zusätzliche Wecker) sind Beispiele.
Der ganze gesteuerte Elektrokrams dient bei mir nur dem Komfort und nicht dem Sparen. Bei der Heizung ist das was anderes. Da will ich Energie sparen, ohne Abstriche beim Komfort zu machen.
 

Milex

Flashaholic
28 Juni 2011
191
62
28
Ich finde das ganze Thema sehr interessant, allerdings für eine komplette Smarthomelösung fehlt es an Standards sowie an der Sicherheit. Ich habe mir eher als Spielerei 3 schaltbare Steckdosen von AVM gekauft. eigentlich wollte ich eine fernsteuerbare Steckdose um eine Lampe in ein Eck zu stellen, wo man an den Schalter nicht mehr hinkommt. Mittlerweile schalte ich drei Lampen, zum Teil automatisiert nach Sonnenuntergang und es klappt sehr gut. Sollte sich wirklich jemand Zugang zu meiner fritzbox verschaffen, dann kann jemand 3 lichter ein bzw. Ausschalten aber auch nicht mehr. Gerade wenn man in Urlaub fährt finde ich es nicht verkehrt, lichter automatisiert schalten lassen zu können, besser als durchgängig ein dunkles Haus. Mehr in ein Smarthome investieren werde ich erstmal nicht, die Technik dafür ist aus meiner Sicht einfach noch nicht so weit, mal schauen wie sich das Thema in den nächsten Jahren entwickelt
 
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
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113
nahe Köln
Revolv: Google macht Heimautomatisierung kaputt - Golem

Da wird irgendwann noch mehr kommen. Hier haben wir noch "Glück", Revolv ist ein recht kleiner und unbekannter Anbieter eines Steuerungs-Hubs. Problematisch, wenn man seine Hausautomatisierung und -steuerung an einen externen Dienstleister/Anbieter abgibt - was in den meisten Fällen ja getan wird.

Zum Gruße, Dominik
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Das ist da ja echt dumm gelaufen! Allerdings glaube ich nicht, dass in den meisten Fällen die Hausautomation an einen externen Anbieter "abgegeben" wird. Ganz im Gegenteil glaube ich, dass das ein echter Sonderfall ist. So oft wie Internetzugänge in Deutschland mal ein paar Stunden ausfallen, würde ich der auch ganz sicher nicht unsere Heizung anvertrauen :).

Hausautomation bedeutet nicht, dass irgendwelche Sensoren mit dem Internet plappern/lauschen müssen. Sowas gibt es zwar, mir erschließt sich aber nicht der Nutzen, wenn ich auf dem Nachhauseweg (im Auto?) mittels SMS die Heizung hochfahren kann :ugly:. Für mich ist die Cloud böse. Da haben sich Leute überlegt, wie sie mit mir Geschäfte machen können. Das muss man ja nicht mitmachen...

Ich verstehe auch nicht den aktuellen Hype um die ganzen Geräte (z.B. Leuchtmittel), die man über eine App steuern soll. Sowas kann ich ja mal mit nach Hause bringen und meiner Familie sagen, dass sie besser ihr Smartphone am Mann haben sollte, wenn sie einen dunklen Raum betreten :).

Also: Nur weil einige abstruse Produkte rund um "Hausautomation" angeboten werden, muss man die nicht mit "der Hausautomation" assoziieren.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Ich habe ein paar Funksteckdosen für die Tala-Akku-Ladegeräte und im Keller ein paar Lampen mit Bewegungssensor. Fernseher und AV-Receiver schalten sich automatisch ein, wenn eine Scheibe in den BD-Player gelegt wird. Die Heizung läuft zeit- und temperaturgesteuert, alles ohne I-Net. Mehr Automatisierung brauche ich eigentlich nicht.
Was nützt mir ein vernetzter Rauchmelder, wenn ich das Smartphone nicht bei mir habe oder es an meinem Arbeitsplatz nicht einschalten darf?
 

oOFOXOo

Flashaholic**
9 März 2015
4.007
6.291
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39
Tamsweg (A)
www.instagram.com
Ich werde heuer mit dem Hausbau beginnen und habe mich für ein Loxone Smart Home System entschieden :thumbup:
Im Prinzip könnte man mit so einem System alles bis hin zum Kühlschrank/Waschmaschine steuern :pinch: ich werde es Anfangs mal "nur" für die Heizung, Beleuchtung und evtl. für die Beschattung nutzen! Achja die PV Anlage kommt da auch ran damit man exakt steuern kann was mit dem erzeugten Strom vor der Einspeisung ins Netz passieren soll...

Bin schon sehr gespannt auf diese Steuerung, durch die einfache Programmierung und der Kombination von Präsenzmeldern stehen einem fast unbegrenzte Möglichkeiten offen die Lichter zu steuern :)

Gruß Andi
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Anfangs fand ich die gesammelten Informationen (Stromverbrauch, Heizung, Ventilstellungen, Raumtemperaturen...) meiner Sensoren sehr spannend und die halfen mir auch, weitgehend optimale Einstellungen zu finden. Jetzt, da die Heizungsregelung gut und effizient funktioniert, wandert der Fokus immer mehr auf "Komfortfunktionen".

Dinge, die ich schön/bequem finde:
-Im Kinderzimmer geht das Licht morgens als Wecker in Stufen an. Sternenhimmel (dunkel), dann 5 Min. später Nachttischlampe, dann 5 Min später als Rauswerfer das helle Deckenlicht. Das Ganze minutengenau zentral vom PC einstellbar für jeden Tag der Woche (Stundenplan). Ähnlich hatte ich, als ich noch Aquarianer war, die 3 Röhren (Beleuchtung) nacheinander geschaltet.

- Im Wohnzimmer gehen 2 Lampen kurz nach Sonnenuntergang an. Das ist Dauerbeleuchtung (auch, wenn wir nicht im Haus sind). Ebenso Garten- und Teichbeleuchtung, ggf. Weihnachtslichterketten.

- Rollos gehen auch abhängig vom Sonnenuntergang runter (und morgens zu einem festen Zeitpunkt hoch). Kein nerviges Nachstellen ("muss der Rollo jetzt schon runtergehen? Ist doch noch hell!").

- Die Teichtechnik (Filter, UV, Skimmer, Bachlauf) werden zentral (automatisch) geschaltet. Der (leise) Bachlauf hat eine Besonderheit: abhängig von Außen- und Teichtemperatur wird er auch zur "Klimatisierung" des Wassers genutzt. Soll die Teichtemperatur sinken, wird er nachts angeschaltet. Soll sie steigen und es ist warm draußen, wird er tagsüber angeschaltet.

Ich nutze eine FHZ 1300 PC von ELV (USB) als zentralen Sender/Empfänger für den Server, die Software habe ich komplett selbst in C++ geschrieben. Das ermöglicht mir, alle meine "Sonderwünsche" zu implementieren. Z.B. haben meine "Zeitschaltuhren" einen resetbaren Betriebsstundenzähler (Lampenleuchtdauer) und zeigen mir die durchschnittliche Betriebszeit pro Tag an. Außerdem konnte ich meine Gasheizung (natürlich kein FS-System) in die Bedienoberfläche nahtlos integrieren.
 

angerdan

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30 Dezember 2011
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Allerdings könnte z. B. die Magic Bulb etwas mehr Bumms haben. Die 4,5 W sind zwar in Ordnung, aber zum Arbeiten eher nicht geeignet.
Mit nur 350 Lumen ist der Lichtstrom etwa auf dem Niveau einer 25W Glühlampe. Zudem ist der Abstrahlwinkel recht eng, nur bei Montage Überkopf kann das einen leichten Vorteil in Bezug auf die Effektivität der Abstrahlung haben.

Wer hat denn noch Erfahrungen mit Produkten dieser Art gesammelt? Bevorzugt ihr eher WLAN oder Bluetooth?
Mein erstes SmartHome -Produkt war eine schaltbare Steckdose (Orvivo S20). Hat Anfangs ganz gut funktioniert.
Nach etwa einem Jahr hat die App dann Probleme bereitet, ließ sich nur schalten wenn die Steckdose sich im gleichen WLAN befand - aber nicht mehr über Internet/UMTS. Zudem war die App vermutlich nach zwei Updates mit Schadsoftware behaftet. War eben alles aus PRC.
Das war für mich dann der Grund, den Osram Lightify Plug mit einer Philips Hue Bridge 2.0 preiswert über amazon warehousedeals zu erstehen.
Jetzt klappt alles :) Und die Bridge wird über USB mit Spannung versorgt.

Eine BT Steckdose will ich mir auch noch zum Testen anschaffen, bin aber etwas unsicher bei Chinaprodukten, da hier der Schutzkontakt fehlt. Allerdings brauchen diesen die IKEA Standleuchten als Beispiel auch gar nicht.
Wenn es dir nichts ausmacht, für jedes Gerät von anderen Herstellern eine andere App zu nutzen und du später keinen baugleichen Modelle mehr bekommst, dann kannst du für 20€ billige BT-Steckdosen bekommen. Bei meiner Orvibo S20 gab es keine Probleme wegen dem fehlenden Schutzkontakt.

Ich bin fasziniert von den Möglichkeiten die es bereits gibt, aber erschrecke teilweise immer wieder, das das HUE oder Lightify Zeug kostet.
Philips Hue und Osram Lightify sind mir ehrlichgesagt zu teuer.
Cool wäre ein China Anbieter, der die gesamte Produktpalette zum günstigen Kurs anbietet :thumbsup:
Die Preise sind inzwischen wie zu erwarten war deutlich gesunken. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es durch die neue Bridge auch viele alte Modelle günstig. Lampen gibt es neu schon unter 20€. Die schaltbare Steckdose Osram Lightify Plug kostet nur 25€.
Für die gebotene Leistung (inzwischen gibt es von Philips zwei Apps, welche beide sehr gut sind und permanent weiterentwickelt werden), ist der Preis wirklich in Ordnung. Durch den Herstellerübergreifenden Standard ZigBee gibt es deutlich mehr Möglichkeiten als mit einzelnen billigen China-Produkten und Apps.
 
  • Danke
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Ich muss gerade einen Verteilerkasten im Garten neu aufbauen. Da dachte ich mir, 8 fernsteuerbare Leitungen könnte man da ja gleich mit einbauen. Bei ELV gestöbert...kaum noch Auswahl 8|. Ein wenig recherchiert und siehe da, das FS20-System (auf dem meine Hausautomation basiert), wurde schon vor einiger Zeit abgekündigt.
Das ist genau das, was Gegner der Hausautomation als Argument anbringen: kein einheitlicher Standard. Nun schlägt das auch bei mir zu und ich bin echt sauer! :devil:

Das kann einem den Spaß schon verleiden...